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28. Januar:

Lesung mit Texten von Mascha Kaléko

Die Berliner Autorin Jutta Rosenkranz trägt am Donnerstag, 28. Januar im Wahlkreisbüro von Franziska Becker Texte und Briefe der Dichterin Mascha Kaléko vor.  
 Das Leben in Berlin in den 1950er Jahren ist vom Kalten Krieg geprägt. Während sich der West-Teil der Stadt längst wieder dem marktwirtschaftlichen Konsum hingibt, dominiert im Osten die sowjetische Doktrin des Kommunismus. Schwerpunkt der Lesung der Berliner Autorin Jutta Rosenkranz bilden die Berliner Erfahrungen der bedeutenden Dichterin Mascha Kaléko (1907-1975) aus der Zeit nach ihrer Rückkehr aus dem amerikanischen Exil, zwischen 1956 und 1958.     
Donnerstag, 28. Januar, 19.00 Uhr, im Wilmersdorfer Wahlkreisbüro von Franziska Becker, Fechnerstraße 6a

 

 
29. Januar:

Lesung „Das zerstörte Schöneberg“

Rund 5000 Fotos, auf denen der Tempelhofer Berufsfotograf Herwarth Staudt von 1949 bis 1957 mit seiner Rolleiflex die Kriegszerstörungen im Bezirk festgehalten hat, gehören  seit 1988 zum wertvollen Besitz der Museen Tempelhof-Schöneberg.  Zu einer Ausstellung im vergangenen Jahr erschien im Hendrik Bäßler Verlag Berlin  ein Buch über den Lebensweg des Fotografen und sein fotografisches Schaffen,  ohne das wir heute keinen Einblick mehr auf das von den Bomben zerstörte Berlin-Schöneberg hätten. Die Autorin  Gudrun Blankenburg  liest am 29. Januar im Wahlkreisbüro von Dilek Kolat aus dem Buch.
Freitag, 29. Januar 2016 um 16:00 Uhr im Wahlkreisbüro Dilek Kolat, Schmiljanstr. 17, 12161 Berlin

 
ab 4. Februar:

Im Willy-Brandt-Haus: Papas Kino ist tot

Hansjürgen Pohland, wichtiger Vertreter des Neuen Deutschen Films, wagte mit der Satire Katz und Maus ein viel diskutiertes filmisches Experiment zu wichtigen politischen Fragen. Eines der kontrover-sesten deutschen Werke der Nachkriegszeit. Die Günter-Grass-Verfilmung, 1967 gedreht, erzählt die Geschichte einer Gruppe vom Militär faszinierter Schüler in Danzig während des Zweiten Weltkriegs. Die Hauptfigur Mahlke wird von Lars und Peter Brandt gespielt, den Söhnen des damaligen Außenmi-nisters und Vizekanzlers Willy Brandt.

Im Nachlass des 2014 verstorbenen Berliner Filmemachers Hansjürgen Pohland offenbaren sich erstaunliche Entdeckungen. Im Mittelpunkt der Ausstellung im Willy-Brandt-Haus stehen 80 bislang unveröffentlichte Fotografien von Will McBride, Michael Marton und Jean-Gil Chodziesner-Bonne. Alle in den 1960er Jahren während der Produktion der Spielfilme Katz und Maus, Tobby und Das Brot der frühen Jahre entstanden, lagerten die Fotografien mehr als 50 Jahre in Kellern und Archiven. Erstmals sind zu sehen Produktionsunterlagen, Drehbuchfragmente, Korrespondenzen und Kritiken, sowie eine kleine Auswahl an Filmplakaten und Interviews. Dazu wird eine Auswahl an Filmen präsen-tiert, z.B. der Kurzfilm Schatten, der zum 50. Jubiläum des Oberhausener Manifests an einigen Goe-the-Instituten oder auch im MOMA in New York gezeigt wurde.

Papas Kino ist tot, Eröffnung 4. Februar, 19:00, Willy-Brandt-Haus, Stresemannstr. 28, 10963 Berlin. Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr, Personalausweis erforderlich

 
ab 4. Februar:

Der ewige Augenblick

Zwei Jahrzehnte prägte Digne M. Marcovicz (1934-2014) als Pressefotografin des Magazins Der Spiegel den Blick auf das kulturelle Leben der Bundesrepublik. In den 1960er bis 1980er Jahren porträtierte sie u.a. Ernst Bloch mit Rudi Dutschke im Gespräch, Ingeborg Bachmann, Heinrich Böll, Gerhard Richter. Zur Filmszene hatte sie einen besonderen Draht und fotografierte hinter den Kulis-sen u.a. Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge, Volker Schlöndorff, Hanna Schygulla.
Marcovicz wollte den wahren Moment herausfinden, der einen Menschen oder ein Ereignis charakte-risiert. Dabei legte sie wenig Wert auf Ästhetik um ihrer selbst willen. Ihre Bilder sollten immer Ge-schichten transportieren. So lag es nahe, dass sie seit den 1980ern auch als Dokumentarfilmerin für eigene Projekte arbeitete. Daneben schuf sie anspruchsvolle Bücher wie eine mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher ausgezeichnete Publikation über den Holo-caust. Mit ihrer geistigen Intensität bei der Arbeit, der Beharrlichkeit im Verfolgen von Projekten, der handwerklichen Souveränität und Ihrem menschlichen Gespür für Personen schuf sie ein Werk, das mehr bietet als eine Ablichtung von Momenten der Zeitgeschichte.
Digne Meller Markovicz stammte aus einer angesehenen Berliner Familie. Ihre Mutter Rahel-Maria Bontjes van Beek, geb. Weissbach, war eine für die damalige Zeit emanzipierte Frau, die bis 1935 erfolgreich als Innenarchitektin in Deutschland ihr Geld verdiente, bis die Nürnberger Rassegesetze ihr dies als Jüdin untersagten. Ihr Vater Jan Bontjes van Beek und ihre Halbschwester Cato wurden 1942 wegen ihrer Verbindung zum Widerstand („Rote Kapelle“) verhaftet und Cato in Plötzensee hin-gerichtet.
Digne M. Marcovicz studierte in München Fotografie. Seit 1961 arbeitete sie als freiberufliche Fotore-porterin und Journalistin für Zeitungen und Verlage. Von 1964 bis 1985 war sie „feste freie“ Foto-Journalistin beim Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Sie war Filmemacherin und Autorin.
Der ewige Augenblick nannte Digne M. Marcovicz ihr Buch, für das sie 2012 ihre Lieblingsbilder eines halben Jahrhunderts aus dem eigenen Archiv zusammentrug. Eine Auswahl ist in der Ausstellung zu sehen sowie einige ihrer Dokumentarfilme.

Eröffnung der Ausstellung und Lange Filmnacht am Donnerstag,
den 4. Februar 2016, um 19.00 Uhr
mit Gisela Kayser, Geschäftsführerin  Freundeskreis Willy-Brandt-Haus, Volker Schlöndorff, Regisseur, Hanns-Peter Frentz, Leiter bpk - Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte, Valentin Bontjes van Beek, Sohn von Digne M.  Marcovicz, Martin Koerber, Leiter des Filmarchivs der Stiftung  Deutsche Kinemathek
Lange Filmnacht ab 21.00 Uhr

Ausstellung vom 5. Februar bis 11. März 2016
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich

 
10. Februar:

Kulturforum: Mehr Raum für Künstlerinnen und Künstler

Das Kulturforum Stadt Berlin lädt am 10. Februar zum Jour Fixe zum Thema "Mehr Raum für Künstlerinnen und Künstler in Berlin".

Die Situation für die Bildende Kunst in Berlin wird schwieriger: Steigende Mieten, knapper werdende räumliche Ressourcen, Verdrängung von Künsterinnen und Künstlern vor allem aus den Innenstadtbereichen – das sind die wesentlichen Stichworte. Welche Möglichkeiten bieten sich dennoch, welche Projekte haben Aussicht auf Erfolg und wie können wir als Kulturforum das unterstützen.

Diesen Fragen sollen in einem Gespräch mit Florian Schmidt - Atelierbeauftragter und Leiter des Atelierbüros im Kulturwerk des bbk. diskutiert werden.

Am Mittwoch, 10. Februar, 19 Uhr, Galerie im Kurt-Schumacher Haus, Müllerstr. 163, U-/S-Bahnhof Wedding.

 
11. und 25. Februar:

Buchvorstellung "Franz Künstler - eine politische Biographie"

Cover "Franz Künstler"
 

Am Donnerstag, dem 11. Februar 2016 um 18.30 Uhr,  wird Ingrid Frickes Buch "Franz Künstler - eine politische Biographie" in Zusammenarbeit mit der Vorwärtsbuchhandlung im Casino des Willy-Brandt-Hauses vorgestellt.
Die Einführung übernimmt der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß, anschließend wird Siegfried Heimann das Buch vorstellen und im Gespräch mit der Autorin  über das Wirken Franz Künstlers sprechen.

Franz Künstler wurde nur 54 Jahre alt. Am 10. September 1942 starb der letzte Bezirksvorsitzende der Berliner SPD an den Folgen seiner KZ-Inhaftierungen und der von den Nazis verhängten Zwangsarbeit. Eine eindrucksvolle Menschenmenge - Zeitzeugen berichten von 1000 bis 3000 Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten - begleitete den Trauerzug. Die Historikerin Ingrid Fricke beschreibt in einer jetzt erschienenen politischen Biographie den Lebensweg Künstlers und sein Wirken innerhalb der Gewerkschafts- und Arbeiterbewegung. Zugleich ist der Band auch ein wesentlicher Beitrag zur Geschichtsschreibung der Berliner SPD. Mehr zum Buch finden Sie in der aktuellen Ausgabe der BERLINER STIMME.

 

Zwei Wochen später, am Donnerstag, dem 25. Februar 2016 um 19.00 Uhr, wird das Buch in der Galerie des Kurt-Schumacher-Hauses im Rahmen der Bebel Lectures des August Bebel Institutes mit Begrüßung durch den Landesvorsitzenden Jan Stöß und mit einer Einführung der Autorin vorgestellt. 

 
12. Februar:

Fabelwesen im Bürgerbüro

Fréderic Verrycken, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, lädt am 12. Februar 2016 zur Vernissage in sein Kiezbüro in der Tauroggener Straße 45.  Zu sehen sind Bilder von Nike Kama, von Märchen und Fabelwesen inspiriert. Leuchtende Farben versetzen den Betrachter der Bilder in eine Phantasiewelt, in der man verweilen möchte. Verrycken: „Als ich die Bilder von Nike Kama gesehen habe, war schnell klar, dass es eine Ausstellung in meinem Kiezbüro geben muss.“  Nike Kama ist in Kasachstan geboren und verbrachte ihre Kindheit in Russland und der Ukraine. 1999 erfolgte die Auswanderung nach Deutschland.   
Nike Kama - Malerei, Vernissage im Kiezbüro Verrycken, Freitag, 12.02.16 um 19:00 Uhr, Tauroggener Straße 45, 10589 Berlin

 
15. Februar:

Freie Volksbühne: Den Menschen erreichen

Im Rahmen ihrer Reihe "Montagskultur" lädt die Freie Volksbühne (FVB) am 15. Februar zu einem musikalisch-literarischen Abend mit Isabel Neuenfeldt zu Bruno Wille. Die Sängerin und Schauspielerin Isabel Neuenfeldt stellt "ihren" Bruno Wille mit seinen Texten und ihrer Musik vor.
75 Jahre nach dem Tod des Begründers der Freien Volksbühne stieß Isabel Neuenfeldt auf die Gedichte Bruno Willes. Sie lernte einen eigenwilligen tiefsinnigen Menschen kennen, dem es mit jedem Wort, das er schrieb, mit jeder Handlung, die er öffentlich vollführte, darum ging, die Menschen zu erreichen, den Menschen aller Schichten Kultur und Bildung zugänglich zu machen. Der Klang seiner Gedichte inspirierte sie, ihnen eine musikalische Form zu geben und den Geist dieses Mystikers und Dichterphilosophen mit ihrer Stimme und dem Akkordeon näher zu bringen.

Den Menschen erreichen, Montagskultur, 15.02.2016, 19.30 Uhr, Freie Volksbühne Berlin, Ruhrstraße 6
10709 Berlin, Tickets zum Preis von 10 - 13 Euro online bestellen

Freie Volksbühne im Internet: https://www.lustaufkultur.de/

 
ab 19. Februar:

"Not und Spiele" im Haus am Lützowplatz

In der Ausstellung “NOT & SPIELE” geht der als BERLINER KUNSTKONTAKTER bekannt gewordene Kunstliebhaber und Internetplattformbetreiber Konstantin Schneider dem Problem nach, dass es in unserer Zivilisation, die sich der Beseitigung der größten Not verschrieben hat, paradoxerweise aufwändiger geworden ist, sich zu behaupten und seine Existenz zu sichern. So türmt sich angesichts der kaum noch zu leugnenden Erkenntnis, dass der “Neoliberalismus … nicht im Geringsten eine funktionierende Wirtschaftsordnung” hervorbringt, die Frage vor uns auf, wie es dazu kommen konnte, dass in unserer heutigen Welt die Nichtbeachtung von banalen Wertschöpfungsketten, den spielerischen Umgang mit Not fast schon erzwingt? Lässt es unser tagtäglicher Erfindungsreichtum wirklich zu, den “ERNST DER LAGE” zu ignorieren? Oder führt die radikale Anwendung der von Generationen begeistert aufgegriffenen Theorie von der “schöpferischen Zerstörung” zu einem Menschheitsdrama mit ungewissem Ausgang?

Eröffnung: Freitag 19. Februar, 19 Uhr, Kuratiert von Konstantin Schneider, zu sehen bis 3. April 2016, Haus am Lützowplatz, Lützowplatz 9, 10785 Berlin
Mehr auf der Internetseite: http://www.hal-berlin.de/ausstellung/kunstkontakter/

 
bis 19. Februar:

"Verstrickungen"

Verstrickungen - Ausstellung
 

Wie ein Spinnennetz, mit rotem Faden geknüpft, hat Silvina Der-Meguerditchian fotografische Darstellungen miteinander verflochten, die anspielen auf die katastrophalen Auswirkungen, die die Allianz des Deutschen Kaiserreichs und des Osmanischen Reichs auf die Menschen des sich auflösenden Osmanischen Reiches hatte: Krieg, Verfolgung und Zerstörungen, deren Folgen bis heute nicht überwunden sind. Diese politische Allianz galt als Freundschaft.
Das Verhältnis baute auf der Erwartung gegenseitigen Profits auf: Deutschland strebte nach wirtschaftlicher und politischer Macht im Nahen Osten, die osmanische Dynastie kämpfte um das Überleben. Diese Freundschaft der Dynastien gipfelte im Ersten Weltkrieg in der deutschen Unterstützung des Völkermordes an den Armeniern. Ein unheilvolles Bündnis.
Silvina Der-Meguerditchian ist 1967 in Buenos Aires geboren, lebt und arbeitet in Berlin. In den Jahren 2014/15 war sie Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya/Istanbul und ist an mehreren Produktionen im Ballhaus Naunynstrasse, im Gorki Theater sowie an den Plattform www.houshamadyan.org beteiligt. Sie hat bei der 56. Venedig-Biennale 2015 am Armenischen Pavillon „Armenity“ mitgewirkt, der mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. Anfang des vergangenen Jahres war sie mir ihrer erfolgreichen Ausstellung „Kleine Gesten der Annährung“ schon einmal Gast des August Bebel Instituts.
Im Rahmenprogramm wird die Historikerin Elke Hartmann (Ludwig-Maximilians-Universität, München)  „Europa“  als Faktor osmanischer Politik beleuchten. Das Osmanische Reich wurde von militärischen Beratern aus Deutschland unterstützt. Hiervon ausgehend spannt ihr Vortrag einen größeren Bogen und beleuchtet das komplexe außen- wie innenpolitische Wechselverhältnis zwischen den europäischen Mächten und dem Osmanischen Reich im 19. Jahrhundert.
Aber auch die aktuelle Situation in der Region des ehemaligen osmanischen Reiches wird hinterfragt. Denn 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg gibt es in Syrien und an der türkischen Ostgrenze wieder Krieg, Flucht und Vertreibung: Die mörderischen Milizen des „Islamischen Staats“  bekämpfen kurdische, arabische, yezidische, armenische und assyrische Bevölkerungsgruppen. Wie positioniert sich im Syrien-Krieg die fortschrittliche Opposition gegen das Assad-Regime? Welche Rolle spielt die Türkei, welche Europa?
Zum Abschluss gibt es eine Auswertung der Ereignisse um den 100. Jahrestag des Völkermordes an Armenier*innen. Eine Reihe von Initiativen und Projekten, die an diesen Genozid und die Beteiligung des Deutschen Reiches erinnerten. So hat z. B. die Bundeszentrale für politische Bildung zahlreiche Publikationen zu dem Thema aufgelegt, das GORKI-Theater hat einen ganzen Monat künstlerische Formate der Erinnerung gezeigt. Die Finissage fragt „Wie erinnern?“ und lotet zukünftige Erinnerungsarbeit aus.           
Ausstellung: Galerie Müllerstr. 163, 13353 Berlin, 22. Januar bis 19. Februar 2016, Öffnungszeiten: Mo - Fr 14-18 Uhr
 

 
bis 11. März:

Zwischen Heimat und Zuflucht

Ausstellung Norrem
 

Noch bis zum 11. März sind Arbeiten des syrischen Künstlers  Essam Hamdi Norrem im Reinickendorfer Bürgerbüro der SPD-Abgeordneten und kulturpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion  Brigitte Lange zu sehen. Der Krieg in Syrien und seine verheerenden Auswirkungen auf die Körper und Seelen der Menschen sind ein zentrales Motiv seiner Arbeiten.
Norrem erkundet in seinen großformatigen, kraftvollen abstrakten Arbeiten emotionale Räume und lässt den Betrachter an seiner Sicht auf die Welt teilhaben. Sein Atelier in Damaskus wurde durch Kriegseinwirkung zerstört und mit ihm viele seiner Arbeiten. Im Sommer 2015 flüchtete er nach Deutschland. Alle Bilder dieser Ausstellung entstanden in seinem Atelier im Künstlerhof Frohnau.
Mit künstlerischen Mitteln möchte die SPD-Abgeordnete für das Märkische Viertel und Lübars, Brigitte Lange, im Bürgerbüro auf politische Themen aufmerksam machen. Über Sehen und Fühlen können die Besucher der Ausstellung einen eigenen Zugang zum politischen Geschehen entwickeln: „Die Bilder des Künstlers Norrem zeigen Motive aus Syrien und aus Frohnau“, so Brigitte Lange. „Zwei Welten – die eine Heimat, die andere Zuflucht. Wie fühlt sich das an? Können wir das überhaupt nachempfinden? Wie verbinden sich Heimat und Zuflucht? Durch die Augen von Norrem bekommen wir einen intensiven Eindruck, was es bedeutet, sein Heimatland zu verlassen. Auf diese Weise können wir mitfühlen und das ist sehr berührend.“ Im Bürgerbüro finden regelmäßig Ausstellungen statt.
SPD-Bürgerbüro, 13469 Berlin-Reinickendorf, Waidmannsluster Damm 149. Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi und Fr 14-17 Uhr und Do 16-19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Dauer der Ausstellung: bis 11. März 2016

 

 
bis 18. März:

Fotos aus dem Irak im Bürgerbüro Goethe15

„Nordirak – Bilder aus dem Krisengebiet“ ist das Thema einer Fotoausstellung im Bürgerbüro des Charlottenburger SPD-Abgeordneten Frank Jahnke. Zu sehen sind Aufnahmen von Marlon Bünck, die eindringlich die Kriegsfolgen zeigen.  
Goethestr. 15, 10625 Berlin. Zu sehen bis 18. März (Öffnungszeiten Mo-Fr 13 -17 Uhr)

 

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Mit herzlichen Grüßen
Brigitte Lange; Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie

Ulrich Horb, Berliner Stimme / vorwärts Berlin