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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief:  8. März: Frauen-Kampftag - Online-Team gesucht - Parteiwahlen - Termine

Landesvorstand beschließt Aussetzung des Optionszwangs

In seiner gestrigen Sitzung beschloss der Landesvorstand der Berliner SPD einen Antrag, der den Innensenator Frank Henkel auffordert, bis zur gesetzlichen Abschaffung des Optionsmodells durch die große Koalition auf Bundesebene eine Zwischenlösung nach Hamburger Modell umzusetzen.

Die Stadt Hamburg setzt den Optionszwang so lange aus, bis eine finale gesetzliche Neufassung des Optionsmodells vorliegt. Derzeit wird mit mindestens sechs Monaten gerechnet.

Zugleich bekräftigten die Landesvorstandsmitglieder mit ihrem einstimmigen Votum ihre Forderung nach der Abschaffung des Optionsmodells. Dazu der Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt in der Berliner SPD, Aziz Bozkurt: „Die Berliner SPD steht klar zu der sozialdemokratischen Forderung „Der Optionszwang muss weg!“. Daran halten wir fest. Bis das Gesetz zum Optionsmodell steht, muss verhindert werden, dass all jene, die jetzt 23 Jahre alt werden, ihre deutsche Staatsbürgerschaft verlieren. Die Aussetzung des Optionszwangs bis zur gesetzlichen Klärung ist ein Gebot der Fairness.“

 

Bericht zur aktuellen Situation in der Ukraine im Landesvorstand

 

Auf Grund der aktuellen Ereignisse in der Ukraine bat der Landesvorsitzende der Berliner SPD, Jan Stöß, die Bundestagsabgeordnete Ute Finckh-Krämer sowie den Vorsitzenden der russischsprachigen SozialdemokratInnen in Berlin, Dmitri Stratievski, um eine Einschätzung der Situation.

Ute Finckh-Krämer stellte klar, dass die Situation in der Ukraine derzeit sehr unübersichtlich ist: „Hier treffen mehrere Konfliktparteien mit sehr unterschiedlichen Interessen aufeinander.“ Besonders Besorgnis erregend sei das Wirken der rechtsradikalen Swoboda-Partei vor Ort, die bei den letzten Wahlen rund 10 Prozent der Stimmen erhielt. Dmitri Stratievski, in Odessa aufgewachsen, war erst kürzlich als Rechtsextremismus-Experte in Kiew. Auch er berichtete vom Wirken der Rechtsextremen. Auf dem Maidan, so Dmitri, gäbe es grob zusammengefasst drei Gruppen: Die friedlich Protestierenden, die sich ohne Gewalt für Demokratie und für die Korruptionsbekämpfung einsetzen, anarchistische Gruppen, die ebenfalls gewaltfrei protestieren und Gewaltbereite, darunter Nationalisten und Rechtsradikale. Er sieht die Bildung der jetzigen ukrainischen Regierung kritisch, weil in ihr die Interessen des bevölkerungsstarken Ostens wie Südens sowie der Krim nur unzureichend vertreten sind. Nicht nur die russischsprachige Minderheit, so Dmitri, sondern auch die vielen anderen Minderheiten in der Ukraine sehen diese Entwicklung mit Sorge.

Sowohl er als auch Ute Finckh-Krämer sprachen sich mit Nachdruck für eine Einheit der Ukraine aus. Jan Stöß fasste die Diskussion im Landesvorstand zum Schluss zusammen: Die Diplomatie steht an erster Stelle, auch wenn der Druck zunimmt. Wichtig sei es nun, aus der Eskalationslogik herauszukommen.

 

8. März – Frauenkampftag!

 

In diesem Jahr unterstützt die Berliner SPD das Bündnis Frauen*kampftag 2014. Wir rufen daher alle Frauen und Männer auf zahlreich am 8. März zum Gesundbrunnen zu kommen (Start ist 13.00 Uhr). Alle wichtigen Informationen findet Ihr noch einmal hier.

Auch der Berliner Teil des vorwärts, der bald in Euren Briefkästen liegen wird, steht ganz im Zeichen des Frauentags. Hier könnt Ihr den Kommentar vom Landesvorsitzenden Jan Stöß und den Bericht über die aktuellen Maßnahmen zur Frauenförderung in unserer Berliner SPD von der Landesgeschäftsführerin Kirstin Fussan schon vorab lesen.

Natürlich verzichten wir als Berliner SPD nicht auf die traditionellen Rosen-Verteilaktionen, an denen sich wieder zahlreiche Abteilungen und Bezirks-Arbeitsgemeinschaften beteiligen werden. Gemeinsam mit einer Karte werden die knapp 30.000 Fair Trade-Rosen am 8. März im ganzen Stadtgebiet verteilt.

Einige SozialdemokratInnen in verschiedensten Ämtern verteilen am 8. März hier ihre Rosen:
Jan Stöß, Landesvorsitzender SPD Berlin – gemeinsam mit der Abt. Bellevue
10.30 bis 12.00 Uhr U-Bhf Hansaplatz (nördlicher Ausgang bei Rewe) und vor dem Penny-Markt, Alt-Moabit 9 (Ecke Rathenower Str.)
Eva Högl, MdB
10:00 Uhr am Leopoldplatz, 13353 Berlin mit der SPD-Abt. 9, 10, 16 und der ASF-Mitte,
11:00 Uhr Gesundbrunnencenter, Badstr. 4, 13357 Berlin mit SPD-Abt. 15
12:00 Uhr Ackerhalle, Invalidenstraße 159, 10115 Berlin mit SPD-Abt. 1
Sandra Scheeres, MdA und Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft
9:00 Uhr am U-Bhf Pankow
Klaus Mindrup, MdB
9:00 Uhr Schivelbeiner Straße, 10439 Berlin und
10:00 Uhr Achillesstraße/Bucher Chaussee, 13125 Berlin
Torsten Schneider, MdA und Parlamentarischer Geschäftsführer im Abgeordnetenhaus
10:00 Uhr RATHAUS-CENTER PANKOW, Breite Straße 20, 13187 Berlin
Ülker Radziwill, MdA
10:00 Uhr Sophie-Charlotten-Straße vor dem Lidl, 14059 Berlin
Fréderic Verrycken, MdA
10:00 Uhr Heckerdamm 225-231 vor Reichelt, 13627 Berlin
Franziska Becker, MdA
10:00 Uhr Uhlandstraße vor Post & Prager Platz, 10779 Berlin
Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister Berlin und Sylvia-Yvonne Kaufmann, Berliner Kandidatin für das Europaparlament verteilen gemeinsam mit der ASF Charlottenburg-Wilmersdorf Rosen
15:00 Uhr Wilmersdorfer Straße / Ecke Pestalozzistraße, 10627 Berlin
Fritz Felgentreu, stellvertretender Landesvorsitzender der SPD Berlin, MdB
10:00 Uhr an den Gropiuspassagen, 12351 Berlin
Robert Schaddach, MdA
9:00 Uhr am S-Bhf. Grünau, Ausgang Adlersgestell
Karlheinz Nolte, MdA
9:30 Uhr EKZ Schöneweide, Schnellerstraße 12439 Berlin
Andy Jauch, MdA
10:00 Uhr vor Kaisers in der Baumschulenstraße, 12437 Berlin
Tom Schreiber, MdA und Gabriele Schmitz, Fraktionsvorsitzende BVV Treptow-Köpenick
9:45 Uhr vor dem Allende-Center in der Pablo-Neruda-Straße, 12559 Berlin
Karin Halsch, MdA
10:00 Uhr am S-Bhf. Wartenberg

 

Berliner SPD sucht engagiertes Online-Team

Als Berliner Sozialdemokratie in allen Lebensbereichen präsent sein – nicht weniger als das ist unser Anspruch. Sehr viele von euch bewegen sich wie ein Fisch im Wasser in den sozialen Medien. Allen voran auf Facebook und Twitter. Aber auch Youtube und andere Portale wie Instagram und Storify sind für euch kein Neuland.

In den sozialen Netzwerken machen wir als Landesverband schon viel, aber noch längst nicht genug. Um das nachhaltig zu ändern, suchen wir bis zu fünf engagierte Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, für die die genannten Medien alltägliche Kommunikationsmittel sind. Ihr solltet gut in der Partei und in der Stadtgesellschaft vernetzt sein und Spaß am aktiven Parteileben haben. Wenn ihr euch vorstellen könnt für uns ehrenamtlich Veranstaltungen, Aktionen und Themen der Berliner SPD zu begleiten, dann seid ihr bei uns genau richtig.

Auch dieses Ehrenamt ist mit viel Verantwortung verbunden, denn als Teil unseres Online-Teams postet ihr auch im Namen der ganzen Berliner SPD. Deshalb solltet ihr nicht nur schlagfertig und kreativ sein, sondern auch fair im Umgang und verantwortungsvoll.

Wenn ihr Interesse daran habt, dann schreibt gerne eine kurze E-Mail an unsere Pressesprecherin Josephine (josephine.steffen@spd.de). Wir freuen uns über eure Bewerbung.

 

Parteiwahlen I: Forum Netzpolitik - AGS – AfA

Die Parteiwahlen laufen derzeit in Abteilungen, Kreisen, aber natürlich auch in Arbeitsgemeinschaften und Foren. Im Dienstagsbrief halten wir Euch über die Ergebnisse der Wahlen auf Landesebene und später über die Ergebnisse der Kreisdelegiertenkonferenzen auf dem Laufenden.

Die Mitglieder des Forum Netzpolitik wählten den neuen Vorstand. Im Amt bestätigt wurden Ute Pannen, Jonas Westphal und Yannick Haan als Sprecherin bzw. Sprecher des Forums. Beisitzer wurden Maritta Strasser und Markus Winkler.

Bei der Wahl der Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen (AGS) am 19. Februar wurde die bisherige Vorsitzende Angelika Syring wieder gewählt. Ulrich Brietzke sowie Bernd Kleiter wurden als stellvertretender Vorsitzender bzw. Schriftführer in ihren Ämtern bestätigt. Die Versammlung wählte zu neuen stellvertretenden Landesvorsitzenden Izabella Sokolowska und Max E. Neumann. Der neugewählte Landesvorstand beschloss zugleich die Schwerpunkte für die neue Amtszeit: neue Wege zur Sanierung der Berliner Schulen und zur energetischen Wohnsanierung sowie den Ausbau und die Vertiefung der Wirtschaftskontakte. Die AGS nominierte zudem mit breiter Mehrheit die jetzige stellv. Landesvorsitzende Iris Spranger für dieses Amt erneut.

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) wählte am vergangenen Freitag, dem 28. Februar, ihren neuen Vorstand. Zunächst begrüßten die über 50 Delegierten und Gäste die Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg, Doro Zinke, den Fraktionsvorsitzenden im Berliner Abgeordnetenhaus, Raed Saleh und den Landesvorsitzenden, Jan Stöß. Zum alten und neuen Vorsitzenden der AfA wurde mit einem überzeugenden Ergebnis Christian Haß gewählt. Ihm zur Seite stehen wieder die stellvertretenden Landesvorsitzenden Annegret Hansen, Ruth Möller, Klaus Eisenreich und Rolf Wiegand. Manfred Lehmann wurde als Schriftführer ebenfalls erneut bestätigt.

 

Martin Schulz – Unser Spitzenkandidat für ganz Europa

 

Am 1. März 2014 wurde Martin Schulz mit 91 Prozent zum Spitzenkandidaten aller sozialdemokratischen Parteien in Europa für das Amt des Kommissionspräsidenten gewählt.

In seiner fulminanten Rede stellte er sich mit diesen Worten den Delegierten aus verschiedenen Staaten Europas vor: „Ich bin ein Buchhändler und Bürgermeister einer Kleinstadt, der aus einfachen Verhältnissen kommt. Kein ehemaliger Regierungschef. Ich bin ein Vertreter der Menschen – der sein Herz auf der Zunge trägt.“

Die Rede von Martin könnte Ihr hier noch einmal ansehen. Die Berliner SPD haben in Rom der stv. Landesvorsitzende Philipp Steinberg (Mitte) und Anja Möbus (Abteilungsvorsitzende aus Friedrichshain-Kreuzberg) als Delegierte vertreten.

 

Sylvia-Yvonne Kaufmann: „Ein europapolitisch fragwürdiges Urteil“

 

Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 26. Februar die Drei-Prozent-Hürde bei der Wahl zum Europäischen Parlament als verfassungswidrig erklärt.

„Demokratiepolitisch mag die Entscheidung von Karlsruhe ein Fortschritt sein. Europapolitisch ist sie allerdings fragwürdig. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist kein Urteil gegen die Drei-Prozent-Hürde, sondern ein Urteil gegen das Europäische Parlament“, sagte Sylvia-Yvonne Kaufmann, Spitzenkandidatin der Berliner SPD für die Europa-Wahlen.

„Das Urteil trägt nicht dazu bei, das Europaparlament als einzige von den Bürgerinnen und Bürgern direkt legitimierte europäische Institution gegenüber EU-Kommission und Rat zu stärken. Das Europäische Parlament ist zudem das größte multinationale Parlament der Welt und seine Entscheidungen haben großes politisches Gewicht. Auch von daher ist es nicht nachvollziehbar, dass Karlsruhe für die Wahl zum Europaparlament und zum Deutschen Bundestag unterschiedliche Maßstäbe anlegt. Dadurch wird das Europaparlament abgewertet. Das nehmen wir nicht hin und kämpfen deshalb um die Stimmen all jener, die ein soziales, ein tolerantes und ein linkes Europa wollen“, so Kaufmann weiter.

 

SPD-Abgeordnete eröffnen Bürgerbüros

 

Die Berliner SPD-Abgeordneten sind jetzt noch besser erreichbar. In allen Bezirken eröffnen sie derzeit Bürgerbüros.

Unter dem Motto „Wir sind offen für alle Anregungen und Wünsche“ haben die beiden Marzahn-Hellersdorfer Abgeordneten Liane Ollech und Iris Spranger am 28. Februar 2014 ihr gemeinsames Wahlkreisbüro in der Köpenicker Straße 25 eröffnet. Gut erreichbar, am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz gelegen, lädt dieses Büro die Bürgerinnen und Bürger ein zum politischen Dialog. Lobbyarbeit für den Bezirk, das bedeutet für Iris Spranger und Liane Ollech das konsequente Einsetzen für den Bezirk auf Landesebene. Hier vor Ort sei der Ausgangspunkt für eine gute und verständliche Politik. Deswegen sind beide Abgeordneten auch froh, an einem so lebendigen Ort des Bezirks ihr Büro zu haben.

Das SPD-Wahlkreisbüro ist geöffnet von Montag bis Freitag zwischen 10 und 17 Uhr, Abendtermine werden nach telefonischer Vereinbarung vergeben. Telefonisch ist das Büro zu erreichen unter der Nummer 030 52283366.

Charlottenburg: Büroeröffnung am 3. März mit Fréderic Verrycken.

Sein neues Wahlkreisbüro hat Fréderic Verrycken, der Vorsitzende des Hauptausschusses des Abgeordnetenhauses, am 3. März eröffnet. Wer mit dem SPD-Politiker ins Gespräch kommen möchte, findet ihn fortan in der Tauroggener Straße 45. Die Bürgersprechstunden sind montags von 17.30 bis 18.30 Uhr. Ab April gibt es dort für BürgerInnen einmal im Monat eine kostenlose Rechtsberatung. Weitere Informationen im Internet unter www.verrycken.de.

Steglitz-Zehlendorf: Büroeröffnung am 8. März mit Ina Czyborra und Irene Köhne

Am Internationalen Frauentag eröffnen die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses Ina Czyborra und Irene Köhne ihr neues Wahlkreisbüro in Steglitz-Zehlendorf. Das gemeinsame Büro soll mit regelmäßigen Öffnungszeiten zukünftig für alle Bürgerinnen und Bürger Anlauf- und Informationsstelle für ihre Anliegen sein. Zum Eröffnungsabend laden die beiden Abgeordneten Nachbarn, Freunde und politisch Interessierte am 8. März 2014 ab 18.00 Uhr in die Onkel-Tom-Straße 1 in 14169 Berlin ein.

Pankow: Büroeröffnung am 15. März mit Clara West

Die Pankower Abgeordnete Clara West lädt am Samstag, dem 15. März 2014, ab 10.00 Uhr herzlich zur Eröffnung ihres neuen Bürgerbüros in der Naugarder Str. 43 ein. Gefeiert wird mit zahlreichen Gästen, darunter Sylvia-Yvonne Kaufmann, Stadtentwicklungssenator Michael Müller, Cansel Kiziltepe und Bezirksbürgermeister Matthias Köhne. Für musikalische Begleitung sorgt das Trio Scho.

 

Zweckentfremdungsverbot von Wohnraum – Verordnung beschlossen, Umsetzung kann erfolgen

 
Mit der Verordnung über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum (Zweckentfremdungsverbot-Verordnung) wird das Zweckentfremdungsverbot-Gesetz vom Dezember 2013 umgesetzt. Der Senat hat die Verordnung heute – nach Stellungnahme durch den Rat der Bürgermeister – beschlossen. Darin werden das Zweckentfremdungsverbot für das gesamte Stadtgebiet Berlins als anwendbar erklärt und die Grundlagen des Zweckentfremdungsverbot-Gesetzes weiter ausgeführt. Die Verordnung und damit das generelle Zweckentfremdungsverbot treten am 1. Mai 2014 in Kraft, um insbesondere den Bezirksämtern als zuständige Stellen zur Umsetzung des Verbots die notwendige Vorbereitungszeit einzuräumen.
 

Brigitte Lange: Profilierter Kulturkenner für ein wichtiges Amt

 

Die Benennung von Tim Renner als Kulturstaatssekretär ist von der kulturpolitischen Sprecherin der Berliner SPD-Fraktion, Brigitte Lange, begrüßt worden. "Mit Tim Renner ist es gelungen, einen profilierten Kulturkenner für dieses wichtige Amt zu gewinnen", sagte sie. "Tim Renner verfügt über jahrelange Erfahrungen als Unternehmer in der Musikbranche, aber auch in der freien Kunst- und Kulturszene. Seine Benennung als Kulturstaatssekretär ist für die Berliner Kulturlandschaft ein gutes Zeichen. Es warten vielfältige Aufgaben auf Tim Renner sowohl in den öffentlichen Kultureinrichtungen als auch in der Freien Szene. Kulturschaffende, Kulturinstitutionen, Publikum und Politik haben große Erwartungen an den neuen Kulturstaatssekretär."

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hatte die Entscheidung für Tim Renner auf einer Presskonferenz bekanntgegeben. "Ich glaube, dass wir mit Tim Renner jemanden gefunden haben, der für Berlin steht - für das was sich im kulturellen, im kreativen Bereich dieser Stadt in den letzten Jahren entwickelt hat. Er wird sicher neue Akzente setzen. Aber wir sind uns einig, dass es keine radikalen Umbrüche geben wird."

 

Großes Ausbildungsangebot der Berliner Verwaltung

Das Ausbildungsangebot im Land Berlin liegt weiterhin auf einem hohen Niveau. Die für das Haushaltsjahr 2013 veranschlagten Ausbildungsmittel in Höhe von rund 110 Mio. € wurden insgesamt zu rund 99 % ausgeschöpft.

Im Jahr 2013 waren zum Stichtag 15. Oktober insgesamt rd. 8.400 Ausbildungsplätze im unmittelbaren und weitere rd. 2.400 im mittelbaren Landesdienst besetzt. Einen sehr großen Anteil nehmen dabei die Ausbildung in den Vollzugsdiensten der Polizei und Feuerwehr, im Bereich der Rechtspflege, im Bereich der Steuerverwaltung sowie die Vorbereitung auf das Lehramt (Lehramtsanwärter/-innen und Studienreferendare) ein.

Von 443 tariflichen Auszubildenden, die im Jahr 2013 ihre Ausbildung im unmittelbaren Landesdienst (Senatsverwaltungen und Bezirke) beendet haben, haben rund 80 % im Anschluss an die Ausbildung einen unbefristeten (75 Auszubildende) oder befristeten (281 Auszubildende) Arbeitsvertrag mit dem Land Berlin erhalten. Darüber hinaus wurde mit 154 Ausbildungsabsolventen der Jahrgänge 2011 und 2012 im Anschluss an zunächst befristete Verträge ein Dauerarbeitsverhältnis abgeschlossen.

Des Weiteren wurden insgesamt 1.051 Beamtinnen und Beamte dauerhaft eingestellt, davon nach vorheriger Ausbildung beim Land Berlin 945 Beamte der Bereiche Polizei, Feuerwehr, Justiz und Finanzämter sowie 106 Beamte und Tarifbeschäftigte (Trainees) des gehobenen (67) und höheren (39) nichttechnischen allgemeinen Verwaltungsdienstes mit entsprechendem Studienabschluss. Zudem wurden nach Beendigung des – größtenteils in Berlin absolvierten – Referendariats insgesamt 1.400 Lehrer/innen dauerhaft als Tarifbeschäftigte in den Landesdienst übernommen.

 

Fachausschuss III Innen- und Rechtspolitik: Vorratsdatenspeicherung

Zunächst steht die Wahl des neuen Fachausschuss-Vorstands für die kommenden zwei Jahre auf der Tagesordnung. Danach geht es in die Debatte zum Thema „Vorratsdatenspeicherung“. Der Abgeordnete Sven Kohlmeier wird berichten. Schließlich wird der Antrag zur Neuregelung des § 113 StGB behandelt.

Montag, 10. März 2014, 19.00 Uhr, Abgeordnetenhaus von Berlin (Raum 388), Niederkirchner Straße 5, 10117 Berlin

 

FA V – Stadt des Wissens – AG Wissenschaft: „Gute Arbeit in der Wissenschaft"

Die Hochschulverträge sind für die nächste Laufzeit abgeschlossen - deren Umsetzung hat begonnen. Die Ausgestaltung der Neuordnung der Ausbildung für Lehrerinnen und Lehrer wird seitens der Senatsverwaltung vorbereitet. Wir wollen daher die Diskussion über die zukünftigen Ziele und deren Ausgestaltung in der Wissenschaftspolitik wieder aufnehmen und hier insbesondere die Arbeitsbedingungen im Wissenschaftsbereich diskutieren. Dr. Rainer Hansel von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft wird dazu berichten.

Montag, 10. März 2014, 19.30 Uhr, Abgeordnetenhaus von Berlin (Raum 377), Niederkirchnerstr. 5, 10117 Berlin

 

Forum Netzpolitik: Was bedeutet das geplante Freihandelsabkommen für die Netzpolitik?

Derzeit wird zwischen den USA und der EU hinter verschlossenen Türen ein Freihandelsabkommen verhandelt. Die einen versprechen sich vom Abkommen ein starkes Wirtschaftswachstum und viele neue Arbeitsplätze in der EU. Die anderen befürchten eine Aushöhlung der Demokratie und des Rechtsstaats sowie eine weitere Privatisierung. Unklar ist zudem welche Konsequenzen das Freihandelsabkommen für die Netzpolitik hat. Spielt das Urheberrecht im Abkommen eine Rolle? Inwieweit wird die Netzneutralität vom Abkommen tangiert? Droht das Abkommen zu einem neuen ACTA zu werden? Diese Fragen wollen wir zusammen mit Elisabeth Kotthaus (Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland) sowie André Rebentisch diskutieren.

Dienstag, 11. März 2014, 19.00 Uhr, Bar Brut, Torstraße 68, 10119 Berlin

 

Themenwoche „Zeit für Gerechtigkeit“

Vom 10. bis zum 13. März 2014 geht es in der Themenwoche Zeit für Gerechtigkeit! der FES um Gute Arbeit.

Unter »guter Arbeit« verstehen wir: Recht auf Arbeit, freie Arbeitsplatzwahl, gute und faire Bedingungen, Schutz vor Arbeitslosigkeit, gleicher Lohn für gleiche Arbeit und freie Gewerkschaften. Gute Arbeit ist ein zentrales Element gerechter Gesellschaften.

Diese Krise der Arbeit ist ein globales Phänomen, Antworten und Lösungen müssen weltweit gesucht werden. In Podiumsdiskussionen, Fachkonferenzen, Workshops und Lesungen sollen gemeinsam mit ExpertInnen und Gästen aus allen Weltregionen politische Alternativen aufgezeigt werden.

Alle Informationen findet Ihr hier.

 

FES: Vom mühsamen Geschäft der Demokratieförderung - Die Geschichte der Internationalen Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung

Seit über 50 Jahren ist die FES Teil einer »öffentlichen Diplomatie« der Bundesrepublik — ein stiller, aber unverzichtbarer Akteur der deutschen Außen- und Entwicklungspolitik. Die Buchreihe »Geschichte der Internationalen Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung« beleuchtet Rolle und Bedeutung der Stiftung in der internationalen Politik der Bundesrepublik sowie bei der Förderung von Demokratie und Entwicklung weltweit.

Die Podiumsdiskussion wirft einen Blick zurück auf diese reiche Geschichte und diskutiert neue Herausforderungen der Demokratieförderung im Kontext globaler Machtverschiebungen. Flyer (PDF-Dokument, 620.9 KB)

Um Anmeldung bis zum 14. März per E-Mail an Katrien.Kluever@fes.de wird gebeten.

Mittwoch, 19. März 2014, 18.00 bis 20.15 Uhr, Friedrich-Ebert-Stiftung (Konferenzsaal 1), Hiroshimastr.17, 10785 Berlin

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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