Luuk, Dagmar

Geschichte: Personen L-Z

Dagmar Luuk

Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft war Dagmar Luuk (geb. 12. April 1940) zunächst von 1965 bis 1968 als wissenschaftliche Assistentin am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin beschäftigt. Anschließend arbeitete sie als Dozentin in der Erwachsenenbildung, ehe sie als Lehrbeauftragte an die Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin wechselte.
Während ihres Studiums trat Dagmar Luuk sowohl in die IG Metall als auch in die SPD ein. In der Partei gehörte sie zwischen 1976 und 1980 dem Landesvorstand Berlin und dem SPD-Parteirat an. Besonders engagierte sich Dagmar Luuk im Bereich der Frauenpolitik: 1977 wurde sie zur stellvertretenden Landesvorsitzenden der Berliner Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) gewählt. Zugleich rückte sie in den Bundesvorstand der ASF auf, dem sie bis 1981 angehörte.
Ihre parlamentarische Laufbahn begann Dagmar Luuk 1967 mit dem Einzug in die Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf. Hier blieb sie bis zum Jahr 1975 aktiv, dann folgten fünf Jahre als Mitglied des SPD-Fraktionsvorstands im Berliner Angeordnetenhaus. Als Helmut Schmidt seine Kanzlerschaft 1980 gegen den Herausforderer Franz-Josef Strauß verteidigen konnte, zog Dagmar Luuk in den Deutschen Bundestag ein. Hier wirkte sie drei Wahlperioden lang erfolgreich in der Fraktion der SPD mit.