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wir begrüßen Sie beim aktuellen Newsletter der Berliner SPD.

Extra-Unterstützung für über 200 Schulen

Raed Saleh in der Wedding-Schule. Foto: SPD-Fraktion

Raed Saleh in der Wedding-Schule. Foto: SPD-Fraktion

 

Für über 200 Berliner Schulen soll es zusätzliche Mittel geben. Gemeinsam mit Bildungssenatorin Sandra Scheeres stellte der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh jetzt ein Programm der Berliner SPD-Fraktion zur Unterstützung von Schulen vor, die vor besonderen Belastungen stehen. Ab 2014 sollen diese Schulen zusätzliche Gelder in Höhe von jährlich bis zu 100.000 Euro erhalten. Insgesamt stehen für das Vorhaben 15 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Niemand könne bestreiten, dass der Weg zum sozialen Aufstieg an Brennpunktschulen sehr steinig sei, sagte Saleh bei der Vorstellung des Programms in der Wedding-Grundschule. "Brennpunktschulen heißen Brennpunktschulen, weil es dort eine Häufung von Problemen gibt. Mit unserem Brennpunktschulprogramm erkennen wir an: An vielen Schulen in Berlin arbeiten Lehrerinnen und Lehrer teilweise bis zur Grenze ihrer Erschöpfung. Wir haben Respekt vor dieser Leistung", so der SPD-Fraktionsvorsitzende. "Deshalb wollen wir dort helfen, wo es notwendig ist. Nicht mit der Gießkanne, sondern gezielt. Mir ist dabei die Eigenständigkeit der Schulen besonders wichtig, denn vor Ort weiß man am Besten, was gebraucht wird. Wir werden das Programm für Brennpunktschulen nachhaltig und erfolgsorientiert anlegen."

Mit dem  vorgesehene Struktur- und Leistungsbonus, so Bildungssenatorin Sandra Scheeres, gebe es ein neues und flexibles Instrument für Schulen, die vor besonderen Herausforderungen stehen, um sie in ihrem Engagement zu unterstützen. Die  Schulen sollen damit in die Lage versetzt werden, die Schülerinnen und Schüler noch besser als bisher zu fördern. "Ich möchte ausdrücklich betonen: Viele der von dem Programm profitierenden Schulen erbringen hohe Leistungen bis sogar Spitzenleistungen - auch dieses Niveau kann mit den zusätzlichen Mitteln erhalten werden", stellte Sandra Scheeres fest. "Es sind keine ,Reparaturmittel’ für gescheiterte Schulen, sondern zusätzliche Unterstützungsmittel, die schwierige Sozialstrukturen berücksichtigen und Leistung belohnen.“

Von dem Programm werden alle Schulen profitieren, an denen mehr als 50% der Schülerinnen und Schüler von der Zuzahlung zu den Lernmitteln befreit sind. Das sind aktuell 207 Schulen in Berlin. Die Effekte des neuen Programms sollen wissenschaftlich begleitet und evaluiert werden. Abhängig von schulspezifischen Zielvereinbarungen, die sich auf wenige quantifizierbare Indikatoren beschränken sollten, soll ab dem dritten Jahr ein Teil der Mittel für das Folgejahr in Abhängigkeit von der Erfüllung der Zielvorgaben ausgezahlt werden.

 

"Unionsfrauen opfern Frauenquote"

Demonstration für die Frauenquote in Vorständen: Elke Ferner, Mechthild Rawert. Foto: Geisthardt

Demonstration für die Frauenquote in Vorständen: Elke Ferner, Mechthild Rawert. Foto: Geisthardt

 

Die Ablehnung einer festen Frauenquote für Führungspositionen in der Wirtschaft durch die schwarz-gelbe Regierungskoalition ist mit Enttäuschung aufgenommen worden. "Die Botschaft der CDU/CSU- und FDP-Fraktionen insbesondere an die jüngeren Frauen lautet: Bis hierhin und nicht weiter! Auch die bestausgebildetste Frauengeneration darf nicht an die Spitze, darf nicht verantwortungsvoll entscheiden!", so die Bewertung der Berliner SPD-Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert. Schwarz-Gelb verweigere Frauen damit Lebensperspektiven, erklärte Rawert. "Damit führt Schwarz-Gelb unserer Gesellschaft nachgewiesenermaßen einen volkswirtschaftlichen Schaden zu."

Die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Elke Ferner warf der ersten Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland vor, die am besten ausgebildete Frauengeneration im Regen stehen zu lassen. "Christdemokratinnen vom Format Rita Süssmuths, die zu ihrer Überzeugung auch bei Abstimmungen stehen, gibt es nicht mehr", sagte Ferner. "Anders ist das heutige Nein der Union zu allen Vorschlägen für eine gesetzliche Frauenquote in Führungsgremien der Wirtschaft nicht zu erklären. Wer endlich mehr Frauen in die Top-Positionen der Wirtschaft bringen will, hätte heute mindestens dem Hamburger SPD- Vorschlag zustimmen müssen. Aber auch die beiden CDU-Ministerpräsidentinnen, die im Bundesrat dem Hamburger Gesetzentwurf noch zugestimmt haben, machen sich vom Acker." Die Unionsfrauen hätten damit die Frauenquote geopfert.

Der Gesetzentwurf der SPD-Fraktion „Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen in Wirtschaftsunternehmen“ sieht eine Geschlechterquote für Aufsichtsräte und Vorstände vor. Ab 2013 eine Mindestquote von 30 Prozent für Aufsichtsräte (Vorstände 20 Prozent) und ab 2015 40 Prozent für Aufsichtsräte und Vorstände.

 

 

Wowereit: Um die Fachkräfte von morgen kümmern

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat an die Berliner Betriebe appelliert, auch Jugendlichen mit schwächeren Schulnoten eine Chance für eine qualifizierte Ausbildung zu geben und dafür auch zu werben. „Gerade eine wachsende Stadt wie Berlin braucht junge ausgebildete Menschen in Industrie und Handwerk, dann haben wir die Fachkräfte von morgen", sagte Wowereit. An die Jugendlichen appellierte Wowereit, nicht nur in Trendberufe zu  streben. Vielmehr sollten sie offen für ihnen bisher wenig bekannte Ausbildungsberufe sein.

Am Freitag, 19. April 2013, hat die regelmäßig tagende „Sonderkommission (Soko) Ausbildungsplatzsituation und Fachkräfteentwicklung“ unter Leitung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, über aktuelle Maßnahmen zur Entwicklung von Ausbildungsplätzen in Berlin beraten. An der Zusammenkunft nahmen Vertreterinnen und Vertreter des Berliner Senats, der Kammern, der Unternehmerverbände in Berlin und Brandenburg, des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit teil.

„Es ist für die Berliner Wirtschaft von zentraler Bedeutung, dass unsere jungen Leute gut ausgebildet sind. Deshalb muss die Zahl der Ausbildungsbetriebe wieder steigen", sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit im Anschluss. "Insbesondere in Zukunftsbranchen wird es schon bald schwer werden, qualifizierte Fachkräfte zu bekommen. Ich appelliere deshalb an die Unternehmerinnen und Unternehmer in Berlin, zukunftsgerichtet zu denken und durch Ausbildungsangebote heute die Basis dafür zu schaffen, dass Berlin seine wirtschaftlichen Chancen in Zukunft ausschöpfen kann.“

 

auf www.klaus-wowereit.de

 

Stöß: Die Berliner SPD setzt Akzente im SPD-Regierungsprogramm

SPD Bundesparteitag in Augsburg: Jan Stöß im Gespräch. Foto: Riese

SPD Bundesparteitag in Augsburg: Jan Stöß im Gespräch. Foto: Riese

 

Der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß hat das auf dem SPD-Bundesparteitag in Augsburg beschlossene Regierungsprogramm als "ein Programm für mehr soziale Gerechtigkeit" bewertet. "Die Berliner SPD konnte an vielen Punkten deutliche inhaltliche Akzente im Programm setzen", sagte Stöß. "Wir wollen, dass Deutschland besser und gerechter regiert wird."

Stöß wies darauf hin, dass die SPD u.a. mit der Forderung nach einer Mietpreisbremse in den Wahlkampf ziehe. "Wir konnten erreichen, dass das mietenpolitische Konzept der SPD konkretisiert wird: Der Anstieg der Mieten soll stärker gebremst werden. Bei Neuvermietungen darf die Miete nur noch höchstens 10 Prozent über der ortsüblichen Miete liegen."

Die SPD trete für deutliche Verbesserungen im Asylrecht ein, zum Beispiel die Abschaffung der Residenzpflicht. Es gehe auf die Initiative der SPD Berlin zurück, dass die SPD das sogenannte Flughafenverfahren zur Abschiebung im Schnellverfahren aussetzen werde, erklärte Stöß. "Schon vor dem Bundesparteitag konnten wir in der Partei eine Mehrheit für unsere zentrale rentenpolitische Forderungen finden: die Beibehaltung des derzeitigen Rentenniveaus und die Angleichung der Ost-Renten auf das westdeutsche Niveau bis 2020.  Das alles ist sozialdemokratische Politik für Deutschland und Berlin."

 

Das SPD-Regierungsprogramm

2013 STeinbrück auf dem BPT im April

Peer Steinbrück. Foto: Urban

 

Der Bundesparteitag der SPD in Augsburg hat das Regierungsprogramm 2013 - 2017 [PDF, 1,5 MB] (PDF-Dokument, 1.5 MB) beschlossen. "Wir haben die Kraft. Wir haben die Ideen, unser Land zu verändern", so Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Der Parteitag zeigte die große Einigkeit: Die SPD  steht geschlossen hinter dem Kandidaten und dem Programm. Die Bundestagswahl, das machten auch die Presseberichte nach dem Parteitag deutlich, ist nicht entschieden.

Die SPD tritt mit einem Programm für ein neues soziales Gleichgewicht  und für wirtschaftlichen Erfolg an. Denn beides gehört zusammen. „Ohne das eine ist das andere nicht zu haben“, machte Steinbrück die Wechselbeziehung klar. Der Kanzlerkandidat will die Ego-Gesellschaft der FDP überwinden. Für mehr Gemeinsinn, die Renaissance der sozialen Marktwirtschaft, die Bändigung des Turbo-Kapitalismus und Zähmung der Finanzmärkte. Dafür will er kämpfen.

 
30. April:

"Lassalle" auf der Bühne

Lassalle
 

Die SPD-Geschichte kommt auf die Bühne: Am Vorabend des 1. Mai erlebt ein Theaterstück im Berliner Renaissance-Theater seine Uraufführung, das von der Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein durch Ferdinand Lassalle am 23. Mai 1863 in Leipzig erzählt. Geschrieben haben das Stück der als Krimiautor bekannte Felix Huby und der Dramaturg Hartwin Gromes.
„Lassalle“ wird als szenische Lesung unter der Regie von Rüdiger Canalis Wandel aufgeführt. Petra Zieser, Dominque Chout, Mathias Schlung, Dietrich Adam, Claudius Freyer und die Pianistin Doro Gehr berichten vom Leben eines Mannes, der die gedanklichen und organisatorischen Voraussetzungen für die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) geschaffen hat und über den - vielleicht mit Ausnahme seines frühen Todes im Duell - wenig bekannt ist.
Aufgeführt wird das Stück auf Initiative der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf und mit Unterstützung des Berliner SPD-Landesverbandes und des Parteivorstandes. Lassalle war ein mutiger, wortmächtiger Kämpfer für die Gerechtigkeit, den auch Gefängnisstrafen nicht beugen konnten. Er war ein Mann von großer intellektueller Schärfe und einer unwahrscheinlichen Arbeitskraft - kein Wunder also, dass eine starke Faszination darin liegt, sein abenteuerliches Leben nachzuzeichnen. Lassalle, der mit Marx und Engels im theoretischen Streit lag, fühlte sich aber mindestens Marx, den er auch finanziell unterstützte, freundschaftlich verbunden. Aber er trat auch als elegant gekleideter, hoch gebildeter und durchaus wohlhabender Bürger in den Salons auf.
Für 15,00 Euro (inkl. 1 Freigetränk Sekt, Saft oder Wasser beim anschließenden Empfang im Theater-Foyer) sind die Karten ab 25. März erhältlich im Kreisbüro der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf in der Otto-Suhr-Allee 100 (Tel: 86 31 38 75), im SPD Landesverband, Müllerstraße 163, 13353 Berlin (3.OG, Tel. 4692 142) und an der Theaterkasse des Renaissance Theaters.


„Lassalle“, 30. April 2013, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), Renaissance-Theater, Knesebeckstraße 100 (Ecke Hardenbergstraße), 10623 Berlin

 

Städteranking: Berlin holt weiter auf

Der Erfolg der Berliner Stadtpolitik wird jetzt in einer neuen Studie bestätigt:  Im Städteranking 2013 von Berenberg und dem Hamburgischem WeltWirtschaftsInstitut  (HWWI), in dem  die Zukunftsfähigkeit der Städte im bundesweiten Vergleich untersucht wird, liegt Berlin jetzt auf Platz 5. Vor fünf Jahren 2008 war es noch Platz 24. "Insbesondere die enge Verzahnung von Forschung, Wissenschaft mit Unternehmen und Industrie sowie die Offenheit für neue Ideen, Branchen, Geschäftsmodelle und vor allem für junge Menschen führen zum Erfolg", so Klaus Wowereit. "Dadurch entsteht immer mehr neue, sichere Beschäftigung, und das bringt immer mehr Menschen nach Berlin. Alle wesentlichen Indikatoren belegen: Unsere Stadt wächst. Und auch darin spiegelt sich Zukunftsfähigkeit und wirtschaftlicher Erfolg.“

Eine wichtige Rolle spielt in der Studie auch die Anbindung an die anderen europäischen Metropolen. „Diese Feststellung ist eine klare Aussage hinsichtlich der Bedeutung moderner Infrastruktur, wie der Senat sie auch für Berlin plant und verwirklicht“, erklärte der Regierende Bürgermeister.  Die wenn auch stark verzögerte Fertigstellung des Flughafens BER werde letztlich für Berlin einen weiteren Schub nach vorn bedeuten. Wowereit: „Ich bin zuversichtlich, dass sich das dann auch in künftigen Rankings deutlich niederschlagen wird.“

 

vorwärts extra - Sonderheft "150 Jahre Sozialdemokratie" ab 20. April am Kiosk

Zum 150. Geburtstag der SPD ist der vorwärts, die Monatszeitung der Sozialdemokratie, mit einer Extra-Ausgabe erschienen. Auf 140 Seiten lassen prominente Autoren die spannende Geschichte der SPD wieder lebendig werden.
Unterstützt von historischen Bildstrecken zeichnet das Magazin unter den Rubriken Arbeit, Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Frieden bis hin zu einer sozialdemokratischen Reiseroute den 150 jährigen Weg der SPD nach.
Reflektiert wird die Geschichte der SPD unter anderem von Angela Merkel, Egon Bahr, Erhard Eppler, Oskar Negt, Gesine Schwan, Werner Sonne, Andreas Voßkuhle und Heinrich August Winkler. So zum Beispiel bekräftigt Iris Berben, dass "150 Jahre Sozialdemokratie und 150 Jahre im Einsatz für Frieden, Freiheit und Solidarität - Werte, die heute aktueller sind denn je." Und Claudia Roth sagt: "Die SPD hat in den 150 Jahren ihres Bestehens Deutschland entscheidend mitgeprägt. Ihr Einsatz für den Sozialstaat und die Demokratie sind wahre Jahrhundertleistungen, vor denen ich tiefen Respekt habe". Jacques Delors betont seinen ganz persönlichen Bezug zur SPD und bezieht sich "insbesondere auf das Godesberger Programm, mit dem der Weg geöffnet wurde für einen Sozialismus, der die Brücke schlägt zwischen den Anforderungen der Demokratie und dem Bestreben, eine Gesellschaft aufzubauen, die allen offen steht".
Bei den SPD-Mitgliedern ist die Sonderausgabe auf große Begeisterung gestoßen. Die Ausgabe war so beliebt, dass sie innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war. Aufgrund der hohen Nachfrage kommen 150 Jahre Geschichte jetzt live inklusive Film-DVD "Wenn Du was verändern willst ." in den Buchhandel.

 

Wowereit: "Die Gedanken sind bei den Opfern in Boston"

Mit Betroffenheit hat der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit auf den Anschlag auf den Boston-Marathon reagiert. Der feige Anschlag auf eine völlig arglose Ansammlung von Menschen bei einer Sportveranstaltung sei ein schrecklicher Akt des Terrors, so Wowewreit. " Die Gedanken der Berlinerinnen und Berliner sind bei den Opfern und deren Angehörigen. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen für dieses Verbrechen schnell ermittelt werden können. Was auch immer von ihnen möglicherweise als Motiv vorgeschoben werden mag: Es handelt sich um eine menschenverachtende Tat von Kriminellen.“

auf www.klaus-wowereit.de

 

Mehr Wohnraum: SPD begrüßt "behutsame Entwicklung des Tempelhofer Feldes"

Tempelhofer Feld
 

Berlin könne am ehemaligen Flughafengelände in Tempelhof nicht auf die vorgesehenen Baufelder verzichten, wie dies die Initiatoren eines Volksbegehrens gefordert haben. Vielmehr müsse dort eine sozial verträgliche Bebauung ermöglicht werden, forderte der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß. "Berlin wächst und braucht dringend mehr bezahlbaren Wohnraum", erklärte er. „Wir wollen das Tempelhofer Feld als großen Park erhalten, doch am Rand muss eine Bebauung möglich sein.“ Stöß begrüßte die Entscheidung des Berliner Senats, den Antrag  auf Einleitung des Volksbegehrens zum Erhalt des Tempelhofer Felds abzulehnen.
Der SPD-Landesvorsitzend forderte zugleich, dass "alle Nutzungskonzepte auch Raum für das Gedenken an das KZ Columbiahaus und die Zwangsarbeiterlager während der Nazidiktatur lassen müssten".

„Nach den derzeitigen Plänen sollen an den Rändern 4.700 Wohnungen entstehen", erklärte die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Iris Spranger. "Das werden in erster Linie bezahlbare Mietwohnungen sein. Zudem werden auch Sportflächen und Kindertagesstätten und Schulen entstehen, die in den angrenzenden Quartieren dringend benötigt werden. Die behutsame Entwicklung des Tempelhofer Feldes hat für die gesamte Stadt eine herausragende Bedeutung.“

Das Tempelhofer Feld sei in seiner derzeitigen Form nur für einen eingeschränkten Teil der Bevölkerung tatsächlich zur Erholung nutzbar, so Spranger. Wenige Sitzmöglichkeiten und fehlender Schatten schränken heute die Nutzung vor allem für Familien mit Kindern oder für ältere Menschen stark ein. „Die öffentliche Hand ist verpflichtet, unterschiedliche Interessen abzuwägen und Flächen so zu entwickeln, dass sie den Bedürfnissen möglichst vieler Menschen entsprechen. Deshalb ist die heutige Entscheidung des Senats richtig, “ so Iris Spranger.

 

Der Berliner Senat hatte das Volksbegehren in seiner Sitzung am 16. April abgelehnt, weil es nicht seinen stadtentwicklungspolitischen Zielen entspricht. Stadtentwicklungssenator Michael Müller: "Der Senat plant, neben der 230 ha großen Freifläche in der Mitte des Tempelhofer Feldes, einige quartiersnahe Randgebiete auch für den Neubau dringend benötigter Wohnungen zu nutzen. Dabei geht es in erster Linie um die Schaffung von Wohnraum zu bezahlbaren Mieten. Im Rahmen einer nachhaltigen Daseinsfürsorge kann auf die citynahen Flächenpotenziale des Tempelhofer Feldes für die Entwicklung von Wohnungsbau- und Gewerbeflächen nicht verzichtet werden.“ Im zeitlichen Zusammenhang mit der Bebauung sollen am Rand des Tempelhofer Feldes auch Einrichtungen der sozialen Infrastruktur, z.B. Sport- und Freizeitflächen, Kindertagesstätten und Schulen, geschaffen werden. Diese sollen auch vorhandene Defizite in den bestehenden Strukturen beheben.

Nach der Ablehnung durch den Senat hat jetzt das Berliner Abgeordnetenhaus vier Monate Zeit, sich mit dem Antrag zu befassen. Lehnen die Abgeordneten das Anliegen mehrheitlich ab, können die Initiatoren bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport die Durchführung des Volksbegehrens verlangen.

 

AG Migration und Vielfalt zur Rüge des UN-Ausschusses

Die AG Migration und Vielfalt in der Berliner SPD hat als Reaktion auf die Rüge des UN-Ausschusses, der die Einhaltung der Antirassismuskonvention überwacht, gefordert, die  gesetzlichen Regelungen und auch die richterliche Praxis beim Thema Rassismus auf den Prüfstand zu stellen. Der UN-Ausschuss hatte festgestellt, dass das Versäumnis einer effektiven Untersuchung der rassistischen Äußerungen von Thilo Sarrazin und das fehlende Ermittlungsverfahren eine Verletzung der UN-Antirassismus-Konvention darstellen.
Damit stelle der UN-Ausschuss fest, "was uns schon lange bewusst ist", erklärte der  Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt, Aziz Bozkurt. "Die Äußerungen Thilo Sarrazins waren keine harmlosen Beiträge im Integrationsdiskurs, sondern ein brandgefährlicher Ausdruck eines Gefühls der rassischen Überlegenheit und des Rassenhasses. Die Rüge an Deutschland ist eine Anklage an den fehlenden Diskurs in unserer Gesellschaft. Zu Recht.“
Deutschland wurde eine 90-Tage-Frist   für eine Reaktion gesetzt. Bozkurt: „Wir werden im Auge behalten, ob und was innerhalb der 90 Tage passiert.“

 
23. April:

Erhard Eppler im Zeitzeugengespräch

Auf Einladung der Bundeskanzler-Wiily-Brandt-Stiftung findet am 23. April ein Zeitzeugengespräch mit Erhard Eppler statt.
Erhard Eppler (geb. 1926) ist eine der großen sozialdemokratischen Persönlichkeiten und seit Jahrzehnten eine moralische Instanz in unserem Land. Sein politisches Engagement in der SPD begann 1956 mit der Ablehnung der
Wiederbewaffnung der Bundesrepublik. Ab 1961 war er Mitglied des Bundestages. 1968 holte ihn Willy Brandt als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit ins Kabinett der Großen Koalition. Als Mitglied des Parteivorstandes und als Vorsitzender der Grundwertekommission wurde Eppler zu einem der wichtigsten Protagonisten und Vordenker der SPD im Nachkriegsdeutschland. Sein ganz besonderes Engagement galt der Sicherung des Friedens.
Fünf Jahre lang hat Erhard Eppler mit Willy Brandt am Kabinettstisch und noch länger gemeinsam im Präsidium der SPD gesessen. Heute sagt er über Willy Brandt: "Er ist einer der ganz wenigen Deutschen, deren Namen bis heute einen guten Klang in ganz Europa haben."
Das Zeitzeugengespräch findet im Forum Willy Brandt Berlin (Unter den Linden 62-68) statt: Dienstag, 23. April 2013, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen erbeten unter info[at]willy-brandt.de oder Tel. 030-7877070.

 
24. April:

Helga Grebing: „Freiheit, die ich meinte“

Mit sehr persönlichen Worten blickt die Historikerin Helga Grebing in ihrem Buch „Freiheit, die ich meinte“ auf ihre Kindheit und Jugend in Berlin-Pankow und in der Nähe von Berlin zurück. Am 24. April liest sie auf Einladung des Kulturforums und der Historischen Kommission in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus aus ihren Erinnerungen.
Helga Grebing, Jahrgang 1930, schildert ihre doppelte Ablösung: einmal, als BDM-Führerin, vom Nationalsozialismus in den Jahren 1945/46 und seit 1947, als Absolventin der Arbeiter- und Bauernfakultät der Berliner Humboldt-Universität, vom SED-Kommunismus, bis sie im Januar 1948 in Berlin-Pankow in die SPD eintrat. Persönliche Erfahrungen werden gepaart mit dem Blick der Historikerin.
Lesung und Diskussion: Helga Grebing, „Freiheit, die ich meinte“, 24. April 2013, 19 Uhr, Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

 
26. April:

SGK Berlin diskutiert "Stadtentwicklung in den Bezirken"

Die SGK Berlin  lädt am Freitag, dem 26. April um 17 Uhr zu einer Diskussion über „Sozialdemokratische Stadtentwicklungspolitik in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf und Treptow-Köpenick im Vergleich“ mit den Stadträten Rainer Hölmer und Marc Schulte in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr.163.     

Rainer Hölmer ist Bezirksstadtrat für Bauen, Stadtentwicklung und Umwelt, Treptow-Köpenick, Marc Schulte ist Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Ordnungsangelegenheiten in Charlottenburg-Wilmersdorf. Die Moderation hat Ellen Haußdörfer, Stadtentwicklungspolitische Sprecherin in der Abgeordnetenhausfraktion.

 

1. Mai-Demonstration: Treffpunkt der Berliner SPD

Die Berliner SPD ruft zur Mai-Demonstration des DGB in Berlin auf. Unter dem Motto „Gute Arbeit. Sichere Rente. Soziales Europa.“ startet der Demonstrationszug um 10 Uhr am Hackeschen Markt. Von dort führt die Route zum Pariser Platz. Auf der Kundgebung um 11.30 Uhr vor dem Brandenburger Tor sprechen die Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg Doro Zinke und der Präsident der Europäischen Transportarbeiterföderation Lars Lindgren.

Die Mitglieder der Berliner SPD treffen sich um 9.30 Uhr an der Spandauer Straße Ecke Anna-Louisa-Karsch-Straße (Hackescher Markt).

 

1. Mai: Die SPD-Feste in den Bezirken

Die SPD in Pankow und in Treptow-Köpenick lädt wieder zu ihren traditionellen Festen am 1. Mai.
Gleich drei Maifeste gibt es in Pankow:

  • Maifest im Bürgerpark, 13.00 bis 18.00 Uhr (mit Senatorin Sandra Scheeres, Abgeordnetenhauspräsident Ralf Wieland und dem Pankower Bundestagskandidaten Klaus Mindrup)
  • Maifest im Schlosspark Buch, 14.00 bis 18.00 Uhr (mit Abgeordnetenhauspräsident Ralf Wieland und dem Pankower Bundestagskandidaten Klaus Mindrup)
  • Volks- und Kinderfest auf der Werneuchener Wiese, 14.00 bis 18.00 Uhr.


Die SPD Treptow-Köpenick lädt zum traditionellen Maifest in den Treptower Park (zwischen Biergarten „Zenner“ und Rosengarten). Von 14.00 bis 17.00 Uhr wird ein buntes Programm für Jung und Alt mit Jazz-Musik der „Juhle-Manger-Band“, Kaffee & Kuchen, Spielen, Aktionen für Kinder, Infoständen sowie Talkrunden mit Politprominenz geboten. Als Gäste erwartet werden u.a. Arbeitssenatorin Dilek Kolat, Matthias Schmidt (Bundestagskandidat und SPD-BVV-Fraktionsvorsitzender), Oliver Igel (Bezirksbürgermeister), Rainer Hölmer (Baustadtrat) sowie Abgeordnete und Bezirksverordnete. 

 

Bandwettbewerb der Berliner SPD

Mit einem großen Volksfest am Brandenburger Tor feiert die SPD am 17. und 18. August ihr 150jähriges Bestehen. Aus allen Bundesländern kommen Gäste dazu in die Stadt. Denn hier spielt die Musik.  Passend dazu veranstaltet die Berliner SPD einen Bandwettbewerb. Bewerben können sich Bands um den Startplatz beim Deutschlandfest noch bis zum 26. April. Vier Bands stellen sich in einem Vorausscheid Jury und Publikum, bevor es dann für die Gewinnerband heißt: The stage is Yours. Zusätzlich gibt es noch eine professionelle Songproduktion zu gewinnen! 
Willkommen sind alle Musikstile. Originalität entscheidet. Für die Technik vor Ort ist gesorgt, Lediglich die eigenen Instrumente müssen mitgebracht werden.

 

Neuer Anmeldeschluss ist der 26.04.2013. Genaue Informationen gibt es unter www.spd-berlin.de/bandwettbewerb2013

 
August Bebel Institut

Seminare, Workshops, Termine

Das August-Bebel-Institut bietet regelmäßig Veranstaltungen zur politischen Bildung an. Die nächsten Termine:

 

Politische Moderation – Workshop für Frauen
am Sa 27. April, 10–17 Uhr |
Politische Dialoge, Podiumsdiskussionen, Gesprächsrunden – in solchen Situationen nehmen sich viele Frauen zurück und sind auf Ausgleich bedacht. Sollen sie moderieren, ist das nicht nur von Vorteil: Wer seine Gesprächspartner/innen nicht unterbrechen kann, sie nicht aus der Reserve lockt und leise bleibt, der entgleitet das Gespräch. Der Workshop richtet sich an Frauen, die in ihrem politischen Engagement Gesprächsrunden moderieren. Hier üben wir, wie wir dem Gesprächsverlauf aufmerksam folgen und ihn aktiv gestalten können. Wie wir selbstbewusst eingreifen können, wenn es mal hoch hergeht. Und wie wir als Moderatorin sichtbar werden.
Leitung: Miriam Janke, Kommunikationstrainerin und Moderatorin
Beitrag 40 € inkl. Verpflegung und Getränke, Anmeldung unter kontakt (ät) august-bebel-institut.de

 

 

Vorwärts Berlin: Mai-Ausgabe ist online

Die Maiausgabe des Vorwärts Berlin ist online. Auf der Internetseite www.vorwaerts-berlin.de finden Sie auch ältere Ausgaben.

Vorwärts Berlin - Ausgabe Mai 2013

Im Berlinteil (PDF-Dokument, 1.1 MB)(PDF) wird u.a. über die Tour von Peer Steinbrück in Berlin berichtet, die Uraufführung des Stückes "Lassalle" wird angekündigt, wir berichten über eine Gedenkstättenfahrt des SPD-Fraktionsvorsitzenden Raed Saleh mit Jugendlichen und weisen auf Veranstaltungen zur 150-Jahr-Feier der SPD hin.

 

Die aktuelle Ausgabe der BERLINER STIMME

Seit 63 Jahren gibt es die BERLINER STIMME, die Abonnementszeitung der Berliner SPD.  Themen der  Ausgabe vom 13. April u.a.:

  • Die SPD werde besser und gerechter regieren, so SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles. Das Land brauche ein neues soziales Gleichgewicht, wirtschaftliche Chancen müssten besser genutzt werden. Auf dem Bundesparteitag am Sonntag in Augsburg wird die SPD ihr Regierungsprogramm verabschieden. Seite 1
  • Zweieinhalb Stunden hat SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück in Berlin Klartext geredet. Knapp 600 Berlinerinnen und Berliner nutzten am Abend des 3. April im Tempodrom die Gelegenheit, aus erster Hand die Positionen Steinbrücks und der SPD zu erfahren. Ein Bericht zur Länderreise auf Seite 3 und persönliche Eindrücke von Cansel Kiziltepe auf Seite 2.
  • Praxistest im Pflegeheim: Die ASG Berlin zu Besuch im Dr. Harnisch-Haus Seite 4.
  • Raed Saleh zum Liegenschaftsfonds: „Der politische Auftrag ist erfüllt“ Seite 5 
 

Neu im Kreativblog: Das Primetime-Theater

Das Prime Time Theater bietet modernes Volkstheater im Wedding. Im Beitrag für das Kreativblog beschreiben sie, was sie seit knapp zehn Jahren erfolgreich tun. Aber sie müssen feststellen: "Ohne finanzielle Unterstützung wird es extrem schwierig sein, die Erfolgsgeschichte des prime time theaters weiter zu schreiben."

Mehr auf http://www.kreativblog-berlin.de/

 

Termine: Unsere aktuellen Termine finden Sie jeden Tag auf unserem Kalender.

Presseschau: An jedem Werktag finden Sie bei uns übersichtlich in der aktuellen Presseschau eine Auswahl von Zeitungsartikeln des Tages, die nützlich für die politische Arbeit sein können.

Telefon-Hotline der Berliner SPD: (030) 46 92 222

E-Mail: spd@spd-berlin.de

 

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