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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: - Interview mit Michael Müller - #12 Fragen, mach mit! - Protest gegen AfD-Demo - Termine

Michael Müller: "Wer Grenzen schließen will, verkennt die Realität"

 

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat im Interview mit der Berliner Zeitung vor Schnellschüssen in der Flüchtlingspolitik gewarnt und Realismus angemahnt. "Glaubt jemand ernsthaft, es reicht, einen Schlagbaum runterzulassen, und dann kommt niemand mehr? Und sollen wir, die wir als reiches Land selbst alle Kraft aufbringen müssen, um alle gut unterzubringen, den finanzschwachen Griechen erzählen, nun macht mal schnell eine Erstaufnahmeeinrichtung für hunderttausend Flüchtlinge auf der Insel Kos",  fragte Müller im Interview.

Bei der Flüchtlingsaufnahme in Berlin gebe es schon viele Fortschritte, sagte der Regierende Bürgermeister. "Wir waren wirklich nicht auf alles rechtzeitig vorbereitet, das gehört zur nötigen Selbstkritik. Aber es wurde inzwischen viel geleistet. Wir haben hier zurzeit 35.000 Flüchtlinge, die werden alles in allem gut untergebracht und versorgt mit Angeboten zum Deutschlernen, zur Qualifizierung, zur Integration. Insgesamt werden wir jeden Tag besser", so Müller.

"Wir wissen, dass wir uns in den nächsten Monaten auf viele weitere Flüchtlinge einstellen müssen. Die Aufgabe ist es, dies in einer Partnerschaft zwischen Bund, Ländern und Kommunen so lange gut zu organisieren, bis internationale Maßnahmen greifen. Wir haben auch gar keine Wahl, wie durch manche Debatten suggeriert wird. Die Menschen sind da. Wir wollen und werden sie menschenwürdig behandeln. Das ist humanitäre Politik", erklärte Müller.

Zum vollständigen Interview in der Berliner Zeitung.

 

#12Fragen #Basisvotum: Hintergrundinfos und Zeitplan

 

Die ersten rund 500 Rücksendungen der Fragebögen haben uns im Kurt-Schumacher-Haus erreicht. Das ist ein guter Start. Die zwölf Fragen haben es zum Teil in sich, wenn Vor- und Nachteile von JA und Nein bedacht werden. Deshalb haben wir zu jeder Frage ein Pro und ein Contra oder schlicht etwas zum Hintergrund zusammengestellt. Hier findet Ihr alles zur Mitgliederbefragung.

Macht mit. Bis zum 5. November Eure Antworten auf #12Fragen.

 

Friedlicher Protest gegen AfD-Demos

Die AfD hat für den 7.11.2015 eine bundesweite Großdemo in Berlin angekündigt, um gegen die Asylpolitik der Bundesregierung zu demonstrieren. Bereits am kommenden Samstag möchte sich die  Berliner AfD warmlaufen mit einer Demo vor der CDU-Bundeszentrale.

Wir rufen zu friedlichen Protesten gegen die geplanten AfD-Demos auf
am 24.10.2015, 16 Uhr vor der CDU-Bundeszentrale (Klingelhöferstr. 8)
am 31.10.2015, 16 Uhr vor dem Roten Rathaus
am 7.11.2015, 13 Uhr am Neptunbrunnen.

In Berlin ist kein Platz für die rassistische Hetze der AfD! Berlin ist eine weltoffene Stadt, die Flüchtlinge willkommen heißt. Die AfD versucht mit ihren Demos, die Stimmung zu vergiften, um davon politisch zu profitieren. Sie bereitet so auch den Boden für Gewalttaten, brennende Flüchtlingsunterkünfte, Körperverletzungen und Mordversuche. Die Berliner SPD steht für eine weltoffene und tolerante Gesellschaft ein und für eine humanitäre Flüchtlingspolitik.

 

Matthias Kollatz-Ahnen: Auswirkungen der Asyl- und Flüchtlingspolitik auf den Landeshaushalt

Matthias Kollatz-Ahnen
 

An den Kosten der Bundesländer im Bereich der Asyl- und Flüchtlingspolitik wird sich der Bund künftig stärker beteiligen. „Dank der vorsichtigen Planung bleibt der Doppelhaushalt 2016/2017 auch bei deutlich gestiegenen Flüchtlingszahlen ausgeglichen und solide. Die Einigung mit dem Bund zur Kostenbeteiligung hat deutlich mehr Mittel zur Folge, als im Juli bei Verabschiedung des Haushalts im Senat von uns veranschlagt wurde. Die zusätzlichen Mittel im Umfang von rund 200 Mio. € im Jahr 2016 ermöglichen es, den gestiegenen Kosten aufgrund weiter wachsender Flüchtlingszahlen gerade so zu entsprechen. Es muss aber auch klar sein, dass darüber hinaus keine Mehrausgaben möglich sind. Es bleibt bei einem Haushaltsentwurf ohne Neuverschuldung“, so Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen.

Wichtiges Verhandlungsergebnis aus Sicht Berlins sind die dynamischen Elemente der Vereinbarung zwischen Bund und Ländern. So sieht der Beschluss eine Beteiligung an den Kosten pro Flüchtling und Monat vor. Dies hatte Kollatz-Ahnen schon früh in der Diskussion gefordert, da so der Kostenentwicklung der Flüchtlingszahlen besser entsprochen wird. Der Bund wird sich ab 1. Januar 2016 pro Flüchtling mit 670 € monatlich für einen Zeitraum von fünf Monaten beteiligen. Der Bund geht gegenwärtig von ca. 800.000 Flüchtlingen pro Jahr aus. Berlin rechnet dagegen deutschlandweit mit jährlich einer Million Flüchtlingen. Für das Land Berlin ergibt sich eine Größenordnung von jährlich etwa 50.000 Flüchtlingen.

Weitere Mittel in Höhe von 350 Mio. € bundesweit stellt der Bund für die Betreuung minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge bereit. Hinzu kommen ca. 339 Mio. € bundesweit, die durch den Wegfall des Betreuungsgeldes bis 2018 frei werden. Gegenüber dem Haushaltsentwurf 2016, der bisher von Bundesmitteln in Höhe von 27,5 Mio. € ausgegangen war, ergeben sich Mehreinnahmen von 172,5 Mio. Euro bzw. 204 Mio. € für die laufenden Aufwendungen zur Flüchtlingsunterbringung, wenn man die Zahl von einer Million Flüchtlingen zugrunde legt. Die Finanzverwaltung veranschlagt ca. 600 Mio. € p.a. für laufende Ausgaben; darin sind etwa 80 Prozent für Unterbringung, Ernährung etc. sowie 20 Prozent für ein Basis-Integrationspaket (z.B. Sprachförderung, Integrationslotsen) angesetzt.

Außerdem stellt der Bund ab 2016 jährlich 500 Mio. € zur Unterstützung des sozialen Wohnungsbaus bereit. Auch diese Mittel werden nach Umsatzsteuerschlüssel verteilt (5,5 Prozent für Berlin). Somit ergibt sich ein Volumen von 31,5 Mio. € für das Land Berlin. Aus den aktuellen Fallzahlprognosen resultiert ein Bedarf an rund 50.000 Plätzen zur Unterbringung von Flüchtlingen. Die Erfahrungen in Berlin zeigen, dass sich ein Teil der Flüchtlinge, etwa neun Prozent, selbst mit Wohnraum versorgen kann, z. B. bei Verwandten. Reduziert um diesen Personenkreis bleibt ein Bedarf an 45.500 Unterkünften bestehen. Derzeit stehen Unterkünfte mit etwa 21.500 Plätzen zur Verfügung, sodass also mindestens 24.000 Plätze gebaut werden müssen.

Die erforderlichen Wohn- und Gemeinschaftsunterkünfte sollen schnell und kostensparend gebaut werden, zudem sollen sie sich für eine Nachnutzung eignen. Hierfür bietet sich die modulare Bauweise an, die in der Regel auch die spätere Veränderung von Grundrissen ermöglicht. Für den Neubau als auch für die Herrichtung von Bestandsgebäuden werden voraussichtlich Investitionen im Umfang von 612 Mio. € erforderlich sein.

Schließlich unterrichtete Kollatz-Ahnen den Senat über den Mehrbedarf an Personal. Das erfordert ein jährliches Personalbudget von 25 Mio. €. Bereits in der vergangenen Woche hatte sich die Arbeitsgruppe „Wachsende Stadt“ auf zusätzliche 145 Stellen für die Bezirke verständigt. Es werden voraussichtlich insgesamt 500 Stellen oder Beschäftigungspositionen über das Integrationspaket hinaus erforderlich. Mehr Personal wird es insbesondere in den Bereichen Bildung, Jugend, Soziales, Inneres sowie Arbeit und Integration geben.

 

Vier Standorte der Jugendberufsagentur Berlin eröffnet

In vier Berliner Bezirken wurden am vergangenen Donnerstag regionale Standorte der Jugendberufsagentur Berlin eröffnet. Als zentrales gemeinsames Vorhaben des Landes Berlin und der Bundesagentur für Arbeit soll die Jugendberufsagentur Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Weg in eine Ausbildung ebnen.

Friedrichshain-Kreuzberg, Marzahn-Hellersdorf, Tempelhof-Schöneberg und Spandau haben die ersten Standorte eingerichtet, in denen die Berufsberatung der Agenturen für Arbeit, U25-Teams der Jobcenter und Beraterinnen und Berater der Jugendhilfe und beruflichen Schulen für den Übergang Schule/Beruf unter einem Dach arbeiten. Die Beratung für sozialintegrative Leistungen ist dort ebenfalls eingezogen. Bei der Eröffnung der Jugendberufsagentur in Tempelhof-Schöneberg waren die Senatorinnen Sandra Scheeres und Dilek Kolat, die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles und der Regierende Brügermeister von Berlin Michael Müller zugegen.

In seiner Rede verbucht Michael Müller die Arbeitslosigkeit in Berlin im letzten Jahrzeht halbiert zu haben als großen Erfolg. Aber: "Es schmerzt mich, dass die Arbeitslosigkeit der unter 25-jährigen seit Jahren besonders hoch ist. Aktuell sind über 14.000 junge Menschen unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet. Wir alle sind gefordert, die Kräfte zu bündeln, um etwas gegen diesen Missstand zu tun."

Und Müller weiter: "Mit der Jugendberufsagentur wird nicht alles neu erfunden, denn Angebote gibt es ja in großer Zahl. Aber ein entscheidender Fortschritt wird erreicht: Alle Einrichtungen, die schon heute an der Verbesserung der Chancen von Jugendlichen arbeiten und Hilfen anbieten, bündeln ihre Aktivitäten, rücken räumlich zusammen und sind nun unter einem Dach versammelt: die Agentur für Arbeit, Jobcenter und Jugendhilfe. Sie alle arbeiten eng mit den Schulen zusammen, um die Berufsorientierung zu stärken. Diese Art der Zusammenarbeit ist neu. Und, dass die Schulen einbezogen werden – das ist die Besonderheit der Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin."
Und hier die ganze Rede von Michael Müller im Wortlaut.

 

SPD Parteivorstand beschließt Leitanträge für Bundesparteitag

Der SPD Parteivorstand hat gestern nachfolgende Leitanträge für den Bundesparteitag im Dezember 2015 in Berlin beschlossen.

Zum Nachlesen:
Moderne Familienpolitik weiter denken

Unsere Demokratie stärken - mehr Transparenz, mehr Profil, mehr Mitentscheidung, mehr Wahlbeteiligung! (PDF-Dokument)

Die Arbeitswelt der Zukunft gestalten – Leitlinien einer modernen sozialdemokratischen Arbeitspolitik (PDF-Dokument)

 

Selbst Aktiv: Strategien bis 2020 für die Stadt für alle

Wahlprogramm 2016 Logo
 

"Unser Berlin – Eine Stadt für Alle - Strategien bis 2020".  Unter diesem Motto lädt die AG Selbst Aktiv zu einer Konferenz  mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller und der Bezirksbürgermeisterin von Lichtenberg Birgit Monteiro am kommenden Freitag, 23. Oktober 2015, in der Kiezspinne im Nachbarschaftsheim Orangerie, ein.

Eine Stadt für Alle – das ist seit langem das Ziel des von der SPD geführten Berliner Senats. Eine Stadt, in der alle von Anfang an dazu gehören, egal mit welcher Herkunft, welchem Aussehen, welchem Geschlecht, welcher Religion, welchem Alter, welcher sexuellen Orientierung und unabhängig davon ob jemand mit einer Behinderung lebt.

In Berlin wohnen bereits knapp 600.000 Menschen mit einer Behinderung und es werden in einer alternden Gesellschaft immer mehr. Damit das gleichberechtigte Zusammenleben gelingt und jede und jeder ohne Probleme selbstbestimmt in unserer Stadt wohnen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann, muss Berlin den Weg zu einer inklusiven Stadt konsequent weiter gehen.

Freitag, 23. Oktober 2015, von 16.30 bis 18.30 Uhr (Einlass ab 16.00 Uhr)
Kiezspinne im Nachbarschaftsheim Orangerie, Schulze-Boysen-Str. 38, 10365 Berlin

Anmeldungen erbeten im Formular auf unserer Seite

 

Stellenausschreibung Bundes-SGK – ReferentIn gesucht

Bei der Bundes-SGK ist im Paul-Singer-Haus in Berlin die Stelle einer Referentin / eines Referenten zu besetzen für die Bereiche Sozialpolitik, Gesundheitspolitik, Familien-, Jugend- und Seniorenpolitik, Bildungspolitik, Integrations- und Migrationspolitik sowie Kultur- und Sportpolitik. Weitere Informationen zur Stelle finden sich unter www.bundes-sgk.de. (PDF-Dokument) Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, ihre Unterlagen bis zum 6. November 2015 an die Geschäftsstelle der Bundes-SGK zu senden.

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Einwanderungsgesetz - Erfahrungen in anderen Ländern und Reformbedarf in Deutschland.

Das im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellte Gutachten „Einwanderungsregelungen im Vergleich – Was Deutschland von anderen Ländern lernen kann (PDF-Dokument)“ ist jetzt im Internet nachzulesen. Die Politikwissenschaftler Dr. Uwe Hunger und Sascha Krannich von der Universitär Münster haben darin insbesondere die Punktesysteme in Kanada, Australien, Neuseeland, Großbritannien und Österreich verglichen.
 

 

AG Migration: Neuer Antisemitismus - ein Problem unserer Einwanderungsgesellschaft?

Die AG Migration und Vielfalt Friedrichshain-Kreuzberg und Treptow-Köpenick laden ein das Thema "Neuer Antisemitismus - ein Problem unserer Einwanderungsgesellschaft?" zu diskutieren. Eingeladen sind der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) und ehemalige Wehrbeauftragte der Bundesregierung Reinhold Robbe, die Historikerin Juliane Wetzel, Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität zu Berlin, Martin Niewendick vom Tagesspiegel, sowie Michael Groys vom Vorstand der AG Migration sowie die Vorsitzende Daniel Kaya.
Donnerstag, 22. Oktober 2015, um 19.30 Uhr
SPD Kreisbüro Friedrichshain-Kreuzberg,   Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 140, 10963 Berlin

 

SPD Abt. Schöneber-City: Kiezputz am Viktoria-Luise-Platz

Der Viktoria-Luise-Platz im Norden Schönebergs ist einer der schönsten Plätze im Kiez. Aufgrund der intensiven Nutzung häufen sich jedoch auch die Beschwerden über die Sauberkeit des Platzes. Im Zuge der Nachbarschaftskampagne wird die Abteilung Schöneberg City am kommenden Samstag den Platz gründlich reinigen. Jeder Helfer, jede Helferin ist herzlich willkommen.

Samstag, 24. Oktober 2015, von 11.00 bis 13.00 Uhr
Treffpunkt: Vor Kaiser's, Viktoria-Luise-Platz, 10777 Berlin

 

Franzkiska Becker: Informationsveranstaltung zu Flüchtlingsfragen in Wilmersdorf

Am vergangenen Donnerstag hat die Erstregistrierungsstelle für Asylsuchende in der ehemaligen Landesbank in der Bundesallee in Wilmersdorf eröffnet und ergänzt die Moabiter Standorte. Aus diesem Anlass hat Frankziska Becker den neuen Staatssekretär für Flüchtlingsfragen beim Regierenden Bürgermeister von Berlin, Dieter Glietsch, und den Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, das Mitglied im Abgeordnetenhaus, Ülker Radkziwill, eingeladen, um interessierten Wilmersdorferinnen und Wilmersdorfern sowie ehrenamtlich Helfenden die Möglichkeit zu geben, sich über die neue Flüchtlingssituation in Wilmersdorf zu informieren und auszutauschen.

Dienstag, 27. Oktober 2015, um 19.00 Uhr
Wahlkreisbüro von Franziska Becker, Fechnerstraße 6a, 10707 Berlin

 

SPD Treptow-Köpenick: Vernissage "Mein Kuba - Gesichter und Landschaften"

Fotografien von Siegfried Scheffler, Parl. Staatssekretär a.D., sind vom 28. Oktober an in der Galerie Kunst trifft Politik im SPD Kreisbüro Treptow-Köpenick zu sehen. Zur Eröffnung am 28. Oktober spricht Bezirksbürgermeister Oliver Igel ein Grußwort.

Mittwoch, 28. Oktober 2015, um 18.30 Uhr
SPD Kreisbüro Treptow-Köpenick, Grünauer Str. 8, 12557 Berlin

 

AG Migration & Vielfalt: Rechtsextremer Terror in Deutschland – Was folgt vier Jahre nach Aufdeckung des „NSU“?

Genau vier Jahre nach Bekanntwerden des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ lädt die AG Migration und Vielfalt ein, gemeinsam die parlamentarische, gerichtliche und gesellschaftliche Aufarbeitung zu beleuchten.

Begrüßung:     Sevgi Kalayci, Türkisch-Deutsche Plattform
Einleitung:       Daniela Kaya, Landesvorsitzende AG Migration und Vielfalt, SPD Berlin
Podium:           Dr. Eva Högl, MdB, SPD-Obfrau im 2. Untersuchungsausschuss des Bundestages „Nationalsozialistischer Untergrund“                       
Mely Kiyak, Publizistin, begleitete den 2. Untersuchungsausschuss des Bundestages „Nationalsozialistischer Untergrund“ journalistisch   
Dr. Mehmet Daimagüler, seit 2012 Nebenkläger Vertreter im „NSU“-Prozess, Oberlandesgericht München
Moderation: Ibrahim Emre, Vorsitzender AG Migration und Vielfalt Friedrichshain-Kreuzberg

Mittwoch, 4. November 2015, um 19.30 Uhr
Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

 

August Bebel Institut: Motiviert in die Politik einsteigen - Anregungen für ein erfolgreiches Engagement

Was brauche ich, wenn ich politisch etwas gestalten möchte? Worauf kommt es an, wenn ich mit meinem Anliegen Gehör finden will? Für viele, die sich politisch engagieren wollen, stellen sich die Fragen des Wo und Wie. Unser Workshop gibt Anregungen dazu, wie wir motiviert und realistisch »Politik machen« können. Als GesprächspartnerIn ist ein/e PolitikerIn eingeladen und kann zu seinen/ihren Motiven und Erfahrungen im politischen Werdegang befragt werden.
Leitung: Enrico Troebst (Soziologe)
Samstag,  31. Oktober 2015, von 10.00 bis 17.00 Uhr
August-Bebel-Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Beitrag 10 Euro inkl. Verpflegung | Anmeldung bitte bis zum 26. Oktober per E-Mail.

 

August Bebel Institut: Orte des antifaschistischen Widerstands - Eine Stadtrundfahrt

Wie wird an den Widerstand gegen das NS-Regime 1933-1945 in Berlin erinnert? Die Stadtrundfahrt begibt sich auf die Spurensuche. Sie fragt nach Motiven und Formen des Widerstands, nach seinen politischen Hintergründen, zeigt Vielfalt, Erfolge, Niederlagen und Grenzen. Dabei geht es immer um die Frage: Können wir daraus für antifaschistische Arbeit heute lernen?
Mit: Claudia von Gélieu (Politologin, Frauentouren)

Sonntag,  8. November 2015, von 13.00 bis 16.00 Uhr
Treffpunkt nach Anmeldung
| Beitrag: 5 Euro | Anmeldung bitte bis zum 31. Oktober per E-Mail.

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Metropolen im Wachstum

Metropolen im Wachstum war schon im September Thema in der Friedrich-Ebert-Stiftung: Es ging um den wachsenden Druck auf die großen Städte und die Notwendigkeit, innovative Lösungen zu entwickeln, um das Bevölkerungswachstum für alle verträglich zu organisieren und die Städte lebenswert zu erhalten.

Nun will sich die Friedrich-Ebert-Stiftung ganz konkret auf das Thema Bauen von Sozial- und Flüchtlingswohnungen konzentrieren. Vorgestellt werden kluge Lösungen aus Berlin, Köln und Bremen. Im Anschluss diskutieren

Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt
Thomas Bestgen, Geschäftsführer, UTB Projektmanagement GmbH
Stefan Feldschnieders, Architekt, Feldschnieders + Kister, Bremen
Burkhard Dewey, Architekt, Dewey Muller, Köln

Montag, 2. November 2015, um 19.00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 1, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

Teilnahme bitte anmelden per E-Mail.

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Wohin geht die europäische Gleichstellungspolitik nach 2015?

Dieses Jahr endet die aktuelle „Strategie zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Europäischen Union (EU)“. Fünf Jahre bot sie den europäischen Institutionen, aber auch den EU-Mitgliedsstaaten Orientierung, wie die Lebenschancen von Männern und Frauen anzugleichen seien.

Ein zentraler Punkt der Strategie war die Zielsetzung „Gleiche wirtschaftliche Unabhängigkeit für Frauen und Männer“ möglich zu machen. Aber noch immer sind Frauen durchschnittlich in den EU-Staaten stärker von Armut betroffen als Männer. Noch immer sind ihre Chancen und Verdienstmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt in vielerlei Hinsicht geringer als die ihrer männlichen Kollegen.

Es ist noch viel zu tun, bis die gleiche wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen und Männern erreicht ist. Vor diesem Hintergrund wäre eine neue Gleichstellungsstrategie der EU über 2015 hinaus ein wichtiges Zeichen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt herzlich ein, über die Notwendigkeit und die Inhalte einer neuen Strategie zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der EU zu diskutieren mit

Daniela Bankier, Leiterin des Referats Gleichstellung von Frauen und Männern der Generaldirektion Justiz der Europäischen Kommission
Pernilla Baralt, Staatssekretärin im Ministerium für Kinder, Senioren und Gleichstellung der Geschlechter, Schweden
Elke Ferner, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Deutschland
Evelyn Regner, Mitglied des Europäischen Parlaments (angefragt)

Montag, 12. November 2015, von 17.00 bis 20.00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Konferenzsaal 1, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

Anmeldung bitte per E-Mail bis zum 2. November.

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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