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9. März

Berlin - Hauptstadt der Fotografie?

In der Reihe „Charlottenburger Gespräche“ lädt der SPD-Abgeordnete Frank Jahnke am 9. März zur Diskussion mit Stephan Erfurt, Gründer und Vorsitzender der C/O Berlin Foundation, deren Fotoausstellungen im Amerika-Haus internationale Anerkennung finden. Thema ist: „Berlin - Hauptstadt der Fotografie?“
9. März, 19 Uhr, Bürgerbüro Goethe15, Goethestraße 15, 10625 Berlin

 

Erinnerungsorte und der Kolonialismus

Das August Bebel Institut diskutiert am 10. März um 19 Uhr auf einer Veranstaltung zum Thema „Erinnerungsorte“ über Kolonialismus in Berlin. Referent ist Joshua Kwesi Aikins, Politikwissenschaftler und Aktivist.
Die Berliner  Erinnerungslandschaft ist vom brandenburgischen Sklavenhandel, vom kaiserlichen deutschen Kolonialreich sowie von der NS-Zeit mitgeprägt. So finden sich im Stadtbild immer noch positive Bezugnahmen auf den deutschen Kolonialismus. Die antidemokratische Ausrichtung der kolonialen Idee macht eine kritische Auseinandersetzung mit derartigen Bezügen  unumgänglich.   
Anmeldung: anmeldung@august-bebel-institut.de

Mehr im Internet: www.august-bebel-institut.de

 
11.März:

"Angekommen": Vier syrische Künstler stellen aus

junge Syrer Seba Nassreddine, Lilyan Gharbi, Osamah Abouzor und Anas Homsi
 

Ein ganz besonderes Projekt stellt die nächste Ausstellung des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus dar. Vier syrische Künstlerinnen und Künstler werden dort nicht nur ab 11. März ihre Arbeiten ausstellen, zuvor haben sie die Galerie eine Woche lang als Atelier genutzt.

Die vier jungen Syrer Seba Nassreddine, Lilyan Gharbi, Osamah Abouzor und Anas Homsi sind vor einigen Monaten nach Berlin gekommen. In Berlin wollen sie leben und sich eine Zukunft  aufbauen. in einem Workshop können sie ihr Schicksal und ihre Hoffnungen mit künstlerischen Mitteln darstellen.  Das Kulturforum hat dafür Staffeleien; Leinwände und Materialien zur Verfügung gestellt.

Seba Nassreddine, 1985 in Syrien geboren, hat ein Diplom in Kunst sowie Bachelor-Abschlüsse in Architektur und Mode-Design. Osamah Abouzor studierte in Damaskus Kunst und war mit seinen Skulpturen aus Metall und anderen Materialien in Ausstellungen in Syrien vertreten. Lilyan Gharbi, 1995 geboren, hatte an der Fachhochschule für Bildende Künste in Damaskus studiert, dann ein Studium der Kindergartenpädagogik aufgenommen. Vierter Künstler ist Anas Homsi, 1987 in Syrien geboren, nach seinem Kunststudium in Damaskus in Ausstellungen in Beirut, London und Venedig vertreten.

 

Die Vernissage ist am Freitag, 11. März 2016, 19:30 Uhr

 

Es sprechen:

Eckhardt Barthel, Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie
Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen des Landes Berlin

Musik: Hazem Nassreddine

Dauer der Ausstellung: 11. März bis 1. April 2016
Finissage: 1. April 2016, 19Uhr30
Öffnungszeiten der Galerie: Di, Mi, Do, Fr, 16 - 18 Uhr und nach tel. Vereinbarung (030 – 883 7914 + 4692 150)

Das Kulturforum bittet herzlich um Unterstützung für das Projekt. Spenden können auf das Konto Kulturforum Stadt Berlin, IBAN DE05 1009 0000 2363 1800 überwiesen werden; Verwendung: für Projekt "Angekommen".

 
11. März

Filme im Zeichen der Reaktorkatastrophen

Mit aufklärenden Filmen will das International Uranium Film Festival über die Reaktorkatastrophen in Japan vor 5 Jahren und in Tschernobyl vor 30 Jahren und deren Folgen am nformieren. Vorführungen sind zu den Jahrestagen am 11.3. und 26.4. geplant 

Das Internationale Uranium Film Festival besteht seit 2010 und bringt Dokumentar- sowie Spielfilme aus aller Welt zum Thema Atomkraft und radioaktive Gefahren ins Kino: vom Uranbergbau bis zum atomaren Unfall. Das Projekt gibt unabhängig produzierten Filmen, die man meist nicht im Fernsehen oder im Kino zu sehen bekommt, ein breites internationales Publikum. Die Aufklärung zur Atomkraft wird noch auf lange Zeit wichtig sein. Das Film Festival ist an den wichtigsten Festspielorten weltweit organisiert: in Rio de Janeiro, Los Angeles und Berlin. 

Beide Vorstellungen (11.3. und 26.4.) finden im Cinestar Kino in der Kulturbrauerei in Berlin-Prenzlauer Berg statt. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Im Anschluss an die Filmvorführung folgt ein moderiertes Publikumsgespräch, an dem auch Klaus Mindrup, Bundestagsabgeordneter und studierter Biologe, teilnimmt. Ihm ist die Aufklärung über die Gefahren von Atomkraftwerken ein besonderes Anliegen.

Freitag, 11. März 2016, um 20 Uhr
Kulturbrauerei - Cinestar Kino, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin

Karten sind über Frau Jutta Wunderlich unter wunderlich.burczek(at)web.de oder an der Abendkasse erhältlich.

 
13. März:

Buchvorstellung: Hochhuth-Biographie im Berliner Ensemble

Anlässlich des 85. Geburtstags des Schriftstellers und Dramatikers Rolf Hochhuth lädt der Dietz-Verlag am 13. März zur Vorstellung der Biografie "Hochhuth - Der Störenfried" mit der Autorin Birgit Lahann und Rolf Hochhuth.

Hochhuth feiert am 1. April 2016 seinen 85. Geburtstag. Sein literarisches Debüt "Der Stellvertreter", 1963 uraufgeführt, wurde zu einem Welterfolg. Er griff darin Papst Pius XII. für sein beharrliches Schweigen bei den Judendeportationen im Zweiten Weltkrieg an. In der Folge entwickelte Hochhuth sich zu einem der erfolgreichsten und umstrittensten Dramatiker der deutschsprachigen Bühnenwelt. Mit "Eine Liebe in Deutschland" zwang er den ehemaligen NS-Marine-Richter und späteren CDU-Ministerpräsidenten Hans Filbinger zum Rücktritt. Ludwig Erhard schmähte ihn für seine Angriffe als Pinscher, Helmut Kohl diffamierte ihn im Vatikan und Franz Josef Strauß beschimpfte ihn als Ratte und Schmeißfliege. Doch Hochhuth kämpfte weiter. Alle lieben die Freiheit, sagt er, aber nicht die, die ihnen dazu verhelfen wollen.

Birgit Lahann hat nun die erste Biografie über diesen großen politischen Dramatiker und Schriftsteller geschrieben, mit allem Witz und Wahnsinn, die sein Leben kennzeichnen. Sie erfuhr alles über den Irrsinn deutscher Zeitläufte, gegen die der Gerechtigkeitsfanatiker loszog, über Freund und Feind, über seine manische Kampfeslust und darüber, woher Mut und Kraft kommen, sich zügellos einer Wahrheit zu verschreiben. "Diese Biografie ist das Lebendigste, was ich in diesem Genre je zu lesen bekam." (Martin Walser)

Birgit Lahann, geb. 1940, Journalistin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften, arbeitete u. a. mit Peter Zadek und war 25 Jahre Autorin beim STERN. Sie erhielt den Theodor-Wolff- und den Egon-Erwin-Kisch-Preis und schrieb mehrere Biografien.

Zeit: Sonntag, 13. März 2016, 11 Uhr
Ort: Berliner Ensemble / Theater am Schiffbauerdamm, Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin.
Eintrittskarten für die Buchpremiere können Sie direkt beim Berliner Ensemble erwerben

 
13. bis 20. März 2016

Aktionswoche zur Revolution von 1848. Wer ist das Volk?

Aktionstag zur Märzrevolution

© August Bebel Institut

 

»Wir sind das Volk!« Die berühmte Parole wurde nicht 1989 erfunden, sondern schon 1848. Heute wird sie wieder benutzt. Sie wird in Anspruch genommen von Menschen, die genau das Gegenteil von dem wollen, was 1848, 1989 oder beim »arabischen Frühling« auf der Agenda stand.

Zum zweiten Mal laden das August Bebel Institut, das Grips-Theater und der Friedhof der Märzgefallenen zur »Revolutionswoche 1848« vom 13. bis 20 März in Berlin ein.

Am 18. März 1848 geriet Berlin in Aufruhr. Gegen eine große Menschenmenge, die vor dem Stadtschloss für Meinungsfreiheit und Menschenrechte demonstrierte, setzte der preußische König Friedrich-Wilhelm IV. Militär ein. Bei den folgenden Barrikadenkämpfen kamen mehr als 200 Menschen ums Leben. In vielen Ländern Europas wurde damals für mehr Rechte gekämpft.

Auch wenn sich zumindest in Europa seit 1848 viel verändert hat, wird immer noch unterdrückt, aufbegehrt, gefordert und gestorben in der Welt. In den letzten Jahren kam es vor allem im arabischen Raum zu Revolutionen. Die Konflikte in Syrien und anderen Ländern eskalierten so stark, dass viele Menschen ihre Heimat verlassen, um Leib und Leben zu retten. Um 1848 waren es Karl Marx und Heinrich Heine, die verfolgt wurden und Deutschland verlassen mussten.

„Solidarität und Hilfe für Geflüchtete stehen in der Tradition der 48er-Revolution, nicht ihre Ausgrenzung. Es ging und geht wieder um Menschenrechte und demokratische Beteiligung.“, betont Ingo Siebert, Geschäftsführer des August Bebel Instituts.

„Das Thema ist aktuell wie nie!“ betont Stefan Fischer-Fels, Künstlerischer Leiter des GRIPS-Theater „Die Revolutionäre von 1848 waren unterdrückt, ausgebeutet, erkämpften mit ihrem Blut gleiche Rechte für alle Menschen  – wer damals Demokrat war, stand ganz links außen. Heute sind es rechtsextreme Demagogen, die die Parole „Wir sind das Volk“ verdrehen und die Teilung der Menschenrechte und demokratischen Grundwerte erreichen wollen.“

„Die Revolution von 1848 hat in Berlin Spuren hinterlassen! Viele Forderungen sind nach wie vor aktuell! Wir machen uns auf den Weg, sie zu erkunden, um unsere demokratischen Werte und Menschenrechte zu verteidigen .“ sagt Susanne Kitschun die Leiterin des „Gedenkorts Friedhof der Märzgefallenen“.

Programm. Mit dem Theaterstück »1848 - Die Geschichte von Jette und Frieder«, in  Stadtführungen, Vorträgen, Jugendworkshop, Filmabend zum Arabischen Frühling, einer Nachtlecture zur Utopie von 48 und Gedenkveranstaltungen werden viele Möglichkeiten geboten, sich mit den Ereignissen der Revolution 1848 und deren aktueller Relevanz zu anzunähern und selbst aktiv zu werden..

 

1848. Die Revolution in Berlins Mitte – Stadtführung, So 13. März 2016, 12–15 Uhr. . Auf einer Führung mit Reinhard Wenzel, Politologe und Bildungsreferent des August Bebel Instituts, wird nach den Spuren der Revolution in der Berliner Mitte gesucht. Beitrag: 5 €, Anmeldung: anmeldung@august-bebel-institut.de
Frauen in der Märzrevolution- Politische Emanzipation und Barrikadenkampf, So 13. März 2016, 16 Uhr, Sa. 19. März, 14 und 16 Uhr.  Gedenkort Friedhof der Märzgefallenen, Ernst-Zinna-Weg, 10245 Berlin,  Eintritt frei. Die Revolution von 1848 politisierte auch Frauen. Forderungen nach politischer Mündigkeit und Gleichberechtigung wurden laut.   
 »Ich sterbe für die Freiheit. Brüder, zielt gut!« – Maximilian Dortu und die 1848er Revolution in Baden, Do 17. März 2016, 19 Uhr, mit Vortrag von Dr. Kurt Hochstuhl (Freiburg) und Musik der Zeit. Landesvertretung Baden-Württemberg, Tiergartenstr. 15, 10785 Berlin, Freier Eintritt nur mit bestätigter Anmeldung per E- Mail an antwort@lvtberlin.bwl.de mit dem Stichwort „Dortu“ (Anmeldeschluss: 10. März 2016)
Feierstunde der Aktion 18. März, Fr. 18. März 2016, 15–16 Uhr, Platz des 18. März am Brandenburger Tor, u.a. mit Gregor Gysi, MdB, Jan Stöß, Landesvorsitzender der Berliner SPD, Volker Schröder von der Aktion 18. März und dem Erich-Fried-Chor.
Gedenkstunde auf dem Friedhof der Märzgefallenen, Fr. 18. März, 17–18 Uhr. Gedenken an die Berliner Toten der Revolution von 1848 mit Freiheitsliedern und politischen Grußworten. Mit Volker Schröder, Aktion 18. März; Ralf Wieland, Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses; Gunter Kaufmann, Vorsitzender des Fördervereins der Erinnerungsstätte Rastatt und dem Erich-Fried-Chor. Ort: Friedhof der Märzgefallenen, Ernst-Zinna-Weg, 10245 Berlin.
1848-Utopie-Nachtlecture-Party. Fr 18. März 2016 , 21–24 Uhr,  mit dem Historiker Ralf Hoffrogge. Ist das Ende der Utopie gekommen? Sind alle Forderungen von 1848 erfüllt? Unter dem Motto »Vorwärts und nicht Vergessen« soll ein Blick auf die Bewegung der Arbeiterinnen und Arbeiter als »Große Erzählung« geworfen werden. Jenseits von Tradition & Nostalgie wird gefragt, was diese Erzählung über unsere Gegenwart und Zukunft sagt. Anmeldung: anmeldung@august-bebel-institut.de, Tel. 4692 121.
Streifzüge: Szenische Führungen auf dem Friedhof der Märzgefallenen,  Ernst-Zinna-Weg, 20. März 2015, ab 10:00 halbstündlich. Im Rahmen von szenischen Führungen bieten historische und fiktive Figuren Einblicke in die Geschichte und in Anekdoten rund um den Friedhof der Märzgefallenen. Anmeldung: anmeldung@paulsinger.de oder unter 030/21472723
Außerdem gibt es ein »1848 Pocketheft« mit Informationen zur Berliner Märzrevolution und darüber, wie heute demokratische Rechte eingefordert werden. 

Weitere Informationen und Genaues zu den Veranstaltungen vom 13. bis 20. März gibt es unter www.revolution1848berlin.de

 
17. März:

Knut Nevermann über die Berliner Studentenbewegung

Der frühere Berliner Wissenschafts-Staatssekretär Knut Nevermann liest am 17. März Texte zur Studentenbewegung in Berlin 1967-1970 im Wahlkreisbüro von Franziska Becker.

Die Keimzellen der Studentenbewegung in Westdeutschland waren an zahlreichen Universitäten bemerkbar, auffällig war die 1962 gegründete Gruppe Subversive Aktion oder die 1967 gegründete Kommune I.

Ab 1966/1967 entstand, verursacht durch die Restauration der Nachkriegs-1950er Jahre und die Große Koalition (ohne eine einflussreiche Opposition innerhalb des Bundestages), unter der Führung des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) die außerparlamentarische Opposition (APO).

Ein entscheidender, große Teile der Studentenschaft mobilisierender Faktor für die außerparlamentarische Opposition war die Erschießung des Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 bei einer Demonstration gegen den Schah von Persien (Mohammad Reza Pahlavi), der sich auf Staatsbesuch in Berlin befand. Die Boulevardpresse, vor allem die Bild-Zeitung, verschärfte die Gegensätze durch eine polarisierende Berichterstattung.

Am 11. April 1968 wurde der Studentenführer Rudi Dutschke bei einem Attentat in Berlin lebensgefährlich verletzt. Daraufhin fanden nicht nur in Berlin, sondern auch in zahlreichen westdeutschen Städten Protestdemonstrationen statt, die sich teilweise zu bürgerkriegsähnlichen Straßenschlachten mit der Polizei entwickelten. Bei diesen Osterunruhen wurden zwei Menschen getötet und bundesweit etwa 400 Menschen verletzt. Das Attentat auf Dutschke und die Ereignisse des Pariser Mai 1968 verstärkten die beginnende Radikalisierung der Bewegung, die sich gleichzeitig immer mehr aufsplitterte. Als eine Folge der 68er-Bewegung gründete sich um Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof die terroristische Rote Armee Fraktion (RAF).

Große Teile der Bewegung wandten sich dagegen der SPD unter Willy Brandt zu. Auch die Grünen und weitere Bürgerrechtsbewegungen wie die Schwulenbewegung können als späte Folge der 68er-Bewegung gedeutet werden. (Quelle: Wikipedia).

Über Knut Nevermann:
Knut Nevermann wurde 1944 als Sohn des späteren Hamburger Bürgermeisters Paul Nevermann geboren. Knut Nevermann studierte Rechtswissenschaft in Hamburg, München und ab 1965 in Berlin. Er wurde 1966 zum AStA-Vorsitzenden der Freien Universität gewählt.

1967 war er Gründungsmitglied des Republikanischen Clubs in West-Berlin. Zugleich war er engagiert an den damaligen Aktivitäten der Studentenbewegung beteiligt, etwa an dem 1967er Kongress "Bedingungen und Organisation des Widerstands" (gemeinsam mit Rudi Dutschke und Jürgen Habermas).

Von 1970 bis 1986 arbeitete Nevermann als wissenschaftlicher Mitarbeiter zunächst beim Deutschen Bildungsrat, danach am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. 1981 promovierte er in Jura, 1986 habilitierte er sich in Politikwissenschaft. Seit 1988 war er als leitender politischer Beamter (meist: Staatssekretär) in der Hamburger Kulturbehörde, beim Kultur-Staatsminister des Bundes, in der Sächsischen Wissenschaftsbehörde und von 2010 bis 2014 in der Schul- und Wissenschaftsbehörde des Landes Berlin tätig. Knut Nevermann lebt in Berlin-Wilmersdorf.


Donnerstag, 17. März 2016, 19.00 Uhr.

Wahlkreisbüro Franziska Becker, Fechnerstraße 6a (Ecke Gasteiner Straße), 10715 Berlin.

Wie kann ich mich für die Lesung anmelden?
per E-Mail unter franziska.becker@spd.parlament-berlin.de oder telefonisch unter 863 19 653.

 
bis 18. März:

Vernissage "Schönheit ist überall"

Zeichnungen aus einem Kurs der Volkshochschule Pankow sind vom Freitag, 18. März, an im Bürgerbüro der SPD-Abgeordneten Dr. Clara West in der Naugarder Str. 43 zu sehen. Die Eröffnung der Ausstellung "Schönheit ist überall" ist um 20 Uhr.

"Aktzeichnen" ist ein Kurs der VHS Pankow bei Achim Niemann. Aktzeichnen und -malen kann man von verschiedenen Haltungen her angehen. In diesem Kurs soll die Zeichnung bzw. Malerei als Untersuchung betrieben werden, auch die Möglichkeiten des Weglassens, des Vereinfachens einer Zeichnung mit einfließen.
Körpermassen des Modells, die im Verhältnis zueinander stehen, verschieden beleuchtete Flächen bilden, müssen zeichnerisch umgesetzt werden. Durch entsprechende Handhabung der Materialien sollen unterschiedliche Schwingungen, Leuchtkraft des Papiers und somit verschiedene Festigkeiten des Körpers entstehen, ein Prozess einer Entmaterialisierung des Papiers. Auch die Farbmodulation, wo mit warmen und kalten Tönen Raum suggeriert werden kann, wird hier mit einbezogen, ein Farbeinsatz im Sinne von Malerei und nicht im Sinne von Naturalismus.

Zu sehen bis 13. Mai, Öffnungszeiten: Di/Mi/Fr, 10—14 Uhr, Bürgerbüro Clara West, Naugarder Str. 43

 
18. März:

"Gedenkkultur in Charlottenburg-Wilmersdorf"

Am Freitag, 18. März 2016, 17.30 Uhr, gibt es im Wahlkreisbüro Von Franziska Becker einen Gesprächsabend über Gedenkkultur in Charlottenburg-Wilmersdorf.

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann stellt die Erinnerungsarbeit des Bezirks in seinen vielen Ausprägungen dar. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Gedenken der zwölfjährigen Herrschaft der Nationalsozialisten.

Heute erinnern in Charlottenburg-Wilmersdorf viele Straßennamen und Namen öffentlicher Einrichtungen, eine Reihe von Gedenkstätten und Mahnmalen, rund 300 Gedenktafeln, das Gleis 17 in Grunewald sowie die mehr als 2.600 Stolpersteine an die Gräueltaten der Nazis, an die Täter, an den Widerstand und vor allem an die Opfer des Nationalsozialismus.

Dieses intensive Gedenken ist gerade in Charlottenburg-Wilmersdorf kein Zufall, denn Charlottenburg und Wilmersdorf waren vor 1933 die Bezirke mit dem höchsten Anteil jüdischer Berliner. 1933 lebten in Charlottenburg und Wilmersdorf jeweils rund 27.000 Jüdinnen und Juden, das waren in Charlottenburg knapp acht Prozent und in Wilmersdorf rund 14 Prozent der damaligen Berliner Bevölkerung.

Eine aktive Gedenk- und Erinnerungskultur pflegen heute viele Berlinerinnen und Berliner in unserem Bezirk. Das Bezirksamt von Charlottenburg-Wilmersdorf unterstützt ebenso die Aufarbeitung unserer jüngeren Geschichte, die für unsere Gegenwart und Zukunft Verpflichtung und Notwendigkeit ist und bleibt.

"Die Gedenkkultur in Charlottenburg-Wilmersdorf ist nicht beendet. Sie wird sich auch künftig weiter entwickeln. Wir wissen heute nicht, wie sie sich in Zukunft entwickeln wird. Möglicherweise werden neue Formen der Erinnerung gefunden. Möglicherweise werden auch neue Fragestellungen zu einer wiederum gewandelten Einstellung zur Geschichte führen. Aber darin werden unsere bisherigen Erfahrungen aufgehoben sein, und ich bin sicher: Die Erinnerung wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen." (Bezirksabürgermeister Reinhard Naumann).

Vortrag mit Diskussion am Freitag, 18. März 2016, 17.30 Uhr, im Wahlkreisbüro von Franziska Becker, Fechnerstraße 6a, 10715 Berlin Anmeldung: Telefonisch unter 863 19 653 oder per E-Mail unter franziska.becker@spd.parlament-berlin.de.

 

 
19. März:

„Suffragette - Taten statt Worte“

Zu einem mitreißenden Filmdrama über die Anfänge der Frauenrechtsbewegung in Großbritannien Anfang des 20. Jahrhunderts laden Berlins Frauensenatorin Dilek Kolat und die Schöneberger SPD-Abgeordnetenhauskandidatin Anett Seltz am Sonnabend, d. 19. März um 13 Uhr ins Xenon Kino, Kolonnenstraße.  Sarah Gavrons Film  „Suffragette  - Taten statt Worte“ fand im vergangenen Jahr viel Lob.  Der Eintritt ist frei. Anmeldung bitte bis 18. März  an spdschoeneberg@gmail.com

 
6. April:

Vorankündigung: Jour fixe des Kulturforums zu neuen Museumsinitiativen

Berlin hat eine reichhaltige Museumslandschaft. Dennoch gibt es zur Zeit gleich mehrere Initiativen, die sich um eine Erweiterung bemühen. So soll es in Berlin künftig wieder ein Theatermuseum geben, das an die große Sammlung anknüpft, die bis 1944 in der Stadt zu sehen war. Die Cartoon-Lobby, die bundesweite Interessenvertretung der Karikaturisten und Cartoonisten, möchte an zentraler Stelle ein Cartoon-Museum eröffnen. Und schließlich gibt es Pläne für ein Pressemuseum. Das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie möchte sich mit Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Initiativen treffen, um über die Konzepte, den aktuellen Stand der Projekte und die notwendige Unterstützung zu sprechen.

Mittwoch, 6. April, 19 Uhr, Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin.

 

Fachausschuss Kultur bestätigte Vorstand

 Der Fachausschuss XII - Kulturpolitik - der Berliner SPD hat in seiner Sitzung am 19. Februar den Vorstand gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Barbara Scheffer als Vorsitzende, Ingo Siebert und Wibke Behrens als  Stellvertreter und Stefan Böltes als Schriftführer. 

 

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Kultur in Berlin: Tipps und HInweise der BERLINER STIMME, des vorwärtsBerlin und des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie.

Mit herzlichen Grüßen
Brigitte Lange; Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie

Ulrich Horb, Berliner Stimme / vorwärts Berlin