Wegner, Kurt

Geschichte: Personen L-Z

Kurt Wegner

Kurt Wegner, geb. 2.7.1898, gest. 21.2.1964,
ehemaliger Charlottenburger Bezirksbürgermeisters

Geboren wurde Kurt Wegner  am 2.7.1898 in Berlin-Wedding. 1917 trat er in die SPD ein, Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er Verlagsbuchhändler und Reichsvorsitzender der Jungsozialisten. In Cottbus wurde er Stadtrat und war von 1927 bis 1933 Chefredakteur der Märkischen Volksstimme. Von 1931 bis 1932 war er Abgeordneter im Preußischen Landtag, danach von Juli bis November 1932 im Reichstag.
Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme musste Wegner seine Tätigkeit als Politiker und Journalist aufgeben. Er zog nach Eichwalde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Vorsitzender des SPD-Ortsvereins von Eichwalde und Bürgermeister der Gemeinde. 1949 floh er nach West-Berlin, um sich der bevorstehenden Verhaftung durch die Behörden der Sowjetischen Besatzungszone zu entziehen. 1954 wurde er in Berlin-Charlottenburg zum Bezirksstadtrat für Personal und Verwaltung und stellvertretenden Bezirksbürgermeister gewählt. Von 1958 bis zu seinem Tod am 21.2.1964 war er Bezirksbürgermeister von Charlottenburg. Sein Ehrengrab befindet sich auf dem Friedhof Heerstraße.

Quelle: Bezirksamt Charlottnburg-Wilmersdorf