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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: Wahlkampfkonferenz mit Michael Müller - ASF Strategien gegen Altersarmut von Frauen - Nominierungen in den Kreisen - Termine

Erste Wahlkampfkonferenz der Berliner SPD mit Michael Müller

Senator Michael Müller | Foto Marco Urban
 

In den Umfragen steht die Berliner SPD gut da. Aber Umfragen sind keine Wahlen. Und gerade in diesen Zeiten, in denen viele verunsichert sind, ob sie in der wachsenden Stadt mithalten können, müssen wir frühzeitig mit den Menschen ins Gespräch kommen und ihnen klar machen, dass Berlin Heimat für alle bleiben soll.

Das heißt: Jetzt geht’s los. Deswegen wollen wir Euch unsere FÜREINANDER-Kampagne vorstellen, mit der wir bis Mai 2016 unsere erste Wahlkampfphase auf dem Weg zum Erfolg im September 2016 bestreiten wollen.

Dazu laden wir die Abteilungsvorsitzenden und Wahlkampfbeauftragten (bei Verhinderung auch gerne ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes) sehr herzlich dazu ein.

Ablauf der Konferenz:

  • Begrüßung Jan Stöß
  • Vorstellung der Kampagne „Füreinander“ durch Frank Stauss (BUTTER)
  • Rede unseres Regierenden Bürgermeisters Michael Müller
  • Fahrplan / Rahmentermine der Kampagne durch Dennis Buchner
  • Rückfragen und Diskussion

 

Bitte meldet Euch telefonisch unter 030-4692 222 oder per E-Mail unter veranstaltung.berlin@spd.de an.

Montag, 30. November 2015, 18 – 20 Uhr im Willy-Brandt-Haus, Hans-Jochen-Vogel-Saal, Wilhelmstr. 141, 10963 Berlin (U-Bhf. Hallesches Tor)

 

 

Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2016/17 abgeschlossen

Am gestrigen Montag, dem 23. November, haben der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh und der CDU-Fraktionsvorsitzende Florian Graf die Beschlüsse der Koalition zum Doppelhaushalt 2016/17 vorgestellt.

Insbesondere in dem Bereich der frühkindlichen Erziehung wird investiert – sowohl in den Ausbau der Qualität, als auch in die schrittweise Gebührenbefreiung für den Kita-Besuch. Polizei und Feuerwehr bekommen 50 Millionen im Doppelhaushalt. Die Sportanlagen werden saniert und Einrichtungen, wie u.a. das Grips-Theater können erhalten bleiben. Bürgerämter werden personell aufgestockt.

Diese Ausgaben können ohne Verschuldung geleistet werden. Berlin bleibt auf dem Weg der Konsolidierung.

Eine Übersicht über die Beschlüsse findet Ihr hier.

 

ASF berät Strategien gegen Altersarmut von Frauen

ASF-Konferenz 18. November 2015
 

Über „Strategien gegen Altersarmut von Frauen“ hat die Landesfrauenkonferenz  der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen" (ASF) am 18. November beraten. Frauen verdienen in ihrem gesamten Berufsleben durchschnittlich nur halb so viel wie Männer und dadurch fällt ihr Rentenanspruch um rund 60 Prozent geringer aus. Diese Lücke, auch als „Gender-Pension-Gap“ bezeichnet, ist in Deutschland breiter als in den meisten anderen Industriestaaten.

Stephanie Pruschansky von der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf moderierte  die einführenden Beiträge von Eva Högl, Mitglied des Bundestages, von Brigitte Loose,  Deutsche Rentenversicherung,  von Nina Lepsius,   Deutscher Gewerkschaftsbund und Susan Javed, Friedrich-Ebert-Stiftung.

Als im Sommer 2014 der Deutsche Bundestag unter anderem die Rente mit 63 und die Mütterrente beschloss, schien es ein gutes Instrument zu sein, der drohenden Altersarmut von Frauen entgegen zu wirken. Doch von der Rente mit 63 profitieren vor allem Männer, etwa 70 Prozent, von der Mütterrente nur diejenigen, die vor 1992 Kinder geboren haben.

Das Rentenniveau aber sinkt weiterhin und die Arbeitsbiographien der Frauen weisen mit den Geburten von Kindern weiterhin Lücken auf, die nach der Elternzeit nicht sofort geschlossen werden können. Das, so Brigitte Loose, sei die eigentliche Ursache der Ungleichheit. Aus der Arbeitsbiographie eines Mannes lässt sich dagegen nicht ersehen, ob, wann und wie viele Kinder er hat.

Einig waren sich alle Referentinnen, dass das Ehegattensplitting in der Besteuerung endlich abgeschafft werden müsse. Es verführt dazu, dass die gut ausgebildeten Frauen nach der Elternzeit nicht auf den Arbeitsmarkt zurückkehren.

Nina Lepsius schlug vor, dass die Rückkehr von der Teilzeit auf Vollzeit rechtlich verankert werden sollte. Andere Möglichkeiten sieht Susan Javed im obligatorischen Rentensplitting, dann würden mit Beginn einer Ehe die jeweiligen Rentensprüche geteilt werden oder in einer bedingungslosen Mindestrente, die deutlich über der Grundversorgungsrente läge. Eva Högl betonte in der Diskussion, dass die Mütterrente nicht über Renteneinzahlungen, sondern solidarisch über Steuern finanziert werden müsse.

Einig waren sich alle Anwesenden in der anschließenden Diskussion, dass Minijobs nachweislich keine Brücke in Vollzeitarbeit darstellen, dass es wichtig ist, das Rentenniveau zu stabilisieren und die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern zu beenden. Viele Frauen, junge und ältere, stellten anhand von Erlebtem dar, wie bedrohlich und wie real sie Altersarmut in unserer Gesellschaft erleben.

Eva Högl, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, fasste die Lösungsansätze für eine eigenständige Altersversorgung zusammen, wies noch einmal auf die Punkte hin, die politische Entscheidungen verlangten und wie das Bewusstsein junger Frauen gestärkt werden könne,  sich bereits in frühen Jahren um ihre Alterssicherung zu kümmern.

 

Nominierung in Friedrichhain-Kreuzberg

Die SPD Friedrichshain-Kreuzberg hat auf ihrer Kreisdelegiertenversammlung am 21. November über die KandidatInnenaufstellung für die Wahl zum Abgeordnetenhaus, zur Bezirksverordnetenversammlung und über den Bürgermeisterkandidaten entschieden. Julia Schimeta, SPD-Kreisvorsitzende: „Die SPD Xhain ist nun sehr gut aufgestellt und freut sich auf politische Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern unseres Bezirks und auf faire Auseinandersetzungen mit allen anderen demokratischen Parteien!“
Mit Peter Beckers als Bürgermeisterkandidaten schickt die SPD Friedrichshain-Kreuzberg einen erfahrenen Mann ins Rennen, der die letzten Jahre als stellvertretender Bürgermeister und Stadtrat für Wirtschaft, Ordnungsamt und Schule gezeigt hat, dass er sich für die Belange der Bürgerinnen und Bürger des Bezirks einsetzt.
Susanne Kitschun, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, wird die Bezirksliste zur Abgeordnetenhauswahl anführen.

Hier findet Ihr alle Nominierten für Friedrichshain-Kreuzberg.

Auf unserer Internetseite findet Ihr die Kreise, die schon ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen nominiert haben. Die Seite wird aktualisiert.

 

Andreas Geisel: Gesetzentwurf zur Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen beschlossen

 

Berlin steht vor großen Anstrengungen, um die hier schutzsuchenden Menschen unterzubringen und zu versorgen. Die dafür einsetzbaren Gebäude und Flächen sind begrenzt; viele Grundstücke und vorhandene Bauten sind für die Unterbringung von Menschen nicht geeignet. Daher muss grundsätzlich auch auf die Flächen zurückgegriffen werden können, die bisher für diese Nutzung nicht verwendet werden konnten oder durften.

„In diesem Jahr sind bereits 65.000 Flüchtlinge und Asylbewerber neu im Land Berlin angekommen. In 120 Unterkünften leben derzeit rund 35.000 Asylbewerber, weitere 756 in Hostels und Pensionen. Langsam kommen wir an die Grenze unserer Kapazitäten, müssen aber von einer ähnlichen Größenordnung auch in 2016 ausgehen“, so Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel.

„Wir stellen damit das Ergebnis des Volksentscheids und das geltende Tempelhof-Gesetz nicht in Frage. Es geht nicht um die Bebauung der Ränder des Tempelhofer Feldes, sondern um die befristete Möglichkeit, dort Flüchtlinge unterzubringen.“ Damit leicht nutzbare und gut erschlossene Randbereiche des Tempelhofer Feldes für die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbegehrenden zur Verfügung gestellt werden dürfen, muss das ThF-Gesetz geändert werden. Dies soll durch Einfügung diesen neuen Paragraphen erfolgen: „§ 9: Anlagen für Flüchtlinge und Asylbegehrende. Bis zum 31. Dezember 2019 können ausschließlich im Bereich des äußeren Wiesenrings und hier beschränkt auf Flächen a) nördlich des Zugangs Herrfurthstraße begrenzt durch den Taxiway und die verlängerte südöstliche Friedhofsmauer, b) zwischen Columbiadamm und Taxiway auf den befestigten Flächen östlich des Vorfeldes, c) am Tempelhofer Damm zwischen den dort vorhandenen Zugängen und d) südlich der verlängerten Allerstraße begrenzt durch den Taxiway und die südliche Rollbahn außerhalb der Gemeinschaftsgärten und Pionierflächen mobile Unterkünfte zur Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbegehrenden nach § 246 Absatz 13 des Baugesetzbuchs sowie damit zusammenhängende Befestigungen und Einfriedungen und Einrichtungen für Bildung, Begegnung und Betreuung befristet auf längstens drei Jahre geschaffen werden. Etwaige Spuren des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers dürfen nicht beeinträchtigt werden. Die vorhandenen Zugänge zum Tempelhofer Feld und ein ausreichend breiter Verbindungsstreifen zum zentralen Wiesenbereich sind frei zu halten. § 4 Absatz 2, § 5 Absatz 3 Nummer 3 und 4 und § 8 finden insoweit keine Anwendung. Die Nutzung bedarf entsprechend § 7 Absatz 1 und 3 der Genehmigung der für Naturschutz zuständigen Senatsverwaltung.“

Der Gesetzentwurf wird nun beim Abgeordnetenhaus eingebracht.

 

Mehr Eingriffsrechte für Fachverwaltungen gegenüber rechtswidrig handelnden Bezirken

Der Senat hat heute den Entwurf des Zehnten Gesetzes zur Änderung des Allgemeinen Zuständigkeitsgesetzes zur Kenntnis genommen. Mit der Änderung soll das Eingriffsrecht, das bei einer Beeinträchtigung dringender Gesamtinteressen Berlins ein Einschreiten gegenüber rechtswidrig handelnden Bezirken ermöglicht, modifiziert werden. Die Neuregelung verkürzt Entscheidungswege und macht effektives, zügiges Vorgehen möglich. Bisher war es dem Senat und der für Inneres zuständigen Senatsverwaltung als Bezirksaufsichtsbehörde vorbehalten, bei rechtswidrigem Verhalten der Bezirksämter im Rahmen der Bezirksaufsicht auf das Verhalten der Bezirke regelnd einzugreifen. Der Senat sieht angesichts der großen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Unterbringung von Flüchtlingen die Notwendigkeit, neben Bezirksaufsichtsmaßnahmen, die regelmäßig einen Senatsbeschluss erfordern, im Falle der Beeinträchtigung dringender Gesamtinteressen Berlins für die Fachverwaltungen ein umfassenderes Eingriffsrecht gegenüber den Bezirken zu schaffen. Diese Möglichkeit war den Fachverwaltungen bisher nur in Fällen rechtmäßigen Handelns der Bezirke eröffnet.

Der Gesetzentwurf wird nun vor Beschlussfassung durch den Senat und Einbringung in das Abgeordnetenhaus dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme unterbreitet.

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: "Wut, Verachtung, Abwertung - Rechtspopulismus in Deutschland"

Der in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung entstandene Band  "Wut, Verachtung, Abwertung - Rechtspopulismus in Deutschland" analysiert aktuelle rechtspopulistische Erscheinungsformen wie Pegida und AfD sowie die Ängste und Vorurteile, die sie begünstigen. Für einige Beiträge wurden die 2014 für die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung erhobenen Daten vom Institut für Interdisziplinäre Konflikt und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld unter veränderten Fragestellungen neu ausgewertet. Das Buch vereint Autorinnen und Autoren, die Ideologie und Praxis der rechtspopulistischen Bewegung aus wissenschaftlicher und journalistischer Perspektive untersuchen. Dadurch gelingen Einblicke in ein gesellschaftliches Klima, das zunehmend von Enthemmung und Verrohung geprägt ist.
Andreas Zick / Beate Küpper
Wut, Verachtung, Abwertung - Rechtspopulismus in Deutschland

Mit Beiträgen von Gideon Botsch, Frank Decker, Eva Groß, Alexander Häusler, Andreas Hövermann, Christoph Kopke, Daniela Krause, Alexander Lorenz, Simone Rafael, Rainer Roeser und Olaf Sundermeyer sowie einem Interview mit Bundesjustizminister Heiko Maas.
Herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Ralf Melzer und Dietmar Molthagen
220 Seiten | 16,90 € | Verlag J.H.W. Dietz Nachf., Bonn 2015 | ISBN 978-3-8012-0478-5

 

ASF besucht Desert Flower Center – herzliche Einladung an alle interessierten Frauen!

Seit September 2013 finden Frauen, die Opfer von Genitalverstümmelung wurden, im Desert Flower Center im Krankenhaus Waldfriede medizinische und psychosoziale Hilfe und Betreuung. Ziel ist es, den Betroffenen ein Stück Lebensqualität zurückzugeben. Am kommenden Donnerstag, den 26. November 2015, laden der ASF-Landesvorstand, die ASF Steglitz-Zehlendorf und das zuständige Ärzteteam zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein.

Herr Quoß (Vorstand Krankenhaus Waldfriede), Herr Dr. Scherer (Ärztlicher Direktor, Chefarzt der Abteilung für Darm- und Beckenbodenchirurgie und ärztlicher Leiter des DFC), Herr Dr. von Fritschen (Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie /Emil von Behring Krankenhaus) und Frau Dr. Cornelia Strunz (Oberärztin und Fachärztin für Chirurgie und Gefäßchirurgie, Generalsekretärin Desert Flower Center/Deutschland) werden  ihre Arbeit und ihr Engagement vorstellen. Nach ihren Vorträgen bleibt ausreichend Zeit für Fragen und zur Diskussion.

Donnerstag, 26. November 2015, um 19.00 Uhr
Krankenhaus Waldfriede, Seminarraum des Gesundheitszentrums PrimaVita, Raum 201 a/b, Argentinische Allee 40, 14163 Berlin

 

Kulturforum: "Abschiedskonzert": Einladung zur Krimilesung und Buchvorstellung

Cover "Abschiedskonzert", Kristina Herzog
 

Die Berliner Autorin Kristina Herzog stellt am 27. November um 19.30 Uhr in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus auf Einladung des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie und der BERLINER STIMME ihren neuen Kriminalroman "Abschiedskonzert" vor. Kristina Herzog ist Mitglied der Autorinnenvereinigung "Mörderische Schwestern" und des "Syndikats" der Krimi-AutorInnen. 

Der Inhalt ihres neuen Romans, der Mitte November erscheint: "Die Berliner Klassik-Szene ist erschüttert: Der Kopf des renommierten Dirigenten Kolja Fechner liegt verlassen im Foyer des Konzerthauses. Mehr ist vom Körper nicht auffindbar. Neuberliner Alexander Rosenberg und die alleinerziehende Kathleen Neubauer müssen während der Ermittlungen zu einem Team werden. Als sie Unvorhergesehenes im Leben des Dirigenten entdecken, wird der Fall immer komplexer, die Zahl der möglichen Motive und somit der Täter steigt. Wird ein in der Spree versenkter Basskoffer zur Lösung beitragen?"

Freitag, 27. November 2015, um 19.30 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin.

Anmeldung erbeten: www.spd.berlin/lesung-herzog

 

Fraktion vor Ort: Mobilität von morgen

In Ballungsräumen wie Berlin verändert sich gerade etwas: Auf der einen Seite verzichten immer mehr Menschen im Innenstadtbereich auf ein eigenes Auto und nutzen das Fahrrad, die öffentlichen Verkehrsmittel oder bei Bedarf die diversen Mobilitäts-Sharing-Angebote. Sie planen und nutzen die unterschiedlichsten Angebote individuell abgestimmt auf ihre Bedürfnisse und Fahrziele. Dabei hilft die zunehmende Digitalisierung der Mobilität. Auf der anderen Seite bleibt für Bewohnerinnen und Bewohner der äußeren Stadtbezirke sowie des Umlandes der eigene PKW wichtig für die persönliche Mobilität. Sowohl für Berufspendlerinnen und -pendler als auch in der Freizeit steht das Auto immer noch für eine hohe Flexibilität.

Insgesamt nimmt das Verkehrsaufkommen in den Städten und damit auch die Belastung weiter zu. Mobilität muss auch in Zukunft sozialverträglich und damit bezahlbar bleiben. Gleichzeitig stellen uns Klimawandel, Luftverschmutzung und Lärm in den Städten vor große Herausforderungen, die gelöst werden müssen. Es bedarf intelligenter und nachhaltiger Lösungen. Die Förderung des ÖPNVs, des Fahrradverkehrs aber auch der Elektromobilität gehören dazu. Die Digitalisierung könnte dabei eine Schüsselrolle erhalten. Wie diese Lösungen der Zukunft aussehen können und welche Konzepte die SPD-Bundestagsfraktion verfolgt, umweltverträglich die Mobilität von morgen innerstädtisch, aber auch im städtischen Umland zu gewährleisten, darüber informieren Swen Schulz, MdB, Sören Bartol, MdB, und Christian Gaebler, Staatssekretär für Verkehr und Umwelt und laden zur Diskussion ein.

Dienstag, 1. Dezember 2015, um 19.30 Uhr
Haus am Mierendorffplatz, Mierendorffplatz 19 (Ecke Lise-Meitner-Straße), 10589 Berlin

 

Fachausschuss Internationales: Sicherheit, Demokratie, Entwicklung - Drei Säulen tragen Afrikas Zukunft! Und: Interkulturelle Weihnachtsfeier

Einer in den letzten Jahren ausgebildeten Tradition entsprechend führt der Fachausschuss Internationales auch in diesem Jahr im Kurt-Schumacher-Haus  eine interkulturelle Weihnachtsfeier gemeinsam mit dem Afghanistan-Komitee für Frieden, Wiederaufbau und Kultur durch. Sie steht diesmal zusätzlich im Zeichen des 100jährigen Bestehens der afghanisch-deutschen Freundschaft.

Im politischen Programmteil wird zusammen mit Expert/Innen aus Politik, Wissenschaft, Kultur, Medien und Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit die aktuelle Situation in Afghanistan und der Stand der afghanisch-deutschen Beziehungen beleuchtet

Ehrengast und Referent sowie Teilnehmer an der Podiumsdiskussion ist der Enkel des letzten afghanischen Königs, Prinz Nadir Naim.

Samstag, 5. Dezember 2015, von 14.00 bis 19.00 Uhr
Kurt-Schumacher-Haus, Erika-Heß-Saal, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

Einzelheiten zu Ablauf und Organisation der Veranstaltung im Programm (PDF-Dokument, 148.3 KB).

Zur Erinnerung: Mittwoch, 25. November 2015, um 19.00 Uhr
Sicherheit, Demokratie, Entwicklung - Drei Säulen tragen Afrikas Zukunft!
Afrika-Haus, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin
Mehr dazu gibt es hier.

 

SPD Berlin: Workshop zur Smartphonefotografie

Die beste Kamera ist die, die du dabei hast. Unter diesem Motto veranstaltet die SPD Berlin einen Workshop zur Smartphonefotografie. Gerade im anstehenden Wahlkampf, wollen wir uns von unserer besten Seite zeigen. Auf Internetseiten oder in den Sozialen Medien präsentieren wir die Aktionen unserer KandidatInnen und WahlkämpferInnen. Das Handyfoto gehört zum Standartprogramm einer effektiven Onlinekommunikation. Leider sind diese Bilder häufig… naja, sagen wir mal: „geht so“. Eine klasse Wahlkampfaktion sollte im Netz auch ansprechend aussehen. Um uns für diesen Teil des Wahlkampfs vorzubereiten, konnten wir Dennis Eighteen für einen Kompaktworkshop gewinnen.

Dennis Eighteen arbeitet für den SPD Parteivorstand und ist Nebenberuflich als Seminarleiter und Fotograf tätig. Er betreibt seit zwei Jahren einen Videoblog zum Thema Amateurefotografie und die Internetseite D18-Foto.com. Immer wieder widmet er sich gezielt dem Thema „iPhonography“ und hält viele Tipps und Tricks bereit. Dennis hat u.a. bereits die OrganisationsberaterInnen der Nachbarschaftskampagne des Parteivorstandes an ihren Smartphonekameras fit gemacht.

Mitmachen kann jede/r mit einem Smartphone (iPhone, Android oder Windows). Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Lust am kreativen Umgang mit der „besten Kamera“ und Neugier reichen völlig aus.

Montag,  14. Dezember 2015, um 17.00 Uhr
Kurt-Schumacher-Haus, Erika-Heß-Saal, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

Teilnahme bitte anmelden per E-Mail.

 

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus: Fotoausstellungen - Geliebtes Afghanistan: Fotografien von Anja Niedringhaus | Die Unbeugsamen – Vier Frauen in Kabul - Eine Multimedia-Ausstellung von Lela Ahmadzai

Auf eindrucksvolle Weise dokumentierte die Fotografin Anja Niedringhaus das Leben in Afghanistan in Kriegszeiten, die verschiedenen Kulturen, die Menschen und deren Alltag. Sie liebte dieses Land, die Offenheit mit der man ihr, der Fremden, vor Ort begegnet ist, hat sie immer wieder fasziniert. Eine Ausstellung im Andenken an die Courage und Hingabe der 2014 ermordeten AP-Fotografin.

Im Wechselspiel zwischen Fotografien und bewegten Bildern multimedialer Kurzfilme beleuchtet Lela Ahmadzai das Leben von vier afghanischen Frauen. In eindrucksvollen Porträts erzählt sie vom schmalen Grat zwischen Selbstbestimmung und traditioneller Rollenzuweisung, den die Frauen beschreiten müssen. Nach Abzug der internationalen Truppen aus ihrem Land, fürchten viele von ihnen ein erneutes Erstarken der radikal fundamentalistischen Taliban und den Verlust der erkämpften Freiheit.

Ausstellungen vom 25.11.2015 bis 24.1.2016
Willy-Brandt-Haus, Stresemannstraße 28, 10963 Berlin

Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich
Die Ausstellungen sind am 26. und 27.11. und vom 24. bis 26.12. sowie am 31.12.2015 und 1.1.2016 geschlossen.

 

August Bebel Institut: Arbeiterbewegung in der Einwanderungsstadt - Tagung für Forschende und Interessierte

Der Aufstieg Berlins zur Metropole war verbunden mit einem jahrzehntelangen Zuzug von Menschen aus aller Welt, die Arbeit und Zukunft in der Stadt suchten. Wie prägten migrantische Kämpfe die sozialen Bewegungen in Berlin seit 1848? Wie lässt sich die Geschichte der Berliner Arbeiterbewegung im Kontext von Zuwanderung und Flucht erzählen?
Das August Bebel Institut lädt ForscherInnen ein, ihre Ergebnisse vorzutragen und zur Diskussion zu stellen.
Leitung: Ingo Siebert (Sozialwissenschaftler, ABI) und Reinhard Wenzel (Politologe, ABI)

Folgende Vorträge sind unter anderem vorgesehen:

Polen und andere Europäer im revolutionären Berlin 1848/49 – Sabine Krusen
Leo Jogiches und das polnische Umfeld Rosa Luxemburgs in Berlin – Ottokar Luban
Der Allgemeine Jüdische Arbeiterbund – Jakob Stürmann
Klassenbewusst gegen Antisemitismus, politische Reaktion und jüdisches  Bürgertum: Die Berliner Poale-Zion zwischen 1918 und 1925 – Christian Dietrich
Gewerkschaftliche Organisation von Migrant*innen in Berlin - Mark Bergfeld
Flucht - Exil – Verfolgung: Vorstellung eines internetgestützten Stadtrundgangs durch die Hardenbergstraße zur verflochtenen Geschichte der Weltstadt Berlin – Eike Stegen

Samstag, 12. Dezember 2015, von 10.00 bis 18.00 Uhr
August Bebel Institut, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

Beitrag: 10 Euro inkl. Verpflegung | Anmeldung bitte bis zum 4. Dezember per E-Mail.

 

August Bebel Institut: Kollaboration und Kunst im Stadtraum

Tim Renner und Cordelia Polinna diskutieren bei der Finissage zur Ausstellung "Gescheitert? Über einen künstlerisch-kollaborativen Prozess auf dem Albert-Schweitzer-Platz". Viele Kunstprojekte im öffentlichen Raum streben Kommunikation und Kollaboration mit AnwohnerInnen und Verwaltung an. Können die ästhetischen und politischen Gestaltungskompetenzen von KünstlerInnen Alternativen zur architektonischen Standardisierung des Berliner Stadtraums bieten? Welche Möglichkeiten hat die Senatsverwaltung, KünstlerInnen in die Stadtgestaltung einzu­beziehen und zu fördern?

Mit: Tim Renner, Staatssekretär für Kultur
Cordelia Polinna, Think Berlin
Elfriede Müller / Martin Schönfeld, Büro für Kunst im öffentlichen Raum, BBK Berlin

Donnerstag,  3. Dezember 2015, von 19.00 bis 21.00 Uhr
August Bebel Institut, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

Anmeldung erbeten per E-Mail.

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Podiumsdiskussion: Jemen: Ein vergessener Konflikt

Der Konflikt im Jemen fristet ein Schattendasein. Während andere Krisen im Nahen Osten den Großteil der internationalen Aufmerksamkeit auf sich ziehen, erleben 25 Millionen JemenitInnen eine dramatische Verschärfung ihrer Lebensumstände. Bereits seit Jahren litt der Jemen unter politischen Machtkämpfen, die chronische Instabilität, wirtschaftliche Stagnation, Hunger und eine unzureichende medizinische Versorgung bedingten. Eine humanitäre Krise zeichnete sich ab.

Anfang des Jahres erfolgte dann eine Zäsur. Eine Koalition arabischer Staaten, angeführt von Saudi Arabien, intervenierte im Jemen – zunächst mit Luftschlägen, später mit Bodentruppen. Eine umfassende Blockade wurde verhängt, die auch Lieferungen von Arzneien und Lebensmitteln weitestgehend unterbindet. Die humanitäre Krise Jemens verschärfte sich hierdurch dramatisch.

Vor diesem Hintergrund möchte die Friedrich-Ebert-Stiftung die aktuelle Situation im Jemen näher betrachten. Welche Entwicklungen vollziehen sich derzeit? Welche nationalen und internationalen Akteure mischen mit? Wie sieht der Alltag des jemenitischen Volks aus? Und was ist der Ausblick für die kommenden Monate und Jahre?

Hier der Flyer mit Programm

Donnerstag, 26. November 2015, um 18.30 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Konferenzsaal 2, Hiroshimastr. 28, Konferenzsaal 2, 10785 Berlin
Anmeldungen bitte per E-Mail

 

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