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Liebe Leserin, lieber Leser,

Wir bieten Ihnen heute wieder einen Überblick über spannende Termine. Insbesondere möchten wir auf den Stadtrundgang am Alexanderplatz am 7. November und unsere Lesung und Buchvorstellung mit Kristina Herzog am 27. November hinweisen.

Rückblick

Ausstellung "Wedding im Blick"

Kulturforum, Ausstellung "Wedding im Blick"
 

Gut hundert Besucherinnen und Besucher bei der Eröffnung Anfang Oktober, noch einmal 50 Gäste bei der Finissage am 28. Oktober und viele Interessierte während der Öffnungszeiten: Die Ausstellung "Wedding im Blick" mit Arbeiten der Kreuzberger Ateliergemeinschaft Hagelberger Straße war eine der bestbesuchten des Kulturforums. Zum Ausstellungsende gab ein Film Einblicke in den Wedding zu Beginn der sechziger Jahre. Bernd Schimmler vom Heimatverein stellte mit Bedauern fest, wie viele der damals als neue Errungenschaften gepriesenen Einrichtungen  inzwischen Sparzwängen zum Opfer gefallen sind.

 
88. JOUR FIXE des Kulturforums am 4. November:

"Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit"

Was Kultur für das „Leben nach der Flucht“ bedeutet - mit einer Einführung von Dorothea Kolland

Der Umgang mit der Flüchtlingsthematik beherrscht seit Wochen die öffentliche Diskussion. Dabei spielen gegenwärtig die Herausforderungen bei der Unterbringung und Versorgung eine herausragende Rolle. Entscheidend für die Frage, ob „wir das schaffen“, wird allerdings sein, ob die zu uns Kommenden auch Chancen und Möglichkeiten erhalten, zu lernen, sich in der fremden Umgebung zurecht zu finden. Hier spielen nicht nur die häufig debattierten rechtlichen und organisatorischen Aspekte eine Rolle, es geht im umfänglichen Sinne um die kulturelle Kompetenz bei der Bewältigung des Ankommens in eine andere Gesellschaft.

Dr. Dorothea Kolland, Mitglied im Vorstand des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie und im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft, wird aus ihren Erfahrungen in dem kulturellen Kooperationsprojekt „BERLIN MONDIALE“ und aus der Arbeit im „Bundesweiten Ratschlag kulturelle Vielfalt“ berichten und  damit Möglichkeiten der kulturellen Arbeit mit Flüchtlingen aufzeigen.

Am Mittwoch, 4. November 2015, um 19:00 Uhr, in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin (S-/U-Bahnhof Wedding)

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Vorstand und Interessierte treffen sich bereits um 18:00 Uhr am gleichen Ort.

 
Rundgang des Kulturforums am 7. November:

ALEXANDERPLATZ - Berlin bekommt eine Hochhaus-Skyline

Weltzeituhr am Alexanderplatz
 

Nachdem wir im letzten Jahr die Karl-Marx-Allee und das Rathausforum begangen haben, wollen wir uns nun den Alexanderplatz (und das Umfeld) anschauen. Es ist der richtige Zeitpunkt - die Bürgerbeteiligung um die zukünftige Gestaltung des Freiraums läuft derzeit. Durch die Entscheidung des Senats, die Hochhausplanung in modifizierter Weise zu verwirklichen, wird der Alex zu einem Brennpunkt des zukünftigen Baugeschehens. Nun wird auch hier in erheblicher Weise nach oben gebaut. Insgesamt bis zu 11 Hochhäusern mit einer Höhe von bis zu 150 m hat der Architekt Prof. Hans Kollhoff gerade vorgestellt. Damit wird sich nicht der Alexanderplatz Gesicht verändern, sondern die Silhouette der gesamten Stadt.

Wir konnten wiederum THOMAS FLIERL für eine fachlich interessante Führung gewinnen. Er war von 2002 bis 2006 Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur, vorher Stadtrat für Stadtentwicklung im Bezirk Mitte und während seiner Tätigkeit als Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses u.a. Vorsitzender der Ausschusses für Stadtentwicklung. Darüber hinaus fungiert er als Vorsitzender der Hermann-Henselmann-Stiftung.
Am Samstag, 7.11.2015. Treffpunkt: 11 Uhr an der Weltzeituhr. U- und S-Bahnhof Alexanderplatz, Straßenbahnlinien 4, 5, und 6.

 
27. November:

Buchvorstellung "Abschiedskonzert"

Cover "Abschiedskonzert", Kristina Herzog
 

Die Berliner Autorin Kristina Herzog stellt am 27. November um 19.30 Uhr in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus auf Einladung des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie ihren neuen Kriminalroman "Abschiedskonzert" vor. Kristina Herzog ist Mitglied der Autorinnenvereinigung "Mörderische Schwestern" und des "Syndikats" der Krimi-AutorInnen. 

Der Inhalt ihres neuen Romans, der Mitte November erscheint: "Die Berliner Klassik-Szene ist erschüttert: Der Kopf des renommierten Dirigenten Kolja Fechner liegt verlassen im Foyer des Konzerthauses. Mehr ist vom Körper nicht auffindbar. Neuberliner Alexander Rosenberg und die alleinerziehende Kathleen Neubauer müssen während der Ermittlungen zu einem Team werden. Als sie Unvorhergesehenes im Leben des Dirigenten entdecken, wird der Fall immer komplexer, die Zahl der möglichen Motive und somit der Täter steigt. Wird ein in der Spree versenkter Basskoffer zur Lösung beitragen?"

Lesung, 27. November, 19.30 Uhr, Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin.

Anmeldung erbeten: www.spd.berlin/lesung-herzog

 

Debatte zur Kulturpolitik: "Alter Slogan, neue Aufgabe"

"Kultur für alle" lautete einst die Devise der Sozialdemokratie. In einem Debattenbeitrag für den Tagesspiegel erläutern Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner und der Vorsitzende des Kulturforums der Sozialdemokratie Thorsten Schäfer-Gümbel jetzt, was diese Forderung heute, in diversifizierten und digitalisierten Zeiten bedeutet. 

In ihrem Debattenbeitrag werden die beiden Sozialdemokraten für ein neues Kulturverständnis: "Wenn wir dem Ziel der Teilhabegerechtigkeit näherkommen wollen ohne Abstriche in der Qualität zu machen, müssen wir unseren Kulturbegriff erweitern und modernisieren. Wir wollen nicht alles zur Kultur erklären, doch wir wollen ein breites Kulturverständnis. Nicht alles, was populär ist, ist schmuddelig. Nicht alles, was sich als Hochkultur einordnet, bringt die Gesellschaft voran. „Kultur für alle“ bedeutet heute nicht mehr, die Menschen zu erziehen, damit sie am Angebot partizipieren können, sondern das Angebot so zu gestalten, dass es die Menschen in diesem Land mit ihren Bedürfnissen erreicht, dass sie selbst Freiräume finden, sich kreativ zu betätigen." Als eine Konsequenz setzen sie sich für eine stärkere Förderung der Freien Szene ein. "Hier entstehen Experimente, Debatten, Innovationen." Zudem müssten "starke Antworten auf die digitalen Fragen" gefunden werden, wie Institutionen ihren Auftrag in der digitalen Welt ausfüllen, beispielsweise durch Open Cultural Data.

zum vollständigen Beitrag auf tagesspiegel.de

 
30. Oktober:

Im Grips Theater: "Die letzte Kommune"

Das August Bebel Institut lädt am 30. Oktober zu einem Besuch des Grips-Theater-Stücks "Die letzte Kommune", ein WG-Spiel um neue Generationen-Verhältnisse, um die Suche nach neuen Formen des Zusammenlebens, um Liebe im Alter, Krankheit, Hoffnung, und das Recht auf eine erste oder zweite Chance. Auf der Bühne steht ein GRIPS-Ensemble aus drei Generationen, das hier, vielleicht, auch ein wenig von sich selbst erzählt. Ein Lebens- und Theaterfest von Peter Lund und Thomas Zaufke.

Die letzte Kommune
Fr 30. Oktober, 17.45–23 Uhr
Mit Einführung und anschließender Diskussion.
In Kooperation mit dem Grips-Theater und Selbsthilfe im Vorruhestand e.V.

Beitrag: 20 Euro (inkl. Theaterkarte)

Anmeldung bis 23. Oktober unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de

 
30. Oktober bis 1. November:

Ein Jahr C/O Berlin im Amerika Haus

Ende Oktober 2014 hat C/O Berlin seine neuen Ausstellungsräume im Amerika Haus, Hardenbergstraße 22–24, 10623 Berlin, eröffnet.

Sein einjähriges Jubiläum feiert C/O Berlin von Freitag, dem 30.10.2015, bis Sonntag, dem 01.11.2015, mit längerer Öffnung der Ausstellungen, einem Book Bazaar sowie kostenlosen Künstler- und Kuratorenführungen.

 
1. und 2. November:

„Wer die Geschichte schreibt“

„Wer die Geschichte schreibt“ heißt das neue Musikprojekt, dem sich das Anne-Frank-Gymnasium in diesem Jahr widmet. In Form eines Musiktheaterstücks wenden sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler einer ernstzunehmenden Thematik zu, die in unsere jüngste Geschichte zurückreicht und dabei erschütternd viele aktuelle Vergleiche zulässt.

Das Musiktheaterstück umfasst eine Darstellung der Aktion „Refugee Children Movement“, durch die während des Zeitraumes 2.Dezember 1938 bis 1. September 1939 etwa 10.000 jüdische Kinder vor dem Zugriff der Nationalsozialisten gerettet wurden.

Im Fokus des Geschehens stehen drei Geschwister, deren Eltern nach den Novemberpogromen keinen anderen Ausweg zur Rettung ihrer Kinder mehr sehen, als sie einem der von England aus organisierten Transporte anzuvertrauen. Begleitet werden die drei Geschwister von Mary, einer jungen Britin, die zu den vielen freiwilligen Helfern gezählt werden darf, ohne die dergleichen Unternehmungen nicht stattfinden konnten und können. Das Stück beschreibt die zunehmend bedrückende Lage in Deutschland, den Abschied der Kinder von Vater und Mutter unter dem schikanösen Reglement eines deutschen Uniformierten, ihre Reise auf dem Schiff, die geprägt ist von Sorgen um die daheim Gebliebenen, von Angst, von Unbehagen einerseits und andererseits von dem ermutigenden Zuspruch Marys, während Hoffnungen und Wünsche der Eltern die Geschwister begleiten.

 Die letzte Szene zeigt, dass die Aufnahme der Kinder am Zielort seinerzeit nicht immer selbstverständlich und uneingeschränkt erfolgte, sondern oft verbunden war mit bestimmten Vorstellungen und Bedingungen der Gasteltern. Gleichzeitig soll aber auch deutlich werden, dass es immer wieder Menschen gab, die sich voller Idealismus dafür engagierten, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln den verstörten und verängstigten Opfern – in diesem Fall den drei Kindern - den Schmerz über den erlebten Heimatverlust zu erleichtern.

Deutschlandpremiere am 01.11.2015 um 16:30 Uhr
Aufführungsort:    Anne-Frank-Schule, Bunsen-Saal, Vollmerstraße 2, 12489 Berlin-Adlershof
Termin:   Sonntag, dem 01.11.2015 um 16:30 Uhr
               Montag, dem 02.11.2015 um 10:30 Uhr
Eintritt:    3 €, ermäßigt 2 €

 
4. November:

Buchvorstellung und Gespräch mit Erhard Eppler und Peter Brandt

Fast ein Jahrhundert Zeitgeschichte hat der ehemalige Bundesminister Dr. Erhard Eppler miterlebt. Als stellvertretender Vorsitzender der Programmkommission wirkte er u.a. federführend am Berliner Programm der SPD mit, das Ökologie und Ökonomie, nationale Politik und weltweite
Verantwortung neu ins Verhältnis setzte. Als namhafter Impulsgeber für die Friedens- und Umweltpolitik Deutschlands wird er von vielen auch als das "Gewissen der SPD" bezeichnet.
Seinen spannenden politischen Werdegang hat er nun in dem Buch LINKS LEBEN -
ERINNERUNGEN EINES WERTKONSERVATIVEN nachgezeichnet. Entstanden ist dabei ein sehr persönlicher Lebensbericht und wichtiges Zeitzeugnis, das zugleich ein beeindruckendes politisches Vermächtnis ist. Wir freuen uns, dass er LINKS LEBEN am 4. November 2015 im Willy-Brandt-Haus in Berlin erstmals der Öffentlichkeit vorstellt.
Von der Außenpolitik fasziniert, wurde Erhard Eppler unter Willy Brandt zum Entwicklungspolitiker und zum Anwalt der Länder des Südens. 1968 bis 1974 war er Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Als Vorsitzender der SPD in Baden-Württemberg stieß er Mitte der siebziger Jahre die politische Diskussion über die Atomenergie an, die 1986 mit dem Ausstiegsbeschluss seiner Partei endete. Heute blickt Erhard Eppler mit Besorgnis auf ein Europa, dessen solidarische Werte zu erodieren drohen.
Viele weitere Themen - historische wie tagespolitische - werden im Gespräch von Dr. Erhard Eppler mit dem Historiker Prof. Dr. Peter Brandt ihren Niederschlag finden.

Mittwoch, 4. November 2015, 17.00 Uhr (Einlass: 16.00 Uhr)  im Willy-Brandt-Haus,
Wilhelmstr. 141, 10963 Berlin

Geplanter Ablauf:

17.00 Uhr Begrüßung Dietmar Nietan, Schatzmeister der SPD
17.10 Uhr Einführung Tanja Ruzicska, Lektorin Propyläen Verlag
17.20 Uhr Buchvorstellung und Gespräch Prof. Dr. Peter Brandt, Historiker u. Dr. Erhard Eppler
18.00-19.00 Uhr Kleiner Empfang

Anmeldung erforderlich an: https://anmeldung.spd.de/v/10320
Den Link zur Einladung finden Sie hier

Erhard Eppler, geboren 1926 in Ulm, seit 1956 Mitglied der SPD, war von 1968 bis 1974 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, von 1961 bis 1976 Abgeordneter im Bundestag, danach bis 1982 im baden-württembergischen Landtag. Nach seiner politischen Laufbahn war er im Umfeld der evangelischen Kirche tätig, unter anderem mehrfach als Kirchentagspräsident. Die Friedensbewegung der 1980er Jahre prägte er maßgeblich. Er ist Mitglied des PEN-Clubs und Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes.

Erhard Eppler
Links leben
Ullstein Buchverlage. Berlin 2015
Hardcover, gebunden mit Schutzumschlag
336 Seiten, 22 €, erscheint am 23.10.2015
ISBN-13 9783549074657

Das Buch kann portofrei über die vorwärts:buchhandlung + antiquariat GmbH im Willy-Brandt-Haus, Stresemannstr. 28, 10963 Berlin (Stichwort: Kulturforum) bezogen werden.
Telefon: 030 / 252 99 871
Fax : 030 / 252 99 872
e-mail : info@vorwaerts-buchhandlung.de
http://www.vorwaerts-buchhandlung.de

 
5. November:

"Europa. Kultur. Politik." Buchvorstellung mit Olaf Schwencke

Die vorwärts:buchhandlung und das Kulturforum der Sozialdemokratie laden zu einer Buchvorstellung und einem Gespräch mit Olaf Schwencke, Axel Schäfer und Thorsten Schäfer-Gümbel ein.  Am Donnerstag, den 5. November 2015 um 18:00 Uhr stellt Olaf Schwencke sein Buch "Europa. Kultur. Politik. Die kulturelle Dimension im Unionsprozess" vor.


Olaf Schwencke hat die europäische Kulturpolitik von Beginn an geprägt. Sein neuestes Buch enthält eine Auswahl von Artikeln aus mehr als zwanzig Jahren zu seinem Lebensthema, einem Europa als Kultur- und Wertegemeinschaft.
Europa wird keine Zukunft haben als nur neoliberaler Wirtschaftsraum und ist durch seine nationalen Egoismen gefährdet. Europa muss sich auf seinen kulturellen Reichtum besinnen, seine kulturelle Vielfalt entfalten und seine – vielfach gefährdete - demokratische Kultur verteidigen.
Angesichts von Finanz- und Wirtschaftskrise, Austeritätspolitik und Flüchtlingsströmen, sowie rechtsnationalen und antidemokratischen Entwicklungen fragt Olaf Schwencke: Wie wird man Europäer, und wie wird man Demokrat?

Darüber diskutieren:  Professor Dr. OLAF SCHWENCKE, MdB/MdEP a.D., Initiator der Kulturpolitischen Gesellschaft, ist u.a. Präsident der Deutschen Vereinigung der Europäischen Kulturstiftung (ECF) für kulturelle Zusammenarbeit in Europa und Professor für Kulturwissenschaften in Wien und Berlin.
AXEL SCHÄFER, MdB, ist stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und zuständig für den Bereich Angelegenheiten der Europäischen Union sowie Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
THORSTEN SCHÄFER-GÜMBEL ist stellvertretender Parteivorsitzender der SPD und neuer Vorsitzender des Kulturforum der Sozialdemokratie.

vorwärts:buchhandlung + antiquariat GmbH
Willy-Brandt-Haus
Stresemannstraße 28
10963 Berlin

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird eine Anmeldung erbeten:
Telefon: ++49 30 252 99 871
Telefax: ++49 30 252 99 872
E-Mail: info@vorwaerts-buchhandlung.de

 

 
5. November:

Kunstkritik in Berlin jetzt

Das Haus am Lützowplatz lädt am 5. November 2015 um 18.30 Uhr zu einer Diskussion über das Thema "Kunstkritik in Berlin jetzt - Steigbügelhalter, Korrektiv oder überflüssig?"

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Ausstellung Andreas Koch – Review statt, es diskutieren  Elke Buhr, Gerrit Gohlke und Kolja Reichert. Moderiert von Andreas Koch und Marc Wellmann.

Eintritt: frei.

HAUS AM LÜTZOWPLATZ | Förderkreis Kulturzentrum Berlin e.V., Lützowplatz 9, 10785 Berlin-Tiergarten, Telefon 030 - 261 38 05

 

 
5. November:

Friedrich-Ebert-Stiftung: Verleihung des FES-Menschenrechtspreises 2015

Mit der Verleihung des Menschenrechtspreises der Friedrich-Ebert-Stiftung 2015 an Ilan Sadeh und Hasan Atamna möchte die FES stellvertretend für die sieben an der Shared Communities Initiative teilnehmenden Ortsvorsteher zwei Bürgermeister für ihr Engagement für innergesellschaftlichen Ausgleich und friedliches Zusammenleben in Israel würdigen.

Der Menschenrechtspreis wird am 5. November 2015 durch Kurt Beck, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung und Ministerpräsident a.D., verliehen. Die Laudatio hält Reinhold Robbe, Vorsitzender der DIG e.V.  Weitere Informationen gibt es hier.

Montag, 5. November 2015,  um 16.30 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Konferenzsaal 1, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

Anmeldung bitte per E-Mail  bis 30. Oktober 2015.

 
6. November:

Lesung und Diskussion "Manfred »Ibrahim« Böhme - Das Prinzip Verrat"

Manfred Otto »Ibrahim« Böhme wurde im Juni 1989 von Markus Meckel über die Initiative zur Gründung einer Sozialdemokratischen Partei in der DDR informiert. Am 1. August 1989 berichtet IM-»Maximilian« alias Ibrahim Böhme dem MfS über das Vorhaben. Böhme war einer der Gründer der SDP am 07. Oktober 1989 in Schwante und ihr 1. Geschäftsführer. Nach der Umbenennung der SDP in SPD wurde Ibrahim Böhme im Februar beim ersten ordentlichen Parteitag der Ost-SPD in Markkleeberg Vorsitzender der jungen Partei. Er war Hoffnungsträger und »charismatisches Politiktalent« der ostdeutschen Sozialdemokratie. Nach der Volkskammerwahl im März 1990 begann sein Absturz. Stasivorwürfe, Zusammenbruch und versuchte Rückkehr. Im Juni 1990 übernahm Wolfgang Thierse den Vorsitz der Ost-SPD und führte diese in die Vereinigung mit der bundesdeutschen SPD.

Christiane Baumann hat anhand des Nachlasses und vorliegender Akten in der Stasiunterlagenbehörde den Lebenslauf von Ibrahim Böhme rekonstruiert. Gemeinsam mit Harald Seidel, Mitbegründer der SDP und Bekannter von Böhme aus seiner Greizer Zeit, wird über den Einfluss der Stasi auf die Opposition in der DDR und die Rolle Böhmes bei der SDP Gründung diskutiert.

Veranstalter: Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie und Kulturforum
Ort: Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstr. 141, 10963 Berlin

Freitag, 6. November 2015, 19.00 Uhr: Lesung und Diskussion "Manfred »Ibrahim« Böhme - Das Prinzip Verrat"
Mit Christiane Baumann - Autorin
Wolfgang Thierse - ehem. Vorsitzender der Ost-SPD, ehem. Vorsitzender des Kulturforum der Sozialdemokratie und Bundestagspräsident a.D.
Harald Seidel - Mitbegründer der SDP, langjähriger MdL in Thüringen

Den Besuchern wird der Zutritt zu den zeitgleich im Willy-Brandt-Haus präsentierten Ausstellungen ermöglicht:
Fotoausstellung Barbara Köppe - Das (de)konstruierte Glück. Fotografien DDR 1964 - 1990
Der dritte Blick - Fotografische Positionen einer Umbruchsgeneration. Positionen von Fotografinnen und Fotografen, die in den 1970er und 1980er Jahren in der DDR geboren wurden

Anmeldungen zur Veranstaltung über www.forumostdeutschland.de und info@forumost.de

 
8. November:

ABI: Orte des antifaschistischen Widerstands. Eine Stadtrundfahrt

Wie wird an den Widerstand gegen das NS-Regime 1933-1945 in Berlin erinnert? Eine Stadtrundfahrt des August Bebel Instituts begibt sich auf die Spurensuche.  Sie fragt nach Motiven und Formen des Widerstands, nach seinen politischen Hintergründen, zeigt Vielfalt, Erfolge, Niederlagen und Grenzen.  Dabei geht es immer um die Frage: Können wir daraus für antifaschistische Arbeit heute lernen?

Mit: Claudia von Gélieu (Politologin, Frauentouren). Beitrag: 5 Euro. Anmeldung bis 31. Oktober unter anmeldung@august-bebel-institut.de

Sonntag, 8. November 2015, 13.00 – 16.00 Uhr

 
8.November:

Jugendmedienpreis „Das Rote Tuch“ wird verliehen

Der Jugendmedienpreis „Das Rote Tuch“ geht in diesem Jahr an den Autor Reiner Eppelmann für sein Buch „Der Fotograf von Auschwitz“. Darin beschreibt er das Leben von Wilhelm Brasse, der mit 22 Jahren nach Auschwitz deportiert wurde und dort die Gefangenen fotografieren musste.

Die Grausamkeit des Vernichtungslagers werde damit im Jahr 2015 noch einmal erschreckend präsent, so die Jury-Vorsitzende Carolina Böhm.
Die Verleihung des Preises, mit dem die SPD Charlottenburg-Wilmersdorf und der SPD-Landesverband seit 1978 antifaschistische Medien auszeichnen, findet am 8.  November um 11 Uhr im Jugendclub Schloss 19, Schlossstraße 19, 14059 Berlin, statt. Die Laudatio hält Eva Högl. 

 
9. November:

Vernissage: Gescheitert? Über einen künstlerisch-kollaborativen Prozess auf dem Albert-Schweitzer-Platz

Die neue Ausstellung des August Bebel Instituts „Gescheitert?“ berichtet über einen gemeinsamen Gestaltungsprozess von AnwohnerInnen und KünstlerInnen für den Neuköllner Albert-Schweitzer-Platz und seine Probleme.

Kollaboration« (engl. collaboration) in künstlerischen Kontexten beschreibt den gemeinsamen kreativen Prozess des Gestaltens und Lernens unterschiedlicher Akteure aus Kunst und Bürgerschaft. Eine Kollaboration auf dem Albert-Schweitzer-Platz in Neukölln, die die Künstler*innen Eva Hertzsch und Adam Page initiiert und begleitet haben, zeigt exemplarisch Chancen und Hindernisse für die Gestaltung von Stadtraum: Von 2011 bis 2014 generierten  Nutzer*innen aus der angrenzenden Schule und den Wohnhäusern zusammen mit Künstler*innen und Architekt*innen Ideen für den vernachlässigten Stadtplatz und diskutierten diese öffentlich. Mit dem Ziel einer behutsamen, verhandelbaren Umgestaltung setzten sie ihre Ideen in Form von künstlerischen Interventionen um. Nach langem Ringen um die Zuständigkeit wurde der Platz 2014 vom Bezirk komplett umgebaut, dabei blieben nur wenige Ideen der Nutzer*innen übrig. Ist der Prozess gescheitert?

Eva Hertzsch und Adam Page gestalten in unserer Galerie den öffentlichen Platz künstlerisch nach, blicken auf den Prozess zurück und ermöglichen Reflektionen zu aktuellen Fragen im Zusammenhang von Bürgerbeteiligung, Stadtentwicklung und Kunst im öffentlichen Raum.

Mit: Andreas Geisel (Senator für Stadtentwicklung und Umwelt), Mark Terkessidis (Publizist mit den Schwerpunkten Popkultur und Migration).

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de Ausstellung: 9. November bis 3. Dezember 2015. Öffnungszeiten: Di–Fr, 14–18 Uhr, Termine nach Vereinbarung

Montag, 9. November 2015, 19.00 Uhr, Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin.

 
13. November

Das Haus am Lützowplatz lädt am 13. November zur Eröffnung der Ausstellung “You Can Feel It” mit Arbeiten von Thomas Behling, Sindy Butz, Anke Cott, Markus Siegfried Fiedler, Franciscus & Franciscus, Monica Germann & Daniel Lorenzi, Reinhold Gottwald, Sol Kjøk, Honey McMoney, Jen Ray, Römer + Römer, Raven Schlossberg, Ann Schomburg & Sascha Boldt, Jonny Star, Annette Stemmann, Sador Weinsčlucker und Nadine Wottke.

Mit You Can Feel It präsentiert die in Berlin lebende Künstlerin und Kuratorin Jonny Star eine weitere interdisziplinäre SUPERUSCHI Show, für die sie Künstler aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und den Vereinigten Staaten eingeladen hat. Gezeigt werden Fotografie, Malerei, Objekte, Zeichnung, Plastik, Collage, Video und Live Performances. Ein Großteil der beteiligten Künstler stellt zum wiederholten Male gemeinsam aus, zuletzt, gefördert durch die Kulturverwaltung des Landes Berlin, in der Rush Arts Gallery in New York City. SUPERUSCHI, eine Plattform, die Jonny Star 2013 initiierte, um in ein-abendlichen oder mehrwöchigen Gruppenshows intime Räume der Begegnung und des Dialogs für Künstler sowie deren Gäste zu schaffen, ganz im Geiste einer Sozialen Plastik. In diesen Shows werden in der Regel simultan und gleichberechtigt verschiedene Disziplinen und Traditionen gezeigt und Events veranstaltet.

Freitag, 13. November 2015, 19 Uhr
in der Studiogalerie vom Haus am Lützowplatz

Begrüßung: Dr. Marc Wellmann, Künstlerischer Leiter
Einführung: Jonny Star, Kuratorin der Ausstellung
 

 
bis 15. November 2015

Barbara Köppe - Das (de)konstruierte Glück. Fotografien DDR 1964-1990

Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus zeigt erstmalig eine Werkschau mit weitgehend unbekannten Arbeiten der Berliner Fotografin Barbara Köppe, die von der Kuratorin Ursula Röper in den letzten Jahren entdeckt und zugänglich gemacht wurden.

Im Zentrum der Ausstellung Barbara Köppe – Das (de)konstruierte Glück, Fotografien DDR 1964-1990 steht der bis heute unveröffentlichte und umfangreiche Werkzyklus Frauen-Schönheit-Schicht. Frauen im VEB Kosmetik Kombinat. 1988/89 dokumentierte Barbara Köppe den ungeschminkten Alltag der Arbeiterinnen in völlig maroden Betriebsstätten des Kombinates.
Die Letteschülerin Barbara Köppe arbeitete nach dem Mauerbau als freie Fotografin und Fotojournalistin in der DDR zunächst für den Sonntag, die Neue Berliner Illustrierte und FF DABEI, später dann auch für die Künstleragentur der DDR. Ende der 1970er Jahre begann sie sich von diesen Auftragsarbeiten zu lösen und entwickelte eigene Werkgruppen. In ihren Arbeiten setzte sie sich vorwiegend mit der Lebenssituation von Frauen in der DDR auseinander.
Als exzellente Porträtfotografin begegnete sie vielen Künstlerinnen und Künstlern der DDR-Kulturszene. Einige sehr einfühlsame Porträts von Anna Seghers, Christa Wolf, Erwin Strittmatter, Heiner Müller u.a. werden zu sehen sein. 1986 wurde sie in den Verband Bildender Künstler der DDR aufgenommen. 2007 hörte sie auf zu fotografieren.
In dieser Werkschau wird zum ersten Mal mit ca. 120 s/w Vintage Prints das Lebenswerk von Barbara Köppe in einer Einzelausstellung gewürdigt.
Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband im Nicolai Verlag Berlin.
Die Ausstellung wird gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Bildungsprogramm zur Ausstellung

am 15. November 2015 um 15.00 Uhr Sonntags-Führungen mit Dr. Ursula Röper, Kuratorin der Ausstellung Meet the Artists am 5. November 2015 um 17.00 Uhr Die Kuratorin Dr. Ursula Röper im Gespräch mit der Fotografin Barbara Köppe
Um Anmeldung für das Bildungsprogramm wird gebeten: maren.ziese@freundeskreis-wbh.de

 
16. November:

FVB-Montagskultur: Der illegale Liederabend

Zu einem "illegalen Liederabend" mit Sebastian Köchig (Tenor) und Arno Lücker (Klavier) lädt die Freie Volksbühne am 16. November im Rahmen ihrer Reihe "Montagskultur". 

"Die  beiden Musiker wagen den Ausbruch und präsentieren klassische Musik ganz schön anders", so die Ankündigung. "Hier erleben Sie einen "locker moderierten" und mit juvenilen Scherzen garnierten Liederabend, bei dem hart an die Grenze des guten Geschmacks gegangen wird. Hören Sie, wie Lieder, die man eigentlich nicht mehr singen darf/sollte, klingen, wenn sie im unzensierten Original und/oder mit ausgewechselten Texten gesungen werden. Muss Schuberts Erlkönig denn immer mit dem Tod des Sohnes enden? Darf man das Wort "Nigger" singen, wenn der jüdische Komponist Paul Abraham es vorschreibt? Und haben manche SED-Lieder nicht einfach eine wunderschöne Melodie? Sollte man diese Lieder nur deswegen vergessen, weil ihr Text - für die meisten - politisch "nicht mehr aktuell" ist?"
Eine musikalische Geschichtsstunde mit Liedern von Franz Schubert, Robert Schumann, Gustav Mahler, Georg Kreisler, Hanns Eisler, Paul Abraham und anderen.

Freie Volksbühne Berlin, Ruhrstr. 6, 10709 Berlin
16. November, 19.30 Uhr
Eintritt: 10.00 € - 13.00 €

 
19. November:

Machen Medien Politik?

Die Neue Gesellschaft / Frankfurter Hefte laden am 19. November zu einer  Öffentlichen Debatte im Tagungswerk Jerusalemkirche Berlin (Lindenstr. 85, 10969 Berlin) zum Thema "Machen Medien Politik?"

Seit dem Bundestagswahlkampf 2013 wird aufs Neue die Frage diskutiert, ob und wie politische Journalist_innen ihre Position nutzen, um in der politischen Arena direkt mitzumischen. Gibt es Veränderungen in den Massenmedien, welche die demokratisch gebotene Trennung zwischen der Arbeit des politischen Journalismus und dem Wirken demokratisch abwählbarer Politiker_innen relativieren?

Führen die sogenannten »Alphajournalist_innen« - Herausgeber_innen, Chefredakteur_innen oder »mediale Publizist_innen« - mittlerweile maßgeblich die Regie bei den großen politischen Debatten, geben sie den Takt des immer einheitlicher wirkenden Chors politischer Journalist_innen des Landes vor? Wer setzt die politischen Themen? Wer entscheidet über das öffentliche Bild der Politik und ihrer handelnden Akteure? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Demokratie? Können Journalist_innen für ihre Leistungen und Fehlleistungen verantwortlich gemacht werden?

Diese und weitere aktuelle Fragen wollen wir auf der Veranstaltung der Zeitschrift Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte mit Expert_innen und einem interessierten Publikum zur Diskussion stellen.

 

Programm:

18.00 Uhr: Begrüßung Kurt Beck, Ministerpräsident a.D.

18.10 Uhr: Diskussion Bettina Gaus, taz, Friedrich Küppersbusch, probono.tv, Thomas Meyer, Neue Gesellschaft / Frankfurter Hefte,  Leonard Novy, carta.info. Moderation: Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D.

20.00 Uhr: Ausklang 

Anmeldung erbeten: ng-fh@fes.de. Mehr Informationen: http://www.frankfurter-hefte.de/dbfs.php?file=dbfs:/Veranstaltung_MedienPolitik.pdf

 
27. November:

Buchvorstellung "Public Domain"

Anfang Oktober 2015 ist im Christoph Merian Verlag, Basel der dritte Band der Reihe "Digital Culture" erschienen. In "Public Domain" werden die urheberrechtlichen Grundlagen von Public Domain erklärt und die Schwierigkeiten bei der Umsetzung im Alltag der Kulturinstitutionen diskutiert:

Siebzig Jahre nach dem Tod eines Urhebers werden dessen Werke zu öffentlichem geistigem Eigentum, sie sind gemeinfrei und gehören somit dem Publikum. Die Digitalisierung hat dem Umgang mit diesen Werken zu einer neuen Dynamik verholfen. Public Domain ist für Museen, Bibliotheken, Archive und Galerien eine Herausforderung, aber auch eine Chance für den ganzen kulturellen Sektor.

 

Am 27.11.2015 finden in Berlin die Buchpräsentation sowie weitere Veranstaltungen statt:

16.00 – 16.30 Uhr, do you read me?!, Auguststraße 28 - Präsentation des Open-Cospas-Sparsat Systems mit Christoph Wachter und Mathias Jud

16.30 – 18.30 Uhr, Laden (BUCHHOLZBERLIN) Joachimstraße 20 - Public Domain Game mit der Zürcher Künstlergruppe Dock18

18.30 – 20.30 Uhr, Laden (Buchholzberlin), Joachimstraße 20 - Buchvernissage mit Hedy Graber (Leiterin Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich), PD Dr. Stefan Münker (Medienwissenschaftler und Dozent HU Berlin), Oliver Bolanz (Verleger). Moderation: Dominik Landwehr, Herausgeber. Anschließend Drinks & Snacks.

 

Näheres dazu unter http://digitalbrainstorming.ch/de/program/publicdomainberlin

 
bis 10. Dezember 2015:

Europe Under Construction: Berlin 1945 - 2015

Mehr als 30 Fotografen, darunter namhafte Künstler aus Amerika, Deutschland, England, Frankreich und Russland, zeigen in knapp 250 ausgesuchten Fotografien das Berlin von 1945 bis heute.
Die Ausstellung zeigt ein ungeschöntes Bild Berlins: Widersprüche und ideologischen Experimente, Exzesse und Verwandlungen sowie die Persönlichkeiten, die die Stadt geprägt haben. Zum Teil erstmals veröffentlichte Fotografien bilden sowohl historische Momente als auch alltägliche Szenen inmitten des zerstörten, geteilten und wiedervereinigten Berlins ab. Die Themenschwerpunkte der Fotografien sind Politik, Gesellschaft, Kultur und Architektur.
"Europe Under Construction" findet auf 600 qm in dem historischen Gebäude Chausseestraße 36 statt. Der Ausstellungsort - vom Luftschutzbunker bis zur Bel-Etage - verstärkt das Gefühl einer Zeitreise.

Die Ausstellung ist bis zum 10. Dezember 2015 zu sehen.
Galerie 36, Chausseestr. 36, 10115 Berlin
www.Galerie36berlin.com

 
bis 11. Dezember:

Ausstellung „Im Wald und auf der Heide…“

Bilder des Künstlers Martin Gietz aus Reinickendorf und dem nördlichen Berliner Umland sind noch bis zum 11. Dezember im Bürgerbüro der SPD-Abgeordneten Brigitte Lange, Waidmannsluster Damm 149, in 13469 Berlin-Reinickendorf zu sehen.

Die Bilder von Martin Gietz erzählen Geschichten: von der Havel und brandenburgischen Landschaften und von Begegnungen mit anderen Menschen. Es sind Zeichnungen mit Bleistift oder farbigen Kugelschreibern, Radierungen und Farbholzschnitte sowie verschiedene andere Techniken. „Immer wieder bin ich selbst gespannt, was dabei herauskommt“, war und ist die Devise des Künstlers Martin Gietz, für  den ein Ausflug mit dem Fahrrad und Skizzenbuch genauso spannend und bedeutsam ist wie eine Reise in die Ferne.

Mit künstlerischen Mitteln möchte die SPD-Abgeordnete für das Märkische Viertel und Lübars, Brigitte Lange, im Bürgerbüro auf  politische Themen aufmerksam machen: „Die Bilder von Martin Gietz öffnen uns die Augen für unsere Umgebung, in der wir zuhause sind. Was verbinden wir mit diesem Gefühl? Wie geht es Menschen, die ihr Zuhause verlassen haben? Wie können wir gemeinsam Heimat erschaffen?“

Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi und Fr 14-17 Uhr und Do 16-19 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung.
SPD-Bürgerbüro, 13469 Berlin-Reinickendorf, Waidmannsluster Damm 149

Telefon: 030 / 81 49 09 20
Email: buero(at)brigitte-lange.de


 

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Mit herzlichen Grüßen
Brigitte Lange; Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie

Ulrich Horb, Berliner Stimme / vorwärts Berlin