Dünnebacke, Adolf

Geschichte: Personen A-K

Adolf Dünnebacke

* 29.07.1891 Provinz Westfalen (Dortmund)
† 01.05.1978 Berlin


Seit 1909 aktiv in der Sozialdemokratie.
Adolf Dünnebacke hat sich aktiv am Aufbau Reinickendorfs und Berlins als aufrechter Sozialdemokrat verdient gemacht. Für seine Verdienste bekam er am 31.08.1960 die Ernst-Reuter-Plakette. Am 29.07.1961 wurde er Berliner Stadtältester. Sein Ehrengrab steht in dem städtischen Friedhof am Nordgraben Wilhelm-Blume-Allee 3 (Tegel, Reinickendorf )

Zu seinem Geburtstag am 29.07.1976 kamen seine engeren politischen Freunde, die Repräsentanten Reinickendorfs, der Berliner Stadtältesten und des Senats. Die BERLINER STIMME berichtete damals:

Aktiver Sozialdemokrat
Adolf Dünnebacke 85 Jahre alt

Am 29.Juli wurde Adolf Dünnebacke 85 Jahre alt. An seinem Geburtstag kamen seine engeren politischen Freunde und die Repräsentanten des Reinickendorfer Bezirks, der Berliner Stadtältesten und des Senats - an ihrer Spitze Kurt Neubauer - in das Häuschen auf der Freien Scholle, in dem der Jubilar von seiner Lebenskameradin und Ehefrau Adele treulich umsorgt wird. Stetiges kommen und Gehen der Gratulanten, viele Hände drückten dem verdienten Senioren ihre Zuneigung aus und in jedes Eckchen wurden sommerliche Blumensträuße und Topfblumen bis in den Garten hinaus gestellt mit Glück- und Dankesworten.

Was aber am Geburtstag schon von Freunden dem wieder erfreulich rüstigen Jubilar gesagt worden sein mag, wollen wir hiermit öffentlich zum Ausdruck bringen – Über den Tag hinaus: Wir wünschen Adolf Dünnebacke von ganzen Herzen weiterhin körperliche Gesundheit und Die ihm eigene geistige Frische.

Wir haben ihm sein Wirken in Partei und Gewerkschaft, sowie in den verschiedenen Organisationen der modernen Arbeiterbewegung sehe zu danken. Er steht seit 1909 schon aktiv in unseren Reihen. Adolf Dünnebacke hat sich am Aufbau unserer Stadt und unseres Landes als aufrichtiger Sozialdemokrat um eine freiheitliche Entwicklung verdient gemacht. Wir brauchen die Erfahrung von Adolf Dünnebacke noch weiter, und darum wünschen wir ihm uns seiner Frau noch glückliche Zeit. R.W.

Aus der Berliner Stimme vom 31.07.1976

Recherche: Onur Özturan