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wir begrüßen Sie wieder beim wöchentlichen aktuellen Newsletter der Berliner SPD. Unsere Internetseite erreichen Sie unter www.spd.berlin

Michael Müller: "Es ist unsere Pflicht zu helfen"

Senator Michael Müller | Foto Marco Urban
 

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat in einem Interview mit der Berliner Morgenpost (Freitagausgabe) den ehrenamtlichen Helfern für die Unterstützung der Flüchtlinge gedankt. "Die Verwaltung konzentriert sich im Moment sehr darauf, die Erstaufnahme und die konkrete Unterbringung zu bewältigen. Was drum herum passiert, Ansprache, Essensausgabe, Betreuung, läuft über private Träger oft in Verbindung mit ehrenamtlichen Strukturen. Da engagieren sich viele Menschen ganz großartig. Darauf sind wir dringend angewiesen, und dafür danke ich", so Müller.

Müller betonte: "Wir haben die Möglichkeit zu helfen und sind noch nicht am Ende unserer Ressourcen." Bei der Unterbringung suche das Land "kleinere Standorte, wo wir das Zusammenleben organisieren können". Müller erinnerte aber an das in vielen Zeitungen abgedruckte Bild des toten Jungen, der auf der Flucht an der türkischen Küste ums Leben gekommen ist: "Wir wissen, dass wir den Berlinerinnen und Berlinern viel zumuten. Aber ich glaube, es ist unsere Pflicht, zu helfen. Und ich möchte diesen Menschen auch helfen."

Müller appellierte an die Bundesregierung, "deutlich schneller und deutlich stärker" zu agieren als bisher. Müller: "Der Bund ist gefordert, über schnellere Verfahren und andere Verteilschlüssel nachzudenken und auch in Europa eine bessere Verteilung der Menschen durchzusetzen. Mir geht es schon längst nicht mehr nur um Geld, sondern um effizientere Entscheidungsstrukturen, eine Verantwortung des Bundes und auch stärkere personelle Unterstützung. Und dann müssen wir die Menschen schneller zurückführen, die keine Bleibeperspektive haben."

 

 

Hilfe für Flüchtlinge

Logo Flüchtlingen helfen2
 

Die Hilfsbereitschaft ist groß. Immer mehr Berlinerinnen und Berliner engagieren sich in der Hilfe für geflüchtete Menschen. Sie spenden Geld, Kleidung und oft ihre Zeit. Sie geben Essen aus, begleiten bei Behördengängen, unterstützen Lehrerinnen und Lehrer in den Willkommensklassen. Ein dichtes Netzwerk Ehrenamtlicher sorgt dafür, dass im Internet immer aktuell erkennbar ist, was gerade gebraucht wird.

Die Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stehen an der Seite der Hilfesuchenden.  Hier eine Übersicht von Möglichkeiten, sich einzubringen:

 

Notunterkunft Wilmersdorf im ehem. Rathaus Wilmersdorf: Arbeiter-Samariterbund (zusammen mit 'Willkommen in Wilmersdorf') - Rathaus Wilmersdorf, Fehrbelliner Pl. 4, 10707 Berlin -

Seit Mitte August 2015 betreut der ASB-Fachdienst Katastrophenschutz und Notfallvorsorge ehrenamtlich rund um die Uhr die Notunterkunft im Gebäude des Rathauses Wilmersdorf. Zurzeit sind dort ca. 560 Personen untergekommen. Neben den ASB-Mitarbeitern sind mehr als 20 BürgerInnen aus Wilmersdorf und anderen Teilen Berlins als ehrenamtliche HelferInnen im früheren Rathaus aktiv. Sie fungieren unter anderem als Dolmetscher und geben Essen aus. Dazu hatten der Verein „Willkommen in Wilmersdorf“ und die Initiative „Berlin hilft Lageso“ aufgerufen.

Spenden können am Eingang Brienner Straße abgegeben werden.
Besonders groß ist die Nachfrage nach Brot, Hygieneartikeln, Männerunterwäsche, T-Shirts und Flipflops. Tiefgekühlte Lebensmittel seien dagegen ungeeignet.
Für die kommenden Tage und die nächste Woche werden noch dringend Helferinnen und Helfer gesucht. Vor allem an Arabisch-DolmetscherInnen fehlt es.
Wer Zeit und Lust hat den ASB zu unterstützen, wendet sich bitte an: kats@asb-berlin.de
Mit einer Spende wird zudem die weitere Flüchtlingsarbeit des ASB Landesverbands Berlin e.V. gesichert:
Spendenkonto:
IBAN: DE22 1002 0500 0001 1560 01
BIC: BFSWDE33BER
Stichwort: "Notunterkunft Wilmersdorf"

Notunterkunft Karlshorst im ehem. Telekomgebäude: Deutsches Rotes Kreuz (Köpenicker Allee 146, 10318 Berlin-Karlshorst)

Rund 950 Menschen leben in der Unterkunft – darunter mehr als 200 Kinder und Jugendliche. Das Deutsche Rote Kreuz koordiniert die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vor Ort und sorgt dafür, dass sowohl Sach- als auch Zeitspenden schnell und zielgerichtet aufgeteilt werden können.
Spendenkonto:
DRK KV Müggelspree e.V.
Bank für Sozialwirtschaft (BFS)
IBAN DE86100205000003267606
BIC BFSWDE33BER
Verwendungszweck: "Notunterkunft Karlshorst"
Zeitspenden
Essensausgabe
Sachspenden

AWO

Die Arbeiterwohlfahrt engagiert sich in verschiedenen Projekten für Flüchtlinge. So u.a. in der Asylberatung. In den Zentralen Erstaufnahmeeinrichtungen werden erwachsene Asylsuchende in mehr als acht Sprachen zu allen Fragen des Asylverfahrens beraten. Damit soll den Flüchtlingen bei der Orientierung über ihre eigene Situation und bei der Wahrnehmung ihrer Rechte und Pflichten im Asylverfahren geholfen werden.

Im Fokus des Projekts steht eine individuelle, bedarfsgerechte Hilfestellung für die Asylsuchenden, die ihren spezifischen Problemlagen gerecht wird. Hierzu wird in erstanamnetischen Gesprächen der Bedarf der/des AdressatIn ermittelt, um ggf. entsprechende Interventionen einzuleiten. Falls ein/e AdressatIn fortgesetzten Hilfebedarf benötigt, wird er/sie vor Verlassen der Erstaufnahmeeinrichtung bedarfsgerecht an NetzwerkpartnerInnen weitervermittelt.

Die Arbeiterwohlfahrt Mitte bietet sich zudem als Clearingstelle in Fällen der besonderen Schutzbedürftigkeit an.
Ansprechpartner: Christian Bitto
Adresse: Oranienstraße 159, 10969 Berlin
Telefon: 030 - 614 94 00 / -04 oder 030 - 53142119
Fax: 030 - 615 45 34
Beratungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10.00 bis 13.00 Uhr
E-Mail: asyl<at>awo-mitte.de

Jede Spende an die AWO geht zu 100 % in die soziale Arbeit mit Flüchtlingen. Es wird keine Verwaltungsgebühr erhoben.
Auf Wunsch kann auch der Zweck bestimmt werden. Z.B. für:
• Ausflüge
• Stadtspaziergänge
• Ausrichtung von Festen in den Unterkünften
• Fahrscheine und Eintrittskarten zu Veranstaltungen
• (Sport-) oder anderer Vereinsmitgliedschaftsbeitrag für eins oder mehrere Kinder
• Spielsachen und Spielgeräte für den Innen- und Außenbereich
• Pädagogische Lehrmaterialien zur Spracherwerbsförderung
• Musikinstrumente zum Ausleihen
• Künstlerischer Bedarf für Workshops und Projekte
• Gartenbedarf- und -gerät für die Einrichtung von Gemüse- und Kräuterbeeten
Es kann allgemein für die Arbeit mit Flüchtlingen gespendet werden oder gezielt für eine der Einrichtungen.

IBAN DE82 1203 0000 1020 0421 21
BIC BYLADEM1001
Bank Deutsche Kreditbank AG

Kontakt zur Arbeiterwohlfahrt Berlin:

AWO Landesverband Berlin e.V.
Blücherstr. 62, 10961 Berlin
Telefon: +49 (0)30 2 53 89-0
Telefax: +49 (0)30 2 53 89-344
Homepage

 

Berliner Stadtmission (Diakonie)

Die Berliner Stadtmission koordiniert mit ihrer Ehrenamts-Börse die freien Einsatzstellen für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Fragen beantwortet die Referentin für Ehrenamt Carolin Reifenberg:
Tel. (030) 690 33-436, reifenberg<at>berliner-stadtmission.de
Servicezeiten:  Dienstag 14 bis 19 Uhr, Mittwoch 10 bis 14 Uhr, Donnerstag 10 bis 14 Uhr
Einzelpersonen können hier ihren gewünschten Einsatzort auswählen: http://www.berliner-stadtmission.de/ehrenamt/ehrenamteinzelpersonen0
Gruppen melden sich über diese Seite an:
http://www.berliner-stadtmission.de/ehrenamt/wir-wollen-helfen/fuer-gruppen/einsatzstellen
Spenden:
IBAN:
DE63 1002 0500 0003 1555 00
BIC: BFSWDE33BER
Kto.: 31 555 00
BLZ: 100 205 00
Bank für Sozialwirtschaft
Verwendungszweck: Flüchtlingshilfe

Haus Leo
Das Haus Leo ist eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlingsfamilien aus der ganzen Welt. Anders, als bei vielen anderen Flüchtlingswohnheimen, werden den Menschen, vorranging Familien, 2-Zimmer-Wohnungen geboten, wodurch sie ein eigenständiges und privates Leben führen können. Die BewohnerInnen werden beraten und bei ihren ersten Schritten in den Alltag begleitet. Man ist behilflich in der Kommunikation mit Behörden, anderen öffentlichen Institutionen (Schulen, Kitas, Ärzten ...) und bei der Wohnungssuche.  Darüber hinaus werden Seelsorge und Gespräche angeboten. In Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen finden Deutschkurse, Kochen, freizeitpädagogische Aktivitäten wie z.B. ein Gartenprojekt und interkultureller Austausch statt.
Außerdem werden die Ehrenamtlichen regelmäßig fortgebildet und begleitet.
Ansprechpartner: Daniel Manthey
Tel.: (030) 323 04-021
fluechtlingsprojekt<at>berliner-stadtmission.de
Spendenkonto Haus Leo:
Kto.: 31 555 00
BLZ: 100 205 00
BIC: BFSWDE33BER
IBAN: DE63 1002 0500 0003 1555 00
Bank für Sozialwirtschaft

 

Traglufthalle Poststadion in der Kruppstraße
Seit dem 29. November 2014 betreibt die Berliner Stadtmission gemeinsam mit dem Land Berlin eine Traglufthalle als Notunterkunft für Flüchtlinge. Am Poststadion in der Kruppstraße stehen zwei Traglufthallen, die bis zu 300 Personen Platz bieten. Für die Flüchtlinge sind 6-Bettkabinen errichtet, die zusätzlich mit einem Tisch, Stühlen und einem Schrank ausgestattet wurden. Für alle Gäste stehen verschiedene Aufenthaltsbereiche, Spiel- und Ruhezonen zur Verfügung.
Da es sich um eine Notunterkunft handelt kommen die Flüchtlinge hier nur für drei Nächte unter, bevor sie vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) weitervermittelt werden sollen.
Kontakt
Kruppstraße 16
10557 Berlin
Ansprechpartner: Mathias Hamann
E-Mail: hamann<at>berliner-stadtmission.de

Caritas

Die Caritas ist seit dem 24.8. offiziell mit der Campusorganisation auf dem Gelände des Landesamt für Gesundheit und Soziales in folgenden Bereichen beauftragt: Ehrenamtskoordination, Identifikation und Betreuung von schutzbedürftigen Flüchtlingen und Kinderbetreuung. Drei Mitarbeiter sind jeweils von 8-20 Uhr vor Ort.
Gesucht werden zum Aufbau der Campusbetreuung Ehrenamtliche für die Begleitung von Flüchtlingen, Kinderbetreuung und Sprachmittler, Geldspenden.
Ständig aktualisierte Bedarfsliste: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1HdzF4j01lrif-XtmQLTwznnQrAlfoBc-JxccyP7NAmU/pubhtml?gid=597890616&single=true
Die Caritas unterstützt die Koordination des ehrenamtlichen Engagements von "Moabit hilft!" auf dem Platz vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales. Neben ehrenamtlicher Hilfe und Sachspenden werden auch Geldspenden benötigt. Denn nicht immer kann der aktuelle Bedarf durch Sachspenden abgedeckt werden. So kann flexibler das besorgt werden, was gerade aktuell gebraucht wird.
Dringend benötigt wird Geld für:
• Taxis
• Fahrkarten BVG (2 Stunden Tickets AB)
• SIM-Karten
• Smartphones mit Ladekabel
• Einkäufe in Drogeriemärkten (Hygieneartikel, Windeln, Babynahrung)
• Einkäufe für Kleidung (Unterwäsche, Socken, Schuhe)
Ansprechpartner: Peter Wagener
Leiter Ehrenamt und Fundraising
Telefon: 030 666 33-10 44
p.wagener<at>caritas-berlin.de
Residenzstr. 90
13409 Berlin

Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 10020500
Konto: 32 135 00
IBAN: DE31 1002 0500 0003 2135 00
Swift-bic: BFSWDE33BER

Flüchtlingsrat Berlin

Neben dem Nötigsten zum Leben, sind viele Asylsuchende auf juristischen Beistand angewiesen. Der Flüchtlingsrat ist hier für viele ein wichtiger Ansprechpartner. Der Flüchtlingsrat Berlin ist auf Spenden angewiesen, um seine Unabhängigkeit zu wahren. Nur so kann er konsequent die Rechte von Flüchtlingen einfordern und im Notfall unbürokratisch Einzelfallhilfen gewähren. Mitglieder des Freundeskreises können durch regelmäßige Spenden unsere Arbeit langfristig absichern.

Spenden für den Flüchtlingsrat:
Flüchtlingsrat Berlin, Bank für Sozialwirtschaft Berlin
Konto 3260300, BLZ 100 205 00
IBAN: DE50100205000003260300
BIC: BFSWDE33BER

Netzwerk „Berlin hilft“

Einen guten und stets aktuellen Überblick zu den wichtigsten praktischen Fragen, Anlaufstellen und Vernetzungsmöglichkeiten bietet das Netzwerk „Berlin hilft“ auf ihrer Homepage: https://netzwerkfluechtlingeberlin.wordpress.com/category/links/ .

 

Ehrenamtsbörse des Senats

Das Internetportal „bürgeraktiv Berlin“ ist das offizielle Bürgerportal des Landes Berlin zu den Themen Ehrenamt, Freiwilligenarbeit, Bürgerschaftliches Engagement, Bürgerbeteiligung und Transparenz. Es wendet sich mit einem breitem Informations- und Serviceangebot an alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, die sich zivilgesellschaftlich engagieren wollen, sowie an alle Organisationen und Initiativen, die in Berlin in diesem Bereich tätig sind.

Kernstück des Angebotes ist das Ehrenamtsnetz . Als eine Art Marktplatz zum Ehrenamt vermittelt es zwischen dem Bedarf der Organisationen und den Interessen der Freiwilligen. Über spezielle Kooperationsangebote können auch externe Einrichtungen diese Funktionalitäten nutzen.


Internetplattform „Flüchtlinge Willkommen“

Hier können sich all jene informieren, die Flüchtlingen ein Zuhause bieten wollen. Es geht vorrangig um das Thema Unterkunft, aber auch um Zeitspenden und Kontaktmöglichkeiten zu Initiativen vor Ort.
Für dieses Projekt, das bereits 80 erfolgreiche Vermittlungen vorweisen kann, kann auch gespendet werden:
Mensch Mensch Mensch e.V.
IBAN: DE88430609671167120500
BIC: GENODEM1GLS
Bankname: GLS Gemeinschaftsbank

Als gemeinnütziger Verein können auch Spendenquittungen ausgestellt werden.

Volkssolidarität Berlin

Die Volkssolidarität Berlin leistet in den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Pankow und Treptow-Köpenick aktive Willkommensarbeit.
Das Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte ist eine dieser Anlaufstellen:
Marzahner Promenade 38, 12679 Berlin
Tel: 030 9989502
Fax: 030 99902970
E-Mail: kieztreff-marzahn-mitte@volkssolidaritaet.de

Für die Flüchtlingsarbeit der Volkssolidarität kann gespendet werden:
„Willkommenskultur“
IBAN : DE70 1002 0500 0003 1412 12
BIC : BFSWDE33BER

 

Gemeinsamer Aufruf: Für ein demokratisches und offenes Berlin

Die SPD Berlin, CDU Berlin, Bündnis 90/ Die Grünen Berlin, Die Linke Berlin und die Piratenpartei Berlin haben einen gemeinsamen Aufruf für ein demokratisches und offenes Berlin veröffentlicht.

 

Der Aufruf im Wortlaut:

Für ein demokratisches und offenes Berlin

 

Gemeinsamer Aufruf von SPD Berlin, CDU Berlin, Bündnis 90/ Die Grünen Berlin, Die Linke Berlin, Piratenpartei Berlin

 

Deutschlandweit werden Flüchtlinge, Flüchtlingsunterkünfte und Erstaufnahmeeinrichtungen von Rechtsextremisten bedroht und angegriffen. Auch in Berlin ist es zu menschenverachtenden und abstoßenden Vorfällen gekommen. Wir stellen uns mit aller Macht gegen diesen Terror.

Diese menschenfeindlichen Angriffe richten sich nicht nur gegen Flüchtlinge, sondern genauso auch gegen unsere freie und demokratische Gesellschaft. Als demokratische Parteien stehen wir geschlossen gegen Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingseinrichtungen – sie treffen auch uns. Menschen in Not haben einen Anspruch auf Schutz, auf unsere Hilfe und unsere Solidarität.

Wir treten entschlossen rassistischer Hetze entgegen. Wir werden keine Freiräume für Rechtsextremisten dulden. Wenn Hemmschwellen verbal und im Internet sinken, dann sinken sie irgendwann auch auf der Straße. Das werden wir in Berlin nicht dulden. Unsere Sicherheitsbehörden werden weiterhin alles daran setzen, die einschlägigen Straftaten aufzuklären.

Berlin ist eine menschliche, weltoffene und demokratische Stadt. Bei uns sind geflüchtete Menschen, die Schutz benötigen, willkommen. Das zeigt sich auch im großen ehrenamtlichen Engagement von den vielen Berlinerinnen und Berlinern, die in Wohlfahrtverbänden, in Kirchengemeinden, bei der Feuerwehr, in lokalen Bündnissen oder auch ganz spontan vor Ort in den Flüchtlingsunterkünften helfend mit anpacken. Ihnen allen gilt unser großer Dank. Vor den Herausforderungen, die mit der Aufnahme der Flüchtlinge verbunden sind, stehen wir gemeinsam, dies ist eine staatliche und auch eine zivilgesellschaftliche Aufgabe. Wir sind sicher: Berlin kann diese Aufgabe meistern.

Gemeinsam wollen wir ein Zeichen setzen für ein menschliches, weltoffenes und demokratisches Berlin. Wir bitten alle Berlinerinnen und Berliner, sich jetzt für Flüchtlinge einzusetzen, zu helfen und Hilfsangebote mit Spenden zu unterstützen. Jede Tat, jede Geste zählt.

Jan Stöß, SPD Berlin
Frank Henkel, CDU Berlin
Bettina Jarasch und Daniel Wesener, Bündnis 90/Die Grünen Berlin
Klaus Lederer, Die Linke Berlin
Bruno Kramm, Piratenpartei Berlin

 

Beschluss des Parteivorstands zur „Flüchtlingspolitik in Deutschland“

In einem Beschluss des SPD-Parteivorstands zur „Flüchtlingspolitik in Deutschland“ werden eine Reihe von konkreten Anforderungen an die Bundespolitik benannt, so die umfassende, dauerhafte und strukturelle Entlastung der Länder und Kommunen von den Kosten der Flüchtlingsaufnahme. Drei Milliarden werden hierfür veranschlagt und drei Möglichkeiten der Entlastung angeführt. 

Vielfach seien es die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gewesen, die auf die steigenden Flüchtlingszahlen aufmerksam gemacht und konkrete Vorschläge dazu entwickelt hätten, wie die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen besser gelingen könne. Dazu gehören vor allem "die Beschleunigung der Verfahren, die finanzielle Entlastung der Kommunen und der Länder sowie der Ausbau der Integrationspolitik – von der Sprachförderung, der beruflichen Qualifikation bis zum Wohnungsbau“.  Der vollständige Beschluss

 

Die Berliner SPD gratuliert zur Einschulung

Materialien zur Einschulung
 

Am 5. September 2015 beginnt für die Erstklässlerinnen und Erstklässler in Berlin die Schule. Der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß wird gemeinsam mit vielen SozialdemokratInnen vor Ort sein, um kleine Einschulungstüten mit Brotdose, Stundenplan, Buntstiften und dem Schulgesetz für die Eltern zu verteilen. „Seit vielen Jahren begrüßt die Berliner SPD die neuen Schülerinnen und Schüler vor dem Schultor mit dieser kleinen Aufmerksamkeit. Das Schulgesetz ist mit dabei, als Anregung für die Eltern, sich aktiv einzubringen“, so Stöß.

"Wir wollen allen Kindern eine gute Unterstützung geben, damit sie für neue Herausforderungen gewappnet sind", so Bildungssenatorin Sandra Scheeres im Vorwort zur Schulbroschüre. "Deshalb musste sich auch die Schule ändern." Alle Berliner Grundschulen sind inzwischen Ganztagsschulen, Kinder werden also ganztägig gut unterstützt durch Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, vielfach in Kooperation mit freien Trägern der Jugendarbeit, mit Sportvereinen und Musikschulen und sogar mit Unternehmen. Sandra Scheeres: "Unser Ziel ist die beste Förderung jedes einzelnen Kindes, aber Kinder lernen nicht im Gleichschritt. Dafür haben wir in den Grundschulen die Lern- und Lehrformen verändert, insbesondere in den ersten drei Schuljahren. Dadurch werden diejenigen Kinder, die schneller lernen, nicht gebremst und andere mit größerem Förderbedarf intensiver betreut."

 

Schulbroschüre mit dem Schulgesetz zum Donwload (PDF) (PDF-Dokument, 613.8 KB)

Überblick über die Verteilaktionen

 

Spenden für die Berliner SPD

Spende Dienstagsbrief
 

Die politische Arbeit der Berliner SPD finanziert sich zu einem großen Teil aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden der 17.000 Mitglieder. Sie können diese Arbeit mit Ihrer Spende unterstützen.

 
5. September:

AG 60plus bei der Seniorenwoche

Mit einem Stand auf dem Infomarkt zur Seniorenwoche am Breitscheidplatz informiert die AG 60 plus am 5. September über ihre Arbeit und die Ziele der SPD. Zwischen 9.30 und 17 Uhr geben Initiativen und Verbände an 160 Ständen einen Einblick in die ehrenamtliche Arbeit.

Auf der Seniorenwoche könnten viele Möglichkeiten des Engagements kennengelernt und erste Kontakte zu potentiellen Mitstreiterinnen und Mitstreitern geknüpft werden, so der Regierende Bürgermeister Michael Müller, der die Seniorenwoche um 10 Uhr eröffnet.
Sommerfeste, Sportveranstaltungen, Kulturangebote, gemeinsame Spaziergänge, Beratungen, PC-Kurse und Vorträge: Rund 400 Veranstaltungen finden im Rahmen der vom Arbeitskreis Berliner Senioren organisierten 41. Berliner Seniorenwoche in den Berliner Bezirken statt. Auch die Mitwirkungsmöglichkeiten in den Seniorenvertretungen sind ein Thema.

Am 17. September gibt es zum Thema „Ehrenamt stärken“ eine öffentliche Podiumsdiskussion (14 bis 17 Uhr, Käte-Tresenreuter-Haus, Humboldtstr. 12, 14193 Berlin-Grunewald). Für die SPD nimmt die senioren- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Ülker Radziwill daran teil. 

 
5. September:

Tag der offenen Tür im Berliner Abgeordnetenhaus.

Abgeordnetenhaus Berlin
 

Das Berliner Abgeordnetenhaus lädt am 5. September von 11.00 bis 18.00 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Auf die Besucherinnen und Besucher wartet ein buntes Programm rund um das Parlament.

Die SPD-Fraktion präsentiert sich traditionell mit einem großen Informationsstand in der Wandelhalle vor dem Plenarsaal. Sie stellt ihre Arbeit vor, außerdem gibt es die Möglichkeit zu Gesprächen mit Abgeordneten und Senatsmitglieder. Bei einem Berlin-Quiz können alle Interessierten ihr Wissen über die Stadt testen.

Um 12.00 Uhr beginnt im Plenarsaal die so genannte Elefantenrunde, bei der SPD-Fraktionschef Raed Saleh und die Fraktionsvorsitzenden der anderen Fraktionen aktuelle politische Themen mit Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. Um 14.00 hält der Petitionsausschuss  eine öffentliche Sitzung in Raum 304 ab. Das komplette Programm: www.parlament-berlin.de

 
16. September:

Programmkonferenz "Berlin. Stadt der Arbeit."

Mit „Berlin. Stadt der Arbeit.“  setzt die Berliner SPD am Mittwoch, 16.09.2015, um 19.00 Uhr im Willy-Brandt-Haus (Wilhelmstraße 140) die Reihe ihrer Programmkonferenzen fort. Mit dabei sind u.a.  der Regierende Bürgermeister  Michael Müller,  der Landesvorsitzende Jan Stöß und Arbeits- und Integrationssenatorin Dilek Kolat. Das vollständige Programm (PDF-Dokument) (PDF) liegt jetzt vor.


Die Programmkonferenzen dienen der Erarbeitung von Thesen für das Wahlprogramm.  Weitere Themen sind „Gut Leben in der wachsenden Stadt“ (21.09.,  20 Uhr, Hotel MOA Berlin, Stephanstr. 41, 10559 Berlin) und „Bildung für Berlin. Eine Stadt für Alle“ (Mittwoch, 07.10., 18.30 Uhr, TU Lichthof, Straße des 17. Juni 135, 10623).
Anmeldelinks:
16.9.: www.spd.berlin/pk-stadt-der-arbeit,
21.9.:  www. spd.berlin/pk-gut-leben-in-der-wachsenden-stadt  und
7.10.:  www.spd.berlin/pk-bildung-fuer-berlin

 

Beteiligungsplattform meinBerlin ist online

Beteiligungsplattform meinBerlin
 

Die Beteiligungsplattform „meinBerlin“ ist  online.  Unter der Internetadresse mein.berlin.de finden Berlinerinnen und Berliner alle Angebote zur Bürgerbeteiligung und die Ergebnisse früherer Verfahren. Aktuell sind dort beispielsweise Informationen zum Internetdialog über die Gestaltung des Alexanderplatzes und zum Bebauungsplanverfahren der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt für das Museum des 20. Jahrhunderts am Kulturforum  zu finden.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, die Senatskanzlei und der Bezirk Treptow-Köpenick haben seit Ende 2013 gemeinsam die Entwicklung dieser verwaltungsübergreifenden Beteiligungsplattform vorangetrieben. Auf ihr werden zukünftig alle Beteiligungsverfahren der Berliner Verwaltung eingerichtet und dargestellt.  „Ideen, Vorschläge und Beiträge der Bürgerinnen und Bürger werden im Sinne eines ,mehr Beteiligung wagen’ verstärkt bei der Entscheidungsfindung eingebunden“, erläutert Staatssekretärin Hella Dunger-Löper. „Durch die Plattform sollen frühzeitige Beteiligungen gefördert, der öffentliche Diskurs und dadurch auch Qualität und Akzeptanz für Projekte und Entscheidungen geschaffen werden. Wichtig ist es, bei jedem Beteiligungsverfahren von vorneherein klar und transparent für alle Beteiligten zu vereinbaren, was Gegenstand der Beteiligung ist und in welchem Rahmen die Beteiligung stattfindet.“

 

Sandra Scheeres: Strategie für Alphabetisierung und Grundbildung beschlossen

 

Unter dem Motto „Grundbildung fördern - Teilhabe stärken“ hat der Senat einen wichtigen Grundstein im Kampf gegen den funktionalen Analphabetismus von Erwachsenen in Berlin gelegt. Die Senatsstrategie hat das Ziel, die Angebote zum Erlernen der Schriftsprache für Erwachsene auszubauen und den Zugang zu staatlichen Dienstleistungen für Menschen, die kaum lesen und schreiben können, zu erleichtern. Außerdem soll die Öffentlichkeit für das Problem des funktionalen Analphabetismus in der Stadt sensibilisiert werden. An der Erarbeitung der Strategie waren sämtliche Senatsressorts, die Berliner Volkshochschulen sowie der Runde Tisch Alphabetisierung und Grundbildung beteiligt.

Mit Hilfe von drei Leitaktionen und 31 Einzelmaßnahmen sollen die Lese- und Schreibkompetenzen von Erwachsenen verbessert und soll ihre Teilhabe an staatlichen und gesellschaftlichen Angeboten gestärkt werden. Der Senat wird das Angebot an Alphabetisierungskursen deutlich ausbauen. Hierfür stehen in den kommenden acht Jahren rd. 11 Mio. € aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus Landesmitteln zur Verfügung. Außerdem ist die Einführung eines Alpha-Siegels geplant, das an Unternehmen, Verwaltungen und Nichtregierungsorganisationen vergeben wird, die mit Grundbildungsdefiziten bei Kunden und in der eigenen Belegschaft kompetent und sensibel umgehen. Das Alpha-Siegel soll Betroffene ermuntern, Rat und Unterstützung einzuholen, und ein Signal an die Öffentlichkeit senden, dass funktionaler Analphabetismus bei Erwachsenen häufiger vorkommt als allgemein vermutet wird.

Laut der leo. - Level-One Studie der Universität Hamburg aus dem Jahr 2011 können rd. 14 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland nur unzureichend lesen und schreiben. In Berlin schätzt man die Zahl der erwachsenen sogenannten funktionalen Analphabeten auf mindestens 320.000 (rd. 14 Prozent der erwachsenen Bevölkerung Berlins).

 

Woche der SPD Steglitz-Zehlendorf

Die SPD Steglitz-Zehlendorf lädt alle Interessierten vom 5. bis 12. September zum Mitmachen ein! Über 20 Veranstaltungen werden in dieser Woche von der Partei im Bezirk angeboten. Vom Kinderfest oder Kino-Film bis zu Diskussionsrunden, Lesungen oder Stadtrundgängen ist für alle etwas dabei.

"Die SPD ist mit ihren über 2000 ehrenamtlichen Mitgliedern das ganze Jahr über aktiv. In dieser Woche bündeln wir unsere Aktivitäten und freuen uns, mit an Politik interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen", so der Kreisvorsitzende Ruppert Stüwe. Die Veranstaltungen finden sich alle auf www.spd-suedwest.de, der Flyer kann bei Interesse auch im Kreisbüro (Tel. 766 79 854) angefordert werden. Die "Woche der SPD Steglitz-Zehlendorf" findet bereits zum vierten Mal statt.

Veranstaltungsauswahl:

Matinee zu Eduard Fuchs, dem „Sittenfuchs“
Sonntag, 06.09.2015, 10:00 Uhr
Eduard Fuchs war Anfang des 20. Jahrhundert Vorwärts-Karikaturist, Kunstsammler, Kriegsgegner, Finanzier Rosa Luxemburgs.
Referent: Ulrich Weitz, Stuttgart
Ort: Villa des Sitten-Fuchs, Hermannstr. 16, 14163 Berlin

Lesung von Walter Momper „Berlin, nun freue Dich“
Dienstag, 08.09.2015, 19:00 Uhr
Walter Momper liest aus seinem Buch »Berlin, nun freue dich! Mein Herbst 1989« über die Wendezeit, die er als Regierender Bürgermeister erlebte.
Ort: Domäne Dahlem

„Endstation Hospiz“
Donnerstag, 10.09.2015 , 16:00 Uhr
Der Hospizleiter Pfarrer Uwe Weiß vom Paul Gerhardt Diakonie Hospiz wird über die Arbeit im Hospiz, die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen und die Arbeit mit den Angehörigen informieren.
Ort: Restaurant „Enzian“ am S-Bahnhof Botanischer Garten

Spendensammlung zu Gunsten des neuen Bücherbusses
Samstag, 12.09.2015, 10:00 Uhr
Der Bücherbus steht vor dem Bürgerbüro. Es wird vorgelesen und Bücher können ausgeliehen werden. Wir sammeln und verteilen kleine Geschenke. Zur Belebung wird der „Bubble Bert“ gemeinsam mit Kindern große und kleine Seifenblasen machen.
Ort: Bürgerbüro, Moltkestraße 52, 12203 Berlin, direkt am S-Bhf Botanischer Garten


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Alle Termine (PDF)

 

Gedenkstättenfahrt nach Buchenwald und Weimar

Buchenwald
 

Am 15. September ist Anmeldeschluss für die Gedenkstättenfahrt des August Bebel Instituts, die vom Freitag, dem  23. Oktober 2015 bis Sonntag, dem 25. Oktober nach Buchenwald und Weimar führt.
Weimar, die Stadt der deutschen Klassik, ist tolerant und weltoffen. Viele Bürger*innen engagieren sich für Demokratie und setzen sich gegen organisierten Rechtsextremismus zur Wehr – denn u.a. nahm hier der Terror des NSU seinen Ausgang. Und dieses Jahr wurde eine 1. Mai-Kundgebung von Nazis angegriffen.
Vor 70 Jahren wurde Deutschland von der Diktatur der Nationalsozialisten befreit. Nicht befreit ist das Land von rechtsextremen Umtrieben und von dem Problem, wie der Wert eines demokratischen Systems und die Notwendigkeit des Engagements in der Gesellschaft verankert werden kann.
Das August Bebel Institut lädt zur Erkundung einer der bedeutendsten Stätten des NS-Terrors in das ehemalige KZ Buchenwald.  Zugleich soll die Fahrt einen Eindruck  über die aktuelle Situation in Thüringen vermitteln.
Zum geplanten Programm gehören eine Führung durch das ehemalige KZ Buchenwald, ein Empfang und ein Gespräch bei Stefan Wolf, Oberbürgermeister der Stadt Weimar, eine Diskussion mit dem Mobilen Beratungsteam Thüringen und dem Bündnis gegen Rechts Weimar über Rechtsextremismus und demokratisches Engagement in Thüringen.
Im Stadtmuseum Weimar gibt es eine Führung durch die Sonderausstellung „Demokratie aus Weimar. Die Nationalversammlung 1919“.  Alternativ werden zwei politische Stadtführungen durch Weimar angeboten: „Gefeiert und missbraucht - Weimar als Instrument der Politik“ oder “Historische Orte der Wende“.
Als Zusatzangebot kann eine Aufführung von  »Lotte in Weimar« nach Thomas Mann im Theater im Gewölbe  besucht werden (Karten 15,50 oder 20,50 €)
Abfahrt am Freitag, 23. Oktober 2015, 13 Uhr. Ankunft am Sonntag, 25. Oktober 2015, 21 Uhr. Übernachtung mit Halbpension im Doppelzimmer im Comfort Hotel Weimar. Teilnahmebeitrag max. 150,00 € Einzelzimmerzuschlag 28,00 €. Anmeldung bis 15. September 2015 beim August Bebel Institut per E-Mail  anmeldung@august-bebel-institut.de

 
6. September:

Sechstes Familienfest der SPD Reinickendorf auf der Familienfarm Lübars

Am Sonntag, 06. September 2015 feiert die SPD Reinickendorf von 11.00 bis 17.00 Uhr erneut ihr Familienfest auf der Familienfarm Lübars mit vielen Attraktionen, Spielen, Hüpfburg und
Ständen von über 20 Vereinen, Unternehmen und Schulen, die sich an dem Fest beteiligen. Kinder können ihren kaputten Teddy bzw. ihr Lieblingsstofftier mitbringen. Die Kurklinik für Stoff-und Schmusetiere der AWO Berlin Nord-West e.V. repariert sie vor Ort und macht sie wieder gesund.
Die Familienfarm-Schänke sorgt für Getränke, Bratwurst, Steaks und anderen Speisen.

Natürlich wird auch politische Prominenz erwartet: Zugesagt haben dieses Jahr die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Dilek Kolat, der Landesvorsitzende der SPD Berlin Jan Stöß und der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus Raed Saleh.  Die Mitglieder des Abgeordnetenhauses Thorsten Karge, Brigitte Lange, und Jörg Stroedter, die Bezirksstadträte Andreas Höhne und Uwe Brockhausen und die SPD-Bezirksverordneten in Reinickendorf freuen sich auf anregende Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern des Festes – sie haben für Anregungen und Probleme ein offenes Ohr.

Anfahrt: Familienfarm Lübars, Alte Fasanerie 10, 13469 Berlin, Bus X21 Endehaltestelle Quickborner Straße oder Bus M21 Quickborner Straße/Treuenbrietzener Str. .
Beide Buslinien haben Anschluss an den U- und S-Bahnhof Wittenau.

 
6. September:

Lesung über Richard Draemert

Am Sonntag, d. 6.09.2015 lädt die Steglitz-Zehlendorfer SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ute Finckh-Krämer um 16:00, gemeinsam mit den Naturfreunden Berlin zu einer Lesung und einem Gespräch mit Ingrid Reimann zum Buch „Richard Draemert. Stadtältester von Berlin: Zeuge einer bewegten Zeit“.

Wahlkreisbüro von Ute Finckh-Krämer, Lepsiusstraße 49, 12163 Berlin

 
7. September:

DGB lädt zur Diskussion über Berlins Finanzen

Die Berliner Wirtschaft wächst, die Einwohnerzahlen steigen, aber wie sieht es mit der Haushaltskasse aus? Wie können die Lücken im Öffentlichen Dienst besetzt, wie Investitionen finanziert werden? Was kommt nach dem Solidarpakt, wie wird der Länderfinanzausgleich weiterentwickelt?

Der DGB Berlin-Brandenburg lädt am 7. September zur Diskussion über „Berlin und sein Geld – 25 Jahre nach der deutschen Einheit“ mit  Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen und Dr. Dieter Vesper, ehemals DIW.  Beginn ist um 19 Uhr im DGB-Haus, Keith- Ecke Kleiststraße,              

 
9. September:

TTIP - Chancen und Risiken

Am 9. September um  20:15 Uhr lädt die SPD-Bundestagsfraktion im Rahmen ihrer Reihe „Fraktion vor Ort“ zur Diskusion über "TTIP - Chancen und Risiken: Welche Auswirkungen hat das Freihandelsabkommen auf die Standards der sozialen Marktwirtschaft?". Mit Dr. Fritz Felgentreu, MdB Neukölln, Hubertus Heil, MdB, Konrad Klingenburg, IG Metall, Felix Neugart, DIHK; Moderation: Ulrike Sommer, Journalistin

 
10.September:

Fraktion vor Ort: Anziehungspunkt Großstadt

Das Wachstum der Großstädte bringt  zahlreiche Herausforderungen mit sich. Egal ob Gesundheit, öffentlicher Nahverkehr, Schulen oder Wohnungsbau - jedes Politikfeld ist betroffen. Auch in Deutschland wachsen die fünf größten Städte – Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main – bis 2030, während die Bevölkerungszahl insgesamt weiter sinkt.

Auf einer Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion am 10. September sprechen über diese Entwicklung und die notwendigen politischen Konzepte Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, Berlins Staatssekretär für Stadtentwicklung Engelbert Lütke Daldrup, der Pankower Bundestagsabgeordnete Klaus Mindrup,  Michael Groß, baupolitischer Sprecher der SPD Bundestagsfraktion, und Jan Stöß, SPD-Landesvorsitzender und Vorsitzender der Metropolenkommission der SPD.                           

Fraktion vor Ort, 10. September, 15:30 Uhr,  Roadrunners Club, Saarbrücker Straße 24, 10405 Berlin, Haus E.

Anmeldung über das Büro Michael Groß :  030 277 - 74838,   michael.gross<at>bundestag.de

 
11. September:

SPD Wedding lädt zum Sommerfest

Die SPD im Wedding lädt in Zusammenarbeit mit der SV Nord Wedding am Freitag, 11. September zum "Weddinger Sommerfest" ein. Ab 16:30 Uhr erwartet die Besucher auf der Terrasse des Vereinsheims in der Kühnemannstr. 52-70 (direkt an der Panke) ein buntes Programm mit Musik und Talkrunden, die die Situation der Sportvereine und den Breitensport im Bezirk in den Mittelpunkt stellen. Für das leibliche Wohl ist auf Weddinger Preisniveau gesorgt.

Als Gesprächspartner aus der Politik haben z.B. bereits die Bundestagsabgeordnete Eva Högl, der Fraktionsvorsitzende Raed Saleh, der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß, Parlamentspräsident Ralf Wieland, die Vorsitzende des Sportausschusses im Abgeordnetenhaus, Karin Halsch, Bezirksbürgermeister Christian Hanke sowie Bezirksstadträtin Sabine Smentek zugesagt.

Der Abgeordnete Daniel Buchholz stellt mit seiner Show "Elvis, Sinatra & Friends" eindrucksvoll unter Beweis, dass Politiker nicht nur reden können.

Freitag, 11. September 215, ab 16.30 Uhr
SV Nord Wedding, Terrasse des Vereinsheims, Kühnemannstr. 52-70, 13409 Berlin

 
13. September:

Finanzsenator Kollatz-Ahnen diskutiert über die wachsende Stadt

Prominenter Gast des nächsten Politischen Frühschoppens der SPD Treptow-Köpenick am Sonntag, dem 13.9. um 10 Uhr ist der Berliner Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen. Thema ist „Die wachsende Stadt: ein Gewinn für Berlin und Treptow-Köpenick“.
Immer mehr Einwohner/innen beleben und verjüngen unsere Kieze. Sie benötigen Wohnungen und die entsprechenden Folgeeinrichtungen, wie Schulen und Kitas. Zusammen mit Bezirksbürgermeister Oliver Igel, Karlheinz Nolte (Mitglied des Abgeordnetenhauses) und dem Publikum wird über dieses aktuelle Thema im Ratskeller des Rathauses Köpenick gesprochen und diskutiert. Die SPD lädt zum ersten Getränk ein.                                                        

 
15. September:

August Bebel Institut: Griechenlands vergessene Krise

Griechenland steht kurz vor der Staatspleite, zeitgleich wird auch die Situation für Geflüchtete besonders auf den Inseln in der Ägäis immer verheerender. Um die 1.000 Menschen aus Syrien, Afghanistan, dem Irak kommen täglich in Schlauchbooten von der türkischen Küste nach Lesbos. Diese Ankunft bedeutet für sie jedoch kein Ende ihrer gefährlichen Reise. Kilometerlange Fußmärsche bei Tag und Nacht, überfüllte Flüchtlingslager mit viel zu wenig Sanitären Anlagen, unzureichende medizinische Versorgung und disfunktionale Bürokratie erwarten sie.
Mit: Miriam Martin (Bloggerin und Unterstützerin vor Ort), Harald Glöde (Borderline Europe e.V.), Rejane Herwig (Migrationsforscherin)
Dienstag, 15. September 2015, von 19.00 bis 22.00 Uhr
August-Bebel-Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin
Anmeldung erbeten per E-Mail 

 

 

 
17. September:

Lesung: „Die verratene Generation“

Weder „Golf“ oder „Ally“ noch „F-Klasse“ - nein, die Frauen der so genannten Babyboomer sind „Die verratene Generation“. Bei der Lesung auf Einladung der ASF Berlin am 17. September 2015 um 19 Uhr im SPD Kreisbüro Friedrichshain-Kreuzberg im Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 140, stellt Christina Bylow ihr gleichnamiges Buch vor, das sie 2014 gemeinsam mit Kristina Vaillant im Pattloch Verlag veröffentlichte. „Was wir den Frauen in der Lebensmitte zumuten“, so der Untertitel, ist zunächst für die Leserin eine Zumutung: Seite für Seite, Satz für Satz wird sie mit Wahrheiten über Geschlechterungerechtigkeit konfrontiert, damit, wie rücksichtslos Staat und Gesellschaft Frauen in die Pflicht nehmen, die heute um die 50 sind.
Die Frauen der geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1970 starteten als erste Frauengeneration in Deutschland mit einer guten Ausbildung und frohen Mutes in ein Leben, das ihnen gleiche Chancen und Rechte wie den Männern versprach. Die vielversprechenden Karrieren vieler dieser Frauen endeten abrupt mit dem ersten Kind – der Mann verdiente mehr, die Kitas waren zu wenige und als Mutter war Selbstaufgabe Pflicht. Nach mehreren Kindern und vieljähriger Erziehungsphase war der Wiedereinstieg in den Beruf für sie deutlich erschwert, die Teilzeitstelle half und war oft als Zuverdienst neben dem Einkommen des männlichen Familienernährers auch nötig. Nach einer Scheidung trugen sie die finanzielle Verantwortung für sich und die halbwüchsigen Kinder. Sorgearbeit prägt ihr Leben nun auch weiterhin, wenn Eltern oder Schwiegereltern pflegebedürftig werden. Mit dem Rentenbescheid halten sie dann die erschreckende Bilanz in Händen: Sorgearbeit für andere wird mit einer Minirente abgestraft. Über 40 Prozent der Betroffenen im Westen müssen mit einer gesetzlichen Rente von unter 600 Euro rechnen, im Osten sind es wegen der langen Berufstätigkeit „nur“ 20 Prozent.
Am Ende geben sich die Frauen – gelernt ist gelernt – oftmals selbst die Schuld für verpasste Chancen und die künftige Minirente. Die Sache aber hat System. Und das decken die beiden Autorinnen mit sorgfältig recherchierten Zahlen und dem konsequenten Reden über Geld auf. Unbezahlte Sorgearbeit verrichten Frauen im Überfluss: 96 Milliarden Stunden unbezahlter stehen 56 Milliarden Stunden bezahlter (Erwerbs-)Arbeit gegenüber, zwei Drittel dieser unbezahlten Arbeit leisten Frauen.
Ob es sich um die suggerierte Wahlfreiheit, die „stille Reserve“ des Arbeitsmarktes oder die Rentenlüge handelt, um das Ernährer-Modell oder Mütterbilder, Altersarmut oder Körperbilder – es geht eben nicht um Einzelfälle, und „es geht nicht darum, hochgeschraubte individuelle Ansprüche einzufordern. Für die Frauen, die heute nicht mehr jung, aber noch lange nicht alt sind, geht es um eine Zukunft in Würde“, so das Schlusswort der Autorinnen.
Sabine Röhrbein

Lesung am 17.09.15 um 19 Uhr mit Christina Bylow, Jahrgang 1962, studierte Literaturwissenschaftlerin, Kulturredakteurin, Autorin und freie Journalistin u.a. für die Berliner Zeitung, Vogue, Brigitte woman und ZEITmagazin.
Ort: Kreisbüro Friedrichshain-Kreuzberg im Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 140, 10963 Berlin.
Mehr zu Buch und Autorin auf der Verlags-Webseite

 
21. September:

FES-Tagung zur Metropolenpolitik

Die Anziehungskraft der Metropolen ist ungebrochen. Städte wie Berlin, Paris oder Wien wachsen immer weiter. Das hat Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt, den Verkehr und viele weitere Bereiche. Innovative Lösungen werden jetzt auf einer Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutiert, an der u.a. der SPD-Landesvorsitzende und Metropolenbeauftragte der Bundes-SPD Jan Stöß und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller teilnehmen.
Es geht darum, das Bevölkerungswachstum für alle verträglich zu organisieren und die Städte lebenswert zu erhalten und Wachstum als positive Herausforderung anzunehmen.  Die Versorgung mit adäquatem Wohnraum für alle, mit  Mieten, die 30 % des Haushaltsnetto-Einkommens nicht übersteigen, sind ebenso Wegmarken einer gelungenen Entwicklung, wie die Bereitstellung einer ökologisch-verträglichen, effizienten und bezahlbaren Mobilität für alle. Hiermit einher geht immer mehr die Neuaufteilung des öffentlichen Raums und der Verzicht auf das eigene Auto, sowie der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und anderer Alternativen.
Auf der Konferenz in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin diskutieren darüber am Montag, dem 21. September 2015  von 11.00 bis 17.15 Uhr u.a. der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx, die Bürgermeisterin von Paris Anne Hidalgo,  Michael Müller und Jan Stöß sowie der  Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung, Dr. Michael Ludwig, aus Wien. Anmeldungen: BerlinPol.Anmeldung@fes.de.

 
23. September:

Kulturpolitische Rede von Michael Müller

Michael Müller ist nicht zum ersten Mal Gast des Kulturforums. Bereits 2009 gab es ein Gespräch über das Verhältnis von Kultur und Politik mit ihm als dem damaligen SPD-Landesvorsitzenden und Matthias Lilienthal, dem seinerzeitigen Leiter des HAU.

Nun wird Michael Müller in der Reihe "DIE REDE" ein knappes Jahr nach seiner Wahl zum Regierenden Bürgermeister und ein Jahr vor den Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin zu den wesentlichen Fragen der Berliner Kulturpolitik Stellung nehmen. 

Die Veranstaltung findet statt
am Mittwoch, 23. September 2015, um 17:00 Uhr, im Foyer des Podewil, Klosterstr. 68,
10179 Berlin (U-Bahnhof Klosterstraße).

Wegen der begrenzten Anzahl an Plätzen wird um eine Anmeldung bis zum 18.9. unter post@kultur-in-berlin.com gebeten.

 
bis 20.September:

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.: Sony World Photography Awards 2015

Mit dem Fokus auf international politisch und sozial engagierter Fotografie präsentiert der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus erstmals und deutschlandweit den größten Fotowettbewerb der Welt: Die Sony World Photography Awards 2015. Der internationale, renommierte Wettbewerb zeigt seit nunmehr acht Jahren jedes Jahr das Beste, was die zeitgenössische Fotografie vom Studenten über Amateur bis hin zum Profifotografen zu bieten hat.

In der Ausstellung werden die Arbeiten aller Gewinner der Sony World Photography Awards 2015 sowie der Fotografen der Shortlists zu sehen sein. Unter anderem die Bilder des amerikanischen Fotografen John Moore, der mit seiner Fotoserie Ebola Crisis Overwhelms Liberian Capital den Sony World Photography Award 2015 erhielt oder die Werke des deutschen Fotografen Bernhard Lang, der in der Profi-Kategorie Reise den ersten Platz belegte.

Die Ausstellung endet zeitgleich am 20.9.2015 mit dem Alpha Festival 2015 im Willy-Brandt-Haus. Anmeldung und weitere Informationen unter www.alpha-festival.com

Willy-Brandt-Haus, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin
Ausstellung vom 10. Juli bis 20. September 2015
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich
Die Ausstellung ist am 25./ 26.07. sowie am 1./2.8.2015 geschlossen.
Teilnahme an der 35. Langen Nacht der Museen: 29. August 2015 12 bis 22 Uhr

 

Aktuelle Presseschau: Wochenrückblick

Unser morgendlicher Blick auf die Internetseiten von Berliner Tageszeitungen.

Freitag, 4. September 2015

Die taz stellt anlässlich des siebzigsten Geburtstags die Volkssolidarität vor. Eine Spandauer Zeltstadt ist für Flüchtlinge errichtet worden. Kulturstaatsministerin Grütters startet den Wettbewerb für das Museum der Moderne.

Der Tagesspiegel berichtet über neue Notunterkünfte für Flüchtlinge, die fertig gestellt sind. Das "Fenster in die Geschichte" im künftigen U-Bahnhof am Roten Rathaus ist nun doch aus Beton. Zur Einschulung startet die Polizei Großkontrollen zur Verkehrssicherheit. Das Stadion an der Alten Försterei hatte Premiere als Konzertbühne.

Die Berliner Zeitung meldet einen Stau auf den Radwegen. Berlin organisiert rund 3000 zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller sieht es als Pflicht an zu helfen.

Im Interview mit der Berliner Morgenpost sieht Michael Müller Berlins Möglichkeiten bei der Flüchtlingshilfe noch nicht als erschöpft an. Berlin bereitet sich auf die Neuankunft von Flüchtlingen vor. Zur Einschulung verstärkt die Polizei die Maßnahmen zur Verkehrssicherheit. Für das Museum der Moderne werden Gestaltungsvorschläge gesucht.

Donnerstag, 3. September 2015

Die taz berichtet über die aktuelle Hilfsmaßnahmen des Senats für Syrien-Flüchtlinge, die aus Ungarn kommen. Die Antifa diskutiert über die Flüchtlingssituation. Das Zweckentfremdungsverbot soll weiter verschärft werden.

Der Tagesspiegel stellt die Pläne vor, auf dem Flughafen Tempelhof rasch zwei Hangars zur Unterbringung von Flüchtlingen zu öffnen.Die Inklusion an den Schulen kommt langsam voran. Die GEW meint, dass an vielen Schulen LehrerInnen fehlen.

Die Berliner Zeitung berichtet von weiteren Maßnahmen zur Unterbringung von Flüchtlingen.  Im öffentlichen Nahverkehr. steht eine Tariferhöhung bevor.

Die Berliner Morgenpost berichtet über Vorbereitungen für die Ankunft Tausender Flüchtlinge. Zalando verzichtet auf die Modemesse Bread & Butter im Frühjahr und will in Tempelhof eine  Veranstaltung für Flüchtlinge organisieren. Bei den Berliner Brücken gibt es großen Sanierungsbedarf.

 

Mittwoch, 2. September 2015

Die taz meldet einen Zwischenerfolg bei der gerichtlichen Auseinandersetzung Berlins um das Ergebnis der Volkszählung.

Der Tagesspiegel fordert länderübergreifende Maßnahmen gegen Rassismus.  Die SPD fordert weiter ein Einwanderungsgesetz. Für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge werden Pflegeeltern gesucht. Der Wasserschaden im BND-Neubau liegt bei rund einer Million Euro. Der Pächter auf dem Teufelsberg wurde zwangsgeräumt. Die Schulverwaltung will für die Schulorganisation Software aus Hessen einkaufen.  

Die Berliner Zeitung berichtet über die zunehmende Ungeduld der Flüchtlinge am Lageso. Am Alexanderplatz sollen weitere Hochhäuser entstehen. Der Senat stellt Mittel bereit, um Analphabeten besser beim Lesen und Schreiben zu fördern. In Marzahn-Hellersdorf muss eine baufällige Schule geschlossen werden. Helmut Schmidt musste in die Intensivstation eingeliefert werden.

Die Berliner Morgenpost berichtet über die Absicht Schäubles, freiwerdende Mittel aus dem Betreuungsgeld nicht für Kita-Plätze zu verwenden. Wirtschaftssenatorin Yzer (CDU) setzt sich am Brandenburger Tor über ein Verbot eines CDU-Stadtratskollegen hinweg. Brandenburgs Ex-Ministerpräsident Manfred Stolpe sieht 25 Jahre nach der Einheit ein gewachsenes Selbstbewusstsein der Brandenburger.

Dienstag, 1. September 2015

Die taz berichtet über die vier Elektrobusse, die im Testverkehr zwischen Zoo und Südkreuz verkehren. In den Schulen erfolgen noch letzte Reparaturarbeiten.

Der Tagesspiegel kritisiert, dass die "Störerhaftung" WLAN in Flüchtlingsunterkünften verhindert. Für eine Ausstellung wird der Lenin-Kopf ausgegraben. Das Blatt befasst sich mit der Kritik an der Genderforschung. Im Senat steht das Thema Jugendgewalt auf der Tagesordnung.

Die Berliner Zeitung veröffentlicht eine neue Forsa-Umfrage, die Michael Müller mit weitem Vorsprung an der Spitze der Beliebtheitsskala sieht. Die BVG setzt jetzt versuchsweise auf einer Strecke Elektrobusse ein. Das RAW-Gelände wird besser ausgeleuchtet. Im Verfahren um die Gasnetz-Vergabe zwischen Gasag und Land Berlin ist Berlin Energie vom Gericht die Möglichkeit abgesprochen worden, sich am Verfahren zu beteiligen. Das Land startet eine Plattform für Bürgerbeteiligung.

Die Berliner Morgenpost meldet auch in Berlin eine steigende Zahl von Straftaten Rechtsradikaler. Michael Müller ist der mit Abstand beliebteste Berliner Politiker. Die Berliner Sparkasse macht geringere Verluste als erwartet.

 

Montag, 31. August 2015

Die taz berichtet über die Neuköllner Absicht, entschiedener gegen "Problemvermieter" vorzugehen. An der niedergebrannten Reinickendorfer Turnhalle haben offenbar Kinder mit Feuer gespielt,  es war "ausnahmsweise kein Fremdenhass"

Der Tagesspiegel fragt, wie den Kindern in den Willkommensklassen geholfen werden kann, Lehrer seien nicht auf den Unterricht von Flüchtlingskindern vorbereitet. In Berlin werden in diesem Jahr rund 70.000 Flüchtlinge erwartet. Die Baupläne für die A100 werden so angepasst, dass zwei Häuser erhalten bleiben.

Der Kommentator der Berliner Zeitung fordert, für Flüchtlinge Wohnungen auf dem Tempelhofer Feld zu bauen, statt sie in den Hangars unterzubringen. Die Berliner Parteien stellen sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen rechten Terror. Das Feuer in einer Reinickendorfer Turnhalle wurde offenbar durch spielende Kinder ausgelöst.

Die Berliner Morgenpost berichtet über Sanierungsarbeiten an Schulen. Die staatliche IBB ist einer der großen Wagnis-Kapitalgeber für Start-ups. 1000 Auszubildende werden in Berlin noch gesucht.

 

Jetzt Online: VorwärtsBerlin August/September

Die Berliner SPD hat in jeder Ausgabe des Vorwärts einen eigenen Lokalteil mit aktuellen Nachrichten und Berichten, Kommentaren und Interviews.  Jetzt ist die Ausgabe 08/09-2015 online, die am 5. September in den Briefkästen ist.

Vorwärts Berlin - Ausgabe August/September 2015
Im Berlinteil (PDF-Dokument, 228.8 KB)wird über die bisherigen Programmkonferenzen und die Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Erstellung des Wahlprogramms berichtet. Von den Haushaltsberatungen geht die Botschaft "Konsolidieren und Investieren" aus. Das letzte Neumitgliedertreffen, die Einschulungsaktion und die Beteiligung der AG 60plus an der Seniorenwoche sind weitere Themen.

 

Berliner Stimme Nummer 16/17-2015

Zum Ende der Berliner Sommerferien erscheint die Berliner Stimme wieder mit ihrer aktuellen Ausgabe. Darin lesen Sie u.a.:  Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, Angriffe auf Polizisten und Bombendrohungen gegen Helfer: Der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß hat eine konsequente Verfolgung der Täter gefordert. ----  Einigung im Mieterinteresse: Der Senat legt nach intensiven Verhandlungen mit VertreterInnen der Mieten-Initiative neuen Gesetzentwurf für bezahlbares Wohnen vor  ----  „Besser als frühere Programme“: Die SPD-Bundestagsabgeordnete  Mechthild Rawert sieht Wachstumsimpulse im neuen ESM-Paket. ---- Sylvia-Yvonne Kaufmann: Die Städte sollen mehr Einfluss in der EU bekommen. ----- Im Interview mit der Berliner Stimme: Die DGB-Vorsitzende Doro Zinke über Mindestlohn, Dienstleistungspolitik und Strategien für die Industrie 4.0 ----- Verbraucherschutz - nichts für die SPD? Hans Willi Weinzen fordert, die präventive Arbeit schon in der Schule zu stärken. ----- Den Schulfrieden bewahren: Erol Özkaraca über religiöse Symbolik und die Neutralität des Staates. ----- Im Wortlaut: Andreas Geisel u.a. legen ein Diskussionspapier zur Bürgerbeteiligung in der wachsenden Stadt vor. ----- Egon Bahr ist verstorben: Trauer um den Architekten der Ostpolitik. ----
Weitere Themen u.a.: Ausstellungs- und Kulturtipps, Hinweise auf die Berliner Seniorenwoche und weitere Veranstaltungen, viele Termine. 
Die nächste Ausgabe erscheint am 12. September 2015. Unsere E-Mail-Ausgabe ist wie immer bereits zwei Tage vorher bei den Abonnentinnen und Abonnenten.
Anregungen, Briefe, Hinweise und Beiträge sind uns herzlich willkommen. Und wenn Sie die Berliner Stimme informativ, anregend oder nützlich finden, dann empfehlen Sie sie bitte weiter. Ihre Unterstützung macht aus der Berliner Stimme auch in Zukunft ein lebendiges Diskussionsforum.
Die Redaktion freut sich über Diskussionsbeiträge an berliner.stimme@spd.de und natürlich über Abonnements (PDF-Dokument, 113.5 KB)(PDF-Bestellformular).

 

Termine: Unsere aktuellen Termine finden Sie jeden Tag auf unserem Kalender.

Telefon-Hotline der Berliner SPD: (030) 46 92 222

E-Mail: spd@spd.berlin

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