Komplettansicht

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: - Ergebnisse der Mitgliederbefragung - Landesparteitag am Samstag - Müller zum Jahrestag des Mauerfalls - Berliner Energie - Termine

Trauer um Helmut Schmidt

Die SPD trauert um Helmut Schmidt, Berlin trauert um seinen Ehrenbürger. Im Alter von 96 Jahren ist der Alt-Bundeskanzler am 10. November verstorben. „Helmut Schmidt gehört zu den großen politischen Persönlichkeiten unseres Landes", so Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller. "Er ist aber nicht nur eine der zentralen politischen Figuren Deutschlands, sondern für mich persönlich auch immer eine der großen Identifikationsfiguren der deutschen Sozialdemokratie gewesen. Helmut Schmidt gehört zu den Menschen, die im politischen Amt immer Haltung und Mut gezeigt haben. Ich erinnere an die Zeit der terroristischen Bedrohung, die ihm wiederholt auch menschlich enorm schwerwiegende Entscheidungen abgenötigt hat. Gerade dies bewundere ich bis heute an ihm.“

"Wir verneigen uns vor der Lebensleistung von Helmut Schmidt", sagte der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel. "Er lebte für die Politik und die Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger. Er hat sich um unser Land und seine Partei verdient gemacht. Er hat sich immer dagegen gesträubt, ein Vorbild zu sein. In diesen Stunden des Abschieds wird uns allen jedoch sehr bewusst, wie viel wir ihm zu verdanken haben und was nachfolgende Generationen von ihm lernen können: Wille zur Übernahme politischer Verantwortung, Engagement für das öffentliche Wohl, wo nötig, unbeugsame Haltung auch wider den Zeitgeist, Unbeirrbarkeit in der Umsetzung von politischen Zielen. Leidenschaft in der Sache, aber Augenmaß und Gelassenheit im Handeln, Treue zu den als vernünftig erkannten ethischen Prinzipien und zum eigenen Gewissen."

Auch der Berliner Landeschef Jan Stöß erinnerte an Schmidt: „Wir haben großen Respekt vor Helmut Schmidt und seiner Lebensleistung als Kanzler und Sozialdemokrat. Ein trauriger Tag auch für Berlin. Ihn zeichnete seine Entschlossenheit, seine klare Haltung und seine Führungsstärke aus. Wir trauern um Helmut Schmidt und sind stolz auf einen großen und herausragenden Sozialdemokraten“, so Jan Stöß abschließend.

 

Mitgliederbefragung: „Ein richtig gutes Ergebnis“

 

Spannende Einzelergebnisse  kennzeichnen die Mitgliederbefragung der Berliner SPD, vor allem aber eine hohe Wahlbeteiligung:  Mehr als 45 Prozent der rund 17.000 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der Hauptstadt haben sich an der Mitgliederbefragung beteiligt und mit ihren Antworten Einfluss auf die Gestaltung des Wahlprogramms genommen. „Ein richtig gutes Ergebnis“, so der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß. Die 7636 Fragebögen füllten jetzt 5 große Postkisten. "Die hohe Beteiligung zeigt: Unsere Mitglieder wollen auch bei inhaltlichen Fragen direkt mitentscheiden", sagte Stöß.

Bezahlbares Wohnen, staatliche Neutralität, innere Sicherheit, Kitaqualität und vernünftige Pflege – das sind die Themen, die den Berliner SPD-Mitgliedern besonders am Herzen liegen, so der   SPD-Landesvorsitzende.

Aus der Befragung, die Mitte Oktober mit dem Versand der Fragebögen startete und am 6. November endete,  ergibt sich ein sehr differenziertes Bild.  So sprach sich mit 88,6 Prozent der Befragten eine klare Mehrheit dafür aus, mehr Wohnungen mit einfacherem Standard zu bauen, um die Mietkosten in den Griff zu bekommen. Klare Vorgabe auch für die Weiterentwicklung der Kitas: Zwei Drittel  sagten Ja zur Frage „Soll die Qualitätssteigerung vordringlich vor der Ausweitung der Beitragsfreiheit umgesetzt werden?“

Keine Veränderung wollen 81 Prozent der SPD-Mitglieder beim Neutralitätsgesetz, das das Tragen religiöser Kleidungsstücke und Symbole unter anderem LehrerInnen und RichterInnen aus Gründen der Neutralität im Staatsdienst untersagt. Nur  12,3 Prozent sprechen sich hier für eine Änderung aus. Eine Sonderregelung für Spätis zur Sonntagsöffnung lehnen 53,8 Prozent der Befragten ab, 37,7 Prozent wären dafür. 60,4 Prozent sind gegen eine Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre auch bei Abgeordnetenhauswahlen, 29,2 Prozent stimmten zu.

Eine ausgesprochen knappe Entscheidung gab es dagegen bei der Frage nach einer Liberalisierung der Cannabis-Erwerbs: 43,2 Prozent stimmten zu, 44 Prozent lehnten dies ab. Damit werde diese Frage kein Thema im SPD-Wahlprogramm, so der SPD-Landesvorsitzende

Eine deutliche Mehrheit (82,5 Prozent) findet die Forderung, die Museen für eine begrenzte Zeitspanne ohne Eintrittsgeld besuchen zu können. Unterstützt wird auch der Versuch, mit anonymisierten Bewerbungen für mehr Chancengleichheit zu sorgen. 54,6 Prozent sind dafür, 30,8 Prozent dagegen.

Neben den Antworten auf die zwölf Fragen konnten die Mitglieder die für sie wichtigsten Themen auswählen. Mit 61,45 Prozent lag  hier das Thema Wohnen deutlich vor der Frage nach dem Neutralitätsgebot (32,82 Prozent) und der Inneren Sicherheit (26,99 Prozent).

Ergebnis der Befragung (PDF) (PDF-Dokument, 255.8 KB)

Übersicht über die Presseberichterstattung

Interview mit Jan Stöß im RBB-Inforadio

 

Michael Müller zum 26. Jahrestag des Mauerfalls

 

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat zum 26. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer auf die Bedeutung der Erinnerungskultur hingewiesen. „Gedenkstunden und Erinnerungskultur sind wichtig, um besonders den jüngeren Menschen zu sagen, dass unsere Freiheit und auch der Frieden keine Selbstverständlichkeiten sind, sondern dass sie immer wieder von neuen verteidigt werden müssen, um sie zu bewahren", sagte er. "Wie sehr aktuell diese Einsicht ist, können wir von den vielen Menschen lernen, die in diesen Tagen vor Krieg und Unterdrückung zu uns flüchten.“

Mit Freude habe Berlin am 3. Oktober 25 Jahre Deutsche Einheit gefeiert, so Müller. "Aber wir wissen darum, dass zu diesem glücklichen Tag immer auch die Erinnerung an die Toten und an die Opfer der Berliner Mauer gehört. Die Teilung mit all ihren Folgen war für die Menschen in unserer Stadt und in unserem Land eine bittere Zeit, für viele war es eine Zeit voller Schmerzen und Leiden. Daran zu denken, ist wichtig, gerade wenn wir uns auch an die Freude des Tages erinnern, an dem die Mauer in Berlin wieder offen war. Dieses Ereignis verdanken wir den mutigen Menschen im damaligen Ostteil unserer Stadt und in der ganzen DDR, die hartnäckig und friedlich für Freiheit und Demokratie und gegen Unterdrückung und Diktatur gekämpft haben."

 

Kundgebung für Weltoffenheit

 

Mehrere tausend Menschen kamen am 7. November zu einer Kundgebung für ein weltoffenes Berlin am Brandenburger Tor, zu der Gewerkschaften und alle fünf im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien aufgerufen hatten. Damit werde ein deutliches Zeichen gegen die AfD gesetzt, so der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß.  Deren Anhängern dürften die Straßen und Plätze im Herzen der Stadt nicht überlassen werden. "Wir stehen für ein freies und weltoffenes Berlin", so der SPD-Landesvorsitzende.

 

Senat tagt am 17. November vor Ort in Neukölln - Müller danach auf Bezirksbesuch

Der Senat von Berlin wird seine Sitzung am 17. November 2015 im Rathaus Neukölln abhalten. Es ist nach Marzahn-Hellersdorf, Spandau, Lichtenberg und Treptow-Köpenick der fünfte Bezirk, den Berlins Landesregierung besucht. Nach der regulären Senatssitzung steht ein Gespräch über Konzepte und Problemlagen des Bezirks mit Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey und dem gesamten Bezirksamt auf dem Programm.

Michael Müller wird sich im Anschluss daran auf eine Tour durch den Bezirk begeben. Er wird dabei von der Bezirksbürgermeisterin und Neuköllner Stadträten begleitet. Um 17.00 Uhr wird sich der Regierende Bürgermeister unter dem Motto „Müller vor Ort“ Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen, um zu erfahren, wo sie der Schuh drückt, und gemeinsam mit ihnen über die Politik im Bezirk und im Land Berlin zu diskutieren. Die Veranstaltung findet im BVV-Saal des Rathauses Neukölln statt.

 

 

Landesparteitag am Samstag, 14. November

Am 14. November um 9.30 Uhr lädt die Berliner SPD zu ihrem zweiten Landesparteitag in diesem Jahr in das bcc am Alexanderplatz. Alle Anträge, die bis zum Antragsschluss eingereicht wurden, stehen jetzt online zur Verfügung. Weitere Informationen finden sich auf unserer Seite zum Landesparteitag.

 

Matthias Kollatz-Ahnen: Nächste Schritte für Landesbeteiligung an Berliner Energieunternehmen

Matthias Kollatz-Ahnen
 

In seiner heutigen Sitzung hat der Senat das weitere Vorgehen bei der Beteiligung des Landes an den Berliner Energieunternehmen erörtert. Ziel ist es, bei der kommunalen Gasversorgung eine Mehrheit an der Netzgesellschaft für das Gasnetz Berlin anzustreben. Weiterhin wird eine paritätische Beteiligung mit einem industriellen Partner am Stromnetz favorisiert mit einer verbindlichen Option auf eine Mehrheitsbeteiligung.

Finanzsenator Kollatz-Ahnen wurde mit der Durchführung eines Dialogs mit den Anteilseignern der GASAG AG beauftragt, um die Optionen zur Erreichung dieses Ziels auszuloten. Von Anfang Juni bis Mitte August 2015 wurden jeweils vier Gespräche mit den drei Anteilseignern der GASAG, ENGIE, E.ON und VATTENFALL, durchgeführt und anschließend umfassend evaluiert.

Das Land Berlin will den Berliner Energieversorgungssektor künftig mit zwei industriellen Partnern gestalten. Für Gas ergibt sich aus den Gesprächen eine Präferenz für E.ON als industriellem Partner. Weiterhin soll eine Energiewendeplattform gegründet werden, die die Aktivitäten zur Beförderung der Energiewende vorantreiben, bündeln und koordinieren soll. Die Plattform wird mehrheitlich im Eigentum des Landes Berlin sein. Außerdem sollen die industriellen Partner einbezogen werden. Auch Bürgerprojekte können in die Energiewendeplattform und ihre Aktivitäten einbezogen werden.

„Die jetzt getroffenen Entscheidungen sind das Ergebnis detaillierter Sondierungsgespräche mit den potenziellen industriellen Partnern. Sie ermöglichen es dem Land Berlin, künftig deutlich stärker als bisher die Strukturen, die Preis-, Investitions- und Unternehmenspolitik im kommunalen Energiesektor zu beeinflussen und somit die Energieversorgung nachhaltig zu gestalten. Nur so wird es möglich, dass Berlin seine ehrgeizigen klimapolitischen Ziele umsetzt“, so der Regierende Bürgermeister Michael Müller.

Jan Stöß, Vorsitzender der Berliner SPD, begrüßte die Ergebnisse: „Durch seine kluge Verhandlungsführung hat Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen die Blockade durchbrochen und einen klaren Weg hin zu einer starken öffentlichen Daseinsvorsorge bereitet. Die neu zu gründende Energiewendeplattform macht deutlich, dass das Land Berlin an seinem Ziel festhält die Energiewende in der Hauptstadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern aktiv zu gestalten. Darüber hinaus stellte Kollatz-Ahnen klar, dass beim Thema Energie keine strategischen oder spekulativ‎ erzielten Preise durch das Land Berlin gezahlt werden.“

Im weiteren Verfahren soll jetzt Finanzsenator Kollatz-Ahnen als der für die zentrale Beteiligungsverwaltung des Landes Berlin zuständige Senator die Beteiligung des Landes an den Berliner Energieunternehmen verhandeln. So soll bei der kommunalen Gasversorgung Berlins eine Beteiligung von 51% an der Netzgesellschaft für das Gasnetz Berlin sowie 25,1% an der gemeinsamen Netzbetriebsgesellschaft für die Gasnetze in Berlin und in Brandenburg angestrebt werden. Eine Zerschlagung der Gasag wird ausgeschlossen.

 

Rechtsterrorismus in Deutschland – was folgt vier Jahre nach Selbstenttarnung des „NSU“?

 

Vor genau vier Jahr, wurde der größte Sicherheitsskandal in der Geschichte der BRD bekannt: Der so genannte Nationalsozialistische Untergrund verantwortet, soweit bis heute bekannt, mindestens zehn Morde, einen Mordversuch, zwei Sprengstoffanschläge mit 22 zum Teil lebensgefährlich verletzten Menschen, 15 Überfälle. 14 Jahre lang agierten der „NSU“ und sein Netzwerk unbehelligt von den deutschen Sicherheitsbehörden.

Rechtsterrorismus mitten in Deutschland – was folgt aus den sieben Untersuchungsausschüssen und dem Prozess vor dem OLG München? Diese Frage diskutierten Dr. Mehmet Daimagüler (Anwalt der Nebenklage), Dr. Eva Högl (MdB und Obfrau im 1. „NSU“-Untersuschungsausschusses des Bundestages) sowie Mely Kiyak unter Moderation von Ibrahim Emre (AG Migration und Vielfalt, Xhain). Der Einladung der Landes- und Kreis AG Migration und Vielfalt, sowie der Türkisch-Deutschen-Plattform folgten mehr als 70 Personen.

„Vier Jahre nach dem NSU ist vor dem NSU“ resümierte Daimagüler, der das aktuelle gesellschaftliche Klima mit dem der 1990er Jahre verglich. „Mich verblüfft die Ruhe der Türkei stämmigen Bevölkerung“, schließlich haben sie doch allen Grund besorgte Bürger zu sein, so Daimagüler. Auch Eva Högl pflichtete bei und wies auf die Gefahren durch PEGIDA und AfD hin. Sie ist sich sicher: „Rechtsextremismus wird bis heute verharmlost.“ Und mit Blick auf die Ergebnisse ihres Ausschusses resümiert sie nüchtern: „Die Ermittlungsmethoden haben sich bis heute nicht verändert.“ Ihr Ausschuss habe ohnehin nur einen kleinen Beitrag leisten können, ein wenig Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit der Bundesrepublik zurückzugewinnen. Mely Kiyak hingegen betonte die außerordentliche Leistung des 1. Untersuchungsausschusses. Die Gewissenhaftigkeit, Beharrlichkeit und Überparteilichkeit der Arbeit sei ein einmaliges und besonderes Instrument in einer wehrhaften Demokratie. Kiyak rief dazu auf, an dem zweiten Untersuchungsausschuss des Bundestages teilzunehmen. Hier breite sich der Rechtsstaat, die Eliten der staatlichen Institutionen, vor den Bürgern aus.

Der NSU ist noch immer in seinem Umfang und seinen Taten nicht lückenlos aufgeklärt. Auch unsere Expertinnen und Experten schlossen die Diskussion mit mehr Fragen als Antworten. Wer sich eingehend damit beschäftigt,

entwickelt eine große Skepsis, ob das jemals der Fall sein wird.

Eine Kooperation der Landes AG Migration und Vielfalt, der Kreis AG Friedrichshain-Kreuzberg und der Türkisch-Deutschen Plattform.

 

Flugblatt: Transitzonen sind vom Tisch. Helfen, ordnen, steuern

Keine Haftlager an der Grenze, kein Zaun. Die CSU-Transitzonen sind vom Tisch! Die Parteivorsitzenden der Koalition haben sich stattdessen  auf ein Paket geeinigt,  das Ordnung in die Registrierung bringt und Verfahren beschleunigt.

Und wir haben dafür gesorgt, dass es beim menschlichen Umgang mit den Flüchtlingen bleibt. Die Hilfe wird auf diejenigen konzentriert, die sie am dringendsten benötigen. „Helfen, ordnen, steuern.“ So hat SPD-Chef Sigmar Gabriel die Ziele des Pakets zusammengefasst.

Flugblatt mit Logo (PDF-Dokument, 155.4 KB)

Flugblatt ohne Logo (PDF-Dokument, 146.7 KB)
 

 

Nachwuchs fördern 2016: Kommunal-Akademie

Gesucht werden junge Frauen und junge Männer mit Leidenschaft und Tatkraft für die sozialdemokratische Idee.  Die Kurse der Kommunal-Akademie beginnen am 4. März 2016. Bewerbungsschluss ist der 1. Dezember 2015.

Ausschreibung (PDF-Dokument, 834.2 KB)

 

FA VIII "Soziale Stadt - Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung": Kostensenkung im Wohnungsbau

Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen wird darüber reden, wie die Kosten im Wohnungsbau gesenkt werden können. Dazu sind zwei Referenten eingeladen:  Der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbands Berlin-Brandenburg, Axel Wunschel wird berichten, wie sich aus Sicht der Industrie angesichts angezogener Hochbau-Konjunktur, - gegenüber den 90er Jahren - stark abgeschmolzener Kapazitäten der Bauwirtschaft und steigender Baupreise die Möglichkeiten für kostengünstigeres Bauen darstellen. Der Projektleiter Wohnungsneubau bei ProPotsdam, Helfried Quint wird anhand von Beispielen aus nah und fern erläutern, dass es keine einfachen Rezepte für Kosteneinsparungen im Wohnungsbau gibt, sondern es auf sorgfältige und intelligente Planung und Projektentwicklung ankommt.

Mittwoch, 11. November 2015, 19.00 Uhr, SPD Kreisbüro, Wilhelmstraße 140, 10963 Berlin.

 

Mitgliederoffene Klausur der AG Migration und Vielfalt Berlin

In verschiedenen Workshops u.a. zu den Themen „Staatsbürgerschaft und Wahlrecht“, „Sinti und Roma“ oder auch „Teilhabe: Bildung, Arbeit und Wirtschaft“ werden alle Mitglieder der Berliner SPD herzlich eingeladen mit der AG Migration und Vielfalt in Klausur zu gehen. Das ganz Programm findet Ihr hier (PDF-Dokument, 505.9 KB).

Samstag, 21. November 2015, 13.00 bis 20.00 Uhr, Berliner Zentrale der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, Reinhardstr. 23, 10117 Berlin.
 

 

Jörg Stroedter: BB-Energy Talk zum Endbericht der Enquete-Kommission „Neue Energie für Berlin“

Unter dem Motto Industrie trifft Politik veranstaltet der Berlin-Brandenburg Energy Network e.V.  in Kooperation mit Berlin Partner am 17.11.2015 einen „BB-Energy Talk“ zum Endbericht der Enquete-Kommission „Neue Energie für Berlin – Zukunft der energiewirtschaftlichen Strukturen“, der Mitte November im Abgeordnetenhaus vorgestellt werden soll.

Nach einer Vorstellung des Berichts diskutieren wir diesen mit dem Vorsitzenden der Enquete-Kommission und Vertreter der Regierungsfraktion Jörg Stroedter, Michael Schäfer als Vertreter der größten Oppositionsfraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie Vertretern der Industrie auf einem Podium. Anmeldung unter www.bbenergynetwork.de .

Dienstag, 17. November 2015, 17.30 Uhr, Schankhalle Pfefferberg, Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin.

 

 

SPD Spandau: Seniorenfachtag "Einbruch, Diebstahl, Trickbetrüger - wie sicher sind wir in Spandau?"

Die SPD Spandau lädt wieder ein zu einem Seniorenfachtag. Diesmal steht das Thema Sicherheit für Senioren im Vordergrund. Dazu wird der Leiter der Polizeidirektion 2, Herr Stefan Weis, Direktor beim Polizeipräsidenten, wichtige Informationen und Hinweise geben. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, Fragen zu besprechen. Der SPD-Kreisvorsitzende Raed Saleh übernimmt die Begrüßung und Moderation.

Mittwoch, 25.11.2015, von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr, in der Petrus Gemeinde, Grunewaldstr. 7, 13597 Berlin.

 

SPD Falkplatz-Arnimplatz: Big Data, Big Business?

Was passiert mit meinen Daten? Zahle ich für meine Onlinebestellung nur den angegebenen Preis in Euro und Cent oder auch mit privaten Informationen und Daten? Will meine Krankenkasse mir Fitness- und Bonusprogramme schmackhaft machen, weil ich ihr am Herzen liege - oder werden dadurch „gute“ und „schlechte“ Risiken identifiziert? Wir haben uns inzwischen daran gewöhnt, in sozialen Netzwerken und beim Onlineshopping mehr über uns preiszugeben, als wir dies offline machen würden. Wir teilen unser Mittagessen, unsere Urlaubserinnerungen und unsere Lieblingsbücher. Wir sind für Dienstleister, Netzwerke und Parteien inzwischen aber auch „Profile“ - nicht mehr nur Kunden, Mitglieder oder Wähler. Big Data verrät Parteien, wen wir wählen, Online-Kaufhäusern, was wir kaufen und Verlagen, was wir lesen - oft schon, bevor wir es wissen. Gleichzeitig sind wir skeptisch, was Vorratsdatenspeicherung angeht, misstrauen der digitalen Kompetenz unserer Politiker_innen und wissen nicht, was Geheimdienste und Regierungen über uns wissen. 

Es diskutieren:
- Dr. Martina Franzen, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (https://www.wzb.eu/de/personen/martina-franzen)

- Boris Radke, Head of Corporate Communications, Zalando AG (twitter.com/borisontherun)

- Henning Tillmann, Diplom-Informatiker und Mitglied bei D64, der netzpolitischen Plattform der SPD (twitter.com/henningtillmann)

- Jan Kellermann (Moderation), Gründer und Gesellschafter werk21 GmbH (twitter.com/klrmnn)

Mittwoch, 18. November 2015, „Haus der Sinne“  in der Ystader Str. 10, 10437 Berlin.

 

Senatsverwaltung Bildung: Filmvorführung „Elser“ mit anschließender Diskussion

Während der Jubiläumsrede Hitlers am 8. November 1939 wird ein Mann an der Grenze zur Schweiz wegen des Besitzes verdächtiger Gegenstände festgenommen. Nur Minuten später explodiert im Münchner Bürgerbräukeller unmittelbar hinter dem Rednerpult des „Führers“ eine Bombe und reißt acht Menschen in den Tod. Der Mann ist Georg Elser.

Die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin lädt zur Vorführung „Elser. Er hätte die Welt verändert“ von Oliver Hirschbiegel, 2015, 113 Min. Mit anschließender Diskussion mit Johannes Tuchel, Autor der Biographie: “Georg Elser. Der Hitler-Attentäter“

Anmeldung per Fax (030/280 95 150), per E-Mail (anmeldung@schwarzkopf-stiftung.de), online unter www.schwarzkopf-stiftung.de oder Joachim Merfort, Tel: 9016 2515. E-Mail: joachim.merfort@senbjw.berlin.de zu bestätigen.  Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, dem 11. November 2015, 18.00 Uhr, Kino Central, Rosenthaler Straße 39, 10178 Berlin.

 

ABI I: Gescheitert? Ein künstlerisch-kollaborativen Prozess auf dem Albert-Schweitzer-Platz

Über die Notwendigkeit der Beteiligung junger Menschen an gesellschaftlichen Prozessen scheint heute Konsens zu herrschen. Doch welche Ziele verbergen sich hinter dem Begriff »Jugendpartizipation«? Der Workshop greift den Diskurs neu auf. Mit Inputs von jüngeren und älteren Expert*innen aus Theorie und Praxis wollen wir am Beispiel der Jugendpartizipation in Berlin aktuelle Kontroversen diskutieren und die Vernetzung der Akteur*innen überdenken.

Seminarleitung: Cornelia Seiberl (Psychologin, Trainerin für politische Bildung), Lorenz Schwochow (Sozialwissenschaftler). Beitrag 5 Euro inkl. Verpflegung und Getränke. Anmeldung unter anmeldung@august-bebel-institut.de .

Ausstellung: 9. November bis 3. Dezember 2015. Öffnungszeiten: Di–Fr, 14–18 Uhr, Termine nach Vereinbarung. Di 17. November, 17–21 Uhr: Jugendpartizipation – Im Gefecht der Ziele, August-Bebel-Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin.

 

ABI II: In Schule Gesellschaft verändern

Schüler*innen sind Bürger*innen. Auch sie wollen mit Mut und Wut ihr Umfeld verändern. Welcher Strukturen, Anreize und Ideen bedarf es, um die Schule zu einem Ort gesellschaftlichen Wandels zu machen? Welche Rolle spielt dabei Kunst, Kultur und Kreativität? Was erschwert und begünstigt das Gelingen solcher Projekte? An diesem Abend wollen wir uns diesen Fragen aus der theoretischen und praktischen Perspektive nähern.

Mit: Rahel Puffert (Kulturwissenschaftlerin, Uni Oldenburg) und Bernhard Trieglaff (Lehrer, Albert-Schweitzer-Gymnasium Berlin). Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de .

Donnerstag, 19. November 2015, 19.00 – 21.00 Uhr, August-Bebel-Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin.

 

Bundeskanzler Willy-Brandt-Stiftung: Buchpräsentation zur norwegischen Exilzeitung "Håndslag" mit Manfred Dammeyer

Die Zeitung "Håndslag" wurde im Zweiten Weltkrieg illegal in Stockholm geschrieben und in das von der Wehrmacht besetzte Norwegen geschmuggelt, wo sie eine der wichtigsten freien Informationsquellen war. Neben dem Herausgeber, dem späteren schwedischen Literatur-Nobelpreisträger Eyvind Johnson, und dem norwegischen Journalisten Torolf Elster gehörte Willy Brandt der Redaktion an. Dessen kaum bekannte politische Arbeit im schwedischen Exil hat Prof. Dr. Manfred Dammeyer in seinem Buch erstmals detailliert zusammen­getragen. Link

Eine Anmeldung unter Angabe der Wohnanschrift ist bis zum 12. November erforderlich: info@willy-brandt.de oder Tel. 030 / 787 707-0. Aus Sicherheitsgründen wird der Einlass nur gegen Vorlage eines gültigen Lichtbildausweises gewährt.

Montag, den 16. November, 18.30 Uhr, Felleshus der Nordischen Botschaften, Rauchstraße 1, 10787 Berlin.

 

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus - Fotoausstellungen: Geliebtes Afghanistan

Auf eindrucksvolle Weise dokumentierte die Fotografin Anja Niedringhaus das Leben in Afghanistan in Kriegszeiten, die verschiedenen Kulturen, die Menschen und deren Alltag. Sie liebte dieses Land, die Offenheit mit der man ihr, der Fremden, vor Ort begegnet ist, hat sie immer wieder fasziniert. Eine Ausstellung im Andenken an die Courage und Hingabe der 2014 ermordeten AP-Fotografin.

Es sprechen:

Gisela Kayser, Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. - S.E. Hamid Sidig, Botschafter der I.R. Afghanistan in Berlin - Dr. Andreas Görgen, Leiter der Abteilung für Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt - Dr. Monika Hauser, Gründerin und geschäftsführendes Vorstandsmitglied medica mondiale - Katharina Mouratidi, Geschäftsführerin Gesellschaft für Humanistische Fotografie (GfHF)

Eintritt frei, Ausweis erforderlich, Ausstellung vom 25.11.2015 bis 24.1.2016 - Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr

Die Eröffnung findet statt am Dienstag, den 24. November 2015, um 19.30 Uhr, WILLY-BRANDT-HAUS, Stresemannstr. 28, 10963 Berlin.

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

Termine