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wir begrüßen Sie wieder beim wöchentlichen aktuellen Newsletter der Berliner SPD. Unsere Internetseite erreichen Sie unter www.spd.berlin

#Basisvotum: Bis heute 5630 Rücksendungen

Rücksendungen Mitgliederbefragung
 

Ein Drittel der Berliner SPD-Mitglieder hat bis zum heutigen Freitagmorgen am #Basisvotum teilgenommen und den Fragebogen mit  den zwölf Antworten zurückgeschickt. Jetzt geht es in den Endspurt. Nach dem Ende der Herbstferien ist nur noch eine Woche Zeit: Die Fragebögen müssen bis zum 6. November zurückgesandt sein. Die Ergebnisse werden auf dem Landesparteitag am 14. November vorgestellt. In einem Video hat der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß zu einer breiten Beteiligung aufgerufen.

Die Mitgliederbefragung setzt den Wahlprogrammprozess fort, den die Berliner SPD mit fünf großen Programmkonferenzen im Sommer begonnen hatte. Hier waren alle Mitglieder eingeladen, ihre Vorstellungen und Ideen zu Themen wie Bildung, Arbeitsmarkt oder den Fragen der wachsenden Stadt einzubringen.

Online wird die Befragung auf Facebook und Twitter begleitet. Hashtags: #12Fragen und #Basisvotum.

Die Fragen und Hintergrundinformationen dazu finden Sie auf der Seite zur Mitgliederbefragung

 

 

 
2. und 7. November:

"Wir stellen uns entgegen"

gegen NPD, 2.November 2015
 

Die NPD mobilisiert bundesweit zu einem großen Aufmarsch am 02.11. in Treptow-Köpenick. Der Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel, ruft dazu auf, sich diesem Aufmarsch friedlich entgegenzustellen. Im Aufruf des Bündnisses vor Ort heißt es: „Die NPD hat für Montag, den 2. November 2015, einen Aufmarsch in Johannisthal angekündigt, der sich gegen Geflüchtete und die neue Erstaufnahmeunterkunft am Groß-Berliner Damm richtet. Sie mobilisiert dazu im großen Stil in ihren Berliner und Brandenburger Landesverbänden und mit Flyern in vielen Haushalten. Das wollen und können wir nicht kommentarlos hinnehmen. Wir verurteilen die Stimmungsmache der rechtsextremen Hetzer auf das Schärfste. Wer mit den Ängsten der Menschen spielt und Vorurteile schürt, spielt mit dem Feuer und betreibt wissentlich Eskalation. Wir rufen dazu auf, gemeinsam dem unerträglichen Rassismus entgegenzutreten und ein Zeichen zu setzen für ein vielfältiges Miteinander im Bezirk und in der ganzen Stadt. Stellen wir uns schützend und solidarisch an die Seite der Geflüchteten.“

Treffpunkt aller Demokratinnen und Demokraten am 2. November 2015 um 18 Uhr ist die Kreuzung Groß-Berliner Damm/Sterndamm in Johannisthal.

 

7. November: Weltoffenheit statt AfD

Mit einem gemeinsamen Aufruf „Für ein weltoffenes Berlin“ haben sich die Berliner SPD, die CDU Berlin, Bündnis 90/Die Grünen Berlin und Die Linke Berlin gegen rassistische Aussagen gewandt und dazu aufgerufen,  den geplanten Kundgebungen der AfD den Protest der Bürgerinnen und Bürger einer weltoffenen Stadt entgegenzusetzen.  "Sorgen wir gemeinsam dafür, dass die AfD nicht unwidersprochen öffentlich gegen Flüchtlinge hetzen kann", heißt es im Aufruf. Weder am 31. Oktober um 16 Uhr vor dem Roten Rathaus noch bei der bundesweit angekündigten Demonstration am 7. November um 13 Uhr ab Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus. 

 

 

Michael Müller beim rbb-Radio: Antworten zum Thema Flüchtlinge

Michael Müller. Foto: Senatskanzlei

Michael Müller. Foto: Senatskanzlei

 

Kann Berlin die Flüchtlingsversorgung meistern? Gibt es genug Unterkünfte für alle, auch im Winter?   Am Donnerstag stellte sich Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) in einem radioBERLIN Extra den Fragen der Hörerinnen und Hörer rund um das Thema Flüchtlinge in Berlin. Die Antworten von Michael Müller und von Staatssekretär Dieter Glietsch können auf der Internetseite des Senders angehört werden. 

Michael Müller trat in der Sendung Befürchtungen entgegen, angesichts der Flüchtlingskrise würden andere Investitionen in der Hauptstadt vernachlässigt. Berlin, so Müller, könne die Zusatzkosten stemmen und trotzdem noch Geld in Schulen und andere Infrastruktur stecken. Das Land profitiere von den Sparanstrengungen der vergangenen Jahre und bekomme auch Hilfe vom Bund. Der Regierende Bürgermeister: „Es ist mir wichtig, dass die Investitionen in die Stadt weitergehen, ganz unabhängig vom Flüchtlingsthema.“

Man dürfe nicht unterschiedliche Bedürftige gegeneinander ausspielen, betonte der Regierende Bürgermeister. Müller: „Obdachlosen wollen wir auch weiter helfen.“ Menschen aus Kriegsgebieten ungeachtet der sozialen Probleme zu unterstützen, sei „ein Akt der Menschlichkeit“.

 

Jörg Stroedter: "Ein großer Wurf ist gelungen"

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Jörg Stroedter, Vorsitzender der Enquete-Kommission „Neue Energien für Berlin“ im Berliner Abgeordnetenhaus, hat in der sozialdemokratischen Wochenzeitung "Berliner Stimme" eine positive Bilanz der Arbeit gezogen.  Die Enquete-Kommission habe  zur Energiewende, zur Rekommunalisierung der Energieunternehmen und einer arbeitsfähigen Ausstattung des neu gegründeten Berliner Stadtwerks "weitreichende Beschlüsse meist einstimmig im überparteilichen Konsens gefasst".

"Als Vorsitzender der Kommission freue ich mich, dass uns ein großer Wurf gelungen ist", so Stroedter. "Bisher hat keine andere Metropole in Deutschland so weitgehende Beschlüsse gefasst. Auch wenn unser Bericht nur einen empfehlenden Charakter für künftiges Regierungshandeln hat, sind die Ergebnisse unserer Arbeit für die klima- und energiepolitischen Leitlinien Berlins beachtlich. Künftige Regierungen müssen sich über Jahrzehnte an unseren Beschlüssen messen lassen. Mir war es von Beginn an besonders wichtig, einen parteiübergreifenden Konsens für diese großen Zukunftsfragen zu erreichen. Wenn auch das Ergebnis nun konsensual vorliegt, die Diskussionen und das Abstimmungsverhalten der Mitglieder waren bisweilen turbulent." 

 

   in BS 21-2015: Beitrag von Jörg Stroedter zur Enquetekommission Neue Energien für Berlin (PDF-Dokument, 141.8 KB)

 

Spenden für die Berliner SPD

Spende Dienstagsbrief
 

Die politische Arbeit der Berliner SPD finanziert sich zu einem großen Teil aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden der 17.000 Mitglieder. Sie können diese Arbeit mit Ihrer Spende unterstützen.

 

Stöß: "Das Berliner Neutralitätsgesetz ist ein wichtiger Beitrag zum friedlichen Zusammenleben“

 

Der Senator für Inneres und Sport, Frank Henkel, hat sich dazu bekannt, dass das Berliner Neutralitätsgesetz nicht verändert wird. Dazu sagte der Landesvorsitzende Jan Stöß: „Die Versuche das bewährte Berliner Neutralitätsgesetz aufzuweichen und scheibchenweise abzuschaffen, sind damit vorerst gescheitert. Ich werbe dafür, von den SPD-Mitgliedern in der noch laufenden Mitgliederbefragung einen klaren Auftrag zu erhalten, den Grundsatz der staatlichen Neutralität im Klassenzimmer, im Gerichtssaal und bei der Polizei auch weiterhin zu verteidigen.“

"Gerade in einer vielfältigen Gesellschaft“, so Stöß, „darf sich der Staat nicht auf die Seite einer bestimmten Religion schlagen. Deshalb ist das Berliner Neutralitätsgesetz ein wichtiger Beitrag zum friedlichen Zusammenleben in unserer Stadt."

 

Sylvia-Yvonne Kaufmann: Mehr Bürgerbeteiligung in der EU

Sylvia-Yvonne Kaufmann
 

Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) soll generalüberholt werden, damit sich noch mehr Menschen aktiv in die europäische Politik einbringen können. Das fordert die SPD-Europaabgeordnete Sylvia-Yvonne Kaufmann, die 2009 im Europäischen Parlament mitverantwortlich für die Einrichtung der europaweiten Bürgerinitiative war. 

Knapp drei Jahre nach ihrer Einführung haben die Europaabgeordneten am Mittwoch in Straßburg einen Forderungskatalog mit konkreten Verbesserungen beschlossen, den die Europäische Kommission nun zügig umsetzen soll. „Mehr als sechs Millionen Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern Europas belegen: Die Menschen nehmen die EBI als Instrument der partizipativen Demokratie an und wollen mitreden. Europa braucht diese Bürgerbeteiligung“, so die SPD-Europaabgeordnete Sylvia-Yvonne Kaufmann. Von daher gibt es noch großen Verbesserungsbedarf: „Mehr als 50 Initiativen wurden eingereicht, aber nur drei haben die erforderliche eine Million Unterschriften erreicht. Deshalb müssen Hürden und Hemmnisse möglichst rasch beseitigt werden.“
„Wir benötigen nicht nur technische Schönheitskorrekturen, sondern eine Generalüberholung der EBI. Wir fordern eine Absenkung des Beteiligungsalters auf 16 Jahre. Außerdem sollen Europäerinnen und Europäer ihre Unterschrift überall und unabhängig vom Wohnort abgeben können. Organisatoren der EBI sollen zudem ein Angebot für Rechtsberatung erhalten“, zählt Sylvia-Yvonne Kaufmann, Verhandlungsführerin der Sozialdemokraten, einige konkrete Verbesserungen auf.
Der Forderungskatalog trägt eine deutlich sozialdemokratische Handschrift, unter anderem durch die Absenkung des Beteiligungsalters auf 16 Jahre. „Je früher sich junge Menschen in Europa aktiv an der Gestaltung des europäischen Projekts beteiligen können, desto selbstverständlicher werden sie dies auch im Erwachsenenalter tun“, erläutert Sylvia-Yvonne Kaufmann.
„Die Kommission muss jetzt mehr partizipative Demokratie wagen und die Forderungen des Parlaments in einem Gesetzgebungsvorschlag aufgreifen. So kann die EBI zu einem wirklich bürgerfreundlichen und wirksamen Instrument der transnationalen Demokratie werden. Die EBI muss raus aus den Kinderschuhen“, fordert das Mitglied im EP-Verfassungsausschuss Sylvia-Yvonne Kaufmann. 

 

Die Berliner SPD trauert um Andreas Höhne

In der Nacht zum heutigen Freitag verstarb der Stadtrat für Jugend, Familie und Soziales im Bezirk Reinickendorf, Andreas Höhne. „Andreas Höhne hat Politik im wahrsten Sinne des Wortes gelebt und den Einsatz für seine Mitmenschen geliebt", erklärten der Vorsitzende der SPD Berlin, Jan Stöß und der Vorsitzende des Kreises Reinickendorf, Jörg Stroedter. "Für jeden und alle war er weit über seinen Heimatbezirk hinaus ansprechbar.  Er hat geholfen, wo Hilfe nötig war und war immer mit ganzem Herzen bei der Sache. Über 30 Jahre hat er die Geschicke seiner SPD mitbestimmt, sich immer wieder kritisch eingemischt – als Abteilungsvorsitzender, Mitglied unseres Landesvorstands und Delegierter beim Parteikonvent. Ein feiner Mensch ist nach schwerer Krankheit von uns gegangen. Wir sind in diesen schweren Stunden in Gedanken bei seiner Familie.  Andreas Höhne wird eine große Lücke hinterlassen.“

 

Annika Klose ist neue Landesvorsitzende der Jusos Berlin

 

Die Jusos Berlin haben auf ihrer Landesdelegiertenkonferenz am Samstag Annika Klose aus Berlin Mitte zu ihrer neuen Landesvorsitzenden gewählt. Die 23-jährige Studentin der Sozialwissenschaften tritt die Nachfolge von Kevin Kühnert an, der sich als stellvertretender Bundesvorsitzender der Jusos bewirbt. Sie setzte sich im zweiten Wahlgang mit 57 Prozent gegen ihre Mitbewerberin Anna Müller durch.  Außerdem wurde Benedikt Rüdesheim aus Pankow zu einem von acht stellvertretenden Landesvorsitzenden nachgewählt. In ihrer Rede sprach sich Klose für eine linke Regierungskoalition nach der Abgeordnetenhauswahl und gegen die Fortsetzung der Großen Koalition aus. 

Ein weiterer Schwerpunkt der Landesdelegiertenkonferenz war die Berliner Asylpolitik. Die Jusos wiederholten ihre Forderungen nach einem Winterabschiebestopp für Geflüchtete und kritisierten die Zustimmung Berlins zur Asylnovelle der Bundesregierung im Bundesrat. Darüber hinaus riefen die Jusos die sozialdemokratischen Mitglieder des Europäischen Parlaments zu einer Stärkung der Netzneutralität auf. Außerdem diskutierten sie über das Berliner Neutralitätsgesetz und sprachen sich mit großer Mehrheit für dessen unveränderten Beibehalt aus.

 

AG Selbst Aktiv: "Unser Berlin – Eine Stadt für Alle - Strategien bis 2020".

Selbst aktiv, Programmkonferenz 2015. Foto: Chris Landmann
 

Am vergangenen Freitag kamen in der Kiezspinne im Nachbarschaftshaus Orangerie rund 80 Mitglieder der AG Selbst Aktiv und Interessierte zu einer Wahlprogramm-Konferenz zusammen, an der u.a. der Regierende Bürgermeister, Michael Müller, und die Bezirksbürgermeisterin von Lichtenberg, Birgit Monteiro, teilnahmen.  In ihrem Grußwort bekräftigte die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv, Karin Sarantis-Aridas, wie zukunftsweisend und wichtig es ist, die inklusive Stadt weiter zu gestalten und bei allen Planungen mitzudenken: „Alles muss für alle zugänglich werden.

Michael Müller wies zum Beginn in seiner Rede darauf hin, dass es nicht nur um abgesenkte Bordsteine und um bezahlbaren Wohnraum gehe, sondern auch um Bildung, Gleichstellung und Chancengleichheit. Natürlich sei es nicht einfach, so Müller, die eigenen hohen Ansprüche an ein Miteinander ohne Barrieren bei laufenden Schulden von 60 Mrd. Euro umzusetzen. Aber die SPD ist auf dem richtigen Weg." So wurde die Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv als gleichberechtigte Arbeitsgemeinschaft auf Landesebene anerkannt, 2011 verabschiedete der Senat die behinderten- politischen Leitlinien, die 2015 überarbeitet und konkretisiert wurden.

In der anschließenden Diskussionsrunde brachten die Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen wie dem Verein Roller und Latscher und Verbänden aus den verschiedenen Stadtbezirken Fragen und Anregungen ein. Unter anderem wurde gefordert, behindertengerechte Wohnungen zukünftig in enger Zusammenarbeit mit Architekten und Rollstuhlfahrern zu planen.

Unterstellmöglichkeiten für Rollatoren und Rollstühlen sollten beim Bau neuer Gebäude berücksichtigt werden. Fälschungssichere Parkausweise für Behindertenparkplätze wurden eingefordert, aber auch die Offenlegung der Quoten in den Wohnungsgenossenschaften für barrierefreie Wohnungen, die Erfassung und effektive Pflege der Datenbank für barrierefreie  Wohnungen und spürbare Verbesserungen beim Sonderfahrdienst.

Karin Sarantis-Aridas erinnerte daran, dass sich die AG Selbst Aktiv dafür einsetzt, dass barrierefreies Wohnen endlich Teil der Lehre an den Universitäten für zukünftige Architekten wird. Es war eine Fülle von Themen, die an diesem Tag angesprochen wurden, denn so einfach  „eine Stadt für alle“ klingt, so komplex sind die Aufgaben, die sich daraus ergeben.

 

ASF-Landeskonferenz: „Strategien gegen Altersarmut von Frauen“

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen lädt im Rahmen ihrer Landesfrauenkonferenz am 18. November um 18 Uhr alle Frauen in der SPD Berlin zur  gemeinsamen Diskussion zum Thema „Strategien gegen Altersarmut von Frauen“ ein - Einladung als PDF (PDF-Dokument, 106.6 KB).
„Strategien gegen Altersarmut von Frauen“ - Podiumsdiskussion mit:

Dr. Carola Reimann, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, zuständig für Arbeit und Soziales, Frauen, Senioren, Familie und Jugend
Brigitte Loose, Leiterin des Forschungsnetzwerks Alterssicherung der Deutschen Rentenversicherung

Nina Lepsius, Abteilungsleiterin Öffentlichkeitsarbeit/Gleichstellungspolitik, DGB Bezirk Berlin Brandenburg

Moderation: Stephanie Pruschansky, ASF Charlottenburg-Wilmersdorf

Als der Deutsche Bundestag im Sommer 2014 das Rentenpaket verabschiedete, freuten sich viele Bürgerinnen und Bürger: Bei der „Rente mit 63“, aber auch bei der Mütterrente geht es – so die Aussagen zahlreicher Politikerinnen und Politiker – um Anerkennung einer Lebensleistung.

Kommen bei der Rente mit 63 vor allem Männer in deren Genuss (rund 70 Prozent), sind es bei der Mütterrente diejenigen Mütter, die vor 1992 Kinder geboren haben. Doch für das drohende Problem Altersarmut von Frauen ist die Mütterrente keine Lösung. Für die Frauen aus den geburtenstarken Jahrgängen zwischen 1962 und 1966 hat die Berliner Ökonomieprofessorin Barbara Riedmüller eine Durchschnittsrente von 622 Euro errechnet – sie werden u.a. die Folgen der Absenkung des Rentenniveaus zu spüren bekommen, das in Deutschland in absehbarer Zeit niedriger sein wird als in den meisten anderen Industrieländern.

Im Durchschnitt verdienen Frauen in ihrem gesamten Berufsleben ungefähr halb so viel wie Männer. Das ergibt eine Lücke zwischen dem Alterssicherungseinkommen von Frauen und Männern von rund 60 Prozent. So groß ist der „Gender-Pension-Gap“ in kaum einem anderen Industrieland. Frauen mit einer kleinen Rentenanwartschaft sind jedoch nicht unbedingt arme Frauen. Viele dieser Frauen leben sogar in guten Verhältnissen, doch sie sind in der Regel abhängig von der Rente, dem Einkommen oder dem Vermögen ihrer Ehemänner.

Wie aber können Lösungsansätze gegen drohende Altersarmut und für eine eigenständige Altersversorgung aussehen? Drei Fachfrauen – Vertreterinnen der Deutschen Rentenversicherung, der Gewerkschaften und der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag – werden gemeinsam diskutieren, an welchen Stellschrauben gedreht werden kann, wo es politische Entscheidungen braucht, wie aber auch das Bewusstsein bei jungen Frauen geweckt werden kann, sich bereits in frühen Jahren um eine eigenständige Altersversorgung zu kümmern.

Kinderbetreuung auf Anfrage, mit der Bitte um Rückmeldung bis spätestens zum 16.11.2015.

Die Veranstaltung ist barrierefrei. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 16.11.2015 per Mail veranstaltungen.berlin@spd.de oder telefonisch unter 030 4692 222.


ASF-Landesfrauenkonferenz zum Thema Rente
Datum: 18.11.2015, 18:00
Veranstaltungsort: WeiberWirtschaft, Anklamer Straße 38, 10115 Berlin

 

Landesparteitag am 14. November: Die Anträge sind online

Am 14. November um 9.30 Uhr lädt die Berliner SPD zu ihrem zweiten Landesparteitag in diesem Jahr in das bcc am Alexanderplatz. Alle Anträge, die bis zum Antragsschluss eingereicht wurden, stehen jetzt online zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zum Landesparteitag.

 
8. November:

ABI: Orte des antifaschistischen Widerstands. Eine Stadtrundfahrt

Wie wird an den Widerstand gegen das NS-Regime 1933-1945 in Berlin erinnert? Eine Stadtrundfahrt des August Bebel Instituts begibt sich auf die Spurensuche. Sie fragt nach Motiven und Formen des Widerstands, nach seinen politischen Hintergründen, zeigt Vielfalt, Erfolge, Niederlagen und Grenzen.  Dabei geht es immer um die Frage: Können wir daraus für antifaschistische Arbeit heute lernen?

Mit: Claudia von Gélieu (Politologin, Frauentouren). Beitrag: 5 Euro. Anmeldung bis 31. Oktober unter anmeldung@august-bebel-institut.de

Sonntag, 8. November 2015, 13.00 – 16.00 Uhr

 
9. November, Ausstellungseröffnung

Der Albert-Schweitzer-Platz in der Galerie

Die neue Ausstellung des August Bebel Instituts „Gescheitert?“ berichtet über einen gemeinsamen Gestaltungsprozess von AnwohnerInnen und KünstlerInnen für den Neuköllner Albert-Schweitzer-Platz und seine Probleme.

Kollaboration« (engl. collaboration) in künstlerischen Kontexten beschreibt den gemeinsamen kreativen Prozess des Gestaltens und Lernens unterschiedlicher Akteure aus Kunst und Bürgerschaft.
Eine Kollaboration auf dem Albert-Schweitzer-Platz in Neukölln, die die Künstler*innen Eva Hertzsch und Adam Page initiiert und begleitet haben, zeigt exemplarisch Chancen und Hindernisse für die Gestaltung von Stadtraum: Von 2011 bis 2014 generierten Nutzer*innen aus der angrenzenden Schule und den Wohnhäusern zusammen mit Künstler*innen und Architekt*innen Ideen für den vernachlässigten Stadtplatz und diskutierten diese öffentlich. Mit dem Ziel einer behutsamen, verhandelbaren Umgestaltung setzten sie ihre Ideen in Form von künstlerischen Interventionen um. Nach langem Ringen um die Zuständigkeit wurde der Platz 2014 vom Bezirk komplett umgebaut, dabei blieben nur wenige Ideen der Nutzer*innen übrig. Ist der Prozess gescheitert?
Eva Hertzsch und Adam Page gestalten in der Galerie den öffentlichen Platz künstlerisch nach, blicken auf den Prozess zurück und ermöglichen Reflektionen zu aktuellen Fragen im Zusammenhang von Bürgerbeteiligung, Stadtentwicklung und Kunst im öffentlichen Raum.
 
Mo 9. November, 19 Uhr
Vernissage: Einführung durch Eva Hertzsch und Adam Page (Künstler*innen).

Anschließend Gespräch »Kollaboration und die Gestaltung öffentlicher Räume« 
Mit: Andreas Geisel (Senator für Stadtentwicklung und Umwelt), Mark Terkessidis (Publizist mit den Schwerpunkten Popkultur und Migration)
Anmeldung erbeten unter 4692 121


Ausstellung: Galerie, Müllerstr. 163, 13353 Berlin, 9. November bis 3. Dezember 2015, Di–Fr, 14–18 Uhr. Eröffnung: 9. November, 19 Uhr.

 
11.November:

Jugendmedienpreis „Das Rote Tuch“ wird verliehen

Der Jugendmedienpreis „Das Rote Tuch“ geht in diesem Jahr an den Autor Reiner Eppelmann für sein Buch „Der Fotograf von Auschwitz“. Darin beschreibt er das Leben von Wilhelm Brasse, der mit 22 Jahren nach Auschwitz deportiert wurde und dort die Gefangenen fotografieren musste.

Die Grausamkeit des Vernichtungslagers werde damit im Jahr 2015 noch einmal erschreckend präsent, so die Jury-Vorsitzende Carolina Böhm.
Die Verleihung des Preises, mit dem die SPD Charlottenburg-Wilmersdorf und der SPD-Landesverband seit 1978 antifaschistische Medien auszeichnen, findet am 11.  November um 11 Uhr im Jugendclub Schloss 19, Schlossstraße 19, 14059 Berlin, statt. Die Laudatio hält Eva Högl. 

 
27. November:

Buchvorstellung "Abschiedskonzert"

Cover "Abschiedskonzert", Kristina Herzog
 

Die Berliner Autorin Kristina Herzog stellt am 27. November um 19.30 Uhr in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus auf Einladung des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie ihren neuen Kriminalroman "Abschiedskonzert" vor. Kristina Herzog ist Mitglied der Autorinnenvereinigung "Mörderische Schwestern" und des "Syndikats" der Krimi-AutorInnen. 

Der Inhalt ihres neuen Romans, der Mitte November erscheint: "Die Berliner Klassik-Szene ist erschüttert: Der Kopf des renommierten Dirigenten Kolja Fechner liegt verlassen im Foyer des Konzerthauses. Mehr ist vom Körper nicht auffindbar. Neuberliner Alexander Rosenberg und die alleinerziehende Kathleen Neubauer müssen während der Ermittlungen zu einem Team werden. Als sie Unvorhergesehenes im Leben des Dirigenten entdecken, wird der Fall immer komplexer, die Zahl der möglichen Motive und somit der Täter steigt. Wird ein in der Spree versenkter Basskoffer zur Lösung beitragen?"

Lesung, 27. November, 19.30 Uhr, Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin.

Anmeldung erbeten: www.spd.berlin/lesung-herzog

 

Aktuelle Presseschau: Wochenrückblick

Unser morgendlicher Blick auf die Internetseiten von Berliner Tageszeitungen.

Unser morgendlicher Blick auf die Internetseiten von Berliner Tageszeitungen.

Freitag, 30. Oktober 2015

Die taz kommentiert die Erklärung Sigmar Gabriels zu einer möglichen Kanzlerkandidatur. Warum sind die Blindgänger in Kreuzberg nicht schon eher gefunden worden?

Der Tagesspiegel berichtet über die Kritik von Sigmar Gabriel am Unionsstreit. In Kreuzberg beginnt die nächste Bombenentschärfung. Tot aufgefunden wurde der vermisste Flüchtlingsjunge Mohamed. Angela Merkel verhandelt über ein Pandabären-Pärchen für den Zoo Berlin.

Die Berliner Zeitung berichtet über Ermittlungen der Polizei, bei denen ein Zusammenhang zwischen dem Tot des Flüchtlingsjungen Mohamed und dem vermissten Elias in Potsdam untersucht wird. Die S-Bahn baut auch 2016 auf mehreren Strecken. Berliner Start-ups gründen eine neuartige Schule. Das Fehlen einer Idee für die Nutzung der Flughafengebäude in Tempelhof wird beklagt.

Die Berliner Morgenpost berichtet über Trauer und Entsetzen nach dem Mord an Mohamed. Der Berliner IS-Terrorist Cuspert scheint tot zu sein. Eine in Kreuzberg angedachte Beschlagnahme von Wohnraum hat hohe rechtliche Hürden. Die S-Bahn hat 2016 weitere Baustellen.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Die taz sieht Verbesserungen bei der Wartesituation am Lageso. Der ehemalige Piraten-Vorsitzende Schlömer wechselt zur FDP.

Die Kommentatorin des Tagesspiegel hält die Politik der roten Linien nicht für hilfreich. Der Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg will notfalls leerstehende Wohnungen beschlagnahmen. Offenbar war ein rechtsextremer Polizist im Einsatz bei Flüchtlingen. Die Zahl der Integrationslotsen steigt, bisherige Verträge werden verlängert. Frank Henkels Aussagen zum Neutralitätsgebot werden als zu schwammig kritisiert.

Die Berliner Zeitung weist auf die preiswerten Mieten der Berliner Genossenschaften hin. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will leerstehende Spekulationsobjekte für Obdachlose und Flüchtlinge beschlagnahmen. Konservative Muslime wollen das Neutralitätsgebot kippen.

Die Berliner Morgenpost berichtet über die erfolgreiche Volksinitiative zur Beamtenbesoldung, über die nun das Abgeordnetenhaus beraten muss. Neukölln Bürgermeisterin Franziska Giffey warnt vor der Entstehung neuer Parallelgesellschaften. Dieter Glietsch ist leicht optimistisch, was die Lage am Lageso angeht. An der Lindenstraße wird erneut eine Weltkriegsbombe entschärft.

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Die taz berichtet über die Beibehaltung des Neutralitätsgebots in Berlin, während die Kommentatorin skeptisch ist und für ein offenes Austragen der Konflikte plädiert. Für den ehemaligen Vergnügungspark Plänterwald wird ein Konzept entwickelt.

Der Tagesspiegel stellt die Gewinne der landeseigenen Unternehmen vor. Ein Gericht genehmigt den Abriss von Mietwohnungen. Trotz Schlägereien am Lageso bleibt die Sicherheitsfirma. Für die Landes- und Zentralbibliothek wird ein Standort gesucht. 500 Flüchtlinge leben jetzt im Hangar in Tempelhof. Das Neutralitätsgebot soll in Berlin nicht verändert werden, Rechtsreferendarin Ulusoy kritisiert die Entscheidung. Am Freitag wird Dilek Koalt über die Aufstiegschancen von Frauen diskutieren.

Die Berliner Zeitung erfreut sich an der Profitabilität der Landesunternehmen. Ein Gericht genehmigt den Abriss günstiger Mietwohnungen zugunsten von Eigentumswohnungen, der Kommentator sorgt sich um die Wirkung des Zweckentfremdungsverbotsgesetzes. In hoheitlichen Bereichen soll die Verwaltung weiter Neutralität wahren.Ryan Air ist in Schönefeld gelandet.

Die Berliner Morgenpost weist auf die Verunsicherung bei den Integrationslotsen hin, deren Verträge erst mit dem neunen Haushalt verlängert werden können. Bei den öffentlichen Gebäuden gibt es einen starken Investitionsstau. Die Landesunternehmen legen eine positive Bilanz vor. Sigmar Gabriel will Kanzler werden, wenn die SPD ihn aufstelle, stellt er klar,

Dienstag, 27. Oktober 2015

Die taz berichtet über das Votum des SPD-Fraktionsvorsitzenden Raed Saleh beim Mitgliedervotum zur Kopftuchfrage. Ai Weiwei nimmt seine Gastprofessur in Berlin auf.

Der Tagesspiegel berichtet über zusätzliche Anforderungen an die Sicherheitsfirma auf dem Lageso-Gelände, um für Deeskalation zu sorgen. Der Betreiber der Unterkunft auf dem Flughafengelände erläutert die Arbeit. Die Berliner Wirtschaft zieht eine positive Bilanz der Entwicklung. Berlin bekommt neue Regelungen zum Lärmschutz bei Konzerten.

Die Berliner Zeitung berichtet über Forschungen zum glücklicheren Wohnen. Neue Konzepte für altersgerechtes Wohnen werden erprobt. Der Kommentator sieht in der Flüchtlingsfrage den sozialen Frieden gefährdet. Mitarbeiter der Sicherheitsfirma am Lageso kommen vor Gericht.

Die Berliner Morgenpost berichtet über die Ausweitung des Quartiersmanagements auf vier neue Gebiete. In der Flüchtlingsunterkunft im Tempelhofer Hangar fehlen Duschen. Die CDU greift beim Thema Gewalt an Schulen die Bildungssenatorin an. Die IHK sieht gute Perspektiven für Berlins Wirtschaft.

Montag, 26. Oktober 2015

Die taz meldet die Verschiebung des CDU-Putsches gegen Merkel. Gegen die Sicherheitsfirma am Lageso wird scharfe Kritik laut. Die Unterkunft am Flughafen Tempelhof ist vorbereitet.

Der Tagesspiegel berichtet darüber, wie das Lageso Flüchtlinge an eine falsche Adresse im Wald schickt. Der Senat fordert von der BVG mehr Pünktlichkeit. In Kreuzberg konnte ein Blindgänger entschärft werden. Der VW-Abgasskandal betrifft viele Polizeifahrzeuge. In den Hangars in Tempelhof treffen die ersten Flüchtlinge ein. In Schönefeld ist die sanierte Nordbahn in Betrieb genommen worden. Es gibt Sorgen um den Erhalt der  Friedrichswerderschen Kirche.

Die Berliner Zeitung berichtet über den Bezug der Hangars in Tempelhof durch Flüchtlinge. Michael Müller, Jan Stöß und Raed Saleh positionieren sich zu den Themen der Mitgliederbefragung. Neben der entschärften Bombe in Kreuzberg werden weitere rund 3000 Blindgänger im Berliner Boden vermutet.

Die Berliner Morgenpost berichtet über Probleme bei der Belegung der Unterkünfte in Tempelhof mit Schutzsuchenden. Die Zahl gemeldeter Gewaltvorfälle an Schulen nimmt zu. Die Flughafengesellschaft entzieht offenbar einem Brandschutzplaner den Auftrag.

 

Berliner Stimme Nummer 21-2015

In der aktuellen Ausgabe der Abonnementszeitung BERLINER STIMME lesen Sie u.a.:  Abstimmen und abschicken: Endspurt bei der Mitgliederbefragung der Berliner SPD. ------  Sylvia-Yvonne Kaufmann: "Griechenland zur Seite stehen" - das EU-Parlament sichert Wachstumsimpulse.  -----  „Ein großer Wurf ist gelungen“: der SPD-Abgeordnete Jörg Stroedter stellt die Ergebnisse der Enquete-Kommission "Neue Energien für Berlin" vor.  ------  Eine Bank für die soziale Mischung - Franziska Becker besucht die Investitionsbank Berlin.  ------  "Zukunft gibt es nicht für lau“: Fraktion vor Ort mit Cansel Kiziltepe zum Investitionsstau in Deutschland.  -----  Thema Türkei: Erol Özkaraca über die Türkei vor den Wahlen, Raed Saleh über Begegnungen und Eindrücke in Istanbul.  ------  Noch weit entfernt von Demokratie - Alexander Kulpok über die Wahlen in Burma  ------  Das Prinzip Verrat: Christiane Baumann über das Leben von Ibrahim Böhme. Weitere Themen u.a.:
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Die nächste Ausgabe erscheint am 14. November 2015. Unsere E-Mail-Ausgabe ist wie immer bereits zwei Tage vorher bei den Abonnentinnen und Abonnenten.

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