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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: Landesparteitag - Programmkonferenz Integration - Stöß zum Mieten-Volksbegehren - Termine

Stöß: „Ein guter Arbeitsparteitag“

 

Am vergangenen Samstag kamen die 235 Delegierten der 12 SPD-Kreise im Hotel Interconti zusammen, um über 231 Anträge in einem 4-teiligen Antragsbuch zu beraten. Nach gut zehnstündigen Beratungen und Diskussionen beschrieb der SPD Landesvorsitzende Jan Stöß die Debatten in seinem Schlusswort so: „Hier wird konstruktiv und ernsthaft über die Themen diskutiert, die für diese Stadt wichtig sind. Das war ein guter Arbeitsparteitag.“

Doch zunächst eröffnete Jan Stöß am Morgen den Parteitag und ging in seiner Rede insbesondere auf den anstehenden Wahlprogrammprozess, aber auch auf das Thema der vergangenen Woche ein: Das Nein des kleinen Koalitionspartners CDU zur Ehe für alle. Die CDU habe hier keine Argumente gebracht, sondern sich formal mit einer Mitgliederbefragung aus der Affäre gezogen. „Für uns ist es selbstverständlich“, so Stöß, „ dass schwule und lesbische Paare gleich behandelt werden.“ Gruselig werde es dann, wenn vermeintliche Argumente wie die von Kramp-Karrenbauer kommen. Er bedankte sich beim Regierenden Bürgermeister Michael Müller dafür, mit welcher Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit er für ein Ja gekämpft hat.

Gastredner Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier griff die Debatte um die Ehe für alle auf und stellte noch einmal klar, dass die SPD hierzu eine ganz klare Haltung hat. Er lobt die Berliner SPD für ihre Mitgliederbeteiligung bei der Entscheidung über die Nachfolge Klaus Wowereits und bescheinigte Michael Müller: „Du machst einen klasse Job.“ Steinmeier zog aber auch eine Bilanz seiner Arbeit als Außenminister und konstatierte, dass er sich an keine Zeit erinnern könne, wo so viele komplexe Krisen gleichzeitig zu bewältigen seien. Er ging auf den Ukraine-Konflikt und die Griechenland-Krise ein und hielt zum Schluss ein Plädoyer für die Aufnahme von Flüchtlingen in Europa.

Friedenspolitik in Europa und darüber hinaus, die Situation der Flüchtlinge, aber auch die Arbeit für und mit geflüchteten Menschen und gegen rechte Umtriebe waren Themen der Leitanträge und Resolution, die im Folgenden diskutiert und einstimmig beschlossen wurden. Iris Spranger, stellvertretende Landesvorsitzende, stellte den Leitantrag Bezirksfinanzen vor, der, kommentiert vom Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen, nach intensiven Debatten in den SPD-Gliederungen auf dem Parteitag beschlossen wurde.

Auf diesem Parteitag wurde auch gewählt. Knut Lambertin wurde, als Nachfolger von Alexander Götz, als Kreisvorsitzender mit sehr großer Mehrheit in den Landesvorstand und alle 22 Delegierten für den Bundesparteitag wurden im ersten Durchgang gewählt.

Bewegend wurde der Parteitag als der Landesvorsitzende Jan Stöß dem langjährigen Sozialdemokraten und engagierten Kämpfer für die Krim-Frauen, Werner Ratacjzak, die höchste Ehrung der SPD überreichte, die Willy-Brandt-Medaille. Werner Ratacjzak sammelte über 16 Jahren mehr als 23.000 Euro für die auf der Krim lebenden Frauen, die Ravensbrück und andere Konzentrationslager auf deutschem Boden überlebt haben. „Nie wieder“, so Werner Ratacjzak, „soll eine Mutter ihren Sohn durch Krieg verlieren.“ In seine großen Fußstapfen tritt Heinz Graupner aus Lichtenberg. Er wird weiterhin die Verbindungen zu den Krim-Frauen gemeinsam mit anderen Engagierten der AG 60plus halten.

Der Verlauf des ganzen Parteitags inklusive intensiv debattierter Anträge, kann hier noch einmal nachgelesen werden.

 

Die Berliner SPD auf dem Weg zum Wahlprogramm - 17. Juni

Wahlprogramm-Konferenz
 

Die Mitglieder der Berliner SPD sind aufgerufen, an der Entwicklung des Wahlprogramms 2016 mitzuwirken. Dazu finden fünf thematisch orientierte Programmkonferenzen statt, die erste am 17. Juni zum Thema "Berlin. Stadt der Vielfalt. Aufstieg gestalten." (zum Anmeldeformular)

Einen Überblick über die Termine sowie die Anmeldemöglichkeiten findest Du auf unserer Seite www.spd.berlin/programm2016


 

Viel Geld für wenige: Stöß kritisiert Mieten-Volksbegehren

Tagesspiegel vom 11. Juni 2015
 

In einem Streitgespräch mit einem Vertreter des Mieten-Volksbegehrens, das der Tagesspiegel in seiner Ausgabe vom 11. Juni veröffentlicht hat, hat der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß deutliche Kritik an der Ausrichtung des Gesetzentwurfs geübt. Er enthalte Regeln, „die sehr viel Geld kosten, das am Ende aber nur bei sehr wenigen ankommt“, sagte Stöß.

Als konkretes Beispiel nannte Stöß die von der Initiative geforderte Subvention der Kostenmiete bei den rund 28.000 Sozialwohnungen, die nicht mehr gefördert werden. Sie könne von den Vermietern zu deutlichen Mieterhöhungen genutzt werden, um dann die Subventionen zu kassieren. Damit würden rund 300 Millionen Euro in den Taschen der Vermieter landen und nicht den MieterInnen zugute kommen.

Der Sprecher der Initiative, Rouzbeh Taheri, räumte in diesem Gespräch ein, dass der Gesetzentwurf an mehreren Stellen verändert werden müsse. Den Vorwurf der Initiative, eine mögliche verfassungsrechtliche Überprüfung des Gesetzes sei ein Trick des Senats, wies der SPD-Landesvorsitzende mit Hinweis auf die Kosten von etwa 2,8 Miliarden Euro als Diffamierung zurück. Mit der verfassungsrechtlich gebotenen Schuldenbremse ist für den Haushalt eine neue Situation entstanden.

Tagesspiegel-Bericht über das Streitgespräch

 

Humanistischer Verband zu Gast beim Geschäftsführenden Landesvorstand

Am gestrigen Montag besuchte der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschland, Landesverband Berlin-Brandenburg (HVD), Bruno Osuch und der Vorstandsvorsitzende Martin Beck den Geschäftsführenden Landesvorstand der Berliner SPD.

In dem gut einstündigen Gespräch stellten sie das breite Tätigkeitsfeld vor, auf dem der HVD agiert. Dazu zählen Kita- Einrichtungen, Hospize oder Demenz-WGs, aber auch die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern für den Lebenskunde-Unterricht und verschiedene Angebote im Bereich der Traditionspflege wie Jugend- oder Namensfeiern.

Gut 300.000 Menschen erreicht der HVD, der 12.000 Mitglieder zählt, allein in Berlin mit seinen Angeboten und dennoch ist er immer noch keine Anstalt öffentlichen Rechts. Er hat kein Mitspracherecht z.B. in den Rundfunkbeiräten oder dem ZDF-Rundfunkrat und damit haben auch die mehrheitlich Konfessionslosen in Berlin keine politische Stimme in diesen Gremien. Diese Anerkennung war ein wichtiges Anliegen von Osuch und Beck, das der GLV unterstützend begleiten wird. Auch der Vorschlag, einen humanistischen Lehrstuhl an einer der Berliner Universitäten einzurichten, stieß auf Interesse und Wohlwollen. „Der HVD sollte nicht daran gemessen werden wie viele Mitglieder er hat“, so Stöß, „sondern daran, wie viele Menschen er erreicht.“ Und das seien mit 60 Prozent überdurchschnittlich viele.

 

"Die Gleichstellung ist nicht aufzuhalten"

Der Bundesrat hat am Freitag mit der Mehrheit der SPD-geführten Bundesländer einen Vorstoß für die Öffnung der Ehe für alle beschlossen. Entsprechend der Koalitionsvereinbarung musste sich Berlin enthalten. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hatte am vergangenen Donnerstag im Abgeordnetenhaus die CDU eindringlich aufgefordert, den Weg für eine Zustimmung Berlins zu dieser Entschließung möglich zu machen. Die Gleichstellung der Ehe gleichgeschlechtlicher Paare sei notwendig und werde unweigerlich kommen. Wer  diesen Weg nicht mitgehen wolle, so Müller, habe Berlin "nicht verstanden". Der CDU warf er vor, die inhaltliche Debatte nicht zu führen, sondern mit Formalien zu argumentieren. Die Tür stehe der CDU bis zuletzt offen.

Die Rede von Michael Müller bei rbb-online

"Es ist traurig zu sehen, dass die Berliner CDU anstatt mit der Zukunft zu gehen, auf der Stelle tritt und das Land Berlin sich heute im Bundesrat enthalten musste", erklärte der Queerpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Tom Schreiber. "Die Berliner SPD, die SPD-Senatoren und der Regierende Bürgermeister, sowie die SPD-Fraktion haben eine klare Haltung: Ja, zur Öffnung der Ehe. Bundesweit hatte die CDU seit 14 Jahren Zeit sich zu positionieren. In Berlin gab es im Jahr 2013 eine ähnliche Situation im Bundesrat unter Klaus Wowereit. Wiederholt zeigt sich der Koalitionspartner in einer wichtigen gesellschaftlichen Frage als 'Bremsklotz'. Ich bin enttäuscht, weil Berlin nicht als Impulsgeber voran gehen kann und das Land Berlin ausbremst."

Die Landesgruppe Berlin der SPD-Bundestagsfraktion hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion und ihre Mitglieder der Bundesregierung aufgerufen, sich der Position der Bundesländer und der SPD anzuschließen und gemeinsam die Einführung des Rechts auf Eheschließung gleichgeschlechtlicher Paare umzusetzen. "Wir appellieren an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, im Deutschen Bundestag das Stimmverhalten ihrer Mitglieder von Vorgaben der Fraktion freizugeben", heißt es in einem Beschluss vom Freitag. "Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen gleiche Rechte für alle. Wir drängen deshalb auf den Abbau struktureller und tatsächlicher Diskriminierung aufgrund von Lebensweise oder sexueller Identität und haben insbesondere seit 1998 vieles erreicht. In diesem Sinne hat die Berliner Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion die im Koalitionsvertrag festgelegte Absicht, bestehende Diskriminierungen abzubauen, als gute Grundlage für die Regierungsarbeit der Koalition stets begrüßt."

 

QueerSozis: CSD und Motzstraßenfest

Regenbogenfahne am Kurt-Schumacher-Haus
 

Zum 23. Mal findet Europas größtes lesbisch-schwules Stadtfest rund um die Motzstraße in Berlin-Schöneberg statt. Am Sonnabend, 20. Juni 2015, und Sonntag, 21. Juni 2015, werden die QueerSozis (Schwusos) Berlin mit einem Stand in der Eisenacherstraße sein.

Eine Woche später, am 27. Juni 2015, findet CSD Demonstration in Berlin statt. Die QueerSozis (Schwusos) Berlin werden wieder mit einem eigenen CSD Truck an der Demonstration teilnehmen. Noch sind einige Plätze frei. Die Fahrt auf dem Truck kostet 15,00 Euro und wer ein QueerSozis (Schwusos) Berlin CSD –Saison T-Shirt haben möchte, kann dieses für 10,00 Euro/Stück ebenfalls erhalten.

Hier gibt es weitere Informationen und die Anmeldung (PDF-Dokument).

Gutachten der Friedrich-Ebert-Stiftung: Die Frage der Verfassungsmäßigkeit der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare

Irland hat die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare möglich gemacht. In Deutschland dagegen heißt es, verfassungsrechtlich könne die Ehe nicht für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet werden. Zuletzt verwies Innenminister Thomas de Maizière gegenüber dem Evangelischen Pressedienst auf das Grundgesetz, das die Ehe für homosexuelle Paare verhindere.

In einem Gutachten im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung kommt die Juristin Dr. Friederike Wapler (Universität Frankfurt am Main) zu einem anderen Ergebnis: Danach ist der Gesetzgeber sogar gefordert, die Ehe auch gleichgeschlechtlichen Paaren möglich zu machen. Denn die Ehe als auf Dauer angelegte Verantwortungs- und Solidargemeinschaft erfüllt für beide Paarkonstellationen dieselbe Funktion. Gleichgeschlechtlichen Paaren die Möglichkeit einer Eheschließung vorzuenthalten kann daher nur als Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung gewertet werden.

Die Öffnung der Ehe für alle Paare setzt nach dem Urteil der Autorin keine Grundgesetzänderung voraus.
Das vollständige Gutachten „Die Frage der Verfassungsmäßigkeit der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare“

 

Andreas Geisel: Berliner Modell für günstigen Wohnraum beschlossen

 

Das „Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung“ legt mit der Vergabe von Neubauprojekten in den städtebaulichen Verträgen eine Quote von 25 Prozent für mietpreis- und belegungsgebundene Wohnungen fest. Darüber hinaus werden Investoren bei der Entwicklung von Wohnbauprojekten an den Kosten für die technische und soziale Infrastruktur beteiligt. Sie leisten damit einen Beitrag zur Verbesserung der Wohnraumversorgung in Berlin.

Dazu Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt: „Die Bereitstellung technischer und sozialer Infrastruktur ist für das Funktionieren unserer Stadt von großer Bedeutung. Wir brauchen mehr bezahlbare Wohnungen, und das überall in der Stadt. Das ,Berliner Modell‘ ist ein Instrument, dieses Ziel zu erreichen.“

Eine der wesentlichen Änderungen ist dabei die Einführung eines festen Anteils von 25 Prozent mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnraums bei Neubauprojekten. Das Verfahren wird angewendet, wenn für die Realisierung eines Vorhabens ein Bebauungsplan aufgestellt oder wesentlich geändert und auf dessen Grundlage ein städtebaulicher Vertrag geschlossen wird. Dabei können dem Investor ausschließlich jene Leistungspflichten auferlegt werden, die Voraussetzung oder Folge seines Vorhabens sind. Dazu zählen insbesondere die Erschließung der Fläche, die Herstellung von Grünanlagen sowie die Bereitstellung von zusätzlichen Plätzen in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen. Darüber hinaus sollen – im Regelfall unter Inanspruchnahme von Fördermitteln des Landes Berlin – auch Mietpreis- und Belegungsbindungen für preiswerten Wohnraum vereinbart werden. Die im städtebaulichen Vertrag vereinbarten Leistungspflichten sind insgesamt angemessen, wenn die Kosten für den Investor den planungsbedingten Bodenwertzuwachs nicht übersteigen.

Mithilfe eines standardisierten Berechnungsverfahrens wird der aus dem jeweiligen Vorhaben resultierende Bedarf ermittelt. Investoren gewinnen somit ein höheres Maß an Investitionssicherheit.

 

Helene Weber Preis für Alev Deniz

Vergangene Woche hat Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig bereits zum dritten Mal seit 2009 den Helene Weber Preis verliehen, mit dem ehrenamtliche Nachwuchs-Kommunalpolitikerinnen aus ganz Deutschland für ihr herausragendes Engagement ausgezeichnet werden. Aus über einhundertzwanzig Bewerbungen ist Alev Deniz eine von 20 Preisträgerinnen des diesjährigen Helene Weber Preises.

Alev ist seit Januar 2013 in der Bezirksverordnetenversammlung Mitte und dort jugend- und queerpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Binnen kürzester Zeit hat sie sich mit ihrem umfassenden und unermüdlichen Engagement Respekt und Anerkennung auch über Parteigrenzen hinweg verdient.

Entscheidende Kriterien bei der Vergabe des Preises sind der Einsatz für die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Verbindung von kommunalpolitischem mit zivilgesellschaftlichem Engagement. Denn Namensgeberin Helene Weber (1881-1962) gehörte zum Parlamentarischen Rat und setzte sich maßgeblich für die Verankerung des Artikels 3 „Frauen und Männer sind gleichberechtigt“ in das Grundgesetz ein.

„Ich bedanke mich bei der Jury und fasse diesen Preis als weiteren Ansporn bei meiner politischen Tätigkeit auf. Mein besonderer Dank geht an Dr. Eva Högl (MdB), die mich für diesen Preis vorgeschlagen hat.“, sagt Alev Deniz.

 

Schulz-Brief jetzt als Blog

Am Mittwoch erscheint der nächste Schulz-Brief, der jetzt ein Blog ist, zu den Themen: Griechenland, Flüchtlinge, Verkauf von bundeseigenen Wohnungen, East-Side-Gallery. Zu bestellen per Mail an Swen Schulz oder im Netz.
 

SPD Mitte: Gedenken an die Opfer des 17. Juni 1953

17. Juni: Ralf Wieland legt Rosen nieder
 
Auch in diesem Jahr legt die SPD Mitte zum Andenken an die Opfer des Arbeiteraufstandes in der DDR vom 17. Juni 1953 tausend rote Rosen am Mahnmal in der Wilhelmstraße nieder. Die Gedenkrede wird der Landesvorsitzende der SPD Berlin Jan Stöß halten.

 

1953 demonstrierten über 300.000 Menschen gegen die Erhöhung  der Arbeitsnormen und für freie Wahlen. Bei der gewaltsamen Niederschlagung des Aufstandes kamen 21 Demonstranten zu Tode.

Mittwoch, 17. Juni 2015, um 8.00 Uhr
am Denkmal vor dem Bundesfinanzministerium, Leipziger Straße / Wilhelmstraße, 10117 Berlin

 

 

Ralf Wieland lädt zur Lesung: Contanze Behrends "Kiffer-Barbie - Das Beste aus meinem Leben"

Die Schauspielerin und Autorin Contanze Behrends ist zu Gast im Bürgerbüro des Weddinger Abgeordneten Ralf Wieland und liest aus ihrem Buch "Kiffer-Barbie - Das Beste aus meinem Leben".

Constanze Behrends ist Mitbegründerin des Weddinger Prime Time Theaters ("Gutes Wedding, schlechtes Wedding") und einem breiteren Publikum durch ihre Rollen in diversen TV-Serien bekannt geworden. Im Mai 2015 wurde ihr in Köln der „Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis“ verliehen.

Darum geht's in der "Kiffer-Barbie": Constanze kann sich noch so sehr bemühen, ihr Leben droht einfach immer im Chaos zu versinken: Ihre Familie nennt sie Miss Geschicklichkeit, weil Multitasking bei ihr einfach nie funktioniert...

Donnerstag, 18. Juni 2015, um 19. 00 Uhr
Bürgerbüro am Gesundbrunnen, Bellermannstr. 19a, 13357 Berlin

Der Eintritt ist frei, eine kurze Anmeldung per Mail an lesung@wieland.berlin wird aus organisatorischen Gründen gern gesehen.

 

ASF Mitte: Rechtspopulistische Frauen und Frauen im Rechtspopulismus

Bei der letzten Bundestagswahl scheiterte der Einzug der AfD glücklicherweise an den Wählerinnen, betrachtet man nur die männlichen Wähler, wäre die Partei in den Bundestag eingezogen. Auch bei Pegida gehen mehr Männer als Frauen auf die Straße. Und doch stehen sowohl bei der AfD als auch bei Pegida Frauen in der ersten Reihe. Wie passt das zusammen?

Die ASF Mitte lädt alle Interessierten herzlich ein, zu einer Diskussion mit Simone Rafael von der Amadeu Antonio Stiftung über Frauen an der Spitze rechtspopulistischer Bewegungen sowie die Angriffe auf Feminismus aus diesem Spektrum. 

Montag, 22. Juni 2015, um 19.00 Uhr
Kurt-Schumacher-Haus, Müllersr. 163, 13353 Berlin

 

Wahlkreistag von Klaus Mindrup

Am Freitag, dem 26. Juni 2015, veranstaltet Klaus Mindrup seinen nächsten Wahlkreistag. Unter anderem wird er sich dieses Mal bei der lokalen Polizei über die aktuelle Lage in Teilen des Wahlkreises informieren sowie mit der Freiwilligen Feuerwehr Niederschönhausen ins Gespräch kommen. Den Abschluss des Wahlkreistages bildet der Besuch bei der Jugendfeuerwehr Pankow, die an diesem Tag üben, um für den Ernstfall gut vorbereitet zu sein. Es besteht die Möglichkeit, bei den Besuchen in Niederschönhausen (16 Uhr) und bei der Jugendfeuerwehr Pankow (17.30 Uhr) teilzunehmen.

Nähere Informationen gibt es im Wahlkreisbüro von Klaus Mindrup telefonisch unter 030/96511403 oder per Mail.

 

 

Fachausschuss Europa: über die rechtliche und politische Situation von LGBTIQ* in Europa

Das Referendum in Irland vor wenigen Wochen hat hierzulande wieder einmal eine Debatte über die „Ehe für Alle“ belebt. Der Fachausschuss Europa nimmt dies zum Anlass, um sich über die rechtliche und politische Situation von LGBTIQ* (Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*menschen, Intersexuellen, Queer*) in Europa auszutauschen. Welche Probleme und welche Erfolge gibt es in verschiedenen europäischen Ländern? Und was wird auf europäischer Ebene getan? EIngeladen ist Helmut Metzner, Mitglied im Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD).

Dienstag, 23. Juni 201,5 um 19.00 Uhr
Abgeordnetenhaus zu Berlin, Raum 388, Niederkirchnerstraße, 10117 Berlin

 

 

ASF-Sommer-Kulturveranstaltung: Besuch der Ausstellung Fassbinder – JETZT

Wie in den vergangenen Jahren lädt die ASF Charlottenburg-Wilmersdorf auch in diesem Sommer wieder zu einem kulturellen Highlight. In diesem Jahr steht, anlässlich des 70. Geburtstags von Rainer Werner Fassbinder, die Ausstellung 'Fassbinder – JETZT' im Martin-Gropius-Bau an.

Die Präsentation seiner Arbeit will neue Impulse für die Auseinandersetzung mit einem der bedeutendsten deutschen Regisseure setzen. Neben der Arbeitsweise des Filmemachers veranschaulicht die Ausstellung 'Fassbinder – JETZT' die besondere Ausdruckskraft seines filmischen Werks und dessen Einfluss auf die zeitgenössische Kunstproduktion.

Um 17.30 Uhr begrüßt die stellvertretende Direktorin des Martin-Gropius-Baus, Frau Rockweiler, und begleitet anschließend durch die Ausstellung.

Mittwoch, 1. Juli 2015, um 17.20 Uhr (bitte pünktlich)
Martin-Gropius-Bau, Haupteingang, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Karten werden mit dem Gruppentarif gemeinsam gekauft.

 

Künstlerinnengespräch mit der Fotografin Silvia Sinha „Brandmauern“

Der Baumboom im 19. Jahrhundert schuf zahlreiche berlintypische Hinterhöfe mit den heute uns bekannten Brandmauern zur Trennung der Wohnblocks. Im Bewusstsein des seitdem vorangeschrittenen Wandels erforscht Silvia Sinha die wenigen noch ursprünglich erhaltenen oder modernisierten Brandmauern. Dabei ordnet sie Interpretation und Ausdruck ihrer sehr eigenen Wahrnehmung und Auffassung von Ästhetik unter. Sie erforscht die Spuren der Zeit an freistehenden oder - im Zuge von Neubebauung - freigelegten Brandmauern. Dabei ist es nicht Sinhas Ziel, die Architektur des alten, gegenwärtigen und werdenden Berlin zu dokumentieren, vielmehr beabsichtigt sie, die Eigenästhetik grafisch- malerischer Erscheinungsbilder von Brandmauern mit all ihren Störfaktoren wie Verwitterung und Fremdeinwirkung - auch in Koexistenz mit Neuem - zu erfassen und festzuhalten.

Mittwoch, 1. Juli 2015, von 16.00 bis 18.00 Uhr
Wahlkreisbüro Dilek Kolat, Schmiljanstr. 17, 12161 Berlin-Friedenau

 

August-Bebel-Institut: Kultur – Stadt – Politik: Die lange Nacht in der Galerie

Im Rahmen der ersten „Langen Nacht im SprengelKiez“ bietet das Programm des August-Bebel-Instituts (ABI) in der Zeit von 18.00 bis 24.00 Uhr im fliegenden Wechsel jede Stunde Vorträge, Diskussionen, Filme, eine Lesung und Live-Musik. Das ABI präsentiert einige seiner inhaltlichen Schwerpunkte und will auch mit den BesucherInnen ins Gespräch kommen.

Um 18.00 Uhr begrüßt Eva Högl, Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Programmbeirats des ABI. Anschließend geht es um die Frage »Wie war der Rote Wedding? Politik im Kiez vor 1945« mit Hans-Rainer Sandvoß, Historiker, viele Jahre stellv. Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Autor des Buchs »Die andere Reichshauptstadt«

Bei der Lesung 
»Schon da« um 19.00 Uhr erzählt die Mörderische Schwester Martina Arnold pechrabenschwarze Geschichten um neue und alte KiezbewohnerInnen
 ...und warum manche hier nicht alt werden.

Die Ereignisse im »Taksim Gezi-Park 2013« stehen im Mittelpunkt des Films und Gesprächs mit Dennis Kupfer, Journalist und Aktivist der Berliner Taksim-Initiative um 20.00 Uhr.

Der Liedermacher, Dichter und virtuose Gitarrenkünstler Nicolas Miquea gibt um 21.00 Uhr ein Konzert.

Eine nächtliche Lecture »Gentrifizierung – nächster Halt Wedding?« von Andrej Holm, Stadtsoziologe der HU-Berlin, lädt um 22.00 Uhr zur Diskussion, an der sich auch der Landesvorsitzende der Berliner SPD Jan Stöß beteiligen wird.

Zum Abschluss gibt es um 23.00 Uhr ein Konzert der grandiosen ÖzÖz mit Cosmopolitan Soul Music mit Gesang und Klavier.
Freitag, 19. Juni 2015, von 18.00 bis 24.00 Uhr
August-Bebel-Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

 

August-Bebel-Institut: Infostände attraktiv gestalten - Workshop

Infostände sind ein Klassiker zur Verbreitung politischer Botschaften und zur Gewinnung von Aktiven. Um bei Veranstaltungen oder auf der Straße aus der Flut von Infos herauszustechen, braucht es aber mehr als einen Tisch mit Flyern, Material und plaudernden Menschen. Wie sieht ein Stand attraktiv aus? Wie erreiche ich damit meine Zielgruppe? Welche interaktiven Elemente kann ich nutzen? Was ist meine Botschaft?
Leitung: Alexandra Kramm, Politikwissenschaftlerin und Coach
Beitrag 10 Euro inkl. Snacks und Getränken
Dienstag, 23. Juni 2015, von 17.30 bis 21.30 Uhr
August Bebel Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Anmeldung erbeten bis zum 14. Juni per Mail
 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Die Gartenstadt des 21. Jahrhunderts

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt ein zu einer Veranstaltung zu der Frage: Wie bauen wir einen neuen Stadtteil am Rande der Stadt? Es soll um die Entwicklung der Elisabethaue als Gartenstadt des 21. Jahrhunderts gehen. Mit dem Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, nationalen und internationalen Gästen wird über eine zukunftsgerichtete urbane Entwicklung am Rande der Stadt diskutiert.
Montag, 29. Juni 2015 um 19.00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

Anmeldungen bitte per Mail an die Friedrich-Ebert-Stiftung.
 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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