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Liebe Leserin, lieber Leser,

wir begrüßen Sie wieder beim wöchentlichen aktuellen Newsletter der Berliner SPD. Der nächste Newsletter erscheint nach den Winterferien am 13. Februar.

"Wir wollen die Spiele"

Olympiabanner
 

Berlin kann Olympia. Und Berlin will die Spiele. Der Berliner Senat hat jetzt eine Werbeaktion gestartet, die die Gründe dafür in den Mittelpunkt rücken: Berlins schon heute hervorragende Ausstattung mit Sportstätten, das vorhandene Angebot an Hotelplätzen, die Sportbegeisterung. Die Ausrichtung Olympischer Spiele soll in Berlin einem nachhaltigen Konzept folgen - ohne Gigantomanie. Investitionen in die Infrastruktur kommen Berlin langfristig zugute. Alle Informationen hat der Berliner Senat auf seiner Internetseite http://wirwollendiespiele.de/ zusammengestellt.

Auf unserer neuen  Themenseite finden Sie u.a.  Antworten zu den häufigsten Fragen zur Bewerbung

 

Haushalt: Investitionen ins Wachstum Berlins

 

Der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß hat den jetzt von Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen angekündigten Nachtragshaushalt begrüßt. „Mit dem Nachtragshaushalt werden die richtigen Weichen gestellt und die Voraussetzungen geschaffen, zusätzlich in die wachsende Metropole Berlin zu investieren", erklärte Stöß. "Der Finanzsenator setzt die richtigen Schwerpunkte. Die Mittel kommen da an, wo die Berlinerinnen und Berliner direkt betroffen sind: Berlin kümmert sich wieder verstärkt um den Erhalt seiner Infrastruktur, Kliniken und den ÖPNV. So werden unter anderem die Fahrgäste der BVG von neuen Zügen profitieren, aber auch die Klinikstandorte der Charité. Die freiwerdenden BAföG-Mittel werden für Investitionen im Bildungsbereich genutzt, so auch für Schulen und Hochschulen. Das Gesamtpaket schafft die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen, um noch in 2015 mit vielen Maßnahmen zu beginnen. So geht gutes Regieren."
Anfang März wird die Senatsfinanzverwaltung einen Nachtragshaushalt mit sechs Punkten für 2015 einbringen. Das kündigte Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen am Mittwoch im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses an.  Es sei richtig, in alle Bereiche der Stadt mit großen Investitionsrückständen zu investieren, so der Finanzsenator.

 
1. Februar:

Aufruf zum „Fest der Vielfalt“

 

Die Berliner SPD ruft zur Teilnahme am „Fest der Vielfalt“ am 1. Februar ab 13 Uhr vor dem Brandenburger Tor auf.
„Wir wollen Vielfalt - statt Rassismus und Intoleranz!“ heißt es im Aufruf, den zahlreiche Künstlerinnen und Künstler  und VertreterInnen von Berliner Organisationen wie dem Türkischen Bund, dem Lesben- und Schwulenverband Berlin- Brandenburg oder Flüchtlingsorganisationen unterzeichnet haben. „Berlin ist bunt und das soll auch auf Ewig so bleiben! Wir stehen auf! - für eine tolerante, plurale und vielfältige Gesellschaft!“
Geplant ist eine Kundgebung mit Auftritten von MusikerInnen. 
Sonntag, 1. Februar, 13 Uhr, Pariser Platz, 10117 Berlin

 

Stöß: „Heinz Buschkowsky hat Neukölln geprägt“

der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky
 

Neuköllns langjähriger Bezirksbürgermeister  Heinz Buschkowsky (66) hat den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) gebeten, ihn zum 1. April aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand zu versetzen. "Er war und bleibt ein Mann des klaren Wortes, manchmal hart und auch provozierend", so der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß in seiner Würdigung. "Neukölln hat er geprägt, maßgeblich voran gebracht und mit zu dem gemacht, was es heute ist. Die Berliner SPD dankt Heinz Buschkowsky herzlich und wünscht ihm, dass er sich gesundheitlich stabilisiert und viel Freude am Ruhestand hat". Man könne mit Fug und Recht sagen: eine Neuköllner Ära endet mit dem Ausscheiden von Heinz Buschkowsky aus dem Amt des Bezirksbürgermeisters, erklärte Stöß.
Mit Dr. Franziska Giffey werde nun eine bemerkenswerte, kluge und profilierte Sozialdemokratin die Nachfolge antreten. "Als Neuköllner Schulstadträtin und SPD-Kreisvorsitzende hat sie die Politik des Bezirks ganz wesentlich gestaltet und nach außen repräsentiert", so Stöß. "Sie wird als Bezirksbürgermeisterin sehr schnell eigene, wahrnehmbare Spuren hinterlassen. Dass wir mit ihr eine exzellente dritte Bezirksbürgermeisterin in Berlin stellen werden, freut die Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sehr. Mit Angelika Schöttler in Tempelhof-Schöneberg, seit letzter Woche Birgit Monteiro in Lichtenberg und nun bald Dr. Franziska Giffey in Neukölln beweist die Berliner SPD: Starke Frauen machen in der SPD Politik für die Berlinerinnen und Berliner.“

SPD Neukölln: Respekt und Anerkennung für Heinz Buschkowsky

Respekt und Anerkennung hat die SPD Neukölln dem langjährigen Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky ausgesprochen. Die Neuköllner SPD-Kreisvorsitzende Dr. Franziska Giffey: "Dies ist eine Zäsur innerhalb der Neuköllner Sozialdemokratie. Heinz Buschkowsky hat in seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Kommunalpolitiker und vor allem als Bezirksbürgermeister seit 2001 die Entwicklung des Bezirks Neukölln maßgeblich geprägt. Sein unermüdliches Engagement für einen Abbau der Defizite in der Integrationspolitik und eine gute Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, seine klaren Worte und seine Bodenhaftung bei den Menschen haben weit über die Grenzen des Bezirks Neukölln hinaus dazu beigetragen, dass gesellschafts- und integrationspolitische Fragen neu debattiert wurden. Neukölln ist neben allen Problemen durch ihn auch zu einem Symbol für innovative, pragmatische und modellhafte Lösungsansätze im Umgang mit den Herausforderungen einer von Vielfalt geprägten Großstadt geworden. Dafür ist ihm die Neuköllner SPD zu großem Dank verpflichtet."

Der geschäftsführende Kreisvorstand der SPD Neukölln hat in einer Sondersitzung am 27. Januar entschieden, dem Kreisvorstand in seiner Sitzung am 9. Februar 2015 vorzuschlagen, Dr. Franziska Giffey, Neuköllner Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport und SPD-Kreisvorsitzende, als Nachfolgerin von Heinz Buschkowsky für die Kreisdelegiertenversammlung zu nominieren.
Mehr über Dr. Franziska Giffey unter www.franziska-giffey.de

 

SPD lädt zur Fachtagung "Strategien gegen rechts"

Die Berliner SPD lädt am 10. Februar zur Fachtagung "Strategien gegen rechts".

Berlin ist eine Stadt der Vielfalt mit einer starken Zivilgesellschaft. Viele Menschen engagieren sich gegen rechts und für unsere Demokratie. Trotzdem gibt es auch in unserer Stadt rechte, rassistische, antisemitische und homophobe Gewalt, Hassideologien und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
Die Arbeitsgruppe „Strategien gegen rechts“ wurde im Herbst 2011 vom SPD-Landesvorstand eingesetzt und hat zunächst eine umfassende Lageanalyse vorgelegt. Seit Ende 2014 gibt es einen Fachausschuss zu diesem wichtigen Querschnittsthema. Aktuelles Hauptprojekt ist die Erarbeitung eines Leitantrags „Strategien gegen rechts in einer Stadt der Vielfalt“, der unter Einbeziehung von Expertinnen und Experten entwickelt wurde.
Diese Strategiebildung soll unter anderem Grundlage für das Wahlprogramm 2016 sein.
Bevor der Leitantrag auf dem SPD-Landesparteitag im Juni 2015 eingebracht wird, möchten wir unsere Thesen und Forderungen mit Ihnen diskutieren. Der Ablauf der Veranstaltung orientiert sich dabei an den Schwerpunktthemen des Leitantrags: Demokratiefördernde
Arbeit, Institutionelle Diskriminierung und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Volksparteien, natürlich auch mit Blick auf die eigene Partei.
Der Fachausschuss lädt deshalb ein, die Thesen und Forderungen des Antrags gemeinsam zu diskutieren. Wir bitten um Anmeldung.

Einladung mit Programm (PDF-Dokument, 87.1 KB) (PDF)

Anmeldeformular (PDF-Dokument, 27.1 KB) (PDF)

 

Spenden für die Berliner SPD

Danke für Deine Spende
 

Die politische Arbeit der Berliner SPD finanziert sich zu einem großen Teil aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden der 17.000 Mitglieder. Sie können diese Arbeit mit Ihrer Spende unterstützen.

 
4. Februar:

Zeich(n)en für die Meinungsfreiheit

Der Terrorangriff auf die Redaktion von Charlie Hebdo hat weltweit Entsetzen und Solidarität hervorgerufen. Er war ein Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit, die in Frankreich wie in Deutschland hart erkämpft worden ist. Was können wir gemeinsam zur Verteidigung unserer Freiheiten tun? Dieser Frage geht das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie mit einer Diskussionsveranstaltung
am Mittwoch, dem 4. Februar, um 19.30 Uhr
in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus,
Müllerstr. 163,
13353 Berlin-Wedding nach.
Es diskutieren:
Philipp Heinisch, Karikaturist, Vorstandvorsitzender des bundesweiten Verbandes Cartoonlobby
Walther Fekl, Kurator mehrerer Ausstellungen zu deutscher und französischer Karikatur
Pascal Thibaut, Berliner Korrespondent von Radio France Internationale
Moderation: Joachim Günther, Vorsitzender des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie

Wie frei fühlen sich Karikaturisten noch? Welches Selbstverständnis haben sie? Welche Unterschiede in der Wahrnehmung von Karikatur und Satire gibt es in Deutschland und in Frankreich? Gibt es Rücksichten, die Satire nehmen sollte oder setzt damit Selbstzensur ein? Diese und weitere Fragen stehen an diesem Abend zur Diskussion. Wir bitten um Anmeldungen unter www.spd-berlin.de/meinungsfreiheit

Arbeiten von Philipp Heinisch finden sich hier: http://www.kunstundjustiz.de/e554

 

Fördermittel für die Gestaltung des Kulturforums

Für den nördlichen Teil des Berliner Kulturforums hat der Senat rund 5,2 Mio. Euro zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur freigegeben. „Das ist eine gute Entscheidung für die Gestaltung des Kulturforums“, erklärte Brigitte Lange, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. „Mit den geplanten Maßnahmen soll die Erkennbarkeit des Areals deutlich gesteigert sowie für Touristen/Touristinnen und Berliner/innen noch attraktiver gemacht werden."

Die Fördermittel stammen aus dem Bund-Länder-Programm „Verbesserung der regionalen Infrastruktur“ (GRW). Im Umfeld der Philharmonie, beim Übergang zur Piazzetta sowie zur Aufwertung der Herbert-von-Karajan-Straße und des Matterngartens wird es in den kommenden zwei Jahren Veränderungen geben. „Das Kulturforum ist ein weit über Berlin hinaus bekannter Kulturstandort“, so Brigitte Lange. „Es ist mit einer Steigerung der Touristenzahlen in diesem Bereich von derzeit rund 600.000 auf knapp eine Million pro Jahr nach der Realisierung zu rechnen. Es werden Arbeitsplätze im Tourismus geschaffen, Gastronomie, Hotels und Einzelhandel im Umfeld profitieren. Wir wissen, dass für 63% der deutschen und für 78% der ausländischen Besucherinnen und Besucher die Kunst- und Kulturangebote in der Hauptstadt ein Grund für den Besuch Berlins sind.“ Insgesamt stehen Berlin aus dem Bund-Länder-Programm GRW für die Jahre 2016 bis 2018 über 125 Mio. € an Fördermitteln zur Verfügung.

 

BER-Untersuchungsausschuss: Geschäftsführung unterschätzte Risiken

Bei der Zeugenbefragung im BER-Untersuchungsausschuss ist nach Ansicht des Sprechers der SPD-Fraktion im Ausschuss, Ole Kreins erneut deutlich geworden, dass die ehemalige Geschäftsführung der Flughafengesellschaft bereits in 2010 die Brisanz der damaligen Planungsverzüge, die erst durch die Insolvenz des TGA-Planers offenbar wurden, absolut unterschätzt habe. "Sie hat ihre Aufgabe, den Aufsichtsrat über derartig gravierende Tatbestände zu informieren, nicht erfüllt", so Kreins. Angehört wurde die ehemalige Projektleiterin auf Seiten des Projektsteuerers WSP CBP, Frau Ariane Graf-Hertling.Sie hatte bereits im April 2010 aufgrund der bestehenden Planungsrückstände eine Verschiebung des avisierten Eröffnungstermins November 2011 um 12 Monate auf das Jahresende 2012 für erforderlich gehalten und auch eine entsprechende Information des Aufsichtsrates noch vor dem Richtfest in 2010 gefordert. Ihre Warnungen wurden allerdings von der Geschäftsführung in den Wind geschlagen, der Aufsichtsrat durch die Geschäftsführung zunächst nicht informiert. Später wurde der Eröffnungstermin schließlich um 7 Monate nach hinten verschoben, was offensichtlich nicht ausreichte. Kreins: "Auf Nachfrage bestätigte die Zeugin zudem unsere Vermutung, dass auch die von der Planungsgemeinschaft pg bbi eingesetzte Bauüberwachung ihre Aufgaben nicht erfüllt hat."

Stefan Evers, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss sagte: "Die Befragung von Frau Graf-Hertling hat erneut offenbart, dass das Handeln der Geschäftsführung der Flughafengesellschaft hinsichtlich der Inbetriebnahmetermine von Wunschdenken und Realitätsverweigerung bestimmt war. Als Frau Graf-Hertling im April 2010 der Geschäftsführung vorschlug, den Eröffnungstermin zu verschieben und den Aufsichtsrat über die gravierenden Probleme zu informieren, wurde sie von den Geschäftsführern wohl nicht nur lautstark angegangen, sie durfte fortan auch nicht mehr unmittelbar berichten. Damit bestätigt sich einmal mehr, dass die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft in den entscheidenden Phasen des Projekts heillos überfordert war. Insbesondere Manfred Körtgen hat sich offenbar zu keiner Zeit verantwortlich mit den Konsequenzen struktureller Fehlentscheidungen auseinandergesetzt."

 

 

Jusos solidarisch mit Metallarbeitern

Die Berliner Jusos unterstützen die Forderungen der IG Metall nach 5,5 Prozent mehr Lohn, Bildungsteilzeit und Altersteilzeit für die Beschäftigten der Metallindustrie in Berlin. "Ein guter Metalltarifvertrag ist auch für Berlin von elementarer Bedeutung", so Kevin Kühnert, Landesvorsitzender der Jusos Berlin. "Denn in Berlin wächst nach jahrelanger Abwärtsspirale zuletzt endlich wieder der industrielle Sektor. Er hat nicht nur durch zehntausende Berliner Beschäftigte in der Metallbranche Auswirkungen auf die Hauptstadt, sondern ist auch ein Leitsignal für andere Tarifabschlüsse. Insbesondere für die jüngeren Kolleginnen und Kollegen ist die Forderung nach einer Bildungsteilzeit besonders wichtig. Weiterbildung und Qualifizierung wird überall wie selbstverständlich verlangt, dann muss sie auch praktisch machbar sein!"

Gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der Jusos will Kühnert zum nächsten Warnstreik am Siemens-Messgerätewerk am kommenden Montag  kommen.

 
5. Februar:

Gefährdet der Kapitalismus die Demokratie?

Das im Herbst 2014 erschienene Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ des französischen Wirtschaftswissenschaftlers Thomas Piketty hat international, insbesondere in den USA, eine breit geführte, lebhafte Debatte ausgelöst. Piketty weist nicht nur die wachsende, den heutigen Kapitalismus prägende Ungleichheit in der Gesellschaft nach, sondern erklärt, dass diese Ungleichheit sowohl die Demokratie als auch die wirtschaftliche Basis der Gesellschaft bedrohe.
Die Demokratie sei bedroht, da Vermögenskonzentrationen Machtkonzentrationen bedeuten und die politische und gesellschaftliche Teilhabe der Mehrheit der Gesellschaft verringern. Die wirtschaftliche Basis der Gesellschaft sei bedroht, da ohne Verringerung der Einkommensungleichheit und insbesondere Vermögensungleichheit sich zukünftig ein geringes Wirtschaftswachstum einstellen werde.
Die Historische Kommission der Bundes-SPD greift diese Debatte mit ihrer Veranstaltung  auf.  Die Thesen des Buchs sollen wirtschafts- und sozialgeschichtlich überprüft und ihre politische Relevanz erörtert werden.

Beginn: 18:00 Uhr
Begrüßung und Einführung in das Thema: Prof. Dr. Bernd Faulenbach, Vorsitzender der Historischen Kommission beim SPD-Parteivorstand
Diskussionsrunde:
Prof. Dr. Jürgen Kocka, Historiker, ehemaliger Präsident des Wissenschaftszentrums Berlin
Dr. Ralf Stegner, stellvertretender Vorsitzender der SPD, Vorsitzender der SPD Schleswig-Holstein
Prof. Dr. Antonia Grunenberg, Politikwissenschaftlerin
Willy-Brandt-Haus Wilhelmstr. 141 10963 Berlin
Der Eintritt ist frei, ein Personalausweis erforderlich.
Anmeldung: https://anmeldung.spd.de/v/10295
 

 
10. Februar:

Fachtagung Strategien gegen rechts

Auf einer Fachtagung entwickelt die Berliner SPD am 10. Februar ihre „Strategien gegen rechts“ weiter. Berlin ist eine Stadt der Vielfalt mit einer starken Zivilgesellschaft. Viele Menschen engagieren sich gegen rechts und für unsere Demokratie. Trotzdem gibt es auch in unserer Stadt rechte, rassistische, antisemitische und homophobe Gewalt, Hassideologien und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
Die Arbeitsgruppe „Strategien gegen rechts“ wurde im Herbst 2011 vom SPD-Landesvorstand eingesetzt und hat zunächst eine umfassende Lageanalyse vorgelegt. Seit Ende 2014 gibt es einen Fachausschuss zu diesem wichtigen Querschnittsthema. Aktuelles Hauptprojekt ist die Erarbeitung eines Leitantrags „Strategien gegen rechts in einer Stadt der Vielfalt“, der unter Einbeziehung von Expertinnen und Experten entwickelt wurde.
Diese Strategiebildung soll unter anderem Grundlage für das Wahlprogramm 2016 sein.
Bevor der Leitantrag auf dem SPD-Landesparteitag im Juni 2015 eingebracht wird, sollen die Thesen und Forderungen auf der Fachtagung diskutiert werden. Der Ablauf der Veranstaltung orientiert sich dabei an den Schwerpunktthemen des Leitantrags: Demokratiefördernde Arbeit, Institutionelle Diskriminierung und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Volksparteien, natürlich auch mit Blick auf die eigene Partei.
Der Fachausschuss lädt deshalb ein, die Thesen und Forderungen des Antrags gemeinsam zu diskutieren. Wir bitten um Anmeldung im Formular auf der Seite www.spd-berlin.de/fachtagung.

Einladung mit Programm (PDF-Dokument, 110.4 KB) (PDF)

Anmeldeformular (PDF-Dokument, 27.1 KB) (PDF)

Fachtagung Dienstag, 10. Februar 2015, 18.00 Uhr, Schloss 19, Schloßstr. 19, 14059 Berlin,

 
11. Februar:

Film und Diskussion "What is left - was ist heute eigentlich (noch) links?"

In ihrem Film "What is left?" unternehmen der Südtiroler Gustav Hofer und der Römer Luca Ragazzi eine Reise in das politische Italien, wo innerhalb des Mitte-Links Lagers die großen Ideale von einst kaum noch erkenntlich scheinen. Die beiden Regisseure erzählen, was sie als linksorientierte Bürger in den vergangenen Jahren erlebt haben und welche bitteren Pillen sie schlucken mussten. Sie zeigen ein Italien, das auch stellvertretend für die Situation der Linken in vielen europäischen Ländern steht. Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt am 11. Februar zu einer Filmvorführung mit Diskussion ins Kino Hackesche Höfe.
"What is left?" ist der filmische Versuch, eine (fast) verlorene linke Identität auf unterhaltsame Weise wiederzufinden. Begleiten Sie die beiden Regisseure auf ihrer Suche und diskutieren Sie mit ihnen diskutieren, was links sein heute bedeutet. In einer Zeit der Entpolitisierung, in der die Parteien
bevorzugt in die politische Mitte streben und einstmals scharfe politische Lagergrenzen sich auflösen, fällt es zusehends schwer, Antworten auf vermeintlich so leichte Fragen zu finden, wie, was ist heute eigentlich links, was ist rechts, wen soll man wählen und wie soll man handeln?

Ort: Kino Hackesche Höfe, Rosenthaler Str. 40/41, 10178 Berlin
Mittwoch, 11. Februar 2015, 19.00 Uhr: Film und Diskussion "What is left - was ist heute eigentlich (noch) links?"19.00 Uhr Begrüßung / Einführung: Dr. Tobias Mörschel, Friedrich-Ebert-Stiftung
Diskussionsrunde:
Was ist heute eigentlich (noch) Links?
Julia Friedrichs, Autorin und Journalistin
Gustav Hofer, Regisseur "What is left?"
Prof. Dr. Cornelia Koppetsch, TU Darmstadt
Luca Ragazzi, Regisseur "What is left?"
Johanna Uekermann, Vorsitzende JuSos
Moderation: Dr. Tobias Mörschel, FES

Filmvorführung: What is left? [74 min]
Was seither geschah - Die Linke und links sein in Italien heute
Gustav Hofer / Luca Ragazzi, Regisseure
22.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, kann leider kein Sitzplatz garantiert werden.
Anmeldung erforderlich: Johanna.Zander@fes.de

 
12., 19. und 25. Februar

ABI-Begleitprogramm zur Ausstellung "Aferim Yavrum - Kleine Gesten der Annäherung"

ABI Ausstellungseröffnung Januar 2015
 

Mit der Ausstellung "Aferim Yavrum - Kleine Gesten der Annäherung" der Berliner Künstlerin Silvina Der-Meguerditchian beteiligt sich das August Bebel Institut an der Eröffnung des internationalen Erinnerungsjahrs zum Völkermord an den Armenieren 1915. Während des Ersten Weltkriegs wurden im damaligen Osmanischen Reich bis zu 1,5 Millionen Armenier ermordet. In einer Erklärung vom Juni 2005 entschuldigt sich der Bundestag ausdrücklich beim armenischen Volk für die Haltung des Deutschen Reichs, das damals nichts unternommen hatte, um die Vernichtung der armenischen Minderheit zu verhindern. Vor diesem Hintergrund geht es dem August Bebel Institut mit der Präsentation der Ausstellung und dem Rahmenprogramm um Fragen der Erinnerungsarbeit, Identitätssuche und Formen der Annäherung. Fragen, die das Institut auch schon in anderen Kontexten begleitet hat und immer auch Rückschlüsse auf das Zusammenleben in der Einwanderungsstadt Berlin geben.
Die sehr persönliche Ausstellung "Aferim Yavrum - Kleine Gesten der Annäherung" zeigt Bilder, Objekte und Videos von Silvina Der-Meguerditchian, die über eine künstlerische Erinnerungs- und Trauerarbeit hinaus versuchen, neue Wege der Aussöhnung auszuloten.
Zur Ausstellung des August Bebel Instituts  "Aferim Yavrum - Kleine Gesten der Annäherung"  gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm:

Do 12. Februar, 19–21 Uhr
Wohin – Nereye?
Verdrängung in Fener-Balat / Istanbul
Film Screening und Projektvorstellung
»Wohin – Nereye?« ist eine theatrale Suche nach den Auswirkungen von Verdrängung im Viertel Fener-Balat in Istanbul. Menschen armenischer, griechischer und jüdischer Herkunft prägten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Viertel, in den 1970ern kamen Einwanderer_innen aus der Schwarzmeerregion. Heute wüten in Fener-Balat Immobilienspekulation und Kahlschlagsanierung. Basierend auf Interviews z.B. mit dem letzten armenischen Bewohner, mit einer der letzten Schülerinnen der griechischen Mädchenschule und weiteren Bewohner_innen ist ein Kaleidoskop persönlicher Erfahrungen in Fener-Balat entstanden.
Mit: Çağla İlk (Architektin und Kuratorin, büro MILK) und Silvina Der-Meguerditchian (Künstlerin)


Do 19. Februar, 19–21 Uhr
Osmanisch-Armenisches Leben vor 1915 –
zwischen Aufbruch und Gefährdung
Vortrag und Buchvorstellung
Im Osmanischen Reich lebten 2,5 Millionen Armenier_innen, 1,5 Millionen fielen dem Völkermord 1915 bis 1917 zum Opfer. Wie sah armenisches Leben vor dem Ersten Weltkrieg aus? Das internationale Projekt »Houshamadyan« gibt Antworten. Mit wissenschaftlichen und künstlerischen Mitteln will es zu einer Kultur der Erinnerung an armenisches Leben im Osmanischen Reich beitragen. Wir stellen das gleichnamige Buch vor, das Artikel, Fotos und Abbildungen von Fundstücken aus der Zeit versammelt. Und wir berichten über die noch spärliche wissenschaftliche Aufarbeitung dieses Themas.
Referentin: Elke Hartmann (Historikerin und Islamwissenschaftlerin)

Mi 25. Februar, 18–20 Uhr, anschließend Finissage
Lernen, Verstehen, Erinnern
Handbuch zur Auseinandersetzung mit dem Genozid
an den Armenier_innen
Der Abend stellt das pädagogische Handbuch zur Auseinandersetzung mit dem Genozid an den Armenier_innen 1915/16 vor, das vom Projekt »AG Genozidforschung: Lernen, Verstehen, Erinnern« vorbereitet wird. Das Handbuch will zur Erinnerung an den Genozid beitragen und zeigt auch die Rolle des Deutschen Kaiserreichs darin auf. Es hilft, das Verhältnis von Geschichte und gegenwärtiger Erfahrung zu verstehen.
Referentinnen: Leman Bilgiç (Europäische Ethnologin) und Handan Kaymak (Pädagogin, Bildungsreferentin). Beide arbeiten im Bildungsteam Berlin-Brandenburg/AG Genozidforschung. Das Projekt wird von der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« gefördert.

 
16. Februar:

AG Migration: Abendland vor dem Untergang? ... Deutschland zwischen Ängsten, Mythen und neuen Realitäten

Mit wöchentlichen "Abendspaziergängen" durch Dresden und anderen deutschen Städten versucht Pegida, Ressentiments gegenüber Flüchtlingen und Muslimen zu wecken und das Klima in unserer Gesellschaft zu vergiften. Angriffe auf Flüchtlingsheime und Brandanschläge auf Moscheen belegen, dass ein beherzter Kampf gegen diese Erscheinung nötig ist. Die AG Migration & Vielfalt - in Kooperation mit den AGen in Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Neukölln - will mit hochkarätigen ReferentInnen mit Mythen aufräumen, Realitäten zurechtrücken und über Vorschläge diskutieren, mit denen wir uns den aktuellen Bewegungen am rechten Rand der Gesellschaft entgegen stellen können.
Die Gäste:
Selmin Caliskan, Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland
Dr. Naika Foroutan, stellv. Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung
Dr. Ralf Stegner, stellvertretender Bundesvorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD Schleswig-Holstein
Montag, 16. Februar 2015, ab 19.00 Uhr
Theater Tiyatrom, Alte Jakobstraße 12, 10969 Berlin
 
18. Februar 2015:

Vernissage Vivian Maier - Street Photographer

Erstmalig in Deutschland präsentiert der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus vom 19. Februar bis 12. April 2015 die Ausstellung Vivian Maier – Street Photographer mit einer Auswahl von 120 Werken.
Vivian Maier (1926-2009) ist innerhalb weniger Jahre zu einer der wichtigsten amerikanischen Fotografinnen des 20. Jahrhunderts aufgestiegen. Dabei hat sie selber zeitlebens niemandem ihre auf über 150.000 geschätzten Aufnahmen gezeigt und einen Großteil ihres Werks selbst nie gesehen. Einige tausend unentwickelte Filmrollen fanden sich neben Vintages und Negativen 2007 in der Zwangsversteigerungsmasse, die von drei Höchstbietenden erworben wurde. Während Vivian Maier 2009 verarmt starb, erfreut sich ihr Werk unter Sammlern größter Beliebtheit.
Vivian Maiers fotografischer Blick von damals fasziniert noch heute. Eine Spurensuche hat begonnen. Geboren wurde Vivian Maier 1926 in New York als Tochter europäischer Einwanderer. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie über 40 Jahre als Kindermädchen, doch ihre wirkliche Passion war die Fotografie. Sie fing mit einer Rolleiflex-Kamera, später mit einer Leica IIIc, das urbane Leben auf den Straßen New Yorks und Chicagos ein. So entstanden eindringliche Porträtstudien. Der Betrachter von heute erlebt nicht nur die Passanten von damals, sondern erhält ganz nebenbei einen Einblick in die Wohn- und Lebensverhältnisse, den Alltag der Großstadt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Katalog zur Ausstellung Vivian Maier Street Photographer, Schirmer/Mosel Verlag, Hrsg. von John Maloof, 136 S., 110 Duotonetafeln, ISBN 978-3-8296-0563-2, € 39,80
Dokumentarfilm Finding Vivian Maier, Regie John Maloof, USA 2014, 84 min.
Vernissage am 18. Februar 2015,


Öffnungszeiten der Ausstellungen:
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr, letzter Einlass 17 Uhr 30
Montag: geschlossen.
Bitte weisen Sie sich durch ein gültiges Lichtbilddokument (Personalausweis, Führerschein oder Reisepass) aus.

 
6. März:

Krimilesung mit Isabella Bach: „VINDICTA - Strafe muss sein!“

Die Berliner Autorin Isabella Bach, die schon häufiger mit der Krimiautorinnenvereinigung „Mörderische Schwestern“ zu Gast war, stellt am 6. März in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus ihren neuesten Kriminalroman vor. Es ist ein gesellschaftskritischer Roman über Liebe und Hass, Hingabe und Kontrolle, über Vergebung und die Macht der katholischen Kirche. Angesiedelt ist er in der Parallelwelt der SM-Szene, die seit dem Bestseller „50 Shades of Grey“ reichlich Beachtung erfährt.
Lesung: 6. März, 19.30 Uhr, Eintritt frei, Spenden erwünscht, Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin. Anmeldung: im Formular auf unserer Terminseite www.spd-berlin.de/lesung-vindicta

 
13. März - Jetzt Karten reservieren!

Theater an der Parkaue: Kafkas „Die Verwandlung“

Das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie und die Berliner Stimme laden am 13. März in das Theater an der Parkaue zur Aufführung "Die Verwandlung".  Die Inszenierung des Theaters an der Parkaue treibt Kafkas groteskes Spiel um das bürgerliche Lebensmodell auf die Spitze. Eines Morgens passiert etwas Ungewöhnliches: Gregor Samsa verschläft! Als er an sich herunterblickt, sieht er sich in ein riesiges Ungeziefer verwandelt. So kann er auf keinen Fall ins Büro! Die Familie zieht sich angewidert von ihm zurück, als er beginnt, sich in seiner neuen Haut wohlzufühlen. Was passiert mit ihnen, jetzt, wo der Alleinverdiener nicht mehr aus dem Haus geht? Eine Lösung muss her, eine schnelle, saubere, radikale: Gregor Samsa muss endgültig weg!


Das Kulturforum und die Berliner Stimme haben für die Vorstellung am 13. März 25 Karten zum ermäßigten Preis von 8 Euro reserviert. Das vom Intendanten Kay Wuschek und seinem Stellvertreter Jürgen Lautenschläger geleitete Theater an der Parkaue bietet unserer Gruppe ab 17 Uhr einen Blick hinter die Bühne. Während und nach der Führung kann über die Arbeit des Theater und das Stück gesporchen werden. Die Vorstellung beginnt um 18 Uhr.
 Freitag, 13. März, 17 Uhr, Theater an der Parkaue / Junges Staatstheater Berlin, Parkaue 29, 10367 Berlin (nahe U + S Frankfurter Allee). 17 Uhr Führung, 18 Uhr Vorstellungsbeginn. Wir bitten um verbindliche Reservierungen bis 27. Februar 2015 im Formular  auf unserer Terminseite www.spd-berlin.de/theater-parkaue. Die Bezahlung der Karten zum Preis von 8 Euro erfolgt am Abend der Aufführung an der Abendkasse.

 

Gustav-Heinemann-Preis ausgeschrieben

Auch in diesem Jahr zeichnet die SPD den Einsatz für Demokratie und Zivilcourage mit dem Gustav-Heinemann-Preis aus. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Projekte können noch bis zum 13. Februar für die Auszeichnung vorgeschlagen werden.

Preiswürdig sind Gruppen oder Einzelpersonen, die sich für Bürgermut und Zivilcourage einsetzen oder die neue Ideen haben, wie wir unsere Demokratie weiterentwickeln und stabiler machen – zum Beispiel im Einsatz für Frieden und Demokratie, für Solidarität mit Schwachen, Randgruppen und Minderheiten oder für eine menschliche Arbeitswelt. 

Vorschläge ganz einfach per Email einreichen

Wie in den letzten Jahren können Sie auch dieses Jahr mitentscheiden, wer den renommierten Gustav-Heinemann-Preis bekommen soll. Schicken Sie ganz einfach ihren Vorschlag bis zum 13. Februar an: Gustav-Heinemann-Buergerpreis(at)spd.de.

Aus allen Vorschlägen wird das vom ehemaligen Bremer Bürgermeister Henning Scherf geleitete Kuratorium drei Kandidatinnen und Kandidaten auswählen, über die Sie ab Mitte März bis zum 17. April auf SPD.de abstimmen können. Mitmachen lohnt sich!

38 Jahre Gustav-Heinemann-Preis

Seit 1976 erinnert der Gustav-Heinemann-Preis an den ersten sozialdemokratischen Bundespräsidenten, der von 1969 bis 1974 im Amt war. Für Gustav Heinemann stand das Grundgesetz mit seinem Angebot an Freiheit und Gerechtigkeit in einem demokratischen und sozialen Rechtsstaat im Mittelpunkt seines Handelns und Denkens. Aus diesem Grund wird der Preis auch immer um den 23. Mai herum verliehen – dem Tag der Verkündung des Grundgesetzes.

Unter den bisherigen Gewinnern des Gustav-Heinemann-Bürgerpreises sind die Bundesarbeitsgemeinschaft kritischer Polizistinnen und Polizisten, das Forum Ziviler Friedensdienst, Transparency International, der Jesuitenpater Klaus Mertes und der SPD-Politiker Patrick Dahlemann, der im vergangenen Jahr für seinen mutigen Einsatz gegen Rechts geehrt wurde.

 

SPD Abgeordnete vor Ort - Termine, neue Büros

Die Zahl der Bürgerbüros von SPD-Abgeordneten steigt weiter. Dort finden Veranstaltungen und Gesprächsrunden statt, es gibt Beratungen und Sprechstunden.  Alle Bürgerbüros sind auf der Internetseite der SPD-Fraktion zu finden.

 

Berliner Stimme Nummer 02-2015

In der Ausgabe der Berliner Stimme vom 31. Januar lesen Sie u.a.:   Das Thema Integration stand im Mittelpunkt der diesjährigen Klausurtagung der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus.   ----  Unter Vorsitz des Berliner SPD-Landesvorsitzenden Jan Stöß hat sich am Wochenende das Forum  Metropolenpolitik der Bundes-SPD konstituiert.  ----  Sylvia-Yvonne Kaufmann fordert, europäische Steuergelder wirksamer zu schützen   ---- Berlin will die Spiele: Dennis Buchner gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Berlins Bewerbung. -----  Der SPD-Landesvorstand hat in seiner Sitzung am 19. Januar einstimmig den Abschlussbericht der Arbeitsgruppe Bezirksfinanzen zur Kenntnis genommen und zur Diskussion an die Kreise und Abteilungen gegeben. Im Interview mit der Berliner Stimme erläutern die beiden Leiter der Arbeitsgruppe Torsten Schneider und Iris Spranger die Ergebnisse und das weitere Vorgehen.  -----  Gabriel Richard-Molard über den Laizismus in Frankreich. ----- Ein Aufklärer gegen alle Widerstände: Reinhard Strecker und die Ausstellung „Ungesühnte Nazi-Justiz“.  Weitere Themen u.a.: Ausstellungs- und Kulturtipps, Hinweise auf Veranstaltungen, viele Termine.
Die nächste Ausgabe erscheint nach den Winterferien am 21. Februar 2015. Unsere E-Mail-Ausgabe ist wie immer bereits zwei Tage vorher bei den Abonnentinnen und Abonnenten.
Anregungen, Briefe, Hinweise und Beiträge sind uns herzlich willkommen. Und wenn Sie die Berliner Stimme informativ, anregend oder nützlich finden, dann empfehlen Sie sie bitte weiter. Ihre Unterstützung macht aus der Berliner Stimme auch in Zukunft ein lebendiges Diskussionsforum.
Die Redaktion freut sich über Diskussionsbeiträge an berliner.stimme@spd.de und natürlich über Abonnements (PDF-Dokument, 113.5 KB)(PDF-Bestellformular).

 

 

Aktuelle Presseschau - der Wochenrückblick

Unser Blick auf die Internetseiten von Berliner Tageszeitungen.

Freitag, 30. Januar 2015

Die taz berichtet über die Olympia-Debatte im Abgeordnetenhaus.

Der Tagesspiegel vermutet, dass Ex-BSR-Chefin Gäde-Butzlaff die Gasag leiten soll.  In der Debatte zur Olympia-Bewerbung im Abgeordnetenhaus fehlt einigen Senatsmitgliedern der Olympia-Button. Das Parlament setzt sich für den Karneval der Kulturen ein. Der BER meldet Fortschritte bei den Planungsunterlagen.

Im Interview mit der Berliner Zeitung erläutert Klaus Harpprecht seine Sicht auf Geschichte und aktuelle Entwicklungen. Die Gasag entscheidet über die Nachfolge im Vorstandsvorsitz. In Sachen Schulsanierung in Steglitz-Zehlendorf verbittet sich die SPD die Kritik des CDU-Justizsenators. Kommentator Weingärtner (sic) wundert sich über die Anweisung von Neuköllns Bezirksbürgermeister Buschkowsky zur Rebstock-Vernichtung.

Die Berliner Morgenpost berichtet über die voraussichtlichen Mietsteigerungen nach Schließung des Flughafens Tegel. An der Gasag-Spitze wird voraussichtlich künftig Vera Gäde-Butzlaff stehen. In der Stadt haben zuletzt 76.000 Fachkräfte gefehlt.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Die taz blickt zurück auf die Amtszeit von Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky. Die Opposition will per Verfassungsänderung Berlinerinnen und Berliner über Großprojekte entscheiden lassen. Die zuständige Behörde lehnt Beschlagnahmungen von Ferienwohnungen für Flüchtlinge, wie von der grünen Bürgermeisterin Herrmann vorgeschlagen, aus rechtlichen Gründen ab. Friedrich Christian Flick schenkt Berlin weitere 104 moderne Gemälde.

Der Tagesspiegel begleitet die letzte BVV-Sitzung von Heinz Buschkowsky in Neukölln. Ein Legionellenfund an einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wird erst mit Verspätung weitergegeben. Das Parlament plant die Energiewende in Berlin.

Die Berliner Zeitung berichtet von überfüllten U-Bahnen und sieht wenig Besserung bis zum Sommer. In den Szenevierteln beginnen die Mieten etwas zu bröckeln, am Stadtrand steigen sie. Der Zoo beginnt, seine NS-Vergangenheit aufzuarbeiten. Die Opposition will mehr Bürgerfragungen durchsetzen.

Die Berliner Morgenpost befasst sich mit der gegenläufigen Mietentwicklung in den Berliner Kiezen. Die Sanierung von Schulen wird zum Streitpunkt.  Heinz Buschkowsky zieht Bilanz der Arbeit in Neukölln. Der Stromverbrauch in der wachsenden Stadt sinkt.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Die taz berichtet etwas flapsig über den Abschied von Heinz Buschkowsky. Im Interview betonen die drei Vorsitzenden der Oppositionsfraktionen, dass sie nicht nur Mitläufer waren.

Der Tagesspiegel würdigt Heinz Buschkowsky zum Abschied auch mit einer Zitatsammlung und die "Überfliegerin" Franziska Giffey als Nachfolgerin. Berlinale-Chef Kosslick hält nichts von Polizeischutz für ein Filmfestival.

Die Berliner Zeitung berichtet über den Abgang von "Genosse Klartext"  und stellt Stimmen zum Rücktritt von Heinz Buschkowsky zusammen. Neukölln sei aber besser als sein Ruf.  In Pankow werden Neubaupläne für 2700 Wohnungen entwickelt.

Die Berliner Morgenpost würdigt die Verdienste von Heinz Buschkowsky und stellt die voraussichtliche Nachfolgerin Franziska Giffey vor. Der Bezirk Mitte will weiter die "Körperwelten"-Ausstellung verhindern.

Dienstag, 27. Januar 2015

Die taz berichtet über die unterschiedlichen Reaktionen von griechischen Berlinern auf den Ausgang der Wahl.

Der Tagesspiegel zieht den historischen Bogen von Auschwitz in die Gegenwart. Der Weiterbetrieb des Streichelzoos im Viktoriapark durch den Tierschutzverein scheint gescheitert.  Innensenator Henkel lehnt SPD-Pläne für ein Landeseinwanderungsamt ab. Der Berliner Pergida-Ableger demonstrierte nur kurz.

Die Berliner Zeitung berichtet über die Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Befreiung in Auschwitz. 550 Menschen demonstrierten bei "Bärgida", doppelt so viele dagegen. Die BVG muss in U-Bahnwagen investieren. Monika Herrmanns Vorschlag zur Beschlagnahme von Ferienwohnungen findet wenig Unterstützung.

Die Berliner Morgenpost zitiert aus der Rede von Bundespräsident Gauck zum Gedenken an den Holocaust.  Musiklehrer können an  der Steglitz-Zehlendorfer Musikschule nicht mehr ihren Lebensunterhalt verdienen. Die CDU lehnt Beschlüsse der SPD-Fraktionsklausur zur Kostenfreiheit der Kita und zur Ausländerbehörde ab.  Die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals am Canisius-Kolleg kommt nicht recht voran.

 

Montag, 26. Januar 2015

Die taz fasst die Beratungen der SPD-Fraktion auf der Klausurtagung unter der Überschrift "SPD gegen Pegida und Henkel" zusammen. In der Innenverwaltung hält man Vereinfachungen in der Flüchtlingspolitik für zu teuer.

Im Tagesspiegel beschreibt der Historiker Heinrich-August Winkler die Schwierigkeiten islamischer Gesellschaften mit der Demokratie. Der Sanierungsbedarf der Berliner Schulen wird zusammengestellt. Über die zahlreichen Sperrungen der Straße des 17. Juni gibt es Beschwerden. SPD-Fraktionschef Raed Saleh fordert eine neue Willkommenskultur in der Ausländerbehörde. Im Kommentar wird eine argumentative Werbung für Olympische Spiele angemahnt.

Die Berliner Zeitung geht der Frage nach, warum Berlin so rasant wächst. Der Ostbahnhof verliert Zuganbindungen.

Die Berliner Morgenpost berichtet über Pläne, den Straßenbahnausbau im Westteil der Stadt voranzutreiben. SPD-Fraktionschef Raed Saleh will den Begriff Patriotismus zurückerobern.  Die Mitgliedszahlen der Berliner Parteien sind rückläufig.

 

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