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Debatte

Satire, Schmähkritik und Meinungsfreiheit

Die öffentliche Debatte über die Zulässigkeit eines satirischen Beitrags von Jan Böhmermann im ZDF füllt die Hauptnachrichtensendungen. Im Verfassungsblog hat Alexander Thiele dazu einen interessanten Beitrag über die juristischen Dimensionen der Auseinandersetzung geschrieben. Sein Fazit: "Im Ergebnis ist das Verhalten Böhmermanns damit von der Meinungsfreiheit gedeckt. Er hat sich in ausreichender Form vom Inhalt der dargestellten (fiktiven) Schmähkritik distanziert, sie nicht völlig anlasslos präsentiert und diese zudem in einen edukatorischen Gesamtkontext gestellt, so dass dieser ausnahmsweise ein ausreichender sachlicher Bezug zukam."

 

 
22. April

Vorankündigung: Krimilesung mit Isabella Bach

Cover "Die stille Wut der Tante"
 

Zu einer Lesung mit der Krimi-Autorin Isabella Bach laden die Berliner Stimme und das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie am Freitag, dem 22. April um 19 Uhr in die Galerie im Kurt Schumacher. Isabella Bach, Mitglied der Autorinnenvereinigung „Mörderische Schwestern“, stellt ihren frisch im Sutton Verlag erschienenen Kriminalroman „Die stille Wut der Tante“ vor, der seinen Ausgangspunkt in Hermsdorf hat. Wir bitten um Anmeldung im Formular unter spd.berlin/krimilesung-bach.

 

Als Valentina Bergh bei ihrer Tante Konstanze Schilling in Berlin eintrifft, findet sie das Haus im Hermsdorfer Amselgrund verlassen vor. Ihre Tante ist tot – Todesursache ungeklärt.  Auch eine Autopsie bringt kein endgültiges Ergebnis. Eigentlich wollte Valentina nach ihrer Kündigung ihrem unglücklichen Leben in Frankfurt entfliehen und bei ihrer Tante eine Neuanfang wagen. Und dann das! Konstanze war bei ihrem letzten Telefonat doch kerngesund und putzmunter. Aber da die Polizei keinerlei Hinweise auf Fremdeinwirkung findet, legt sie den Fall zu den Akten. Dagegen kann selbst Valentinas Jugendfreund, Kriminalhauptkommissar Daniel Singer, nichts unternehmen. Nur Valentina ist überzeugt davon, dass hier etwas nicht stimmt und ermittelt zusammen mit ihrer besten Freundin Frederike Singer auf eigene Faust.
Sutton Verlag, Broschur 208 Seiten, 12,99 Euro, ISBN 978-3-95400-682-3

 
20. Mai:

Das Kulturforum beim Theater Thikwa

Am 20. Mai lädt das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie gemeinsam mit der BERLINER STIMME zum Besuch im Theater Thikwa. Wir haben 25 Plätze für die Aufführung "Einsamkeiten - Ein Versuch über die Zweisamkeit" reserviert. Im Anschluss an die Aufführung haben wir die Möglichkeit zum Gespräch mit Künstlerinnen und Künstlern sowie der Theaterleitung über das Stück und die künstlerischen Entstehungsprozesse. Es geht um inklusive Kultur und ihren Stellenwert für die Stadt, aber auch und die Arbeitsbedingungen und Perspektiven des Theaters. 

"Thikwa ist ein künstlerisches Experiment mit behinderten und nichtbehinderten Künstlern. Es ist allerdings auch ein gelungenes soziales Experiment", heißt es in der Selbstbeschreibung. "Allen Thikwa-Produktionen gemeinsam ist die Suche nach einer Ästhetik, die sowohl die besondere Unterschiedlichkeit der teilnehmenden Personen als auch deren Gemeinsamkeiten zum Ausdruck bringt. Wir untersuchen die künstlerischen Bereiche Schauspiel, Performance, Musik, Sprache und Tanz und deren Angrenzungen. Unser Ziel ist es diese künstlerischen Sparten mit produktiven Fragestellungen zu konfrontieren. Alle Thikwa-Inszenierungen werden von Schauspielern mit und ohne Behinderungen gemeinsam erarbeitet und auf die Bühne gebracht. Für die einzelnen Produktionen werden jeweils externe Schauspieler, Musiker, Tänzer oder andere Künstler und Regisseure oder Choreographen engagiert."


Das Stück, das am Vorabend Premiere hat, zeigt ein Kabinett der gelebten Liebe, von Stofftieren, Häkelarbeiten und Gummipuppen bewohnt: Die Protagonisten begeben sich immer wieder in zarte, heftige, verzweifelte und anrührende Dialoge, Gespräche und Situationen, indem sie die Schmusetiere als „Maske“ benutzen – und tauchen mit den Objekten in ganz eigene Abgründe. Es spielen Nico Altmann, Heidi Bruck, Louis Edler, Max Edgar Freitag, Martina Nitz, Mereika Schulz,  Konzept und Regie: Ruth Geiersberger.

Karten sind zum ermäßigten Preis von 15  Euro erhältlich. Wir bitten um rasche Reservierung bis spätestens Montag, 9. Mai. Die Reservierung ist verbindlich.  Die Karten können am Abend der Vorstellung an der Abendkasse bezahlt werden. Anmeldungen im Formular auf www.spd.berlin/thikwa

Theater Thikwa, Fidicinstraße 40, 10965 Berlin

Anfahrt: U-Bahn: U6 Platz der Luftbrücke - Bus: M19 Mehringdamm, 104 Platz der Luftbrücke
Beginn: 20 Uhr.

 
14. April

Willy-Brandt-Haus: Nuclear, Democracy and Beyond - Fotografien von Ryûichi Hirokawa und Kenji Higuchi

30 Jahre des Vergessens, des Ignorierens, des Verschweigens und offizieller Fehlmeldungen kennzeichnen den Umgang mit dem bis 2011 größten Atomunfall der Geschichte, der Explosion des Atomkraftwerks Tschernobyl am 26. April 1986. Am 11. März 2011 geschah in Japan ein nukleares Inferno noch größeren Ausmaßes. Die japanischen Fotojournalisten Ryûichi Hirokawa und Kenji Higuchi holen die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima aus der sicheren Entfernung und zeigen Momente aus der Wirklichkeit vor Ort.

Die Ausstellung wird im Rahmen des Protestivals gezeigt, einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Atomenergie und Demokratie“ mit Filmen, Diskussionen, Konzerten. Programminformationen unter www.protestival.de

Begrüßung Gisela Kayser, Geschäftsführerin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
Redner Yu Kajikawa, Sayonara Nukes Berlin
Dr. Dörte Siedentopf, IPPNW, Den Kindern von Tschernobyl e.V.
Christoph Rasch, Greenpeace Energy

Donnerstag, 14. April 2016, um 19.30 Uhr
Willy-Brand-Haus, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin

Personalausweis erforderlich.
 

 
21. April:

Klaus von Dohnanyi erinnert an Opfer der Mordaktion vom April 45

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, zwischen dem 22. und 24. April 1945, wurden 18 Häftlinge des Zellengefängnisses Lehrter Straße 3 auf einem Ruinengrundstück in der Nähe erschossen.  Aus Anlass des 71. Jahrestages lädt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand am 21. April zu einer Gedenkveranstaltung in Erinnerung an die Opfer dieser Mordaktionen ein.
Prof. Dr. Johannes Tuchel wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen, die Gedenkansprache hält Dr. Klaus von Dohnanyi.  Im Anschluss an die Gedenkansprache wird die neugeschaffene Bronzetafel mit den Namen von Albrecht Graf von Bernstorff, Karl Ludwig Freiherr von und zu Guttenberg und Ernst Schneppenhorst als Ergänzung zum bisherigen Gedenkstein  auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof an die Opfer der Mordaktion im April  1945 der Öffentlichkeit übergeben. Die Häftlinge waren in drei Gruppen im Laufe zweier Nächte von der Gestapo ermordet worden, einzig Herbert Kosney wurde angeschossen und überlebte. 
Donnerstag, 21. April 2016, 11 Uhr, Kapelle auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof, Chausseestraße 126, 10115  Berlin-Mitte 

 
26. April:

Filmfestival erinnert an Tschernobyl

Am 26. April  erinnert das International Uranium Film Festival in Rio de Janeiro, Los Angeles und Berlin an den 30. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl.
Die Vorstellung in Berlin findet am 26. April 2016 im Cinestar Kino in der Kulturbrauerei in Berlin-Prenzlauer Berg statt. Beginn ist um 20 Uhr. Im Anschluss an die Filmvorführung folgt ein moderiertes Publikumsgespräch, an dem auch Klaus Mindrup, Bundestagsabgeordneter und studierter Biologe, teilnimmt. Ihm ist die Aufklärung über die Gefahren von Atomkraftwerken ein besonderes Anliegen.   

„Ich freue mich, dass ich auch in diesem Jahr wieder Schirmherr des Uranium Filmfestivals sein darf", so Mindrup. "Nicht nur, weil es wieder in meinem Wahlkreis stattfindet, sondern auch, weil es eine überaus wichtige Thematik behandelt. Radioaktivität ist gefährlich und für uns nicht sichtbar, nicht riechbar und auch nicht zu schmecken. Dennoch ist sie allgegenwärtig: Ob in Munition oder Bomben, in Bergwerken, oder in Atomkraftwerken und deren radioaktiven Abfällen. Radioaktivität wird uns noch Millionen Jahre vor große Herausforderungen stellen. Als großer Befürworter des Ausbaus der erneuerbaren Energien habe ich nie an das Märchen geglaubt, dass die Atomkraft „sauber, günstig und sicher“ sei. Die vergangenen Atomkatastrophen haben uns auf schmerzliche Art und Weise gezeigt, dass das Gegenteil der Fall ist."

Der Film, so Mindrup, sei ein Mittel, Problemlagen sehr anschaulich zu beschreiben, Mitunter lasse er die BetrachterInnen auch fragend zurück. Mindrup: "Es wäre wünschenswert, wenn sich noch viel mehr Menschen kritisch mit der Atomkraft und deren Folgen auseinandersetzen würden, denn wir haben nur diese eine Erde. Wir sind verpflichtet, unseren Nachkommen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen! Ohne Atomkraft und ohne Atombomben! Ich wünsche dem Festival und seinen Organisatoren viel Erfolg und viele Zuschauer!“ 

 
27. April:

AG selbst Aktiv: „Kultur braucht Inklusion – Inklusion braucht Kultur“

Die AG Selbst Aktiv  lädt zum nächsten Treffen  am 27. April. Mit Kulturstaatssekretär Tim Renner geht es um das Thema „Kultur braucht Inklusion – Inklusion braucht Kultur“. Die Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr.
AWO Landesverband, Erdgeschoss
Blücherstr. 62
10961 Berlin

Wichtig für SFD: Eingang ab 17.00 Uhr über die Hofseite/Rückseite des Gebäudes – über die Brachvogelstraße

 
30. April:

Essenskultur mit dem August Bebel Institut: Wie is(s)t die Stadt?

"Wie is(s)t die Stadt?" fragt das August Bebel Institut am 30. April bei einem Programm in und mit der Markthalle Neun: 16.30 Uhr Rundgang:  IX, Neun, neu: Wie sich die Eisenbahnmarkthalle in Kreuzberg neu erfand. Mit: Christoph Albrecht (Diplom-Volkswirt, ehem. Sprecher der Anwohnerinitiative). Beitrag: 5 €; Anmeldung bis 20. April unter anmeldung@august-bebel-institut.de
18 Uhr Maibockanstich mit Dilek Kolat (Bürgermeisterin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen), Johannes Heidenpeter (Heidenpeters Craft Bier) und Ingo Siebert (ABI)
19 Uhr Gespräch mit Ina Czyborra (Mitglied im Abgeordnetenhaus / Freunde der Domäne Dahlem e.V.), Willi Lehnert (Ökonauten e.G.) u.a.
In Kooperation mit der Markthalle Neun und Slow Food Berlin. Ort: Markthalle Neun, Eisenbahnstraße 42/43, 10997 Berlin

Sa 30. April, 16.30 -20 Uhr

 
3. Mai:

Teilen, haben, teilhaben: Die neue Share Economy

Share Economy
 

„Teilen, haben, teilhaben“ - unter diesem Motto steht eine Diskussionsveranstaltung der AG Kreativwirtschaft im Fachausschuss Wirtschaft am 3. Mai, die sich mit der „Share Economy“ befasst.
ist es eine neue Konsumkultur oder ein innovatives Geschäftsmodell? „Jetzt ein Auto.“ Nicht das eigene, sondern nur geliehen für den Moment. Das gleiche Prinzip mit Elektroroller, Fahrrad oder Kleidung –  in Berlin geht fast alles. Hier boomt die Share Economy, die gemeinsame zeitlich begrenzte Nutzung von Ressourcen. Berlin ist der Ort, wo Neues entsteht, neue Geschäftsmodelle ausprobiert und Startups der Share Economy auf einen neugierigen und quirligen Markt treffen.
Ist Teilen das neue Haben? Und können alle daran teilhaben? Darüber soll gemeinsam  mit Unternehmen der Share Economy diskutiert werden. Welche Chancen hat Berlin durch die Share Economy? Wo entstehen  Risiken?
Mit dabei sind Valerian Seither (Geschäftsführer Emio Elektroroller-Sharing Berlin), Christian Vollmann (Geschäftsführer der Nachbarschaftsplattform Nebenan.de), Björn Böhning,  (Senatskanzlei Berlin), Dr. Gerd Scholl (Institut für  ökologische Wirtschaftsforschung), Johannes Jakob  (DGB).                                                   
Dienstag, 03.05. um 19:00 Uhr, Impact Hub Berlin-Kreuzberg, Friedrichstr. 246,  10969 Berlin. Anmeldung: www.spd.berlin/share-economy oder  4692-222.

 
4. Mai:

Vernissage: "setzen, stellen, legen - LEER / Orte in Deutschland"

Fotografie von Petra Lehnardt-Olm
 

Am 4. Mai um 18.30 Uhr lädt Brigitte Lange, Abgeordnete für das Märkische Viertel und Lübars und kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, zur Eröffnung der neuen Ausstellung "setzen, stellen, legen - LEER / Orte in Deutschland".  Die Künstlerin Petra Lehnardt-Olm zeigt als Fortsetzung ihrer gleichnamigen Fotografie-Ausstellung "Verlassen" aus 2015 im SPD-Bürgerbüro neue Arbeiten. Petra Lehnardt-Olm hat Orte scheinbar verlassener Zivilisation, einstige Schauplätze großer Betriebsamkeit fotografiert. Ihr Fokus richtet sich auf Spuren, Formen und Zeichen, die Ereignisse in einem sichtbaren Prozess hinterlassen haben. „Leerstand ist für mich nur ein flüchtiger Moment in einem immerwährenden Kreislauf von Werden und Vergehen“, so die Künstlerin. „An verlassenen Räumen, Gebäuden und Orten erschließt sich mir eine ganz eigene, unverstellte Ästhetik bedingt durch Leere, Auflösung und Metamorphosen.“ Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Text der Galeristin Angelika Liebhart.

Brigitte Lange: „Ich freue mich, dass Petra Lehnardt-Olm im Bürgerbüro bisher unveröffentlichte Fotografien aus ihrer Werkreihe "Verlassen" zeigt. Bereits 2015 war ihre Fotografie-Ausstellung sehr beeindruckend. Sie regte zu intensiven Diskussionen über die zukünftige Nutzung von verlassenen Gebäuden an, von denen einige übrigens direkt vor der Tür des Bürgerbüros zu finden sind.“

Mit Unterstützung des Bezirksamtes Reinickendorf, Abteilung Schule, Bildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Geschichte im Rahmen der Dezentralen Kulturarbeit. Musikperformance: Bardo Henning, Akkordeon

 

Die Ausstellung ist bis zum 31. Juli zu sehen.

SPD Bürgerbüro Reinickendorf
Waidmannsluster Damm 149
13469 Berlin
 
bis 12. Mai 2016

Ausstellung "Face To Face" von Krzysztof Gierałtowski

Ausstellung Krzysztof Gierałtowski
 

Das August Bebel Institut zeigt bis zum 12. Mai die Ausstellung "Face To Face" mit großformatigen Porträtfotos.  Der Warschauer Künstler Krzysztof Gierałtowski entwickelt seit vielen Jahrzehnten die Porträtfotografie weiter. Seit den 1970er Jahren arbeitet er an dem Langzeitprojekt, Gesichter der polnischen Gesellschaft zu porträtieren und sie in Szene zu setzen. Seine Perspektive ist eine radikal subjektive.  Gierałtowski dokumentiert die Persönlichkeiten nicht, er kreiert ein Bild, dessen Proportionen er mitbestimmt. So entstehen sehr persönliche Arbeiten.
Die Ausstellung »Face to Face« wurde zuerst 2015 in Rzeszow und Olsztyn gezeigt. Sie porträtiert polnische Politiker*innen, Wissenschaftler*innen, Künstler*innen, Schauspieler*innen auf sehr individuelle Art und Weise. Manche sind auch über die Grenzen Polens hinaus bekannt wie der EU-Ratspräsident Donald Tusk, viele können neu entdeckt werden. Sie werden auf die für Krzysztof Gierałtowski so typische Weise mit Mitteln der Fotografie und des Theaters präsentiert. Die Ausstellung umfasst insgesamt 38 Werke, von denen jetzt in Berlin eine Auswahl von 16 Bildern gezeigt wird.
Krzysztof Gierałtowski wurde 1938 in Warschau geboren. Zu Beginn der 1960er Jahre wurden seine Fotografien in größeren Ausstellungen gezeigt. Seitdem eroberten sie die Welt. Die Library of Congress in Washington sah sie ebenso wie das MOMA in New York oder San Francisco. In Norwegen, den Niederlanden und vielen osteuropäischen Ländern stellte Gierałtowski seine Werke aus.
Der Künstler erfuhr viele Ehrungen, zu der zuletzt 2014 das Offizierskreuz des Ordens Polonia Restituta durch den Präsidenten der Republik sowie die Ehrenauszeichnung »Bene Mérito« des polnischen Außenministers für die Stärkung der internationalen Position Polens gehören.
Mehr über die Ausstellung und weitere Projekte erfährt man auf www.gieraltowski.pl

Öffnungszeiten: Mo – Fr 14–18 Uhr und nach Vereinbarung,

Galerie, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

 

Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung:

 

Do 14. April, 19–21 Uhr
Polen nach dem Machtwechsel

Die Parlamentswahl in Polen am 25. Oktober 2015 brachte eine extrem konservative Regierung mit einem Parlament ohne linke Parteien hervor. Seitdem änderte sich die innenpolitische Situation in Polen drastisch, aber auch die Beziehungen zu den Nachbarländern. Wir diskutieren die neue Lage in Polen und die Konsequenzen für die europäische Politik.
Mit: Piotr Buras (European Council on Foreign Relations), Weronika Priesmeyer-Tkocz (Europäische Akademie Berlin), Kai-Olaf Lang (Stiftung Wissenschaft und Politik), Gabriele Lesser (Osteuropa-Korrespondentin)

Moderation: Ingo Schuster (Stellv. Vorsitzender Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e.V.)

Anmeldungen unter anmeldung@august-bebel-institut.de

                       

Do 28. April, 19–21 Uhr
Mein Polen – Mein Deutschland

2016 sind 25 Jahre seit der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages vergangen. Hinter der großen Politik aus Regierungsgipfeln, Jubiläums- und Gedenktagen stehen die erlebten Geschichten von Menschen, deren Beitrag zum gemeinsamen deutsch-polnischen Miteinander kaum wahrgenommen wird. Zwei dieser Geschichten wollen wir an diesem Abend vorstellen.
Mit: Reinhold Vetter (Journalist und Publizist), Maria Gast-Ciechomska (Fraueninitiative Berlin-Warschau e.V.)
Moderation: Dorota Danielewicz-Kerski (Journalistin und Autorin)
Anmeldungen unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

Do 12. Mai, 19–21 Uhr
Poetry Slam mit Paul Bokowski
Finissage

Bokowski wurde 1982 als Sohn polnischer Eltern geboren. Seit seinem Buch »Hauptsache nichts mit Menschen« (2013) gilt er als hoffnungsvoller Newcomer der deutschen Literaturszene.
Anmeldungen unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 
bis 13. Mai:

Ausstellung "Schönheit ist überall" im Bürgerbüro Clara West

Zeichnungen aus einem Kurs der Volkshochschule Pankow sind  im Bürgerbüro der SPD-Abgeordneten Dr. Clara West in der Naugarder Str. 43 zu sehen. Die   Ausstellung "Schönheit ist überall" ist bis zum 13. Mai zu sehen.

"Aktzeichnen" ist ein Kurs der VHS Pankow bei Achim Niemann. Aktzeichnen und -malen kann man von verschiedenen Haltungen her angehen. In diesem Kurs soll die Zeichnung bzw. Malerei als Untersuchung betrieben werden, auch die Möglichkeiten des Weglassens, des Vereinfachens einer Zeichnung mit einfließen.
Körpermassen des Modells, die im Verhältnis zueinander stehen, verschieden beleuchtete Flächen bilden, müssen zeichnerisch umgesetzt werden. Durch entsprechende Handhabung der Materialien sollen unterschiedliche Schwingungen, Leuchtkraft des Papiers und somit verschiedene Festigkeiten des Körpers entstehen, ein Prozess einer Entmaterialisierung des Papiers. Auch die Farbmodulation, wo mit warmen und kalten Tönen Raum suggeriert werden kann, wird hier mit einbezogen, ein Farbeinsatz im Sinne von Malerei und nicht im Sinne von Naturalismus.

Zu sehen bis 13. Mai, Öffnungszeiten: Di/Mi/Fr, 10—14 Uhr, Bürgerbüro Clara West, Naugarder Str. 43

 
16. Juni:

Stadt, Land, Mord - Eröffnung des FrauenKrimifestivals 2016

Die Berliner Stimme, das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie und die Autorinnenvereinigung "Mörderische Schwestern" laden am Donnerstag, dem 16. Juni um 19:30 Uhr zur Eröffnung des FrauenKrimifestivals 2016 der "Mörderische Schwestern" in die Galerie im Kurt-Schumacher-Haus. Unter dem Motto "Stadt, Land, Mord"lesen:

Carla Heinze
aus "Brandenburger Geheimnisse" (Roman), Emons Verlag, Köln
Eine Leiche in ritueller Demutsgeste im Barockwunder von Brandenburg. Und dann wird auch noch der Pfarrer tot aufgefunden.

Bettina Kerwien
aus „Märzwinter“ (Roman), Sutton-Verlag, Erfurt, 2015
Berlin-Tegel: Eine Stewardess verliert ihren Job und steigt in den Escort-Service ein.

Cordula Hamann
aus „Glasgesichter“ (Roman), MIRA, Oktober 2014
Galeristin Andrea Wahrig steht vor dem Durchbruch.  Da erhält sie einen anonymen Brief: Wenn sie die geplante Ausstellung nicht absagt, wird jemand sterben, den sie liebt.

Swenja Karsten
„Maria hat geholfen“ (Kurzgeschichte) aus „Sakrament des Todes“, fhl Verlag, 2014
Stella findet eine Tasche voll Geld: Ein Geschenk des Himmels, glaubt sie. Bankräuber Maik sieht das anders: Er will seine Beute zurück!

 

Galerie im  Kurt Schumacher Haus
Müllerstraße  163
13353 Berlin
Eintritt frei, Spenden erwünscht.
Anmeldungen
werden erbeten unterwww.spd.berlin/frauenkrimifestival2016

 

Ein Angebot der Freien Volksbühne für alle SPD-Mitglieder

© Ulrich Horb

 

Die Freie Volksbühne macht allen SPD-Mitgliedern ein besonderes Angebot: Sie können ein Jahr ohne den üblichen Jahresbeitrag austesten, was eine moderne Besucherorganisation leistet.

Im Berliner Volksblatt vom 23. März 1890 rief der Schriftsteller Dr. Bruno Wille theaterinteressierte Arbeiterinnen und Arbeiter auf, an der Gründung eines Vereins „Freie Volks-Bühne“ mitzuwirken. Gegen einen Vierteljahresbeitrag von 1,50 Mark sollte der Besuch von drei Vorstellungen möglich sein. „Läuft eine genügende Anzahl von Adressen ein, so ist ein Unternehmen gesichert, welches zur geistigen Hebung des Volkes etwas beitragen kann“, schrieb Wille.
Heute ist die Freie Volksbühne Berlin ein gemeinnütziger Kulturverein, der seinen Mitgliedern Beratung und Buchung von Karten für mehr als 10 000 Veranstaltungen pro Jahr anbietet und die gebuchten Karten portofrei nach Hause schickt.  Mitglieder erhalten   bis zu 40% vergünstigte Preise für Theater-, Oper-, Comedy- oder Konzertveranstaltungen in Berlin und Brandenburg, aber auch Tickets für ausgewählte Sportveranstaltungen sowie zusätzlich ermäßigten Eintritt in viele Museen oder Kinos. Weil die Freie Volksbühne über vertraglich festgelegte Kontingente verfügen kann, haben Mitglieder häufig Chancen auf Karten für Veranstaltungen, die woanders bereits ausgebucht sind.
„Wir haben uns vor mehr als 125 Jahren aus der Arbeiterbewegung entwickelt“, sagt Frank Bielka, seit Oktober vergangenen Jahres Vorsitzender der Freien Volksbühne. Auch deshalb gehe das Anliegen über die Buchung von Karten hinaus: „Mit eigenen Veranstaltungen, wie etwa der ,Montagskultur’, wollen wir unseren Mitgliedern das faszinierende kulturelle Geschehen in der Stadt näher bringen und auch den Blick hinter die Kulissen organisieren. Wir helfen dabei Schwellenängste zu überwinden, denn für viele Menschen ist es heute nicht selbstverständlich, ins Theater zu gehen.“
Die SPD Berlin hat mit der Freien Volksbühne Berlin e.V. ein besonderes Angebot für alle Berliner SPD-Mitglieder verabredet. Ab sofort können alle Mitglieder ein Jahr lang - ohne den Beitrag zu zahlen - die Vorteile einer Besucherorganisation testen. Diese Mitgliedschaft endet automatisch nach zwölf Monaten, kann jedoch zu den regulären Bedingungen der Freien Volksbühne Berlin e.V. verlängert werden, wenn Angebot und Service gefallen haben.  „Sie suchen sich ohne jeden Zwang zur Abnahme von Karten aus dem vielfältigen Angebot der Veranstaltungen aus, entscheiden selbst wohin Sie gehen möchten und was Sie interessiert“, erläutert FVB-Geschäftsführerin Alice Ströver. Ihr Versprechen: Die Freie Volksbühne macht Lust auf Kultur.

 

DAS ANGEBOT

Jedes SPD-Mitglied, das noch nicht Mitglied in der Freien Volksbühne Berlin e.V. ist, meldet sich mit seinen Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnummer nicht vergessen!) direkt bei der Freien Volksbühne Berlin e.V. unter dem Stichwort  „SPD“ an:  Freie Volksbühne Berlin e.V., Ruhrstraße 6, 10709 Berlin-Wilmersdorf, (030) 86 00 93 -51/-52, Mail service@lustaufkultur.de
oder über die FVB-Website www.lustaufkultur.de.
Jedes angemeldete Mitglied erhält von der Freien Volksbühne Berlin e.V.  eine Kulturkarte als Mitgliedsausweis und das monatliche Mitgliedermagazin Kulturfoyer mit den verfügbaren Veranstaltungen für ein Jahr kostenlos frei Haus zugeschickt.  

 

Treffen der regionalen Kulturforen in Berlin

Das diesjährige Treffen der regionalen Kulturforen findet vom 26.-28. August 2016 in Berlin statt. Es beginnt am Freitag gegen 18.30 Uhr mit einem Kulturempfang der Berliner SPD im "Heimathafen", unter Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller. Der Samstagvormittag soll der Diskussion und dem Erfahrungsaustausch gewidmet werden, inklusive Impulsen des neuen Vorsitzenden des Bundeskulturforums Thorsten Schäfer-Gümbel, aber auch Vertreterinnen und Vertretern der Berliner Kulturlandschaft. Am Nachmittag ist eine Tour durch die Freie Szene der Hauptstadt gebucht. Eine Führung durch das Berliner Humboldtforum  steht am Sonntag  auf dem Programm. In Kürze wird ein konkretes Programm vorliegen. 

 

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Kultur in Berlin: Tipps und HInweise der BERLINER STIMME, des vorwärtsBerlin und des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie.

Mit herzlichen Grüßen
Brigitte Lange; Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie

Ulrich Horb, Berliner Stimme / vorwärts Berlin