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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: Europa in Friedrichshain-Kreuzberg - BeTeam sucht MitstreiterInnen - BerlinStrategie 2030 - Konferenz  zur Sozialpolitik - Termine

Europa in Berlin I: Friedrichshain-Kreuzberg

 

Seit vielen Monaten besucht unsere Spitzenkandidatin für die Europawahlen am 25. Mai, Sylvia-Yvonne Kaufmann, Abteilungen, Kreisvorstände, Arbeitsgemeinschaften und Kiez-Feste, um über Europa zu informieren, aber auch um zum Engagement im Europa-Wahlkampf aufzurufen.

Am kommenden Samstag, dem 15. März, beginnt sie mit ihrer Nah dran-Tour in Friedrichshain-Kreuzberg. Die Bezirks-Veranstaltungen stehen immer unter einem thematischen Schwerpunkt und sollen zugleich EU-Projekte in den Kiezen vorstellen, um Europa ganz praktisch erlebbar zu machen. Dieser SPD-Bürgertisch findet zum Thema EU-Verbrauchschutzpolitik und Lebensmittelsicherheit statt.

Neben Sylvia-Yvonne Kaufmann werden auch der SPD Landesvorsitzende, Jan Stöß, das Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus, Björn Eggert, der stv. Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Peter Beckers und die Bundestagsabgeordnete Cansel Kiziltepe vor Ort sei, um mit Interessierten ins Gespräch zu kommen und für die SPD im Europa-Wahlkampf zu werben.

Hier der Flyer (PDF-Dokument, 502.3 KB)- gerne zum Teilen, Vermailen, Hinweisen. Über viele interessierte Genossinnen und Genossen würden wir uns sehr freuen.

Samstag, 15. März 2014, 12.00 – 14.00 Uhr, Markthalle Neun, Eisenbahnstraße 42-43, 10997 Berlin-Kreuzberg

 

Mitmachen beim BeTEAM!

Europawahl 2014
 

Dein Beitrag, um Europa eine neue Richtung zu geben!
Zusammen mit Martin Schulz, dem Spitzenkandidaten der europäischen Sozialdemokratie, und Sylvia-Yvonne Kaufmann, unserer Spitzenkandidatin für Berlin, kämpfen wir dafür, dass Europa eine neue Richtung bekommt. Unser sozialdemokratisches Europa stellt

  • das Gemeinwohl über Profite Einzelner.
  • kulturelle Vielfalt über Einfalt.
  • Lebensqualität über Märkte.
  • nachhaltige Entwicklung über das große Geld.
  • universelle Menschenrechte über das Recht des Stärkeren.

 

Wenn das auch Deine Meinung ist, dann bist Du beim BeTEAM, dem Wahlkampfteam des SPD-Landesverbandes Berlin, genau richtig!

Was heißt Wahlkampf für uns?
Wir sehen Wahlkampf als eine spannende Herausforderung, die wir miteinander angehen. Mit viel Spaß und Interesse wollen wir als berlinweit aktives Wahlkampfteam im Europawahlkampf 2014 dazu beitragen, dass Europa sozialer und gerechter wird!

Wie kannst Du Dich einbringen?
Wir wollen vielfältige Wahlkampfideen auf der Straße, bei Infoständen, Verteilaktionen und – wer mag – im Internet umsetzen. Dazu kannst Du im Wahlkampf beitragen – gezielt nach Deinen Interessen und Deinem Zeitbudget:
Dialog mit den Menschen – unterstütze den Europawahlkampf der SPD bei Infoständen, Verteilaktionen, im Tür-zu-Tür-Wahlkampf oder auf Veranstaltungen.
Themen setzen in den Sozialen Netzwerken – egal ob bei Facebook, Twitter, den Kommentarseiten von Zeitungen und Zeitschriften und anderen Online-Diensten – mach mit, die Menschen im Netz zu erreichen.
Dein Kiez, Dein Berlin in Europa – Du kannst sowohl in Deinem Bezirk den Wahlkampf unterstützen als auch berlinweit für ein sozialdemokratisches Europa werben.

Lust zum Mitmachen bekommen? Wir brauchen Dich! Hier findest Du den Rückmeldebogen (PDF-Dokument, 48.6 KB) (PDF).
Mehr Informationen und eine Einladung für ein erstes Kennenlernen-Treffen folgen demnächst.

 

FIT FÜR DEN EUROPA-WAHLKAMPF

Im Rahmen des Europawahlkampfes 2014 bieten wir, der SPD-Landesverband Berlin in Kooperation mit der EUROPA-KAMPA des Parteivorstands, drei zentrale Schulungen an. Der Europawahlkampf bringt für viele GenossInnen erfahrungsgemäß viele Fragen mit sich. An den Schulungen können alle interessierten Mitglieder der Berliner SPD teilnehmen.

In den Schulungen I und II, am Donnerstag, den 03.04. und (Alternativtermin) am Mittwoch, den 09.04.14 – jeweils von 19.30 -ca. 22 Uhr im Kurt-Schumacher-Haus, zum Thema „Europawahlen 2014 – Wahlverfahren, Wahlprogramm und WählerInnengespräche“, werden u. a. folgende Fragen erörtert:
- Wie funktioniert das Wahlverfahren für das Europaparlament?

- Was sind die Besonderheiten des Wahlrechts?
- Welche Bedeutung hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das zu einem Wegfall der Sperrklausel („Drei-Prozent-Hürde“) für die Europawahl?
…und Fragen
- nach den genauen Inhalten unseres SPD-Wahlprogramms;
- den Unterschieden und der Abgrenzung zu den anderen Parteien.
Daran anschließend werden wir die Inhalte, wer möchte, noch in kurzen „Infostand“-Rollenspielen durchspielen, um für die Praxis im Europawahlkampf 2014 gestärkt zu sein.

In der Schulung III, am Samstag, den 26.04.14, 10.30-ca. 12.30 Uhr bereiten wir Euch auf den „Tür-zu-Tür-Wahlkampf im Europawahlkampf 2014 – an der Haustür überzeugen“ vor.
Ziel ist es Neumitglieder oder GenossInnen, die noch nicht so viele Erfahrung im Tür-zu-Tür-Wahlkampf gemacht haben zu schulen und die Aktionswoche Tür-zu-Tür-Wahlkampf im Schlussspurt (19.-24.05.14) vorzubereiten.

Wer Interesse an einer oder mehreren Schulungen hat, sollte diesen Rückmeldebogen (PDF-Dokument, 81.6 KB)ausfüllen und an Sebastian (sebastian.huebers@spd.de) mailen.

 

Bitte vormerken: 29. April - Fachtagung "Gerechte Sozialpolitik"

Am 29. April lädt die Berliner SPD zur Fachtagung "Gerechte Sozialpolitik" mit  Vertreterinnen und Vertretern aus der praktischen Arbeit, der Politik, den Gewerkschaften und Sozialverbänden.

Seit der Gründung der SPD vor 150 Jahren stehen die Kernthemen Gerechtigkeit, Solidarität, Freiheit und vor allem soziale Sicherheit im Fokus sozialdemokratischen Selbstverständnisses und Handelns. Die Berliner SPD hat deshalb insbesondere in den letzten Monaten u.a. das Thema „Gerechte Sozialpolitik“ in den Mittelpunkt ihrer politischen Arbeit gestellt. Die hierfür eigens im August 2012 eingesetzte Arbeitsgruppe „Gerechte Sozialpolitik“ hat es sich zu Aufgabe gemacht, zu prüfen, welche Anforderungen wir heute an eine gerechte und moderne Sozialpolitik stellen und welche Schritte zur Sicherung eines guten Zusammenlebens in einem demokratischen Gemeinwesen gehören.
Diskutiert wurden u.a. auch die Wirksamkeit der bisherigen sozialpolitischen Instrumente und deren Finanzierbarkeit und inwieweit die vorhandenen Hilfesysteme ihre Wirksamkeit tatsächlich entfalten können und ob die bestehenden Leistungsketten sinnvoll aufeinander aufgebaut sind.

Damit die Diskussion nunmehr breit geführt werden kann, lädt die Berliner SPD herzlich zu einem fachpolitischen Forum ein. Die Tagung wird um 17.00 Uhr vom Landesvorsitzenden der SPD Berlin, Jan Stöß, eröffnet. Das genaue Programm und ein Anmeldeformular findet Ihr hier.

Der Antrag der Arbeitsgruppe ist hier (PDF-Dokument, 198.2 KB)zu finden. Der Arbeitsgruppe „Gerechte Sozialpolitik des SPD Landesvorstandes Berlin gehören an: Jens Holger Ahrens, Elvira Brandt, Knut Lambertin, André Lossin, Barbara Loth, Iris Spranger, Boris Velter.

 

Michael Müller: BERLINSTRATEGIE – Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030

 

Heute wurde der Zwischenbericht zur „BerlinStrategie“ Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030“ beschlossen. Er benennt insgesamt die acht Themenfelder: Stärkung der Berliner Wirtschaft, Entwicklung von Freizeit- und Unterhaltsangeboten, Bildungs- und Qualifizierungsoffensive, Gestaltung der wachsenden Stadt, Grünflächen- und Freiraumsicherung, umweltfreundliche Infrastruktur, stadtgerechte Mobilität, Stärkung von Steuerung und Partizipation als Kernpunkte der Strategie.

Mit dem ressortübergreifenden Konzept, das in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz federführend erarbeitet wird, sollen die aktuellen Wachstumseffekte langfristig und nachhaltig genutzt und mit einer hohen Lebensqualität in der Stadt zusammengebracht werden. Gleichzeitig geht es darum, Freiräume, Kreativität und Offenheit in der Stadt zu erhalten. Dazu Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt: „Mit dem Stadtentwicklungskonzept 2030 stellen wir politikfeldübergreifend die Weichen, um Berlin als ökonomisch prosperierende, solidarische, ökologisch ausgeglichene und kulturell vielfältige Metropole zu profilieren. Wir nutzen das Wachstum Berlins und sichern die Lebensqualität unserer Stadt. Am Entwicklungsprozess sind sowohl die Berlinerinnen und Berliner als auch die institutionelle Fachöffentlichkeit mit dem Stadtforum 2030 und seinen Werkstätten umfangreich beteiligt. Diese Diskussionen sind mir wichtig, um für die Umsetzung der BerlinStrategie Partner zu gewinnen.“

Die Erarbeitung der BerlinStrategie – Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 wird seit Februar 2013 mit einer breiten Beteiligung von institutionellen Akteuren und Öffentlichkeit über Stadtforen untersetzt. Bislang haben knapp 2.000 Interessierte an den Veranstaltungen teilgenommen. Am 7. April 2014, 16.30 Uhr, findet das vierte öffentliche Stadtforum 2030 statt, das die Räume, die für Berlins Zukunft besonders wichtig sind, in den Mittelpunkt stellt. Vor der Sommerpause soll dann der Beteiligungsprozess abgeschlossen werden.

Weitere Informationen findet Ihr hier.

 

Thomas Isenberg: "Pille danach" rezeptfrei zugänglich machen

 

Für eine freie Verfügbarkeit der "Pille danach" hat sich der SPD-Gesundheitspolitiker Thomas Isenberg  ausgesprochen. "Es kann nicht sein, dass Frauen, die eine schnelle Hilfe brauchen, ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung willkürlich vorenthalten wird", sagte Isenberg in einer Rede im Berliner Abgeordnetenhaus. Es sei eine gesellschaftspolitische Entscheidung und eine Gewissensentscheidung, ob man sich für oder gegen die "Pille danach" ausspreche, sagte der SPD-Abgeordnete, es sei keine fachpolitische oder parteipolitische Frage. Isenberg: "Ich bin der Meinung, sie sollte möglichst schnell rezeptfrei in Deutschland zur Verfügung stehen, Berlin sollte sich im Bundesrat deutlich dafür einsetzen!"

Die Beratungen in den Ausschüssen und die Endabstimmungen im Berliner Abgeordnetenhauses müssen nach Ansicht Isenbergs eine Gewissensentscheidung sein. "Es gibt meines Erachtens keine gesundheitspolitischen Fachfragen, sondern ,nur' die Frage, was mehr zählt: Ethisch-Religiöse Ansichten über Verhütung und Verhütungsmethoden bzw. Ansichten über den Beginn menschlichen Lebens (Befruchtung der Eizelle? Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut bzw. Entwicklung eines Embryos?) auf der einen Seite, und Fragen der sexuellen Selbstbestimmung von Frauen / Paaren auf der anderen Seite."

Die Pille danach verzögert den Eisprung und verhindert die Einnistung einer Eizelle in den ersten Stunden nach der Befruchtung. Sie sei, so Isenberg, keineswegs eine „Abtreibungspille“, die einen fortentwickelten Embryo „abstößt“ - auch nicht, bei „Fehl-Einnahme", wenn eine Schwangerschaft schon besteht. "In den meisten EU-Ländern ist sie seit oftmals 15 Jahren von der Rezeptplicht befreit, nur in Deutschland müssen Frauen noch zum Arzt, auch am Wochenende, obwohl jede Stunde zählt, damit die ,Pille danach' wirken kann", so der SPD-Gesundheitsexperte. 

Im Video: Die Rede Isenbergs im Berliner Abgeordnetenhaus auf der Seite des RBB

 

Vorschläge für Gustav-Heinemann-Preis gesucht

Die SPD belohnt auch in diesem Jahr wieder Engagement für Demokratie und Gesellschaft mit dem Gustav-Heinemann-Preis. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert - Teilnehmer können sich jetzt bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 14.März.
Der Gustav-Heinemann-Preis erinnert an den ersten sozialdemokratischen Bundespräsidenten, der von 1969 bis 1974 im Amt war. Für Gustav Heinemann stand das Grundgesetz mit seinem Angebot an Freiheit und Gerechtigkeit in einem demokratischen und sozialen Rechtsstatt im Mittelpunkt seines Handelns und Denkens. Der Preis wird deshalb auch seit nunmehr 36 Jahren von der SPD immer um den 23. Mai verliehen. Der Tag, an dem auch das Grundgesetz verkündet wurde. 

Preiswürdig sind Menschen oder Gruppen, die Bürgertugenden und Überzeugungen, für die Gustav Heinemann eintrat und nach denen er lebte, in Handeln umsetzen. Dabei geht es um Bürgermut und Zivilcourage - zum Beispiel im Einsatz für Frieden und Demokratie, im Einsatz für Solidarität mit Schwachen, Randgruppen und Minderheiten oder im Einsatz für eine menschliche Arbeitswelt. 

Unter den bisherigen Gewinnern des Gustav-Heinemann-Bürgerpreises sind die Bundesarbeitsgemeinschaft kritischer Polizistinnen und Polizisten, Friedrich - das Forum Ziviler Friedensdienst - Peter Eigen mit Transparency International und Jesuitenpater Klaus Mertes. Im vergangenen Jahr war die Initiative „Dritte Generation Ost“ ausgezeichnet. Sie trägt als Mittler und Vermittler dazu bei, die Deutsche Einheit zu vollenden.

Bewerbungen und Vorschläge per E-Mail bis zum 14. März 2014 an: hermann.zimmermann@spd.de oder an derya.kacan@spd.de

Auch in diesem Jahr können Bürgerinnen und Bürger Vorschläge einreichen oder sich selbst bewerben. Das Kuratorium des Gustav-Heinemann-Bürgerpreises überprüft alle Bewerbungen und Vorschläge. Eine Auswahl derer, die am meisten den Kriterien des Gustav-Heinemann-Bürgerpreises entsprechen, wird dann zur Abstimmung ins Internet (auf SPD.de) gestellt.

 

Swen Schulz, MdB: Welche Lehren ziehen wir aus dem NSU-Bericht?

 

Welche Lehren und Handlungsoptionen ziehen wir aus den Ergebnissen des NSU-Untersuchungsausschusses? Diese Frage will der Bundestagsabgeordnete Swen Schulz am 18. März mit seinen Gästen ab 19.00 Uhr im Kulturzentrum "gemischtes" diskutieren. Prominenter Podiumsgast ist die damalige Sprecherin des NSU-Untersuchungsausschusses und heutige stv. Vorsitzende der SPD- Bundestagsfraktion, Dr. Eva Högl, MdB.

Der Deutsche Bundestag hatte auf Antrag der Abgeordneten aller fünf Fraktionen im Januar 2012 einen Untersuchungsausschuss zur Neonazi-Mordserie eingesetzt. Das Gremium unter der Führung der SPD-Bundestagsfraktion hat einen wichtigen Beitrag zur gründlichen und zügigen Aufklärung der Taten der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" geleistet. Zudem wurden Schlussfolgerungen für Struktur, Zusammenarbeit, Befugnisse und Qualifizierung der Sicherheits- und Ermittlungsbehörden und für eine effektive Bekämpfung des Rechtsextremismus gezogen und Empfehlungen ausgesprochen. Anmeldung unter Tel.-Nr.: 227 70 187.
 
Dienstag, 18. März 2014, 19.00 Uhr, Kulturzentrum "gemischtes", Sandstr. 41, 13593 Berlin

 

ASF CW, AfB und AG Polen: Europa – Bildungspolitische Visionen in einer globalisierten Welt

Mit Blick auf die Europa-Wahl 2014 möchten die ASF Charlottenburg-Wilmersdorf, die Arbeitsgemeinschaft für Bildung sowie die AG Polen gemeinsam mit Interessierten und Kooperationspartnern am Beispiel von Best Practices miteinander das bildungspolitisch wichtige Thema „Visionen und Ausblicke auf Europa in der globalisierten Welt“ diskutieren.

Sylvia-Yvonne Kaufmann, Spitzenkandidatin der Berliner SPD für die Europawahlen, wird das Impulsreferat halten. Die Moderation übernimmt Barbara Scheffer, Vorsitzende der ASF Charlottenburg-Wilmersdorf.

Donnerstag, 20. März 2014, 18.00 Uhr, Robert Jungk-Oberschule, Sächsische Straße 58, 10707 Berlin

 

Podiumsdiskussion: "Berlin macht einen Punkt"

Der SPD-Abgeordnete Frank Jahnke und der Fachausschuss Wirtschaft, Arbeit, Technologie der Berliner SPD laden in Zusammenarbeit mit den Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. ein zur Podiumsdiskussion: „Berlin macht einen Punkt! - Welche Chancen bietet die Top-Level-Domain .berlin für die Berliner Wirtschaft?“

Auf dem Podium diskutieren Björn Böhning (Chef der Berliner Senatskanzlei und netzpolitischer Sprecher der SPD), Dirk Krischenowski (Gründer und Geschäftsführer der dotBerlin GmbH), Helga Krüger (Geschäftsführerin der http.net Internet GmbH, Vorstandsmitglied des BCIX e.V. und Vorstandsmitglied der Denic eG) und Dr. Sandra Schulz (Mitglied der Geschäftsleitung und Leiterin des Hauptstadtbüros des eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.). Moderation: Sven Wedig (Geschäftsführer der 4u2play GmbH und SongFor).

Hintergrund der Veranstaltung ist, dass sich in diesem Jahr das System der Domain-Endungen im Internet einen entscheidenden Schritt weiter entwickelt: Neben den bekannten Top-Level-Domains (TLDs) wie .de, .com, .net und .org werden neue Adressendungen wie .berlin oder .shop möglich. Für die Einführung der neuen Domains ist die unabhängige Organisation ICANN zuständig, die im Oktober 2013 mit der dotBERLIN GmbH & Co. KG einen Vertrag über den Betrieb von .berlin abgeschlossen hat. Das eigens für die Bewerbung für.berlin gegründete Unternehmen wird von der Berliner Senatskanzlei unterstützt. Die neue TLD wird Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmeneine eigene digitale Identität im Internet geben und neue Möglichkeiten für das Marketing und die Kommunikation von Unternehmen aus Berlin und solchen, die in Berlin präsent sein wollen, schaffen. Mit .berlin wird eine konsequente Entwicklung gesehen, die den Bedürfnissen lokaler Unternehmen und Institutionen nach einer besseren Auffindbarkeit im Internet Rechnung trägt. Welche Chancen ergeben sich für Berliner Mittelständler? Gibt die neue Domainendung auch der Berliner Kreativwirtschaft neue Schubkraft? Welche Beiträge kann die Domain-Endung für die Kommunikation und die Identifikation der Stadt leisten? Und welche Rolle sollte die Politik spielen, damit eine eigene TLD für Berlin zur Erfolgsgeschichte wird?

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten: http://www.sozilink.de/?i=2dh

Donnerstag, 3. April 2014, 20.00 Uhr, Berliner Abgeordnetenhaus (Raum 311), Niederkirchnerstr. 5, 10117 Berlin

 

ABI: Kollektives Bauen – Zwischen Tradition und Innovation

Es gibt einen weltweiten Trend hin zu genossenschaftlichen und kollektiven Formen des Bauens. Damit verbinden sich viele Hoffnungen: Solidarische Ökonomie, demokratische Mitbestimmung, eine menschliche Baukultur. Genossenschaften sind auch eine Antwort auf die neoliberale Umorientierung staatlicher Wohnungspolitiken. Wie aber bauen Genossenschaften anders? Wir wagen eine lokale und internationale Sicht auf solidarisches Bauen. Von der Berliner Wohnreformbewegung bis zu Wohnungsbau kooperativen und gemeinschaftlichen Bauprozessen in den Städten Argentiniens, Mexikos, Venezuelas, Südafrikas und Kenias.

Mit: Renate Amann (Architektin und Geschäftsführerin des Genossenschaftsforum e.V.) und Klaus Teschner (Architekt und Referent für Städtische Entwicklung bei MISEREOR).

Donnerstag, 13. März 2014, 19.00 – 21.30 Uhr, Galerie im August Bebel Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

 

FES: Die soziale Krise der EU - Wer trägt die Kosten?

Die Probleme der Eurozone sind längst nicht mehr nur wirtschafts- und währungspolitischer Natur. Dramatisch steigende (Jugend-) Arbeitslosigkeit, wachsende Armutsgefährdung sowie der Abbau regulärer Beschäftigungsverhältnisse – die Europäische Union befindet sich auch in einer sozialen Krise! Als Lösung wird das »deutsche Modell« propagiert: hohe Wettbewerbsfähigkeit, Strukturreformen am Arbeitsmarkt und in den Sozialsystemen. Eine Diskussionsrunde in der Friedrich-Ebert-Stiftung fragt: Ist das aber auch der richtige Weg für Länder mit anderen wohlfahrtsstaatlichen Traditionen? 

Es diskutieren:
Michael Roth, MdB, Staatsminister für Europa
Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW),
Ariane Rodert, Mitglied des Wirtschafts- und Sozialausschusses der Europäischen Union,
Katja Mast, MdB, Sprecherin der Arbeitsgruppe für Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion u.a.
Nick Malkoutzis, stellvertretender Chefredakteur der englischsprachigen Ausgabe der Athener Zeitung Kathimerini,
Ursula Engelen-Kefer, Vorsitzende des Arbeitskreises Sozialversicherung SoVD Bundesverband,
Joß Steinke, Abteilungsleiter Arbeit, Soziales Europa, Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt
Helena Schulz Jimeno, Internationale Abteilung der spanischen Gewerkschaft CCOO Madrid.
Moderation: Ulrike Herrmann (taz)

Mittwoch, 12. März 2014, 17.00 - 20.30 Uhr, Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimasr. 28, 10785 Berlin


 

Buchpräsentation: Willy Brandt und Günter Grass - der Briefwechsel

Der Herausgeber Martin Kölbel stellt die fast drei Jahrzehnte andauernde Korrespondenz vor, die neben der persönlichen Beziehung zwischen Politiker und Schriftsteller auch vom Auf und Ab der deutschen Politik erzählt. 

Als Willy Brandt 1961 dreißig Schriftsteller nach Bonn einlud, um sie für den Bundestagswahlkampf der SPD zu gewinnen, fehlte ausgerechnet Günter Grass auf seiner Liste. Der Bestsellerautor sei, so ging das Gerücht, Anarchist und für die Politik nicht zu haben. Auf den verzögerten Start folgte eine Liaison von Geist und Macht, die ihresgleichen sucht: Der Schriftsteller Grass stieg in den tagespolitischen Nahkampf ein und erprobte eine freigeistige Beteiligung an der Partei- und Regierungsarbeit. Der SPD-Vorsitzende und spätere Bundeskanzler Willy Brandt fasste ein vitales Interesse an seiner kritischen Dreinrede und förderte nachdrücklich die parteilose Wählerinitiative. Das Herzstück dieser Liaison bildet der bislang unveröffentlichte Briefwechsel von Brandt und Grass. Fast drei Jahrzehnte lang haben sie ihn geführt, dabei das Wechselbad der großen Politik durchlaufen und zögerlich, über Euphorien und Zerwürfnisse hinweg, zu einer bemerkenswerten Freundschaft gefunden.

Das Buch "Willy Brandt und Günter Grass - Der Briefwechsel" präsentiert erstmals sämtliche Briefe und Briefbeigaben, versehen mit einem ausführlichen Kommentar und mit zahlreichen Abbildungen. Der einführende Essay des Germanisten und Herausgebers Martin Kölbel erläutert die Hintergründe dieses bedeutenden Dokuments.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung bis zum 17. März per E-Mail oder per Telefon 030 / 787 707-0 wird gebeten.

Dienstag, 18. März 2014, 18.00 Uhr, Forum Willy Brandt Berlin, Unter den Linden 62-68, 10117 Berlin

 

FES: Buchvorstellung "Die Benjamins" mit Uwe-Karsten Heye

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt am 21. März  zur Vorstellung und Diskussion des neu erschienenen Buches von Uwe-Karsten Heye „Die Benjamins. Eine deutsche Familie“ ein. Auf der Grundlage von bislang unbekanntem Archivmaterial sowie Gesprächen mit Zeitzeugen entwickelt Uwe-Karsten Heye das spannende Psychogramm einer deutschen Familie und rückt ganz nebenbei so manches Zerrbild aus den Zeiten des Kalten Krieges zurecht. Fünf Menschen, fünf dramatische Schicksale - Walter Benjamin, der Philosoph und Autor. Sein Bruder Georg, Kommunist und Arzt, ermordet im KZ Mauthausen. Schwester Dora, Sozialwissenschaftlerin, die als Jüdin ins Exil getrieben wurde. Hilde Benjamin, Schwägerin des Philosophen, die in der DDR als Justizministerin tätig war. Und schließlich Hildes Sohn Michael, Rechtsprofessor in Moskau und Ost-Berlin, der Zeit seines Lebens mit der Familiengeschichte rang.

Der Autor diskutiert nach seiner Lesung mit Michael Naumann, Geschäftsführer der Barenboim-Said-Akademie und Kulturstaatsminister a.D. sowie Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, Historikerin und Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin, über die zentralen Fragestellungen des Buches.

Bitte melden Sie sich bei Interesse unter forum.cy@fes.de an.

Freitag, 21. März 2014, 18.00 Uhr, Haus 1 der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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