Bergmann, Dr. Christine

Geschichte: Personen A-K

Dr. Christine Bergmann

Porträt Christine Bergmann
 

"Das Ziel meiner Arbeit ist es, die Situation von Familien zu verbessern, ein solidarisches Miteinander der Generationen zu fördern und die Chancengerechtigkeit zwischen Männern und Frauen und für Jugendliche voranzutreiben." Mit dieser Intention hat Dr. Christine Bergmann im Herbst 1998 ihre Arbeit als Bundesministerin aufgenommen.
Die SPD-Politikerin wurde am 7. September 1939 in Dresden geboren. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach dem Abitur nahm sie 1957 das Studium der Pharmazie in Leipzig auf. 1963 legte sie ihr Staatsexamen ab und trat anschließend eine Stelle als Apothekerin in Berlin an.

Von 1967 bis 1977 arbeitete sie zunächst freiberuflich, dann als Abteilungsleiterin im Bereich der Arzneimittelinformation am Institut für Arzneimittelwesen der DDR in Berlin. 1989 erfolgte ihre Promotion zum Dr. rer. nat..

Seit 1973 war Christine Bergmann in Hellersdorf ansässig. Direkt nach der Wende trat sie im Dezember 1989 der SPD bei. Am 6. Mai 1990 wurde sie zur Stadtverordneten für den Wahlkreis Kaulsdorf/Mahlsdorf gewählt. Vom 28. Mai 1990 bis 11. Januar 1991 war sie Präsidentin der Stadtverordnetenversammlung von Berlin. Von Oktober 1991 bis Oktober 1998 war sie Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen. Bei der Wahl am 22. Oktober 1995 wurde sie erneut direkt in Hellersdorf, einer PDS-Hochburg, als Abgeordnete gewählt. 1994 wurde sie zur stellvertretenden Landesvorsitzenden der Berliner SPD gewählt. 1995 wurde sie Mitglied des SPD-Parteivorstandes. Im Januar 1996 wurde sie stellvertretende Vorsitzende der Kommission Gesellschaftspolitik beim Parteivorstand. Vom 27. Oktober 1998 bis zum Oktober 2002 leitete sie das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

2002 - 2006 Vorsitzende des "Forum Einheit der Stadt" der Berliner SPD