Komplettansicht

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir begrüßen Sie beim aktuellen Newsletter der Berliner SPD.

Flutkatastrophe: Die Berliner SPD hilft und ruft zur Mithilfe auf

In fünf Kleinbussen fahren heute Nacht um 21 Uhr rund 50 Berliner SPD-Mitglieder und Unterstützer zu einem nächtlichen Einsatz gegen die Flutkatastrophe im Raum Magdeburg. „Viele Berliner SPD-Mitglieder haben uns gefragt: Was können wir machen, um vor Ort wirklich eine Hilfe zu sein?“, berichtet die Landesgeschäftsführerin der Berliner SPD, Kirstin Fussan. „Wir haben sofort Kontakt mit dem Katastrophenschutz aufgenommen. Besonders in den Abend- und Nachtstunden fehlen Helfer. 50 Genossinnen und Genossen fahren mit, um mit Schaufeln dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Dass Menschen von überall her einfach mit anpacken und damit gelebte Solidarität beweisen, berührt uns sehr. Wir wollen ein Teil davon sein“, so Fussan weiter.

Zehntausende sind in vielen Teilen Deutschlands als Helfer im Einsatz gegen die Flutmassen. Wer helfen möchte und vor Ort keine private Anlaufstelle hat, sollte sich in jedem Fall an die örtlichen Behörden wenden und erfragen, wo und wie Hilfe geleistet werden kann.

Die SPD ruft zudem alle Bürgerinnen und Bürger zum Spenden auf: Unterstützen Sie mit Ihrem Beitrag die vom Hochwasser Betroffenen!  Die seit Tagen andauernde Hochwasserkatastrophe hat Bayern, Thüringen und Sachsen besonders schwer getroffen und auch in Sachsen-Anhalt, Brandenburg,  Baden-Württemberg und Niedersachsen sind Flüsse über die Ufer getreten oder bedrohen Ortschaften.

Helfen Sie mit einer Spende! Unterstützen Sie jetzt mit einer Spende an das Deutsche Rote Kreuz oder die Aktion Deutschland Hilft die Opfer der Hochwasserkatastrophe!

Spendenkonto des Deutschen Roten Kreuz:

Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft BLZ: 370 205 00
Stichwort: Hochwasser

Online spenden

Spendenkonto der Aktion Deutschland Hilft:

Spenden-Stichwort: Nothilfe weltweit
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
IBAN DE29370205000008322501, BIC: BFSWDE33XXX

Ansprechpartner
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30
(Festnetz kostenfrei, mobil höher)

Online spenden

 

"Berliner SPD als Vorreiter in der Migrationspolitik"

Aziz Bozkurt
 

Berlins SPD-Landesvorsitzender Jan Stöß hat die Gründung der AG Migration und Vielfalt auf Bundesebene begrüßt dem Berliner Vertreter Aziz Bozkurt (Foto) zur Wahl zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden gratuliert. Als  erste Bundesvorsitzende wählten die Delegierten die stellvertretende SPD-Vorsitzene Aydan Özuguz.
„Die Berliner SPD nimmt eine Vorreiterrolle in der Migrationspolitik ein", so der Berliner SPD-Landesvorsitzende. "Die erste AG Migration und Vielfalt wurde 1997 in Berlin gegründet. Es freut mich sehr, dass Berlin jetzt mit Aziz Bozkurt im Bundesvorstand der AG Migration und Vielfalt vertreten ist und er seine Berliner Erfahrungen einbringen wird. Migrantinnen und Migranten finden in der Sozialdemokratie eine starke Fürsprecherin. Unser Regierungsprogramm benennt mit der Einführung der Doppelten Staatsbürgerschaft und der Abschaffung der Residenzpflicht konkrete Maßnahmen, die wir nach dem Regierungswechsel im September durchführen werden."

Von der Berliner AG Migration und Vielfalt seien in der Vergangenheit wichtige Impulse für eine wirkliche Willkommenskultur in unserem Land ausgegangen, sagte Jan Stöß. "Ich bin mir sicher, dass auch die neugegründete Bundesarbeitsgemeinschaft weiter klare Anstöße geben wird. Unserem Berliner Mitglied im Bundesvorstand, Aziz Bozkurt, wünschen wir viel Erfolg für seine Arbeit.“
Aziz Bozkurt ist seit 2012 Vorsitzender der Berliner AG Migration und Vielfalt. Seit 1998 Mitglied der SPD, war er bereits in verschiedenen Funktionen innerhalb der SPD in Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Berlin aktiv. Die Arbeitsgemeinschaft Migration wurde 1997 vom Landesparteitag der Berliner SPD ins Leben gerufen. 2012 ist der Beschluss zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt auf Bundesebene der SPD erfolgt.

 

 

Stöß: „Gleiche Rechte für gleiche Liebe!“

Porträt Jan Stöß
 

Als "überfällig" hat der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß  die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts bezeichnet, die steuerliche Ungleichbehandlung von Ehen und eingetragenen Lebenspartnerschaften   für verfassungswidrig zu erklären. "Wenn zwei Menschen füreinander Verantwortung übernehmen, dürfen sie nicht aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden, so Stöß.
 „Das Bundesverfassungsgericht musste einmal mehr Nachhilfe leisten, wo sich die schwarz-gelbe Bundesregierung drückt", so der SPD-Landesvorsitzende. "Die Blockadehaltung der Bundesregierung hat dafür gesorgt, dass gesellschaftlicher Wandel von Gerichtsurteilen abhängig ist. Das heutige Urteil ist ein wichtiger Schritt hin zu einer Gleichstellung von Ehen und Lebenspartnerschaften. Es ist aber an der Zeit für eine echte Ehe für alle, die mit Ungleichbehandlung insgesamt Schluss macht. Wir wollen gleiche Rechte für gleiche Liebe. Auch dafür kämpfen wir am 22. September bei der Bundestagswahl!“

Rawert: Bundesregierung muss jetzt handeln

Ein "schnelles Handeln der Bundesregierung und kein weiteres scheibchenweises Umfallen nach jedem Urteil des Bundesverfassungsgerichts", forderte die Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert. "Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat es jetzt schwarz auf weiß: Die Ungleichbehandlung von eingetragenen Lebenspartnerschaften und Ehen beim Ehegattensplitting ist verfassungswidrig", sagte sie. "Das geltende Ehegattensplitting verstößt gegen den allgemeinen Gleichheitssatz unseres Grundgesetzes, weil es gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften diskriminiert. Die Rechtslage muss sogar rückwirkend zum 1. August 2001 geändert werden. An diesem Tag trat das Lebenspartnerschaftsgesetz in Kraft. Schon damals hätten wir gern die volle Gleichstellung gesetzlich ermöglicht, sind aber am Widerstand der Union gescheitert."

Das Urteil des Bundesverfassungsgericht mache deutlich, dass  das Gesellschaftsbild von CDU/CSU überholt sei, so die SPD-Bundestagsabgeordnete. "Die Diskriminierung von Menschen ist und bleibt verfassungswidrig. Für die SPD, für mich ist klar: Wir wollen eine diskriminierungsfreie Gesellschaft. Wir wollen die volle Gleichstellung für gleichgeschlechtliche Paare. Die SPD setzt sich klar für die Öffnung der Ehe ein. Ungleichbehandlungen und Diskriminierungen von gleichgeschlechtlichen Paaren im Steuer- und Adoptionsrecht gehören abgeschafft. In unseren europäischen Nachbarländern Niederlande, Belgien, Schweden, Spanien, Portugal und Frankreich können Schwule und Lesben bereits heiraten. Wir wollen nicht länger das Schlusslicht in Europa sein."

 

Im Gespräch mit Neumitgliedern

 

Etwa 100 Neumitglieder kamen am 5. Juni zum halbjährlichen Neumitgliedertreffen im Willy-Brandt-Haus. Geleitet wurde die Veranstaltung von Jan Stöß, dem Vorsitzenden der Berliner SPD. Gemeinsam mit SPD Landesgeschäftsführerin Kirstin Fussan gab er den Neumitgliedern einen Einblick in die Politik der Partei und die Möglichkeiten, sich an dieser Politik zu beteiligen.

„Nur mit der SPD als führende Partei können wir die aktuellen Probleme lösen und durchstehen“, so Jan Stöß, als er die verschiedenen Themen des Wahlkampfprogramms erläuterte. Er erkundigte sich nach den Eintrittsgründen und Schicksalen der Neumitglieder. Viele von ihnen haben selbst Erfahrungen gemacht, die sie in die Politik und die SPD einbringen wollen.

„Wir sind eine wachsende Stadt. Und so müssen auch die Anzahl der Wohnungen, Kitas und Schulen wachsen. Was aber nicht weiter wachsen darf, das sind die Mietpreise.“, entgegnete Stöß, als er mit den Neumitgliedern über Fragen zu den Themen Wohnraum und Mieten diskutierte. Rente, Bildung und soziale Gerechtigkeit waren weitere Stichwörter des Abends.
 

Klaus Wowereit: Glückwünsche zum RBB-Jubiläum

Mit dem Zusammenschluss des SFB und des ORB zur gemeinsamen Sendeanstalt RBB sei vor zehn Jahren auch ein Zeichen "für den Beginn einer neuen Zeit" gesetzt worden, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit. Am Samstag, 8. Juni 2013 wird er Gast beim Publikumsfest des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) aus Anlass des zehnten Jubiläums der ARD-Zweiländeranstalt auf der Festmeile auf der Masurenallee sein.
Die Entscheidung, SFB und ORB zu fusionieren, sei richtig und zukunftsweisend gewesen, erklärte Wowereit. "Zugegebenermaßen ist das Zusammenwachsen nicht ohne Reibung abgelaufen. Aber das gilt für den gesamten Prozess der Vereinigung in allen seinen vielfältigen Facetten.“ Als Radio- und Fernsehsender in der gemeinsamen Region habe der rbb jenseits aller Effizienzüberlegungen auch die Funktion, die Gemeinsamkeit und das Empfinden von Zusammengehörigkeit über die Grenzen von früher hinaus zu fördern, so der Regierende Bürgermeister. "Das ist nicht immer leicht und es gelingt auch nicht immer, aber mit einem positiven Bekenntnis zum Standort Hauptstadtregion lässt sich vieles erreichen.“
Wowereit beglückwünschte den rbb und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herzlich zum zehnten Geburtstag. "Für die nächsten Jahre und Jahrzehnte wünschen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer immer bessere Programme, immer größere Vielfalt und vor allem immer mehr multimediale Formen der Berichterstattung. Eines aber muss im Zuge aller Veränderungen und Innovationen im Internetzeitalter erhalten bleiben: Der rbb muss ganz nahe am Puls unserer Metropole und ihrer Bürgerinnen und Bürger sein, Lebensgefühle ausdrücken und gleichzeitig zum Zusammenhalt der Stadtgesellschaft beitragen.“

auf www.klaus-wowereit.de

 

Endspurt bei der Woche der Neuköllner SPD

Woche der Neuköllner SPD 2013
 

Endspurt bei der Neuköllner SPD: Seit 1. Juni haben bereits zahlreiche Veranstaltungen stattgefunden, an diesem Wochenende findet die "Woche der Neuköllner SPD"  ihren Höhepunkt: mit  dem Jubiläumsstraßenfest der Neuköllner SPD und dem Kinderfest der Neuköllner Falken am 09. Juni von 13-19 Uhr auf dem Karl-Marx-Platz.
Alle Veranstaltungen sind öffentlich, Interessierte sind herzlich willkommen:


07. Juni:
11.00-13.00 Uhr: Infostand der Arbeitsgemeinschaft 60+ an der Karl-Marx-Straße/Ecke Erkstraße
16.00-18.00 Uhr: Bustour der SPD Alt-Britz zu historischen Plätzen. Start: Marktplatz Britz-Süd, es wird um vorherige Anmeldung gebeten unter spd-britz@arcor.de
19.00 Uhr: “Unsere Lieder – Rote Lieder. Arbeiterkampflieder”. Eine Veranstaltung der SPD Hufeisensiedlung im Anton-Schmaus-Haus, Gutschmidtstraße 37


08. Juni:
11.00-14.00 Uhr: Infostand der SPD Rudow mit Geburtstagsfest in Alt-Rudow vor Reichelt.
15.00 Uhr: Auf der Suche nach sozialdemokratischen Spuren im Stadtbild von Neukölln am Beispiel von Gebäuden, Straßennamen, Stolpersteinen und Gedenktafeln, Treffpunkt: U-Bhf. Blaschkoallee. Eine Veranstaltung der SPD Neukölln-Mitte.


09. Juni:
13.00-19.00 Uhr: Jubiläumsstraßenfest der SPD Neukölln und Kinderfest der Falken auf dem Karl-Marx-Platz

 

Peer Steinbrück: Außenpolitische Rede als Video

Peer Steinbrück hat in dieser Woche in der Freien Universität Berlin seine außen- und sicherheitspolitischen Grundsätze und Leitlinien vorgestellt. Der Kanzlerkandidat machte in seiner Rede deutlich, dass Deutschland nur in und mit Europa seine Interessen vertreten könne. Präsentiert wurden die  Leitlinien an einem historischen Ort: In der Freien Universität Berlin hatte der damalige US-Präsident John F. Kennedy am 26. Juni 1963 in einer seiner wichtigsten Reden erstmals deutlich ausgesprochen, dass die Hoffnung auf eine schnelle Wiedervereinigung Deutschlands nicht realistisch war.

Die Rede steht als Video u.a. beim Mitveranstalter, dem OSI-Club, zur Verfügung:

7. Juni:

Steglitz-Zehlendorf: Ein Blick in die Geschichte der Jusos

Neun Juso-Vorsitzende treffen am 7. Juni aufeinander. Alle hatten oder haben sich zumindest zeitweise in Steglitz-Zehlendorf engagiert.
„Die Jusos in Steglitz-Zehlendorf haben die Geschichte der Sozialdemokratie in den vergangenen Jahrzehnten in wichtigen Positionen mitbestimmt: Alle neun ReferentInnen der Veranstaltung sind in verschiedenen Zeiten Vorsitzende der Jusos in (West-)Berlin oder in der Bundesrepublik gewesen“, so die Initiatorin der Veranstaltung Ulrike Neumann.

Erwartet werden die früheren Juso-Bundesvorsitzenden Wolfgang Roth (1972 - 1974), Klaus-Uwe Benneter (1977) und Franziska Drohsel (2007 -2010) sowie die ehemaligen Juso-Landesvorsitzenden Wolfgang Biermann (1973 - 1974), Kurt Neumann (1974 - 1976), Burkhard Zimmermann (1976 - 1978), Dieter Scholz (1978 – 1980), Burkhard Exner (1984 - 1988) und Kevin Kühnert (seit 2012).

Unter dem Motto „Ohne Widerspruch kein Fortschritt – die demokratische und sozialistische Erneuerung der Sozialdemokratie“ diskutieren sie am 7. Juni ab 18 Uhr im BVV-Saal des Rathauses Steglitz, Schloßstraße 37, 12163 Berlin. n vwb

 
7. Juni:

"Weddinger Hoffest" in der Fabrik Osloer Straße

Die SPD Mitte und der Abgeordnete Ralf Wieland laden am Freitag, 7. Juni 2013 sehr herzlich zum traditionellen "Weddinger Hoffest" ein. Neben kulturellen und kulinarischen Leckerbissen erwarten die Besucher ab 18:00 Uhr im Innenhof der "Fabrik Osloer Straße" (Osloer Straße 12, Nähe Prinzenallee) eine Reihe interessanter Gesprächspartner. Als Gäste aus der Politik werden z.B. die Senatoren Dilek Kolat und Michael Müller, die Bundestagsabgeordnete Dr. Eva Högl sowie Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke zugegen sein. Für die Live-Musik sorgt das David Beecroft Trio. Im Wedding längst Kult und beim Hoffest am Zapfhahn: Weddinger Eschenbräu. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

 
8. Juni:

Historischer Stadtspaziergang Von Revolution zu Revolution in Friedrichshain

Zu einem Stadtspaziergang auf historischen Spuren lädt die SPD am 8. Juni in Friedrichshain ein. Die Tour beginnt auf dem Friedhof der Märzgefallenen an den Wurzeln der deutschen Demokratie und der Arbeiterbewegung. Hier liegen die Berliner Revolutionsopfer von 1848 und 1918. Der Spaziergang führt weiter über früheren Leninplatz, die Auferstehungskirche und das Denkmal des 17. Juni 1953 ins Café Sybille.

Begleitet wird der Rundgang von Siegfried Heimann, dem Vorsitzenden der Historischen Kommission der Berliner SPD, Zeitzeugen, der Wahlkreisabgeordneten Susanne Kitschun  und Bundestagskandidatin Cansel Kiziltepe.
Treffpunkt: Samstag, 08.06.2013, 15 Uhr,
Friedhof der Märzgefallenen, Ernst-Zinna-Weg am Ausstellungscontainer
Im Café Sybille geht es ab 16.30 Uhr beim Jubiläums-Kaffeekränzchen um die Friedliche Revolution 1989/90 „Von der SDP zur SPD in Friedrichshain“.

Einladungsflyer zum Download (PDF)

 

Neukölln: Morgen Ausstellungseröffnung und Theateraufführung

Die Geschichte der Sozialdemokratie in Rixdorf und Neukölln zeigt eine Ausstellung des Mobilen Museums Neukölln, die am Samstag, den 8. Juni 2013, um 19 Uhr, im Kulturstall des Gutshofes Britz: eröffnet wird. Sie steht unter dem Motto "Der Kampf um Einheit und Freiheit". Zur Ausstellungseröffnung kommen Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky, Kulturstadträtin Dr. Franziska Giffey und Museumsleiter Dr. Udo Gößwald. Am Eröffnungsabend findet eine szenische Lesung mit Musik "Lassalle im Stall" der Berliner Compagnie nach dem Bühnenstück „Ferdinand Lassalle von Hartwin Gromes und Felix Huby statt.

2013 ist ein großes Jubiläumsjahr für die deutschen Sozialdemokraten. In diesem Jahr feiert die älteste Partei Deutschlands den 150. Jahrestag ihrer Gründung durch Ferdinand Lassalle, den 100. Todestag August Bebels und den 100. Geburtstag Willy Brandts. Aus diesem Anlass beschäftigt sich das Museum Neukölln in einer Wanderausstellung mit der Partei, die wie keine andere mit der Geschichte des Bezirks Neukölln verbunden ist.

Das „rote Rixdorf war schon zu Kaisers Zeiten eine Hochburg der Sozialdemokratie. Hier errang die vom Obrigkeitsstaat verfolgte Arbeiterpartei schon früh spektakuläre Wahlerfolge, organisierte Aufsehen erregende Massenversammlungen und schuf ein dichtes Organisationsnetzwerk, das in den folgenden Jahrzehnten zur Basis eines überaus lebendigen und vielfältigen Parteilebens werden sollte. Generationen von Neuköllner Arbeiterkindern wurden durch sozialdemokratisch geprägte Vereine, Festrituale und Bildungseinrichtungen sozialisiert. Von der Karl-Marx-Straße bis zum Käthe-Frankenthal-Weg, der Fritz-Karsen-Schule bis zur Helene-Nathan-Bibliothek, dem Wutzky-Center bis zum Kurt-Exner-Haus erinnern noch heute zahlreiche Ortsnamen an die jahrzehntelange Vorherrschaft der SPD in Neukölln.

Die politischen Kämpfe der Neuköllner Genossen um die Einheit der Arbeiterbewegung und die Verwirklichung ihrer freiheitlich-sozialistischen Ideale hatten historisch oft mehr als nur lokale Bedeutung. Die Neue Welt war über ein halbes Jahrhundert einer der wichtigsten Versammlungsorte der Sozialdemokraten. Hier propagierte August Bebel den sozialistischen Zukunftsstaat, warnte Wilhelm Liebknecht vor den Gefahren des anarchistischen Terrorismus und forderte sein Sohn Karl den „Krieg gegen den Krieg. Nach dem 1. Weltkrieg tagten in der Hasenheide revolutionäre Arbeiter- und Soldatenräte, lieferten sich Kommunisten und Sozialisten wütende Saalschlachten erst untereinander, dann mit den Nationalsozialisten. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurde den von Sozialdemokraten initiierten Reformen im Wohnungsbau, der Bildung und im Gesundheitswesen ein abruptes Ende gesetzt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde Neukölln erneut zur Bühne im Ringen um die Einheit der Arbeiterklasse und schließlich zum Frontbezirk im Kalten Krieg, bis im November 1989 die Mauer fiel.

Ausstellungsdauer: 9. Juni bis 7. Juli 2013, Dienstag - Sonntag, 10- 18 Uhr
Ausstellungsort: Kulturstall auf dem Gutshof Britz, Alt-Britz 81, 12359 Berlin

Lassalle auf der Bühne
Im Anschluss an die Vernissage findet um 20 Uhr die szenische Lesung mit Musik "Lassalle im Stall" der Berliner Compagnie nach dem Bühnenstück „Ferdinand Lassalle von Hartwin Gromes und Felix Huby statt.
Mit der Aufführung wird an den Mann erinnert, der die gedanklichen und organisatorischen Voraussetzungen für die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) am 23. Mai 1863 geschaffen hat.
Freier Eintritt nur nach vorheriger Kartenreservierung unter Tel. 030-627 277 716 oder per e-mail an info@museum-neukoelln.de

 

Gedenken an die Opfer des 17. Juni 1953

Denkmal vor dem Bundesfinanzministerium, Leipziger Straße / Wilhelmstraße.
 

Auch in diesem Jahr, dem 60. Jahrestag, legt die SPD Mitte zum Andenken an die Opfer des Arbeiteraufstandes in der DDR vom 17. Juni 1953 tausend rote Rosen nieder. 1953 demonstrierten an diesem Tag über 300.000 Menschen für freie Wahlen. Bei der gewaltsamen Niederschlagung des Aufstandes kamen 21 Demonstranten zu Tode.Die Gedenkrede wird in diesem Jahr Dr. Eva Högl, MdB und Spitzenkandidatin der Berliner SPD für die Bundestagswahl, halten.

Treffpunkt ist am
Montag, den 17. Juni 2013, um 09.00 Uhr
am Denkmal vor dem Bundesfinanzministerium,

 

Leipziger Straße / Wilhelmstraße
10117 Berlin

 

 

 

 

 

"Zoo-Gespräch" über Willy Brandt

Um 100 Jahre Willy Brandt und 150 Jahre SPD geht es bei der Veranstaltung „Liebe Berlinerinnen und Berliner!“, die im Rahmen der Reihe „ZOO-GESPRÄCH“ mit  Dr. Bernhard Blaszkiewitz am 17. Juni ab 19 Uhr bei den Stachelschweinen im Europa-Center am Breitscheidplatz stattfindet.  An der  Gesprächsrunde nehmen die Brandt-Witwe Prof. Dr. Brigitte Seebacher und der SPD-Landesvorsitzende Dr. Jan Stöß teil. Die Moderation: hat Journalist Alexander Kulpok, für die musikalische Umrahmung sorgt Alexej Wagner auf der Gitarre. Der Eintritt ist frei.

Montag, 17.Juni 2013, 19.00 Uhr,
Einlass ab 18.30 Uhr bei den Stachelschweinen
10789 Berlin Europa-Center

Flyer zum Download (PDF-Dokument, 1.6 MB) (PDF)

 

Berliner Termine zur 150-Jahr-Feier

alle Termine im Überblick auf unserer Seite 150 Termine

 

Die aktuelle Ausgabe der BERLINER STIMME

Seit 63 Jahren gibt es die BERLINER STIMME, die Abonnementszeitung der Berliner SPD.  Themen der  Ausgabe vom 1. Juni u.a.:

    Berliner Stadtblatt: Neue Ausgabe im Internet

    Die Juni-Ausgabe des Berliner Stadtblatts, der Bezirkszeitung der Berliner SPD,  ist in einer Auflage von rund 400.000 Exemplare jetzt an zahlreiche Haushalte in der Stadt verteilt worden und steht an den Infoständen der SPD zur Verfügung. Zur Stadtblatt-Familie gehören in Tempelhof-Schöneberg die TS Aktuell und in Pankow die Pankower Stimme. Themenschwerpunkte der aktuellen Ausgabe sind die Wohnungs- und Mietenpolitik, die 150jährige Geschichte der Sozialdemokratie in Berlin sowie Ausflugstipps für den Sommer. Zwei Preisrätsel sorgen für Unterhaltung, im Serviceteil gibt es Tipps rund um die Kita-Anmeldung.

    Die Ausgabe ist auch im Internet zu finden: www.berliner-stadtblatt.de

     

     

    Termine: Unsere aktuellen Termine finden Sie jeden Tag auf unserem Kalender.

    Presseschau: An jedem Werktag finden Sie bei uns übersichtlich in der aktuellen Presseschau eine Auswahl von Zeitungsartikeln des Tages, die nützlich für die politische Arbeit sein können.

    Telefon-Hotline der Berliner SPD: (030) 46 92 222

    E-Mail: spd@spd-berlin.de

     

    Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie ihn über die Internetseite www.klaus-wowereit.de oder die Seite der Berliner SPD www.berlinwahl.spd.de oder www.spd-berlin.de abonniert haben oder ihn über den "BerlinScheck" der Berliner SPD bestellt haben. Sie möchten den Newsletter nicht mehr erhalten? Sie können ihn jederzeit auf der Seite der Berliner SPD abbestellen.

     

Termine