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Aufruf für ein weltoffenes und tolerantes Berlin

Berlin bleibt weltoffen
 

Ein breites Bündnis von Parteien, Gewerkschaften und Verbänden ruft auf, sich am 12. März einem geplanten Aufmarsch Rechtsradikaler entgegenzustellen. Die Berliner SPD unterstützt den Aufruf. Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem Hauptbahnhof. Der Aufruf im Wortlaut:

"Unter dem Motto „Merkel muss weg“ wollen am Samstag, den 12. März 2016 Rechte wie Enrico Stubbe, Bundesvorstand der nationalistischen Partei „Pro Deutschland“, Hooligans, NPD sowie BärGiDa-Anhänger/innen am Hauptbahnhof mit ihrem Aufmarsch starten.
Wir stehen für ein weltoffenes und tolerantes Berlin. Aktuell ist es in Deutschland das Gebot der Stunde, das Recht auf Asyl und unsere auf Demokratie, Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit aufbauende offene Gesellschaft gegen die Angriffe von Rechtspopulisten und Neonazis zu verteidigen. Sie versuchen mittels plumper Stimmungsmache und Hasspropaganda, Ressentiments gegenüber den nach Berlin geflüchteten Menschen zu schüren.
Wir sind stolz darauf, wie viele Berlinerinnen und Berliner den Menschen helfen, die bei uns Asyl und Schutz vor Verfolgung und Krieg suchen: ob durch Sprachunterricht, gemeinsame Unternehmungen, Begleitung bei Behördengängen, durch Spenden oder durch Unterstützung gegen Rechtsextreme und Neonazis. Wir bitten die Berlinerinnen und Berliner, weiterhin so engagiert Weltoffenheit und Solidarität zu leben.
Wir fordern alle Berlinerinnen und Berliner auf, sich dem Aufmarsch konsequent entgegenzustellen."

Der Aufruf zum Download (PDF-Dokument, 761 KB)

Hauptbahnhof – Washingtonplatz
Rahel-Hirsch-Straße Ecke Ella-Trebe-Straße
Berlin

S Hauptbahnhof

 

Internationaler Frauentag: Rosen von der Berliner SPD

Rosenverteilung mit dem SPD-Landesvorsitzenden Jan Stöß in Mitte.

Rosenverteilung mit dem SPD-Landesvorsitzenden Jan Stöß in Mitte.

 

Eine Rose zum Frauentag: Vor U- und S-Bahnhöfen, Einkaufszentren und  zahlreichen anderen Stellen in der Stadt hat die Berliner SPD am Dienstag rote Rosen überreicht und an den Internationalen Frauentag erinnert. Mehr als 36.000 Rosen werden im Laufe des Tages verteilt.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller betonte zum Frauentag: „Die Gleichstellung von Männer und Frauen ist nicht nur heute, sondern an jedem der 365 Tage im Jahr erklärtes Ziel des Senats. Deshalb ist es am Internationalen Frauentag wichtig, daran zu erinnern, dass unsere Gesellschaft und auch die Wirtschaft insbesondere bei der Forderung ‚Gleicher Lohn für gleiche Arbeit‘ nach wie vor viel tun müssen."
Der Berliner  Senat wolle die Bedingungen für gesellschaftliche und berufliche Gleichstellung verbessern, so Müller. "Besonders liegt mir dabei die Situation Alleinerziehender in Berlin am Herzen. Gerade in der ‚solidarischen Stadt‘ muss der Staat Sorge tragen, damit Alleinerziehende mit ihren Kindern eine sichere Existenzgrundlage haben. Nirgends in Deutschland ist ihr Anteil so hoch wie in Berlin. Die Mehrheit der Alleinerziehenden in Berlin sind Frauen, und sie haben das höchste Armutsrisiko in Deutschland. Deshalb stehen für den Senat konkrete Maßnahmen für Alleinerziehende ganz vorne. Das haben wir uns vorgenommen und daran arbeiten wir. Wir wollen die vorhandenen Beratungs- und Unterstützungsangebote optimieren und die Berufsperspektiven Alleinerziehender verbessern. Teilzeitarbeit und Kinderbetreuung sind dafür zum Beispiel Schlüsselvoraussetzungen. Alleinerziehen darf keine Armutsfalle sein.“

Die Stadt stehe vor großen Herausforderungen bei der Integration vieler tausender Menschen, die in Berlin Schutz vor Verfolgung und Krieg suchen, sagte Müller. "Von diesen Menschen fordern wir die Akzeptanz und Einhaltung unserer Rechts- und Werteordnung. Das gilt gerade auch bei der Gleichstellung der Frauen. Wir müssen das an jedem Tag vorleben und erwarten das auch von den Menschen, die hierher geflüchtet sind. Gleiche Rechte für Frauen gelten für alle Lebensbereiche in unserer Gesellschaft.“

zur Seite mit Fotos

 

Michael Müller: Auftakt der Füreinander-Tour

Michael Müller: Füreinander-Tour in Mitte
 

Start der "Füreinander-Tour" mit Michael Müller in Mitte: Gut anderthalb Stunden beantwortete der Regierende Bürgermeister die Fragen der mehr als 120 Bürgerinnen und Bürger, die in die Galerie des Hauses am Lützowplatz gekommen waren. Eine breite Palette von Themen kam zur Sprache, angefangen von Bauprojekten im Bezirk über soziale Fragen, den Wohnungsbau, die Mieten und die Entwicklung der Renten bis hin zur Integration von Geflüchteten. Es gab keine  trennende Bühne und kein Podest, dafür einen ganz direkten und offenen Dialog miteinander. 

Begonnen hatte Michael Müller die Runde mit einem Plädoyer für mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft. "Füreinander" sei bewusst zum  Motto der Tour geworden, sagte Müller. Das Engagement füreinander sei entscheidend für die Zukunft der Stadt. Die Stadt wächst weiter, in einigen Jahren könnte die Einwohnerzahl die Vier-Millionenmarke erreichen, so Michael Müller. Jedes Jahr müssen 12.000 bis 15.000 neue Wohnungen gebaut werden. Im vergangenen Jahr zogen 50.000 Menschen neu in die Stadt, es entstanden aber gleichzeitig auch 50.000 neue Arbeitsplätze. 

Viele der FragestellerInnen engagieren sich in Vereinen und Initiativen im Bezirk. Sie schilderten Michael Müller ihre Sorgen und Wünsche, etwa, dass Verkehrskonzepte nicht an der Bezirksgrenze Halt machen dürfen oder dass Modernisierungen Wohnraum nicht zu stark verteuern dürfen. Michael Müller zählte die ganze Palette von Maßnahmen auf, die der Berliner Senat bereits einsetzt, um die Mietenentwicklung zu dämpfen, die meisten Instrumente sind von der SPD durchgesetzt worden. Er machte aber auch deutlich, dass Neubau dringend notwendig sei. Wenn es zu keiner Zersiedelung kommen soll, müsse in der Innenstadt behutsam verdichtet werden.  

An das Ende der Fragerunde stellte Michael Müller einen Appell: „Wir befinden uns in einer wichtigen Phase, wo man sich entscheiden muss, was passiert, in welcher Gesellschaft wir leben wollen.“ Es gehe, so Müller, um die Frage, ob wir künftig in einer offenen Gesellschaft leben oder in einer ausgrenzenden. Hier sei jede und jeder einzelne gefordert, sich zu engagieren und zur Wahl zugehen.

Viele setzten die Gespräche zum Schluss in kleiner Runde fort. Gefragt waren da auch die Abgeordneten und Bezirkspolitiker aus Mitte, die nahezu vollständig vertreten waren, ebenso wie die Kandidatinnen und Kandidaten für die Abgeordnetenhauswahl.

 

Nächster Termin: 16. März, 18:00 Uhr, Tempelhof-Schöneberg, ufa-Fabrik. Zur Anmeldung 

alle Termine

 

Buchner: Hohe Erwartungen an den neuen Bäderchef

Dennis Buchner

© SPD Berlin

 

Der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dennis Buchner, hat die Entscheidung begrüßt, mit Andreas Scholz-Fleischmann einen Berliner Manager zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Berliner Bäderbetriebe zu machen. "Die Berliner Bäderlandschaft mit ihrer besonderen Mischung an unterschiedlichen Hallen- und Sommerbädern, aber auch mit ihrer wichtigen Funktion für die Daseinsvorsorge benötigt nach fast einem Jahr ohne Vorstandsvorsitzenden jemanden, der sofort einsteigen kann und die Situation in Berlin kennt", sagte Buchner. "Die SPD-Fraktion hat sich in den Haushaltsberatungen für einen deutlichen Aufwuchs – auch im konsumtiven Bereich eingesetzt. Wir erwarten vom neuen Bäderchef, dass er dafür Sorge trägt, ausreichend neues Personal einzustellen und einen verlässlichen, am Kunden orientierten Betrieb sicher zu stellen. Er wird auch die Verantwortung tragen, den Bau von zwei neuen Multifunktionsbädern in Pankow und Mariendorf zu begleiten, für die wir uns stark gemacht haben und die finanziert werden."

Er habe hohe Erwartungen an den neuen Bäderchef, sagte Buchner. "Die Berliner Bäder müssen sich an ihren Nutzerinnen und Nutzern orientieren. Sie gehören zur wichtigen Sportinfrastruktur der Stadt. Vom Vorstand erwarte ich eine enge Kommunikation mit den politisch Verantwortlichen im Abgeordnetenhaus und Senat."

 

 

Spenden für die Berliner SPD

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Die politische Arbeit der Berliner SPD finanziert sich zu einem großen Teil aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden der 17.000 Mitglieder. Sie können diese Arbeit mit Ihrer Spende unterstützen.

 
Ausstellungseröffnung heute:

"Angekommen": Vier Syrische Künstler stellen aus

junge Syrer Seba Nassreddine, Lilyan Gharbi, Osamah Abouzor und Anas Homsi
 

Ein ganz besonderes Projekt stellt die nächste Ausstellung des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus dar. Vier syrische Künstlerinnen und Künstler werden dort ab 11. März ihre Arbeiten ausstellen, zuvor aber haben sie die Galerie auch eine Woche lang als gemeinsames Atelier genutzt..

Die vier junge Syrer Seba Nassreddine, Lilyan Gharbi, Osamah Abouzor und Anas Homsi sind vor einigen Monaten nach Berlin gekommen. In Berlin wollen sie leben und sich eine Zukunft  aufbauen. in einem Workshop konnten sie ihr Schicksal und ihre Hoffnungen mit künstlerischen Mitteln darstellen.  Das Kulturforum hat dafür Staffeleien; Leinwände und Materialien zur Verfügung gestellt.

Seba Nassreddine, 1985 in Syrien geboren, hat ein Diplom in Kunst sowie Bachelor-Abschlüsse in Architektur und Mode-Design. Osamah Abouzor studierte in Damaskus Kunst und war mit seinen Skulpturen aus Metall und anderen Materialien in Ausstellungen in Syrien vertreten. Lilyan Gharbi, 1995 geboren, hatte an der Fachhochschule für Bildende Künste in Damaskus studiert, dann ein Studium der Kindergartenpädagogik aufgenommen. Vierter Künstler ist Anas Homsi, 1987 in Syrien geboren, nach seinem Kunststudium in Damaskus in Ausstellungen in Beirut, London und Venedig vertreten.

Das Kulturforum bittet herzlich um Unterstützung für das Projekt. Spenden können auf das Konto "Kulturforum Stadt Berlin, IBAN DE05 1009 0000 2363 1800, BIC BEVODEBBXXX"

überwiesen werden; Verwendung: für Projekt "Angekommen".

Die Vernissage ist am Freitag, 11. März 2016, 19:30 Uhr

Es sprechen:

Eckhardt Barthel, Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie
Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen des Landes Berlin

Musik: Hazem Nassreddine

Dauer der Ausstellung: 11. März bis 1. April 2016
Finissage: 1. April 2016, 19 Uhr 30
Öffnungszeiten der Galerie: Di, Mi, Do, Fr, 16 - 18 Uhr und nach tel. Vereinbarung (030 – 883 7914 + 4692 150)

 

Scheeres: „Bessere Übergänge schaffen“

Sandra Scheeres
 

Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) will das hohe Eintrittsalter in die betriebliche Ausbildung von über 21 Jahren signifikant senken und unnötige Warteschleifen in der vollschulischen Ausbildung abbauen. Dazu wurden jetzt die Ergebnisse einer Projektgruppe vorgelegt.
„Unter dem Leitgedanken ‚Keine und keiner darf verloren gehen‘ hat die Projektgruppe insbesondere die Weiterentwicklung des Übergangssystems in den Fokus genommen“, so Bildungssenatorin Scheeres. „Bessere und zielgerichtete Übergänge von der Schule in den Beruf werden eine Veränderung der Schülerströme mit entsprechenden Auswirkungen auf die Strukturen der beruflichen Schulen und OSZ zur Folge haben. Dementsprechend wurden Ziele für die Schulentwicklung formuliert. Der Vorschlag zur Einführung des 11. Pflichtschuljahres hätte die positive Folge, dass die Absolventinnen und Absolventen nach der 10. Klasse ein verbindliches Bildungsangebot wahrnehmen müssen und damit sichergestellt wird, dass keine bzw. keiner verloren geht. Dies muss nun weiter diskutiert werden.“   

 

Recht auf Mehr! Aufruf zum Equal Pay Day am 18. März 2016

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) ruft zur Teilnahme an der Kundgebung zum Equal Pay Day am 18. März 2016 auf, die gemeinsam vom Deutschen Gewerkschaftsbund, dem Deutschen Frauenrat und dem Sozialverband Deutschland getragen wird. Sie findet am 18. März  von 12.00 bis 13.00 Uhr am Brandenburger Tor statt.

Noch immer erwirtschaften Frauen durchschnittlich 22 Prozent weniger Lohn und Gehalt als Männer – für gleiche oder gleichwertige Arbeit. Das ist die Realität für erwerbstätige Frauen in Deutschland. Damit ist die Entgeltlücke hierzulande nahezu konstant und größer als in den meisten EU-Ländern. Auch wenn Frauen genauso viel und genauso gut arbeiten wie ihre männlichen Kollegen, ihr durchschnittliches Entgelt ist deutlich geringer. Das muss sich ändern!

Es reden:
Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des DGB
Edda Schliepack, Mitglied im Präsidium des SoVD
Hannelore Buls, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates
Elke Ferner, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend
Vertreter/innen der im Bundestag vertretenen Parteien

 
13. bis 20. März 2016

Aktionswoche zur Revolution von 1848. Wer ist das Volk?

Aktionstag zur Märzrevolution

© August Bebel Institut

 

»Wir sind das Volk!« Die berühmte Parole wurde nicht 1989 erfunden, sondern schon 1848. Heute wird sie wieder benutzt. Sie wird in Anspruch genommen von Menschen, die genau das Gegenteil von dem wollen, was 1848, 1989 oder beim »arabischen Frühling« auf der Agenda stand.

Zum zweiten Mal laden das August Bebel Institut, das Grips-Theater und der Friedhof der Märzgefallenen zur »Revolutionswoche 1848« vom 13. bis 20 März in Berlin ein.

Am 18. März 1848 geriet Berlin in Aufruhr. Gegen eine große Menschenmenge, die vor dem Stadtschloss für Meinungsfreiheit und Menschenrechte demonstrierte, setzte der preußische König Friedrich-Wilhelm IV. Militär ein. Bei den folgenden Barrikadenkämpfen kamen mehr als 200 Menschen ums Leben. In vielen Ländern Europas wurde damals für mehr Rechte gekämpft.

Auch wenn sich zumindest in Europa seit 1848 viel verändert hat, wird immer noch unterdrückt, aufbegehrt, gefordert und gestorben in der Welt. In den letzten Jahren kam es vor allem im arabischen Raum zu Revolutionen. Die Konflikte in Syrien und anderen Ländern eskalierten so stark, dass viele Menschen ihre Heimat verlassen, um Leib und Leben zu retten. Um 1848 waren es Karl Marx und Heinrich Heine, die verfolgt wurden und Deutschland verlassen mussten.

„Solidarität und Hilfe für Geflüchtete stehen in der Tradition der 48er-Revolution, nicht ihre Ausgrenzung. Es ging und geht wieder um Menschenrechte und demokratische Beteiligung.“, betont Ingo Siebert, Geschäftsführer des August Bebel Instituts.

„Das Thema ist aktuell wie nie!“ betont Stefan Fischer-Fels, Künstlerischer Leiter des GRIPS-Theater „Die Revolutionäre von 1848 waren unterdrückt, ausgebeutet, erkämpften mit ihrem Blut gleiche Rechte für alle Menschen  – wer damals Demokrat war, stand ganz links außen. Heute sind es rechtsextreme Demagogen, die die Parole „Wir sind das Volk“ verdrehen und die Teilung der Menschenrechte und demokratischen Grundwerte erreichen wollen.“

„Die Revolution von 1848 hat in Berlin Spuren hinterlassen! Viele Forderungen sind nach wie vor aktuell! Wir machen uns auf den Weg, sie zu erkunden, um unsere demokratischen Werte und Menschenrechte zu verteidigen .“ sagt Susanne Kitschun die Leiterin des „Gedenkorts Friedhof der Märzgefallenen“.

Programm. Mit dem Theaterstück »1848 - Die Geschichte von Jette und Frieder«, in  Stadtführungen, Vorträgen, Jugendworkshop, Filmabend zum Arabischen Frühling, einer Nachtlecture zur Utopie von 48 und Gedenkveranstaltungen werden viele Möglichkeiten geboten, sich mit den Ereignissen der Revolution 1848 und deren aktueller Relevanz zu anzunähern und selbst aktiv zu werden..

 

1848. Die Revolution in Berlins Mitte – Stadtführung, So 13. März 2016, 12–15 Uhr. . Auf einer Führung mit Reinhard Wenzel, Politologe und Bildungsreferent des August Bebel Instituts, wird nach den Spuren der Revolution in der Berliner Mitte gesucht. Beitrag: 5 €, Anmeldung: anmeldung@august-bebel-institut.de
Frauen in der Märzrevolution- Politische Emanzipation und Barrikadenkampf, So 13. März 2016, 16 Uhr, Sa. 19. März, 14 und 16 Uhr.  Gedenkort Friedhof der Märzgefallenen, Ernst-Zinna-Weg, 10245 Berlin,  Eintritt frei. Die Revolution von 1848 politisierte auch Frauen. Forderungen nach politischer Mündigkeit und Gleichberechtigung wurden laut.   
 »Ich sterbe für die Freiheit. Brüder, zielt gut!« – Maximilian Dortu und die 1848er Revolution in Baden, Do 17. März 2016, 19 Uhr, mit Vortrag von Dr. Kurt Hochstuhl (Freiburg) und Musik der Zeit. Landesvertretung Baden-Württemberg, Tiergartenstr. 15, 10785 Berlin, Freier Eintritt nur mit bestätigter Anmeldung per E- Mail an antwort@lvtberlin.bwl.de mit dem Stichwort „Dortu“ (Anmeldeschluss: 10. März 2016)
Feierstunde der Aktion 18. März, Fr. 18. März 2016, 15–16 Uhr, Platz des 18. März am Brandenburger Tor, u.a. mit Gregor Gysi, MdB, Jan Stöß, Landesvorsitzender der Berliner SPD, Volker Schröder von der Aktion 18. März und dem Erich-Fried-Chor.
Gedenkstunde auf dem Friedhof der Märzgefallenen, Fr. 18. März, 17–18 Uhr. Gedenken an die Berliner Toten der Revolution von 1848 mit Freiheitsliedern und politischen Grußworten. Mit Volker Schröder, Aktion 18. März; Ralf Wieland, Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses; Gunter Kaufmann, Vorsitzender des Fördervereins der Erinnerungsstätte Rastatt und dem Erich-Fried-Chor. Ort: Friedhof der Märzgefallenen, Ernst-Zinna-Weg, 10245 Berlin.
1848-Utopie-Nachtlecture-Party. Fr 18. März 2016 , 21–24 Uhr,  mit dem Historiker Ralf Hoffrogge. Ist das Ende der Utopie gekommen? Sind alle Forderungen von 1848 erfüllt? Unter dem Motto »Vorwärts und nicht Vergessen« soll ein Blick auf die Bewegung der Arbeiterinnen und Arbeiter als »Große Erzählung« geworfen werden. Jenseits von Tradition & Nostalgie wird gefragt, was diese Erzählung über unsere Gegenwart und Zukunft sagt. Anmeldung: anmeldung@august-bebel-institut.de, Tel. 4692 121.
Streifzüge: Szenische Führungen auf dem Friedhof der Märzgefallenen,  Ernst-Zinna-Weg, 20. März 2015, ab 10:00 halbstündlich. Im Rahmen von szenischen Führungen bieten historische und fiktive Figuren Einblicke in die Geschichte und in Anekdoten rund um den Friedhof der Märzgefallenen. Anmeldung: anmeldung@paulsinger.de oder unter 030/21472723
Außerdem gibt es ein »1848 Pocketheft« mit Informationen zur Berliner Märzrevolution und darüber, wie heute demokratische Rechte eingefordert werden. 

Weitere Informationen und Genaues zu den Verantaltungen vom 13. bis 20. März gibt es unter www.revolution1848berlin.de

 
13. März:

Buchvorstellung: Hochhuth-Biographie im Berliner Ensemble

Anlässlich des 85. Geburtstags des Schriftstellers und Dramatikers Rolf Hochhuth lädt der Dietz-Verlag am 13. März zur Vorstellung der Biografie "Hochhuth - Der Störenfried" mit der Autorin Birgit Lahann und Rolf Hochhuth.

Hochhuth feiert am 1. April 2016 seinen 85. Geburtstag. Sein literarisches Debüt "Der Stellvertreter", 1963 uraufgeführt, wurde zu einem Welterfolg. Er griff darin Papst Pius XII. für sein beharrliches Schweigen bei den Judendeportationen im Zweiten Weltkrieg an. In der Folge entwickelte Hochhuth sich zu einem der erfolgreichsten und umstrittensten Dramatiker der deutschsprachigen Bühnenwelt. Mit "Eine Liebe in Deutschland" zwang er den ehemaligen NS-Marine-Richter und späteren CDU-Ministerpräsidenten Hans Filbinger zum Rücktritt. Ludwig Erhard schmähte ihn für seine Angriffe als Pinscher, Helmut Kohl diffamierte ihn im Vatikan und Franz Josef Strauß beschimpfte ihn als Ratte und Schmeißfliege. Doch Hochhuth kämpfte weiter. Alle lieben die Freiheit, sagt er, aber nicht die, die ihnen dazu verhelfen wollen.

Birgit Lahann hat nun die erste Biografie über diesen großen politischen Dramatiker und Schriftsteller geschrieben, mit allem Witz und Wahnsinn, die sein Leben kennzeichnen. Sie erfuhr alles über den Irrsinn deutscher Zeitläufte, gegen die der Gerechtigkeitsfanatiker loszog, über Freund und Feind, über seine manische Kampfeslust und darüber, woher Mut und Kraft kommen, sich zügellos einer Wahrheit zu verschreiben. "Diese Biografie ist das Lebendigste, was ich in diesem Genre je zu lesen bekam." (Martin Walser)

Birgit Lahann, geb. 1940, Journalistin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften, arbeitete u. a. mit Peter Zadek und war 25 Jahre Autorin beim STERN. Sie erhielt den Theodor-Wolff- und den Egon-Erwin-Kisch-Preis und schrieb mehrere Biografien.

Zeit: Sonntag, 13. März 2016, 11 Uhr
Ort: Berliner Ensemble / Theater am Schiffbauerdamm, Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin.
Eintrittskarten für die Buchpremiere können Sie direkt beim Berliner Ensemble erwerben

 
22. April

Vorankündigung: Krimilesung mit Isabella Bach

Cover "Die stille Wut der Tante"
 

Zu einer Lesung mit der Krimi-Autorin Isabella Bach laden die Berliner Stimme und das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie am Freitag, dem 22. April um 19 Uhr in die Galerie im Kurt Schumacher. Isabella Bach, Mitglied der Autorinnenvereinigung „Mörderische Schwestern“, stellt ihren frisch im Sutton Verlag erschienenen Kriminalroman „Die stille Wut der Tante“ vor, der seinen Ausgangspunkt in Hermsdorf hat. Wir bitten um Anmeldung im Formular unter spd.berlin/krimilesung-bach.

 

Als Valentina Bergh bei ihrer Tante Konstanze Schilling in Berlin eintrifft, findet sie das Haus im Hermsdorfer Amselgrund verlassen vor. Ihre Tante ist tot – Todesursache ungeklärt.  Auch eine Autopsie bringt kein endgültiges Ergebnis. Eigentlich wollte Valentina nach ihrer Kündigung ihrem unglücklichen Leben in Frankfurt entfliehen und bei ihrer Tante eine Neuanfang wagen. Und dann das! Konstanze war bei ihrem letzten Telefonat doch kerngesund und putzmunter. Aber da die Polizei keinerlei Hinweise auf Fremdeinwirkung findet, legt sie den Fall zu den Akten. Dagegen kann selbst Valentinas Jugendfreund, Kriminalhauptkommissar Daniel Singer, nichts unternehmen. Nur Valentina ist überzeugt davon, dass hier etwas nicht stimmt und ermittelt zusammen mit ihrer besten Freundin Frederike Singer auf eigene Faust.
Sutton Verlag, Broschur 208 Seiten, 12,99 Euro, ISBN 978-3-95400-682-3

 

Berliner Stimme Nummer 05-2016

Die Ausgabe 05-2016 der Abonnementszeitung Berliner Stimme ist erschienen. Mit einem Abonnement der Berliner Stimme erhalten Sie jede Ausgabe regelmäßig per Post oder Mail. Zum  Abonnement (PDF-Dokument, 113.5 KB) (PDF-Bestellformular). In der aktuellen Ausgabe lesen Sie unter anderem: 

Mehr als 36.000 rote Rosen werden die Mitglieder der Berliner SPD am Internationalen Frauentag in Berlin verteilen. „Der 8. März zeigt uns auch dieses Jahr wieder, wieviel noch zu tun ist“, so Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller.  ----  Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Eva Högl, hat sich zuversichtlich gezeigt, dass der derzeit vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelte NPD-Verbotsantrag Erfolg haben wird.  -----  Sylvia-Yvonne Kaufmann: Ein Deal für die Stabilität: „BREXIT“ würde Europa schaden - Großbritannien wäre größter Verlierer.  -----  Zwischen Hoffnung und Enttäuschung - Im Interview: Shams Ul-Haq über Geflüchtete, Helfer, Security und Terrorismusgefahr.   -----  Eine gute Mischung: Wahlen der Abteilungsvorstände (I).  -----   Lückenschluss beim Verbraucherschutz - Hans Willi Weinzen: Ein  Vorschlag zur Ergänzung des Wahlprogrammentwurfs.  ----   Reformbedürftige Strukturen. André Lossin: Berlin kann Verwaltung. Und bald sogar noch besser.  -----   „Humanität gibt es nicht zum Nulltarif“: Birger Scholz und Cansel Kiziltepe über Finanzpolitik in einer Notsituation.  -----  Freiheit und Demokratie - Veranstaltungen zum Gedenken an die Revolution von 1848.  -------  Weitere Themen u.a.:
Analyse zu rechten Netzwerken, Ausstellungs-, Buch- und Kulturtipps, Hinweise auf Veranstaltungen, viele Termine. Die nächste Ausgabe erscheint am 19. März 2016. Unsere E-Mail-Ausgabe ist wie immer bereits zwei Tage vorher bei den Abonnentinnen und Abonnenten .Anregungen, Briefe, Hinweise und Beiträge sind uns herzlich willkommen. Und wenn Sie die Berliner Stimme informativ, anregend oder nützlich finden, dann empfehlen Sie sie bitte weiter. Ihre Unterstützung macht aus der Berliner Stimme auch in Zukunft ein lebendiges Diskussionsforum.
Die Redaktion freut sich über Diskussionsbeiträge an berliner.stimme@spd.de und natürlich über Abonnements (PDF-Dokument, 113.5 KB)(PDF-Bestellformular).

 

Aktuelle Presseschau: Wochenrückblick

Unser morgendlicher Blick auf die Internetseiten von Berliner Tageszeitungen.

Freitag, 11. März 2016

Die taz schaut auf den bevorstehenden Landesparteitag der Grünen und interviewt die Nummer 1 des Viererteams. Auf dem Landesparteitag der Linken heißt das Ziel Rot-Rot.

Der Tagesspiegel meldet, dass der BER-Chef dem Aufsichtsrat Bericht erstatten soll. Der Brunsbütteler Damm soll nicht länger Sackgasse bleiben. Rechtsextreme wollen in Berlin demonstrieren, ein Bündnis aus Parteien und Verbänden stellt sich entgegen. Das Myfest scheint nun doch stattfinden zu können. Nach 8 Monaten bekommen die Berliner Bäderbetriebe einen neuen Chef. Berlin plant die Einführung eines 11. Schuljahres mit viel Praxisbezug. Berliner Start-ups werben mehr Wagniskapital ein als die Londoner.

Die Berliner Zeitung kritisiert, dass der Milieuschutz in Neukölln nicht funktioniert. Die Reinickendorfer CDU ist gegen die Pläne zur Nachnutzung in Tegel. Der BER-Aufsichtsrat muss den Streit um den Regierungsflughafen lösen.

Die Berliner Morgenpost meldet, das Myfest könne stattfinden. Die Linke bereitet sich auf die Berliner Wahlen vor, die Grünen wollen an die Regierung. Ein elftes Pflichtschuljahr soll die Chancen Jugendlicher ohne Ausbildungsplatz verbessern. Die Berliner Bäderbetriebe haben iwder einen Chef. Die Liste der Grundstücke zum Bau von Flüchtlingseinrichtungen liegt dem Hauptausschuss vor.

 

Donnerstag, 10. März 2016

Die taz berichtet über den Aufruf eines breiten Bündnisses gegen eine Kundgebung von rechten Gruppen am 12. März in Berlin. Am BER droht wegen Brandschutzproblemen eine erneute Verschiebung der Eröffnung.

Der Tagesspiegel fordert einen neuen Eröffnungstermin für den BER. 18.000 unterschreiben für die Offenhaltung von Tegel. Es kommen zuletzt 69 Asylsuchende am Tag an. Das Lageso muss noch zahlreiche Altlasten abarbeiten.

Die Berliner Zeitung stellt die Pläne von Möbelunternehmer Krieger für das Pankower Tor vor. Beim Brandschutz am BER muss nachgebessert werden. Die Opposition fordert höhere Bußgelder bei illegalen Ferienwohnungen. Bildungssenatorin Scheeres will die Planungszeit für Schulneubauten deutlich verringern. Die Zahl antisemitischer Angriffe ist gestiegen.

Die Berliner Morgenpost befasst sich mit Hochhausplänen und dem Stadtverkehr. Der Senat bündelt seine Maßnahmen im Masterplan Integration.  Der Senat investiert in die Sicherheit der Stadt. Die Opposition will Bußgelder von 500.000 Euro bei illegalen Ferienwohnungen ermöglichen.

 

Mittwoch, 9. März 2016

Die taz geht am Beispiel von Franziska Giffey in Neukölln der Frage nach, ob sich Politik ändert, wenn eine Frau an der Spitze steht. Im Wedding nimmt  die Debatte zur Straßenumbenennung im Afrikanischen Viertel wieder Fahrt auf. Rassistische Vorfälle nehmen zu. 

Der Tagesspiegel meldet, dass wegen Nachbesserungen an der Entrauchungsanlage der BER nicht mehr in 2017 eröffnet werden kann und lässt die Planer in die Röhre gucken. Die EKR-Fraktion im Europaparlament will die Berliner AfD-Landesvorsitzende loswerden. In Friedrichshain-Kreuzberg streiten CDU und Grüne. In Pankow kommt der Wohnungsbau voran. Katholische Kirche und Senat setzen sich für eine weitere Theologie-Professur ein. Der Senat muss der jüdischen Gemeinde auch ohne Wirtschaftsplan die Grundsicherung zahlen. Eine neue Studie geht von einem eher gebremsten Wachstum in Berlin aus. Bei den Sportverbänden gibt es Streit um eine Unterschriftenaktion zur Beschlagnahme von Turnhallen.

Die Berliner Zeitung untersucht das ITB-Partnerland Malediven etwas genauer. Aus dem Architektenbüro Graft kommt ein Vorschlag für flexible Bauten zur Unterbringung Geflüchteter. Die BER-Eröffnung 2017 scheint in Gefahr. Eine Entlastung des Wohnungsmarktes scheint in den kommenden Jahrzehnten nicht in Sicht. In der U-Bahn sind betrügerische Fahrscheinkontrolleure unterwegs. Am Lageso wird es ruhiger.

Die Berliner Morgenpost sorgt sich um das Shopping-Center Mall of Berlin. Wohnungen für Geflüchtete können auch attraktiv und preisgünstig errichtet werden. Das Myfest scheint noch nicht gesichert. Die Polizei führt eine erfolgreiche Razzia gegen Dealer vom Görlitzer Bahnhof durch

Dienstag, 8. März 2016

Die taz berichtet über die Beisetzung des am RAW-Gelände getöteten Yussuf A.F.  und kommentiert die mediale Vorverurteilung des Opfers einer Straftat.

Der Tagesspiegel berichtet über eine enorm gestiegene Zahl rechtsradikaler Straftaten. Die Grünen wollen Spätis am Sonntag öffnen lassen.

Die Berliner Zeitung schaut auf die SPD in verschiedenen Bezirken. Zum Frauentag werden zehn Powerfrauen vorgestellt. Auf Berlins Dächern wird Bauland entdeckt. Die Polizei ermittel nach anti-israelischen Attacken.

Die Berliner Morgenpost berichtet über steigende Hotelpreise. Der Investitionsstau bei Berlins Sportanlagen wird auf 173 Millionen Euro beziffert.


Montag, 7. März 2016

Die taz befasst sich mit der Bürgerbeteiligung in der Bergmannstraße. Raed Saleh zeigt sich in der Bildungspolitik ehrgeizig. Frauen werden nach der Wahl in der Bezirkspolitik eine wichtigere Rolle spielen.

Der Tagesspiegel befasst sich mit dem Ergebnis der hessischen Kommunalwahlen und  kommentiert das Ergebnis der AfD in der einstigen Grünen-Hochburg. Der Senat vergibt Aufträge im Eilverfahren. Linken-Chef Klaus Lederer äußert sich im Interview auch zu Homophobie und der Drogenaffäre Volker Becks. Der Bundesrechnungshof ist skeptisch, was die BER-Eröffnung angeht. Moabit soll ein Vorzeigekiez werden. Ein AfD-Büro in Mitte wurde attackiert.

Die Berliner Zeitung befasst sich mit dem Wandel in Moabit. Die Frage, wie sich der Innensenator den 1. Mai vorstellt, beantwortet Bezirksbürgermeisterin Herrmann. Ein kritischer Film zum Konflikt um die Grenzziehung zwischen Israel und Palästina löst heftige Reaktionen aus. Ein Trägerverein für Kulturangebote auf dem RAW-Gelände ist pleite.

Die Berliner Morgenpost gibt die Warnung der Polizei vor selbsternannten Bürgerwehren weiter. Der Moabiter Kiez hat sich verändert. Die BVG beginnt mit Bauarbeiten an der U-Bahn.   In Oberschöneweide wollen Anwohner Gewerbe statt Wohnungen. Ein soziales Projekt scheitert an der Definition von Industrie.

 

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