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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: FrauenKampftag2014 -  Bericht aus dem Bundestag - "Ehrenkodex für PolitikerInnen?" - Termine

Berliner SPD macht mit beim FRAUEN*KAMPFTAG 2014

 

Internationaler Frauentag. 8. März. Das sind feststehende Größen im Politischen Kalender. Viele verbinden mit ihm Blumen, eine kleine Aufmerksamkeit oder einen wichtigen Tag in Abgrenzung zum Muttertag. Politisiert im Sinne eines Kampftags ist der 8. März für viele nicht mehr.

Das Bündnis FRAUEN*KAMPFTAG 2014 will das ändern. In ihrem Aufruf (PDF-Dokument, 268.5 KB)definieren die Bündnis-Beteiligten ihr Hauptanliegen: „Unser Ziel ist es, den 8. März zu (re)politisieren, Frauen* untereinander zu solidarisieren und eine Öffentlichkeit für unsere Anliegen und Forderungen zu schaffen.“ Still lovin‘ feminism lautet ihr Motto, denn Feminismus ist für das Bündnis mehr als das Streiten für Frauenrechte. Über den 8. März hinaus soll ein „Beitrag für eine neue feministische Handlungsfähigkeit geleistet werden“.

Die Berliner SPD ruft dazu auf sich am FRAUEN*KAMPFTAG 2014 zu beteiligen. Los geht es am Samstag, dem 8. März um 13.00 Uhr am S-Bahnhof Gesundbrunnen. Zielort ist der Rosa-Luxemburg-Platz. Um 16.00 Uhr findet dort die Kundgebung mit Konzerten statt.

 

One Billion Rising: Gewalt nicht mit uns

 
Engagiert gegen Gewalt: Am Brandenburger Tor in Berlin waren u.a. die SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert und Rolf Wiegand, Vorsitzender des Landesbezirksvorstandes Berlin-Brandenburg der Gewerkschaft ver.di bei ONE BILLION RISING FOR JUSTICE mit dabei. Mit der weltweiten Kampagne haben sich am Valentinstag rund um den Globus Millionen von Frauen und Männern erhoben, um auf die alltäglich stattfindende Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen und auf ein Ende der Gewalt hinzuwirken. Wie auch im letzten Jahr starteten mehrere tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder einen Flashmob vor dem Brandenburger Tor und tanzten auf dem Pariser Platz für Gerechtigkeit.
 

Bericht aus dem Bundestag

 
Die Berliner SPD-Bundestagsabgeordneten haben auch in der vergangenen Woche wieder Stellung zu aktuellen Themen genommen. Im Plenum kritisierte Mechthild Rawert, Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg, das Festhalten von Gesundheitsminister Hermann Gröhe an der Pille danach (Link zur Rede und Video). Matthias Schmidt, der für den Wahlkreis Treptow-Köpenick im Parlament sitzt, sprach zum Thema Datenschutz und NSA und Fritz Felgentreu, Bundestagsabgeordneter für Neukölln, warb um die Zustimmung zum Rückbau- und Rückverlegungsmandat nach dem Abzug der ISAF-Truppen aus Afghanistan. Ute Finckh-Krämer mischte sich mit einer Pressemitteilung in die Debatte um die nukleare Abrüstung ein: „Die Diskussion um die humanitären Folgen von Atomwaffen macht deutlich, wie wichtig Fortschritte in der nuklearen Abrüstung und Rüstungskontrolle sind. Gerade vor dem Hintergrund der im kommenden Jahr stattfindenden Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages, ist es notwendig, dem nuklearen Abrüstungsprozess neue Impulse zu geben.“
 

SPD Reinickendorf: Lesung „Höllenritt Wahlkampf“

Frank Stauss ist Autor des viel beachteten Sachbuchs „Höllenritt Wahlkampf“. Als Kampagnenleiter der Agentur Butter plaudert er aus dem politischen Nähkästchen. Nach der Lesung findet eine Diskussion mit dem Landesvorsitzenden der Berliner SPD, Jan Stöß, und dem Abgeordneten des Berliner Abgeordnetenhauses, Thorsten Karge, statt.

Mittwoch, 26. Februar 2014, 19.00 Uhr, Restaurant Maestral, Eichborndamm 236, 13437 Berlin

 

Swen Schulz, MdB: „Ehrenkodex für Politikerinnen und Politiker?“

 

Brauchen wir einen Ehrenkodex für Politikerinnen und Politiker? Das will der Bundestagsabgeordnete Swen Schulz mit seinen Gästen diskutieren. Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., Lorenz Maroldt, Chefredakteur des Berliner Tagesspiegels, und Parteienforscher Dr. Gero Neugebauer sind zur Debatte eingeladen.

„Die aktuelle öffentliche Debatte um Politikergehälter, der geplante Wechsel von Kanzleramtsminister Pofalla in den Vorstand der Deutschen Bahn AG und auch Fälle von Steuerhinterziehungen zeigen, dass wir uns über Verhaltensregeln von Politikern verständigen müssen“, sagt Swen Schulz.

Um Anmeldung unter der Telefon-Nummer: 030-22770187 wird gebeten.

Mittwoch, 5. März 2014, 19.00 - 21.00 Uhr, Kulturzentrum „gemischtes“, Sandstr. 41, 13593 Berlin

 

Fachausschuss Mobilität: Halbzeitbilanz der Berliner Koalition und Europawahlkampf

Der Fachausschuss behandelt in seiner regulären Sitzung u.a. die Themen: „Halbzeitbilanz“ der Berliner Koalition zum Thema Mobilität/Verkehr/Umwelt. Referent ist Christian Gaebler, Staatssekretär Verkehr und Umwelt. Europawahlkampf: Es berichtet die Berliner SPD-Kandidatin für das Europaparlament, Sylvia-Yvonne Kaufmann.

Mittwoch, 5. März 2014, 19.00 – 21.00 Uhr, Abgeordnetenhaus Berlin (Raum 107), Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin

 

ABI: Wie Medien Meinung Machen – Teil III. Rassismus gegen Sinti und Roma

In den vergangenen Monaten verbreitete die Presse erneut rassistische Bilder über Sinti und Roma – mit Berichten über vermeintliche Einwanderungswellen und Kinderhandel. Wie und warum entstehen solche Bilder? Warum bekommen wir die Falschmeldungen, nicht aber deren Korrekturen mit? Mit einer Medienanalyse liest der Abend die Presseberichte kritisch gegen und bringt sie mit der konkreten – bundesdeutschen und Berliner – Politik gegenüber Sinti und Roma in Verbindung.

ReferentInnen:
Isidora Randjelović (Sozialpädagogin, Verband für Interkulturelle Arbeit, Berlin/Brandenburg, aktiv in der IniRromnja), Hajdi Barz (Teamerin, aktiv in der IniRromnja)

Moderation:
Rana Göroğlu (Journalistin, Neue Deutsche Medienmacher e.V.)

In Kooperation mit Neue Deutsche Medienmacher e.V.

Um Anmeldung wird gebeten an Anmeldung@august-bebel-institut.de .

Dienstag, 25. Februar 2014, 18.00 – 21.00 Uhr, August Bebel Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

 

FES Forum Berlin: „Bürgerbriefe an die Politik“ – eine Szenische Lesung

Täglich erhalten Politikerinnen und Politiker Bürgerbriefe. Mittlerweile per Mail, Facebook und immer noch per Fax, durch Anrufe und den guten alten Brief. Was steht eigentlich in so einem Brief? Was bewegt die Mitteilenden ihren VolksvertreterInnen zu schreiben? Welche Ängste, welche Fragen haben Sie? Und wie ist es um den Ton der Ansprache bestellt?

Die Theatermacher des Theater im Kino e.V. baten verschiedenste Abgeordnetenbüros um echte Dokumente, die allerdings anonymisiert wurden. Auf diesen bauen die sieben Darstellerinnen und Darsteller ihre szenische Lesung auf. Flyer (PDF-Dokument, 1.3 MB)

Donnerstag, 27. Februar 2014, 19.00 Uhr, Konferenzsaal 2 der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 28, 10785 Berlin

 

FES: Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag 2014

Die Festveranstaltung mit dem Titel „Den Aufstand wagen?“ soll an den Frauen-Streik-Tag vor 20 Jahren erinnern und einen Ausblick wagen.

In Vorträgen und bei einer Podiumsdiskussion diskutieren dazu:
Dr. Gisela Notz, Historikerin und Mitglied des Streikkomitees Köln/Bonn, Prof. Ph.D. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Johanna Uekermann, Juso-Bundesvorsitzende, Chris Köver, Journalistin und Chefredakteurin des Missy Magazine, Nina Pauer, Journalistin der ZEIT und Sandra Lewalter, Institut für gleichstellungsorientierte Prozesse & Strategien.

Flyer (PDF-Dokument, 578.3 KB)

Mittwoch, 5. März 2014, 19.00 – 21.30 Uhr, Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 1, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

 

FES: Themenwoche „Zeit für Gerechtigkeit“

Vom 10. bis zum 13. März 2014 geht es in der Themenwoche Zeit für Gerechtigkeit! der FES um Gute Arbeit.

Unter »guter Arbeit« verstehen wir: Recht auf Arbeit, freie Arbeitsplatzwahl, gute und faire Bedingungen, Schutz vor Arbeitslosigkeit, gleicher Lohn für gleiche Arbeit und freie Gewerkschaften. Gute Arbeit ist ein zentrales Element gerechter Gesellschaften.

Diese Krise der Arbeit ist ein globales Phänomen, Antworten und Lösungen müssen weltweit gesucht werden. In Podiumsdiskussionen, Fachkonferenzen, Workshops und Lesungen sollen gemeinsam mit ExpertInnen und Gästen aus allen Weltregionen politische Alternativen aufgezeigt werden.

Alle Informationen findet Ihr hier

 

WILLY-BRANDT-FORUM: Gertrud Meyer. Ein politisches Leben im Schatten Willy Brandts

Gertrud Meyer (1914-2002) stand als Funktionsträgerin der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands im Brennpunkt der politischen Geschehnisse des linken Exils der 1930er Jahre und 1940er Jahre. Während dieser Zeit war sie Mitarbeiterin des Arztes und Psychoanalytikers Wilhelm Reich. Gertrud Meyer leistete in enger Kooperation mit Brandt einen eigenständigen wichtigen Beitrag zum Widerstand gegen das NS-Regime.

Ihr Leben und politisches Wirken zwischen Lübeck, Oslo und New York findet in dieser auf langjährigen Archivrecherchen beruhenden Darstellung "Gertrud Meyer. Ein politisches Leben im Schatten Willy Brandts" (erschienen im Verlag Ferdinand Schöningh) erstmals angemessene Würdigung. Indem die Autorin Gertrud Meyers Biografie aus dem Schatten Willy Brandts holt, fällt auch ein neues, anderes Licht auf dessen politisches und privates Leben.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung bis zum 24. Februar an info@willy-brandt.de oder per Telefon 030 / 787 707-0 wird gebeten.

Dienstag, 25. Feburar 2014, 18.00 Uhr, Forum Willy Brandt Berlin, Unter den Linden 62-68, 10117 Berlin

 

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Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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