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Liebe Leserin, lieber Leser,

wir begrüßen Sie beim aktuellen Newsletter der Berliner SPD. 

Mehr als 28.000 Rosen für Berlins Frauen

Radziwill, Wilmersdorfer Str
 

Mehr als 28.000 Rosen verteilt die SPD zum Internationalen Frauentag am 8. März 2013 in nahezu allen größeren Einkaufsstraßen und vor vielen Bahnhöfen. Bereits am frühen Morgen standen Berliner SPD-Mitglieder mit Rosengrüßen und Informationen vor den Eingängen der Bahnhöfe. Gleich an mehreren Stationen In Charlottenburg-Wilmersdorf war die SPD-Bundestagskandidatin Ülker Radziwill (m.) mit dabei. Am Halleschen Tor verteilte Cansel Kiziltepe, SPD-Bundestagskandidatin in Friedrichshain-Kreuzberg, rote Rosen.

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Barbara Loth: 150 Jahre Kampf um Gleichstellung

Barbara Loth
 

 "Gerade im 150. Jubiläumsjahr der SPD hat der 8. März für uns eine besondere Bedeutung", erklärte die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende  Barbara Loth. "Seit der Gründung der SPD kämpft die Partei für die Gleichberechtigung von Frau und Mann.“

Auch nach 150 Jahren sei noch viel zu tun, so die SPD-Politikerin, denn die Ungleichheiten bestünden fort. "Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der Frauen und Männer gleiche Chancen haben, für ihre Arbeit gleich entlohnt werden und ihre Lebensentwürfe frei von Rollenbildern gestalten können", sagte Barbara Loth. "Noch immer verdienen Frauen im Durchschnitt 22 Prozent weniger als Männer. Darum wenden wir uns auch entschieden gegen die Politik der schwarz-gelben Bundesregierung, die die Realitäten vieler Millionen Frauen nicht anerkennt. Maßnahmen wie das Betreuungsgeld zementieren die schon bestehenden Hindernisse, das Ausbremsen einer SPD-Initiative für eine Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten durch FDP und CDU ist rückschrittlich. Wir fordern die gesetzliche Festschreibung einer 40 prozentigen Frauenquote. Wir kämpfen für den Politikwechsel im September, damit die Gleichberechtigung von Frauen wieder ganz nach oben auf die Agenda kommt.“

 

Eva Högl: SPD-Initiativen zur Gleichstellung

Dr. Eva Högl
 

Auf  eine ganze Reihe von Gesetzesinitiativen der SPD-Bundestagsfraktion  zur Gleichstellung  hat die Berliner Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Dr. Eva Högl anlässlich des Internationalen Frauentags 2013 hingewiesen.
"Die SPD will, dass Gleichstellung Wirklichkeit wird - Fortschritt jetzt!", so Eva Högl. "Wir fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Frauen verdienen 22% weniger als Männer. Mit dem Entgeltgleichheitsgesetz, das die SPD-Fraktion in den Bundestag eingebracht hat, wird die Verdienstschere zwischen Frauen und Männern geschlossen. Wir setzen uns für mehr reguläre statt prekäre Beschäftigung ein. Dazu fordern wir einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn und die Eindämmung des Niedriglohnsektors. Denn nur ein guter und gerechter Lohn für gute Arbeit ist der beste Schutz vor Altersarmut."

Aufsichtsräte und Vorstände müssen nach Ansicht der SPD quotiert werden. "Mit dem Chancengleichheitsgesetz wollen wir eine Geschlechterquote von 40 Prozent für Aufsichtsräte und Vorstände einführen", so Eva Högl.

Verbessert werden müsse die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dies wolle die SPD mit einem bundesweiten Rechtsanspruch auf einen Ganztagskitaplatz und auf einen Ganztagsschulplatz bis 2020 erreichen.

"Der Gewaltschutz von Frauen muss mit einem Aktionsplan III zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen verbessert werden. Dieser soll einen Gesamtstrafbestand „häusliche Gewalt“ einführen und die Finanzierung der Frauenhäuser bundeseinheitlich regeln", erklärte die ASF-Vorsitzende. "Zudem wird ein umfassendes staatliches Handlungskonzept erarbeitet, um Mädchen und Frauen besser vor sexualisierter Gewalt zu schützen."
Am 8. März wird der 102. Internationale Frauentag begangen. Eva Högl: "Der Frauentag war zu Beginn verbunden mit der Forderung nach einem Wahlrecht für Frauen und Gleichberechtigung. Beides haben wir heute erreicht. Jedoch ist die Gleichberechtigung nur auf der Ebene des Rechts vorhanden. Noch immer gibt es zahlreiche Missstände, auf die wir Frauen an diesem Tag aufmerksam machen müssen."

 

Wowereit: "Produktive Spannung" wird BER voranbringen

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat die Berufung von Hartmut Mehdorn zum neuen Flughafenchef begrüßt. "Ich freue mich über diese gute Entscheidung", sagte er. "Mit Hartmut Mehdorn wird ein erfahrener Manager mit Durchsetzungskraft an die Spitze der Flughafengesellschaft treten. Das ist ein guter Schritt nach vorne."

Wowereit, der stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafengesellschaft ist, sieht in Mehdorn einen Manager "mit Ecken und Kanten". "Die werden wir ihm  auch nicht abschleifen können." Er erwarte davon aber eine "produktive Spannung, die den Flughafen BER voranbringen werde. Es sei gut, dass jetzt neben Technikchef Amann "ein ausgewiesener Manager für die Gesamtaufstellung des Flughafens die Verantwortung übernimmt".

 

Klaus Wowereit: Realistische Chance für Einigung bei East-Side-Gallery

„Ich sehe jetzt eine realistische Chance, die East Side Gallery im Zuge der geplanten und vom Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg rechtskräftig genehmigten Bauarbeiten weitestgehend zu schonen", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit nach den ersten Gesprächen mit den Beteiligten am 7. März. "Es hat sich herausgestellt, dass der in der vergangenen Woche begonnene und dann wieder gestoppte große Durchbruch an der ehemaligen Mauer nicht zwingend nötig ist."

Klaus Wowereit hatte sich als Vermittler eingeschaltet, nachdem Bauarbeiter mit der Versetzung von Teilen der Mauer begonnen hatten. "Es wurde verabredet, nun zügig Alternativen zu prüfen, die eine Erschließung beider Baugrundstücke über einen bereits vorhandenen Mauerdurchgang mit sich bringen würden", fasst Wowereit das Ergebnis des Gesprächs zusammen. "Dieser vorhandene Mauerdurchgang müsste nach einem zu erwartenden gerichtlichen Vergleichsvorschlag sowieso vergrößert werden. Deshalb würde über diese Vergrößerung hinaus kein weiterer Eingriff in die East Side Gallery notwendig.“
Der jetzt zu prüfende Vorschlag bedeute einen wichtigen Fortschritt bei dem Ziel, das Baudenkmal East Side Gallery zu schützen, sagte Wowereit. "Ich fordere alle Beteiligten auf, sich nun konstruktiv an den verabredeten Prüfungen zu beteiligen und bedanke mich insbesondere bei den in die Gespräche einbezogenen Investoren für ihre kooperative Haltung.“

Stöß begrüßt Vermittlungserfolg

Der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß begrüßte die Entwicklung: „Es ist gut, dass der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit alle an einen Tisch gebracht hat und sich nun eine Einigung abzeichnet, weil die Investoren zu einer Veränderung ihrer Planung bereit sind. Jetzt sind alle Beteiligten gefordert, eine Lösung umzusetzen, die den Erhalt der East Side Gallery soweit wie möglich sicherstellt. Mit dem Verzicht auf einen weiteren Durchbruch und die Beschränkung auf eine geringe Erweiterung der bestehenden Öffnung wäre dies gewährleistet. Auch der Bezirk darf das Verfahren nun nicht weiter chaotisieren, sondern muss seiner Verantwortung als zuständige Behörde für den Schutz der Mauer und der sensiblen Umsetzung seiner eigenen Bauleitplanung gerecht werden."

 

Mitgliederforum zum Regierungsprogramm

Jan Stöß und Andrea Nahles beim Mitgliederforum

 

Auf einem Mitgliederforum der Berliner SPD hat SPD- Generalsekretärin Andrea Nahles am Montag, dem 4. März, erste Einblicke in die Themenschwerpunkte des SPD-Regierungsprogramms ermöglicht.

Der Andrang war groß: Über 450 Genossinnen und Genossen wollten mit dem Landesvorsitzenden der Berliner SPD, Jan Stöß und der Generalsekretärin Andrea Nahles über das sich im Diskussionsprozess befindende SPD-Regierungsprogramm diskutieren. „Der enorme Zuspruch unserer Basis zeigt auch, dass die Berliner SPD beim Wahlprogramm mitdiskutieren will“, so Jan Stöß. Im Vorfeld übermittelte der Landesvorstand ein eigenes 6-Seiten Papier (PDF-Dokument), in dem die wichtigsten Punkte aus Berliner Sicht enthalten sind.

Bevor das Plenum eröffnet wurde, ging Andrea Nahles auf die Schwerpunkte des Programms ein, zu denen eine wirksame Steuerung der Finanzmärkte, eine Vermögenssteuer und Änderungen bei der Erbschaftssteuer gehören. Die rentenpolitischen Forderungen, die maßgeblich auch von der Berliner SPD aufgestellt wurden, sollen einen wirksamen Schutz vor Altersarmut bieten. Nahles betonte: „Dass was wir jetzt vorlegen, gründet auf dem was unsere Partei seit 2009 diskutiert. Wir haben kritische Punkte aufgegriffen: Leiharbeit, Hartz IV, Mieten. Dieses Regierungsprogramm muss von einer breiten Mehrheit in der SPD getragen werden. Dafür war der innerparteiliche Diskussionsprozess und dafür ist dieser heutige Abend wichtig.“ Beim Thema Mieten hakte Landeschef Jan Stöß ein: „Ich finde, wir haben beim Thema Wohnen und Mieten einen großen Schritt nach vorn getan. Dies ist das mutigste mietenpolitische Programm seit vielen Jahren.“ Auch beim Thema Doppelte Staatsbürgerschaft hat die SPD in ihrem Programm klar Position bezogen.

Viele Anwesende griffen diesen Hinweis auf und fragten unter anderem nach der Möglichkeit des kommunalen Wahlrechts bzw. der verbesserten Sprachförderung von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte in Deutschland. Neben den Themen Integration und Mieten lag vielen die Arbeitsmarktsituation am Herzen. Wie geht es weiter mit den Job-Centern, die nach Ansicht einer Genossin nur noch verwalten, aber die Menschen nicht mehr in Arbeit bringen? Wie können Selbständige besser unterstützt werden? Und gibt es ein europäisches Programm, um Frauen in Beschäftigung zu bringen? Andrea Nahles ging auf jede der Fragen ein und berichtete, dass die Stärkung der Betriebsräte im Wahlprogramm eine wichtige Rolle spielt, ebenso wie die Unterstützung von Selbständigen. Sie halte es für einen Skandal, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung den Gründungszuschuss abgeschafft hat. Zugleich seien Zeitformate in der Arbeitswelt zu überdenken. Zeit sei der größte Luxus geworden, so Nahles. Hier wird die SPD konkrete Vorschläge unterbreiten, wie insbesondere auch Familien Beruf- und Privatleben harmonischer in Einklang bringen können.

 

Abgeordnetenhaus beschließt Neuregelung zur Funkzellenabfrage

Eine restriktiven Anwendung der Funkzellenabfrage hat das Berliner Abgeordnetenhaus auf Vorlage der rot-schwarzen Koalition beschlossen. Die Regelung, so der rechtspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sven Kohlmeier, ermögliche  die Funkzellenabfrage und nehme gleichzeitig die Sorgen vor einer unkontrollierten Datensammlung ernst. "Es wird keine schrankenlose Funkzellenabfrage geben", sagte Kohlmeier. "Zugleich werden die Transparenz für die Berlinnerinnen und Berliner und die Kontrollrechte für die Abgeordneten verbessert. Unsere Beschlussfassung macht Berlin wieder ein Stück sicherer, gerechter und moderner.“

Die Regelung sieht vor:

  • Über eine Bundesratsinitiative soll die Strafprozeßordnung dahingehend klargestellt werden, dass der Anwendungsbereich der Funkzellenabfrage auf schwere Straftaten begrenzt wird;
  • Es soll eine Veröffentlichungspflicht nach durchgeführter Funkzellenabfrage auf einer Internetseite oder per SMS nach einem Anmeldeverfahren geben;
  • Die Staatsanwaltschaft soll durch eine Richtlinie angewiesen werden, die Verhältnismäßigkeitsprüfung stärker zu strukturieren;
  • Einmal jährlich soll die Justizverwaltung über die Anzahl der beantragten und bewilligten Funkzellenabfragen das Abgeordnetenhaus informieren.

 

Kohlmeier: "Die Koalitionsfraktionen sehen in der Funkzellenabfrage eine von vielen Ermittlungsmethoden zur Ergreifung von Straftätern, die wir der Polizei ermöglichen wollen. Im letzten Jahr wurde ein Sexualtäter in Wedding durch die Funkzellenabfrage gefasst."

 

Fachausschuss Aktuell: "Mit mehr Solidarität aus der Krise in der Eurozone"

In seinem Positionspapier "Mit mehr Solidarität aus der Krise in der Eurozone" bezieht der Fachausschuss EU-Angelegenheiten Stellung zur aktuellen Entwicklung in Europa. Das Papier gibt es auf der Seite des Fachausschusses zum Nachlesen: Download als PDF (PDF-Dokument, 95 KB)

 

Bandwettbewerb der Berliner SPD

Mit einem großen Volksfest am Brandenburger Tor feiert die SPD am 17. und 18. August ihr 150jähriges Bestehen. Aus allen Bundesländern kommen Gäste dazu in die Stadt. Denn hier spielt die Musik.  Passend dazu veranstaltet die Berliner SPD einen Bandwettbewerb. Die Siegerband wird an beiden Tagen auftreten und hat die Chance, beim Deutschlandfest am 17. und 18. August vor einem großen Publikum ihre Musik zu präsentieren.
Willkommen sind alle Musikstile. Originalität entscheidet. Für die Technik vor Ort ist gesorgt, Lediglich die eigenen Instrumente müssen mitgebracht werden .Einsendeschluss ist der 2.04.2013. Genaue Informationen gibt es unter www.spd-berlin.de/bandwettbewerb2013

 
12. März 2013:

Ulrich Khuon zu Gast bei "Thierse trifft..."

Am 12. März wird Wolfgang Thierse den Intendanten des Deutschen Theaters in Berlin, Ulrich Khuon, bei seiner Veranstaltungsreihe „Thierse trifft…“ im Soda-Salon der Kulturbrauerei zu Gast haben.
Mit Ulrich Khuon wird nicht nur ein über die Grenzen der Stadt hinaus bekannter Intendant zu Gast sein, welcher sich auch schon als Indentant des Schauspielhauses Hannover und des Hamburger Thalia Theaters einen Namen machte, sondern auch ein gefragter Theater- und Literaturkritiker.
Ulrich Khuon, geboren 1951 in Stuttgart, absolvierte an der Universität Freiburg ein Studium in Jura, Germanistik und Theologie. Ab 1977 arbeitete er zunächst als Theater- und Literaturkritiker bei der Badischen Zeitung. Seine Theaterarbeit begann er 1980 als Chefdramaturg, ab 1988 dann als Intendant am Stadttheater in Konstanz. 1993 wechselte er ans Staatsschauspiel nach Hannover. 1997 wurde zum Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ernannt. Seit 1999 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Während seiner Intendanz ab dem Jahr 2000 wurde das Thalia Theater Hamburg zweimal Theater des Jahres. 2008 wurde er in den Senat der Deutschen Nationalstiftung und in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels berufen. 2009 wechselte er dann ans Deutsche Theater Berlin.
Das Schaffen und Wirken eines Intendanten, die künstlerischen Aufgaben und der gesellschaftspolitische Auftrag des Theaters, das Leben auf und hinter der Bühne – dies werden u.a. die Themen des Abends sein.

„Thierse trifft…“: Ulrich Khuon
12. März 2013, 19.30 Uhr / Einlass ab 19 Uhr
Soda-Salon in der Kulturbrauerei Berlin-Prenzlauer Berg
DER EINTRITT IST WIE IMMER FREI!

 
13. März:

Seniorentreff Berlin zum Thema Pflege

"Herausforderung Pflege - sozialdemokratische Antworten" lautet das Thema des nächsten Seniorentreffs Berlin, zu dem die AG 60plus am 13. März einlädt. Referent ist Borris Velter,  Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der SozialdemokratInnen im Gesundheitswesen und Kreisvorsitzender in Mitte. In der Potsdamer Staatskanzlei ist er auch beruflich für Gesundheitspolitik zuständig.

Mittwoch, 13. März 2013, 14 bis 16 Uhr
Ort: Stiftung BSW, Panoramastr. 1, 10178 Berlin-Mitte
(am Alex), Zugang über den Hof, Aufgang links, 3. Etage

Fahrverbindung: U2 bis Alexanderplatz, S-Bahn Alexanderplatz,
Mittelausgang benutzen und rechts vom Fernsehturm beginnt die
Panoramastr. 1, über den Hof, nach links zum Aufgang B,
mit dem Fahrstuhl bis zur 3. Etage fahren und rechte Tür
zum BSW-Kulturzentrum gehen.

 
16. März:

Vernissage "Wider die Worthülse!"

"Wider die Worthülse!" lautet der Titel einer neuen Ausstellung mit künstlerisch gestalteten Willy-Brandt-Zitaten von Ulrich Stulpe im Rahmen des 150jährigen Parteijubiläums, zu deren Eröffnung die SPD Treptow-Köpenick am 16. März  ab 18 Uhr lädt. Zur Vernissage der Ausstellung  findet eine Lesung mit Dr. Klaus Ulbricht, Bezirksbürgermeister a.D., statt.

 

Galerie Kunst trifft Politik im SPD-Kreisbüro, >Grünauer Straße 8 | 12557 Berlin.

 
August Bebel Institut

Seminare, Workshops, Termine

Das August-Bebel-Institut bietet regelmäßig Veranstaltungen zur politischen Bildung an. Die nächsten Termine:

 

So 17. März, 13–15 Uhr
Von Emma Ihrer bis Käthe Kollwitz.
Spurensuche in Friedrichsfelde zum Internationalen Frauentag

1900 ließ sich der Mitbegründer der SPD Wilhelm Liebknecht auf dem Armenfriedhof Berlins begraben. Damit begann die politische Geschichte des Geländes, die bei der Führung beleuchtet wird. Beim Besuch der Gräber von bedeutenden, aber heute oft vergessenen Sozialdemokratinnen werden die Kämpfe gegen das Politikverbot für Frauen, gegen den § 218 sowie gegen Krieg und Nazis in Erinnerung gerufen. Berichtet wird aber auch von der Frauenfeindlichkeit, mit der die Genossinnen in den eigenen Reihen zu kämpfen hatten.

Referentin: Claudia von Gélieu, Politikwissenschaftlerin und Frauenforscherin, Frauentouren. Beitrag 5 €, Anmeldung bis 10. März [U81]

 


Fr 22. März, 19–21 Uhr
Der Wecker der Frauenbewegung – August Bebels »Die Frau und der Sozialismus«.

Im Kaiserreich war Bebels Buch „Die Frau und der Sozialismus“ ein Bestseller. Der Gründer der deutschen Sozialdemokratie beschrieb darin die historische Entwicklung der Frauenunterdrückung und entwickelte die Utopie einer gleichberechtigten Gesellschaft. Für ihn gehörten die Lösung der „Frauenfrage“ und die „soziale Frage“ zusammen. Wer las das Buch damals? Hatte es praktische Bedeutung? Und was ist heute aus Frauenfrage und sozialer Frage geworden?

Vortrag: Claudia von Gélieu, Politikwissenschaftlerin und Frauenforscherin, Frauentouren
Moderation: Ingrid Stahmer, Bürgermeisterin und Senatorin a.D. und Vorsitzende des August Bebel Instituts
Anmeldung bis 19. März [U82]

 

Sa 23.März, 10–17 Uhr
Strategien gegen rechte Gewalt und Rechtsextremismus

Angriffe von Rechtsradikalen auf linke Institutionen in Berlin häufen sich, politisch Aktive erleben mitunter auch unliebsame Begegnungen an ihren Infoständen und in Veranstaltungen. Wie können wir in solchen Situationen reagieren? Wie können wir uns und andere dabei schützen? Und welche Prozesse können wir initiieren, um unseren Kiez „zurückzugewinnen“? Im Workshop entwickeln wir dazu einige Strategien. Anhand der Studie „Die Mitte im Umbruch“ widmen wir uns auch dem gesellschaftlichen Kontext, der diese Konfrontationen hervorruft und kommen mit Staatssekretärin Barbara Loth (zuständig für Rechtsextremismus) ins Gespräch über Berlins Strategien gegen Rechtsextremismus.

Leitung: Susanne Lucas, Sozialwissenschaftlerin; Ingo Siebert, Sozialwissenschaftler und Geschäftsführer des August Bebel Instituts
Gastreferentin: Barbara Loth, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen (angefragt)
Beitrag 10 € inkl. Verpflegung, Anmeldung bis 16. März [U33]

 

Kreativblog-Berlin: Die Game-Branche

Ein Erfahrungsbericht aus der Perspektive der Game-Branche  ist jetzt auf dem Kreativblog Berlin erschienen. Die Autoren  Prof. Thomas Langhanki und Nico Nowarra sind beide seit mehr als 15 Jahren mit der Entwicklung von Computerspielen befasst. 

Der Kreativblog-Berlin der AG Kreativwirtschaft im Fachausschuss Wirtschaft: bietet  eine neue Möglichkeit des Gedankenaustauschs und der Information in der Berliner Kreativszene. 
weiterlesen auf www.kreativblog-berlin.de

 

Die aktuelle Ausgabe der BERLINER STIMME

Seit 63 Jahren gibt es die BERLINER STIMME, die Abonnementszeitung der Berliner SPD.  Themen der  Ausgabe vom 9. März u.a.:

  • Mitgliederforum: Berliner SPD diskutierte mit Andrea Nahles. Wichtige Themen und Beschlüsse der Berliner SPD werden sich im künftigen SPD-Regierungsprogramm wiederfinden. So gehören das Mietenkonzept und eine armutsfeste Alterssicherung zu den Eckpunkten des Entwurfs. Mehr dazu auf den Seiten 1 und 7.
  • Der Bürgerkonvent der SPD war „ein Maßstab für Bürgerbeteiligung“, sagt SandraScheeres, als Themenexpertin für den Bereich Kita & Schule beim Bürgerdialog dabei. Mehr auf Seite 1.
  • Zum Frauentag verteilt die SPD 28.000 Rosen. Mit ihren Gesetzentwürfen zur Gleichstellung im Bundestag zeigt sie auf, was alles möglich ist. Mehr zum Thema auf den Seiten 1 und 5.
  • Die Tempelhofer Freiheit bleibt grün. Stadtentwicklungssenator Michael Müller stellte die veränderten Pläne zur Diskussion: Park und Wohnraum bleiben  vereinbar. Mehr auf Seite 3. 
  • East-Side-Gallery: Klaus Wowereit holt die Beteiligten an einen Tisch. Mehr auf  Seite 3.
  • „Beispielgebend für Berlin“: Sechs Frauen und sechs Männer kandidieren für die SPD in den Direktwahlkreisen. Mehr auf Seite 4.
  • BS-Extra: Lobby für die Benachteiligten: Projekte von AWO International verbessern die Lebensbedingungen. Mehr auf den Seiten 9 - 10.


Mit einer Vielzahl von Debattenbeiträgen, mit Beiträgen zur Geschichte der Berliner SPD, Buchempfehlungen und vielen Berichten aus der Berliner SPD informiert die BERLINER STIMME alle 14 Tage ihre Leserinnen und Leser. Ein Abonnement lohnt sich und erhält die BERLINER STIMME auch in Zukunft als Diskussionsforum. Einige Ausgaben des Jahres sind auch als Internetversion unter www.berliner-stimme.de zu finden.  

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Termine: Unsere aktuellen Termine finden Sie jeden Tag auf unserem Kalender.

Presseschau: An jedem Werktag finden Sie bei uns übersichtlich in der aktuellen Presseschau eine Auswahl von Zeitungsartikeln des Tages, die nützlich für die politische Arbeit sein können.

Telefon-Hotline der Berliner SPD: (030) 46 92 222

E-Mail: spd@spd-berlin.de

 

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