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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: - "Wir wollen die Spiele" - Zeich(n)en für die Meinungsfreiheit - Strategien gegen rechts -Termine

"Wir wollen die Spiele"

Olympiabanner
 

Berlin kann Olympia. Und Berlin will die Spiele. Der Berliner Senat hat jetzt eine Werbeaktion gestartet, die die Gründe dafür in den Mittelpunkt rücken: Berlins schon heute hervorragende Ausstattung mit Sportstätten, das vorhandene Angebot an Hotelplätzen, die Sportbegeisterung. Die Ausrichtung Olympischer Spiele soll in Berlin einem nachhaltigen Konzept folgen - ohne Gigantomanie. Investitionen in die Infrastruktur kommen Berlin langfristig zugute. Alle Informationen hat der Berliner Senat auf seiner Internetseite http://wirwollendiespiele.de/ zusammengestellt.

Auf unserer neuen  Themenseite findet ihr u.a.  Antworten zu den häufigsten Fragen zur Bewerbung

 

Kulturforum: Zeich(n)en für die Meinungsfreiheit

Der Terrorangriff auf die Redaktion von Charlie Hebdo hat weltweit Entsetzen und Solidarität hervorgerufen. Er war ein Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit, die in Frankreich wie in Deutschland hart erkämpft worden ist. Was können wir gemeinsam zur Verteidigung unserer Freiheiten tun? Wie frei fühlen sich Karikaturisten noch? Welches Selbstverständnis haben sie? Welche Unterschiede in der Wahrnehmung von Karikatur und Satire gibt es in Deutschland und in Frankreich? Gibt es Rücksichten, die Satire nehmen sollte oder setzt damit Selbstzensur ein? Diese und weitere Fragen stehen an diesem Abend zur Diskussion.
Es diskutieren:
Philipp Heinisch, Karikaturist, Vorstandvorsitzender des bundesweiten Verbandes Cartoonlobby
Walther Fekl, Publizist, Kurator mehrerer Ausstellungen zu deutscher und französischer Karikatur
Pascal Thibaut, Berliner Korrespondent von Radio France Internationale
Moderation: Joachim Günther, Vorsitzender des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie
Mittwoch, 4. Februar 2015, um 19.30 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin-Wedding

Wir bitten um Anmeldungen unter www.spd-berlin.de/meinungsfreiheit
Arbeiten von Philipp Heinisch finden sich hier: http://www.kunstundjustiz.de/e554

 

Fachtagung Strategien gegen rechts

Berlin ist eine Stadt der Vielfalt mit einer starken Zivilgesellschaft. Viele Menschen engagieren sich gegen rechts und für unsere Demokratie. Trotzdem gibt es auch in unserer Stadt rechte, rassistische, antisemitische und homophobe Gewalt, Hassideologien und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

Die Arbeitsgruppe „Strategien gegen rechts“ wurde im Herbst 2011 vom SPD-Landesvorstand eingesetzt und hat zunächst eine umfassende Lageanalyse vorgelegt. Seit Ende 2014 gibt es einen Fachausschuss zu diesem wichtigen Querschnittsthema. Aktuelles Hauptprojekt ist die Erarbeitung eines Leitantrags „Strategien gegen rechts in einer Stadt der Vielfalt“, der unter Einbeziehung von Expertinnen und Experten entwickelt wurde.

Diese Strategiebildung soll unter anderem Grundlage für das Wahlprogramm 2016 sein. Bevor der Leitantrag auf dem SPD-Landesparteitag im Juni 2015 eingebracht wird, möchten der Fachausschuss Strategien gegen rechts seine Thesen und Forderungen diskutieren. Der Ablauf der Veranstaltung orientiert sich dabei an den Schwerpunktthemen des Leitantrags: Demokratiefördernde Arbeit, Institutionelle Diskriminierung und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Volksparteien, natürlich auch mit Blick auf die eigene Partei.

Der Fachausschuss lädt deshalb ein, die Thesen und Forderungen des Antrags gemeinsam zu diskutieren.

Dienstag, 10. Februar 2015, um 18.00 Uhr
Schloss 19, Schloßstraße 19, 14059 Berlin
(Charlottenburg)
ÖPNV: U2 Sophie-Charlotte-Platz; Bus 309 Zillestraße

Einladung mit Programm (PDF-Dokument). | Um Anmeldung (PDF-Dokument) wird gebeten.

 

Rhetorik-Workshop: Raus mit der Sprache!

 

Richtig reden will gelernt sein, gerade im Parteialltag wird das immer wieder deutlich. 17 Sozialdemokratinnen kamen am Samstag, dem 24. Januar im Kurt-Schumacher-Haus zu einem Seminar unter dem Titel „Rhetorik für Fortgeschrittene“ zusammen. Eingeladen hatte die ASF im Rahmen des Mentoring-Programms, die Dozentinnen waren Alexandra Kramm und Kerstin Engelhardt.

Der Tag begann mit einem Rückblick. In dem ersten Seminar dieser Reihe hatten die Teilnehmerinnen Grundlagen für das Verfassen einer Rede kennengelernt. Unter Stichworten, wie „Körpersprache“, „Stimme“ und „Tempo“ wurde das Gelernte aufgefrischt.

Dann wurde es schon ernst: Jede Teilnehmerin würde am Ende des Tages eine Rede halten, die nun geschrieben werden sollte. Das Thema konnte frei gewählt werden. Die Frauen sammelten Argumente, bastelten an rhetorischen Mitteln und beschrieben fleißig ihre Karteikarten.

Im Anschluss daran gab es zwei fachliche Einheiten: Kerstin Engelhardt hatte Reden zweier Sozialdemokratinnen herausgesucht, Hannelore Kraft und Manuela Schwesig. Auftreten, Wortwahl, Tonlage, Körpersprache: Alles wurde genau unter die Lupe genommen und analysiert.

In der zweiten fachlichen Einheit ging es um all das, was nicht gewollt ist, nämlich um Störungen während der Rede. Technische Schwierigkeiten, Zwischenrufe, laute Hintergrundgeräusche oder eigene Versprecher – nur einige Beispiele. Alexandra Kramm diskutierte mit den Teilnehmerinnen Lösungen und Wege, die Situationen gekonnt zu meistern.

Am Nachmittag hieß es schließlich: „Selbst das Wort ergreifen“: Die Frauen hielten die Reden, die sie am Vormittag selbst geschrieben hatten, einige an einem Pult, andere mit Mikrophon. Die Gruppe nahm jede einzelne Rede unter die Lupe, sodass jede Rednerin ein umfassendes und konstruktives Feedback erhielt.

Fest stand am Ende des Tages: Die Teilnehmerinnen hatten vieles gelernt, rund um die gute Rede. Nun heißt es melden, auf die Redeliste, hinter das Redepult und raus mit der Sprache. Wir wissen, wie es geht.

Ein Bericht von Shirine Issa, Friedrichshain-Kreuzberg

Die Workshop-Reihe nur für Frauen endet am 12. Februar mit einem Einblick in das Statut der Berliner SPD durch Dennis Buchner, Landesgeschäftsführer der Berliner SPD.

 

Landesbeirat und Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung sind für eine Bewerbung Berlins um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele

Der Landesbeirat für Menschen mit Behinderung hat sich für die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in Berlin ausgesprochen.

Auch der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Dr. Jürgen Schneider unterstützt die Berliner Bewerbung. In einem Interview mit dem Verbandsorgan des Landessportbundes „Sport in Berlin“ begründet er dies vor allem mit seinen positiven Erfahrungen mit der letzten Bewerbung Berlins, die sich auf die Entwicklung der Berliner Behindertenpolitik nachhaltig positiv ausgewirkt habe.

Das vollständige Interview mit Dr. Jürgen Schneider in der LSB-Verbandszeitschrift „Sport in Berlin" gibt es hier (PDF-Dokument)

 

BER-Untersuchungsausschuss: Geschäftsführung unterschätzte Risiken

Bei der Zeugenbefragung im BER-Untersuchungsausschuss ist nach Ansicht des Sprechers der SPD-Fraktion im Ausschuss, Ole Kreins erneut deutlich geworden, dass die ehemalige Geschäftsführung der Flughafengesellschaft bereits in 2010 die Brisanz der damaligen Planungsverzüge absolut unterschätzt habe. "Sie hat ihre Aufgabe, den Aufsichtsrat über derartig gravierende Tatbestände zu informieren, nicht erfüllt", so Kreins. Angehört wurde die ehemalige Projektleiterin auf Seiten des Projektsteuerers WSP CBP, Frau Ariane Graf-Hertling. Sie hatte bereits im April 2010 aufgrund der bestehenden Planungsrückstände eine Verschiebung des Eröffnungstermins November 2011 um 12 Monate auf das Jahresende 2012 für erforderlich gehalten und auch eine entsprechende Information des Aufsichtsrates noch vor dem Richtfest in 2010 gefordert. Ihre Warnungen wurden allerdings von der Geschäftsführung in den Wind geschlagen, der Aufsichtsrat durch die Geschäftsführung zunächst nicht informiert. Später wurde der Eröffnungstermin schließlich um 7 Monate nach hinten verschoben. Kreins: "Auf Nachfrage bestätigte die Zeugin zudem unsere Vermutung, dass auch die von der Planungsgemeinschaft pg bbi eingesetzte Bauüberwachung ihre Aufgaben nicht erfüllt hat."

 

Land in Sicht für das Strandbad Tegel - Senatsfinanzverwaltung stellt Mittel für Öffnung in 2015 in Aussicht

Für die Öffnung des Strandbades Tegel auch in diesem Sommer gibt es positive Signale aus dem Berliner Senat, wie der Reinickendorfer Abgeordnete Thorsten Karge berichtet: „Meine Gespräche mit den Sportpolitikern der Fraktion und der Senatsfinanzverwaltung haben ergeben, dass es eine grundsätzliche Bereitschaft gibt, den Berliner Bäderbetrieben die Mittel zu geben, die für eine Öffnung des Bades in der Sommersaison 2015 benötigt werden.“

Zudem gibt es in der Koalition die klare Absprache, dass keine Bäder - auch nicht temporär - geschlossen werden. Thorsten Karge fordert deshalb den Aufsichtsratsvorsitzenden der Berliner Bäderbetriebe, den Innen- und Sportsenator Frank Henkel (CDU) auf, gegenüber dem Vorstand der Bäderbetriebe Klartext zu reden: „Das Strandbad Tegel muss im Sommer geöffnet werden und Herr Henkel muss nun dafür sorgen, dass seine Senatsverwaltung die entsprechenden Schritte einleitet, damit dies sichergestellt wird. Ich erwarte, dass die CDU aufhört mit ihrer Unterschriftensammlung quasi gegen sich selber zu protestieren und stattdessen ihrem Senator Beine macht, damit es im Sommer ein ungetrübtes Badevergnügen am Tegeler See gibt.“

 

SPD Bundestagsfraktion: Otto-Wels-Preis für Demokratie 2015 - 50 Jahre israelisch-deutsche Beziehungen

Die SPD-Bundestagsfraktion verleiht in diesem Jahr zum dritten Mal den „Otto-Wels-Preis für Demokratie“. Jugendliche und junge Erwachsene sind im Rahmen eines Kreativ-Wettbewerbs aufgerufen, sich mit den Themen „Freundschaft und Verantwortung“ in den israelisch-deutschen Beziehungen auseinanderzusetzen.

Anliegen des Otto-Wels-Preises ist es, die Erinnerung an die Schrecken der Nazi-Herrschaft wachzuhalten und das Bewusstsein gerade auch der jungen Generation dafür zu schärfen, dass die Grundlagen unserer Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie des friedlichen Zusammenlebens der Völker und Kulturen immer wieder erneuert und gefestigt werden müssen.

Mit dem diesjährigen Preis zeichnet die SPD-Bundestagsfraktion junge Menschen aus, die sich in kreativer Weise mit Fragen von historischer Verantwortung und internationaler Verständigung beschäftigen. Anlass ist der 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland im Mai 2015. Der von der SPD-Bundestagsfraktion ausgeschriebene Kreativ-Wettbewerb richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 20 Jahren. Im Rahmen schriftlicher oder bildnerischer Arbeiten soll das Thema „Freundschaft und Verantwortung“ in den israelisch-deutschen Beziehungen bearbeitet werden.

Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken attraktive Geldpreise, die von den SPD-Bundestagsabgeordneten gestiftet werden, sowie eine Einladung zur Preisverleihung in Berlin. Einsendeschluss ist der 18. März 2015.

Die Wettbewerbs-Ausschreibung (PDF-Dokument) und das Teilnahmeformular (PDF-Dokument)können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

 

„Band für Mut und Verständigung“ ausgeschrieben

Der DGB Berlin-Brandenburg hat zum 22. Mal das „Band für Mut und Verständigung“ ausgeschrieben. Bis zum 1. März können Vorschläge für die Auszeichnung eingereicht werden. Gesucht werden Bürger*innen und Initiativen aus Berlin und Brandenburg, die sich einmischen, wenn Menschen aus rassistischen Gründen diskriminiert oder angegriffen werden. Und die durch ihre engagierte ehrenamtliche Arbeit einen wichtigen Beitrag zur interkulturellen und sozialen Verständigung leisten.

„Mit dem Preis wollen wir den Einsatz von Menschen für eine offene und tolerante Gesellschaft und gegen Rassismus und Antisemitismus auszeichnen“, erklärte Doro Zinke, Vorsitzende des DGB Bezirks Berlin-Brandenburg. Dies gelte gerade jetzt, wo wöchentlich Tausende gegen die sogenannte „Islamisierung des Abendlandes“ auf die Straße gingen und sog. Bürgerinitiativen gemeinsam mit rechtsextremen Gruppen gegen Flüchtlingsunterkünfte in ihrer Nachbarschaft hetzen. Doro Zinke: „Wir appellieren an alle, Diskriminierung und Rassismus nicht zuzulassen und sich stattdessen für eine Willkommenskultur in Deutschland einzusetzen.“

Vorschläge können bis spätestens 1. März 2015 unter mutundverstaendigung@Berlin-Brandenburg.DGB.de oder beim DGB Bezirk Berlin-Brandenburg, Bündnis für Mut und Verständigung, Keithstr. 1-3, 10787 Berlin eingereicht werden. Weitere Informationen gibt es unter www.respekt.dgb.de

 

Das Flugblatt der Woche: Wirtschaftslage, Mindestlohn und Arbeitsschutz

Die Wirtschaft brummt. Und die Beschäftigung erreicht einen neuen Rekordstand. 1,5 Prozent Wachstum erwarten wir für das laufende Jahr. Und 42,8 Millionen Menschen in Deutschland werden einen Job haben – die meisten gute, sozialversicherte Arbeit. Knapp 400.000 sind allein im letzten Jahr dazu gekommen. Dazu das Flugblatt der Woche:
mit Logo (PDF-Dokument) | ohne Logo (PDF-Dokument)

Beim Mindestlohn versucht die Union jetzt wieder, verschiedene Kontrollmechanismen rückgängig zu machen. Als Andrea Nahles das Gesetz erarbeitet hatte, hatte sie aber schon einen intensiven Dialog mit allen Beteiligten. Bei Bedarf wird sie dies auch fortsetzen. Unsinn ist auch die Kritik an Andrea Nahles Arbeitsstättenverordnung. Das hat nichts mit mehr Bürokratie zu tun. Es wird mehr Klarheit geschaffen. Einzelheiten dazu gibt es im Aktuell (PDF-Dokument).

 

Sonntags-Matinee im Jugend Museum

Die SPD Tempelhof-Schöneberg lädt im Februar zur Sonntags-Matinee in das Jugend Museum in der alten Millionenvilla. Mit den Sonntags-Matineen will der Kreis allen Genossinnen und Genossen aus Tempelhof-Schöneberg Raum bieten, einen besonderen Ort im Bezirk kennenzulernen und in entspannter Atmosphäre miteinander und mit der Kreisvorsitzenden Dilek Kolat und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler zu diskutieren.
Die Museumsleiterin Petra Zwaka wird durch das Museum führen und über dessen Geschichte und Bedeutung für die kulturelle Jugendarbeit, aber auch für die Integrationspolitik im Bezirk erzählen. Anschließend ist eine Diskussion mit Kulturstaatssekretär Tim Renner geplant.
Ein kleiner Imbiss und Getränke werden gegen Spendenbeteiligung angeboten. Eine Rückmeldung wird bis zum 8. Februar an das Kreisbüro erbeten: Tel.: 781 22 83, Mail: Kreis.Tempelhof- Schoeneberg@spd.de

Sonntag, 15. Februar 2015, von 11.00 bis 13.00 Uhr
Jugend Museum in der alten Millionenvilla, Hauptstraße 40/42, 10827 Berlin

 

AG Migration Steglitz-Zehlendorf: Gedenkveranstaltung zum 10. Todestag von Hatun Sürücü

Am 7. Februar jährt sich zum zehnten Mal der Tag, an dem die Berlinerin Hatun Sürücü von einem ihrer Brüder auf offener Straße mit drei Kopfschüssen getötet wurde. Die damals 23-jährige Deutsche kurdischer Herkunft kümmerte sich als Alleinerziehende um ihren Sohn Can und stand kurz vor dem Abschluss einer Handwerksausbildung. Anlass für den sogenannten Ehrenmord war, dass Hatun Sürücü ein modernes, selbstbestimmtes Leben frei von Repressionen durch ihre Familie führen wollte. Die Gedenkveranstaltung findet am damaligen Tatort an der Oberlandstraße/Ecke Oberlandgarten in Berlin-Tempelhof statt, wo ein Gedenkstein an dieses Verbrechen erinnert. Weitere Informationen über GuentherSchulzeBerlin@gmx.de

Sonnabend, 7. Februar 2015, um 12.00 Uhr
Gedenkstein, Oberlandstraße Ecke Oberlandgarten, 12099 Berlin-Tempelhof

 

Wie der Diskriminierung von Sinti und Roma begegnen?

Von verweigerter Anerkennung über alltägliche Ablehnung bis zum offenen Hass reichen die Einstellungen, denen Sinti und Roma noch immer begegnen. Diese können an tradierte Vorurteile anknüpfen. Unter dem Titel „Wie der Diskriminierung von Sinti und Roma begegnen?“ veranstaltet die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin in Kooperation mit der Akademie des Jüdischen Museums Berlin eine Informationsveranstaltung mit Vortrag und Podiumsgespräch.

Der Berliner Historiker und ehemalige Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung Prof. Dr. Wolfgang Benz hat in seiner aktuellen Studie „Sinti und Roma. Die unerwünschte Minderheit“ Ursachen und Wirkungen der zählebigen Vorurteile ebenso wie ihre Instrumentalisierung durch Medien und Politik analysiert. Die Diskriminierung, die im nationalsozialistischen Völkermord gipfelte, dauert bis heute an. Über die Aufgaben, die sich der Politik, Zivilgesellschaft und Bildung stellen, diskutieren im Anschluss an den Einführungsvortrag von Herrn Prof. Benz:
Staatssekretärin Barbara Loth, Senatsverwaltung für Arbeit, Integration, Frauen
Prof. Dr. Wolfgang Benz, TU Berlin
Dr. Jane Schuch, HU Berlin
Dr. Andrés Nader, RAA Berlin
Moderation: Isidora Randjelović, IniRromnja

Donnerstag, 12. Februar 2015, um 19.00 Uhr
Akademie des Jüdischen Museums, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

Um Reservierung wird gebeten unter Tel. 030-25993 488 oder reservierung@jmberlin.de.

 

Für den 70. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück suchen die Gedenkstätten ehrenamtliche Helfer

Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten wird vom 17. – 20. April 2015 an die Befreiung der Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück erinnern. Neben den zentralen Gedenkfeiern werden weitere Veranstaltungen wie Ausstellungseröffnungen, Konzerte, sowie Begegnungen mit Überlebenden und Zeitzeugen stattfinden.

Zu diesem historisch bedeutsamen Ereignis erwarten die Stiftung zahlreiche ehemalige Häftlinge und Gäste aus ganz Europa, aus Israel, Kanada und den USA. Aufgrund des hohen Alters wird dieser Jahrestag wohl die letztmögliche Begegnung der Überlebenden und der Generationen sein, um sich wieder zu sehen, gemeinsam zu erinnern und auszutauschen.

Um die Betreuung der Gäste, die überwiegend älter als 80 Jahre sind, zu bewältigen und die Veranstaltungen reibungslos durchführen zu können, ist die Stiftung vom 16. bis 21. April auf die Unterstützung engagierter Helferinnen und Helfer angewiesen. Voraussetzung für die Mithilfe sind gute Sprachkenntnisse (Osteuropa / engl. / franz. / hebr.), sowie das Bewusstsein und die soziale Kompetenz, den Überlebenden respektvoll zu begegnen.
Wer Interesse an dieser verantwortungsvollen Aufgabe hat, die langen Wege nach Sachsenhausen und Ravensbrück nicht scheut und gerne selbst einem historischen Ereignis beiwohnen möchte, wendet sich bitte an:
Verena Harzer, Gästekoordinatorin, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Heinrich-Grüber-Platz, 16515 Oranienburg | Tel.: 03301 810931 | Fax: 03301 810928 | harzer@stiftung-bg.de

 

Tim Renner eröffnet Ausstellung von Künstler Richard Fiala im Kiezbüro Fréderic Verrycken

Arbeit von Richard Fiala
 

Fréderic Verrycken, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, lädt am 13. Februar 2015 um 18 Uhr zur Vernissage in sein Kiezbüro in der Tauroggener Straße. Zum Start der Reihe „Politik trifft Kunst“ eröffnet Kulturstaatssekretär Tim Renner die Ausstellung des jungen Potsdamer Künstlers Richard Fiala.
Fiala stellt seine Bilder und Skulpturen in der Zeit vom 13. Februar bis zum 14. Mai 2015 für alle Bürgerinnen und Bürger im Kiezbüro von Fréderic Verrycken aus. Als Abgeordneter für den Charlottenburger Norden im Berliner Parlament knüpft der Parlamentarier damit Kontakte und fördert Kooperationen mit der Berliner Kunstszene.
Vernissage: Freitag, 13. Februar 2015, um 18.00 Uhr
Kiezbüro Fréderic Verrycken, Tauroggener Str. 45, 10589 Berlin
Anmeldung bei fréderic.verrycken@spd.parlament-berlin.de
Ausstellung bis 14. Mai 2015. Öffnungszeiten des Kiezbüros: Di 14 – 17 Uhr, Do 9 – 12 Uhr.

 

Lesung & Gespräch "Krieg ist schrecklich, mein Kind"

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ute Finckh-Krämer lädt am 16. Februar zu einer Lesung und Diskussion mit Wolf-Dieter Glatzel. 1945 - das ist das Trauma einer ganzen Generation. Bald sind 70 Jahre seitdem vergangen. Der Männertreff der evangelischen Kirchengemeinde Zur Heimat hat sich intensiv mit dieser Zeit beschäftigt. Viele Zeitzeugen haben Vorträge gehalten, viele Zeugnisse längst verstorbener Zeitgenossen sind herangezogen und ausgewertet worden. Über 30 Zeugnisse der Erinnerung finden sich in dem über 300 Seiten starken Buch "Krieg ist schrecklich, mein Kind".
Nach der Lesung bleibt genügend Raum für Diskussionen zum Buch und Austausch mit dem Herausgeber und Ute Finckh-Krämer. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. Es besteht die Möglichkeit, Bücher vor Ort zu erwerben.

Lesung & Gespräch zum Buch "Krieg ist schrecklich, mein Kind"
Montag, 16. Februar 2015, von 18.30 bis 20.30 Uhr
Wahlkreisbüro Dr. Ute Finckh-Krämer, Lepsiusstraße 49, 12163 Berlin

Um Anmeldung wird gebeten: telefonisch unter der Tel. 79782005 oder per Mail an wahlkreis@finckh-kraemer.de

 

SPD Steglitz-Zehlendorf + Abt.Seenplatte: Arbeit und Soziales im Jahr 2015 mit Yasmin Fahimi

 
Die SPD Steglitz-Zehlendorf und die SPD Abteilung Seenplatte haben die Generalsekretärin Yasmin Fahimi eingeladen. Nach ihrem Impulsreferat zu Inhalten des Koalitionsvertrages, deren Umsetzung und die künftige Arbeit unserer SPD, besteht ausreichend Gelegenheit zur Diskussion.
Fragen sind bitte zu Beginn der Veranstaltung schriftlich zu stellen. Sie werden nach Themen geordnet an die Generalsekretärin weitergegeben.
Dienstag, 18. März 2015, um 19.00 Uhr (bis 21.00 Uhr)
Clubhaus Hertha 03 (Golden Goal), Onkel-Tom-Straße 52 – 54, 14169 Berlin
 

"Politik und Biographie" - Autoren-Lesungen über das Leben von Regine Hildebrandt

 

Regine Hildebrandt war eine der beliebtesten Politikerinnen im wiedervereinten Deutschland. Die Sozialdemokratin "eckte" manchmal an, redete häufig Klartext und sprach Sachen aus, die viele nur dachten. Bis zu ihrem Tod 2001 gönnte sich die rastlose "Mutter Courage des Ostens" meist nur wenig Ruhe.

Hans-Dieter Schütt setzte Regine Hildebrandt mit seiner umfassenden Biographie 2007 ein Denkmal. Er greift auf nicht veröffentlichtes Material aus dem Familienarchiv zurück und führte Gespräche mit Frauen und Männern, die sie gut kannten. Die Biographie beschreibt die Kindheit, den schulischen, beruflichen und späteren politischen Lebensweg Regine Hildebrandts. Die Leserinnen und Leser erleben die Wende in der DDR aus der Sicht von Regine Hildebrandt mit, etwa als Ministerin der letzten DDR-Regierung und später als langjährige Ministerin unter Manfred Stolpe in Brandenburg.

Der Autor Hans-Dieter Schütt (Jg. 1948) arbeitete von 1973-1989 bei der Tageszeitung "Junge Welt". Von 1992-2012 war er Feuilletonredakteur beim "Neuen Deutschland". Schütt ist Herausgeber und Autor zahlreicher Bücher.

Freitag, 20. Februar 2015, um 19.00 Uhr
Wahlkreisbüro von Franziska Becker, Fechnerstraße 6a, 10715 Berlin

Teilnahme bitte anmelden telefonisch unter 01575-4387074 (Sprachbox) oder per E-Mail unter franziska.becker@spd.parlament-berlin.de.

 

Historische Kommission: Gefährdet der Kapitalismus die Demokratie?

Die Historische Kommission beim SPD Parteivorstand lädt ein zur Debatte um „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ von Thomas Piketty. Das im Herbst 2014 erschienene Buch des französischen Wirtschaftswissenschaftlers Thomas Piketty hat international, insbesondere in den USA, eine breit geführte, lebhafte Debatte ausgelöst. Piketty weist nicht nur die wachsende, den heutigen Kapitalismus prägende Ungleichheit in der Gesellschaft nach, sondern erklärt, dass diese Ungleichheit sowohl die Demokratie als auch die wirtschaftliche Basis der Gesellschaft bedrohe.

Die Demokratie sei bedroht, da Vermögenskonzentrationen Machtkonzentrationen bedeuten und die politische und gesellschaftliche Teilhabe der Mehrheit der Gesellschaft verringern. Die wirtschaftliche Basis der Gesellschaft sei bedroht, da ohne Verringerung der Einkommensungleichheit und insbesondere Vermögensungleichheit sich zukünftig ein geringes Wirtschaftswachstum einstellen werde.

Mit der Veranstaltung will die Historische Kommission diese Debatte aufgreifen. Die Thesen des Buchs sollen wirtschafts- und sozialgeschichtlich überprüft und ihre politische Relevanz erörtert werden.
Begrüßung und Einführung in das Thema
Prof. Dr. Bernd Faulenbach, Vorsitzender der Historischen Kommission beim SPD-Parteivorstand
Diskussionsrunde
Prof. Dr. Jürgen Kocka, Historiker, ehemaliger Präsident des Wissenschaftszentrums Berlin
Dr. Ralf Stegner, stellvertretender Vorsitzender der SPD, Vorsitzender der SPD Schleswig-Holstein
Prof. Dr. Antonia Grunenberg, Politikwissenschaftlerin
Donnerstag, 5. Februar 2015, um 18.00 Uhr
Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin

Anmeldung und Personalausweis erforderlich

 

Freihandelskonferenz der SPD und SPD-Bundestagsfraktion – Diskussion zu TTIP und CETA

Das Thema Freihandelsabkommen polarisiert. Informationen und Debatte, Argumente Pro und Kontra liefert eine Konferenz der SPD und der SPD Bundestagsfraktion im Willy-Brandt-Haus. Hier geht es zum Programm (PDF-Dokument).

Beteiligen können sich alle – online können hier schon jetzt Fragen gestellt und von den Nutzerinnen und Nutzern bewertet werden. Fragen können bis Freitag 20. Februar 17 Uhr eingereicht werden. Die ausdrückliche Bitte ist, Fragen zu stellen, die das Thema der Konferenz betreffen. Wie die Fachleute darauf reagieren, ist im Internet-Live-Stream am 23. Februar 2015 ab 14 Uhr hier auf SPD-Freihandelskonferenz.de, auf SPD.de und auf der Seite der SPD-Bundestagsfraktion zu sehen.

Transatlantischer Freihandel - Chancen und Risiken - Internet-Live-Stream
Montag, 23. Februar 2015, von 14.00 bis 17.30 Uhr

 

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus: Vernissage Vivian Maier - Street Photographer

Erstmalig in Deutschland präsentiert der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus vom 19. Februar bis 12. April 2015 die Ausstellung Vivian Maier – Street Photographer mit einer Auswahl von 120 Werken.

Vivian Maier (1926-2009) ist innerhalb weniger Jahre zu einer der wichtigsten amerikanischen Fotografinnen des 20. Jahrhunderts aufgestiegen. Dabei hat sie selber zeitlebens niemandem ihre auf über 150.000 geschätzten Aufnahmen gezeigt und einen Großteil ihres Werks selbst nie gesehen. Einige tausend unentwickelte Filmrollen fanden sich neben Vintages und Negativen 2007 in der Zwangsversteigerungsmasse, die von drei Höchstbietenden erworben wurde. Während Vivian Maier 2009 verarmt starb, erfreut sich ihr Werk unter Sammlern größter Beliebtheit.

Vivian Maiers fotografischer Blick von damals fasziniert noch heute. Eine Spurensuche hat begonnen. Geboren wurde Vivian Maier 1926 in New York als Tochter europäischer Einwanderer. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie über 40 Jahre als Kindermädchen, doch ihre wirkliche Passion war die Fotografie. Sie fing mit einer Rolleiflex-Kamera, später mit einer Leica IIIc, das urbane Leben auf den Straßen New Yorks und Chicagos ein. So entstanden eindringliche Porträtstudien. Der Betrachter von heute erlebt nicht nur die Passanten von damals, sondern erhält ganz nebenbei einen Einblick in die Wohn- und Lebensverhältnisse, den Alltag der Großstadt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Begrüßung Gisela Kayser, Geschäftsführerin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
RednerInnen Renate Gruber, Fotografiesammlerin | Anne Morin, Direktorin diChroma photography
21.00 Uhr Filme von und über Vivian Maier

Mittwoch, 18. Februar 2015, um 19.30 Uhr
Willy-Brandt-Haus, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin

Öffnungszeiten der Ausstellungen: Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr, letzter Einlass 17.30
Montag: geschlossen.
Ein gültiges Lichtbilddokument (Personalausweis, Führerschein oder Reisepass) ist beim Einlaß notwendig.

 

SPD-Filmabend zur Berlinale

Der SPD-Parteivorstand und das Kulturforum der Sozialdemokratie laden am 9. Februar zum SPD-Filmabend anlässlich der Berlinale ein.

Montag, 9. Februar 2015, um 20.00 Uhr: 12. SPD-Filmabend zur Berlinale (Einlass: 19.00 Uhr)
Willy-Brandt-Haus, Atrium, Wilhelmstr. 141, 10963 Berlin (Eingang über die Spitze)
Rede Hannelore Kraft, Stellvertretende Parteivorsitzende der SPD und Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen
Filmvorführung Exklusive Preview vor Filmstart in Deutschland
HEUTE BIN ICH SAMBA mit Omar Sy und Charlotte Gainsbourg (OmU)

Talkrunde Eric Toledano, Regisseur (HEUTE BIN ICH SAMBA und ZIEMLICH BESTE FREUNDE)
Olivier Nakache, Regisseur (HEUTE BIN ICH SAMBA und ZIEMLICH BESTE FREUNDE)
Delphine Coulin, Autorin und Co-Autorin Drehbuch
Peter Heinzemann, Geschäftsführer Senator Film Verleih
Moderation: Pascale Hugues

Eine Anmeldung ist bis zum 05.02.2015 per E-Mail unter kulturforum@spd.de möglich. Wichtige Hinweise: Eine Anmeldung beinhaltet keine Sitzplatzgarantie. Wegen erhöhter Sicherheitsvorkehrungen bitte Personalausweis zur Veranstaltung mitbringen. Rückfragen an: Stefanie Lemke, Tel.: 030/25991-549

 

August-Bebel-Institut: Einmischen im Internet? Twitter, Facebook und Blogs - Workshop

Wie kann ich politisch im Netz mitmischen? Soziale Netze und neue Medien bieten BürgerInnen die Möglichkeit, stadt- und kommunalpolitische Prozesse besser zu verfolgen und an ihnen teilzuhaben. Was genau bieten Twitter, Facebook, Google+ & Co. in dieser Hinsicht? Was sind ihre Grenzen? Durch konkrete Beispiele und Vermittlung des notwendigen Praxiswissens wird es Anregungen geben sich in diesen Medien einzumischen und dies auch im Workshop auszuprobieren.
Mit: Hakan Demir, Politologe, Journalist und Herausgeber des Online-Magazins MiGAZIN
Beitrag 10 Euro inkl. Snacks und Getränken
Freitag, 6. Februar 2015, von 17.30 bis 21.30 Uhr
August-Bebel-Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Anmeldung bitte bis zum 4. Februar unter anmeldung@august-bebel-institut.de
Beitrag 10 Euro inkl. Snacks und Getränken
 

August-Bebel-Institut: Wohin – Nereye? Verdrängung in Fener-Balat/ Istanbul - Film-Screening und Projektvorstellung

»Wohin – Nereye?« ist eine theatrale Suche nach den Auswirkungen von Verdrängung im Viertel Fener-Balat in Istanbul. Menschen armenischer, griechischer und jüdischer Herkunft prägten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Viertel, in den 1970ern kamen Einwanderer_innen aus der Schwarzmeerregion. Heute wüten in Fener-Balat Immobilienspekulation und Kahlschlagsanierung. Basierend auf Interviews mit dem letzten armenischen Bewohner Balats, mit einer der letzten Schülerinnen der griechischen Mädchenschule Yoakimion, mit dem Inhaber des Cafés Hanimeli und mit dem Leiter des jüdischen Altersheims ist ein Kaleidoskop persönlicher Erfahrungen in Fener-Balat entstanden.

Mit: Çağla İlk, Architektin und Kuratorin, büro MILK, und Silvina Der-Meguerditchian, Künstlerin
Donnerstag, 12. Februar 2015, von 19.00 bis 21.00 Uhr
August-Bebel-Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Neue Studie zu den familien- und geschlechterpolitischen Positionen der AfD

Auf ihrem Landesparteitag in Baden-Württemberg hat die AfD kürzlich der Gleichstellung von Frauen und Männern eine klare Absage erteilt. Insbesondere Gender Mainstreaming hält die "Alternative für Deutschland" für eine "widernatürlich Ideologie" und für "objektiv unmöglich" (siehe Focus-Online vom 18.1.2015).

Im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung hat der Soziologe Andreas Kemper bereits vor der Wahl zum Europäischen Parlament die programmatische Verschiebung der AfD von der "Anti-Euro-Partei" zur "Anti-Gender-Partei" beschrieben (Keimzelle der Nation? Familien- und geschlechterpolitische Positionen der AfD ). Nun legt er mit der Studie "Keimzelle der Nation, Teil 2" die Fortsetzung vor. Andreas Kemper beschreibt die konservativen geschlechter- und familienpolitischen Netzwerke und Bewegungen in der Europäischen Union, die Kontroversen im EU-Parlament, die Aktivitäten der AfD auf EU-Ebene und ihre familien- und geschlechterpolitischen Entwürfe für Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Kemper schildert eine Partei, die als gut vernetzte Kampagnenplattform fungiert und die trotz des reaktionären Dreiklangs aus Law and Order, Fremdenfeindlichkeit und 50-Jahre-Familienbild zweistellige Wahlergebnisse erhält.

Hier finden gibt es den Link zur Expertise "Keimzelle der Nation, Teil 2".

 

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