Riebschläger, Klaus

Geschichte: Personen L-Z

Klaus Riebschläger

geb. 17. August 1940

gest. 23. September 2009 bei einem Flugzeugabsturz nahe Schönhagen (Brandenburg)

Klaus Riebschläger studierte von 1959 bis 1963 Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin

Nach dem Juristischen Staatsexamen promovierte er 1968 in Berlin und war bei der Wohnungsbaukreditanstalt Berlin zunächst als juristischer Berater tätig. Von 1971 bis 1972 und von 1981 bis 1990 war er Vorstandsmitglied der Wohnungsbaukreditanstalt.

Seit 1958 gehörte Klaus Riebschläger der Berliner SPD an. 1968 war er Mitglied des Landesvorstands, von 1971 bis 1972 und von 1977 bis 1986 Kreisvorsitzender der SPD Steglitz. Von 1973 bis 1982 gehörte er dem SPD-Parteirat an, zehn Jahre lang - von 1971 bis 1981 - war er stellvertretender Landesvorsitzender, von 1983 bis 1986 wirtschaftspolitischer Sprecher der Berliner SPD.

1972 holte ihn der Regierende Bürgermeister Klaus Schütz als Senator für Bau- und Wohnungswesen in den Berliner Senat, 1975 übernahm er das Finanzressort. 1981 erklärte er im Zusammenhang mit einer Kreditvergabe an den Bauunternehmer Garski seinen Rücktritt.

Seit 1990 war er in Berlin als Rechtsanwalt tätig, zuletzt in der Kanzlei RSG, wo seine Beratungsfelder beim Immobilien- und Gesellschaftsrecht, Wirtschaftsrecht, Öffentlichen Baurecht, Steuer-, Steuerstraf- und Strafrecht lagen.