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Liebe Leserin, lieber Leser,

wir begrüßen Sie beim aktuellen Newsletter der Berliner SPD. 

Mitgliedervotum wird ausgezählt

Mitgliedervotum 2013
 

Das Mitgliedervotum zum Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD (PDF-Dokument, 1.1 MB) ist ein riesiger Beteiligungserfolg: Mehr als 300.000 Stimmumschläge sind beim Parteivorstand eingegangen. Die Abstimmungsbriefe mussten spätestens am gestrigen Donnerstag, 24 Uhr, im Postfach des Parteivorstands vorliegen. Damit endete die Abstimmung. Später eingegangene Abstimmungsbriefe können bei der Stimmenauszählung nicht mehr berücksichtigt werden.

Am heutigen Freitagnachmittag werden die Unterlagen mit einem LKW der Post nach Berlin in die STATION gebracht. Die Fahrt wird von Mitarbeitern des SPD-Parteivorstands begleitet. Gegen 24:00 Uhr wird die Ankunft des LKWs mit sämtlichen Abstimmungsunterlagen erwartet. Am Auszählort selbst – in der STATION – werden die noch verschlossenen Stimmzettelumschläge verarbeitet. Sie werden geöffnet, geleert, sortiert und gezählt.
Es werden ca. 400 Freiwillige die Auszählung durchführen. Die Auszählung erfolgt unter notarieller Aufsicht und der Aufsicht einer Mandats-, Prüf- und Zählkommission in Berlin. Den Vorsitz der Mandats- und Zählkommission hat Dr. Barbara Hendricks.
Das Ergebnis wird je nach Dauer der Auszählung am Samstag, dem 14.12., zwischen 16 und 18 Uhr in der STATION mitgeteilt.

 

Mitgliederforen der Berliner SPD zum Koalitionsvertrag

 

Viele Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten informierten sich auf zwei Mitgliedforen über die einzelnen Punkte des Koalitionsvertrages und diskutierten intensiv Pro und Contra des Vertrags.

Rund 500 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten kamen am 4. Dezember im Artrium des Willy-Brandt-Hauses zusammen, um gemeinsam mit dem Berliner Landesvorsitzenden Jan Stöß, der stellvertretenden Parteivorsitzenden und Unterhändlerin des Vertrages, Manuela Schwesig, über die einzelnen Punkte im Koalitionsvertrag zu diskutieren. Ihnen zur Seite standen die drei Berliner UnterhänderInnen: Eva Högl, MdB, die in der Hauptgruppe die Themen Familie, Frauen und Gleichstellung mitverhandelt hat sowie Swen Schulz (Wissenschaft, Bildung und Forschung), MdB und Björn Böhning (Digitale Agenda), Chef der Senatskanzlei. Der Diskussionsbedarf war groß. Ganze drei Stunden nahmen sich die Podiumsgäste für Fragen und Antworten Zeit. Dabei war die Diskussion kritisch und fair.

Eben so viel Zeit nahm sich am 9. Dezember 2013 im Tempodrom Florian Pronold, stv. Fraktionsvorsitzender und bayerischer Landeschef, sowie erneut Jan Stöß, Eva Högl und Swen Schulz für die Fragen und vielen kritischen Anmerkungen. Pronold verhandelte unter anderem das Thema Mieten und berichtete daraus ausführlich. Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von „Brot für die Welt“ und Mitglied im KOmpetenzteam von Peer Steinbrück, beleuchtete vor allem die Themen Entwicklungshilfe und Menschenrechte.

Bei beiden Diskussionen wurde immer wieder der Wert des Mitgliedervotums hervorgehoben. Egal wie die Entscheidung ausgeht: Dass jedes einzelne SPD-Mitglied die Möglichkeit erhält über den Vertrag abzustimmen, ist ein großes Plus auf der Haben-Seite der deutschen Sozialdemokratie.

 

Der Koalitionsvertrag - zum Anhören

Nutzen Sie die Möglichkeit, sich alle Texte auf unseren Seiten auch vorlesen zu lassen.

Hier finden Sie den Koalitionsvertrag als Text. Klicken Sie auf der jeweiligen Seite oben rechts auf "Vorlesen" und Sie können den Text anhören.

 

Gedenktafel für Erich Ollenhauer in Karlshorst enthüllt

Gedenktafelenthüllung 13.12.2013
 

An die Verdienste des ehemaligen SPD-Vorsitzenden Erich Ollenhauer haben der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß und der SPD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag Dr. Frank-Walter Steinmeier heute bei der Enthüllung einer Gedenktafel in der Lichtenberger Trautenauer Straße 6 erinnert. Hier hatte Ollenhauer von 1924 bis 1932 gewohnt. In dieser Zeit arbeitete er als Sekretär des Hauptvorstands der Sozialistischen Arbeiterjugend in Berlin. Von 1928 bis 1933 war er Vorsitzender des Verbandes der Sozialistischen Arbeiterjugend Deutschlands. Auch eine Enkelin Ollenhauers nahm an der Gedenkveranstaltung teil.

Erich Ollenhauer, geboren am 27. 03. 1901 in Magdeburg, starb vor 50 Jahren - am 14. Dezember  1963 - in Bonn. Mit der Anbringung der Gedenktafel in Karlshorst erinnere der Bezirk Lichtenberg, so Kerstin Beurich, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur, Soziales und Sport, an eine wichtige Persönlichkeit der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Im April 1933 war Ollenhauer in den Vorstand der SPD gewählt worden. Im Mai emigrierte er auf Parteibeschluss nach Prag, um dort den Widerstand gegen das NS-Regime aus dem Ausland weiterzuführen. 1952 nach dem Tode Kurt Schumachers wurde Ollenhauer zum Vorsitzenden der SPD und zum Fraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag gewählt. Unter seinem Vorsitz stellte sich die SPD mit dem Godesberger Programm neu auf. Kurz vor seinem Tod wurde er zum Vorsitzenden der Sozialistischen Internationale gewählt.

In Fortführung der Politik Kurt Schumachers, so Steinmeier, stand die Überwindung der Spaltung Deutschlands im Vordergrund seiner Fraktions- und Parteiführung.
Foto: Dennis Meier

 

"Anbauverbot der Gentechnik-Kartoffel 'Amflora' ist Ohrfeige für die EU-Kommission!"

Dagmar Roth-Behrendt
 

Als "Ohrfeige für die EU-Kommission" hat die Berliner SPD-Europaabgeordnete Dagmar Roth-Behrendt das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) bezeichnet, das den Anbau der gentechnisch veränderten Kartoffel "Amflora" gestoppt hat.

Der EuGH hat in seinem Urteil festgestellt, dass die Mitgliedstaaten keine ausreichende Möglichkeit hatten, ein von der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) erstelltes Gutachten zu
berücksichtigen. „In der Tat urteilt der EuGH nicht zum Inhalt, sondern zum Verfahren“, so Dagmar Roth-Behrendt. "Es ist nicht klar, was die Mitgliedstaaten gesagt hätten, aber die Art und Weise, in der die EU-Kommission unter Kommissar Dalli 2009 die Zulassung von „Amflora“ durchgepeitscht hat, spottete jeder Beschreibung und ist seinerzeit von uns heftigst kritisiert worden."
„Dass der Anbau von gentechnisch veränderten Produkten massive Auswirkungen auf die
Biodiversität hat, ist ein alter Hut. Dabei ist es irrelevant, ob es sich bei der Freisetzung um Pflanzen zur Nahrungsmittel- oder Produkterzeugung handelt“, erläutert Matthias Groote, Vorsitzender des Umweltausschusses im Europäischen Parlament.  „Die Folgen einer Freisetzung sind überhaupt nicht kalkulierbar und selbst eine 100.000-fache ,Überprüfung' wird niemals alle Auswirkungen auf Tiere, Pflanzen und Menschen vorhersehen können“, so Dagmar Roth-Behrendt. "Dies beweisen immer wieder neue Erkenntnisse zu negativen Auswirkungen von gentechnisch veränderten Produkten auf bestimmte Tier- und Insektenarten."

„Die Zulassung durch die EU-Kommission war seinerzeit ein wirklicher Skandal“, so Dagmar Roth-Behrendt, „deshalb ist es sehr gut, dass der EuGH den Anbau und Vertrieb nun gestoppt hat und der EU-Kommission damit zeigt, dass die Freihändigkeit, mit der sie nach Gutsherrenart handelt, nicht geht.“ Auch wenn einige Firmen inzwischen bereits angekündigt haben, keine weiteren Anstrengungen zum Anbau von gentechnisch veränderten Produkten in der EU zu unternehmen, ist die SPD-Europaabgeordnete skeptisch: „Dass alle Mitgliedstaaten die Vernunft besitzen zu erkennen, dass der Anbau keinen Mehrwert für die Gesellschaft bietet, glauben wir kaum“, so Dagmar Roth-Behrendt.

 

Jan Stöß: „Aussperrung bei PIN AG ist völlig überzogene Reaktion!“

Porträt Jan Stöß
 

Als "eine völlig überzogene Reaktion der Unternehmensleitung" hat der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß die
Aussperrung von 200 streikenden Beschäftigten bei der PIN AG bezeichnet. "Nach 14 Jahren ohne Lohnerhöhung ist es ohne weiteres nachvollziehbar, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Arbeitskampf höhere Löhne durchsetzen wollen", sagte Stöß.
Seit dem Sommer wird bei der PIN AG über einen Tarifvertrag verhandelt. Stöß: "Bei aller Rücksichtnahme auf die Tarifautonomie sind wir solidarisch mit den Beschäftigten, die nach langen ergebnislosen Verhandlungen mit einem Streik ihren Forderungen Nachdruck verleihen wollen. Wir fordern die PIN AG auf, im laufenden Tarifstreit zu einem fairen und zeitgemäßen Umgang zurückzukehren." Die PIN AG hatte am  10. Dezember  rund 200 Beschäftigte ausgesperrt, die sich am Wochenende an einem Streik von ver.di beteiligt hatten. „Die PIN AG trägt die gesamte Berliner Behördenpost aus. Umso dringlicher ist es für die Berliner SPD, dass es hier zu einer angemessenen und gütlichen Einigung zwischen den Streikbeteiligten kommt“, so Stöß.

 

Berlin bekommt ein Landesmindestlohngesetz

Im Januar 2014 tritt in Berlin das Landesmindestlohngesetz in Kraft, das am 12. Dezember vom Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen wurde. Das Landesmindestlohngesetz ergänzt die Regelungen des Berliner
Ausschreibe- und Vergabegesetzes, mit dem die Bieter um öffentliche Aufträge des Landes Berlin bereits verpflichtet sind, einen Mindestlohn von 8,50 Euro zu zahlen. Nun geht Berlin noch einen Schritt weiter: Der  verbindliche Mindestlohns von 8,50 Euro brutto pro Stunde gilt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Landes Berlin, in Unternehmen mit überwiegender Beteiligung des Landes Berlin, für Beschäftigte bei entgeltfinanzierten, sozialen Dienstleistungen, für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei öffentlich geförderten Zuwendungsempfängern und für Teilnehmer an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsmaßnahmen. "Der Parlamentsbeschluss ist für alle Beschäftigten des Landes Berlin, in öffentlichen Unternehmen und bei Zuwendungsempfängern ein wichtiger Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit", so die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Birgit Monteiro. "Zwar kann Berlin den immer noch fehlenden bundesgesetzlichen Mindestlohn nicht ersetzen - aber wir können im eigenen Einflussbereich als Arbeitgeber mit gutem Beispiel vorangehen. Und das tun wir mit diesem Gesetz."
Für die SPD-Fraktion, so Birgit Monteiro, gelte: "Wer Vollzeit arbeitet, muss von seinem Lohn auch leben können. Mit dem jetzt beschlossenen Gesetz haben wir als SPD-Fraktion in der Großen Koalition im Abgeordnetenhaus einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung faire Entlohnung gemacht und Verbesserungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durchgesetzt."

 

Neumitgliedertreffen der Berliner SPD: Viele neue Gesichter, viele neue Ideen

 

Am Dienstag, dem 10. Dezember, fand im Willy-Brandt-Haus das landesweite Neumitgliedertreffen der Berliner SPD statt. Über 100 Genossinnen und Genossen, die seit dem Jahresbeginn 2013 zur SPD kamen und einige Gast-Mitglieder, konnten dabei nicht nur das Willy-Brandt-Haus von innen kennenlernen, sondern vor allem dem Berliner SPD Landesvorsitzenden Jan Stöß und der Landesgeschäftsführerin Kirstin Fussan viele Fragen stellen.

Die Bandbreite der Anwesenden war beeindruckend. Vom Azubi über die junge Arbeitnehmerin bis hin zum 89 Rentner kamen sie alle. Stöß leitete mit einer kurzen Rede ein, ging auf das aktuelle Mitgliedervotum und das Für und Wider des Koalitionsvertrags ein. Vor allem aber erzählte er von seinen persönlichen Beweggründen sich in der SPD zu engagieren. Kirstin Fussan erläuterte die Struktur der Berliner SPD, u.a. das Abteilungen das gleiche sind wie Ortsvereine und welche Dienstleistungen das Kurt-Schumacher-Haus im Wedding anbietet. Als dann die Diskussion begann und viele noch zögerten, brach Jan Stöß das Eis mit einer Anekdote von einem SPD-Mitglied, der vor kurzem für sein 50. Parteijubiläum geehrt wurde. Dieser wollte sich bei seinem ersten Abteilungsbesuch zu Wort melden und erhielt nach mehrstündigem Sich Melden und schlussendlichen Einwurf die Antwort des Abteilungsvorsitzenden, dass er mal schön ein Jahr lang kommen soll und dann darf er überhaupt erst sich zu Wort melden. „Das, liebe Genossinnen und Genossen, hat sich gründlich geändert“, so Stöß.

Über drei Stunden ging dann die Diskussion, bei der konkreten Fragen u.a. zu den Themen NSA, Kooperationsverbot in der Bildungspolitik, Bürgerversicherung und bezahlbarer Wohnraum in der Runde gemeinsam diskutiert wurden.

 

Sylvia-Yvonne Kaufmann: Fragen und Antworten zu Europa

 

Sylvia-Yvonne Kaufmann, Berliner Kandidatin zur Europawahl am 25. Mai 2014, beantwortet in der sozialdemokratischen Wochenzeitung BERLINER STIMME in jeder Ausgabe Fragen zur Europapolitik. Wir dokumentieren die Beiträge hier. Die bisherigen Themen: Fragen zu Bürgerrechten und Datenschutz, zur Zuwanderung und zum Haushalt der EU.

 

Daniel Buchholz: Gratis Stromsparberatung bis Ende 2013

Der Spandauer und Umweltexperte SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz weist auf die Möglichkeit einer kostenlosen Energieberatung durch die Verbraucherzentrale hin. "Im Dezember steigt mit der Vorfreude aufs Fest oft auch der Stromverbrauch", so Buchholz. "Weihnachtlicher Lichterschmuck, selbstgebackene Kekse, leckeres Essen und die passende Beleuchtung. Gut beraten ist, wer neben dem Weihnachtsbaum gelegentlich auch den Stromzähler in den Blick nimmt."
Buchholz: „Es ist ein kleines Weihnachtsgeschenk, das die Verbraucherzentrale noch bis zum Jahresende anbietet: Eine kostenlose und persönliche Beratung, die viele Fragen rund um den Stromverbrauch klärt und Hinweise gibt, wo das Sparen am meisten nützt. Genau das Richtige für alle, die eine hohe Stromrechnung nicht mehr länger hinnehmen wollen. Energiesparen schont den Geldbeutel und die Umwelt."
Voraussetzung ist ein Gutschein, der unter http://tinyurl.com/aktion-stromsparen im Internet zum Herunterladen bereitsteht. Mieter, private Hauseigentümer, Bauherren und Wohnungseigentümer können mit diesem noch bis zum 31.12.2013 eine kostenfreie Beratung über die gebührenfreie Telefonhotline 0800 - 809 802 400 verabreden. Buchholz: "Im Gespräch gibt es konkrete und leicht umsetzbare Spartipps für Ihren Haushalt. Häufig lässt sich auch durch einen Wechsel des Stromversorgers einiges sparen. Die anbieterneutrale, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Beratung der Verbraucherzentrale gibt Hinweise, was Sie bei einem Wechsel beachten sollten."
Um zehn Prozent lässt sich der Stromverbrauch in fast jedem Haushalt durch einfache Maßnahmen und ohne größere Investitionen oder Komfortverzicht erfahrungsgemäß senken. "So lohnt es sich", sagt Buchholz, "beim Kauf von Weihnachts-Lichterketten genau hinzusehen. LED-Ketten sind die sparsame Wahl verglichen mit herkömmlichen Glühlampen. Beim Kochen und Backen lässt sich mit passenden Töpfen und Topfdeckeln, dem Verzicht auf das Vorheizen des Backofens und der richtigen Ausnutzung der Restwärme ebenso sparen wie bei der richtigen Beleuchtung. Schaltbare Steckerleisten unterbrechen den Standby-Stromverbrauch.“

 

Kranzniederlegung am Grab von Willy Brandt

Grab von Willy Brandt
 

Aus Anlass des 100. Geburtstages von Willy Brandt legen der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß, Vertreter des Parteivorstands und Mitglieder der Berliner SPD am 18. Dezember um 11 Uhr Kränze am Grab auf dem Zehlendorfer Waldfriedhof nieder. Die Berliner SPD fährt mit einem Sonderbus zum Waldfriedhof, dessen Plätze inzwischen ausgebucht sind.

Interessierte, die selbstständig zum Waldfriedhof anreisen möchten, nutzen bitte den Eingang Wasgensteig 30, 14129 Berlin.

 

 

Im Martin-Gropius-Bau: Ein Abend für Willy Brandt

Im Martin-Gropius-Bau findet am 17. Dezember zu Ehren Willy Brandts ein Abend mit Barbara Klemm, langjährige FAZ Fotografin, Valentin Falin, ehemaliger Botschafter der Sowjetunion, Karl-Heinz Klär, letzter Büroleiter Willy Brandts, Hans Christoph Buch, Schriftsteller und Lateinamerikaexperte und dem Regisseur Robert Van Ackeren statt. Fotografien von Barbara Klemm, die auch Willy Brandt begleitete, sind derzeit in einer Ausstellung im Martin-Gropius-Bau zu sehen.

Der Abend beginnt einem verschollen geglaubten Film von Robert Van Ackeren: „19. September“. Ein Cinéma-Vérité-Porträt des Kandidaten Willy Brandt im Wahlkampf 1965.  Der Regisseur wird  über seine filmische Begegnung mit Willy Brandt berichten.
Anschließend stehen Barbara Klemms Aufnahmen aus Anlass der Ostvertragsverhandlungen 1973 in Bonn zwischen Willy Brandt und Leonid Breschnew im Mittelpunkt. Sie sind ihrer aktuellen Ausstellung im Martin-Gropius-Bau entliehen. Auch Valentin Falin, damals Botschafter der Sowjetunion in der Bundesrepublik, ist zu sehen. Aber nicht nur das – er wird zugegen sein für ein Gespräch über das Ereignis, die Protagonisten und die mediale Seite des ostwestlichen Diwans.
Im dritten und letzten Teil des Abends, bei den stillen Bildern der Fotografin Barbara Klemm, steht Lateinamerika im Mittelpunkt. Zu einem Gespräch mit Barbara Klemm findet sich Hans Christoph Buch ein. Willy Brandts Rolle in den Nord-Süd-Beziehungen und deren Einfluss (oder nicht) auf die Werke kommen zur Sprache.
Durch das Programm und die Gespräche führt Karl-Heinz Klär (DGPh), Willy Brandt einst als Büroleiter und Redenschreiber verbunden und der Stadt Berlin 2000 bis 2011 als Chef der rheinland-pfälzischen Landesvertretung in den Ministergärten.

Veranstalter: dctp in Kooperation mit dem Martin-Gropius-Bau im Rahmen der Ausstellung "Barbara Klemm. Fotografien 1968 - 2013"

Mittwoch, 17. Dezember, 19 Uhr
Martin-Gropius-Bau, Kinosaal
Eintritt frei

 

TV-Tipps: Dokumentationen zu Willy Brandt

Wir geben Ihnen einen Überblick über TV-Dokumentationen und Filme anlässlich des 100. Geburtstages von Willy Brandt:


Fr 13. Dezember 2013
23:15 WDR Die lange Willy Brandt Nacht 

So 15. Dezember 2013
13:00 Phoenix  HISTORY LIVE 
20:15 Tagesschau24  Berliner Legenden - Willy Brandt 
21:02 Tagesschau24 Der Kniefall des Kanzlers - Die zwei Leben des Willy Brandt 
23:45 ZDF - History - Kanzler der Deutschen - Hundert Jahre Willy Brandt 

Mo 16. Dezember 2013

01:15 Tagesschau24  Berliner Legenden - Willy Brandt 
02:00 Tagesschau24 Der Kniefall des Kanzlers - Die zwei Leben des Willy Brandt 
22:45 NDR Unsere Geschichte - Willy Brandt 
23:30 NDR Im Schatten der Macht 

Di 17. Dezember 2013
01:00 NDR Im Schatten der Macht 
01:25 ZDF - History - Kanzler der Deutschen - Hundert Jahre Willy Bran dt
21:00 RBB Willy Brandt - Die Berliner Jahre 
22:05 MDR
Der Kniefall des Kanzlers - Die zwei Leben des Willy Brandt 
22:45 Das Erste  Willy Brandt - Erinnerungen an ein Politikerleben 

Mi 18. Dezember 2013

00:35 Das Erste Die lange Willy Brandt Nacht 
20:15 Phoenix Der Kniefall des Kanzlers - Die zwei Leben des Willy Brandt 
21:02 Tagesschau24  Willy Brandt - Erinnerungen an ein Politikerleben 

Sa 21. Dezember 2013
21:45 Phoenix ZDF-History: Kanzler der Deutschen - Hundert Jahre Willy Brandt 

Mo 23. Dezember 2013
10:30 ZDFinfo ZDF-History - Kanzler der Deutschen - Hundert Jahre Willy Brandt

Do 26. Dezember 2013
21:45 BRalpha Der Kniefall des Kanzlers - Die zwei Leben des Willy Brandt

 

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.: Willy Brandt – Eine Hommage in Bildern

Die Fotografen Max Scheler, Robert Lebeck, Thomas Hoepker und Volker Hinz haben Willy Brandts Karriere im Auftrag des stern über Jahre hinweg mit der Kamera begleitet. Sie fotografierten Brandt nicht nur auf der politischen Bühne, sondern konnten auch einen Blick hinter die Kulissen des offiziellen politischen Geschehens werfen. So rückt neben dem schillernden Politiker und Staatsmann auch immer der vermeintliche Privatmensch Willy Brandt ins Bild.

Die Ausstellungen ist bis 1. Februar 2014 im Willy-Brandt-Haus, Stresemannstr. 28, 10963 Berlin zu sehen. Immer von Dienstag bis Sonntag, 12.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, ein Ausweis erforderlich. Die Ausstellungen sind an allen Weihnachts- & Neujahrstagen, 24., 25., 26., 31.12.2013 sowie am 1.1.2014, geschlossen.
 

Theaterabend für Willy Brandt

In einem Theaterstück erzählt der Berliner Autor Johann Jakob Wurster die Geschichte vom Aufenthalt des Widerstandskämpfers Willy Brandt 1936 in Berlin. Das Stück kommt am Donnerstag, dem 12. Dezember 2013 im Neuen Stadthaus zur Uraufführung und ist bis Mitte Januar an verschiedenen Terminen zu sehen.
Im Mittelpunkt steht eine fast in Vergessenheit geratene Episode aus dem Leben Willy Brandts: die des Widerstandskämpfers in Berlin. Das interaktive Bühnenstück konzentriert sich auf zwei Monate in Berlin im Oktober 1936. Der 22-jährige Exilant Willy Brandt reist als Gunnar Gaasland mit falschem Pass und mit gespieltem norwegischem Akzent in die Hauptstadt Berlin, um sich mit wenigen Eingeweihten inkognito zu treffen und den Widerstand gegen Adolf Hitler zu koordinieren. Er gerät mehrmals in brenzlige Situationen.

Willy 100 – Im Zweifel für die Freiheit. Ein Theaterabend zum 100. Geburtstag von Willy Brandt  Otto-Suhr-Saal, Parochialstr. 1-3, 10179 Berlin), 

Termine: UA Do 12.12.2013, Fr 13. – So 15.12.2013, Di 17. – So 22.12.2013, Sa 28.12. / So 29.12.2013, Do 02. - So 05.01.2014, Di 15.01.2014.

Beginn: Di-Sa 19:30h / So 17h.

Kartenpreise: So-Do 26,- / 18,- erm. Fr/Sa 29,- / 20,- erm. Tickets:  84 10 89 09 oder www.ticketmaster.de.  Sonderkonditionen für Schüler- und Jugendgruppen via Theater Strahl.

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Mehr Gerechtigkeit wagen – Willy Brandts globales Engagement

Willy Brandts außen- und entwicklungspolitisches Engagement steht im Mittelpunkt einer internationalen Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung am 17. Dezember 2013 in Berlin. Internationale Weggefährten, junge PolitikerInnen aus Osteuropa und WissenschaftlerInnen diskutieren Brandts Ostpolitik, seine Initiativen in der SI und die aktuelle Bedeutung des Nord-Süd-Berichtes.
Zu Gast sind u.a. Egon Bahr, Erhard Eppler, Sigmar Gabriel, Felipe González, Mário Soares, Heidemarie Wieczorek-Zeul sowie weitere PolitikerInnen aus Chile, Deutschland, Polen, Russland, Tschechien und Uruguay.
Dienstag, 17. Dezember 2013, von 9.30 bis 18.00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 1, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin
Weitere Informationen gibt es im Programmflyer. Anmeldung erbeten bis zum 13. Dezember über das Onlineformular.

 

Aktuelle Presseschau - der Wochenrückblick

Wir setzen den Blick in die Online-Ausgaben von Berliner Zeitungen in neuer Form fort.

Freitag, 13. Dezember 2013

Die Haushaltspolitik des Landes und Klaus Wowereits Anteil am Abbau der Verschuldung ist Thema im Lokalteil der taz.
Der Tagesspiegel sieht eine Mehrheit für die Rückkehr von Klaus Wowereit an die Spitze des BER-Aufsichtsrates und zieht eine kritische Bilanz von BER-Chef Mehdorn. Ein EU-Rechtsgutachten kritisiert die Vorratsdatenspeicherung als Eingriff in die Privatsphäre. In einem Kommentar kritisiert der Tagesspiegel die Opposition, die den Schuldenabbau im Landeshaushalt ablehnt.  Die letzte Sitzung des Abgeordnetenhauses bringt noch drei neue Gesetze, darunter das Landesmindestlohngesetz und die Parlamentsreform. Kritiker des geplanten Humboldt-Forums wollen nicht den Platz davor sondern die Mohrenstraße nach Mandela benennen.
Die Berliner Zeitung berichtet von einer Verdopplung der Baukosten bei der Verlängerung der A100. Thomas Rogalla mokiert sich über die "Germanisierung" eines Aufklärungs-Videos der Polizei. Der Europäische Gerichtshof soll nun grundsätzlich klären, ob EU-Bürger Anspruch auf Hartz-IV-Leistungen in Deutschland haben.
Auch die Berliner Morgenpost sieht die Rückkehr von Klaus Wowereit an die Spitze des BER-Aufsichtsrats voraus. Wohnungsbau und Bildung werden als Schwerpunkte im neuen Landeshaushalt identifiziert.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Der Vertrag für eine Unterkunft für Asylsuchende neben einer BMW-Niederlassung wird laut taz verlängert.  Ein ausgezeichneter Berliner Lehrer fordert eine Schulreform.
Der Tagesspiegel ist sicher, der Koalitionsvertrag wird von der SPD-Basis angenommen und macht sich Gedanken über die Postenvergabe. Einen Plan B gebe es nicht.  Kein Posten mehr: BSR-Chefin Gäde-Butzlaff will die BSR Ende 2014 verlassen.  SPD-Schatzmeisterin Hendricks widerlegt das Vorurteil, Sozis könnten nicht mit Geld umgehen. Die Staatsanwaltschaft in Berlin wird aufgestockt, der Musik-Klub Yaam ist gerettet. Der Tagesspiegel macht eine Abrechnung des Landeshaushalts und erläutert Schwerpunkte.
Die Berliner Zeitung berichtet über die Idee, einen Platz am Humboldt-Forum nach Nelson Mandela zu benennen und kritisiert das in einem Kommentar als einfallslos. Der neue Landeshaushalt, der jetzt beschlossen werden soll, kommt ohne neue Kredite aus.
Die Berliner Morgenpost gibt Berlins preisgekröntem Lehrer Raum, um seine Schulreformideen zu erläutern. Auf dem Kudamm richtet ein Feuerwerkskörper erhebliche Schäden an. Amsterdams Bürgermeister bespricht mit Klaus Wowereit Probleme von Großstädten.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Die taz versteht den Aufschub der Räumung des Flüchtlingscamps am Oranienplatz als Drohung des Innensenators.
Ein Kommentator des Tagesspiegel wirft der SPD vor, Tricks der amtierenden Bundesregierung bei Befreiung von der Ökostromabgabe zu dekcen.Statt eines Möbelhauses sollen in Eichkamp nun Wohnungen entstehen, Die Grünen haben Gesprächsbedarf in Sachen Parlamentsreform. Der tagesspiegel sieht Klaus Wowereit vor der Rückkehr an die Spitze des BER-Aufsichtsrats.
Die Berliner Zeitung berichtet über die Senatsumfrage zur Sicherheit von Radfahrern und sieht eine "Fahrradhölle" in Berlin. Kommentator Rogalle sieht eine "gezielte Enttäuschung" auf die Radfahrer zukommen. Bei der Parlamentsreform und Senatsreform sieht das Blatt viel Heimlichtuerei.
Die Berliner Morgenpost berichtet von neuen Rekordzahlen beim Tourimus. Nach der Fahrradfahrer-Befragung berichtet die Morgenpost über "Berlins Angstkreuzungen". Die Besetzung des Aufsichtsrats beim BER bietet weiter Diskussionsstoff. Bei der geplanten Parlamentsreform bleiben die Altersbezüge unverändert, kritisiert das Blatt. Spielplätze sollen geschlechtergerechter geplant werden.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Heute kann leider keine Aktuelle Presseschau erscheinen.

Montag, 9. Dezember 2013

Die taz stellt sich in einem Kommentar auf die Seite der Flüchtlinge am Oranienplatz. Der Umbaui des Stadtbads Oderberger Str. ist gesichert.
Der Tagesspiegel berichtet über unterschiedliche Kritik an den Rentenplänen im Koalitionsvertrag und die Ablehnung des Vertrags durch die Jusos und junge CDU-Politiker. Im Lokalteil geht es um niedrige Zinsen, Berlins Schulden und Risiken für den Berliner Landeshaushalt sowie einen Arbeitsgerichtsprozess bei der Charité-Tochter CFM.
Die Berliner Zeitung berichtet über absehbare Kostensteigerungen beim Staatsopernumbau.
Die Berliner Morgenpost vermeldet Interesse privater Investoren am ICC-Umbau. Der letzte Winterdienst kostet Berlin 17 Millionen mehr als erwartet.

 

Dezember-Ausgabe des Berliner Stadtblatts ist online

Die neue Ausgabe des Berliner Stadtblatts ist zu Beginn der Woche in elf Bezirken verteilt worden. Zu den Schwerpunkten der aktuellen Ausgabe gehören neben den bezirklichen Nachrichten ein Interview mit dem SPD-Landesvorsitzenden Jan Stöß zum Koalitionsvertrag und dem Mitgliedervotum, eine Seite mit Erinnerungen an Willy Brandt und ein Beitrag von Stadtentwicklungssenator Michael Müller zur geplanten Wohnbebauung am Rande des Tempelhofer Feldes.

Alle 11 Bezirksausgaben sind hier zu finden:

http://www.berliner-stadtblatt.de/

 

Berliner Stimme Nummer 23 erschienen

Die aktuelle Ausgabe der Abonnementszeitung BERLINER STIMME enthält Informationen und Hintergrundberichte zum Koalitionsvertrag. Sylvia-Yvonne Kaufmann nimmt Stellung zum Haushalt der Europäischen Union.  Als Erinnerung zum 100. Geburtstag Willy Brandts dokumentieren wir seine Rede vor dem Berliner Landesparteitag 1966, als er als Vizekanzler nach Bonn geht. Es gibt Berichte aus der Partei, Ausstellungstipps und vieles mehr. Die Redaktion freut sich über Diskussionsbeiträge an berliner.stimme@spd.de und natürlich über Abonnements (PDF-Dokument)(PDF-Bestellformular).

 

Termine: Unsere aktuellen Termine finden Sie jeden Tag auf unserem Kalender.

Telefon-Hotline der Berliner SPD: (030) 46 92 222

E-Mail: spd@spd-berlin.de

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