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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: TTIP und CETA - Regionalkonferenz im Live-Stream - Magnus-Hirschfeld-Preis - Termine

Im Tagesspiegel-Interview: „Die SPD ist prinzipiell für Freihandel“

 

Klare Bedingungen für eine Zustimmung zu den Freihandelsabkommen TTIP und CETA hat der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß im Interview mit dem Berliner Tagesspiegel genannt: "Erstens: Es genügt nicht, wenn nur die Regierungen diesen Vertrag schließen, die Parlamente müssen in einem transparenten Verfahren ebenfalls gefragt werden. Zweitens: Europäische Standards aus den Bereichen Verbraucherschutz, Arbeitnehmerrechte und Umweltschutz dürfen nicht ausgehöhlt oder aufgegeben werden. Drittens: Unsere rechtsstaatlichen Grundsätze dürfen nicht durch Schiedsgerichte für Streitfälle zwischen Wirtschaft und Regierungen ausgehebelt werden. Ohne dass diese Bedingungen erfüllt werden, kann die SPD dem Abkommen nicht zustimmen."

Stöß sprach sich zudem dafür aus, die Kultur vor negativen Auswirkungen eines solchen Abkommens zu schützen: "Wir werden sehr genau aufpassen, dass etwa die Möglichkeit der öffentlichen Hand nicht eingeschränkt wird, nach eigenen Kriterien Kulturförderung zu betreiben", erklärte er. "Es kann nicht sein, dass die Förderung der freien Kulturszene unter Berufung auf das Abkommen am Ende als ,nichttarifäres Handelshemmnis' eingestuft wird und Schadensersatzansprüche Dritter auslöst."

Die SPD sei grundsätzlich für den Freihandel, betonte Stöß, denn von der Exportwirtschaft hängen Wohlstand und viele Arbeitsplätze ab. "Doch TTIP und CETA dürfen nicht dazu führen, dass unsere deutschen und europäischen Standards beim Verbraucherschutz, beim Umweltschutz und bei Arbeitnehmerrechten gefährdet werden."

 

Olympia: Senat trifft DOSB-Spitze

Olympiabanner
 

Der Senat hat sich heute mit führenden Vertretern des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) über den aktuellen Stand der Vorbereitungen einer möglichen Berliner Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele 2024 ausgetauscht.

An dem Gespräch im Berliner Olympiastadion nahmen DOSB-Präsident Alfons Hörmann, der DOSB-Generaldirektor Michael Vesper und das für Internationales/Olympiabewerbung zuständige Vorstandsmitglied Bernhard Schwank teil. Schwerpunkte der Berichterstattung waren unter anderem die Einbindung der Berlinerinnen und Berliner in die Erarbeitung des Konzepts.

Auch die Vorbereitungen für das Olympische und Paralympische Dorf wurden weiter vorangebracht. Nach der Schließung des Flughafens Tegel ist der Baubeginn für Ende 2018 geplant. Außerdem wurden die Vertreter des DOSB informiert, dass der Senat gemäß seiner Klausurtagung am 8. Januar 2015 mit einem „Olympiaplan schulische Sportstätten“ eine Anhebung des Sportanlagensanierungsprogramms beabsichtigt.

Der Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller: „Wir haben dem Deutschen Olympischen Sportbund während des intensiven und angenehmen Austauschs im Senat heute dreierlei verdeutlicht: Berlin kann die Spiele, Berlin will die Spiele und Berlin ist gut darauf vorbereitet, nach dem 21. März hoffentlich in die nächste Bewerbungsphase zu starten. Die internationale Sportmetropole Berlin steht bereit!“

Und hier geht es zur Bewerbung Berlins um Olympische und Paralympische Spiele

 

"Wir müssen uns Olympia zutrauen"

Dennis Buchner, Olympia
 

Mut zur Olympiabewerbung fordert der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Dennis Buchner in einem Gastbeitrag für die Berliner Zeitung. "Ein Zuschlag für Berlin würde in unserer Stadt in nur einer Dekade massive Investitionen ermöglichen - in die Wettkampf- und Trainingsstätten für die Spiele, im Straßenbau und im öffentlichen Nahverkehr, für mehr Barrierefreiheit in der ganzen Stadt und für die Mietwohnungen des olympischen Dorfes." Berlin, so Buchner, müsse dabei nur den kleineren Teil dieses Geldes aus eigenen Mitteln aufbringen. "Das IOC als Ausrichter und die Bundesrepublik Deutschland tragen dazu erheblich bei. Auch Erlöse aus Sportlotterien und Wettspielen, aus dem Verkauf von Gedenkmarken und –münzen fließen auf diesem Wege nach Berlin."

Er setze sich für Olympia und Paralympics in Berlin ein, "weil das ein verbindendes und friedliches Fest ist", so Buchner. "Aber ich will sie vor allem, weil sie die Entwicklung Berlins vorantreiben, weil sie den Sanierungsstau im Bereich der Sportanlagen beheben, weil sie es möglich machen, endlich an jedem U-Bahnhof einen Aufzug und abgesenkte Bordsteine in der ganzen Stadt zu bekommen."

Mit den Olympischen Spielen werde "viel Geld damit nach Berlin geholt", das sonst eben woanders verbaut werde: in Hamburg, in Rom oder in Paris. Kritikern der Idee hält Buchner entgegen: "Die Entscheidung ist eben nicht, ob wir unser Geld für Olympia oder etwas anderes ausgeben! Die Frage ist, ob wir die Chance nutzen wollen, viele Milliarden zusätzlich nach Berlin zu holen und zu investieren, die wir allein nicht so schnell aufbringen könnten."

Buchner: "Ein ganzes Land traut es uns zu, dann trauen wir es uns auch zu."

 

Regionalkonferenz im Live-Stream

Mehrere hundert Genossinnen und Genossen aus Berlin und Brandenburg haben sich für den Donnerstag angemeldet. Wer nicht kommen kann, der hat die Möglichkeit die Regionalkonferenz zu "Ein Jahr große Koalition: Erste Bilanz unserer Regierungsarbeit" mit Sigmar Gabriel und Yasmin Fahimi (u.a.) am Donnerstag via Live-Stream auf www.spd.de mit zu verfolgen.

Informationen zum Ort und den Gästen sowie den Anmeldelink findet ihr hier.

 

Andreas Geisel als Mitglied für den BSR-Aufsichtsrat vorgeschlagen

Copyright: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

 

Der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, soll Mitglied des Aufsichtsrates der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) werden. Das hat der Senat heute  beschlossen. Gleichzeitig hat der Senat die für die Mitgliedschaft im Aufsichtsrat erforderliche Ausnahme gemäß Senatorengesetz zugelassen.

Andreas Geisel folgt damit seinem Vorgänger im Amt des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, der sein Mandat im Aufsichtsrat nach seiner Wahl zum Regierenden Bürgermeister niedergelegt hat. Grundlage des Senatsvorschlags an die Gewährträgerversammlung der BSR ist das Berliner Betriebe-Gesetz. Es sieht vor, dass dem Aufsichtsrat der BSR eine Vertreterin oder ein Vertreter der für die Abfallwirtschaft fachlich zuständigen Senatsverwaltung angehören muss.

 

Elektrische Rennserie Formel E legt deutschlandweit einzigen Boxenstopp in Berlin ein

Als Premiere tourt seit September 2014 die Formel E rund um den Globus. In diesem Jahr kommen die Rennwagen mit Elektromotor in die deutsche Hauptstadt. Berlin ist eine von weltweit nur zehn Austragungsorten der Rennserie, die der Formel 1 Konkurrenz macht. Am 23. Mai geht auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof die Fahne hoch für das erste und einzige Rennen in Deutschland.

Die Formel E ist einer der sportlichen Höhepunkte in diesem Jahr in Berlin und beweist eindrucksvoll, dass Elektromobilität nicht nur vernünftig ist, sondern auch Spaß macht.

Die Formel E unterstreicht die hohe Attraktivität der Hauptstadt für Großveranstaltungen und den Imagegewinn Berlins. Zudem zeigt dies die hohe Sportbegeisterung in der Stadt – auch mit Blick auf die Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 oder 2028.

Die erste Formel-E-Saison umfasst insgesamt elf Rennen, Berlin wird Rennen Nummer 8 austragen. Danach folgen nur noch Moskau und zum Abschluss ein Doppelrennen in London.

 

Bahn will ICE-Verbindung am Ostbahnhof streichen

RB-Ostbahnhof Heinemann Kitschun
 


Die Deutschen Bahn will den Ostbahnhof weitgehend vom ICE-Verkehr abhängen und plant zum diesjährigen Fahrplanwechsel, die ICE-Linie 10 Richtung Hannover ins Rheinland ab Dezember am Hauptbahnhof beginnen und enden zu lassen. Dagegen machen derzeit Susanne Kitschun und Sven Heinemann in der Presse und im Abgeordnetenhaus mobil: Der Ostbahnhof darf als wichtiger Fernbahnhalt für die zentralen und östlichen Stadtteile nicht infrage gestellt werden. Er ist der einzige Fernbahnhof im Ostteil der Stadt und wird auch von Kreuzberg und Teilen von Neukölln aus genutzt. Die beiden Friedrichshainer Abgeordneten haben den Senat aufgefordert, sich umgehend gegenüber der Deutschen Bahn dafür einzusetzen, dass zum Fahrplanwechsel 2015 keine Fern- und Regionalbahnlinien auf der Berliner Stadtbahn gestrichen oder verlegt werden. Cansel Kiziltepe (MdB) hat sich dafür bei Bahnchef Rüdiger Grube eingesetzt.

Der Ostbahnhof muss als wichtiger Fernbahnhof für die östlichen Bezirke in vollem Umfang als ICE- und Regionalbahnhaltepunkt erhalten bleiben. Nur so kann das Konzept einer Stadt der kurzen Wege konsequent umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang erinnern die Abgeordneten außerdem an die Forderung von SPD und CDU, dass auch wieder Fernverkehrszüge am Bahnhof Zoologischer Garten halten müssen. Denn bereits mit der Degradierung des Bahnhof Zoo zum Regionalbahnhof hat die Deutsche Bahn das gemeinsam verabschiedete Berliner „Pilzkonzept“ einseitig aufgekündigt. Anfang der 90er-Jahre hatten Berliner Senat, Bundesverkehrsministerium und Deutschen Bahn vereinbart, auf welchen Gleisen Fern- und Regionalzüge Berlin durchqueren und an welchen Bahnhöfen sie halten: Danach ist ein dezentrales Haltekonzept mit einer Führung des Ost-West-Verkehrs über die Stadtbahn und die Beibehaltung der Funktion der Bahnhöfe Zoologischer Garten und Ostbahnhof als Fernverkehrshalte vorgesehen. Nach dem Zoo darf jetzt nicht auch noch der Ostbahnhof schrittweise abgehängt werden.

 

Girls'Day: Mädchen machen Politik bei der SPD Berlin

Girlsday 2015
 
Auch in diesem Jahr ist der SPD Landesverband am 23. April 2015 beim Girls'Day dabei. Der Girls’Day bietet die einmalige Gelegenheit, Mädchen den Tätigkeitsbereich Politik näher zu bringen. Der SPD-Landesverband ermöglicht sechs Mädchen Einblicke in die Berliner Politikwelt, sie können einen spannenden Tag mit uns verbringen und den Arbeitsalltag von PolitikerInnen miterleben.

Unser Programm:
- Begrüßung und Frühstück mit führenden PolitikerInnen der Berliner SPD
- Führung durch die Landeszentrale der Berliner SPD
- Mitmach-Workshop zu Frauen in der Politik mit einer Vertreterin der Juso-Schülerinnen und der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF)
- Einführung in die Pressearbeit und Erstellung einer eigenen Pressemitteilung

Mädchen, die Lust haben, dabei zu sein und mindestens die 7. Klasse besuchen, können sich hier anmelden: VeranstaltungenSPDBerlin@spd.de

 

Burgunde Grosse ist neue Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik

Burgunde Grosse
 
Burgunde Grosse ist neue Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus für Arbeitsmarktpolitik. Die Abgeordnete aus Spandau war bereits in der vergangenen Legislatur Sprecherin für diesen Bereich. Sie folgt Birgit Monteiro nach, die zur Bezirksbürgermeisterin von Lichtenberg gewählt worden ist.
 

Alexander Götz geht nach Hannover

Der Kreisvorsitzende der SPD Pankow Alexander Götz legt zum 31. März 2015 sein Amt nieder. Alexander Götz ist von der Niedersächsischen Landesregierung zum Abteilungsleiter Kommunales im Innenministerium berufen worden. Neun Jahre lang hat Alexander Götz den Kreis Pankow als Vorsitzender geführt.
 

SPD Berlin und die QueerSozis (Schwusos) Berlin: Magnus-Hirschfeld-Preis 2015

Am Dienstag, dem 12. Mai 2015, verleihen die SPD Berlin und die QueerSozis (Schwusos) Berlin zum 5. Mal den Magnus-Hirschfeld-Preis im Rathaus Charlottenburg.

Der Preis wird im Gedenken an den Mitbegründer der ersten Homosexuellen-Bewegung der Welt und Sozialdemokraten Magnus Hirschfeld für besondere Leistungen in der Queer-Politik für Einzelpersonen und Institutionen/Projekte vergeben. Die GewinnerInnen des letzten Magnus-Hirschfeld-Preis im Jahr 2012 waren die Autorin Dagmar Schultz und Tennis Borussia Berlin e.V.
Die Jury für die Vergabe des 5. Magnus-Hirschfeld-Preises gehören folgende Mitglieder an: Ulrike Rogatzki (Pfarrerin), Sylvia-Fee Wadehn (Seniorenarbeit im Rollbergkiez), Sissy Kraus (CSD e.V.), Schwester Daphne (Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz: OPSI) und Marcel de Groot (Schwulenberatung Berlin).
Der Preis mit dem Porträt von Dr. Magnus Hirschfeld ist zusätzlich mit jeweils 500 Euro dotiert.
Die Vorschläge sollten neben dem Namen des / der Nominierten, die Anschrift, einen kurzen Lebenslauf bzw. eine Projektbeschreibung beinhalten. Nominierungen sind bis zum Sonntag, dem 12. April 2015, an die
SPD Berlin, c/o QueerSozis (Schwusos) Berlin, Müllerstr. 163, 13353 Berlin oder an
Magnus_Hirschfeld_Preis_2015@spd.de zu richten.
Und hier geht es zur Auslobung und zum Formblatt für Vorschläge.

 

Neue Broschüre über berufliche Schulen - Zahlen, Daten, Fakten

Die neue Broschüre „Zahlen, Daten, Fakten. Berufliche Schulen 2014/2015“ stellt Statistiken zu Anzahl und Verteilung von Schülerinnen und Schülern an öffentlichen und privaten Oberstufenzentren und Berufsschulen vor.

Die beruflichen Schulen in Berlin sind im Regelfall nach Berufsfeldern bzw. Berufsfeldschwerpunkten zu Oberstufenzentren unter einem gemeinsamen Dach zusammengefasst. Neben dem Besuch der Berufsschule in Verbindung mit einer betrieblichen Ausbildung gibt es ein breites Angebot an Ausbildungsgängen. Dieses Angebot reicht von u.a. vollschulischen Berufsausbildungen, den Erwerb der Fachhochschulreife sowie des Abiturs bis hin zur beruflichen Aus- und Weiterbildung an Fachschulen.

Neben der allgemeinen Vorstellung der Schülerzahlen und deren Verteilung auf Bildungsgänge und -felder enthält die Broschüre auch Informationen zu Berufsschulen mit sonderpädagogischen Aufgaben. Außerdem enthalten sind Daten zur Entwicklung von Schülerzahlen in Berufsausbildungsvorbereitungen, Fachoberschulen, Berufsoberschulen, Beruflichen Gymnasien sowie zu Entwicklungen bezüglich des zweiten Bildungsweges und Absolventenzahlen.

Die Broschüre ist hier als Download  zu haben.

 

Fachausschuss Internationales: Jordanien - Auge im Sturm - Deutsches Interesse oder Desinteresse am Land jenseits des Jordans?

Jordanien, eine arabische Monarchie im Zentrum der nahöstlichen Krisenregion, steht im Interesse wie im politischen und materiellen Engagement Deutschlands unverdientermaßen weiterhin hinter Ländern wie Ägypten, Saudi-Arabien und den Ölmonarchien am Persisch-Arabischen Golf zurück. Dabei nimmt das hashemitische Königreich Jordanien – nicht erst, nachdem es in jüngster Zeit zur Zielscheibe des IS-Terrors und zum aktiven Mitglied der Koalition gegen den Islamischen Staat geworden ist – in den zentralen Konflikten und Transformationsprozessen des Nahen Ostens – dem Palästina-Konflikt, der Bearbeitung der vielfältigen Herausforderungen durch den sog. Arabischen Frühling, vor allem in seiner Mittlerstellung zwischen dem Westen und dem arabischen Nahen Osten und zwischen Traditionsorientierung und Reformbereitschaft eine Schlüsselstellung ein.

Das kleine, ressourcenarme, jetzt durch die Bedrohung durch den IS-Terror und den Bürgerkrieg in Syrien auf Äußerste angespannte und belastete Land, erwartet mehr an Solidarität aus Deutschland. Als wichtigstes Aufnahmeland syrischer Flüchtlinge nach der Türkei und dem Libanon, steht das Land aber auch vor enormen inneren Spannungen: Die Beteiligung am Krieg gegen den IS ist innenpolitisch nicht unumstritten, deutlich erkennbarer als früher steht das hashemitische Regime im Land unter Kritik, Reformen scheinen dringend nötig, um Staat und Gesellschaft zusammen zu halten.

Der Fachausschuss für Internationale Politik, Frieden und Entwicklung in Kooperation mit der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft lädt herzlich ein zur Diskussion mit
Dr. Natalija el Hage (Amman, Skype-Zuschaltung) - Landesdirektorin giz Jordanien, Irak, Libanon
Helmut Henseler, Präsident der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft
Gabriele Gronenberg MdB, Mitglied der Parlamentariergruppe Arabischsprachige Staaten des Nahen Ostens (angefragt)
Moderation: Rainer Zimmer-Winkel, Mitglied des FA I – Vorstands, Vorsitzender des Deutsch-Israelischen Arbeitskreises für Frieden im Nahen Osten diAK
Mittwoch, 4. März 2015, um 19.00 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 320, Niederkirchnerstraße, 10117 Berlin

 

ASF Tempelhof-Schöneberg und Berliner Frauenbund 1945 e.V.: Frauen und ihre Perspektiven in der Polizei

In einer soziologischen Studie aus dem Jahr 2001 von Dipl. Päd. Dirk Babatz, Fachhochschule für Polizei, Sachsen Anhalt, kann man lesen: ,,Die Polizei wird eine Männerdomäne bleiben, so schätzen es auch die befragten Polizistinnen ein, aber das stellt kein Problem dar, weil diese Dominanz keine durch Zulassungsbeschränkungen geschaffene, sondern eine sich selbst schaffende ist. Sie resultiert aus den bisherigen Interessen der Geschlechter. Der Beruf wird daher eher männerdominiert bleiben."

Wie ist die Situation von Frauen bei der Berliner Polizei? Hat Babatz Recht? Lässt sich bei den Polizistinnen ein Desinteresse an einer Karriere feststellen? Gibt es Unterschiede zwischen Kriminal- und Schutzpolizei bei der Durchbrechung der gläsernen Decke? Der Frauenanteil bei der Polizei steigt kontinuierlich – wie passt das mit der besagten Männerdomäne zusammen? Mit welchen konkreten Mitteln arbeitet die Berliner Polizei daran, den Frauenanteil zu erhöhen? Der Beruf Polizist/in gilt als familienfeindlich und Beziehungskiller. Diese und auch andere Fragen werden mit Margarete Koppers, Polizeivizepräsidentin in Berlin und kompetente Referentin zu diesem Thema, diskutiert.
Donnerstag, 5. März 2015, um 19.30 Uhr
SPD Kreisbüro, Hauptstraße 100, 10827 Berlin-Schöneberg

 

Fraktion vor Ort: "Brotlose Kunst?" Diskussion zur sozialen Sicherung von Künstlerinnen und Künstlern

Studien über die soziale Lage von Künstlerinnen und Künstlern in Deutschland zeigen, dass deren soziale Absicherung nach wie vor unsicher ist. Auf einer Veranstaltung in der Reihe Fraktion vor Ort stellt die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und Berliner Abgeordnete Eva Högl das Thema "Brotlose Kunst?" am 9. März in den Mittelpunkt. Mit dabei sind Siegmund Ehrmann, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestags, Kultur-Staatssekretär Tim Renner, die Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Abgeordnetenhausfraktion Brigitte Lange und Christophe Knoch, Sprecher der Koalition der Freien Szene Berlins. 

Durchschnittlich niedrige Einkommen und vorwiegend freischaffende Beschäftigungsverhältnisse in Kombination mit steigenden Lebenshaltungskosten führen häufig zu prekären finanziellen Verhältnissen der Kunst- und Kulturschaffenden.

Die soziale Absicherung der Künstler findet in der politischen Debatte zunehmend Berücksichtigung. Gerade in einer Kulturstadt Berlin, die Anziehungspunkt für viele Künstlerinnen und Künstler ist und mittlerweile in einem Atemzug mit anderen internationalen Kunstmetropolen wie New York oder London genannt wird, gilt es, die soziale Lage von Künstlerinnen und Künstlern zu verbessern.
Was brauchen Künstlerinnen und Künstler, um leben und arbeiten zu können? Wie können und müssen wir die Rahmenbedingungen verbessern?
Die Stabilisierung der Künstlersozialkasse durch den Bund und die Liegenschaftspolitik des Berliner Senats sind nur zwei der Aspekte, die innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion diskutiert werden und in der Diskussion mit Betroffenen zur Sprache kommen sollen.

Montag, 9. März 2015, um 19.00 Uhr
Acud Macht Neu, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin

Anmeldung erbeten im Büro von Eva Högl Telefon (030) 227-79023 oder E-Mail eva.hoegl@bundestag.de

 

Kulturforum: TTIP ohne Kultur?

Welche Auswirkungen kann das zwischen der EU und den USA verhandelte Abkommen zur Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) auf die Kultur haben? Wer profitiert, wenn die Kultur nach „Handelshemmnissen“ durchforstet wird? Haben die Buchpreisbindung und die Förderung von Opern- und Theaterhäusern oder Filmen künftig noch eine Chance? Was wird aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk? Kann ein Freihandelsabkommen der Kultur auch Vorteile bringen?

Das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie lädt zur Diskussion über „TTIP ohne Kultur?“
Es diskutieren:
Frank Jahnke, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Vorsitzender des Kulturausschusses, und Gabriele Schulz, stellvertretende Geschäftsführerin des Deutschen Kulturrates.
Die Moderation hat Eckhardt Barthel, stellvertretender Vorsitzender des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie.

Mittwoch, 4. März 2015, um 19.00 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin.
Mehr Informationen auf der Themenseite www.spd.berlin/ttip-ceta

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: PEGIDA contra Willkommenskultur? Ein Worldcafé zur Willkommenskultur im Bezirk Treptow-Köpenick

Seit Oktober vergangenen Jahres finden in vielen Städten in Deutschland sogenannte „Abendspaziergänge“ statt – so auch in Berlin. Diese Protestform hat viel Aufmerksamkeit bekommen. Wissenschaftler widmen sich dem Phänomen mit empirischen Untersuchungen, um u. a. die Motive für die Proteste zu ermitteln. Währenddessen deuten erste Krisen der Organisierenden auf einen möglichen Niedergang der Proteste hin. Dennoch ist es interessant und wichtig, zu verstehen, was die Menschen motiviert, wöchentlich auf die Straße zu gehen.

Berlin steht vor der Herausforderung die steigende Zahl der Geflüchteten gut unterzubringen. Im Bezirk Treptow-Köpenick gab es viele Kontroversen rund um die neue Flüchtlingsunterkunft in Köpenick im Allendeviertel II. Während auf der einen Seite Bürgerinitiativen gegen die Unterkunft protestierten, schlossen sich AnwohnerInnen
zusammen, um Flüchtlingen zu helfen.

Wir wollen uns im Rahmen eines Worldcafés* anschauen, was die PEGIDA „Bewegung“ und die Initiativen gegen die Flüchtlingsheime gemeinsam haben und welche Konsequenzen die Politik und Zivilgesellschaft daraus ziehen müssen.

Die TischgastgeberInnen sind:
Matthias Schmidt, MdB
Tom Schreiber, MdA
Alexander Freier, Vorsitzender Jugendhilfeausschuss
Rainer Hölmer, Bezirkstadtrat für Bauen, Stadtentwicklung und Umwelt
Uli Haas, Runder Tisch Allende
Astrid Grabner, Leiterin Kita Rappelkiste
Bettina Küster, DGB, Runder Tisch Allende
Gabriele Schmitz, Fraktionsvorsitzende der BVV SPD-Fraktion
Philipp Buchallik, Stefan Scharf, Clemens Pleul, TU Dresden, Mitautoren der Studie:
„WAS UND WIE DENKEN PEGIDA-DEMONSTRANTEN?“

Montag, 9. März 2015, von 18.30 bis 21.00 Uhr
freiheit fünfzehn, Freiheit 15, 12555 Berlin

Bitte bis zum 4. März 2015 per Email anmelden: forumpug@fes.de

* Das Worldcafé ist eine informelle, partizipationsorientierte Veranstaltungsmethode, die den Teilnehmenden in mehreren Runden individuelle Diskussionen mit interessanten GesprächspartnerInnen in kleinen Gruppen ermöglicht.

 

Fußballbegeisterte für die Respect Gaymes am 6. Juni 2015 gesucht!

Am Samstag, dem 6. Juni 2015, gehen die Respect Gaymes in die 10. Runde. Das Motto dieses Jahr: „Zeig Respekt für Lesben und Schwule!“. Das Sport- und Kulturevent mit Fußballturnier, Beachvolleyball und buntem Bühnenprogramm für Jung und Alt lädt in den Friedrich-Luwig-Jahn-Sport¬park im Prenzlauer Berg zu einem vorurteils- und diskriminierungsfreies Miteinander ein!
Bei den Respect Gaymes geht es aber vor allem um sportliche Aktivität! Es finden Fußball- und Beachvolley-Turniere mit verschiedenen Teams aus ganz Berlin statt. Fußball gespielt wird auf Rasen und pro Spiel 1 x 10 Minuten ohne Pause. Es gibt drei-vier Vorrunden-Spiele, je nach Gruppengröße. Der Startschuss erfolgt um 10.00 Uhr.
Interessierte Kreise, Abteilungen, Arbeitgemeinschaften und / oder Gruppen aus der SPD, welche als Team an dem Sportevent als Fußball- oder Beachvolleyball-Team teilnehmen wollen, melden sich bitte bis spätestens 17. Mai 2015 bei info@schwusos-berlin.de.

Die Arbeitsgemeinschaft der QueerSozis (Schwusos) Berlin werden auch in diesem Jahr im Jahn-Sportpark mit einem Stand vertreten sein. Für die Kinder ist die legendäre Hüpfburg da.

Das Frauenteam der Neuköllner QueerSozis sucht noch Mitspieler*innen. Es sind keine Fußball-Profis und sie haben nur ein Motto: Dabei sein ist alles! Bei Interesse bitte bei kruspe@web.de melden.
Samstag, 6. Juni 2015, von 10.00 bis 22.00 Uhr
Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, Cantianstr. 24, 10437 Berlin

 

August-Bebel-Institut: Klassismus & Rassismus - Gespräch zur Einführung

Rassistische Diskriminierung aufgrund der (zugeschriebenen) ethnischen Herkunft und Diskriminierung aufgrund der (vermuteten) sozialen Herkunft liegen häufig nah beieinander. Zum Beispiel in der Rede über vermeintliche Armutszuwanderung, die Menschen einerseits fremd macht, andererseits auf ihre ökonomische Verwertbarkeit reduziert. Wie sehen die Beziehungen von Rassismus und Ausgrenzung aufgrund sozialer Herkunft aus? Inwiefern taugt der Begriff Klassismus, um Letztere zu benennen? Wie können wir Rassismus und Klassismus zusammen denken? Das August-Bebel-Institut in Kooperation mit dem Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg (ADNB) lädt ein.
Mit: Çağrı Kahveci, Politikwissenschaftler, Alice Salomon Hochschule,
Heike Weinbach, Professorin für Pädagogik, Hochschule Rhein-Waal, Kleve, »Klassismus. Eine Einführung«
Koray Yılmaz-Günay, Rosa-Luxemburg-Stiftung, ehem. Berater beim ADNB

Moderation: Manuela Bauche (ABI)
Donnerstag, 12. März 2015, von 18.00 bis 20.00 Uhr
August-Bebel-Institut, Müllerstraße 163, 13533 Berlin

Anmeldung erbeten bis 5. März unter anmeldung@august-bebel-institut.de
 

Friedrich-Ebert-Stiftung: "RE-PRODUKTION": Veranstaltung zum Internationalen Frauentag

In zahlreichen Zeitungsartikeln und auflagenstarken Büchern wie »Die Alles ist möglich-Lüge« wurde 2014 der Abgesang auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf angestimmt. Gleichzeitig versprach der medizinische Fortschritt die Lösung des Vereinbarkeitsdilemmas durch Vertagung: Unter dem Schlagwort "Social Freezing" wurde eine höchst kontroverse geschlechterpolitische Debatte geführt.Im Zusammenhang mit dieser Diskussion geriet auch die Frage in den Blick: Wer hat eigentlich das Recht auf Reproduktionsmedizin? Müssen Paare heterosexuell und verheiratet sein, um staatliche Zuschüsse zu erhalten? Und inmitten dieser turbulenten Reproduktions-Debatte fragt sich so manche_r, warum sich eigentlich plötzlich wieder alles um die Kinderfrage und die klassische Kernfamilie dreht.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt ein, mit Prof. Dr. Elisabeth Beck-Gernsheim und der Autorin und Filmemacherin Sarah Diehl über neue und alte Leitbilder sowie neue und alte Zwänge zu diskutieren und die Frage zu stellen: Wie gewinnen wir mehr Freiheit – mit und ohne Kinder(wunsch)? Anschließend wird gefeiert mit DJ Swinging Swanee.
Dienstag, 10. März 2015, um 18.00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

Teilnahme bitte hier anmelden oder per Email an forumpug@fes.de.

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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