Komplettansicht

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir begrüßen Sie wieder beim wöchentlichen aktuellen Newsletter der Berliner SPD.

"Wir wollen die Spiele"

Olympiabanner
 

„Wir wollen die Spiele!“ – mit dieser klaren Aussage werben in allen Bezirken und an zahlreichen Infoständen die Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten von diesem  Wochenende an für die Olympischen Spiele in unserer Stadt.
„Mit Flugblättern und Infomaterialien wollen wir mit dazu beitragen, für dieses einmalige Ereignis zu werben. Viele Berliner SozialdemokratInnen sind begeistert von der Idee, Olympia in die Stadt zu holen. Aber sie kennen auch die Bedenken und Fragen der Berlinerinnen und Berliner aus ihrem eigenen Umfeld. Umso wichtiger ist es, im persönlichen Gespräch darauf aufmerksam zu machen, dass das Berliner Olympia-Konzept Hand und Fuß hat und die ganze Stadt enorm bereichern wird“, so Dennis Buchner, Landesgeschäftsführer der Berliner SPD.

Alle Informationen zur Bewerbung hat der Berliner Senat auf seiner Internetseite http://wirwollendiespiele.de/ zusammengestellt.

Auf unserer neuen  Themenseite finden Sie u.a.  Antworten zu den häufigsten Fragen zur Bewerbung

 

Investitionen ins Wachstum Berlins

Matthias Kollatz-Ahnen
 

Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) hat am Dienstag ein Konzept für zusätzliche Investitionen in Berlins Infrastruktur vorgestellt. Dafür stehen aus dem Finanzierungsüberschuss des Jahres 2014 insgesamt 438 Mio. Euro zur Verfügung. Ein Betrag in gleicher Höhe wird zur Schuldentilgung verwendet. Die Koalitionsfraktionen kündigten am Donnerstag an, die Investitionsmittel um weitere 100 Millionen Euro aus der BER-Rücklage aufstocken zu wollen, um vor allem die Bezirke besser auszustatten.

Senator Dr. Kollatz-Ahnen: „Wir schlagen für das Sondervermögen keine riesigen Sanierungsprogramme vor, sondern ganz konkrete Einzelprojekte, die in sich abgeschlossen sind und zügig begonnen und umgesetzt werden können. Denn mir ist wichtig, dass das zur Verfügung stehende Geld rasch zu spürbaren Verbesserungen in der Infrastruktur führt."

Für die Soziale Infrastruktur in den Bezirken soll im Rahmen des Sondervermögens ein Fonds im Umfang von 52 Mio. € für bestandserhaltende und bestandserweiternde Maßnahmen in die Bezirken geschaffen werden.

Aufgrund der steigenden Fahrgastzahlen im ÖPNV sind aus dem Sondervermögen 58 Mio. € für die Beschaffung von U-Bahnen im sogenannten Großprofil für die BVG vorgesehen.

Im Bereich der Berliner Krankenhäuser sollen insgesamt 108 Mio. € investiert werden. Davon entfallen 53 Mio. € auf die Charité-Standorte Rudolf-Virchow-Klinikum und das Klinikum Benjamin-Franklin, 55 Mio. € auf drei Vivantes-Standorte sowie vier weitere Kliniken (DRK-Klinikum Westend, Ev. Waldkrankenhaus Spandau, St. Hedwig-Kliniken und Unfallkrankenhaus Berlin).  Bis zu 60 Mio. € sieht das Sondervermögen für den Bau von zwei Multifunktionsbädern vor,

Erhebliche Mittel fließen in den Bildungsbereich. Hier stehen weitere 67 Millionen Euro aus den freiwerdenden Bafög-Mitteln zur Verfügung.

 

 

Eva Högl: Zuwanderung ist in unserem Interesse

Dr. Eva Högl
 

Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und Berliner Bundestagsabgeordnete Eva Högl hat sich für ein Einwanderungsgesetz ausgesprochen. "Neue, bessere Regeln zur Einwanderung bieten die Chance für eine Bestandsaufnahme der vielen verschiedenen Zuwanderungsregelungen, die wir haben", erklärte sie. "Eine gezielte Einwanderung könnte dem Fachkräftemangel hierzulande entgegenwirken. Wir müssen unsere Einwanderungsregeln klarer und übersichtlicher gestalten, um Deutschland für qualifizierte Einwanderer attraktiv machen."

Zuwanderung sei angesichts des demographischen Wandels notwendig. "Für unsere alternde und schrumpfende Gesellschaft ist Zuwanderung und Weltoffenheit im besten nationalen Interesse. Daher müssen wir noch mehr darum werben, dass aus aller Welt Menschen nach Deutschland kommen, um hier zu arbeiten", so Eva Högl.

Eine Mehrheit der Bevölkerung teile die Ansicht, dass mehr Zuwanderung notwendig sei, erklärte die Bundestagsabgeordnete. "Wir brauchen ein Einwanderungsrecht, das die bestehenden Einwanderungsmöglichkeiten bündelt und bewirbt, damit auch viele Menschen diese Möglichkeiten nutzen, und das zudem noch breitere legale Möglichkeiten der Einwanderung schafft. Das könnte den Druck vom Asylsystem nehmen und helfen, Ängste und Vorurteile in der Bevölkerung abzubauen. Darüber hinaus müssen wir unsere Anstrengungen bei der Integration noch weiter verstärken. Insbesondere ein frühzeitiger Zugang zu Integrationskursen und zum Spracherwerb hilft den hier ankommenden Menschen, sich schneller in unserer Gesellschaft zurecht zu finden."

mehr auf der Seite der SPD-Bundestagsfraktion

 

SPD Klausur: Neue Impulse für den Frieden - Beschluss zur Ost- und Entspannungspolitik

Auf einer Vorstandsklausur im brandenburgischen Nauen am vergangenen Wochenende hat die SPD erste Weichen für die Zeit nach der Großen Koalition gestellt und für eine neue Ost- und Entspannungspolitik geworben. Für Waffenlieferungen in die Ukraine gab es eine klare Absage.

Sigmar Gabriel machte klar, dass Waffenlieferungen in das Spannungsgebiet für die Bundesregierung nicht in Frage kommen. Als Wirtschaftsminister werde er solche Ausfuhren nicht genehmigen. Um Stück für Stück die Krise zu entschärfen, wirbt die SPD dafür, neben Sanktionen die Gesprächskanäle nicht abreißen zu lassen – unter anderem müsse der NATO-Russlandrat fortgesetzt werden. Bereits im ersten Halbjahr will die SPD auf einem Kongress mit internationalen Partnern „Die Strategie des Friedens – Für eine neue Ost- und Entspannungspolitik“ beraten.

Ein weiterer Schwerpunkt für die SPD ist die Wachstumspolitik. Mit der neuen Führung in der EU sieht Gabriel eine wichtige Trendwende erreicht. Dabei unterstrich er die Bedeutung von Strukturreformen und Haushaltskonsolidierung für die Zukunft. Entscheidend sei aber vor allem, dass mit der neuen EU-Kommission nun auch „mehr für Wachstum, Beschäftigung, Arbeit und Wettbewerbsfähigkeit getan wird“, betonte Sigmar Gabriel.

 

Billigjobs für Paketboten der Post: Bundesregierung muss sich einmischen!

 

Der Berliner Bundestagsabgeordnete Swen Schulz (SPD) fordert die Bundesregierung auf, sich in die Entscheidung über Billigjobs bei der Post einzumischen. Nachdem Pläne des Vorstandes öffentlich wurden, in Tochtergesellschaften Paketboten zu deutlich schlechteren Bedingungen als für die Stammbelegschaft üblich zu beschäftigen, hatte Schulz die Bundesregierung gefragt, ob sie das Thema im Aufsichtsrat der Deutschen Post AG ansprechen und wie sie sich dazu verhalten wird.

"Die Antwort des Bundesfinanzministeriums ist nicht befriedigend", so Schulz. "Die Zuständigkeit für das operative Geschäft liege ausschließlich beim Vorstand. Die Bundesregierung darf es sich aber nicht so einfach machen. Der Bund muss sich als Anteilseigner vielmehr einmischen und dem Vorstand seine Haltung zu dieser wichtigen Entscheidung verdeutlichen. Und das kann nur eines heißen: Eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen darf es nicht geben. Es gibt gute Gründe dafür, dass der Haustarifvertrag für alle Postbeschäftigten beibehalten wird."

 

Fachtagung „Strategien gegen rechts“

Susanne Kitschun, Fachausschuss-Vorsitzende, begrüßt die anwesenden Gäste.

 

Die Berliner SPD lud am 10. Februar 2015, zu einer Fachtagung zum Thema „Strategien gegen rechts“ ein.

SozialdemokratInnen und Akteure aus Zivilgesellschaft, Institutionen und Wirtschaft diskutierten u.a. zu den Themen „Wie kann Diskriminierung in der Verwaltung und in öffentlichen Institutionen verhindert werden?“, „Welche Lücken kann und muss ein Landesantidiskriminierungsgesetz füllen?“, „Wie kann demokratiefördernde Arbeit in Regeleinrichtungen zum festen Bestandteil der Arbeit gemacht werden? Wie werden auch demokratieferne Milieus erreicht?“ und „Wie können Volksparteien in der Gesellschaft und in den eigenen Reihen gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vorgehen?“.

Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten und brachten ihre eigene Sichtweise darüber, welche Strategien die Politik auf den Weg bringen muss, um rechte, rassistische, antisemitische und homophobe Gewalt, Hassideologien sowie Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu verhindern, ein.

Im Herbst 2012 wurde die Arbeitsgruppe „Strategien gegen rechts“ vom SPD-Landesvorstand eingesetzt und hatte zunächst eine umfassende Lageanalyse erarbeitet. Seit Ende 2014 ist aus dieser Arbeitsgruppe ein Fachausschuss entstanden, der sich diesem wichtigen Querschnittsthema annimmt und dessen aktuelles Hauptprojekt die Erarbeitung eines Antrags „Strategien gegen rechts in einer Stadt der Vielfalt“ ist. Die Ergebnisse der Fachtagung werden in diesen Antrag einfließen.

 

Fachausschuss Mobilität: Verbindungen nach Polen verbessern

Der Fachausschuss Mobilität der SPD Berlin will die Eisenbahnverbindungen nach Pollen verbessern. In seiner Sitzung am 11. Februar hat der Fachausschuss einstimmig einen Beschluss gefasst, der eingebettet ist in die gemeinsamen Aktivitäten und Forderungen der Landesregierungen und Parlamente von Berlin und Brandenburg und des VBB, zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Eisenbahnverbindungen zwischen Deutschland und Polen.

 

 

Spenden für die Berliner SPD

Danke für Deine Spende
 

Die politische Arbeit der Berliner SPD finanziert sich zu einem großen Teil aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden der 17.000 Mitglieder. Sie können diese Arbeit mit Ihrer Spende unterstützen.

 
Heute Abend:

Einladung zur Eröffnung des Bürgerbüros von Björn Eggert

Der Abgeordnete Björn Eggert lädt zur Eröffnung seines neuen Bürgerbüro in Kreuzberg herzlich ein. Er hat ein gemeinsames Bürgerbüro mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Cansel Kiziltepe. Unter dem Motto „Politik vor Ort und nah bei den Menschen“ werden Sprechstunden und Veranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger angeboten.

Freitag, 13. Februar 2015, ab 19.00 Uhr
Bürgerbüro, Urbanstraße 1, 10961 Berlin

 

Trauer um Hans Kremendahl

Im Alter von 66 Jahren ist am 10. Februar der langjährige Berliner SPD-Politiker und Oberbürgermeister von Wuppertal, Dr. Hans Kremendahl, verstorben. Die Berliner SPD, so der Landesvorsitzende der Berliner SPD Jan Stöß, habe "mit Trauer und Betroffenheit" von seinem Tod erfahren. "Auch wenn Hans Kremendahl sich seit vielen Jahren als Oberbürgermeister und später als engagierter Bürger und Schirmherr zahlreicher sozialer Projekte in Wuppertal engagierte, hat er als Abgeordneter des Berliner Abgeordnetenhauses, als Landesgeschäftsführer unserer Berliner SPD und als Staatssekretär in drei unterschiedlichen Senatsressorts Spuren hinterlassen. Viele Genossinnen und Genossen, die mit ihm seit Anfang der 70er Jahre bis Mitte der 90er den politischen Weg gegangen sind, werden sich gerne an die gemeinsame Zeit, die gemeinsamen Kämpfe und auch Erfolge erinnern. Wir Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gedenken einem von uns und danken ihm im stillen Erinnern. Seiner Familie sprechen wir unser Beileid aus. Hans Kremendahl musste viel zu früh von uns gehen.“

 
19. und 25. Februar

ABI-Begleitprogramm zur Ausstellung "Aferim Yavrum - Kleine Gesten der Annäherung"

ABI Ausstellungseröffnung Januar 2015
 

Mit der Ausstellung "Aferim Yavrum - Kleine Gesten der Annäherung" der Berliner Künstlerin Silvina Der-Meguerditchian beteiligt sich das August Bebel Institut an der Eröffnung des internationalen Erinnerungsjahrs zum Völkermord an den Armenieren 1915. Während des Ersten Weltkriegs wurden im damaligen Osmanischen Reich bis zu 1,5 Millionen Armenier ermordet. In einer Erklärung vom Juni 2005 entschuldigt sich der Bundestag ausdrücklich beim armenischen Volk für die Haltung des Deutschen Reichs, das damals nichts unternommen hatte, um die Vernichtung der armenischen Minderheit zu verhindern. Vor diesem Hintergrund geht es dem August Bebel Institut mit der Präsentation der Ausstellung und dem Rahmenprogramm um Fragen der Erinnerungsarbeit, Identitätssuche und Formen der Annäherung. Fragen, die das Institut auch schon in anderen Kontexten begleitet hat und immer auch Rückschlüsse auf das Zusammenleben in der Einwanderungsstadt Berlin geben.
Die sehr persönliche Ausstellung "Aferim Yavrum - Kleine Gesten der Annäherung" zeigt Bilder, Objekte und Videos von Silvina Der-Meguerditchian, die über eine künstlerische Erinnerungs- und Trauerarbeit hinaus versuchen, neue Wege der Aussöhnung auszuloten.
Zur Ausstellung des August Bebel Instituts  "Aferim Yavrum - Kleine Gesten der Annäherung"  gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm:

Do 19. Februar, 19–21 Uhr
Osmanisch-Armenisches Leben vor 1915 –
zwischen Aufbruch und Gefährdung
Vortrag und Buchvorstellung
Im Osmanischen Reich lebten 2,5 Millionen Armenier_innen, 1,5 Millionen fielen dem Völkermord 1915 bis 1917 zum Opfer. Wie sah armenisches Leben vor dem Ersten Weltkrieg aus? Das internationale Projekt »Houshamadyan« gibt Antworten. Mit wissenschaftlichen und künstlerischen Mitteln will es zu einer Kultur der Erinnerung an armenisches Leben im Osmanischen Reich beitragen. Wir stellen das gleichnamige Buch vor, das Artikel, Fotos und Abbildungen von Fundstücken aus der Zeit versammelt. Und wir berichten über die noch spärliche wissenschaftliche Aufarbeitung dieses Themas.
Referentin: Elke Hartmann (Historikerin und Islamwissenschaftlerin)

Mi 25. Februar, 18–20 Uhr, anschließend Finissage
Lernen, Verstehen, Erinnern
Handbuch zur Auseinandersetzung mit dem Genozid
an den Armenier_innen
Der Abend stellt das pädagogische Handbuch zur Auseinandersetzung mit dem Genozid an den Armenier_innen 1915/16 vor, das vom Projekt »AG Genozidforschung: Lernen, Verstehen, Erinnern« vorbereitet wird. Das Handbuch will zur Erinnerung an den Genozid beitragen und zeigt auch die Rolle des Deutschen Kaiserreichs darin auf. Es hilft, das Verhältnis von Geschichte und gegenwärtiger Erfahrung zu verstehen.
Referentinnen: Leman Bilgiç (Europäische Ethnologin) und Handan Kaymak (Pädagogin, Bildungsreferentin). Beide arbeiten im Bildungsteam Berlin-Brandenburg/AG Genozidforschung. Das Projekt wird von der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« gefördert.

 
16. Februar:

AG Migration: Abendland vor dem Untergang? ... Deutschland zwischen Ängsten, Mythen und neuen Realitäten

Mit wöchentlichen "Abendspaziergängen" durch Dresden und anderen deutschen Städten versucht Pegida, Ressentiments gegenüber Flüchtlingen und Muslimen zu wecken und das Klima in unserer Gesellschaft zu vergiften. Angriffe auf Flüchtlingsheime und Brandanschläge auf Moscheen belegen, dass ein beherzter Kampf gegen diese Erscheinung nötig ist. Die AG Migration & Vielfalt - in Kooperation mit den AGen in Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Neukölln - will mit hochkarätigen ReferentInnen mit Mythen aufräumen, Realitäten zurechtrücken und über Vorschläge diskutieren, mit denen wir uns den aktuellen Bewegungen am rechten Rand der Gesellschaft entgegen stellen können.
Die Gäste:
Selmin Caliskan, Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland
Dr. Naika Foroutan, stellv. Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung
Dr. Ralf Stegner, stellvertretender Bundesvorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD Schleswig-Holstein
Montag, 16. Februar 2015, ab 19.00 Uhr
Theater Tiyatrom, Alte Jakobstraße 12, 10969 Berlin
 
18. Februar 2015:

Vernissage Vivian Maier - Street Photographer

Erstmalig in Deutschland präsentiert der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus vom 19. Februar bis 12. April 2015 die Ausstellung Vivian Maier – Street Photographer mit einer Auswahl von 120 Werken.
Vivian Maier (1926-2009) ist innerhalb weniger Jahre zu einer der wichtigsten amerikanischen Fotografinnen des 20. Jahrhunderts aufgestiegen. Dabei hat sie selber zeitlebens niemandem ihre auf über 150.000 geschätzten Aufnahmen gezeigt und einen Großteil ihres Werks selbst nie gesehen. Einige tausend unentwickelte Filmrollen fanden sich neben Vintages und Negativen 2007 in der Zwangsversteigerungsmasse, die von drei Höchstbietenden erworben wurde. Während Vivian Maier 2009 verarmt starb, erfreut sich ihr Werk unter Sammlern größter Beliebtheit.
Vivian Maiers fotografischer Blick von damals fasziniert noch heute. Eine Spurensuche hat begonnen. Geboren wurde Vivian Maier 1926 in New York als Tochter europäischer Einwanderer. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie über 40 Jahre als Kindermädchen, doch ihre wirkliche Passion war die Fotografie. Sie fing mit einer Rolleiflex-Kamera, später mit einer Leica IIIc, das urbane Leben auf den Straßen New Yorks und Chicagos ein. So entstanden eindringliche Porträtstudien. Der Betrachter von heute erlebt nicht nur die Passanten von damals, sondern erhält ganz nebenbei einen Einblick in die Wohn- und Lebensverhältnisse, den Alltag der Großstadt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Katalog zur Ausstellung Vivian Maier Street Photographer, Schirmer/Mosel Verlag, Hrsg. von John Maloof, 136 S., 110 Duotonetafeln, ISBN 978-3-8296-0563-2, € 39,80
Dokumentarfilm Finding Vivian Maier, Regie John Maloof, USA 2014, 84 min.
Vernissage am 18. Februar 2015,


Öffnungszeiten der Ausstellungen:
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr, letzter Einlass 17 Uhr 30
Montag: geschlossen.
Bitte weisen Sie sich durch ein gültiges Lichtbilddokument (Personalausweis, Führerschein oder Reisepass) aus.

 
20. Februar:

Autoren-Lesung über das Leben von Regine Hildebrandt

Am 20. Februar 2015 um 19 Uhr liest der Autor, Journalist und Kritiker Hans-Dieter Schütt im Wahlkreisbüro von Franziska Becker aus der Biographie über Regine Hildebrandt "Ich seh doch, was hier los ist" (Verlag aufbau, 2007).
Regine Hildebrandt war eine der beliebtesten Politikerinnen im wiedervereinten Deutschland. Die Sozialdemokratin "eckte" manchmal an, redete häufig Klartext und sprach Sachen aus, die viele nur dachten. Bis zu ihrem Tod 2001 gönnte sich die rastlose "Mutter Courage des Ostens" meist nur wenig Ruhe.

Hans-Dieter Schütt setzte Regine Hildebrandt mit seiner umfassenden Biographie 2007 ein Denkmal. Er greift auf nicht veröffentlichtes Material aus dem Familienarchiv zurück und führte Gespräche mit Frauen und Männern, die sie gut kannten. Die Biographie beschreibt die Kindheit, den schulischen, beruflichen und späteren politischen Lebensweg Regine Hildebrandts. Die Leserinnen und Leser erleben die Wende in der DDR aus der Sicht von Regine Hildebrandt mit, etwa als Ministerin der letzten DDR-Regierung und später als langjährige Ministerin unter Manfred Stolpe in Brandenburg.
Der Autor Hans-Dieter Schütt (Jg. 1948) arbeitete von 1973-1989 bei der Tageszeitung "Junge Welt". Von 1992-2012 war er Feuilletonredakteur beim "Neuen Deutschland". Schütt ist Herausgeber und Autor zahlreicher Bücher.

 
Wann? Freitag, 20. Februar 2015, 19 h
Wo? Wahlkreisbüro Franziska Becker, Fechnerstraße 6a, 10715 Berlin
Anmeldung? Vor Ort, telefonisch unter 01575-438 70 74 (Sprachbox) oder per E-Mail unter franziska.becker@spd.parlament-berlin.de.

 
6. März:

Krimilesung mit Isabella Bach: „VINDICTA - Strafe muss sein!“

Die Berliner Autorin Isabella Bach, die schon häufiger mit der Krimiautorinnenvereinigung „Mörderische Schwestern“ zu Gast war, stellt am 6. März in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus ihren neuesten Kriminalroman vor. Es ist ein gesellschaftskritischer Roman über Liebe und Hass, Hingabe und Kontrolle, über Vergebung und die Macht der katholischen Kirche. Angesiedelt ist er in der Parallelwelt der SM-Szene, die seit dem Bestseller „50 Shades of Grey“ reichlich Beachtung erfährt.
Lesung: 6. März, 19.30 Uhr, Eintritt frei, Spenden erwünscht, Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin. Anmeldung: im Formular auf unserer Terminseite www.spd-berlin.de/lesung-vindicta

 
13. März - Jetzt Karten reservieren!

Theater an der Parkaue: Kafkas „Die Verwandlung“

Das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie und die Berliner Stimme laden am 13. März in das Theater an der Parkaue zur Aufführung "Die Verwandlung".  Die Inszenierung des Theaters an der Parkaue treibt Kafkas groteskes Spiel um das bürgerliche Lebensmodell auf die Spitze. Eines Morgens passiert etwas Ungewöhnliches: Gregor Samsa verschläft! Als er an sich herunterblickt, sieht er sich in ein riesiges Ungeziefer verwandelt. So kann er auf keinen Fall ins Büro! Die Familie zieht sich angewidert von ihm zurück, als er beginnt, sich in seiner neuen Haut wohlzufühlen. Was passiert mit ihnen, jetzt, wo der Alleinverdiener nicht mehr aus dem Haus geht? Eine Lösung muss her, eine schnelle, saubere, radikale: Gregor Samsa muss endgültig weg!


Das Kulturforum und die Berliner Stimme haben für die Vorstellung am 13. März 25 Karten zum ermäßigten Preis von 8 Euro reserviert. Das vom Intendanten Kay Wuschek und seinem Stellvertreter Jürgen Lautenschläger geleitete Theater an der Parkaue bietet unserer Gruppe ab 17 Uhr einen Blick hinter die Bühne. Während und nach der Führung kann über die Arbeit des Theaters und das Stück gesprochen werden. Die Vorstellung beginnt um 18 Uhr.
 Freitag, 13. März, 17 Uhr, Theater an der Parkaue / Junges Staatstheater Berlin, Parkaue 29, 10367 Berlin (nahe U + S Frankfurter Allee). 17 Uhr Führung, 18 Uhr Vorstellungsbeginn. Wir bitten um verbindliche Reservierungen bis 27. Februar 2015 im Formular  auf unserer Terminseite www.spd-berlin.de/theater-parkaue. Die Bezahlung der Karten zum Preis von 8 Euro erfolgt am Abend der Aufführung an der Abendkasse.

 

SPD Abgeordnete vor Ort - Termine, neue Büros

Die Zahl der Bürgerbüros von SPD-Abgeordneten steigt weiter. Dort finden Veranstaltungen und Gesprächsrunden statt, es gibt Beratungen und Sprechstunden. 

Der Abgeordnete Björn Eggert eröffnet sein neues Bürgerbüro in Kreuzberg und lädt  dazu herzlich ein: Freitag, 13. Februar 2015, ab 19.00 Uhr, Urbanstraße 1, 10961 Berlin
Björn Eggert hat ein gemeinsames Bürgerbüro mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Cansel Kiziltepe. Unter dem Motto „Politik vor Ort und nah bei den Menschen“ werden Sprechstunden und Veranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger angeboten.
Alle Bürgerbüros sind auf der Internetseite der SPD-Fraktion zu finden.

 

Berliner Stimme Nummer 02-2015

In der Ausgabe der Berliner Stimme vom 31. Januar lesen Sie u.a.:   Das Thema Integration stand im Mittelpunkt der diesjährigen Klausurtagung der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus.   ----  Unter Vorsitz des Berliner SPD-Landesvorsitzenden Jan Stöß hat sich am Wochenende das Forum  Metropolenpolitik der Bundes-SPD konstituiert.  ----  Sylvia-Yvonne Kaufmann fordert, europäische Steuergelder wirksamer zu schützen   ---- Berlin will die Spiele: Dennis Buchner gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Berlins Bewerbung. -----  Der SPD-Landesvorstand hat in seiner Sitzung am 19. Januar einstimmig den Abschlussbericht der Arbeitsgruppe Bezirksfinanzen zur Kenntnis genommen und zur Diskussion an die Kreise und Abteilungen gegeben. Im Interview mit der Berliner Stimme erläutern die beiden Leiter der Arbeitsgruppe Torsten Schneider und Iris Spranger die Ergebnisse und das weitere Vorgehen.  -----  Gabriel Richard-Molard über den Laizismus in Frankreich. ----- Ein Aufklärer gegen alle Widerstände: Reinhard Strecker und die Ausstellung „Ungesühnte Nazi-Justiz“.  Weitere Themen u.a.: Ausstellungs- und Kulturtipps, Hinweise auf Veranstaltungen, viele Termine.
Die nächste Ausgabe erscheint nach den Winterferien am 21. Februar 2015. Unsere E-Mail-Ausgabe ist wie immer bereits zwei Tage vorher bei den Abonnentinnen und Abonnenten.
Anregungen, Briefe, Hinweise und Beiträge sind uns herzlich willkommen. Und wenn Sie die Berliner Stimme informativ, anregend oder nützlich finden, dann empfehlen Sie sie bitte weiter. Ihre Unterstützung macht aus der Berliner Stimme auch in Zukunft ein lebendiges Diskussionsforum.
Die Redaktion freut sich über Diskussionsbeiträge an berliner.stimme@spd.de und natürlich über Abonnements (PDF-Dokument, 113.5 KB)(PDF-Bestellformular).

 

 

Aktuelle Presseschau - der Wochenrückblick

Unser Blick auf die Internetseiten von Berliner Tageszeitungen.

Freitag, 13. Februar 2015

Die taz berichtet über die Proteste von Mietern einer privatisierten Reinickendorfer Siedlung. In Tiergarten könnte eine kaum genutzte Jugendverkehrsschule dem Wohnungsbau weichen.

Der Tagesspiegel informiert über die erste Bürgerdiskussion zur Olympia-Bewerbung mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller. Am Kleistpark wollen Bürger einen Weg und ein Studentenwohnheim verhindern. 

Die Berliner Zeitung beklagt das lautstarke Gebrüll einer kleinen Gruppe beim Dialog zur Olympia-Bewerbung. Ein Beirat will sich um die Betreuung muslimischer Insassen von Haftanstalten kümmern.  Die Koalitionsfraktionen wollen das Sondervermögen zur wachsenden Stadt um 100 Millionen Euro vor allem für Investitionen in die Bezirke aufstocken. Berlins Einwohnerzahl ist 2014 um über 44.000 Menschen gestiegen. 

Die Berliner Morgenpost berichtet über die Störung des Olympia-Forums durch einige wenige Teilnehmer. Die Koalitionsfraktionen stocken die Investitionsmittel für die Bezirke auf. Der Zuzug nach Berlin hält weiter an.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Die taz berichtet über die Hintergründe der Fluchtbewegung aus dem Kosovo. Das Blatt macht sich Gedanken, wo die Dealer aus dem ab April drogenfreien Görlitzer Park künftig zu finden sein werden. Nach der Schließung des Hans-Wurst-Theaters in Schöneberg muss der Senat die Rückbaukosten für die Bühne übernehmen.

Der Tagesspiegel berichtet über den Abschied von Richard von Weizsäcker. Der RBB-Chefredakteur erläutert das Konzept der AbendschauThilo Sarrazin schafft auch zum 70. Geburtstag Deutschland ab. Zum Bürgerforum über die Olympiabewerbung kommen die politisch Verantwortlichen nicht.

Die Berliner Zeitung blickt auf die Olympia-Bewerber Berlin und Hamburg.  . Ein 19stöckiges Hotel am Alex macht dem Fernsehturm Konkurrenz.

Die Berliner Morgenpost berichtet über das Werben Michael Müllers für Olympia in Berlin.  Ein Marzahner CDU-Stadtrat  fordert zusätzliche Mittel aus dem Investitionspaket für den Straßenbau. Ein Immobilienverband rechnet vor, dass ein Wohnungskauf in Berlin oft günstiger ist als die Miete.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Die taz befasst sich mit einer wenig komischen Olympia-Satire, der eine Abmahnung viel Aufmerksamkeit beschert. In Marzahn marschiert eine kleine Gruppe Rechtsextremer auf. In einer Neuköllner Bibliothek soll ein Sicherheitsdienst für Ordnung sorgen.

Der Tagesspiegel weist auf den Staatsakt für Richard von Weizsäcker hin. Die BVG braucht schnellere Investitionen in die U-Bahn. Die Schulen in Friedrichshain-Kreuzberg wollen selbst kleinere Reparaturen in Auftrag geben. Ein Wachschutz-Konzept wird an einer Neuköllner Bibliothek erprobt. Berlin will wieder stärker in die Substanz investieren.

Die Berliner Zeitung berichtet über den aktuellen Stand der Hochhausplanung am Alex. Die Trauerfeier für Richard von Weizsäcker führt zu Straßensperrungen und Umleitungen.  Berlin kann  Schulden zurückzahlen und in die wachsende Stadt investieren.  Mehr Quereinsteiger bewerben sich für den Schuldienst.  Für den BER findet sich kein Generalplaner.

Die Berliner Morgenpost berichtet über den Trauerzug für Richard von Weizsäcker. Der Bedarf an Wachschutz in öffentlichen Einrichtungen steigt. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller wirbt für die Olympischen Spiele.  Rund eine halbe Milliarde Euro steht für Investitionen in der Stadt zur Verfügung. Die Suche nach einem Generalplaner für den BER blieb erneut erfolglos.

Dienstag, 10. Februar 2015

In der  taz  erzählen  Anwohner aus Westend. wie sie Flüchtlinge unterstützen. Die BVG meldet zahlreiche Schwarzfahrer.

Der Tagesspiegel weist mit Bildungssenatorin Sandra Scheeres auf die Vorteile einer Olympiabewerbung für den Schulsport hin. Landessportbund-Präsident Klaus Böger glaubt, dass nur eine reiche Stadt auf Olympia verzichten kann. Die BVG kontrolliert ihre Fahrgäste stärker. Zoo und Tierpark sollen für neue Erlebnisse sorgen.  Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gibt die Gelder für die Schulsanierung zurück. 

Die Berliner Zeitung berichtet über die Zurückweisung der Schulsanierungsmittel durch Friedrichshain-Kreuzberg. Die Bauarbeiten am Bahnhof Gesundbrunnen kommen voran.  Zoo und Tierpark sollen für Touristen attraktiver werden. Das neue Bundesinnenministerium hat nur Platz für die vor zehn Jahren angenommene Mitarbeiterzahl.

Die Berliner Morgenpost berichtet über eine Klageankündigung eggen ein Wohnungsbauprojekt in Friedrichshain.  Nur wenige Flüchtlinge vom Oranienplatz können in Berlin bleiben.  Zoodirektor Knieriem stellt seine Pläne vor. Berlins Wirtschaft ist voller Optimismus. Die Kriminalpolizei nimmt jetzt auch anonyme Hinweise in einem Spezial-Mailfach entgegen.  Die Senatskoalition lehnt eine erneute S-Bahn-Ausschreibung aus Zeit- und Kostengründen ab. Der Bello-Dialog soll zum Abschluss gebracht werden. 

 

Termine: Unsere aktuellen Termine finden Sie jeden Tag auf unserem Kalender.

Telefon-Hotline der Berliner SPD: (030) 46 92 222

E-Mail: spd@spd-berlin.de

Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie ihn über die Internetseite www.klaus-wowereit.de oder die Seite der Berliner SPD www.berlinwahl.spd.de oder www.spd-berlin.de abonniert haben oder ihn über den "BerlinScheck" der Berliner SPD bestellt haben. Sie möchten den Newsletter nicht mehr erhalten? Sie können ihn jederzeit auf der Seite der Berliner SPD abbestellen.

 

Termine