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8. März – Internationaler Frauentag: Wir brechen auf!

Mit vielen Aktionen in der ganzen Stadt begehen die Berliner SPD und die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) den Internationalen Frauentag. 36.000 Rosen wird die Berliner SPD am Dienstag, dem 8. März 2016, verteilen. Mit dabei sind der SPD Landesvorsitzende Jan Stöß, der Fraktionsvorsitzende Raed Saleh, Bundestagsabgeordnete und Mitglieder des Abgeordnetenhauses sowie WahlkreiskandidatInnen.

Die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Berliner Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, Eva Högl, weist darauf hin, dass Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen immer noch schlechter bezahlt werden. "Sie reiben sich besonders auf beim Spagat zwischen Familie, Beruf und zunehmend auch der pflegerischen Betreuung von Angehörigen“, so Högl.

Jan Stöß, Vorsitzender der SPD Berlin, weist auf die besondere Belastung für die Alleinerziehenden hin: „Berlin ist bundesweit leider die Hauptstadt der Alleinerziehenden. Gut 1/3 der Berliner Kinder wird mit nur einem Elternteil groß. Deshalb hat vor allem die SPD dafür gekämpft, dass der Entlastungsbetrag für sie um 600 Euro erhöht wird und flexible Arbeitszeitmodelle weiter ausgebaut werden.“

Hier eine Auswahl der Rosenverteilaktionen (PDF-Dokument, 62.2 KB)am Dienstag, dem 8. März 2016, an denen Ihr Euch gern beteiligen könnt.

 

Michael Müller: Senatsmitglieder sind kein Freiwild

Senator Michael Müller | Foto Marco Urban
 

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat die Bedrohung von Innensenator Frank Henkel als völlig inakzeptabel verurteilt.

Müller: „Bedrohungen von Leib und Leben können nie ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein, sondern sind ein Fall für die Ermittlungsbehörden. Senatsmitglieder sind kein Freiwild. Ich verurteile diese Verbalattacke auf den Innensenator und rate dringend, zur sachlichen Diskussion zurück zu kehren. Bedrohungen und Gewalttaten, zu denen auch die jüngsten Sachbeschädigungen an Wahlkreisbüros gehören, sind völlig inakzeptabel für unsere politische Kultur.“

 

Arbeitssenatorin Dilek Kolat: „Weiterhin gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt – Jugendarbeitslosigkeit sinkt“

 

Die Arbeitslosigkeit in Berlin nimmt weiter deutlich ab. Im Februar 2016 waren 193.701 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 11.378 weniger als im Februar 2015. Die Arbeitslosenquote liegt mit 10,6 Prozent um 0,6 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat.

Dass sich der Arbeitsmarkt gut entwickelt, wird auch deutlich bei der Jugendarbeitslosigkeit. Im Februar 2016 waren 15.052 Jugendliche arbeitslos gemeldet. Das sind 889 weniger als im Februar 2015. Die Quote sank im selben Zeitraum von 10,3 Prozent auf jetzt 10,1 Prozent.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse liegt mit 4,2 Prozent erneut deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Im Dezember 2015 waren 1.342.000 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 54.000 mehr als im Dezember des Vorjahres.

Senatorin Kolat: „Der Trend auf dem Berliner Arbeitsmarkt weist nachhaltig aufwärts. Besonders freut es mich, dass wir beim Abbau der Jugendarbeitslosigkeit aufholen. Wenn man bedenkt, dass im Februar 2012 die Jugendarbeitslosigkeit noch bei fast 23.000 lag, während wir heute bei 15.000 sind, ist das ein großer Erfolg. Die Jugendberufsagentur, die im letzten Jahr Anlaufstellen in vier Bezirken eröffnet hat, wird in diesem Jahr in den ausstehenden acht Bezirken an den Start gehen und so weiter sicherstellen, dass berlinweit kein Jugendlicher zurückgelassen wird!“

 

Füreinander: Tour durch die Bezirke mit Michael Müller

 

„Wachstum menschlich gestalten – Füreinander“, dafür steht der Regierende Bürgermeister Michael Müller. Dass die Hauptstadt vom Wachstum profitiert, zeigt nicht zuletzt der Blick auf den Arbeitsmarkt: Jährlich entstehen zusätzlich 40.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.

Aber die wachsende Stadt bringt auch Herausforderungen mit sich. Und auch der Zuzug von Geflüchteten erfordert einen Kraftakt aller bei der Integration. Füreinander da sein bedeutet dabei, füreinander einzustehen, es bedeutet aber auch, einander zuzuhören. Denn Berlin soll Heimat für alle bleiben.

Auf seiner Tour durch die Bezirke will Michael Müller deshalb mit den Berlinerinnen und Berlinern über die Probleme vor Ort sprechen und mögliche Lösungen diskutieren, damit Berlin das bleibt, was es ist: eine solidarische Stadt. Den Auftakt macht am 4. März eine Veranstaltung in Mitte.

Die ersten beiden Termine:
Mitte:  Freitag, 4.3.2016, um 19.00 Uhr - Haus am Lützowplatz, Lützowplatz 9, 10785  Berlin
Tempelhof-Schöneberg: Mittwoch, 16.3.2016, um 18.00 Uhr - ufa-Fabrik, Theatersaal, Viktoriastraße 10-18, 12105 Berlin

Alle Termine und Anmeldeformulare unter www.spd.berlin/fuereinander

 

 

Wahlkampf in Sachsen-Anhalt! Freiwillige gesucht!

 

Nicht nur in Berlin wird dieses Jahr gewählt, sondern auch in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. In Hessen stehen gerade die Kommunalwahlen an.

Jetzt, mit Blick auf den März, wollen wir die SPD in Sachsen-Anhalt und ihre Spitzenkandidatin Katrin Budde dabei unterstützen, ein gutes Ergebnis für Sachsen-Anhalt zu erzielen.

Dafür suchen wir Freiwillige aus der SPD Berlin die am Freitag und/oder Samstag, 11./12. März mit den Genossinnen und Genossen in Sachsen- Anhalt noch einmal in den entscheidenden Stunden vor der Wahl Werbung für die Ideen der SPD machen.

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmer entstehen keine Kosten. Wenn Du Lust und Zeit hast, schreib uns einfach an vorstand@spd.de – auch ob Du an einem der Tage oder beiden Tagen helfen kannst.

 

Freie Volksbühne Berlin e.V.: Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann!

© Ulrich Horb

 

Die SPD Berlin hat mit der Freien Volksbühne Berlin e.V. ein besonderes Angebot für alle Berliner SPD-Mitglieder verabredet. Ab sofort können alle Mitglieder ein Jahr lang - ohne den Beitrag zu zahlen - die Vorteile einer Besucherorganisation testen. Diese Mitgliedschaft endet automatisch nach zwölf Monaten, kann jedoch zu den regulären Bedingungen der Freien Volksbühne Berlin e.V. verlängert werden, wenn das Angebot und der Service gefallen haben.

Die Freie Volksbühne Berlin ist ein gemeinnütziger Kulturverein, gegründet 1890, der seinen Mitgliedern Beratung und Buchung von Karten für mehr als 10.000 Veranstaltungen pro Jahr anbietet und die gebuchten Karten portofrei nach Hause schickt. Vorsitzender ist seit vergangenem Herbst Frank Bielka. Entstanden ist der Verein aus der Arbeiterbewegung heraus, mit der Volksbühne  am heutigen Rosa-Luxemburg-Platz hatte er seine erste eigene Bühne, die Arbeiterfamilien auch sozialkritische Stücke zugänglich machte.

Günstige Tickets,  Freie Auswahl

Als Mitglied erhaltet ihr bis zu 40% vergünstigte Preise für Theater-, Oper-, Comedy- oder Konzertveranstaltungen in Berlin und Brandenburg, aber auch Tickets für ausgewählte Sportveranstaltungen sowie zusätzlich ermäßigten Eintritt in viele Museen oder Kinos. Weil die Freie Volksbühne über vertraglich festgelegte Kontingente verfügen kann, hat ihr dort auch häufig Chancen auf Karten für Veranstaltungen, die woanders bereits ausgebucht sind.

Alice Ströver, Geschäftsführerin der Freien Volksbühne: „Sie suchen sich ohne jeden Zwang zur Abnahme von Karten aus dem vielfältigen Angebot der Veranstaltungen aus, entscheiden selbst wohin Sie gehen möchten und was Sie interessiert. Für jede Veranstaltung können auch mehrere Karten gebucht werden, solange diese verfügbar sind, ohne dass Sie dafür einen Aufpreis für Nichtmitglieder zahlen müssen. Bezahlt werden müssen von Ihnen nur die bei der Freien Volksbühne Berlin e.V. erworbenen Karten zum angegebenen Preis.“

So  melden Sie sich an

Jedes SPD-Mitglied, das noch nicht Mitglied in der Freien Volksbühne Berlin e.V. ist, meldet sich mit seinen Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnummer nicht vergessen!) direkt bei der Freien Volksbühne Berlin e.V. unter dem Stichwort  „SPD“ an, entweder:

-             per Post an: Freie Volksbühne Berlin e.V., Ruhrstraße 6,10709 Berlin-Wilmersdorf

-             per Telefon unter (030) 86 00 93 -51/-52

-             per E-Mail an service@lustaufkultur.de

-             oder über die FVB-Website www.lustaufkultur.de.

Jedes angemeldete Mitglied erhält von der Freien Volksbühne Berlin e.V.  eine Kulturkarte als Mitgliedsausweis und das monatliche Mitgliedermagazin Kulturfoyer mit den verfügbaren Veranstaltungen für ein Jahr kostenlos frei Haus zugeschickt und schon geht es los!     

 

Cansel Kiziltepe: Girokonto für Alle

Cansel Kiziltepe Direktkandidatin 2013
 

Für die meisten Menschen in unserem Land ist das Führen eines Girokontos Teil des Alltags und eine Selbstverständlichkeit. Für über eine Millionen Menschen in Deutschland ist ein eigenes Konto jedoch alles andere als selbstverständlich. Insbesondere haben Wohnungslose, Menschen mit geringem Einkommen und viele Flüchtlinge kein eigenes Bankkonto. Dabei ist ein eigenes Konto ein bedeutender Schlüssel für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Teilhabe. Denn wer kein Konto hat, für den gestaltet sich sowohl die Wohnungs- als auch die Arbeitsplatzsuche extrem schwierig. Aus diesem Grund haben wir als SPD im Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2013 die Einführung eines Girokontos für Alle gefordert.

Um diese Diskriminierung zu beenden, hat der Bundestag am Donnerstag, den 25. Februar 2016 das Zahlungskontengesetz beschlossen. Es handelt sich bei diesem Gesetz um die Umsetzung einer Richtlinie der Europäischen Union und ermöglicht künftig allen Menschen in Deutschland den Zugang zu einem Konto mit grundlegenden Funktionen (Basiskonto). Das Recht auf Zugang zu einem Basiskonto gilt explizit auch für Menschen ohne festen Wohnsitz und Asylsuchende. Das Basiskonto enthält die typischen Funktionen eines Girokontos, wie Bareinzahlungen, Barauszahlungen, Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen. Es kann auch direkt als Pfändungsschutzkonto eröffnet werden. Dies ist vor allem für VerbraucherInnen von Bedeutung, die sich im Insolvenzverfahren befinden.

Zu den Änderungen gehören unter anderem Regelungen für das Pfändungsschutzkonto. Wer ein Basiskonto eröffnen will, soll in Zukunft gleich im Eröffnungsantrag angeben können, dass das Konto auch ein Pfändungsschutzkonto sein soll. Bisher war dies erst nach der Eröffnung möglich.

In den vergangenen 20 Jahren hat es mehrere Initiativen und Selbstverpflichtungen der Banken und Sparkassen im Hinblick auf das Konto für alle gegeben. Doch weder die Selbstverpflichtung der Deutschen Kreditwirtschaft noch die Erklärung der Sparkassen zum BürgerInnenkonto haben die Zahl der kontolosen Menschen deutlich sinken lassen. Daher war die Einführung des Basiskontos überfällig und eine gesetzliche Regelung notwendig.

Neben der Einführung des Basiskontos beinhaltet das Gesetz zwei weitere Aspekte, die den finanziellen Verbraucherschutz in Deutschland stärken. Zum einen wird die Kostentransparenz deutlich verbessert. So wird es künftig ein Vergleichsportal im Internet geben, auf welchem die Kreditinstitute ihre Kostenstruktur öffentlich darlegen müssen.

Gleichzeitig wird der Kontowechsel von einer zur anderen Bank mit dem Gesetz erleichtert. Die beiden Banken werden zur Zusammenarbeit gezwungen. So muss künftig der Kontowechsel innerhalb von zwölf Werktagen komplett abgeschlossen sein, inklusive der Übernahme von Daueraufträgen.

Das Zahlungskontengesetz erhöht für viele Menschen in Deutschland die Chancen auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe. Es ist ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der Diskriminierung sozial schwacher Menschen in unserem Land.

 

Marie-Schlei-Verein bittet um Spenden für ihre Afrika-Hilfe

Zum 8. März 2016, dem Internationalen Frauentag, bittet der Marie-Schlei-Verein um Unterstützung für arme Landfrauen im westafrikanischen Benin. Die internationale Solidarität ist eine Herausforderung in einer Zeit, wo Menschen aus Afrika vor Hunger, Klimakatastrophen, Krieg und Gewalt, aber auch Armut und Arbeitslosigkeit fliehen. Frauen in Benin mit ihrer landwirtschaftlichen Tätigkeit sind Hoffnungsträgerinnen für eine nachhaltige Entwicklung. Ökologisch und soziale nachhaltige Entwicklung sowie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hängen von ihnen ab. Die Exporterlöse aus Baumwolle reichen nicht. Armut und Arbeitslosigkeit führen zu Migration.

Fluchtursachen bekämpfen, Bleibeperspektiven und Frauenförderung stärken! Hier der Spendenaufruf (PDF-Dokument, 1.2 MB)!

Spendenkonto: SPARDA Bank Hamburg
Grootiushof, Grootsruhe 4, 20537 Hamburg IBAN: DE92 2069 0500 0000 6020 35 BIC: GENODEF1S11
marie-schlei-verein@t-online.de, www.marie-schlei-verein.de

 

SPD Spandau wählt Vorstand

Auf dem Kreisdelegiertentag der SPD Spandau am vergangenen Wochenende wurde Raed Saleh mit großer Mehrheit als Kreisvorsitzender bestätigt. Die StellvertreterInnen sind Susanne Pape, Ulrike Sommer und der Abgeordnete Daniel Buchholz. Als Kreiskassierer wurde Michael Stobbe im Amt bestätigt und Burgunde Grosse ist auch die nächsten zwei Jahre Schriftführerin.

 

Fachausschuss Kulturpolitik bestätigt Vorstand

Der Fachausschuss XII - Kulturpolitik  hat gewählt. Die bisherigen Mitglieder - Vorsitzende Barbara Scheffer, StellvertreterInnen Ingo Siebert und Wibke Behrens, Schriftführer Stefan Böltes - wurden in ihren Ämtern bestätigt. Mit Barbara Scheffer als Vorsitzender ist der FA XII damit hervorragend für die nächsten beiden Jahre und insbesondere die anstehenden Wahlkämpfe aufgestellt.

 

 

AfA Berlin wählt Vorstand

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) wählte erneut Christian Hass zum Vorsitzenden, Stellvertretende Landesvorsitzende sind Annegret Hansen, Ruth Möller, Klaus Eisenreich und Rolf Wiegand. Manfred Lehmann wurde als Schriftführer bestätigt.

 

Schwusos wählen neuen Vorstand

Die Schwusos haben in der vergangenen Woche ihren neuen Vorstand gewählt. Landesvorsitzender wurde wieder Markus Pauzenberger, stellvertretende Vorsitzende sind Alexander Freier, Judith Hülsenbeck und Julia Lange. Die Schriftführung hat weiterhin Dirk-Rolf Kirchmann.

 

Stellenausschreibung SPD Neukölln: Drei Nebenjobs

Die Neuköllner SPD bietet drei Nebenjobs für Studierende im Wahlkampf zum Abgeordnetenhaus und zur Bezirksverordnetenversammlung 2016 an. Die Arbeitszeit beträgt 20 Stunden in der Woche. Bewerbungen bitte bis zum 1. April an die SPD Neukölln. Einzelheiten gibt es hier (PDF-Dokument, 22.6 KB).

 

Fachausschuss Strategien gegen rechts: AfD/ Neue Rechte in der Medienöffentlichkeit und im Wahlkampf

Der Fachausschuss Strategien gegen rechts lädt ein zum Thema "AfD/ Neue Rechte in der Medienöffentlichkeit und im Wahlkampf" zu diskutieren. Referenten sind  Dr. Gero Neugebauer, Prof. Hajo Funke und Barbara Loth.

Donnerstag, 3. März 2016, von 19.30 bis 21.30 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 353, Niederkirchnerstraße, 10117 Berlin

 

Irene Köhne: Jutta Hertlein präsentiert ihren Ratgeber „Alltag im Griff“

„Vorsorge statt Nachsorge“ lautet das Motto einer modernen Verbraucherpolitik. Irene Köhne, Verbraucherpolitische Sprecherin der Berliner SPD-Fraktion, lädt zu einer Informationsveranstaltung ein. Jutta Hertlein präsentiert ihren neue Ratgeber „Alltag im Griff“. Neben praktischen Tipps für die eigene Haushaltsorganisation wird erklärt, worauf man bei Versicherungen achten muss und wie wichtig es ist, die Einnahmen- und Ausgabenposten im eigenen Haushalt stets im Blick und im Griff zu behalten. Kosten für Auto, Technik oder diese oder jene Absicherung und Mitgliedschaft können schnell überhand nehmen und zu einem Defizit in der Haushaltskasse führen. Damit es nicht soweit kommt, soll der neue Ratgeber von Jutta Hertlein Hilfestellung leisten.

Jutta Hertlein ist langjährige Redakteurin bei der Zeitschrift „test“ der Stiftung Warentest und ehemals Verbraucherpolitische Sprecherin der Berliner SPD-Fraktion.

Samstag 5. März 2016, um 16.00 Uhr
SPD-Abgeordnetenbüro Zehlendorf, Onkel-Tom-Str. 1, 14167 Berlin

 

Fachausschuss Internationales: Brennpunkt Saudi-Arabien: Menschenrechte, deutsche Waffenlieferungen, Strukturkrise des Regimes

Der Fachausschuss setzt seine Beschäftigung mit der Krisenregion Naher und Mittlerer Osten in seiner März-Sitzung fort mit Saudi-Arabien als Vormacht der sunnitisch orientierten Staaten der Region und wichtigstem Gegenspieler der nach Abschluss des Atom-Abkommens noch stärker gewordenen schiitischen Hegemonialmacht Iran.

Saudi-Arabien wurde von Deutschland bis in die unmittelbare Gegenwart als für die Stabilisierung der Region unverzichtbarer „Ankerstaat“ behandelt. Mit dieser Begründung wurden auch inzwischen in Frage gestellte Lieferungen schwerer deutscher Waffen, u.a. von Panzern an das Land gerechtfertigt.

Inzwischen wandelt sich das Bild Saudi-Arabiens auf dem Hintergrund schwerer Menschenrechtsverletzungen (Massenhinrichtungen von Oppositionellen, brutale Unterdrückung der Meinungsfreiheit), der Unterstützung radikal-fundamentalistischer Akteure im syrischen Bürgerkrieg und der militärischen Intervention im Jemen vom „schwierigen Partner“ zum „Besorgnis erregenden Staat“, dessen Verhalten nicht zuletzt wegen umstrittener Erbfolgeregelungen im Herrscherhaus immer weniger berechenbar wird. Was geht in Saudi-Arabien vor und welche Herausforderungen stellen sich mit diesen beunruhigenden Entwicklungen für die deutsche Politik?

Gäste im Podium:

Ruth Jüttner, Referentin für die Region Nordafrika und Mittlerer Osten bei Amnesty International
Ute Finckh-Krämer MdB, Mitglied im Auswärtigen und im Menschenrechtsausschuss
Dr. Gerhard Fulda, Botschafter a.D. und Vizepräsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG)
Moderation: Karl-Heinz Niedermeyer, Sprecher des FA I

Mittwoch, 9. März 2016, um 19.00 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 304, Niederkirchnerstraße, 10117 Berlin

 

2016 steht im Zeichen der Reaktorkatastrophen: 5 Jahre Fukushima und 30 Jahre Tschernobyl.

Gemäß der Ausrichtung des International Uranium Film Festival als Projekt gegen des Vergessen werden Special Screenings mit aufklärenden Filmen über die Vorfälle in Japan und der Ukraine und deren Folgen am 11.3. und 26.4. vom International Uranium Film Festival an den wichtigsten Festspielorten weltweit organisiert: in Rio de Janeiro, Los Angeles und Berlin. 

Das Internationale Uranium Film Festival besteht seit 2010 und bringt Dokumentar- sowie Spielfilme aus aller Welt zum Thema Atomkraft und radioaktive Gefahren ins Kino: vom Uranbergbau bis zum atomaren Unfall. Das Projekt gibt unabhängig produzierten Filmen, die man meist nicht im Fernsehen oder im Kino zu sehen bekommt, ein breites internationales Publikum. Die Aufklärung zur Atomkraft wird noch auf lange Zeit wichtig sein.

Beide Vorstellungen (11.3. und 26.4.) finden im Cinestar Kino in der Kulturbrauerei in Berlin-Prenzlauer Berg statt. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Im Anschluss an die Filmvorführung folgt ein moderiertes Publikumsgespräch, an dem auch Klaus Mindrup, Bundestagsabgeordneter und studierter Biologe, teilnimmt. Ihm ist die Aufklärung über die Gefahren von Atomkraftwerken ein besonderes Anliegen.

Freitag, 11. März 2016, um 20 Uhr
Kulturbrauerei - Cinestar Kino, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin

Karten sind über Frau Jutta Wunderlich unter wunderlich.burczek(at)web.de oder an der Abendkasse erhältlich!

 

August Bebel Institut: Erinnerungsorte: Kolonialismus in Berlin

Die Berliner Erinnerungslandschaft ist vom brandenburgischen Sklavenhandel, vom kaiserlichen deutschen Kolonialreich sowie von der NS-Zeit mitgeprägt. So finden sich im Berliner Stadtbild immer noch zahlreiche positive Bezugnahmen auf den deutschen Kolonialismus. Die antidemokratische Ausrichtung der kolonialen Idee, deren rassistische Legitimationsversuche  von den Nationalsozialisten aufgegriffen wurden, macht eine kritische Auseinandersetzung mit Straßennamen mit kolonialistischem  Bezug unumgänglich. Gleichzeitig wird auf Erinnerungsorte eingegangen, die einen Persektivenwechsel zum antikolonialen Widerstand ermöglichen.

Referent: Joshua Kwesi Aikins (Politikwissenschaftler und Aktivist, Doktorand an der Bielefeld Graduate School in History and Sociology)
Donnerstag, 10. März 2016, von 19.00 21.00 Uhr
August Bebel Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Anmeldung erbeten!

Im Rahmen des Praxisforschungsprojekts „Erinnerungsorte – Vergessene und verwobene Geschichten“ der Hochschulen ASH Berlin 
und HTW Berlin und den Kooperationspartnerinnen Solidaritätsdienst-international e.V.,  August Bebel Institut, Stiftung Jüdisches Museum Berlin 
und Berlin Postkolonial e.V.
Medienpartnerin: Deutschlandradio Kultur

 

 

August Bebel Institut: 1848. Die Revolution in Berlins Mitte. Stadtführung

Vor dem Berliner Schloss verneigte  sich der König 1848 vor seinen Untertan*innen und den Opfern der Barrikadenkämpfe. Wir suchen nach den Spuren der Revolution in der Berliner Mitte Der Rundgang endet am Gorki-Theater, in dem damals die Preußische Nationalversammlung tagte.
Führung: Reinhard Wenzel (Politologe, Bildungsreferent des August Bebel Instituts)
Sonntag, 13. März 2016, von 12.00 bis 15.00 Uhr
Beitrag: 5 €, Anmeldung bitte bis zum 7. März. Treffpunkt nach Anmeldung.

 

 

Friedrich-Ebert-Stiftung verleit Menschenrechtspreis

Zu der Verleihung des Menschenrechtspreises der Friedrich-Ebert-Stiftung an die kolumbianische Frauenorganisation La Ruta Pacífica de las Mujeres lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung ein.

Mit der Verleihung würdigt die FES die Arbeit des Zusammenschlusses von über 300 Organisationen, der sich prominent gegen Gewalt und für die Rechte der vom Konflikt betroffenen Frauen engagiert. Die nationale Koordinatorin Marina Gallego wird den Preis entgegen nehmen.

Donnerstag,17. März 2016, um 17.00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 1, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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