Nevermann, Dr. Knut

Geschichte: Personen L-Z

Dr. Knut Nevermann

6.1.1944 geboren in Hamburg
Sohn von Paul Nevermann, der von 1961 bis 1965 Erster Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg war, Schwester: Anke Fuchs, Bruder: Jan Nevermann.


1963 Abitur
1963 - 1965 Studium der Rechtswissenschaften in Hamburg und München
seit 1965 Studium an der Freien Universität Berlin
Engagement in der 68er Bewegung, 10. Febr. 1966 Wahl zum neuen 1. AStA-Vorsitzenden (mit Unterstützung des SDS und des Argument-Clubs).

1970 1. Juristisches Staatsexamen
1974 2. Juristisches Staatsexamen

1970 - 1974 Mitarbeiter beim Deutschen Bildungsrat
1974 - 1986 Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts

engagiert in der Bildungspolitik der Berliner SPD

1981 Promotion Rechtswissenschaften
1984 - 1988 Habilitation Politikwissenschaften in Berlin

1986 - 1988 Direktor des Landesinstituts für Schule und Weiterbildung in Soest
1988 - 1997 Staatsrat in der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg
1994 - 1997 Bevollmächtigter Hamburgs beim Bund

November 1998 bis Januar 2006 Ministerialdirektor bei der "Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien beim Bundeskanzler"
ab 18. April 2006 Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen.

von November 2010 bis Dezember 2014 Staatssekretär für Wissenschaft in der Senatsverwaltung für Bildung in Berlin

"In den Jahren seiner Amtszeit hat er es vermocht, neue Wissenschaftsprojekte nach Berlin zu holen, bereits etablierte Standorte und die Berliner Universitäten und Fachhochschulen zu stärken und neue Impulse zu setzen", erklärte der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß zum Ausscheiden Nevermanns 2014. "Sowohl für die Akteure im Wissenschaftsbereich als auch für die Berliner SPD war er ein ebenso verbindlicher wie sympathischer Ansprechpartner. Als intelligenten und stets konstruktiv streitbaren Kopf haben wir ihn kennen und schätzen gelernt. Diesen Mann, der seit fast 50 Jahren in der SPD die Politik seiner Partei manchmal auch kritisch begleitet, lassen wir ungern ziehen, wünschen ihm aber für die Zeit nach der Politik Glück, Gesundheit und Zuversicht."