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Liebe Leserin, lieber Leser,

wir begrüßen Sie beim aktuellen Newsletter der Berliner SPD.

1. Mai-Demonstration: Treffpunkt der Berliner SPD

DGB Logo 1. Mai 2013
 

Die Berliner SPD ruft zur Mai-Demonstration des DGB in Berlin auf. „Das ist der Tag der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer! Sie sind eine wichtige Stütze für dieses Land", so der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß. SPD und Gewerkschaften verbinde mehr denn je der Kampf für gleiche Rechte, gute Bezahlung, gegen Ausbeutung und die Entsolidarisierung der Arbeitswelt, so Jan Stöß. "Deshalb steht die Sozialdemokratie an der Seite der Gewerkschaften, wenn es darum geht,  Leiharbeit, Minijobs und Teilzeit in Normal-Arbeitsverhältnisse umzuwandeln,  einen Mindestlohn von 8,50 Euro einzuführen, das Lohngefälle von 22 % zwischen Frauen und Männern aufzuheben,  eine moderne Arbeitswelt mitzuprägen, die Menschen vor Dauerstress und permanenter Erreichbarkeit schützt und Zeit für Ausgleich und Familie schafft, der wachsenden Armut in Europa Einhalt zu gebieten und Solidarität zu zeigen mit den vielen von der Krise betroffenen Europäerinnen und Europäern."

Unter dem Motto „Gute Arbeit. Sichere Rente. Soziales Europa.“ startet der Demonstrationszug um 10 Uhr am Hackeschen Markt. Von dort führt die Route zum Pariser Platz. Auf der Kundgebung um 11.30 Uhr vor dem Brandenburger Tor sprechen die Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg Doro Zinke und der Präsident der Europäischen Transportarbeiterföderation Lars Lindgren.

Die Mitglieder der Berliner SPD treffen sich um 9.30 Uhr an der Spandauer Straße Ecke Anna-Louisa-Karsch-Straße (Hackescher Markt).

 

SPD Berlin: Vom Tanz in den Mai zum Maifest

Die Berliner SPD lädt rund um den 1. Mai zu zahlreichen Veranstaltungen und Festen in den Bezirken. Hier ein Überblick: 

  • Die SPD Mitte lädt am 30. April zum „Tanz in den Mai“: Alte Kantine Wedding, Uferhallen, Uferstr. 8-11, Beginn:  20 Uhr.  Eintritt: 5 Euro inkl. Buffet und Live DJ.
  • Die SPD Dahlem veranstaltet ihren „Tanz in den Mai“ mit Buffet und Live-Musik von Poisson Ivy am 30. April 2013 ab  19:00 im  Friedenszentrum, Pacelliallee 61.
  • Rock in den Mai der SPD Pankow-Süd, 30. April um 20:30 Uhr in der KulturKantine, Saarbrücker Straße 24, 10405 Berlin  
  • Maifest der SPD Pankow im Bürgerpark, 13.00 bis 18.00 Uhr (mit Senatorin Sandra Scheeres, Ralf Wieland, Jan Stöß, Raed Saleh und dem Pankower Bundestagskandidaten Klaus Mindrup)
  • Maifest im Schlosspark Buch, 14.00 bis 18.00 Uhr (mit  Ralf Wieland, Jan Stöß, Raed Saleh und dem Pankower Bundestagskandidaten Klaus Mindrup)
  • Volks- und Kinderfest auf der Werneuchener Wiese, 14.00 bis 18.00 Uhr.
  • Die SPD Treptow-Köpenick lädt zum  Maifest in den Treptower Park (zwischen Biergarten „Zenner“ und Rosengarten). Von 14.00 bis 17.00 Uhr wird ein buntes Programm für Jung und Alt mit Jazz-Musik der „Juhle-Manger-Band“, Kaffee & Kuchen, Spielen, Aktionen für Kinder, Infoständen sowie Talkrunden mit Politprominenz geboten. Als Gäste erwartet werden u.a. Arbeitssenatorin Dilek Kolat, Matthias Schmidt (Bundestagskandidat und SPD-BVV-Fraktionsvorsitzender), Oliver Igel (Bezirksbürgermeister), Rainer Hölmer (Baustadtrat),  Jan Stöß, Raed Saleh sowie Abgeordnete und  Bezirksverordnete.
  • Die SPD Marzahn-Hellerdorf, die AG 60plus und die Arbeiterwohlfahrt laden am 1. Mai von 14 bis 18 Uhr zu einer gemeinsamen Feier im Stadtteiltreff, Kastanienallee 53 12627 Berlin.      
  • Eine Führung mit Jacques Schwartz zu den Stätten der traditionellen Maifeiern der Berliner Arbeiterbewegung bietet die SPD Dahlem am 1. Mai. Treffpunkt ist um 14 Uhr am S-Bahnhof Grünau, Ausgang Adlergestell
 

Girls'Day bei der Berliner SPD: 70 Mädchen zu Gast

Girls'Day 2013: Gruppenbild im Abgeordnetenhaus
 

Gruppenbild der Girls'Day-Teilnehmerinnen im Berliner Abgeordnetenhaus: Rund siebzig Mädchen haben in diesem Jahr am Girls’Day der Berliner SPD teilgenommen.  Politikerinnen und Politiker aus Bezirk und Land gaben ihnen nach einem gemeinsamen Frühstück im Ausbildungsrestaurant ROSSI in den Osram-Höfen Einblick in ihren Arbeitsalltag.  Sitzungen,  Besprechungen, Vor-Ort-Termine, Büroalltag oder die Teilnahme an einer Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Integration, Berufliche Bildung und Frauen standen auf dem Programm. Nicht nur in den technischen Berufen herrsche ein Mangel an Frauen, auch in der Politik seien Frauen immer noch unterrepräsentiert, so Frauensenatorin Dilek Kolat. Die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende und Staatssekretärin Barbara Loth rief die Mädchen dazu auf, mutig zu sein. "Chefin" sei ein Ziel, das sie sich ruhig setzen sollten.  Der Juso-Landesvorsitzende Kevin Kühnert stellte die Möglichkeiten vor, sich politisch zu engagieren und einzumischen. Er selbst sei durch ein Schülerpraktikum zu den Jusos gekommen. 

Einige Mädchen konnten an einer Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Integration, Berufliche Bildung und Frauen teilnehmen, bei der es um die Finanzierung einer Girls'Day-Akademie ging. Sie soll junge Mädchen für Technik und Naturwissenschaften interessieren und sie auf diesen Gebieten fördern. Bei einer Diskussionsrunde im Abgeordnetenhaus wurden zahlreiche Fragen zur politischen Arbeit beantwortet.

 
30. April:

"Lassalle" auf der Bühne

Lassalle
 

Am 30. April wird im Renaissance-Theater das Theaterstück „Ferdinand Lassalle“ der Autoren Felix Huby und Hartwin Gromes uraufgeführt.  Vor Ort werden u.a. der Landesvorsitzende der Berliner SPD, Jan Stöß, der Präsident des Abgeordnetenhauses Berlin, Ralf Wieland, der SPD-Fraktionsvorsitzender Raed Saleh, der Kreisvorsitzende der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf, Christian Gaebler und viele weitere Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sein.

Die Szenische Lesung findet im Rahmen von 150 Jahren SPD auf Initiative der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf mit freundlicher Unterstützung der SPD Berlin und des Parteivorstands der SPD statt.
Im Anschluss an die Aufführung findet ein Empfang im Foyer des Renaissance-Theater statt.
Das Stück erzählt von der Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein durch Ferdinand Lassalle am 23. Mai 1863 in Leipzig.  „Lassalle“ wird als szenische Lesung unter der Regie von Rüdiger Canalis Wandel aufgeführt. Petra Zieser, Dominque Chout, Mathias Schlung, Dietrich Adam, Claudius Freyer und die Pianistin Doro Gehr berichten vom Leben eines Mannes, der die gedanklichen und organisatorischen Voraussetzungen für die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) geschaffen hat und über den - vielleicht mit Ausnahme seines frühen Todes im Duell - wenig bekannt ist.
Lassalle war ein mutiger, wortmächtiger Kämpfer für die Gerechtigkeit, den auch Gefängnisstrafen nicht beugen konnten. Er war ein Mann von großer intellektueller Schärfe und einer unwahrscheinlichen Arbeitskraft - kein Wunder also, dass eine starke Faszination darin liegt, sein abenteuerliches Leben nachzuzeichnen. Lassalle, der mit Marx und Engels im theoretischen Streit lag, fühlte sich aber mindestens Marx, den er auch finanziell unterstützte, freundschaftlich verbunden. Aber er trat auch als elegant gekleideter, hoch gebildeter und durchaus wohlhabender Bürger in den Salons auf.

Für 15,00 Euro (inkl. 1 Freigetränk Sekt, Saft oder Wasser beim anschließenden Empfang im Theater-Foyer) sind die Karten ab 25. März erhältlich im Kreisbüro der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf in der Otto-Suhr-Allee 100 (Tel: 86 31 38 75), im SPD Landesverband, Müllerstraße 163, 13353 Berlin (3.OG, Tel. 4692 142) und an der Theaterkasse des Renaissance Theaters.
„Lassalle“, 30. April 2013, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), Renaissance-Theater, Knesebeckstraße 100 (Ecke Hardenbergstraße), 10623 Berlin

 

Klaus Wowereit: Glückwünsche für Berlins erfolgreiche Vereine

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat den Fußballern von Hertha BSC zum direkten Wiederaufstieg in die Erste Bundeliga gratuliert und den Eisbären Berlin zum erneuten Gewinn der Deutschen Meisterschaft.

 „Nach einer nahezu perfekten Saison ist Hertha auf Anhieb wieder in die höchste deutsche Spielklasse aufgerückt", sagte Klaus Wowereit nach dem Erfolg gegen den SV Sandhausen. "Die Mannschaft hat unter ihrem Trainer Jos Luhukay souverän die Konkurrenz in Schach gehalten und die Berlinerinnen und Berliner im Stadion und in der Stadt stolz und glücklich gemacht. Ich darf mich bei allen Beteiligten des Erfolgs – Mannschaft, Trainer, Management und nicht zuletzt dem Publikum – bedanken. Jetzt geht es nur noch darum, die Meisterschale für die zweite Bundesliga zu erringen, vor allem aber nach einer verdienten Erholung erfolgreich in die neue Saison zu starten.“

Ganz Berlin freut sich zudem über den Erfolg der Eisbären, sagte Wowereit. "Mit dem fulminanten Erfolg in den Playoffs haben die Eisbären einmal mehr gezeigt, wo das beste Eishockey in Deutschland gespielt wird. Das Team ist ein bärenstarker Vertreter der Sporthauptstadt Berlin. Glückwunsch zur Titelverteidigung also, Dank an Trainer, das Management und nicht zuletzt den Fans, die mit dem siebten Meistertitel in den letzten zehn Jahren eine einzigartige Erfolgsserie ermöglicht und miterlebt haben.“

 

Ülker Radziwill: Gemeinsames Engagement gegen Armut

Ülker Radziwill, stellvertretende Vorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses,  hat die Kritik an der Arbeit der Tafeln als unberechtigt zurückgewiesen.. "Die Verringerung von Armut und sozialer Ausgrenzung ist eine Aufgabe, der sich Politik und Gesellschaft gemeinsam stellen müssen", erklärte sie. "Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Projekten und Vereinen wie den Tafeln leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Auch die Wohlfahrtsverbände treten dem Staat bei der Erfüllung sozialer Aufgaben als wichtige Partner zur Seite." Die Kritik an der Arbeit der Tafeln kommt von einem „Kritischen Aktionsbündnis 20 Jahre Tafeln“ um den Politologen Peter Grottian.

Aufgabe von Politik sei es, die Ursachen von Armut und sozialer Ausgrenzung zu beseitigen und alle Menschen, die für ihren Lebensunterhalt nicht selbst sorgen können, auf angemessene Weise abzusichern, erklärte Ülker Radziwill. "Das Sozialgesetzbuch garantiert jeder und jedem einen gesetzlichen Anspruch auf staatliche Sicherung. Die SPD tritt ein für die transparente und angemessene Berechnung der Höhe der Regelbedarfe.
Wir investieren in Bildung und die Förderung und Qualifizierung langzeitarbeitsloser Menschen und setzen uns für einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn ein."  Der Kampf gegen Ausgrenzung und Armut erfordere die Anstrengung aller gesellschaftlichen Kräfte, Zivilgesellschaft und Politik müssten sich dafür Hand in Hand  engagieren.

 

Roth-Behrendt: Zulassungssystem für Medizinprodukte erneuern

Das bisherige Zulassungssystem für Medizinprodukte muss dringend verbessert werden. Das fordert die Berliner SPD-Europaabgeordnete Dagmar Roth-Behrendt, Berichterstatterin für die Überarbeitung der Verordnung zu Medizinprodukten im Europäischen Parlament. "In der Vergangenheit sind zu viele Medizinprodukte wie Hüftprothesen oder Brustimplantate bei Tausenden von Patienten eingesetzt worden, die vorher nicht ausreichend getestet wurden. Das darf nicht sein", so die Europaabgeordnete.

In ihrem Bericht, den sie in dieser Woche  im Ausschuss für Umwelt, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit  des EU-Parlaments erstmals vorstellte, schlägt Dagmar Roth-Behrendt deshalb ein neues und effizientes Zulassungssystem für Medizinprodukte in der höchsten Risikostufe vor. Dazu zählen beispielsweise solche Medizinprodukte, die in den Körper implantiert werden oder die Arzneimittel in den Körper abgeben, wie etwa Insulinpumpen. "Bei dem System, das ich vorschlage, wird die Zulassung nicht hinausgezögert, wie es im bisherigen System der Fall ist, sondern würde innerhalb von neun Monaten erteilt werden. So könnten wir ein sicheres und effizientes Verfahren schaffen, das die Patientensicherheit gewährleistet!"
Außerdem fordert Dagmar Roth-Behrendt, dass die sogenannten 'benannten Stellen', die die Sicherheit von Medizinprodukten prüfen, die nötige Kompetenz für diese Aufgabe besitzen. "Die benannten Stellen müssen ständig die notwendige Expertise verfügbar haben, um Medizinprodukte beurteilen zu können. Wenn sie dafür einen Subunternehmer beauftragen müssen, muss die entsprechende benannte Stelle veröffentlichen, mit wem sie zusammenarbeitet. Ich will sicher gehen, dass Insulinpumpen, Knieprothesen und alle anderen Medizinprodukte gründlich überprüft werden von Experten, die eine entsprechende Ausbildung und Arbeitserfahrung im medizinischen oder pharmakologischen Bereich besitzen. Nur so können wir wirklich die Patientensicherheit garantieren!"
Schließlich stellt Dagmar Roth-Behrendt fest, dass Medizinprodukte, die nur für den einmaligen Gebrauch hergestellt werden, keinesfalls mehrfach verwendet werden dürfen, wie es leider zur Zeit vorkommt. "Wir brauchen mehr Transparenz und Kontrolle darüber, wie Medizinprodukte aufbereitet werden. Patienten haben das Recht zu wissen, ob die Nadel oder das Skalpell, das bei ihrer Operation benutzt wird, vernünftig sterilisiert wurde. Nur die höchsten Standards der Wiederaufbereitung sind bei Medizinprodukten akzeptabel!"

 

Europa: Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich vor

EU-Forum am 24. April im KSH, Foto:Paeche
 

Auf ihrem Landesparteitag im Mai wird die Berliner SPD neben der Landesliste für den Bundestag auch die Berliner Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundesliste zur Europawahl im kommenden Jahr nominieren. In zwei Mitgliederforen stellten sich am 17. und 24. April sieben Kandidatinnen und Kandidaten vor, um ihre Ziele und Vorstellungen darzustellen. In den zwei Foren diskutierten Dieter Dressel, Dr. Sylvia-Yvonne Kaufmann, Martin Manzel, Dr. Karin Pieper, Tilman Schwencke, Dr. Philipp Steinberg und Müslüm Yildirim mit den Mitgliedern darüber, wie man sich ein gutes, soziales und zukunftsfähiges Europa vorstellt. Einig war man sich darüber, dass Europa mehr als eine Wirtschafts- und Währungsunion ist, es in Zukunft sozial, demokratisch und politisch zu gestalten gilt - nur sozialdemokratische Politik könne dafür der Garant sein. Unter den Gästen waren auch der frühere SPD-Außenpolitiker Karsten Voigt und die Europaabgeordnete Dagmar Roth-Behrendt.

Foto: Paeche

 

Swen Schulz: "Koalition der Heimlichtuer"

Transparenz in der Wissenschaft ist für die Bundesregierung weiter kein Thema.  Im Ausschuss für Bildung und Forschung haben CDU/CSU und FDP alle entsprechenden Initiativen abgelehnt. "Begünstigung der Heimlichtuerei ist ein Markenzeichen dieser Koalition", so der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Swen Schulz. "Wir wollen den Wissenschaftsrat mit der Thematik befassen und eine begrenzte Offenlegungspflicht von Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen erreichen. Diese Offenlegung soll sich auf Partner, Fördersumme und Laufzeit beziehen. Der Wissenschaftlichen Dienst hat diesbezüglich klargestellt, dass dies rechtlich möglich ist und dem öffentlichen Interesse entspricht. Selbst diese Forderungen für eine verbesserte Transparenz in der Wissenschaft sind von CDU/CSU und FDP ohne nachvollziehbare Begründung abgelehnt worden. Die Koalition ist die Schutzmacht derer, die das Licht scheuen."

 

Landesvollversammlung der AG Migration und Vielfalt.

Für die Landesliste zur Bundestagswahl hat die Berliner AG Migration und Vielfalt auf ihrer Landesvollversammlung am 24. April die beiden Direktkandidatinnen Cansel Kiziltepe (Friedrichshain-Kreuzberg) und Ülker Radziwill (Charlottenburg-Wilmersdorf) für die Frauenplätze sowie den Spandauer Bundestagsabgeordneten Swen Schulz nominiert.   „Wir freuen uns über drei kompetente KandidatInnen für die Landesliste der Berliner SPD", so der  Landesvorsitzende der AG Migration und Vielfalt, Aziz Bozkurt:. "Sie spiegeln die Vielfältigkeit unserer Hauptstadt-SPD wider und werden dazu beitragen die gesellschaftliche Zusammensetzung in unserem Land auch im zukünftigen Bundestag zu repräsentieren."

Die AG forderte zudem die Einführung eines Unvereinbarkeitsbeschlusses im SPD-Statut bei rassistischem Verhalten.  „Wir wollen zukünftigen rassistischen Äußerungen von Personen mit einem SPD Parteibuch einen Riegel vorschieben", sagte Bozkurt. "Rassismus ist unvereinbar mit der Sozialdemokratie und dies muss in unseren Statuten deutlich gemacht werden. Ein Stück weit kommen wir damit auch der Forderung der UN-Kommission nach, indem wir an dieser Stelle rechtlich verbindlichere Regelungen schaffen."

 

SPD-Netzpolitiker: Neue Telekom-Tarife sind unsozial

Zange am Kabel
 

Das Forum Netzpolitik der Berliner SPD hat die geplanten Änderungen der Telekom-Tarife bei Internetanschlüssen als unsozial kritisiert. Die Telekom hatte angekündigt die bisherigen Flatrate-Tarife für DSL-Verbindungen durch Verträge zu ersetzen, die nach einer bestimmten Datenmenge das schnelle Surfen einschränken. Solche  "Volumen-basierte Drosselung der DSL-Anschlüsse durch die Telekom" behindere vor allem Verbraucher, wie Familien und Wohngemeinschaften, die sich einen Internetzugang teilen, kritisierte Jonas Westphal,  Sprecher des Forums Netzpolitik der Berliner SPD und Mitglied  des Gesprächskreises Netzpolitik des SPD-Parteivorstands. "Solche Haushalte benötigen insgesamt höhere Datenvolumina als zum Beispiel Singles. Die geplante DSL-Drosselung durch die Telekom ist deswegen sozial unausgewogen. Die Telekom sollte ihre Entscheidung dringend überdenken, um soziale Härten für Familien zu vermeiden."

Westphal wies zudem auf  eine exklusive Vereinbarung der Telekom mit dem Musik-Streamingdienst Spotify aus dem vergangenen Jahr hin. Damit werde die Netzneutralität im Telekom-Mobilnetz umgangen und  andere Anbieter würden benachteiligt . „Für mich ist nach dem Telekom-Spotify-Deal im Mobilfunk ganz klar: Die DSL-Drosselung läutet faktisch das Ende der Netzneutralität im Telekom-Festnetz ein. Netzneutralität ist zentraler Garant für Medienpluralismus und fairen Wettbewerb im Internet. Die Innovationsfähigkeit deutscher Internetunternehmen und Entwickler wird durch die schrittweise Abschaffung der Netzneutralität stark bedroht", befürchtet Westphal. Für diskriminierungsfreie Datenverbindungen bleibe immer weniger freie Bandbreite.

Westphal fordert, Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Internetunternehmen vor dieser Entwicklung umfassend zu schützen: "Netzneutralität und ungehinderter Internetzugang müssen gesetzlich geschützt werden. Dies ist eine zentrale Forderung im SPD-Regierungsprogramm zur Bundestagswahl und nicht mit uns verhandelbar."
Foto: Forum Netzpolitik

 

SPD Charlottenburg-Wilmersdorf: Stolpersteine werden geputzt

Am Wochenende 4./5. Mai ruft die SPD Charlottenburg-Wilmersdorf ihre Mitglieder wieder dazu auf, an der Putzaktion für die Stolpersteine im Bezirk teilzunehmen. Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf liegen 1896 Stolpersteine (Stand: 16.4.2013) und damit ein Großteil der in Berlin insgesamt über 4500 verlegten Steine, die an Menschen erinnern, die zwischen 1933 und 1945 als Juden, als Aktive des politischen (Sozialdemokraten, Kommunisten, Gewerkschafter) und des kirchlichen Widerstands, als Homosexuelle, Roma und Sinti, Freimaurer, Zeugen Jehovas oder anderen Gründen verfolgt wurden oder Opfer der  Euthanasie oder von Zwangsarbeit waren.

Mit Unterstützung der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf sind erst in den vergangenen Wochen einige Stolpersteine neu verlegt worden.

Die jeweiligen SPD-Abteilungen organisieren für ihren Einzugsbereich jeweils Aktionen, um die dort befindlichen Stolpersteine zu putzen und ihnen ihren alten Glanz wiedergeben. Putzmittel werden gestellt.

Die SPD Halensee führt ihre Putzaktion wieder gemeinsam mit dem ver.di Ortsverein Nordwest am Sonnabend, d. 4. Mai durch. Treffpunkt ist um 11.00 Uhr am Hotel Kudamm 101, Kurfürstendamm Ecke Joachim Friedrich-Str..

Die SPD Neu-Westend lädt zum Stolpersteinputzen im Abteilungsgebiet am Sonntag, 5. Mai, ab 12 Uhr. Treffpunkt: Theodor-Heuss-Platz/Lindenallee vor der Sparkasse

Weitere Informationen unter http://www.spd-charlottenburg-wilmersdorf.de

 

Fachkonferenz: "Quergedacht - Profis für die Kita"

Wo kommen die dringend benötigten Fachkräfte für den Ausbau des Kita-Angebots her? Die Arbeiterwohlfahrt und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege veranstalten zu dieser Frage am 14. Mai eine Konferenz, die sich an FachpolitikerInnen aus Bund, Ländern und Kommunen, an Jugendamtsvertreter/innen und die Vertreterinnen und Vertreter aus den Verbänden wendet.

2011 hat ein Zusammenschluss aus Berufsverbänden, Gewerkschaften und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege mit Unterstützung des BMFSFJ gemeinsam mit dem Bund eine Kampagne entwickelt, die für den Arbeitsplatz Kindertageseinrichtungen wirbt.  Befragt nach den Hindernissen beim Betreuungsausbau antwor-ten annähernd 2/3 der befragten Jugendämter an erster Stelle es seien zu wenig zusätzliche Fachkräfte für die Kitas vorhanden. Die Frage nach der  Gewinnung von Fachkräften für das Arbeitsfeld, aber auch die nach den Zugangsvoraussetzungen und Qualifikationsanforderungen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Jenseits der Frage der Gewinnung von Quer- und Wiedereinsteiger/innen werden Vertreter/innen der verschiedenen Handlungsebenen (Kommunen, Länder, Verbände, Gewerkschaft, Fachpraxis) die derzeitige Situation des quantitativen und qualitativen Betreuungsausbaus diskutieren. 

 

Konferenz 14.05.2013, 10:30 - 16:00 Uhr, AWO Bundesverband e.V., Heinrich-Albertz-Haus Berlin.TN-Beitrag: 20 €  
Nähere Informationen auf der Seite der AWO
 
August Bebel Institut

Seminare, Workshops, Termine

Das August-Bebel-Institut bietet regelmäßig Veranstaltungen zur politischen Bildung an. Die nächsten Termine:

 

Fr 3 Mai,  18.30– 21 Uhr
“Wir wollen Euer Bier nicht mehr!”
Bier und Politik früher und heute

Im Jahr 1894 boykottierten die Berliner Arbeiter/innen ein halbes Jahr lang eine Reihe von Brauereien. Anlass war ein Streik der Bierbrauer und Böttcher zur Durchsetzung des 1. Mai als Feiertag. Die Arbeiter/innen wurden ausgesperrt, die Auseinandersetzung eskalierte. Die Gewerkschaften verständigten sich darauf, bestimmte Biere nicht mehr zu trinken.  Die Ereignisse werfen ein interessantes Licht auf das Leben der Arbeiter/innen im Kaiserreich. Welche Bedeutung hat das Bier eigentlich früher im politischen Leben gespielt – welche spielt es heute?  Können sich von großen Unternehmen unabhängige Brauereien am Markt halten?

Mit: Reinhard Wenzel (Diplom-Politologe); Johannes Heidenpeter, Heidenpeters Craft Bier und einem Betriebsrat einer Berliner Brauerei

In Kooperation mit Markthalle IX und Slow Food Berlin
Markthalle 9, Eisenbahnstraße 42,  Anmeldung erbeten  [U83]

 

Sa 25. Mai, 10–17 Uhr
Motiviert in die Politik einsteigen
Anregungen für ein erfolgreiches Engagement

Was brauche ich, wenn ich politisch etwas gestalten möchte? Auf welcher Ebene kann ich mich in politische Prozesse einbringen? Worauf kommt es an, wenn ich mit meinem Anliegen Gehör finden will? Für viele, die sich politisch engagieren wollen, stellen sich zu Beginn die Fragen des Wo und Wie. Unser Workshop gibt Anregungen dazu, wie wir den Freizeitspaß „Politik machen“ motiviert und realistisch angehen können. Als Gesprächspartner/in ist ein/e Politiker/in eingeladen und kann zu seinen/ihren Motiven und Erfahrungen im politischen Werdegang befragt werden.

Leitung: Alexandra Kramm, Politikwissenschaftlerin; Enrico Troebst, Soziologe

Beitrag 10 € inkl. Verpflegung, Anmeldung bis 12. Mai [U37]

 

 http://august-bebel-institut.de/programm/

 

Vorwärts Berlin: Mai-Ausgabe ist online

Die Maiausgabe des Vorwärts Berlin ist online. Auf der Internetseite www.vorwaerts-berlin.de finden Sie auch ältere Ausgaben.

Vorwärts Berlin - Ausgabe Mai 2013

Im Berlinteil (PDF-Dokument, 1.1 MB)(PDF) wird u.a. über die Tour von Peer Steinbrück in Berlin berichtet, die Uraufführung des Stückes "Lassalle" wird angekündigt, wir berichten über eine Gedenkstättenfahrt des SPD-Fraktionsvorsitzenden Raed Saleh mit Jugendlichen und weisen auf Veranstaltungen zur 150-Jahr-Feier der SPD hin.

 

Die aktuelle Ausgabe der BERLINER STIMME

Seit 63 Jahren gibt es die BERLINER STIMME, die Abonnementszeitung der Berliner SPD.  Themen der  Ausgabe vom 27. April u.a.:

  • Die Berliner SPD ruft zur Mai-Demonstration des DGB auf. Unter dem Motto „Gute Arbeit. Sichere Rente. Soziales Europa.“ startet der Demonstrationszug um 10 Uhr am Hackeschen Markt. Mehr auf Seite 2
  • Karin Halsch im BS-Interview: Die Sportstadt Berlin lebt vom Engagement in den Vereinen. Mehr auf Seite 2.
  • „Die Seele der Stadt zurückgewinnen“: Jan Stöß fordert eine Debatte über die historische Mitte und die IBA als Planungsinstrument. Mehr auf Seite 3.
  • Vor Ort: Fachausschuss-Mitglieder trafen S-Bahn-Geschäftsführer. Mehr dazu auf Seite 4.
  • „Das Engagement unterstützen“: Raed Saleh und Sandra Scheeres stellen Förderprogramm für Brennpunktschulen vor. Mehr auf Seite 5.


Unter www.berliner-stimme.de finden Sie ein Formular zum Abonnement (PDF-Dokument).

Ein kostenloses Probeexemplar können Sie anfordern unter berliner.stimme@spd.de

 

Neu im Kreativblog: Das Primetime-Theater

Das Prime Time Theater bietet modernes Volkstheater im Wedding. Im Beitrag für das Kreativblog beschreiben sie, was sie seit knapp zehn Jahren erfolgreich tun. Aber sie müssen feststellen: "Ohne finanzielle Unterstützung wird es extrem schwierig sein, die Erfolgsgeschichte des prime time theaters weiter zu schreiben."

Mehr auf http://www.kreativblog-berlin.de/

 

Termine: Unsere aktuellen Termine finden Sie jeden Tag auf unserem Kalender.

Presseschau: An jedem Werktag finden Sie bei uns übersichtlich in der aktuellen Presseschau eine Auswahl von Zeitungsartikeln des Tages, die nützlich für die politische Arbeit sein können.

Telefon-Hotline der Berliner SPD: (030) 46 92 222

E-Mail: spd@spd-berlin.de

 

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