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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: Öffentliches Brainstorming für die Olympischen Spiele - Hundegesetz wird angepasst - Termine

#OlympiaGehtAuchAnders

Olympiabanner
 

Berlin denkt derzeit darüber nach, wie Olympische Spiele im Jahre 2024 aussehen müssten. Slowlympics, Nachhaltigkeit und Offenheit sind u.a. die Stichworte. Wie kann Olympia zu einer positiven Stadtentwicklung beitragen? Was müssen wir tun, damit sich Olympia für Kunst und Kultur und die ganze Stadtgesellschaft auszahlt? Und wie gehen wir mit unserer olympischen Vergangenheit um?

Kulturstaatssekretär Tim Renner und Vertreter der Berliner Kunst- und Kreativszene wollen am Mittwoch, 18. Februar ab 19.30 Uhr im Radialsystem, Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin gemeinsam mit allen olympisch Interessierten in einem öffentlichen Brainstorming Ideen und Vorschläge für Olympische Spiele in Berlin zusammen tragen.

Als Grundlage dient ein Thesenpapier (PDF-Dokument, 13.9 KB), das in einer ersten Runde mit Künstlern, Kreativen und Machern erstellt wurde.

Die Ergebnisse werden in einem Manifest formuliert, das als Diskussionsangebot für Gespräche mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) dienen soll.

 

Senat bringt Entwurf des Hundegesetzes auf den Weg

Wenn Hunde wählen könnten...!!
 

Der Hundegesetz-Entwurf sieht u.a. vor, dass in Berlin künftig für Hunde eine generelle Leinenpflicht gelten soll. Davon befreit werden Tiere, deren Halterinnen und Halter einen entsprechenden Sachkundenachweis vorlegen. Ziel ist es, dass möglichst viele Halter den sogenannten Hundeführerschein machen. Auch bei den weiteren Änderungen im Gesetzentwurf sei es vor allem darum gegangen, eine vermittelnde Lösung zu finden zwischen den zahlreichen Forderungen nach härteren Vorschriften für Hundehalter einerseits und den Bedürfnissen der Tiere andererseits.

So werden die Bezirke aufgefordert, nach weiteren geeigneten Auslaufflächen zu suchen. Die Liste der sogenannten gefährlichen Hunde wird auf vier Rassen verkürzt. Auf Antrag und bei nachgewiesener Ungefährlichkeit können Rasselisten-Hunde von einigen Auflagen für gefährliche Hunde befreit werden. Gleichzeitig soll ein zentrales Hunderegister eingerichtet werden: Dort werden Rasse, Chipnummer, Halter sowie etwaige Bissvorfälle erfasst. Gewerbliche Hundeausführ-Dienste brauchen künftig eine entsprechende Qualifikation.

Neben dem Hundegesetz soll das Straßenreinigungsgesetz ebenfalls geändert werden: Wer mit einem Hund Gassi geht, soll künftig verpflichtet sein entsprechende Kotbeutel mitzuführen. Berechnet wurde auch der generelle Bedarf an Personal in den Bezirken, um bereits bestehende und neue Vorschriften für Hundehalter zu kontrollieren. Man geht von einem Bedarf von zwei Stellen pro Bezirk aus. Hinzu kommen Kosten von geschätzt rund 150.000 Euro im ersten Jahr u.a. für die Einrichtung des zentralen Hunderegisters. Für Leinenpflicht und Hunderegister sind längere Übergangszeiten vorgesehen, da die Einführung des Sachkundenachweises und die Errichtung eines Zentralregisters einige Zeit in Anspruch nimmt.

In Berlin trat 2004 das Gesetz zum Halten und Führen von Hunden in Kraft. Seither ist die Zahl der Bissvorfälle um mehr als 50 Prozent zurückgegangen, bei Zwischenfällen mit sogenannten Listenhunden ist der Rückgang sogar noch größer. Die Evaluierung des Hundegesetzes hat Überarbeitungs- und Anpassungsbedarf an einigen Stellen aufgezeigt dem der Senat nun nachgekommen ist. Vor Beschlussfassung im Senat wird der Gesetzentwurf nun dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme unterbreitet.

 

Michael Müller würdigt Literaturpreisträgerin Olga Martynova

 

Der seit 1991 in Deutschland lebenden Lyrikerin, Romanautorin, Essayistin und Übersetzerin Olga Martynova wird morgen im Berliner Rathaus vom Regierenden Bürgermeister von Berlin der Berliner Literaturpreis 2015 überreicht. Michael Müller würdigte die Preisträgerin vorab als literarische Vermittlerin zwischen Russland und Deutschland: „Bemerkenswert ist an Olga Martynova die Tatsache, dass sie in ihrer russischen Muttersprache genauso wie in ihrer Zweitsprache Deutsch virtuos literarische Texte auf höchstem künstlerischen Niveau produziert. Sie thematisiert auf ganz eigene, fantasievolle Weise Konflikte und Bewältigungsproblematik von Stalinismus, Kaltem Krieg sowie der Begegnung von Ost und West als europäischen Kultur- und Geschichtsräumen.“

Der Regierende Bürgermeister: „Die Rolle als literarische Vermittlerin zwischen Russland, Deutschland und dem Westen insgesamt erscheint in diesen vom Ukraine-Konflikt geprägten Tagen von besonders aktueller Bedeutung und Wichtigkeit. Berlin als Kulturmetropole fungiert seit jeher als Drehscheibe zwischen West- und Osteuropa. Die deutsche Hauptstadt ist ein Ort, der prädestiniert ist für den Austausch von Kultur, Ideen und Meinungen. Es ist immer wieder Fluchtort für osteuropäische und besonders russische Intellektuelle und Künstler gewesen. Vor dem Hintergrund dieser Tradition ist die künstlerisch einzigartige Persönlichkeit Olga Martynova ihrerseits für den Berliner Literaturpreis so prädestiniert wie kaum eine zweite.“

Die mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Auszeichnung wird von der Stiftung Preußische Seehandlung vergeben; mit dem Preis ist die Berufung der Autorin auf die Heiner Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik an der Freien Universität Berlin verbunden, die FU-Präsident Peter-André Alt vornehmen wird. Der Jury des Berliner Literaturpreises 2015 gehören an: Peter-André Alt, Sonja Anders, Jens Bisky, Kristin Schulz und Thomas Wohlfahrt an. Laudatorin ist die Dichterin Elke Erb.

 

Alte Mitte - Neue Liebe. Berlin diskutiert über die Zukunft der Berliner Mitte

Am 18. April 2015 beginnt ein mehrmonatiger öffentlicher Dialog der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, begleitet durch das Kuratorium Berliner Mitte. Unter dem Titel "Alte Mitte - neue Liebe" wird über die Zukunft des Raums zwischen Fernsehturm und Spree, zwischen dem Berliner Rathaus und der Marienkirche diskutiert.

An diesem Ort treffen sehr unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen und vielfältige Nutzungsansprüche zusammen. Die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der historischen Mitte liegt vielen Berlinerinnen und Berlinern am Herzen und prägt die öffentliche Auseinandersetzung seit Jahren. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt will mit dem nun beginnenden Prozess auch diejenigen ansprechen, die bisher in der öffentlichen Debatte nicht zu Wort kommen konnten.

Mit der Auftaktveranstaltung am 18. April 2015 wird ein umfangreiches Programm zur Mitwirkung und Beteiligung eröffnet. Bis zum Herbst sollen Werkstätten, Kolloquien, partizipative Theaterabende, eine Ausstellung, Aktionen im Stadtraum und Erkundungsspaziergänge viele Interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Berliner Mitte zusammenbringen. Unter www.altemitte-neueliebe.de kann man sich darüber hinaus ab April 2015 kontinuierlich über alle Verfahrensschritte informieren und in zwei Phasen Beiträge im Internet einbringen. Seit gestern werden in einer so genannten Warm-up-Phase erste Beiträge ("Ich gehe gerne/nicht gerne zur Berliner Mitte zwischen Fernsehturm und Spree, weil ...") auf www.altemitte-neueliebe.de gesammelt.

Die Stadtdebatte soll die Berliner Mitte als historischen und Ort der Gegenwart von hoher Bedeutung in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken und sie zu einem stadtweiten Thema machen. Dabei geht es um die Definition zukünftiger Nutzungen und das Erarbeiten von Leitlinien für die räumliche Entwicklung der Berliner Mitte. Dies soll in einem konstruktiven und breit angelegten Austausch mit der Stadtgesellschaft geschehen.

Die Vorschläge, Ideen und Meinungen der Stadtdebatten, die vor Ort und online gesammelt wurden, werden ausgewertet und jeweils zur Halbzeit und zum Abschluss in speziellen Formaten diskutiert und zusammengebracht. Ende des Jahres 2015 wird dann ein Ergebnispapier mit den Empfehlungen der Berlinerinnen und Berlinern an das Abgeordnetenhaus übergeben.

 

„Abendland vor dem Untergang?“ – Ein Debatten-Rückblick

 

Am vergangenen Montag folgten über 100 Gäste der Einladung der AG Migration und Vielfalt in der Berliner SPD und den Bezirken Charlottenburg Wilmersdorf, Friedrichshain Kreuzberg, Neukölln und Mitte zur Veranstaltung unter dem Titel "Abendland vor dem Untergang?". Prominente Gäste der Veranstaltung waren Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland, Dr. Naika Foroutan, stellvertretende Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung, und Dr. Ralf Stegner, stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD und Fraktions- und Landesvorsitzender in der SPD Schleswig-Holstein.

In einer guten Stunde diskutierten die Gäste, moderiert von Serap Altınışık von der European Women's Lobby, über Mythen und Realitäten in Bezug auf die deutsche und europäische Flüchtlingspolitik und das muslimische Leben in Deutschland.

Selmin Çalışkan beleuchtete dabei die Flüchtlingspolitik aus der Perspektive einer Menschenrechtsorganisation. Sie beschrieb dabei ihre Eindrücke von Besuchen in Südeuropa und der Arbeit, die vor Ort geleistet wird. Gerade mit Blick auf die Aufnahmeleistung der Länder in den Krisenregionen sei in Deutschland deutlich mehr Offenheit für Flüchtlinge nötig. Würde Deutschland anteilig genauso viele Menschen aufnehmen wie der Libanon, gäbe es in Deutschland 20 Millionen Flüchtlinge. Amnesty fordert deutlich höhere Kontingente für Resettlement-Programme und keine weiteren Verschärfungen im Flüchtlingsrecht, wie beim aktuell diskutierten Gesetzentwurf zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung.

Dr. Foroutan stellte die Ambivalenz in der deutschen Gesellschaft heraus. Die Menschen in Deutschland haben es akzeptiert, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist und dass dies prinzipiell gut sei. Sie hadern jedoch noch mit einigen daraus erwachsenden Resultaten. Dies ließe sich u.a. auch daran ablesen, dass einzelne Gruppen wie Flüchtlinge, Roma und Muslime eine starke Ablehnung erfahren würden. Sie forderte eine engagiertere Debatte über das Selbstverständnis als Deutsche zum Beispiel im Rahmen einer Expertenkommission hierzu.

Auf beide Aspekte ging Ralf Stegner aus der Perspektive der SPD ein. Auch er stimmte der Forderung zu, dass Deutschland und Europa beim Schutz von Flüchtlingen deutlich mehr Verantwortung übernehmen könnten. In Bezug auf Aufmärsche wie Pegida zeigte Stegner, dass eine klare Haltung von besonderer Bedeutung ist. Insbesondere aus sozialdemokratischer Perspektive, die seit ihrer Gründung gegen Ungleichheitsvorstellungen kämpfe. „Meinungsfreiheit ja, Naivität nein und entschlossener Widerstand gegen die Dummheit und den menschenverachtenden Populismus von rechts, das bleibt weiterhin notwendig!“ schrieb Stegner schon zuvor.

Festgehalten werden konnte von den Gästen, dass viele Diskussionen sich um abstrakte Ängste drehen würden, die kaum mit Daten und Fakten zu belegen seien. Aziz Bozkurt, der Landesvorsitzende der AG Migration und Vielfalt folgerte: „Weder steht Sachsen kurz vor einer Islamisierung, noch leiste Deutschland mehr beim Flüchtlingsschutz als möglich wäre. Die Diskussionen um unsere Einwanderungsgesellschaft fokussieren sich vielleicht auch einfach zu sehr auf das falsche Ende der Migrationsbewegungen. Nicht die Einwanderer und ihre Nachkommen sind das ‚Problem‘, sondern das Selbstverständnis in und von diesem Land. Deswegen setzen Diskussionen um Verschärfungen beim Asylrecht oder Verhinderung von Einwanderung von Muslimen am völlig falschen Ende an.“

Der Abend war wohl eher ein Auftakt als die Beantwortung aller offenen Fragen. Die AG Migration und Vielfalt freut sich auf die weiteren Debatten.

 

Fachtagung „Strategien gegen rechts“

Susanne Kitschun, Fachausschuss-Vorsitzende, begrüßt die anwesenden Gäste.

 

Die Berliner SPD lud am 10. Februar 2015, zu einer Fachtagung zum Thema „Strategien gegen rechts“ ein.

SozialdemokratInnen und Akteure aus Zivilgesellschaft, Institutionen und Wirtschaft diskutierten u.a. zu den Themen „Wie kann Diskriminierung in der Verwaltung und in öffentlichen Institutionen verhindert werden?“, „Welche Lücken kann und muss ein Landesantidiskriminierungsgesetz füllen?“, „Wie kann demokratiefördernde Arbeit in Regeleinrichtungen zum festen Bestandteil der Arbeit gemacht werden? Wie werden auch demokratieferne Milieus erreicht?“ und „Wie können Volksparteien in der Gesellschaft und in den eigenen Reihen gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vorgehen?“.

Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten und brachten ihre eigene Sichtweise darüber, welche Strategien die Politik auf den Weg bringen muss, um rechte, rassistische, antisemitische und homophobe Gewalt, Hassideologien sowie Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu verhindern, ein.

Im Herbst 2012 wurde die Arbeitsgruppe „Strategien gegen rechts“ vom SPD-Landesvorstand eingesetzt und hatte zunächst eine umfassende Lageanalyse erarbeitet. Seit Ende 2014 ist aus dieser Arbeitsgruppe ein Fachausschuss entstanden, der sich diesem wichtigen Querschnittsthema annimmt und dessen aktuelles Hauptprojekt die Erarbeitung eines Antrags „Strategien gegen rechts in einer Stadt der Vielfalt“ ist. Die Ergebnisse der Fachtagung werden in diesen Antrag einfließen.

 

Welche Sicherheit braucht unsere Freiheit? Diskussionsrunde zur Arbeit des Berliner Verfassungsschutzes

Die Anschläge in Paris, die uns Anfang des Jahres alle sehr erschüttert haben, werfen erneut die Frage auf, wie der Rechtsstaat seine Bürger vor Terrorismus und ähnlichen Bedrohungen schützen kann.

Ein wichtiger Bestandteil der Diskussionsrunde „Welche Sicherheit braucht unsere Freiheit?“ wird die Arbeit des Verfassungsschutzes sein: Welchen Beitrag kann er leisten? Wie muss er dafür organisiert sein und wie weit dürfen Nachrichtendienste gehen, ohne die Freiheit der Menschen einzuschränken?

Thorsten Karge, Abgeordneter der SPD für den Wahlkreis Wittenau, Waidmannslust, Borsigwalde, lädt ein, gemeinsam mit dem Leiter des Berliner Verfassungsschutzes, Bernd Palenda, über das Thema zu diskutieren.

Dienstag, 24. Februar 2015, um 19.00 Uhr
Restaurant Maestral, Eichborndamm 236, 13437 Berlin

(gegenüber Rathaus Reinickendorf)

 

Fachausschuss Europa: Investitionsoffensive für Europa - eine Trendwende?

Eine "Investitionsoffensive für Europa" hat die neue EU-Kommission unter Jean-Claude Juncker versprochen und dazu im Herbst letzten Jahres erste Eckpunkte vorgelegt. Mindestens 315 Mrd. Euro an zusätzlichen öffentlichen und privaten Investitionen sollen dabei über einen neuen "Europäischen Fonds für Strategische Investitionen" mobilisiert werden. Kann dieses Investitionsprogramm halten, was es verspricht? Bahnt sich hiermit die Trendwende von Austeritäts- zu Wachstumspolitik an, mit der Europa die Krise überwindet? Was ist von den "innovativen Finanzinstrumenten" zu halten, mit denen die Kommission einen "Multiplikatoreffekt" erzielen will und welche begleitenden Politikveränderungen werden durch den Fonds angestoßen? Über diese und andere Fragen wird mit dem Fachausschuss- und ehemaligen Vorstandsmitglied Prof. Dr. Björn Hacker von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin diskutiert.

Dienstag, 24. Februar 2015, um 19.00 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 377, Niederkirchnerstraße, 10117 Berlin

 

 

SPD Mitte: Wirtschaftspolitik - Was Schröder und Marx gemeinsam haben

Die SPD Mitte lädt im Rahmen ihres Bildungsprogramms zu einer Einführung in die Wirtschaftspolitik. In diesem Seminar werden grundlegende Begriffe geklärt und wirtschaftspolitische Zusammenhänge besprochen.Mitmachen können alle, die Interesse an Wirtschaftspolitik und Spaß am Diskutieren haben. Im Mittelpunkt steht aber nicht der Wettstreit über das beste Konzept, sondern das Lernen und Verstehen der unterschiedlichen Sichtweisen. Teamer ist Michael Reschke, er ist Seminartrainer für die Akademie der Sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung und wird kompetent durch das Seminar führen.

Samstag, 21. Februar 2015, von 9.00 bis 17.00 Uhr
Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung unter kreis.mitte@spd.de erforderlich. Bei Fragen könnt ihr euch jederzeit an julianzado@googlemail.com wenden.

 

Berliner Jusos: #berlinupsidetown

Unter dem Titel #berlinupsidetown haben die Berliner Jusos im vergangenen Jahr einen großen stadtpolitischen Kongress veranstaltet, um über die solidarische Metropole der Zukunft zu diskutieren. Nun startet Phase II von #berlinupsidetown. Bevor die vier Themenclustern Arbeit und Krise, Wohnen und Mobilität, Spaltung und Beteiligung sowie Solidarität und Protest behandelt werden, soll es am kommenden Freitag noch einmal grundsätzlich werden: Worüber sprechen wir, wenn wir über Berlin sprechen?

Mit den Gästen Dr. Heinrich-Wilhelm Wörmann, Mitglied der Historischen Kommission der SPD Berlin, und einer Vertreterin des Verein für die Geschichte Berlins e.V. wird besprochen, was Berlin zu dem gemacht hat, was es heute ist. Welche einschneidenden Veränderungen haben Berlin geprägt? Welche Rolle spielte Zuwanderung in der Stadtgeschichte? Wie hat Berlin die Industriealisierung bewältigt? Und was bedeutet die Teilung der Stadt für diejenigen, die sie heute verändern wollen?

Freitag, 20. Februar 2015, um 19.00 Uhr
Weinmeisterhaus, Weinmeisterstraße 15, 10178 Berlin

 

SPD Neukölln nun auch im Social-Media!

Als weiterer Kreisverband ist die SPD Neukölln nun auch bei Facebook vertreten. Unter der Seite https://www.facebook.com/spdneukoelln können sich Neuköllnerinnen und Neuköllner über die Geschehnisse in Neukölln und über Aktivitäten, politischen Inhalte und Veranstaltungen informieren.
 

Fraktion vor Ort: Hilfe im Sterben – Hilfe zum Sterben

Der Bundestagsabgeordnete Swen Schulz lädt zu einer Diskussion über ethische und rechtliche Fragen bei der gesetzlichen Neuregelung der Sterbehilfe ein. Prominenter Gast ist die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Eva Högl.

Zum Ende des Lebens und bei sehr schweren Erkrankungen sind wir besonders auf Unterstützung und Hilfe angewiesen. Soll sich diese Unterstützung auf die Linderung von Schmerzen beschränken oder kann Hilfe auch die Beendigung des Lebens bedeuten? Kann man einem Sterbenden oder Schwerkranken das Recht absprechen, das jedem anderen zusteht, nämlich sich das Leben zu nehmen? Sind Vereinigungen, die Unterstützung bei der Selbsttötung anbieten, ein Problem oder birgt eine Professionalisierung auf diesem Gebiet vielleicht gar Chancen? Werden die Optionen der Palliativmedizin und –pflege ausreichend genutzt?

„In Deutschland ist die aktive Sterbehilfe als „Tötung auf Verlangen“ strafbar, die Beihilfe zum Suizid hingegen straflos. Der Deutsche Bundestag hat sich vorgenommen, in dieser Wahlperiode die Sterbehilfe rechtlich zu regeln. Zurzeit liegen fünf verschiedene Positionspapiere vor, aus denen nun konkrete Gesetzesentwürfe entwickelt werden. Deshalb möchten wir alle Interessierten einladen, gemeinsam mit uns dieses vielschichtige Thema zu diskutieren", so Swen Schulz.

Dienstag, 24. Februar 2015, um 19.30 Uhr
Rathaus Charlottenburg, Bürgersaal, 3. OG, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin

Anmeldung bitte unter Tel.-Nr.: 227 70 187

 

Freihandelskonferenz der SPD und SPD-Bundestagsfraktion – Diskussion zu TTIP und CETA - 23. Februar

Das Thema Freihandelsabkommen polarisiert. Informationen und Debatte, Argumente Pro und Kontra liefert eine Konferenz der SPD und der SPD Bundestagsfraktion im Willy-Brandt-Haus. Hier geht es zum Programm (PDF-Dokument).

Beteiligen können sich alle – online können hier schon jetzt Fragen gestellt und von den Nutzerinnen und Nutzern bewertet werden. Fragen können bis Freitag 20. Februar 17 Uhr eingereicht werden. Die ausdrückliche Bitte ist, Fragen zu stellen, die das Thema der Konferenz betreffen. Wie die Fachleute darauf reagieren, ist im Internet-Live-Stream am 23. Februar 2015 ab 14 Uhr hier auf SPD-Freihandelskonferenz.de, auf SPD.de und auf der Seite der SPD-Bundestagsfraktion zu sehen.

Transatlantischer Freihandel - Chancen und Risiken - Internet-Live-Stream
Montag, 23. Februar 2015, von 14.00 bis 17.30 Uhr

 

26. Februar: Regionalkonferenz Berlin-Brandenburg

„Ein Jahr große Koalition: Erste Bilanz unserer Regierungsarbeit“ - unter diesem Titel findet am 26. Februar 2015 eine Regionalkonferenz im Willy-Brandt-Haus statt.

Als SPD haben wir viele wichtige Vorhaben auf den Weg gebracht: den Mindestlohn, die abschlagsfreie Rente mit 63, die Mietpreisbremse, das Elterngeld Plus oder die finanzielle Stärkung der Kommunen. Trotz der Erfolge bleibt noch viel für uns zu tun, z.B. bei der Eindämmung der Leih- und Zeitarbeit, der Energiewende, den gezielten Investitionen in Infrastruktur, Forschung und Bildung, die Gestaltung der digitalen Gesellschaft. Es geht aber auch um die organisatorische Erneuerung unserer Partei. Gemeinsam wollen wir Bilanz ziehen, diskutieren und die Ziele für die nächsten Regierungsjahre definieren.

Sigmar Gabriel und Yasemin Fahimi werden ebenso auf Eure Fragen und Anregungen antworten wie Jan Stöß und Michael Müller für Berlin sowie Katrin Lange für Brandenburg als dortige stv. Landesvorsitzende.

Die Regionalkonferenz richtet sich in erster Linie an Genossinnen und Genossen, sie ist aber öffentlich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Anmeldung unter: www.spd-berlin.de/regionalkonferenz

Donnerstag, 26. Februar 2015, Beginn 18.00 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr
Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 140, 10963 Berlin

 

13. März - Jetzt Karten reservieren! Theater an der Parkaue: Kafkas „Die Verwandlung“

Das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie und die Berliner Stimme laden am 13. März in das Theater an der Parkaue zur Aufführung "Die Verwandlung".  Die Inszenierung des Theaters an der Parkaue treibt Kafkas groteskes Spiel um das bürgerliche Lebensmodell auf die Spitze. Eines Morgens passiert etwas Ungewöhnliches: Gregor Samsa verschläft! Als er an sich herunterblickt, sieht er sich in ein riesiges Ungeziefer verwandelt. So kann er auf keinen Fall ins Büro! Die Familie zieht sich angewidert von ihm zurück, als er beginnt, sich in seiner neuen Haut wohlzufühlen. Was passiert mit ihnen, jetzt, wo der Alleinverdiener nicht mehr aus dem Haus geht? Eine Lösung muss her, eine schnelle, saubere, radikale: Gregor Samsa muss endgültig weg!

Das Kulturforum und die Berliner Stimme haben für die Vorstellung am 13. März 25 Karten zum ermäßigten Preis von 8 Euro reserviert. Das vom Intendanten Kay Wuschek und seinem Stellvertreter Jürgen Lautenschläger geleitete Theater an der Parkaue bietet unserer Gruppe ab 17 Uhr einen Blick hinter die Bühne. Während und nach der Führung kann über die Arbeit des Theaters und das Stück gesprochen werden. Die Vorstellung beginnt um 18 Uhr. 

Freitag, 13. März 2015, um 17.00 Uhr
Theater an der Parkaue / Junges Staatstheater Berlin, Parkaue 29, 10367 Berlin
(nahe U + S Frankfurter Allee). 17 Uhr Führung, 18 Uhr Vorstellungsbeginn. Wir bitten um verbindliche Reservierungen bis 27. Februar 2015 im Formular  auf unserer Terminseite www.spd-berlin.de/theater-parkaue. Die Bezahlung der Karten zum Preis von 8 Euro erfolgt am Abend der Aufführung an der Abendkasse.

 

August-Bebel-Institut: Lernen, Verstehen, Erinnern. Handbuch zur Auseinandersetzung mit dem Genozid an den Armenier*innen

Der Abend stellt das pädagogische Handbuch zur Auseinandersetzung mit dem Genozid an den Armenier*innen 1915/16 vor, das vom Projekt»AG Genozidforschung: Lernen, Verstehen, Erinnern« vorbereitet wird. Das Handbuch

will zur Erinnerung an den Genozid beitragen und zeigt auch die Rolle des Deutschen Kaiserreichs darin auf. Es will zu einem Verständnis des Verhältnisses von Geschichte und Gegenwart beitragen sowie zur Auseinandersetzung mit persönlichen Verortungen in den bis heute nachwirkenden historisch-gesellschaftspolitischen Zusammenhängen anregen.

Referentinnen: Leman Bilgiç (Europäische Ethnologin) und Handan Kaymak (Pädagogin, Bildungsreferentin).
Beide arbeiten im Bildungsteam Berlin-Brandenburg/AG Genozidforschung. Das Projekt wird von der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« gefördert.
Mittwoch, 25. Februar 2015, von 18.00 bis 20.00 Uhr anschließend Finissage
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin
Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

August-Bebel-Institut: 2. Berliner Jugendhilfeforum - Austausch- und Vernetzungstreffen der Aktiven in der Berliner Jugendhilfe

In diesem Jahr laden wir wieder alle Aktiven der Berliner Jugendhilfe und derKinder- und Jugendpolitik sowie alle Interessierten zum 2. Berliner Jugendhilfeforum ein.Das prognostizierte Bevölkerungswachstum von Berlin bedeutet für die Jugendhilfe einebesondere Herausforderung. Die Angebote und die Infrastruktur müssen sich auf dieseVeränderungen einstellen. Die bestehenden Probleme und Defizite benötigen unter denveränderten Rahmenbedingungen deshalb noch drängender Antworten und Lösungen.

Die zunehmende Zahl von Flüchtlingen in Berlin stellt auch an die Einrichtungen derJugendhilfe erhöhte Anforderungen. Besonders die Kinder und Jugendlichen brauchen unsere Unterstützung, so dass sie sich hier einleben können und eine neue Heimat finden.

Steht nach praktisch zwei Jahrzehnten Abbau und Verteidigung der bestehenden Infrastruktur in den Bezirken die Diskussion um die Zukunft der Berliner Jugendhilfe an einem Wendepunkt?

Zur Tagung der Berliner Kommunalpolitischen Bildungswerke laden ein: August Bebel Institut (ABI), Kommunalpolitisches Bildungswerk Berlin e.V. (KBB), Bildungswerk für Alternative Kommunalpolitik (BiwAK e.V.), kommunalpolitisches forum e.V. (berlin)
Samstag, 7. März 2015, von 10.00 bis18.00 Uhr
Rathaus Mitte, Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin

Teilnahmegebühr: 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) für Verpflegung und Getränke | Anmeldung erforderlich bis spätestens Freitag, den 28.2.2015 unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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