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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: 2. Programmkonferenz - Debatte Digitale Mitmachpartei - Stellenausschreibung - Termine

Der Dienstagsbrief geht in die Sommerpause. Den nächsten Dienstagsbrief gibt es am 1. September.

Wir wünschen Euch einen schönen Sommer.

Die Dienstagsbrief-Redaktion

Programmdebatte: "Soziales Berlin. Sicheres Berlin."

Programmkonferenz 2 Soziales
 

Die Berliner SPD hat auf ihrer 2. Programmkonferenz die Debatte um ihr Wahlprogramm 2016 fortgesetzt. Gut 150 Mitglieder diskutierten über das Thema "Soziales Berlin. Sicheres Berlin". Die thematische Verknüpfung von innerer und sozialer Sicherheit gehöre für die SPD zusammen, so der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß in seiner Begrüßungsrede. Dies sei ebenso Markenzeichen der SPD wie die feste Überzeugung, dass im öffentlichen Raum nicht das Recht des Stärkeren herrschen dürfe. Jan Stöß forderte eine noch engere Zusammenarbeit von Bundes- und Berliner Polizei sowie eine Politik der stärkeren Präsenz im öffentlichen Raum. Die dafür notwendigen Voraussetzungen würden in den Panels der Konferenz diskutiert.

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius wandte sich in seinem Statement gegen eine ideologische Sichtweise in der Sicherheitspolitik. Sicherheit sei ein wesentlicher Teil von Freiheit, so Pistorius. In der öffentlichen Debatte gebe es auf der einen Seite die, die härtere Strafen und alles an Rechten für die Polizei fordern, auf der anderen Seite gebe es die, die alles ablehnen. Dazwischen müsse sozialdemokratische Sicherheitspolitik definiert werden. Den Gegensatz von Freiheit und Sicherheit nannte er „konstruiert“. Jedes Grundrecht unterliege in der Abwägung gegenüber anderen Grundrechten auch Einschränkungen. Wichtig sei das richtige Maß. „Sozialdemokratische Innenpolitik als Sicherheitspolitik hat nicht den Staat im Blick, sondern stellt den Menschen in den Mittelpunkt“, so Pistorius.

Mehr Prävention forderte Pistorius mit Blick auf die Einbruchszahlen. 40 Prozent der Einbrüche scheitern im Versuchsstadium, weil Türen oder Fenster zu gut gesichert seien. Um diese Quote zu erhöhen, müsse das Beratungsangebot ausgebaut werden. In den Niederlanden, so Pistorius, seien bei Neubauten bereits Standards in der Wohnungssicherung vorgeschrieben. Der niedersächsische Innenminister warb zudem für eine neue Gesprächskultur innerhalb der Sicherheitsbehörden, wie er sie nach der Amtsübernahme eingeführt hatte. Im offenen Dialog könnten gemeinsam die besten Lösungen entwickelt werden.

Viele Ideen kamen in den drei Panels zusammen. Diskutiert wurde über die Sicherheit im öffentlichen Raum, über soziale Infrastruktur in der wachsenden Stadt und eine bürgernahe und leistungsstarke öffentliche Verwaltung. Die eingebrachten Ideen und Thesen konnten von den Mitgliedern, darunter etliche aus dem Polizei- und Feuerwehrdienst, aus der Sozialarbeit und der Justiz, zum Schluss bewertet werden. Die meiste Zustimmung fand die These: „Wir verstärken den Schutz der Berlinerinnen und Berliner vor sozialem Abstieg.“

 

Debatte: Ulrike Sommer zur "Digtalen Mitmachpartei"

Der SPD-Parteivorstand hat ein Diskussionspapier zur "Digtalen Mitmachpartei" vorgelegt, in dem neue Beteiligungsmöglichkeiten und Tools zur digitalen Parteiarbeit vorgestellt werden. In der Wochenzeitung "Berliner Stimme" des SPD-Landesverbandes setzt sich Landeskassiererin Ulrike Sommer kritisch mit den Ideen auseinander. Insbesondere der Vorschlag zur Online-Petition ist ihrer Ansicht nach überarbeitungsbedürftig, um eine interessengeleitete Einflussnahme von außen zu verhindern. Die Berliner Stimme setzt die Debatte fort: Beiträge und auch kurze Statements sind willkommen. Bitte per Mail an berliner.stimme@spd.de

Das Diskussionspapier des SPD-Parteivorstandes (PDF-Dokument) (PDF)

Debatte: Ulrike Sommers Beitrag in der Berliner Stimme (PDF-Dokument) (PDF) 

Die gesamte Ausgabe der Berliner Stimme zum Download: www.berliner-stimme.de

 

Michael Müller: Leistungsfähigen öffentlichen Dienst sichern

 

Bis 2021 werden rund 27.000 Beschäftigte altersbedingt ausscheiden. Darüber hinaus wachsen die Aufgaben der Verwaltung qualitativ und quantitativ u.a. durch die demografische Entwicklung. Berlin muss bis 2021 den sich daraus ergebenden hohen Personalbedarf decken, um einen nachhaltigen, leistungs- und qualitätsorientierten öffentlichen Dienst sicherzustellen. Dazu hat der Senat auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller, Finanzsenators Matthias Kollatz-Ahnen und Innensenators Frank Henkel sein Personalbedarfskonzept im Zusammenhang mit dem Entwurf zum Doppelhaushalt 2016/2017 beschlossen.

Das Personalkonzept des Senats umfasst einzelne Maßnahmen zur Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, z. B. durch verbesserte Übernahmechancen für Nachwuchskräfte, Erhöhung von Ausbildungsplätzen für Auszubildende und beamtete Nachwuchskräfte und Verbesserung des „e-Recruiting“. Ebenso wird die Aus- und Weiterbildung von Nachwuchs- und Fachkräften gefördert sowie Quereinsteigern in Mangelberufen der Zugang erleichtert. Wissen und Erfahrung der Beschäftigten werden durch einen organisierten Wissenstransfer gesichert. Darüber hinaus wird der Senat die Wiedereinführung des sogenannten Verwendungsaufstiegs oder eines vergleichbaren Instruments prüfen.

Michael Müller: „Der Berliner Senat sichert mit den vorgesehenen Maßnahmen zur Reorganisation der Verwaltung und zur Personalentwicklung die Grundlagen für einen leistungsfähigen öffentlichen Dienst in der wachsenden Stadt Berlin.“ Der Senat geht davon aus, dass unter Berücksichtigung der geplanten und umzusetzenden strukturellen Einsparungen im Bereich der allgemeinen Verwaltung der Personalbestand im Jahr 2018 ungefähr die Größenordnung von 109.000 Vollzeitstellen haben wird. Durch Altersausscheiden frei werdende Stellen sowie die im Haushalt 2016/2017 beschlossenen neuen Stellen sollen dauerhaft nachbesetzt werden.

Erkennbar stellt der demografische Wandel insbesondere in den fachspezifischen Bereichen, wie im öffentlichen Gesundheitsdienst und im Bereich Bauen, Planen und Vermessen mit Ausscheidensquoten von jeweils über 30 %, bis zum Ende des Jahres 2021 das Land Berlin vor besondere Herausforderungen. Ebenso ist vor allem im Schulbereich, der Sicherheit, des Justizvollzugs und der Finanzämter, aber auch bei bürgernahen Diensten der Berliner Bezirke mit einem Mehrbedarf aufgrund der „Wachsenden Stadt“ zu rechnen. Der Mehrbedarf für die Hauptverwaltungen beträgt rund 3.400 und für die Bezirke rund 300 Vollzeitstellen.

 

Andreas Geisel: Städtebauförderung für fünf weitere Gebiete

 

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, fünf Fördergebiete im Programm „Aktive Zentren“ und im Städtebaulichen Denkmalschutz festgelegt. Das Programm „Aktive Zentren“ soll die Entwicklung der Gebiete Residenzstraße in Reinickendorf, der Dörpfeldstraße in Treptow-Köpenick und der Bahnhofstraße in Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Lichtenrade, unterstützen. Die Altstadt Spandau und die Karl-Marx-Allee in Mitte sollen wegen der baukulturellen Bedeutung im Städtebaulichen Denkmalschutz gefördert werden.

Senator Geisel: „Berlin wächst - und damit wachsen auch die wirtschaftlichen, sozialen und baulichen Herausforderungen. Ich finde es gut und richtig, dass das Mehr an Städtebauförderung neuen Quartieren zugutekommt. Das ist wichtig für eine kinder- und familiengerechte Stadt, wie ich sie mir vorstelle. Dazu gehört auch die nachhaltige Entwicklung bezirklicher Zentren und Geschäftsstraßen inmitten wachsender Wohngebiete. Städtebauförderung heißt immer auch Dialog mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements.“

Aus Fördermitteln des Programms sollen die geförderten Zentren zu Identifikationsorten mit vielfältigen Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Versorgungsangeboten entwickelt werden. Mit dem Ziel, ein hohes Maß an sozialer Integration sowie ein lebendiges Kulturleben mit attraktiven öffentlichen Räumen zu schaffen.

 

Sandra Scheeres: Hilfe für Opfer sexuellen Missbrauchs in Einrichtungen des Landes Berlins

 

Mit dem heutigen Beschluss des Senats zum ergänzenden Hilfesystem für Opfer sexuellen Kindesmissbrauchs in seinen Institutionen (Schulen, Krankenhäuser, Kitas u.ä.) nimmt das Land Berlin seine Verantwortung als Arbeitgeber wahr. Das Hilfesystem leistet Unterstützung für diejenigen Opfer, die aus den Regelsystemen des Gesundheits- und Sozialwesens keine adäquaten Hilfen mehr erhalten können.

Der von der Bundesregierung in 2010 eingesetzte Runde Tisch kommt in seinem Abschlussbericht zu dem Schluss, dass die von sexueller Gewalt Betroffenen häufig auch nach vielen Jahren noch erheblich unter Folgeschäden leiden, insbesondere weil angemessene Hilfen im Regelsystem nicht zur Verfügung stehen. Es wird die Notwendigkeit der Aufgabenwahrnehmung aller Verantwortungsträger hervorgehoben und die Schaffung eines ergänzenden Hilfesystems vorgeschlagen.

Antragsberechtigt sind Betroffene, die als Kinder oder Jugendliche in Institutionen des Landes Berlin sexuell missbraucht wurden, also zum Tatzeitpunkt minderjährig waren und die Tat vor dem in 2013 verabschiedeten Opferentschädigungsgesetz liegt. Ein Rechtsanspruch auf die Hilfen gibt es nicht, die möglichen Leistungen werden in jedem Einzelfall geprüft.

Anträge können bis zum 30. August 2016 bei der Geschäftsstelle Fonds Sexueller Missbrauch und der Clearingstelle beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gestellt werden. Das Land Berlin übernimmt die Prüfung der Arbeitgeberverantwortung. In der für Jugend zuständigen Senatsverwaltung wird eine Koordinierungsstelle eingerichtet, die in enger Zusammenarbeit mit den Gremien im BMFSFJ das Projekt umsetzen wird. Zusätzlich werden Angebote durch Sozialpädagoginnen und -pädagogen sowie Psychologinnen und Psychologen bei Beratungsstellen geschaffen, die den Betroffenen im Prozess bis zur Hilfegewährung zur Seite stehen.

 

Sylvia-Yvonne Kaufmann: "Klare Absage an private Schiedsstellen"

 

Die klare Absage an private Schiedsstellen durch das Europäische Parlament ist von der Berliner SPD-Europaabgeordneten Sylvia-Yvonne Kaufmann begrüßt worden. In einer in Straßburg verabschiedeten Resolution hat das Parlament der Europäischen Kommission jetzt klare Leitlinien für die weiteren TTIP-Verhandlungen mit auf den Weg gegeben.

Ein auf sozialdemokratische Initiative eingebrachter Änderungsantrag, der klarstellt, dass das so genannte ISDS (Investor-state dispute settlement), also private Schiedsstellen zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten, durch ein öffentliches und transparentes System zum Schutz von Investitionen ersetzt werden soll, fand eine deutliche Mehrheit unter den Europaabgeordneten.

„Wir haben privaten Schiedsstellen eine klare Absage erteilt. Das Europäische Parlament hat sich heute gegen ISDS und für öffentlich ernannte, unabhängige Richter, die in öffentlichen Verfahren über Streitfälle entscheiden, ausgesprochen. Dies gilt nicht nur für TTIP, sondern auch alle weiteren künftigen Handelsabkommen. Ohne Nachbesserung ist damit auch CETA, das Handelsabkommen mit Kanada, für mich nicht zustimmungsfähig“, kommentierte die Berliner SPD-Europaabgeordnete Sylvia-Yvonne Kaufmann das Abstimmungsergebnis.

Neben der Absage an ISDS enthält die Resolution noch weitere wichtige Forderungen, an deren Erfüllung die Sozialdemokratin ihre letztendliche Zustimmung zu einem Handelsabkommen mit den USA koppelt. „Die Messlatte für eine eventuelle Zustimmung zu TTIP liegt nun sehr hoch. Weitreichende Arbeitnehmerrechte entsprechend der ILOKernarbeitsnormen, keine Kompromisse bei Lebensmittel-, Umwelt- oder sonstigen Standards in der EU und keine Abstriche bei der öffentlichen Daseinsvorsorge durch TTIP sind nur drei Punkte, die für uns nicht verhandelbar sind“, so die Sozialdemokratin.

Die Europaabgeordneten haben sich in der Resolution auch für mehr Transparenz in den weiteren Verhandlungen ausgesprochen. „Nur durch Transparenz und eine offene Debatte kann letztendlich Vertrauen in der Öffentlichkeit entstehen, das bei einem Abkommen dieser Größenordnung enorm wichtig ist. Die Verhandlungspartner müssen jetzt liefern und die Öffentlichkeit über den Stand der Verhandlungen regelmäßig unterrichten“, fordert Sylvia-Yvonne Kaufmann.

 

Sorgentelefon

Am 15. Juli 2015 gibt es für alle Schülerinnen und Schüler Zeugnisse. Wenn die Noten nicht den Erwartungen entsprechen sollten, ist es wichtig, dass Eltern, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler gemeinsam die Ursachen ergründen, um gezielt Hilfestellung zu leisten. Zu strafen oder zu schimpfen ist hier wenig hilfreich. Tipps und Hinweise geben die Expertinnen und Experten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. In bewährter Weise stehen am
Mittwoch, 15. Juli 2015, in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Beratung der Eltern, Schülerinnen und Schüler, zur Verfügung.

Bereich Grundschulen - Frau Dagmar Wilde - Tel.: 90227-5837

Bereich Sonderpädagogische Förderzentren - Herr Klaus Jürgen Heuel - Tel.: 90227-5834

Bereich Integrierte Sekundarschulen - Frau Angela Knäringer - Tel.: 90227-5235

Bereich Gemeinschaftsschulen - Frau Monika Buttgereit - Tel.: 90227-6028

Bereich Gymnasien - Frau Corinna Wesche - Tel.: 90227-5839

Bereich Berufliche Schulen - Herr Eberhard Rau - Tel.: 90227-6098

 

Stellenausschreibung: SPD Spandau sucht Mitarbeiter/in für die Öffentlichkeitsarbeit

Die SPD Spandau sucht zum 1. September 2015 eine/einen Mitarbeiter/in für die Öffentlichkeitsarbeit. Die Stelle ist befristet bis zum 30. September 2016 und als Teilzeitbeschäftigung mit 100 Stunden im Monat ausgeschrieben. Bewerbungen können bis zum 15. August an das SPD Kreisbüro Spandau gerichtet werden. Und hier ist die Stellenausschreibung (PDF-Dokument, 7.5 KB).
 

Gastfamilien nicht nur in Berlin-Pankow gesucht!

Klaus Mindrup, MdB für Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee, unterstützt die gemeinnützige Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. bei der Suche nach Gastfamilien in Pankow.

Etwa 18.000 deutsche Jugendliche gehen jährlich im Rahmen eines Schüleraustausches ins Ausland. Im Gegenzug kommen nur knapp 2.700 ausländische Schüler nach Deutschland. Der Grund: Es gibt zu wenige Gastfamilien.

Dazu Klaus Mindrup: „Ich wünsche mir, dass sich mehr Gasteltern finden, auch in Pankow. Persönliche Beziehungen sind die Grundvoraussetzung für gegenseitiges Verständnis und damit für eine tolerante Gesellschaft. Sich kennenzulernen, miteinander zu leben ist für beide Seiten bereichernd.“

Bereits im Juni hat der Deutsche Bundestag seine Unterstützung für den internationalen Schüleraustausch zugesichert. Denn für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik sind Austauschprogramme von enormer Bedeutung. Die Stärkung der Willkommenskultur ist dabei ein Anliegen, das auch Klaus Mindrup in Berlin-Pankow unterstützt. Zusammen mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS sucht Klaus Mindrup weltoffene Gastfamilien, die ihr Zuhause ab September für ein halbes oder ganzes Jahr mit einem Gastkind teilen möchten.

Ein Gastkind aufnehmen, können Familien ebenso wie Alleinerziehende, kinderlose Paar und Alleinstehende, die sich für ein gastfreundliches und weltoffenes Pankow engagieren wollen. Wichtig sind Aufgeschlossenheit und die Bereitschaft, sich einem jungen Menschen und seiner Kultur zu öffnen. Auch Willkommens- oder Übergangsfamilien für einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen werden gesucht.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.afs.de/gastfamilie. Interessierte sind auch eingeladen sich mit dem Hinweis „Willkommenskultur“ direkt an AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 39922290 oder per E-Mail.

 

Sven Heinemann: Geschichte des Boxhagener Platzes

 

Der Friedrichshainer Abgeordnete Sven Heinemann hat zusammen mit den Marktbetreibern ein Buch über den Boxhagener Platz geschrieben. Dazu hat der Regierende Bürgermeister Michael Müller ein Vorwort beigesteuert: „Mein Dank gilt allen Beteiligten aus Behörden, örtlichem Gewerbe und Initiativen, die den Wandel gestaltet haben, ganz besonders aber den Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Ideen und Anregungen in die Erneuerung ihres Kiezes eingebracht und dazu beigetragen haben, dass dieses traditionsreiche Gründerzeitquartier aufgeblüht und zu einem attraktiven, lebendigen Stadtviertel geworden ist.“

In diesem Jahr feiert Berlins beliebtester Wochenmarkt - und einer der ältesten noch existierenden Wochenmärkte in der Hauptstadt - auf dem Boxhagener Platz in Friedrichshain sein 110-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass erscheint dieses Buch: Auf 76 Seiten werden viele neue historische Fakten zum Markttreiben, zum Boxhagener Platz selbst und zum einstigen Boxhagen vor den Toren Berlins beschrieben.

So hat Sven Heinemann bei den Recherchen die Nachkommen der letzten Gutsbesitzer von Boxhagen in Namibia und Norddeutschland ausfindig gemacht. Sie haben für das Buch nun erstmals entsprechende Bilder vom Gutshaus Boxhagen mit Park zur Verfügung gestellt. Zudem werden weitere, bisher noch nicht veröffentlichte Bilder und Karten vom Boxhagener Platz und zu Alt-Boxhagen in dem Buch erstmals veröffentlicht. Das Buch ist die erste umfassende Veröffentlichung zur Geschichte des Boxhagener Platzes. Das Buch ist ein Non-Profit-Projekt: Alle Einnahmen aus der Schutzgebühr gehen an: Verein SPIELwagen 1035 e.V - anerkannter Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

Das Buch ist im Wahlkreisbüro von Sven Heinemann in der Grünberger Straße 4 und an ausgesuchten Samstagen (so am 25.7. von 9 bis 15 Uhr) auf dem Wochenmarkt auf dem „Boxi“ erhältlich. Gegen 5 Euro (3 Euro Schützgebühr plus Versand) wird es auch per Post verschickt. Eine Mail an Sven Heinemann genügt.

 

Regine-Hildebrandt-Preis - Bewerbung nur noch bis zum 17. Juli möglich!

Im Andenken an Regine Hildebrandt zeichnet die SPD einmal im Jahr Personen oder gesellschaftliche Gruppen mit einem nach der großen Sozialdemokratin benannten Preis  aus. Gewürdigt werden Verdienste bei der Herstellung der inneren Einheit Deutschlands und   herausragendes zivilgesellschaftliches Engagement. Regine Hildebrandt war die Stimme des Ostens im wiedervereinigten Deutschland. Unermüdlich und ohne Schnörkel hat sie sich für mehr soziale Gerechtigkeit eingesetzt und dafür gekämpft, dass das menschliche Miteinander und die soziale Sicherheit trotz Umbruch und Veränderung nicht verloren gehen.

2015 feiern wir den 25. Jahrestag der Deutschen Einheit. Der SPD-Parteivorstand ehrt mit dem Regine-Hildebrandt-Preis das Lebenswerk einer großen Sozialdemokratin. Er würdigt Personen oder gesellschaftliche Gruppen, die sich im Sinne Regine Hildebrandts für die innere Einheit Deutschlands in Ost und West engagieren, gegen Rechtsextremismus und Gewalt wirken und für Frieden, Freiheit und soziale Gerechtigkeit eintreten. Der Preis wird jährlich am 26. November, dem Todestag von Regine Hildebrandt, in Berlin verliehen. Er ist mit 20.000 Euro dotiert und kann geteilt werden.

Bewerbungen können über ein  Bewerbungsformular  und per Mail an SPD Berlin elektronisch eingereicht werden - nur noch bis zum 17. Juli!

 

"Sozialdenker" suchen UnterstützerInnen

 

Die "Sozialdenker" sind ein neu gegründeter Verein im Wedding. Die Sozialdenker engagieren sich als Unterstützer und politischer Ideengeber für die Beratung von Betroffenen von Straftaten und deren Angehörigen, den Familienangehörigen von Straftätern und in der Straffälligenhilfe. Seit Juni 2015 starten auch die neuen Projekte 100 % Inklusion sowie die Verbesserung von Bildungsmaßnahmen.

Die "Sozialdenker" sind auf der Suche nach ehrenamlichen Mitgliedern und Unterstützen.

Sozialdenker Verein | Otawistr. 21 | 13351 Berlin
info.spd(at)sozialdenker.berlin | www.sozialdenker.berlin | Telefon: 030 – 51 69 15 45

 

"Der Weg zur deutschen Einheit" – Plakat-Ausstellung im Bürgerbüro von Brigitte Lange

2015 jährt sich die Wiedervereinigung Deutschlands zum 25. Mal. Aus diesem Anlass haben die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Auswärtige Amt eine Ausstellung herausgegeben, die den Weg zur Deutschen Einheit von der Friedlichen Revolution im Herbst 1989 bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 nachzeichnet.

Auf 20 DIN-A-1-Plakaten beschreiben Ausstellungstexte sowie über 150 Fotos und Faksimiles, wie die Friedliche Revolution in der DDR die Frage der deutschen Einheit unverhofft auf die Tagesordnung der deutschen und internationalen Politik setzte.

Ausstellung vom 20. Juli 2015 bis 18. September 2015
Bürgerbüro Brigitte Lange, MdA, Waidmannsluster Damm 149, 13469 Berlin

Bitte telefonisch 030/81 49 09 20 anmelden, da das Bürgerbüro in der Ferienzeit nicht durchgängig besetzt ist.

 

Jusos Friedrichshain-Kreuzberg: Einladung zum Grillen und Klettern

Die Jusos Friedrichshain-Kreuzberg laden ein zum Klettern am 1. August im Kletterwald im Fez. Der Kletterwald ist ein Hochseilgarten mit verschiedenen Kletterelementen, die in unterschiedlicher Höhe in den Baumbestand auf natürliche Weise integriert sind. Die Elemente ermöglichen es, in einer Höhe von bis zu zehn Metern von Baum zu Baum zu gelangen. Es gibt verschiedene Parcours, in verschiedenen Höhen und mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Kenntnisse im Klettern sind nicht notwendig.
Der Eintritt kostet ermäßigt 12,- € und im Normaltarif 14,- €. Fall das Budget das nicht hergibt, ist eine solidarische Finanzierung möglich, dazu bitte eine Mail an die Kreisvorsitzende Anna. Um Anmeldung wird bis zum 24. Juli per Mail gebeten.
Im Anschluss ist ein Picknick und Grillen im Monbijoupark gemeinsam mit den Jusos Mitte geplant.
Samstag, 1. August 2015, um 13.15 Uhr
Treffpunkt am Ostkreuz auf dem Gleis der S3
ab 17 Uhr im Monbijoupark zum Picknick
 

Dilek Kolat: Kiezverstecke - Führung über den Künstlerfriedhof Stubenrauchstraße

Er wurde 1881 als „Begräbnisplatz der Gemeinde Friedenau“ angelegt und trägt heute den Namen „III. Städtischer Friedhof Stubenrauchstraße“. Aber im Volksmund ist es der „Künstlerfriedhof“, weil zahlreiche Maler, Bildhauer, Schriftsteller, Schauspieler und Musiker aus der nahen Wilmersdorfer Künstlerkolonie auf ihm ihre letzte Ruhe fanden. Als hier 1992 Marlene Dietrich und 2004 Helmut Newton beigesetzt wurden, verfestigte sich dieser Name. Zahlreiche Gräber Friedenauer und Schöneberger Persönlichkeiten wurden zu Ehrengräbern der Stadt Berlin. Ein Columbarium (Urnenhalle) vervollständigt die Besonderheit dieses Friedhofs, über den Sie Eva Liebchen von der AWO Friedenau führt.
Freitag, 28. August 2015, von 15.00 bis 17.00 Uhr
Treffpunkt: Friedhofseingang Stubenrauchstraße 43 – 45, Ecke Südwestkorso, 12161 Berlin

Die Platzzahl ist begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten telefonisch 030 - 91502700 oder per E-Mail  bis zum 21. August 2015.
 

August-Bebel-Institut: Das Quartiersmanagement am Sparrplatz: Lange Nächte und andere Aktivitäten

Bei der „Langen Nacht im Sprengelkiez“ am 19. Juni hat der Kiez gezeigt, was kulturell in ihm steckt und was ihn so lebenswert macht. Auch das August Bebel Institut war mit Vorträgen, Lesung, Film und Musik dabei; in der Galerie wurde bis 2 Uhr in der Frühe diskutiert und getanzt. Auch über die Veränderungen und Ängste im Kiez wurde gesprochen. Bei dem Vortrag „Gentrifizierung – nächster Halt Wedding?“ waren viele Bewohner*innen besonders aufmerksam.

Wie geht es weiter im Kiez rund um den Sparrplatz? Das Quartiersmanagement Sparrplatz vernetzt und aktiviert erfolgreich viele Aktivitäten vor Ort. Das August Bebel Institut hat die Quartiersmanagerinnen Özlem Ayaydinli und Anne Gebauer eingeladen, um über ihre Arbeit zu sprechen.
Donnerstag, 23. Juli 2015, um 18.00 Uhr
August Bebel Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Anmeldung per Mail erbeten.

 

August-Bebel-Institut: Kulturindustrie oder demokratische Kultur? – Adornos Impuls für die Kulturpolitik

Kultur bewirkt viel. Menschen können durch Kultur zu kritischem, selbständigen Denken gebracht werden oder manipuliert, instrumentalisiert. Vom „Brot und Spiele“ der alten Römer bis zur Reichskulturkammer Josef Goebbels‘ hat das eine lange Tradition. Kultur ist immer im Zusammenhang mit den herrschenden ökonomischen und gesellschaftlichen Verhältnissen zu verstehen. Das ist das Thema von Adornos Exkurs „Kulturindustrie. Aufklärung als Massenbetrug“ in der Dialektik der Aufklärung aus dem Jahr 1947. Mit Sätzen wie „Amüsement ist immer schon die Bestätigung des Status quo“ forderte er damals schon alle heraus, die kritisches Denken nicht ernst genug nahmen.

Was genau hat Adorno eigentlich kritisiert? Ist das Problem heute noch aktuell oder aktueller denn je und wie kann eine Kulturpolitik aussehen, die eine demokratische und emanzipatorische Kultur befördert?

Mit einer Einführung von Reinhard Wenzel, Politologe und Bildungsreferent des August Bebel Instituts und Lorenz Schwochow, Sozial- und Rechtswissenschaftler.

Donnerstag, 30. Juli 2015, um 18.00 Uhr
August Bebel Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin
Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.

 

August-Bebel-Institut: Solidarisch produzieren und konsumieren: Die Ökonauten e.G.

Eine alte Idee lebt wieder auf: Lebensmittel solidarisch zu produzieren und zu konsumieren. In der Weimarer Republik kam in Berlin jedes vierte Brot ausGenossenschaftsbäckereien. Heute werden Genossenschaften und andere solidarische Wirtschaftsformen wieder neu gegründet, um Ackerflächen vordem Zugriff von GroßinvestorInnen zu sichern, bäuerliche Höfe zu unterstützen und neue, direkte Beziehungen zwischen Stadt und Land zu knüpfen.

Eines dieser Projekte ist die Ökonauten e.G. – eine Genossenschaft, die bäuerlichen ErzeugerInnen den Zugang zu Land zu ermöglicht und künftig landwirtschaftliche Erzeugnisse aus dem Umland nach Berlin bringen will. Das August Bebel Institut hat  Willi Lehnert, Ökonauten e.G., und Udo Tremmel, Berliner Ratschlag Ernährungspolitik, eingeladen und diskutiert mit VertreterInnen verschiedener Initiativen und Organisationen über Möglichkeiten des sozial und global gerechten Umgangs mit Lebensmitteln in der Region. Im Anschluss an die Diskussion können  einige Produkte probiert werden, die in Berlin und Brandenburg hergestellt werden.

Donnerstag, 6. August 2015, um 19.30 Uhr
August Bebel Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

 

 

August-Bebel-Institut: Julie und August Bebel: eine politische Partnerschaft

Heute vor 102 Jahren ist der Begründer der organisierten ArbeiterInnenbewegung und der Namensgeber des Instituts gestorben. Das August Bebel Institut will an diesem Tag an ihn erinnern, aber vor allem seine Frau und Weggefährtin Julie in den Mittelpunkt stellen. Die Arbeitsteilung im Hause Bebel war Ausdruck eines gemeinsamen Ziels und wohl auch einer Liebe „auf Augenhöhe“ – und dies zu einer Zeit, als Frauen nicht voll „geschäftsfähig“ waren und ihre politische Beteiligung laut Gesetz verboten war. Vielleicht würden sich August und Julie Bebel heute darüber wundern, dass die von ihnen gelebte Form der Partnerschaft immer noch nicht selbstverständlich geworden ist.

Die Historikerin und Frauenforscherin Gisela Notz wird über die Geschichte von Julie Bebel berichten und diskutieren, was die Bebels uns aus der Perspektive heutiger feministischer Politik zu sagen haben.
Donnerstag, 13. August 2015, um 18.00 Uhr
August Bebel Institut, Müllerstraße 163, 143353 Berlin

Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

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