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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: Programmkonferenz morgen „Soziales Berlin. Sicheres Berlin.“ - Doppelhaushalt 2016/2017 - Eine Broschüre: Argumente gegen rechts - Termine

Zweite Programmkonferenz: „Soziales Berlin. Sicheres Berlin.“

Wahlprogramm-Konferenz
 

Mit der zweiten Programmkonferenz unter dem Titel „Soziales Berlin. Sicheres Berlin.“ greift die Berliner SPD am 8. Juli eines der wichtigsten Politikfelder für die vielfältige Stadt auf.

Durch mehr Teilhabe und neue Wege zu sozialem Aufstieg soll sich Berlin weiter zur Modellmetropole für gesellschaftlichen Zusammenhalt entwickeln. Neben einem Input vom Innenminister des Landes Niedersachsen, Boris Pistorius, gibt es die Möglichkeit, mit dem SPD-Landesvorsitzenden Jan Stöß und weiteren ExpertInnen in drei thematischen Panels zu diskutieren und gemeinsam Ideen für die Stadt zu entwickeln.  Themen der Panels sind „Sicherheit im öffentlichen Raum“, „Soziale Infrastruktur in einer wachsenden Stadt“ und „Öffentliche Verwaltung - bürgernah und leistungsstark“. Der SPD-Abgeordnete Frank Zimmermann wird die Ergebnisse der Diskussionsrunden vorstellen, die Mitglieder gewichten zum Schluss die Thesen. 

 

Soziales Berlin. Sicheres Berlin.
Mittwoch, 8. Juli 2015, um 18.00 Uhr - Einlass 17.30 Uhr
Park Inn Hotel, Alexanderplatz 7, 10178 Berlin

Informationen und Anmeldelink: www.spd.berlin/pk-soziales-sicheres-berlin

 

Berliner SPD ruft zum No Al Quds Tag auf

Die Berliner SPD ruft zur Teilnahme an der Demonstration gegen den antisemitischen Al Quds-Marsch am 11. Juli in Berlin auf. Der „Al Quds (Jerusalem-)Tag“, der 1979 vom iranischen Revolutionsführer Khomeini initiiert wurde, wird jedes Jahr von Anhängern der Hisbollah und anderen antisemitischen Gruppen zur Stimmungsmache gegen Israel genutzt. Ein breites Bündnis, darunter die Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Potsdam, der Bund der Verfolgten des Nazi-Regimes e.V. und der Berliner Landesverband des Lesben- und Schwulenverbands, will an diesem Tag seine Solidarität mit Israel und allen demokratischen Kräften im Nahen Osten zeigen und sich für Freiheitsrechte im Iran einsetzen. „Wir stellen uns gegen die Menschenrechtsverletzungen in der Islamischen Republik Iran und gegen jede Form von antisemitischer, islamistischer und homophober Propaganda“, so die Initiatoren.
Die Demonstration beginnt am Samstag, 11. Juli 2015, mit einer Auftaktkundgebung um 13.30 Uhr auf dem Wittenbergplatz, die Abschlusskundgebung ist um 15.00 Uhr am Joachimsthaler Platz vorgesehen.
 

AG Selbst Aktiv: Einladung zum Arbeitskreis "Leichte Sprache in der SPD"

Im Anschluss an die Veranstaltung "Parteileben inklusiv gestalten" vom 3. Juni 2015 möchte die AG Selbst Aktiv einen Arbeitskreis zur Leichten Sprache innerhalb der SPD Berlin gründen. Leichte Sprache ist eine Art zu schreiben und zu sprechen, durch die Inhalte für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder mit wenig Deutschkenntnissen verständlich werden. Ziel des Arbeitskreises soll sein, das Parteiarbeit durch leichte Sprache für mehr Menschen verständlich zu machen.

Bei einem ersten Treffen ist zunächst das Kennenlernen geplant, im zweiten Schritt das aktive Auseinandersetzen mit der Leichten Sprache und im dritten Schritt gemeinsam schauen, welche Inhalte der SPD sinnvoller Weise in Leichte Sprache übersetzt werden sollten. Schließlich sollen erste Inhalte übersetzen und umgestaltet werden.
Alle Interessierten mit und ohne Vorkenntnisse sind herzlich eingeladen!

Erste Informationen zur Leichten Sprache könnt Ihr über die Broschüre "Leichte Sprache - Ein Ratgeber" vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales bekommen.

Ein erstes Treffen soll im September stattfinden. Die AG Selbst Aktiv bittet alle Interessierten, eine Rückmeldung zur weiteren Planung an per E-Mail zu geben.

 

Argumente wider die Dummheit!

Broschüre "Argumente gegen rechts"
 

Egal ob am Infostand, im Gespräch beim Sommerfest oder beim Plausch mit dem Nachbarn, es kommt immer wieder vor, dass wir Parolen gegen Flüchtlinge und Menschen nicht-deutscher Herkunft hören.

Da hört man dann Sätze wie: „Ich bin kein Nazi, aber ich darf wohl noch sagen, was ich denke“. Oder auch: „Die bekommen alles in den Hals gesteckt“. Zugegeben, da vergeht einem mitunter die Lust etwas zu erwidern. Aber dennoch lohnt es sich, wider die Dummheit zu argumentieren und solche Sätze nicht einfach  unwidersprochen im Raum stehen zu lassen.

Für solche und ähnliche Ressentiments hat der SPD-Landesverband einen kleinen Argumentationsleitfaden für Mitglieder herausgegeben. Darin sind Daten und Fakten für die Erwiderung aufgeschrieben, die eine Stütze sein können im Gespräch. Klein und handlich kann der "Leitfaden" zu jedem Infostand mitgenommen werden.

Argumente gegen rechts: Eine kleine Broschüre mit guten Argumenten. Download als PDF
(PDF-Dokument, 395 KB)

 

 

Arbeitskreis Sicherheitspolitik eingerichtet

Der SPD-Landesvorstand hat im Juni 2015 einen Arbeitskreis Sicherheitspolitik in der SPD Berlin eingerichtet. Der Arbeitskreis Sicherheitspolitik will als Teil der Berliner SPD aktuelle Themen der Sicherheitspolitik stärker in den Landesverband einbringen. Ziel ist es, den Diskurs über und das Verständnis von sicherheitspolitischen Herausforderungen zu fördern. Dazu hat er jetzt ein erstes Grundsatzpapier vorlegt:

Grundsatzpapier AK Sicherheitspolitik (PDF-Dokument, 98.5 KB) (PDF)

 

Aktuelle Informationen gibt es künftig auf der Internetseite des Arbeitskreises  www.spd.berlin/AK_Sicherheitspolitik

Arbeitskreis Sicherheitspolitik in der SPD Berlin
Kontakt: Lucas Koppehl,  l.koppehl<at>googlemail.com

 

Matthias Kollatz-Ahnen: Mit dem Doppelhaushalt 2016/2017 weiter auf Konsolidierungskurs

Matthias Kollatz-Ahnen
 

In der heutigen Senatssitzung wurde der Entwurf des Haushaltsgesetzes für die Jahre 2016 und 2017 beschlossen. Es ist der zweite Doppelhaushalt ohne Nettokreditaufnahme. Neben der Fortschreibung der Konsolidierung sind Investitionen in alle zentralen Bereiche der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur Berlins geplant. Zudem werden in beiden Haushaltsjahren jeweils leichte Finanzierungsüberschüsse erzielt.

Finanzsenator Kollatz-Ahnen unterstrich, dass der Senat mit dem Haushaltsentwurf seiner Linie des Konsolidierens treu bleibe: „Erstmals bildet dieser Haushaltsentwurf Investitionspakete für die zentralen Felder Berlins ab. Damit begegnen wir kontinuierlich dem großen Investitionsstau in Bereichen, in die zum Teil 10 bis 15 Jahre lang nicht mehr ausreichend investiert wurde. Der Haushaltsentwurf wird somit sowohl den Bedürfnissen der Stadt in ihrer ganzen Breite als auch der Finanzpolitik gerecht. Die gezielte Stärkung der regionalen Wertschöpfung und der Wachstumskräfte trägt zudem dazu bei, dass sich dieser Investitionskurs selbst stabilisiert. Bei Beibehaltung dieses Kurses wird Berlin nicht in neue Abhängigkeit geraten.“

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller nannte den Entwurf einen Beleg für die Handlungsfähigkeit der Regierung: „Der Haushalt berücksichtigt den Status Berlins als Konsolidierungsland und trägt zugleich den enormen Herausforderungen durch die wachsende Stadt Rechnung – Herausforderungen, die wir in den Schulen und Kitas genauso wie auf dem Wohnungsmarkt, den Bürgerämtern oder im öffentlichen Nahverkehr spüren.“

Die im März vorgestellten Haushaltseckwerte werden deutlich übertroffen. Mehr Einnahmen werden u.a. durch die Steuerschätzung vom Mai sowie das Investitionsprogramm des Bundes für Kommunen erwartet. Kollatz-Ahnen kündigte an, dass es in 2016 und 2017 einen entsprechend erhöhten Investitionsplafond von je 1,7 Mrd. Euro geben werde (bisher 1,4 Mrd. Euro).

Die Investitionsschwerpunkte des Doppelhaushalts spiegeln die Anforderungen der wachsenden Stadt wider. Wohnungsneubau: Die Planung sieht eine deutliche Ausweitung des Programmvolumens von derzeit 1000 Wohneinheiten auf 2500 Wohneinheiten in 2016 und auf jährlich 3000 Wohneinheiten ab 2017 vor. Bezirke: Sie erhalten insgesamt rd. 6,2 Mrd. Euro in 2016 sowie rd. 6,3 Mrd. Euro in 2017 und 300 Stellen für die von der wachsenden Stadt besonders betroffenen Bereiche in den Bezirksämtern. 270 Stellen, die im Haushaltsvollzug in den vergangenen Jahren bereits zugesagt wurden, werden weiter festgeschrieben. Schule: Wegen des steigenden Schulplatzbedarfs und Sanierungsbedarfs der Schulen sollen die Mittel gegenüber 2015 um 20 % bzw. gegenüber 2016 um 17 % auf zusammen rund 270 Mio. Euro pro Jahr erhöht werden. Außerdem werden in den beiden Jahren insgesamt 2000 Stellen für die Schulen bereitgestellt, davon etwa 1400 Lehrkräfte sowie rund 600 Erzieherinnen und Erzieher. Kitas: Kitas werden mit Investitionen von je 56 Mio. Euro in den Jahren 2016 und 2017 gefördert. Wissenschaft: Um Berlins Attraktivität als Wissenschaftsstandort auch in Zukunft beizubehalten, sichert der Senat die vorhandene Infrastruktur durch einen langfristigen Investitionsplafond. Für Investitionen in den Hochschulbau und die Charité-Universitätsmedizin stehen damit bis zum Jahr 2026 über eine Milliarde Euro zur Verfügung; der Einstieg erfolgt 2017 mit 60 Mio. Euro. Kultur: Die Förderung für die freie Szene wird deutlich aufgestockt. Zudem sind eine modernisierte Filmförderung sowie die Ausweitung der gemeinsamen Medienaktivitäten mit Brandenburg vorgesehen. Feuerwehr und Polizei: Es wird eine kombinierte Leitstelle für Feuerwehr und Polizei geschaffen. Die Polizei erhält 420 neue Stellen in 2016 und 2017. Bis 2019 soll die Stellenzahl im Polizeivollzug auf 16.875 steigen.  Der Haushaltsentwurf berücksichtigt auch die zusätzlichen Ausgaben des Landes aufgrund der Tarifeinigung im öffentlichen Dienst vom März 2015. Sie wirkt sich mit rund 103 Mio. Euro auf den Haushalt 2016 und mit 115 Mio. Euro auf den Haushalt 2017 aus. Flüchtlinge: Um diese aufnehmen, betreuen und unterbringen zu können, ist ein Volumen von 383 Mio. Euro in 2016 und 445 Mio. Euro in 2017 eingestellt. Gegenüber den Gesamtausgaben dafür im Jahr 2014 bedeutet das einen Anstieg um 137 Mio. Euro (56 %) bzw. 199 Mio. Euro (81 %). BER und Staatsoper: Berlins Finanzsenator machte zudem deutlich, dass das Land nur zwei Großprojekte parallel stemmen könne. Das seien zurzeit der Flughafen und die Staatsoper. Im Haushalt werde abgesichert, dass diese Projekte fertig gestellt würden. Erst danach könnten neue Großvorhaben angegangen werden, wie das ICC als Kongressstandort, das im aktuellen Haushalt durch Planungsmittel abgesichert ist.

Der Haushaltsentwurf wird dem Abgeordnetenhaus zur Beschlussfassung zugeleitet. Die Finanzplanung für 2018 und 2019 wird der Senat voraussichtlich im August beschließen.

 

Sandra Scheeres: Flüchtlingskinder früh fördern

 

Heute gab Bildungssenatorin Sandra Scheeres zusammen mit den Kooperationspartnern der Bayer Science & Education Foundation, der iMINT-Akademie, dem Kinderforscherzentrum HELLEUM und dem Schülerforschungszentrum Berlin den Startschuss für die naturwissenschaftliche Talentförderung von Flüchtlingskindern. Es handelt sich um ein einmaliges Förderprojekt von Kindern, die ohne Deutschkenntnisse an Berliner Schulen kommen.

Ziel des Projekts ist es, Materialien speziell für diese Lerngruppen zu entwickeln und besonders talentierte Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich zu fördern. Senatorin Sandra Scheeres: „Wir müssen die Freude der Schülerinnen und Schüler am forschenden Lernen nutzen, um Neigungen zu fördern und die MINT-Kompetenzentwicklung nachhaltig zu verbessern. Die Forscher-Akademie ermöglicht erstmals eine gezielte Förderung von MINT-Talenten aus Lerngruppen für Neuzugänge ohne Deutschkenntnisse. Die frühe Identifikation erlaubt eine nachhaltige und intensive Förderung der Talente und damit eine positive Auswirkung auf ihre Schullaufbahn.“

Die Bayer Science & Education Foundation wird das Partnerschaftsprojekt mit insgesamt 400.000 Euro finanziell unterstützen sowie über Praktika und Mentoring gezielt individuelle Talente fördern.

Über eine Online-Plattform für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie die beteiligten Institutionen aus Kultur, Bildung und Wissenschaft gewährleistet die iMINT-Akademie einen zentralen und offenen Zugang von MINT-Bildungsressourcen des Landes. Die Nachhaltigkeit dieser Maßnahme wird durch Qualifizierungsangebote für Akteure der verschiedenen Schularten gesichert. Somit erschließt das Projekt neue Angebote für die regionale (Lehrer-) Fortbildung in Berlin und richtet sich an Lehrkräfte, Multiplikatoren, Fachcoaches und Fachseminarleiter/innen, aber durch den freien Zugriff auch an Eltern, Schülerinnen und Schüler und andere interessierte Personengruppen. Das Projekt hat eine Laufzeit von fünf Jahren.

An den Berliner Schulen nimmt die Zahl der Kinder, die in speziellen Lerngruppen für Neuzugänge ohne Deutschkenntnisse lernen, stetig zu: Rund 4.700 Kinder lernen in den sogenannten Willkommensklassen.

 

Fritz Felgentreu: Mehr Wohngeld – mehr Gerechtigkeit

Dr. Fritz Felgentreu BTW 2013
 

Künftig werden mehr Menschen durch Wohngeld unterstützt. Darauf hat der Neuköllner SPD-Bundestagabsgeordnete Dr. Fritz Felgentreu hingewiesen. „Die Reform des Wohngeldgesetzes ist ein Meilenstein sozialdemokratischer Politik in dieser großen Koalition, von der deutschlandweit etwa 870.000 Menschen profitieren werden“, so Felgentreu. „Die Miethöchstbeträge werden nun regional gestaffelt angehoben, wobei sie in Regionen mit stark steigenden Mieten überdurchschnittlich stark erhöht werden. Dies ist gerade für die Mieter in Neukölln eine gute Nachricht, denn hier sind die Mieten in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Nun können sie sich darauf verlassen, dass diese Entwicklung bei der Berechnung der Höhe des Wohngeldes berücksichtigt wird.“

Felgentreu weiter: „Im parlamentarischen Verfahren haben wir den Gesetzentwurf an entscheidender Stelle verbessern können. Wir haben die Bundesregierung dazu verpflichtet, alle zwei Jahre die Mietenhöhen, die Mietenstufen und die Höhe des Wohngeldes zu überprüfen und dem Bundestag zu berichten. Diese Überprüfung muss sich an der bundesdurchschnittlichen und regionalen Entwicklung der Wohnkosten sowie der Veränderung der Einkommensverhältnisse und Lebenshaltungskosten orientieren.“
Die Reform des Wohngeldgesetzes hat der Deutsche Bundestag am 2. Juli beschlossen.

 

Jusos Pankow: Ukraine-Konflikt - Sicherheitspolitik - Aufrüstung

Die Jusos Pankow laden ein, zur Diskussion über den Ukraine-Konflikt und die sicherheitspolitischen Konsequenzen für und in Europa. Es geht um die laufende Aufrüstung, die Diskussion über die Stationierung weiterer Atomwaffen in Europa und vor allem natürlich die Frage, welche Alternativen es gibt, um eine neuerliche Rüstungsspirale zu verhindern oder zu durchbrechen.

Die Bundestagsabgeordnete Ute Finckh-Krämer ist zu Gast. Sie ist Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, in den Unterausschüssen Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln sowie Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung und im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe.

Mittwoch, 8. Juli 2015, um 19.30 Uhr
Kiezkantine, Oderberger Str. 50, 10435 Berlin

 

 

Daniel Buchholz: Zitadelle Spandau - Exklusiver Rundgang

Zu einem sommerlichen Ausblick vom Juliusturm und exklusiven Rundgang durch die historische Zitadelle lädt der Spandauer SPD-Abgeordnete am Donnerstag 9. Juli 2015 herzlich ein. Gemeinsam mit Kultur-Staatssekretär Tim Renner und Museumsleiterin Andrea Theissen werden die alte Festung und auch die brandneuen Ausstellungshallen besichtigt.
Eine Teilnahme ist nur nach bestätigter Anmeldung möglich. Eine Anmeldung per E-Mail mit Namen und voller Adresse ist notwendig. Wer dabei sein kann, wird benachrichtigt und erhält weitere Informationen.
Donnerstag, 9. Juli 2015, um 12.00 Uhr
 

AGS Tempelhof-Schöneberg: Digitalisierung von Bildungsinhalten

Schulbücher aus Papier waren Gestern, digitale Lehrmaterialien und neue Bildungskonzepte sind Morgen. Wie weit sind wir mit der Umstellung in den Schulen, welche neuen Möglichkeiten zur Vermittlung von Inhalten ergeben sich für die Lehrer und Lehrerinnen, welche neuen Anforderungen müssen Lehrer und Lehrerinnen erfüllen?

Zu Gast ist Peter Gäbele. Er wird über die neuen digitalen Bildungskonzepte diskutieren und welche Anforderungen die Politik, Gesellschaft und Wirtschaft noch erfüllen müssen, damit die Schüler und Schülerinnen demnächst nur noch mit einem tablet zur Schule gehen und nicht mehr mehreren Kilo Papier in der Schultasche.
Mittwoch, 10. Juli 2015, um 19.30 Uhr
SPd Kreisbüro Tempelhof Schöneberg, Hauptstr. 100, 10827 Berlin

 

SPD Pankow: Ist Griechenland noch zu retten?

In Griechenland rückt der Tag näher, an denen die Lichter vielleicht ausgestellt werden müssen. Immer mehr Menschen beschleicht die Sorge vor diesem Tag X, die Angst vor dem danach, für die Griechen, für Europa, die Sparguthaben und Altersversorgung, den Zusammenhalt unseres Kontinents.

Doch niemand scheint eine Lösung zu haben, die Fronten verhärten, der Abgrund rückt näher. Frust, Zorn und Verzweiflung wachsen. Und das Wissen um die Griechenland-Krise wird oft nur sehr einseitig verstreut.Die SPD Pankow lädt herzlich ein zu einer spannenden Diskussion mit vielen Fragen - hart aber ehrlich!
- Ist Griechenland überhaupt noch strukturell in der Lage, aus der tiefen Krise ein funktionsfähiger Staat zu werden? Oder ist Hellas inzwischen reformunfähig? Wozu hat die Sparpolitik geführt, die Griechenland von der EU und vor allem von Merkel und Schäuble aufgezwungen wurde?
- Wie berechtigt sind die politischen Konzepte der neuen Syriza-Regierung? Hat sie überhaupt realistische Ziele oder nur Populismus zu bieten? Rücken die EU und Merkel/Schäuble von ihren harten Forderungen ab?
- Gibt es noch Chancen auf Rettung oder wäre jeder nachgeworfene Euro jetzt das Schmeißen von Geld in ein Fass ohne Boden? Wie können linke Vorschläge aussehen?

Ist Griechenland noch zu retten? Darüber diskutieren:

- Sylvia-Yvonne Kaufmann, SPD-Europaabgeordnete für Berlin
- Nikos Athanassiadis, Koordinator SYRIZA, Basisgruppe Berlin
- Moderation: Matthias Brückmann, SPD Pankow, AK Öffentlichkeitsarbeit

Vor der Podiumsdiskussion führt die Europaabgeordnete Sylvia-Yvonne Kaufmann ab 18.00 Uhr eine Bürgersprechstunde durch.

Freitag, 10. Juli 2015, um 19.30 Uhr
BROTFABRIK, Caligariplatz 1, 13086 Berlin (Weissensee)

 

Großes Benefizkonzert für Syrische Flüchtlinge am 14.7.2015 im Roten Rathaus

Als praktische Ergänzung seiner politischen Anstrengungen zur Durchsetzung einer anderen und den betroffenen Menschen wie der deutschen Verantwortung in der Einen Welt gerecht werdenden Politik für Geflüchtete unterstützt der Fachauksschuss Internationales das Benefizkonzert des Ibn Rushd Fund für Freies Denken im arabischen Raum am 14.7.2015 im Festsaal des Roten Rathauses, das unter der Schirmherrschaft der Europa-Beauftragten des Senats von Berlin, Staatssekretärin Hella Dunger-Löper steht. Der Fachausschuss würde sich freuen, wenn möglichst viele von Euch an dem Konzert teilnehmen und die Iniatiative zugunsten von palästinensischen Flüchtlingen aus Syrien, die unter sehr prekären Bedingungen in einem Flüchtlingslager in der Türkei leben, mit Spenden unterstützen würden.
Dienstag, 14. Juli 2015, um  19.30 Uhr
Roten Rathaus, Festsaal, Rathausstraße, 10178 Berlin
 

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.: Sony World Photography Awards 2015

Mit dem Fokus auf international politisch und sozial engagierter Fotografie präsentiert der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus erstmals und deutschlandweit den größten Fotowettbewerb der Welt: Die Sony World Photography Awards 2015. Der internationale, renommierte Wettbewerb zeigt seit nunmehr acht Jahren jedes Jahr das Beste, was die zeitgenössische Fotografie vom Studenten über Amateur bis hin zum Profifotografen zu bieten hat.

In der Ausstellung werden die Arbeiten aller Gewinner der Sony World Photography Awards 2015 sowie der Fotografen der Shortlists zu sehen sein. Unter anderem die Bilder des amerikanischen Fotografen John Moore, der mit seiner Fotoserie Ebola Crisis Overwhelms Liberian Capital den Sony World Photography Award 2015 erhielt oder die Werke des deutschen Fotografen Bernhard Lang, der in der Profi-Kategorie Reise den ersten Platz belegte.

Die Ausstellung endet zeitgleich am 20.9.2015 mit dem Alpha Festival 2015 im Willy-Brandt-Haus. Anmeldung und weitere Informationen unter www.alpha-festival.com

Begrüßung Gisela Kayser, Geschäftsführerin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
Redner Thomas Nedder, Country Head Sony Deutschland
Scott Gray, Gründer und Geschäftsführer World Photography Organisation
Bernhard Lang, Gewinner der Profi-Kategorie Reise, im Gespräch mit Thomas Nedder
Eröffnung am Donnerstag, 9. Juli 2015, um 19.30 Uhr
Willy-Brandt-Haus, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin
Ausstellung vom 10. Juli bis 20. September 2015
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich
Die Ausstellung ist am 25./ 26.07. sowie am 1./2.8.2015 geschlossen.
Teilnahme an der 35. Langen Nacht der Museen: 29. August 2015 12 bis 22 Uhr

 

August-Bebel-Institut: Topos Widerstand: Lebers Kohlenhandlung - Ausstellungseröffnung

Erinnerungskultur ist mit authentischen Orten verbunden. Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand hat ihren Ort in dem Gebäude, wo das Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 geplant wurde, wo man Stauffenberg und seine Vertrauten ermordete. Der Widerstand eines anderen Beteiligten an der Vorbereitung des Attentats, des Sozialdemokraten Julius Leber, wurde konspirativ von einer Kohlenhandlung in Berlin-Schöneberg aus organisiert. Das Gebäude der Kohlenhandlung, wie sie von Annedore Leber in den 1950er Jahren betrieben wurde, steht noch. Eine Bürgerinitiative möchte hier einen Lern- und Gedenkort schaffen.

Der Fotograf Berthold Prächt hat das Gebäude der Kohlenhandlung, wie es heute steht, sein Umfeld und die Menschen im Bild festgehalten. Ergänzt werden diese Bilder durch Fotos von Annedore und Julius Leber, ihrem Widerstand gegen Hitler und Kampf für die Demokratie.

Mit: Berthold Prächt, Fotograf
Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg
Christine Fischer-Defoy, Vorsitzende Aktives Museum e.V., »Die Bedeutung authentischer Orte für die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus«
Freitag, 28. August 2015, von 19.00 bis 21.00 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Anmeldung erbeten per E-Mail.
Ausstellung vom 28. August bis 25. September 2015 | Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do, Fr 14–18 Uhr, Di nach Vereinbarung

 

August-Bebel-Institut: Gedenkstättenfahrt nach Buchenwald und Weimar

Buchenwald
 

Die Themen Rechtsextremismus und Demokratie stehen im Mittelpunkt einer Gedenkstättenfahrt,  die das August Bebel Institut vom Freitag, dem  23. Oktober 2015, bis Sonntag, dem 25. Oktober, nach Buchenwald und Weimar anbietet. Bis zum 15. September ist die Anmeldung möglich.

Weimar, die Stadt der deutschen Klassik, ist tolerant und weltoffen. Viele BürgerInnen engagieren sich für Demokratie und setzen sich gegen organisierten Rechtsextremismus zur Wehr – denn u.a. nahm hier der Terror des NSU seinen Ausgang. Und dieses Jahr wurde eine 1. Mai-Kundgebung von Nazis angegriffen.

Vor 70 Jahren wurde Deutschland von der Diktatur der Nationalsozialisten befreit. Nicht befreit ist das Land von rechtsextremen Umtrieben und von dem Problem, wie der Wert eines demokratischen Systems und die Notwendigkeit des Engagements in der Gesellschaft verankert werden kann.

Das August Bebel Institut lädt zur Erkundung einer der bedeutendsten Stätten des NS-Terrors in das ehemalige KZ Buchenwald.  Zugleich soll die Fahrt einen Eindruck  über die aktuelle Situation in Thüringen vermitteln. Zum geplanten Programm gehören eine Führung durch das ehemalige KZ Buchenwald, ein Empfang und ein Gespräch bei Stefan Wolf, Oberbürgermeister der Stadt Weimar, eine Diskussion mit dem Mobilen Beratungsteam Thüringen und dem Bündnis gegen Rechts Weimar über Rechtsextremismus und demokratisches Engagement in Thüringen.

Im Stadtmuseum Weimar gibt es eine Führung durch die Sonderausstellung „Demokratie aus Weimar. Die Nationalversammlung 1919“.  Alternativ werden zwei politische Stadtführungen durch Weimar anegboten: „Gefeiert und missbraucht - Weimar als Instrument der Politik“ oder “Historische Orte der Wende“. Als Zusatzangebot kann eine Aufführung von  »Lotte in Weimar« nach Thomas Mann im Theater im Gewölbe  besucht werden (Karten 15,50 oder 20,50 €).

Abfahrt am Freitag, 23. Oktober 2015, 13 Uhr. Ankunft am Sonntag, 25. Oktober 2015, 21 Uhr. Übernachtung mit Halbpension im Doppelzimmer im Comfort Hotel Weimar. Teilnahmebeitrag max. 150,00 € Einzelzimmerzuschlag 28,00 €. Anmeldung bis 15. September 2015 beim August Bebel Institut per E-Mail  anmeldung@august-bebel-institut.de

 

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