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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: - Hilfe für Flüchtlinge - Gemeinsamer Aufruf - Workshop und Wien-Wahlkampf - Termine

Hilfe für Flüchtlinge

Spendenaufruf für Flüchtlinge in Berlin

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Zeit – Kleidung – Möbel – Geld

Viele in der Berliner SPD engagieren sich neben Beruf und Parteileben ehrenamtlich für geflüchtete Menschen und Asylsuchende in unserer Stadt. Wie nie zuvor erleben wir das Ankommen von Menschen, denen es an allem fehlt: Kleidung, Essen, Unterkunft. Die Berliner Verwaltung stellt sicher, dass hier schnell geholfen werden kann.

Doch braucht es in diesen Zeiten jede helfende Hand und jede gute Tat, um den Menschen vor Ort das Gefühl zu geben, dass sie willkommen sind und, dass sie hier, in unserer Stadt, ein Zuhause und eine Zukunft finden.

Wir möchten Euch bitten, nach Kräften mitzuwirken, zu helfen und zu spenden. Dafür haben wir Euch untenstehend Einrichtungen und Verbände aufgelistet, die vor Ort gute Arbeit leisten und das Deutsche Spendensiegel besitzen. Wir möchten auf dieser Website aber auch eine Übersicht von Projekten anbieten, in denen Ihr Euch engagieren und die Ihr von SozialdemokratIn zu SozialdemokratIn weiterempfehlen könnt. Wir erweitern täglich die Liste an Hilfsmöglichkeiten auf unserer Homepage und weisen in den sozialen Medien darauf hin.

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stehen an der Seite der Hilfesuchenden. Damals, heute und in Zukunft! Dafür möchten wir Euch als Landesverband Berlin sehr herzlich danken.

 

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Flüchtlinge: Gemeinsamer Aufruf und Beschluss des Parteivorstands

Am Wochenende wurde der gemeinsame Aufruf „Für ein demokratisches und offenes Berlin“ aller im Berliner Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien veröffentlicht. Darin wird klar gesagt, dass Angriffe auf Flüchtlinge, Angriffe gegen „unsere freie und demokratische Gesellschaft“ sind. „Als demokratische Parteien stehen wir geschlossen gegen Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingseinrichtungen – sie treffen auch uns. Menschen in Not haben einen Anspruch auf Schutz, auf unsere Hilfe und unsere Solidarität.“ Die Landesvorsitzenden der SPD Berlin, der CDU Berlin, von Bündnis 90/ Die Grünen Berlin, Die Linke Berlin und der Piratenpartei bitten ebenfalls die Berlinerinnen und Berliner, „sich jetzt für Flüchtlinge einzusetzen, zu helfen und Hilfsangebote mit Spenden zu unterstützen. Jede Tat, jede Geste zählt“.

Am Montag fasste der SPD-Parteivorstand den Beschluss „Flüchtlingspolitik in Deutschland“. Darin wird darauf hingewiesen, dass es vielfach die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten waren, die auf die steigenden Flüchtlingszahlen aufmerksam und konkrete Vorschläge dazu gemacht haben, wie die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen besser gelingen kann. Dazu gehören vor allem "die Beschleunigung der Verfahren, die finanzielle Entlastung der Kommunen und der Länder sowie der Ausbau der Integrationspolitik – von der Sprachförderung, der beruflichen Qualifikation bis zum Wohnungsbau“. Es werden konkrete Ziele genannt, so die umfassende, dauerhafte und strukturelle Entlastung der Länder und Kommunen von den Kosten der Flüchtlingsaufnahme. Drei Milliarden werden hierfür veranschlagt und drei Möglichkeiten der Entlastung angeführt. Der vollständige Beschluss

 

Michael Müller: Dank an Flüchtlingshelferinnen und -helfer

 

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, lädt zu den Veranstaltungen im Rahmen des Monats des Engagements September ein.

Müller: „Die Arbeit so vieler Freiwilliger für Menschen in Not, die zu uns kommen, ist ein herausragendes und hochaktuelles Beispiel dafür, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement auch für die Bewältigung drängender Probleme in unserer Stadt ist. Gerade die Hilfe für die Flüchtlinge verdient in diesen Wochen und Monaten unser aller Respekt und unseren Dank.“

Bei der 5. Berliner Engagementwoche steht 2015, dem Europäischen Jahr der internationalen Zusammenarbeit, das Thema „Engagement verbindet – weltweit“ im Mittelpunkt. Am 18. und 19. September steht der „5. Aktionstag für ein schönes Berlin“ auf dem Veranstaltungskalender, eine Initiative von „Wir Berlin“, dem Tagesspiegel und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband. Engen Bezug zur Engagementwoche haben auch Termine wie die Vergabe der Berliner Ehrennadel bereits am heutigen 31. August oder der Festakt zum 70. Jubiläum der Volkssolidarität am 5. September. Im Kontext der Engagementwoche steht ebenso die Verleihung der Franz-von-Mendelssohn-Medaille 2015 am 21. September an sozial engagierte Berliner Betriebe.

Alle Informationen über die mehr als 400 Veranstaltungen der Berliner Engagementwoche insbesondere in den Bezirken und Kiezen finden sich hier.

 

Jan Stöß und Klaus Mindrup zur SPD-Debatte: Blick nach vorn richten

Stöß/Mindrup: Debattenbeitrag in spw
 

„Die SPD muss sich wieder auf ihre innere Stärke besinnen: Links und frei!“ fordern der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß und der Pankower Bundestagsabgeordnete Klaus Mindrup in einem Debattenbeitrag für die Zeitschrift spw, der jetzt unter dem Titel "Nach vorn geht der Blick, nicht zu den falschen Antworten von gestern" erschienen ist.

In ihrem Beitrag setzen sich die Autoren für eine demokratischere und nachhaltige Gesellschaft ein, die wieder soziale Chancen öffne. "In der großen Koalition hat sich die SPD auf den Weg gemacht, Fehler der Agenda 2010 zu korrigieren. Mindestlohn, Mietpreisbremse, Elterngeld Plus, der frühere Rentenzugang, die Verbesserungen der Pflege. Dies alles ist hart erkämpft und nötig, um ArbeitnehmerInnen wieder mehr soziale Sicherheit zu geben. All das reicht aber – wie die Umfragen zeigen – nicht aus, um zukünftig wieder Wahlen zu gewinnen", so die beiden Autoren. Gerade die von der früheren Politik Enttäuschten hätten weiterhin Zweifel, ob der Kurs von Dauer sei. Hier müsse die SPD ihr "Profil als moderne progressive Partei, als Partei der BürgerInnenrechte, bei den Themen digitale Gesellschaft, Gleichstellungspolitik, ökologische Modernisierung, humane Flüchtlingspolitik und einem Freihandel mit sozialen, kulturellen und ökologischen Standards schärfen" – und das aus ihren Grundwerten herleiten.

Zum vollständigen Debattenbeitrag bei spw (PDF-Dokument)

 

Debattenbeitrag zum Thema Bürgerbeteiligung

Unter dem Titel "Die wachsende Stadt miteinander gestalten" haben Andreas Geisel, Andreas Kugler, Bettina König, Clara West, Holger Wuttig und Severin Höhmann ein Papier mit Vorschlägen und Ideen für eine Reform der Bürgerbeteiligungs-Instrumente in Berlin veröffentlicht.

Aus Sicht der Verfasser bedarf es deshalb einer Debatte um Veränderungen in diesem Bereich, damit ein fairer Interessensausgleich und ein gleichberechtigter Zugang aller Berlinerinnen und Berliner zu Beteiligungsverfahren möglich ist. Bürgerbeteiligung ist weit mehr, als nur bei einem Volksentscheid Ja oder Nein sagen zu können. Über die Plebiszite hinaus gibt es viele Beteiligungsinstrumente, die es Menschen ermöglichen, sich in politische Prozesse einzubringen. Sie werden aber häufig nur von bestimmten Bevölkerungsgruppen genutzt und das können wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten nicht hinnehmen.

Die Verfahren müssen daher u.a. mehr an den Lebenrealitäten der zu Beteiligenden ausgerichtet und zusammengeführt werden, aber auch zukünftig zu mehr Verbindlichkeit führen. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Verwaltung und die Bezirksverdnetenversammlungen als Ansprechpartner sowie eine Modernisierung des Petitionsrechts.

Im Papier werden konkrete Vorschläge für Maßnahmen gemacht, mit denen man dies aus Sicht der Verfasser erreichen könnte. Es ist als Diskussionsanstoß gedacht, wie wir mittels moderner Beteiligunsinstrumente in Berlin gemeinsam für ein noch besseres Miteinander ringen können.

Hier der vollständige Text (PDF-Dokument).

 

Berliner SPD gratuliert zum Schulstart

Materialien zur Einschulung
 

Brotdose, Lineal, Buntstifte und die aktuelle Fassung des Schulgesetzes befinden sich in den Tüten, die Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten am 5. September vor den Grundschulen verteilen. Wie jedes Jahr wünscht die Berliner SPD damit einen guten und erfolgreichen Schulstart und informiert die Eltern über die vielfältigen Mitwirkungsmöglichkeiten.

Vieles habe sich in den Schulen geändert, damit Kinder auf neue Herausforderungen vorbereitet werden können, so Bildungssenatorin Sandra Scheeres in ihrem Grußwort für die Schulgesetz-Broschüre. Wichtiges Anliegen für sie: Bestmögliche Förderung und eine optimale Betreuung der Kinder von 6 bis 18 Uhr. 

 

 

SPD Berlin: Workshop zur Smartphonefotografie

„Die beste Kamera ist die, die du dabei hast.“ Unter diesem Motto veranstaltet die SPD Berlin einen Workshop zur Smartphonefotografie.

Gerade im anstehenden Wahlkampf, wollen wir uns von unserer besten Seite zeigen. Auf Internetseiten oder in den Sozialen Medien präsentieren wir die Aktionen unserer Kandidat_Innen und Wahlkämpfer_Innen. Das Handyfoto gehört zum Standartprogramm einer effektiven Onlinekommunikation. Leider sind diese Bilder häufig… naja, sagen wir mal: „geht so“. Eine klasse Wahlkampfaktion sollte im Netz auch ansprechend aussehen. Um uns für diesen Teil des Wahlkampfs vorzubereiten, konnten wir Dennis Eighteen für einen Kompaktworkshop gewinnen.

Dennis Eighteen arbeitet für den SPD Parteivorstand und ist nebenberuflich als Seminarleiter und Fotograf tätig. Er betreibt seit zwei Jahren einen Videoblog zum Thema AmateurLefotografie und die Internetseite D18-Foto.com. Immer wieder widmet er sich gezielt dem Thema „iPhonography“ und hält viele Tipps und Tricks bereit. Dennis hat u.a. bereits die Organisationsberater_Innen der Nachbarschaftskampagne des Parteivorstandes an ihren Smartphonekameras fit gemacht.

Mitmachen kann jede/r mit einem Smartphone (iPhone, Android oder Windows). Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Lust am kreativen Umgang mit der „besten Kamera“ und Neugier reichen völlig aus.

Der Workshop findet statt am
Mittwoch, 7. Oktober 2015, ab 17.00 Uhr
Anmeldungen bitte an vorstand.berlin@spd.de
Kapazität des Kurses: 14 Personen

 

Unterstützung für den Wahlkampf in Wien

Am 11. Oktober 2015 wählt Wien einen neuen Landtag, der gleichzeitig das Gemeindeparlament ist. Unsere Genossinnen und Genossen von der SPÖ wollen die einzigartige Erfolgsgeschichte im „roten Wien“ fortsetzen.

Zur Unterstützung des vorletzten Wahlkampfwochenendes suchen wir Mitglieder der Berliner SPD, die den Wahlkampf vor Ort in Berlin unterstützen möchten. Ihr unterstützt von Freitag, den 2. Oktober bis Sonntag, den 4. Oktober Aktionen vor Ort. Ein Schwerpunkt wird dabei auch die Ansprache der vielen Deutschen sein, die in Wien wohnen. Natürlich bleibt auch etwas Zeit, die Stadt Wien kennen zu lernen.

Der Hinflug erfolgt am Freitag, den 2. Oktober 2015 von Berlin-Tegel ab 14.50 Uhr, der Rückflug am Sonntag, den 4. Oktober 2015 ab 21.00 von Wien nach Tegel (Ankunft 22.15 Uhr).

Die Kosten für den Flug und die Unterbringung in Doppelzimmern werden übernommen. Es wird ein Eigenanteil von 50 Euro erhoben. Dieser kann nicht erstattet werden, falls Du nach verbindlicher Anmeldung doch noch absagen musst.

Verbindliche Anmeldungen bitte an vorstand.berlin@spd.de mit Angabe von Name und Geburtsdatum. Bitte teile uns auch mit, falls Du keine Übernachtung benötigst. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

Gedenkstättenfahrt nach Buchenwald und Weimar

Buchenwald
 

Die Themen Rechtsextremismus und Demokratie stehen im Mittelpunkt einer Gedenkstättenfahrt, die das August Bebel Institut vom Freitag, dem  23. Oktober 2015 bis Sonntag, dem 25. Oktober nach Buchenwald und Weimar anbietet. Bis zum 15. September ist die Anmeldung möglich.

Weimar, die Stadt der deutschen Klassik, ist tolerant und weltoffen. Viele BürgerInnen engagieren sich für Demokratie und setzen sich gegen organisierten Rechtsextremismus zur Wehr – denn u.a. nahm hier der Terror des NSU seinen Ausgang. Und dieses Jahr wurde eine 1. Mai-Kundgebung von Nazis angegriffen.

Vor 70 Jahren wurde Deutschland von der Diktatur der Nationalsozialisten befreit. Nicht befreit ist das Land von rechtsextremen Umtrieben und von dem Problem, wie der Wert eines demokratischen Systems und die Notwendigkeit des Engagements in der Gesellschaft verankert werden kann.

Das August Bebel Institut lädt zur Erkundung einer der bedeutendsten Stätten des NS-Terrors in das ehemalige KZ Buchenwald.  Zugleich soll die Fahrt einen Eindruck  über die aktuelle Situation in Thüringen vermitteln.

Zum geplanten Programm gehören eine Führung durch das ehemalige KZ Buchenwald, ein Empfang und ein Gespräch bei Stefan Wolf, Oberbürgermeister der Stadt Weimar, eine Diskussion mit dem Mobilen Beratungsteam Thüringen und dem Bündnis gegen Rechts Weimar über Rechtsextremismus und demokratisches Engagement in Thüringen.

Im Stadtmuseum Weimar gibt es eine Führung durch die Sonderausstellung „Demokratie aus Weimar. Die Nationalversammlung 1919“.  Alternativ werden zwei politische Stadtführungen durch Weimar angeboten: „Gefeiert und missbraucht - Weimar als Instrument der Politik“ oder “Historische Orte der Wende“.

Als Zusatzangebot kann eine Aufführung von  »Lotte in Weimar« nach Thomas Mann im Theater im Gewölbe  besucht werden (Karten 15,50 oder 20,50 €).

Abfahrt am Freitag, 23. Oktober 2015, 13.00 Uhr. Ankunft am Sonntag, 25. Oktober 2015, 21.00 Uhr. Übernachtung mit Halbpension im Doppelzimmer im Comfort Hotel Weimar. Teilnahmebeitrag max. 150,00 € Einzelzimmerzuschlag 28,00 €. Anmeldung bis 15. September 2015 beim August Bebel Institut per E-Mail.

 

Sandra Scheeres: Strategie für Alphabetisierung und Grundbildung beschlossen

 

Unter dem Motto „Grundbildung fördern - Teilhabe stärken“ hat der Senat heute einen wichtigen Grundstein im Kampf gegen den funktionalen Analphabetismus von Erwachsenen in Berlin gelegt. Die Senatsstrategie hat das Ziel, die Angebote zum Erlernen der Schriftsprache für Erwachsene auszubauen und den Zugang zu staatlichen Dienstleistungen für Menschen, die kaum lesen und schreiben können, zu erleichtern. Außerdem soll die Öffentlichkeit für das Problem des funktionalen Analphabetismus in der Stadt sensibilisiert werden. An der Erarbeitung der Strategie waren sämtliche Senatsressorts, die Berliner Volkshochschulen sowie der Runde Tisch Alphabetisierung und Grundbildung beteiligt.

Mit Hilfe von drei Leitaktionen und 31 Einzelmaßnahmen sollen die Lese- und Schreibkompetenzen von Erwachsenen verbessert und soll ihre Teilhabe an staatlichen und gesellschaftlichen Angeboten gestärkt werden. Der Senat wird das Angebot an Alphabetisierungskursen deutlich ausbauen. Hierfür stehen in den kommenden acht Jahren rd. 11 Mio. € aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus Landesmitteln zur Verfügung. Außerdem ist die Einführung eines Alpha-Siegels geplant, das an Unternehmen, Verwaltungen und Nichtregierungsorganisationen vergeben wird, die mit Grundbildungsdefiziten bei Kunden und in der eigenen Belegschaft kompetent und sensibel umgehen. Das Alpha-Siegel soll Betroffene ermuntern, Rat und Unterstützung einzuholen, und ein Signal an die Öffentlichkeit senden, dass funktionaler Analphabetismus bei Erwachsenen häufiger vorkommt als allgemein vermutet wird.

Laut der leo. - Level-One Studie der Universität Hamburg aus dem Jahr 2011 können rd. 14 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland nur unzureichend lesen und schreiben. In Berlin schätzt man die Zahl der erwachsenen sogenannten funktionalen Analphabeten auf mindestens 320.000 (rd. 14 Prozent der erwachsenen Bevölkerung Berlins).

 

Bewerbungsfrist für USA-Stipendium noch bis zum 11. September

Für das Programmjahr 2016/2017 vergibt der Deutsche Bundestag im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) wieder Stipendien für ein Austauschjahr in den USA. Noch bis zum 11. September können sich Schülerinnen, Schüler sowie junge Berufstätige dafür bewerben. Die Jugendlichen müssen zum Zeitpunkt der Ausreise (Stichtag: 31. Juli 2016) mindestens 15 und dürfen höchstens 17 Jahre alt sein. Bei jungen Berufstätigen gilt die Altersgrenze bis 24 Jahren.

Das PPP ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestages und des US-Kongress unter Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten. Das PPP-Stipendium umfasst die Reise-, Programm- sowie notwendige Versicherungskosten. Die Stipendiaten leben in amerikanischen Gastfamilien.

Weitere Informationen sowie die Online-Bewerbung stellt der Deutsche Bundestag im Internet zur Verfügung.

 

AG 60plus bei der Seniorenwoche

Mit einem Stand auf dem Infomarkt zur Seniorenwoche am Breitscheidplatz informiert die AG 60 plus am 5. September über ihre Arbeit und die Ziele der SPD. Zwischen 9.30 und 17.00 Uhr geben Initiativen und Verbände an 160 Ständen einen Einblick in die ehrenamtliche Arbeit.

Auf der Seniorenwoche könnten viele Möglichkeiten des Engagements kennengelernt und erste Kontakte zu potentiellen Mitstreiterinnen und Mitstreitern geknüpft werden, so der Regierende Bürgermeister Michael Müller, der die Seniorenwoche um 10 Uhr eröffnet.

Sommerfeste, Sportveranstaltungen, Kulturangebote, gemeinsame Spaziergänge, Beratungen, PC-Kurse und Vorträge: Rund 400 Veranstaltungen finden im Rahmen der vom Arbeitskreis Berliner Senioren organisierten 41. Berliner Seniorenwoche in den Berliner Bezirken statt. Auch die Mitwirkungsmöglichkeiten in den Seniorenvertretungen sind ein Thema. Am 17. September gibt es zum Thema „Ehrenamt stärken“ eine öffentliche Podiumsdiskussion (14 bis 17 Uhr, Käte-Tresenreuter-Haus, Humboldtstr. 12, 14193 Berlin-Grunewald). Für die SPD nimmt die senioren- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Ülker Radziwill teil. 

 

Fraktion vor Ort: TTIP – Chancen und Risiken

Welche Auswirkungen hat das Freihandelsabkommen auf die Standards der sozialen Marktwirtschaft?

Die Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit den USA (TTIP) und mit Kanada (CETA) sind für viele Menschen in Deutschland und Europa ein wichtiges Thema, das äußerst kontrovers diskutiert wird.

Freihandelsabkommen bieten für ein exportorientiertes Land wie Deutschland grundsätzlich die Chance, durch den Abbau von Handelsbarrieren und den erleichterten Marktzugang für Unternehmen Wachstums- und Beschäftigungsimpulse zu setzen. Zudem könnte gerade ein Abkommen zwischen den zwei größten Handelsräumen Europa und den USA die Möglichkeit eröffnen, globale Standards für nachhaltiges Wirtschaften zu setzen.

Allerdings haben viele Bürgerinnen und Bürger, Verbände und Organisationen gegenüber TTIP und CETA erhebliche Vorbehalte. Sie beklagen die mangelnde Transparenz der Verhandlungen. Und sie befürchten, dass Arbeitnehmerrechte, Verbraucher- und Umweltstandards sowie Regelungen im Bereich der Kultur und Daseinsvorsorge aufgeweicht und rechtsstaatliche Verfahren und Prinzipien durch Regelungen zum Investorenschutz eingeschränkt werden könnten.

Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Fritz Felgentreu lädt ein, die Auswirkungen des Freihandelsabkommens auf die Standards der sozialen Marktwirtschaft zu diskuteren mit seinen Gästen

Hubertus Heil, MdB
Dr. Konrad Klingenburg, IG Metall, Leiter des Hauptstadtbüros
Felix Neugart, DIHK, Bereichsleiter Außenwirtschaftspolitik
Moderation: Ulrike Sommer, Journalistin

Mittwoch, 9. September 2015, von 20.15 bis 22.00 Uhr
Otto-Hahn-Schule, Aula, Buschkrugallee 63, 12359 Berlin

 

Fraktion vor Ort: Anziehungspunkt Großstadt - Zukunft der Großstädte

Berlin wächst. Dieses Wachstum bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich, egal ob Gesundheit, öffentlicher Nahverkehr, Schulen oder Wohnungsbau, jedes Politikfeld ist betroffen. Im Rahmen der Reihe "Fraktion vor Ort" diskutiert Klaus Mindrup mit seinen Gästen Olaf Scholz, dem Ersten Bürgermeister Hamburgs, Michael Groß, MdB & baupolitischer Sprecher der SPD Bundestagsfraktion, Dr. Jan Stöß, Landesvorsitzender der SPD Berlin und Vorsitzender der Metropolkommission der SPD, Prof. Dr. Engelbert Lütke–Daldrup, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, die Zukunft der Großstädte.

Donnerstag, 10. September 2015, um 15.30 Uhr
Roadrunners Club, Haus E, Saarbrücker Straße 24, 10405 Berlin
Bitte anmelden per E-Mail oder telefonisch 030 277 – 74838

 

SPD Wedding: Weddinger Sommerfest am 11. September

Die SPD im Wedding lädt in Zusammenarbeit mit der SV Nord Wedding am Freitag, 11. September zum "Weddinger Sommerfest" ein. Ab 16:30 Uhr erwartet die Besucher auf der Terrasse des Vereinsheims in der Kühnemannstr. 52-70 (direkt an der Panke) ein buntes Programm mit Musik und Talkrunden, die die Situation der Sportvereine und den Breitensport im Bezirk in den Mittelpunkt stellen. Für das leibliche Wohl ist auf Weddinger Preisniveau gesorgt.

Als Gesprächspartner aus der Politik haben z.B. bereits die Bundestagsabgeordnete Eva Högl, der Fraktionsvorsitzende Raed Saleh, der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß, Parlamentspräsident Ralf Wieland, die Vorsitzende des Sportausschusses im Abgeordnetenhaus, Karin Halsch, Bezirksbürgermeister Christian Hanke sowie Bezirksstadträtin Sabine Smentek zugesagt.

Der Abgeordnete Daniel Buchholz stellt mit seiner Show "Elvis, Sinatra & Friends" eindrucksvoll unter Beweis, dass Politiker nicht nur reden können.

Freitag, 11. September 215, ab 16.30 Uhr
SV Nord Wedding, Terrasse des Vereinsheims, Kühnemannstr. 52-70, 13409 Berlin

 

August-Bebel-Institut: Die Rote Insel mit Lebers Kohlenhandlung - Ein Stadtrundgang zu Arbeitermilieu und Widerstand

Das Areal zwischen den Gleisanlagen der Nord-Süd-Bahn S2, der Wannseebahn S1 und der Ringbahn wird landläufig als »Insel« bzw. seiner historischen Eigenschaft eines proletarischen Wohnquartiers wegen als »Rote Insel« bezeichnet. Die Weltgeschichte von 100 Jahren ist hier wie in einem Brennspiegel verdichtet: Militär- und Eisenbahn¬geschichte, Industrieansiedlung und Massenwohnungsbau, die Politik der großen und kleinen Leute, Arbeiter*innenbewegung, Faschismus und Widerstand haben Spuren in der Lokalgeschichte hinterlassen.

Stadtrundgang mit Andreas Bräutigam, Gisela Wenzel und Ruth Zantow (Berliner Geschichtswerkstatt e.V.)
Samstag, 5. September 2015, von 15.00 bis 17.30 Uhr
Beitrag 5 Euro, der Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekanntgegeben
Anmeldung bitte per E-Mail an das August Bebel Institut

 

August Bebel Institut: Kultur–Stadt–Politik: Berlin und sein Stadtschloss

Das August Bebel Institut lädt zur Diskussion über die künftige Nutzung des Stadtschlosses in Mitte.

In vier Jahren wird im wiederaufgebauten Berliner Stadtschloss das Humboldt-Forum eröffnet. Das kulturelle Großprojekt will mit den Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst »die Welt in der Mitte Berlins beherbergen«. Eine Ausstellung »Welt.Stadt.Berlin« soll zudem auf 4000 qm »interaktiv erlebbar machen, was Berlin zur Weltstadt werden ließ«. Wie lassen sich diese neueren Entwicklungen im Kontext der bisherigen Planung verstehen? Ds August Bebel Institut will den stadt- und kulturpolitischen Diskurs sowie den Planungsprozess nachvollziehen und kritisch diskutieren und fragen: Wie soll Berlin seine 4000 qm im Schloss nutzen?

Referenten: Friedrich von Bose, Europäischer Ethnologe und Museologe, Planungsstab Stadtmuseum Stuttgart, anschließend Gespräch mit Herbert Wiesner, AG Humboldt-Forum der Stiftung Zukunft Berlin, Literaturkritiker, Leiter des Literaturhauses Berlin 1985-2003, Generalsekretär des PEN-Zentrums Deutschland 2009-2013.

Anmeldung erbeten unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de

 

August-Bebel-Institut: Schwierige Gespräche führen im Ehrenamtt

»Menschen, die miteinander zu schaffen haben, machen einander zu schaffen« (Schulz von Thun). Das gilt auch für jene, die sich ehrenamtlich im politischen, sozialen oder ökologischen Bereich engagieren. Immer wieder geht es dann darum, schwierige Gespräche zu führen. Der Umgang mit persönlichen Erfahrungen, emotionalen Befindlichkeiten, widerstrebenden Ansichten und unterschiedlichen Erwartungen gehört zum Alltag aller Ehrenamtlichen. Wie führt man solche Gespräche, ohne sich wertvolle Zeit stehlen zu lassen? Wie kann ich auf mein Gegenüber eingehen und den Bezug zum Engagement nicht verlieren?

Seminarleitung: Alexandra Kramm (Politikwissenschaftlerin und Coach)
Dienstag, 8. September 2015, von 17.30 bis 21.30 Uhr
August Bebel Institut, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

Beitrag 10 Euro inkl. Verpflegung und Getränken | Anmeldung erbeten per E-Mail.

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Eminent Lecture Gelingt Italiens „Wende zum Guten“?

Die Entschlusskraft, mit der Matteo Renzi im Dezember 2013 zuerst den Parteivorsitz der Partito Democratico (PD) übernahm, um dann im Februar 2014 seinen Vorgänger Enrico Letta als Ministerpräsidenten von Italien abzulösen, sollte auch zum Markenzeichen seiner ersten Regierungsmonate werden.

Angetreten, um in Italien eine „Wende zum Guten“ zu bewirken, brachte „der Verschrotter“, wie Matteo Renzi sich selbst nennt, mit umfassenden Reformvorhaben viel frischen Wind in die Politiklandschaft und sagte Parteienklüngel, Selbstbereicherung und Korruption den Kampf an.

Doch die Folgen der Sparpolitik und einer rezessiven Wirtschaftsentwicklung kratzen an seinen – noch immer sehr hohen Popularitätswerten.

Ettore Rosato, Fraktionsvorsitzender der italienischen Partito Democratico (PD) zieht eine Bilanz der ersten 500 Tage der Regierung Renzi.
Montag, 7. September 2015, um 17.30 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin
Anmeldung telefonisch 030-26 935 7716

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Von Repression zu Regulierung - Eckpunkte einer sozialdemokratischen Drogenpolitik

„Cannabis legalisieren!“ Kein Tag vergeht derzeit, an dem sich nicht weitere Politiker_innen und Expert_innen öffentlich dieser Forderung anschließen. „Nicht noch eine Droge freigeben!“ tönt das erwartbare Echo der Gegner_innen. Weltweit wächst derweil der Ruf nach einer alternativen Drogenpolitik angesichts des Scheiterns der Prohibition. In Deutschland läuft die Debatte quer durch die politischen Lager.
Vor dem Hintergrund der Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis ging der „Arbeitskreis Drogenpolitik“ in den vergangenen Monaten der Frage nach: Wie müsste eine sozialdemokratische Drogenpolitik aussehen? Die Ergebnisse stehen nun zur Debatte.
Die  Friedrich-Ebert-Stiftung lädt ein zur öffentlichen Podiumsdiskussion „Von Repression zu Regulierung - Eckpunkte einer sozialdemokratischen Drogenpolitik“.
Mittwoch, 9. September 2015, von 18.30 bis 20.15 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin.

Das Programm gibt es hier (PDF-Dokument). Bitte anmelden bis zum 2.9.2015 über das Online-Anmeldeformular oder per E-Mail.
 

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Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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