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wir begrüßen Sie beim aktuellen Newsletter der Berliner SPD.

Klartext mit Peer Steinbrück in Berlin

Klartext mit Peer Steinbrück
 

Zweieinhalb Stunden Klartext: Auf seiner Länderreise hat SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück am Abend des 3. April im Tempodrom Fragen von Berlinerinnen und Berlinern beantwortet. Knapp 600 nutzten die Gelegenheit, aus erster Hand die Positionen Steinbrücks und der SPD zu erfahren, darunter Sprecher der LandesschülerInnenvertretung, von Pflegeverbänden oder Berliner Vereinen, Gründer von Start-ups und Unternehmen, aber auch Klaus Staeck, Präsident der Berliner Akademie der Künste. Begrüßt wurde Steinbrück im Tempodrom vom Berliner Landesvorsitzenden Jan Stöß, der den SPD-Kanzlerkandidaten tagsüber bereits zu mehreren Stationen seiner Besuchstour bei Start-ups und Unternehmen der Kreativwirtschaft begleitet hatte. Der Slogan von der vergangenen Abgeordnetenhauswahl "Berlin verstehen" müsse gar nicht geändert werden, sagt Stöß. Es habe sich gezeigt: "Peer Steinbrück versteht Berlin."

Die Fragen umfassten die ganze Palette aktueller Themen, von der Europapolitik über Finanzkrise und Steuerpolitik bis hin zur Bildungspolitik und der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Steinbrück warb dafür, Europa als eine große Idee, als "Zivilisationsmodell" zu begreifen, zu dem Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Sozialstaatlichkeit gehörten.

Dienstleistungen und die Arbeit von Menschen für Menschen etwa in der Pflege, aber auch in den Kitas und Schulen, brauche mehr gesellschaftliche Anerkennung, sagte Steinbrück. Das schließe auch eine  bessere Bezahlung ein. Deshalb erteilte er Steuersenkungsplänen, wie sie im schwarz-gelben Lager diskutiert werden, eine Absage. Unterfinanziert sei die Bildung.  Hier müsse ein 10-Milliarden-Euro-Investitionsprogramm für bessere Räume, mehr Personal, aber auch eine bessere Ausstattung der Schulen sorgen.

Bezahlbarer Wohnraum werde ein wichtiges Thema im anstehenden Bundestagswahlkampf, so Steinbrück. Die SPD habe hier bereits konkrete Pläne zur Mietpreisbegrenzung vorgelegt. Im Mai solle eine Konferenz im Hamburg dazu weitere Vorschläge beraten.

 

Länderreise: Nachdenken über Übermorgen

Welchen Song würde Peer Steinbrück ins Übermorgen mitnehmen? Das wollte die 19-jährige Antonia Münchow wissen, als der SPD-Kanzlerkandidat die Proben des Jugendensembles vom Deutschen Theaters (DT) besuchte. Steinbrück entschied sich für Lou Reeds „Walk on the Wild Side“. Und er beantwortete auch die Frage nach den drei Dingen, die  er im Übermorgen auf jeden Fall brauche: „Ein Taschenmesser, Tolstois ‚Krieg und Frieden’ und eine Flasche Rotwein.“

Bei der öffentlichen Probe für das Stück „2035 oder Mit 40 eröffne ich ein Hotel auf dem Mond“ erlebte Steinbrück einen theatralischen Zukunftsgipfel. So offen wie Steinbrück die Fragen der jugendlichen Schauspieler beantwortete, so offen sprachen die über ihre Zukunftserwartungen. Neben der Hoffnung auf eine gute Zukunft gibt es auch Sorgen vor sozialer Spaltung und einer damit einhergehenden Zunahme an Gewalt. Für Steinbrück hat der Ausgleich zwischen Arm und Reich eine große Bedeutung. „Es geht um die innere Friedfertigkeit einer Gesellschaft.“

 

 

"Kanzler der Mieterinnen und Mieter"

Steinbrück mit Cansel Kiziltepe
 

Seine Länderreise führte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück am 3. April in den Wahlkreis von Bundestagskandidatin Cansel Kiziltepe. Gemeinsam mit ihr besuchte er Universal Music und ging dann zum Spreeufer nahe der  Oberbaumbrücke, der Verbindung von Friedrichshain und Kreuzberg. "Nun ist Steinbrück hier. In meinem Wahlkreis — in Friedrichshain-Kreuzberg - Prenzlauer Berg Ost. Wenn es auch nur ein kleiner Ausschnitt meines Wahlkreises ist, durch den wir gemeinsam spazieren, es tut gut, ihn Steinbrück zu zeigen, in mehr als einer Hinsicht.", sagte die SPD-Bundestagskandidatin. "Peer Steinbrück möchte Kanzler der Mieterinnen und Mieter werden — sicherlich werden die heutigen Eindrücke ihn in diesem Wunsch bestärken."

Bei der abendlichen Klartext-Veranstaltung im Tempodrom betonte Peer Steinbrück die Bedeutung einer sozialen Wohnungspolitik für die Bundestagswahl. Die SPD will den sozialen Wohnungsbau mit mehreren Milliarden Euro fördern, um die Mieten zu dämpfen. Sie setze sich für eine gesetzliche Begrenzung von Mietsteigerungen ein, so Steinbrück. Den großen Preissprüngen bei Neuvermietungen will er einen Riegel  vorschieben. Und Maklergebühren sollen künftig nur noch die bezahlen, die den Makler auch beauftragt haben.
Foto: Kai Doering

 

Peer Steinbrück auf Länderreise in Berlin

Peer Steinbrück in der Factory
 

Im Rahmen seiner Länderreise besuchte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gemeinsam mit dem SPD-Landesvorsitzenden Jan Stöß am 3. April Berliner Start-ups. Auf dem Programm stehen zudem gegen Mittag ein Probenbesuch beim "Jungen Deutschen Theater" und ein Gespräch bei Universal Music. Am Abend findet im Berliner Temprodrom eine "Klartext"-Veranstaltung mit Peer Steinbrück, Jan Stöß und den Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundestagswahl statt.

In Berlin-Mitte sprach Peer Steinbrück am Morgen mit jungen Unternehmerinnen und Unternehmern in der "Factory", einem Gründerzentrum in der Brunnenstraße. Begleitet wurde er dort auch von der Bundestagsabgeordneten Eva Högl. Bei einer Präsentation erläuterten die Gründer ihre Projekte und Arbeitsbedingungen und das Konzept der Factory. Das Gespräch fand im SoundCloud Office statt, wo SoundCloud-Gründer Erik Wahlforss auch die Entwicklung des seit 2007 in Berlin beheimateten Unternehmens erläuterte, das eine Online-Plattform zum Austausch und zur Distribution von Audiodateien betreibt.
Foto: Christoph Michaelis

 

Wowereit: "Unbürokratische Lösung statt abstruser Debatte"

Trotz der andauernden Diskussion um die Zulassung ausländischer Medienvertreter während des NSU-Prozesses hat das Oberlandesgericht München bisher noch keine Lösung in Aussicht gestellt. Einige der für die 50 festen Plätze abgewiesenen Vertreter wollen jetzt Verfassungsbeschwerde gegen das Zulassungsverfahren einlegen. Klaus Wowereit kritisierte das mangelnde Problembewusstsein bei den Verantwortlichen
„Es ist mir völlig unverständlich, warum uns tagelang diese abstruse Debatte zugemutet wird“, erklärte Wowereit. Er wünsche sich eine unbürokratische Lösung, die sicherstelle, dass türkische und griechische Journalistinnen und Journalisten dem Prozess beiwohnen könnten. „Die bisherige Debatte schadet dem Bild eines weltoffenen Landes.“ Zu einem glaubhaften rechtstaatlichen Vorgehen gegen rechtsextreme Mörder gehöre es, der internationalen Öffentlichkeit die nötige Transparenz zu bieten.
Nachdem die Terrorzelle des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) im Jahr 2011 aufflog, wurde bekannt, dass es zu erheblichem Versagen der staatlichen Stellen gekommen war. Dadurch war es dem Terrortrio gelungen, unerkannt acht türkisch- und einen griechisch-stämmigen Menschen zu ermorden sowie weitere Anschläge zu verüben.
auf www.klaus-wowereit.de

 
30. April - jetzt Karten besorgen!

Theater-Uraufführung "Lassalle"

Lassalle
 

Die SPD-Geschichte kommt auf die Bühne: Am Vorabend des 1. Mai erlebt ein Theaterstück im Berliner Renaissance-Theater seine Uraufführung, das von der Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein durch Ferdinand Lassalle am 23. Mai 1863 in Leipzig erzählt. Geschrieben haben das Stück der als Krimiautor bekannte Felix Huby und der Dramaturg Hartwin Gromes.
„Lassalle“ wird als szenische Lesung unter der Regie von Rüdiger Canalis Wandel aufgeführt. Petra Zieser, Dominque Chout, Mathias Schlung, Dietrich Adam, Claudius Freyer und die Pianistin Doro Gehr berichten vom Leben eines Mannes, der die gedanklichen und organisatorischen Voraussetzungen für die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) geschaffen hat und über den - vielleicht mit Ausnahme seines frühen Todes im Duell - wenig bekannt ist.
Aufgeführt wird das Stück auf Initiative der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf und mit Unterstützung des Berliner SPD-Landesverbandes und des Parteivorstandes. Lassalle war ein mutiger, wortmächtiger Kämpfer für die Gerechtigkeit, den auch Gefängnisstrafen nicht beugen konnten. Er war ein Mann von großer intellektueller Schärfe und einer unwahrscheinlichen Arbeitskraft - kein Wunder also, dass eine starke Faszination darin liegt, sein abenteuerliches Leben nachzuzeichnen. Lassalle, der mit Marx und Engels im theoretischen Streit lag, fühlte sich aber mindestens Marx, den er auch finanziell unterstützte, freundschaftlich verbunden. Aber er trat auch als elegant gekleideter, hoch gebildeter und durchaus wohlhabender Bürger in den Salons auf.
Für 15,00 Euro (inkl. 1 Freigetränk  Sekt, Saft oder Wasser beim anschließenden Empfang im Theater-Foyer) sind die Karten ab 25. März erhältlich im Kreisbüro der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf in der Otto-Suhr-Allee 100 (Tel: 86 31 38 75), im SPD Landesverband, Müllerstraße 163, 13353 Berlin (3.OG, Tel. 4692 142) und an der Theaterkasse des Renaissance Theaters.


„Lassalle“, 30. April 2013, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), Renaissance-Theater, Knesebeckstraße 100 (Ecke Hardenbergstraße), 10623 Berlin

 

Wowereit: Berliner Arbeitsmarkt weiter im Aufwind

Die positive Entwicklung auf dem Berliner Arbeitsmarkt geht weiter.  In den aktuellen Arbeitsmarktzahlen sieht Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit ein weiteres Zeichen für die steigende Wirtschaftskraft der Stadt. So ist die Zahl der Arbeitslosen in Berlin im März 2013 im Vergleich zum Februar um rund 1400 gesunken, gegenüber dem Vorjahresmonat um knapp 9000. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 12,3 Prozent und damit 0,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Bundesdurchschnitt lag der Rückgang bei nur 0,1 Prozent.

„Erneut zeigt sich, dass die Arbeitsmarktentwicklung in Berlin deutlich besser ist als im Bundesdurchschnitt", so Klaus Wowereit in seiner Bewertung. "Das ist ein gutes Zeichen für die Hauptstadt und zeigt, dass in Berlin die richtigen wirtschaftspolitischen Akzente gesetzt werden. Besonders erfreulich ist dabei, dass speziell bei den Jüngeren die Arbeitslosigkeit zurückging. Dieser gute Trend unterstreicht die überdurchschnittliche wirtschaftliche Entwicklung Berlins. Knapp 40.000 Beschäftigte mehr als im Vorjahr – auch das ist ein Spitzenwert, der weit über dem Bundesdurchschnitt liegt. Darunter sind auch viele arbeitslose Menschen, die dank der starken wirtschaftlichen Dynamik den Wiedereinstieg schaffen. Besonders erfreulich ist, dass auch junge Menschen profitieren und in Beschäftigung kommen." 

Im Vergleich zum Vorjahrsmonat lag die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Januar 2013 in Berlin um 39.300 Personen höher; das entspricht einem Plus von 3,4 Prozent, während im Bundesdurchschnitt lediglich ein Plus von 1,4 Prozent zu verzeichnen war.

 

 

Gedenken an Otto Wels in Tiergarten und Friedrichshagen

 

Am 23. März 1933 hielt der damalige SPD-Fraktionsvorsitzende Otto Wels im Reichstag seine mutige Rede, mit der er die Ablehnung seiner Fraktion gegen das sog. Ermächtigungsgesetz begründete. Am 80. Jahrestag der Rede erinnerten verschiedene SPD-Gliederung an Wels und den Mut der sozialdemokratischen Parlamentarier.

 

Gedenken in Treptow-Köpenick

Otto Wels lebte zu dieser Zeit im Treptow-Köpenicker Ortsteil Friedrichshagen, auch wenn er wegen der Verfolgung der Nazis bereits seit einigen Wochen nicht mehr in seine Wohnung in der Rahnsdorfer Straße 23 zurückkehren konnte.

Die SPD Treptow-Köpenick erinnerte am 80. Jahrestag an der Otto-Wels-Stele vor der Christopheruskirche Friedrichshagen an diese richtungsweisende Rede. Gut 40 Bürgerinnen und Bürger hatten sich bei blauem Himmel und eisiger Kälte an der Stele eingefunden und hörten Reden des Landesvorsitzenden Jan Stöß sowie des BVV-Fraktionsvorsitzenden und Bundestagskandidaten aus Treptow-Köpenick, Matthias Schmidt.

Jan Stöß erinnerte mit seinen Worten an die Situation in Deutschland im Frühjahr 1933. Ein Teil der sozialdemokratischen Reichstagsabgeordenten musste vor der Gewalt der Nazis bereits fliehen, andere lagen im Krankenhaus, nachdem sie von der SA verprügelt worden waren. Trotzdem stemmten sich die verbliebenen 94 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten als einzige gegen das Ermächtigungsgesetz. Sie wussten, dass sie Leib und Leben einsetzten, blieben aber ihrer Haltung treu. Otto Wels bewegende Rede markiert einerseits die dunkelste Stunde des deutschen Parlamentarismus, andererseits ist sie in ihrer festen Haltung leuchtendes Beispiel und Vorbild für alle heutigen Demokratinnen und Demokraten.

Matthias Schmidt ging auf das Hier und Heute ein. Unter Berufung auf Willy Brandt forderte er Zivilcourage in der heutigen Gesellschaft ein. Zur Zivilcourage gehört es, Mut zum eigenen Urteil sowie eigene Wertmaßstäbe für sich und die Gesellschaft zu haben. Die Demokratie sichert uns einen breiten Wertekanon, der auf Mehrheitsentscheidungen und Respekt vor der Minderheit gründet. Doch die Toleranz endet bei denen, die die freiheitliche Demokratie abschaffen wollen. Hier sind Staat und Zivilgesellschaft gemeinsam gefordert. Da die Zivilgesellschaft in Treptow-Köpenick gut organisiert und erfolgreich gegen rechte Umtriebe vorgeht, ist nun der Staat gefordert, mit der Einleitung des NPD-Verbotsverfahrens ein Zeichen zu setzen.

 

Gedenken in Berlin-Mitte

Gemeinsam mit der SPD Bellevue erinnerten die Bundestagsabgeordnete und Direktkandidatin für Berlin-Mitte, Dr. Eva Högl sowie der Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag, Dr. Frank-Walter Steinmeier an die Rede des damaligen Partei- und Fraktionsvorsitzenden Otto Wels. Sie gedachten dem Mut und Einsatz der verbliebenen sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten für Demokratie und Zivilcourage.

 
10. April

"Wie ich zur Arbeiterbewegung fand": Siegfried Heimann liest Texte von Stephan Born, August Bebel, Anna Nemitz und Willy Brandt

Mit einer Reihe von Lesungen begleitet das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie das Jubiläumsjahr "150 Jahre SPD". Im Mittelpunkt stehen Biografien und Autobiografien.

Zum Auftakt liest Siegfried Heimann, Vorsitzender der Historischen Kommission der Berliner SPD, am 10. April aus Texten von Stephan Born, August Bebel, Anna Nemitz und Willy Brandt.

 

"Wie ich zur Arbeiterbewegung fand ... !"

Lesung aus vier ausgewählten Autobiographien und biographischen Skizzen von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten

1. Stephan Born, Erinnerungen eines Achtundvierzigers. Born schuf mit der "Arbeiterverbrüderung" die erste überregionale deutsche Arbeiterpartei. In seinen Erinerungen erzählt der Setzergeselle und Sohn eines schlesischen Juden, wie er nach fünfjähriger Lehrzeit wusste, dass die Proletarier nur zusammen stark sind.

2. August Bebel, Aus meinem Leben. Im ersten Band seiner dreibändigen Biographie berichtet Bebel, der langjährige Vorsitzende der SPD, vom schweren Leben seiner Familie, vor allem seiner Mutter, erzählt von seiner Jugendzeit und von den Lehr- und Wanderjahren, die ihn in die Arbeiterpartei führten.

3. Anna Nemitz, Blätter der Erinnerung. Die Berliner Stadtälteste Anna Nemitz hatte bereits vor 1914 in sehr jungen Jahren erste Begegnngen mit der Politik, hatte Prozesse wegen Gotteslästerung und Hochverrat zu bestehen und war 1918 die einzige Frau im Charlottenburger Arbeiter- und Soldatenrat. Die langjährige Reichstagsabgeordnete gehörte 1945 in Berlin-Köpenick zu den Mitbegründern der Berliner SPD und war bis 1954 Berliner Stadtverordnete für Köpenick.

4. Willy Brandt, Links und frei. Den Berlinerinnen und Berlinern muss Brandts Wirken für Berlin nicht vorgestellt werden, wohl aber seine nicht leichte Jugend in Lübeck als hochbegabter, aber nichtehelich geborener Sohn einer alleinerziehenden Mutter. Er musste nicht hungern, lernte aber durch seinen Großvater, einem klassenbewussten Arbeiter, dass auch die Proletarier nicht vom Brot alleine leben.

 

Mittwoch, 10. April 2013, 19 Uhr
Veranstalter:  Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie und BERLINER STIMME
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

 

Weitere Termine der Reihe:

 

Mittwoch, 24. April 2013, 19 Uhr
Veranstalter:  Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie und BERLINER STIMME
Lesung
Helga Grebing liest aus ihrer Biographie „Freiheit, die ich meinte. Erinnerungen an Berlin“
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

Mittwoch, 22. Mai 2013, 19 Uhr
Veranstalter: Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie und BERLINER STIMME
Lesung
Christine Bergmann liest aus ihrer Biographie „Von Null auf Hundert: Stationen eines politischen Lebens“
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin
Mittwoch, 5. Juni, 19 Uhr
Veranstalter:  Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie und BERLINER STIMME
Lesung
Günter Lange liest aus der neu erschienenen Biographie
Siegfried Aufhäuser 1884-1969 - Ein Leben für die Angestelltenbewegung
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

 
23. April:

Thierse trifft… Ruth Misselwitz

Am 23. April 2013 wird Wolfgang Thierse die Pfarrerin Ruth Misselwitz bei seiner Veranstaltungsreihe „Thierse trifft…“ zu Gast haben. Mit Ruth Misselwitz wird nicht nur eine über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Pfarrerin und Theologin zu Gast sein, welche als Gründerin des Friedenskreises Pankow und als wichtige Vertreterin der kirchlichen Friedens- und Umweltbewegung in der DDR im Blick der Öffentlichkeit stand, sondern auch die für ihr internationales Engagement bekannte langjährige Vorsitzende des Vorstandes von Aktion Sühnezeichnen Friedensdienste (ASF).
Ruth Misselwitz, geboren 1952 in Zützen im Kreis Luckau, wuchs in einer Pfarrfamilie auf. Nach einer Ausbildung zur Krankenschwester absolvierte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin und am Predigerseminar Gnadau ein Studium in Ev. Theologie. Seit 1981 ist sie Pfarrerin der Ev. Kirchengemeinde Alt–Pankow in Berlin.
Zusammen mit Freunden und Bekannten gründete Ruth Misselwitz im Herbst 1981 den Pankower Friedenskreis, engagierte sich ab dann auch im DDR-weiten Netzwerk Konkret für den Frieden. Sie stand an der Spitze einer der größten, unter dem Dach der Ev. Kirche agierenden oppositionellen Gruppierung. Und die Staatssicherheit plante sogar einen Anschlag auf das Leben der streitbaren Pastorin.
Was es bedeutete, als religiöser Mensch im SED-Staat zu leben,aber dennoch Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen, was es heute heißt, als als Gemeindepfarrerin zu wirken und welches gesellschaftspolitische Engegement sich daraus ergibt, oder, ob Glaube und Einsatz in und für Kirche rein im Privaten gelebt werden können - dies werden u.a. die Fragen des Abends sein.


„Thierse trifft…“: Ruth Misselwitz
23. April 2013, 19.30 Uhr / Einlass ab 19 Uhr
Soda-Salon in der Kulturbrauerei Berlin-Prenzlauer Berg
DER EINTRITT IST WIE IMMER FREI!

 

Bandwettbewerb der Berliner SPD

Mit einem großen Volksfest am Brandenburger Tor feiert die SPD am 17. und 18. August ihr 150jähriges Bestehen. Aus allen Bundesländern kommen Gäste dazu in die Stadt. Denn hier spielt die Musik.  Passend dazu veranstaltet die Berliner SPD einen Bandwettbewerb. Bewerben können sich Bands um den Startplatz beim Deutschlandfest noch bis zum 26. April. Vier Bands stellen sich in einem Vorausscheid Jury und Publikum, bevor es dann für die Gewinnerband heißt: The stage is Yours. Zusätzlich gibt es noch eine professionelle Songproduktion zu gewinnen! 
Willkommen sind alle Musikstile. Originalität entscheidet. Für die Technik vor Ort ist gesorgt, Lediglich die eigenen Instrumente müssen mitgebracht werden.

 

Neuer Anmeldeschluss ist der 26.04.2013. Genaue Informationen gibt es unter www.spd-berlin.de/bandwettbewerb2013

 
August Bebel Institut

Seminare, Workshops, Termine

Das August-Bebel-Institut bietet regelmäßig Veranstaltungen zur politischen Bildung an. Die nächsten Termine:

 

HEUTE: Fr 5. April, 18–20 Uhr
Frauen im Aufbruch – Politische Plakate 1918-1990
Ausstellungseröffnung

„Die Männerwelt zum Tanzen bringen“ wollten die einen, andere forderten „Gleiche Rechte – Gleiche Pflichten“, wieder andere riefen zum Hüten von Frieden und Kindern auf. Mit solchen und anderen Ansprachen buhlten politische Parteien in Deutschland während der Umbrüche 1918/19, 1945/49 und 1989/90 um die Stimmen von Frauen. Einige der Plakate, die sie dafür nutzten, präsentiert die Ausstellung des Archivs der sozialen Demokratie. Sie zeigt, wie Frauen nach den beiden Weltkriegen als Mütter, friedfertige Wesen und in nationalistischer Manier als „Deutsche“ angesprochen wurden. Und wie die zwischen Ost und West unterschiedlichen Blicke auf Emanzipation sich in den Motiven widerspiegeln.

Mit: Ina Czyborra, frauenpolitische Sprecherin der  SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus
Anmeldung erbeten [U51.1]

Ausstellung: Mo 8. bis Fr 26. April, Öffnungszeiten Mo–Do 14–18 Uhr
 

Do 11. April, 18–20 Uhr
Frauen im Aufbruch
Wegbereiterinnen der Sozialdemokratie

Von einer sozialdemokratischen Frauenbewegung kann in Deutschland erst seit Ende des 19. Jahrhunderts gesprochen werden. 1885 wurde in Berlin der „Verein zur Vertretung der Interessen der Arbeiterinnen“ gegründet, dessen zweite Vorsitzende Pauline Staegemann wurde. Zur zentralen Forderung der Sozialdemokratinnen wurde das Frauenwahlrecht, für das sich Clara Zetkin und ihre Mitstreiterinnen einsetzten. Sie gründeten 1907 die Sozialistische Fraueninternationale, die 1911 den Internationalen Frauentag erkämpfte. Damit war der Kampf um Frieden und Gleichberechtigung, der bis heute andauert, eingeläutet.

Referentin: Gisela Notz, Sozialwissenschaftlerin und Historikerin
Anmeldung bis 1. April [U51.2]

 

Do 18. April, 18 – 20 Uhr
Was ist links in Italien?
Italien befindet sich wie Europa in einer tiefgreifenden Finanz- und Wirtschaftskrise mit steigender Arbeitslosigkeit und wachsenden Schulden. Die Wahlen vom 25. Februar sind Ausdruck der tiefen Spaltung der Gesellschaft. Silvio Berlusconi ist überraschend zurück, die Demokratische Partei hat eine knappe Mehrheit im Abgeordnetenhaus, mit der „Bewegung 5 Sterne“ steht aus dem Stand eine Anti-Establishment Bewegung im Zentrum der Politik, und die traditionell starke, kommunistische Linke spielt keine parlamentarische Rolle mehr. Was ist vor diesem Hintergrund linke Politik in Italien? 
Moderation und Einführung: Marcus Otto (Historiker, Politologe)
Input: Gianfranco Ceccanei
Mit: Laura Garavini (Partito Democratico); Marcello Pilato (Aktivist im Berliner movimento 5 stelle); Paola Giaculli (Sinistra Europea)
Anmeldung erbeten [U78]


Mo 22. April 19– 21 Uhr
Schuldaten für Alle?
Datenschutz vs. Informationsfreiheit
Müssen Daten wie Schulabrecher/innen-Quote und Zahl der Gymnasialempfehlungen für alle zugänglich sein? Das kommerzielle Schülernetzwerk „Spickmich.de“ setzte gerichtlich durch, solche Daten von Berliner Schulen zu bekommen und zu veröffentlichen, denn nach dem Informationsfreiheitsgesetz hat jede Person Anspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen. Der Senat hielt dies bei sensiblen Daten im Schulbereich für nicht anwendbar.  Was bedeutet Informationsfreiheit, wo beginnt sie, wo hört sie auf? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Persönlichkeitsrechte? Entstehen „gläserne“ Schulen,  Rankinglisten und Stigmatisierung?
Mit: Dr. Alexander Dix, Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit; Mark Rackles, Staatssekretär für Bildung, N.N. Piratenfraktion und einer Schülervertreterin.
Anmeldung bis 15. April [U38]

 

 

Kreativblog-Berlin: Bestandsschutz für Clubs

Ein Bestandsschutz für Clubs ist Thema des aktuellen Beitrags im Kreativblog Berlin. Clubs sind nicht nur ein Magnet für Touristinnen und Touristen aus aller Welt, sondern gehören zu lebendigen Kulturlandschaft in Berlin und tragen zur Durchmischung der Stadtteile bei. Zur Stärkung ihrer Position bei Neubauten hat die SPD im Abgeordnetenhaus angekündigt, in Kürze einen Bestandsschutz für Clubs durchzusetzen.

Der Kreativblog-Berlin der AG Kreativwirtschaft im Fachausschuss Wirtschaft: bietet  eine neue Möglichkeit des Gedankenaustauschs und der Information in der Berliner Kreativszene. 
weiterlesen auf www.kreativblog-berlin.de

 

Die aktuelle Ausgabe der BERLINER STIMME

Seit 63 Jahren gibt es die BERLINER STIMME, die Abonnementszeitung der Berliner SPD.  Themen der  Ausgabe vom 23. März u.a.:

  • Der in der vergangenen Woche vorgelegte Entwurf des Regierungsprogramms setzt vor allem darauf, das Land wieder gerechter zu machen. Seite 1
  • Die Berliner SPD macht Druck: Landeseigene Wohnungsbaugesellschaften sollen mehr für den Neubau tun. Seite 3.
  • Berlin liegt beim Kitaausbau deutlich über dem bundesweitem Ziel. Seite 4.
  • Von der Integration zur Inklusion - Severin Höhmann über Schule und Gesellschaft im Wandel. Seite 7
  • Afghanistan ist nicht nur ein Testfall für die Politik der SPD, sondern auch für die Fähigkeit der deutschen Politik insgesamt, zu Frieden und nachhaltiger Entwicklung gerade in Ländern und Regionen beizutragen, in denen sowohl die einheimischen politischen Kräfte als auch die internationale Gemeinschaft über lange Zeit an der Verwirklichung dieses Ziels gescheitert sind. Ein Beitrag von Karl-Heinz Niedermeyer. Seite 9


Mit einer Vielzahl von Debattenbeiträgen, mit Beiträgen zur Geschichte der Berliner SPD, Buchempfehlungen und vielen Berichten aus der Berliner SPD informiert die BERLINER STIMME alle 14 Tage ihre Leserinnen und Leser. Ein Abonnement lohnt sich und erhält die BERLINER STIMME auch in Zukunft als Diskussionsforum. Einige Ausgaben des Jahres sind auch als Internetversion unter www.berliner-stimme.de zu finden.  

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Termine: Unsere aktuellen Termine finden Sie jeden Tag auf unserem Kalender.

Presseschau: An jedem Werktag finden Sie bei uns übersichtlich in der aktuellen Presseschau eine Auswahl von Zeitungsartikeln des Tages, die nützlich für die politische Arbeit sein können.

Telefon-Hotline der Berliner SPD: (030) 46 92 222

E-Mail: spd@spd-berlin.de

 

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