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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: Landesparteitag - Berlins Arbeitsmarktpolitik - Stellenausschreibung - Termine

 

 

SPENDEN FÜR DIE BERLINER SPD

Landesparteitag am 8. November 2014

Die Berliner SPD lädt am 8. November zu ihrem nächsten Landesparteitag im bcc Berlin Congress Center am Alexanderplatz. Beginn ist um 9.30 Uhr.  Auf der Tagesordnung stehen u.a. Reden von Jan Stöß, Klaus Wowereit und Michael Müller, die Nominierung des Kandidaten für das Amt des Regierenden Bürgermeisters und die Beratung der Anträge. Die 183 vorliegenden Anträge stehen mit den Empfehlungen der Antragskommission auf der Seite parteitag.spd-berlin.de zur Verfügung. Hier findet Ihr die Tagesordnung.

Der Parteitag wird wieder via Live-Stream auf der Homepage der Berliner SPD übertragen. Hinweis für Menschen mit Behinderungen: Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Falls Unterstützungsbedarf oder angemessene Vorkehrungen für Menschen mit Behinderungen erforderlich sind, bitten wir darum, uns dies vorher unter Tel. 030.4692-222 oder per Mail an barrierefrei@spd-berlin.de mitzuteilen.

 

Stellenausschreibung

Beim SPD-Landesverband Berlin ist zum 1. Dezember 2014 die Stelle einer/eines Mitarbeiterin/ Mitarbeiters beim Landesverband Berlin mit Schwerpunkt Jusos Berlin im Arbeitsbereich Zielgruppen, Projekte & Bürgerservice zu besetzen. Angestrebt wird eine wöchentliche Arbeitszeit von 25 Stunden. Die Stelle ist unbefristet.
Alles Weitere findet Ihr in der Stellenausschreibung (PDF-Dokument, 55.1 KB).

 

SPD Parteivorstand: Kampf gegen Radikalisierung

Der SPD-Parteivorstand hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, gegen gewalttätigen Rechtsextremismus, radikalen Salafismus und Antisemitismus entschlossen vorzugehen. Der Beschluss im Wortlaut:

Der Kampf gegen Rechtsextremismus ist und bleibt eine zentrale Aufgabe für alle Demokratinnen und Demokraten. In den letzten Monaten eskalieren die Angriffe auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in unserem Land. Brutale Gewalt, Einschüchterung und rassistische sowie antisemitische Hetze werden immer mehr zu einer dauerhaften Herausforderung für die ganze Gesellschaft. Bereits die Entdeckung der Morde des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) hat gezeigt, dass die Gewaltbereitschaft im Rechtsextremismus lange Zeit unterschätzt wurde. Der Zusammenschluss von rechten Hooligans und militanten Neonazis ist kein neues Phänomen. Eine neue Qualität hat jedoch der Umfang der Ausschreitungen durch die Bündelung der Hooligan-Gruppierungen angenommen. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich gewalttätige Salafisten und Rechtsextreme gegenseitig hochschaukeln. Beides, gewalttätiger Salafismus und Rechtsextremismus, ist eine Gefahr für unser Land. Und hier geht es zum Weiterlesen.

Hinzu kommt die Gefahr, die vom IS-Terror und die damit einhergehende Radikalisierung junger Menschen auch in Deutschland ausgeht. Diese Gefahr wird wiederum durch den Rechtsextremismus als Anknüpfungspunkt missbraucht für seine menschenverachtenden Ideologien sowie zur Rechtfertigung von Gewalt und die in undemokratischer Form ausgetragenen politisierten Konflikte.
Hier der vollständige Beschluss.

 

Kolat: "Berlins Arbeitsmarktpolitik wirkt"

 

"Die Berliner Arbeitsmarktpolitik der letzten Jahre wirkt", erklärte Berlins Arbeitssenatorin Dilek Kolat angesichts der neuen Arbeitsmarktzahlen. Im Oktober 2014 waren in Berlin 195.425 Menschen arbeitslos, ein Rückgang von mehr als 6.000 Menschen gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig sinkt die Jugendarbeitslosenquote auf 10 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit Jahren. 20.451 offene Stellen waren gemeldet. „Wir haben zum dritten Mal die wichtige Marke von 200.000 Arbeitslosen unterschritten – und die Marke von 10 Prozent bei der Jugendarbeitslosigkeit erreicht. Das sind zwei der zentralen Ziele der Berliner Arbeitsmarktstrategie ‚BerlinArbeit‘", sagte Dilek Kolat.

Die wichtigste Herausforderung auf dem Berliner Arbeitsmarkt bleibe das Engagement gegen Jugendarbeitslosigkeit, erklärte die  Arbeitssenatorin. Noch vor 3 Jahren, im Oktober 2011, betrug die Quote 13,1 Prozent. Trotzdem forderte die Senatorin die Betriebe auf, das Ausbildungsengagement zu erhöhen. Nach den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit waren zum 30. September noch immer 643 Ausbildungsplätze offen. Gleichzeitig waren 1.505 Jugendliche unversorgt. Dilek Kolat: „Ich fordere die Unternehmen deshalb erneut und deutlich auf, mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Auch inklusive der offenen Ausbildungsplätze hat Berlin eine sehr geringe Ausbildungsquote."

 

„Was kostet wo wie viel?“ – Finanzverwaltung veröffentlicht Kostenvergleich der Berliner Verwaltungen

Was kostet die An-, Ab- oder Ummeldung einer Einwohnerin oder eines Einwohners in Berlin? Wie hoch sind die Kosten für die Bereitstellung eines Platzes an den Berliner Schulen? Wie entwickeln sich die Kosten für die Pflege der Berliner Straßenbäume und der Grünflächen? Oder was kosten Aufgaben im Bereich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung?

Antworten auf diese und viele andere Fragen finden sich in zwei aktuellen Broschüren mit dem Titel „Was kostet wo wie viel?“, in denen die Senatsverwaltung für Finanzen für die Berliner Bezirke und ausgewählte Bereiche der Senatsverwaltungen Zahlen für das Jahr 2013 veröffentlicht hat.

Neben einer Darstellung einzelner Aufgaben zeigt die mittlerweile 14. Auflage der Broschüre zu den Berliner Bezirken die politische Schwerpunktsetzung: Rund 40 Prozent der Gesamtkosten der Bezirke kommen der Kindertagesbetreuung sowie dem Bereich Schule, Bildung und Kultur zugute. Danach folgen die Bereiche „Soziales“ mit 27 Prozent sowie „Jugend, Familie und Sport“ mit 18 Prozent.

Beide Broschüren können auf den Internetseiten der Senatsverwaltung für Finanzen heruntergeladen werden:

 

Fritz Felgentreu: Bedarfsgerechte Anschlussfinanzierung für Stadtteilmütter nötig

 

Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu fordert angesichts der Finanzierungsprobleme beim Projekt der Stadtteilmütter eine bedarfsgerechte Anschlussfinanzierung. Durch das Auslaufen des Bundesprojektes Bürgerarbeit verlieren 56 Stadtteilmütter Ende Oktober ihren Job.

Als langjähriger Abgeordneter für den Wahlkreis Hermannstraße und jetzt als Neuköllner Bundestagsabgeordneter konnte Felgentreu sich wiederholt davon überzeugen, wie wichtig die Arbeit der Stadtteilmütter für den Bezirk Neukölln ist. Ihr Wegfall würde einen massiven Einschnitt für viele Einrichtungen Neuköllns bedeuten. Die Stadtteilmütter sind für zahlreiche Familien die wichtigsten Ansprechpartnerinnen im Bereich Erziehung, Gesundheit und Bildung. Deshalb unterstützt Felgentreu das Anliegen und die heutige Demonstration der Stadtteilmütter ganz ausdrücklich und sichert Ihnen seine Unterstützung bei der Suche nach einer Anschlussfinanzierung zu.

„Um die Finanzierung der Stadtteilmütter sicherzustellen ist zunächst Kreativität von Seiten des Senats gefragt. Mittelfristig brauchen wir jedoch – im Anschluss an das auslaufende Modellprojekt Bürgerarbeit – wieder mehr arbeitsmarkt- oder sozialpolitische Instrumente seitens des Bundes, um Langzeitarbeitslose gesellschaftlich sinnvoll zu beschäftigen“, betont Felgentreu.
Erfreulich sei im Übrigen die Stellungnahme von Michael Müller beim SPD-Mitgliederforum in Neukölln. Der designierte Regierende Bürgermeister hatte sich dort für eine Fortführung der Stadtteilmütter und die damit einhergehende Finanzierung ausgesprochen. Das zeigt, dass die Bedeutung der Arbeit der Stadtteilmütter bei den wichtigsten Entscheidungsträgern der Stadt angekommen ist.

 

Högl: Erleichterungen beim Asylrecht

Eva Högl
 

Das Asylrecht wird vereinfacht. Das beschloss das Bundeskabinett in der vergangenen Woche. „Wir erleichtern den Arbeitsmarktzugang für Asylbewerber und Geduldete und befreien ihn von bürokratischen Hürden“, erklärte die stellvertretende SPD-Bundestagsfraktionsvorsitzende Eva Högl. Zugleich soll künftig die sogenannte Residenzpflicht, die Schutzsuchende während ihres Asylverfahrens auf eine bestimmte Aufenthaltsregion festlegt, nach drei Monaten wegfallen. Damit werde "endlich eine unnötige Gängelung im Alltag“ abgeschafft, so Högl.

 Häufiger als bislang sollen Asylbewerberinnen und -bewerber Geld- statt Sachleistungen bekommen. „Es ist gut, dass wir jetzt zusammen mit den Ländern einen Kompromiss gefunden haben“, sagte die SPD-Innenpolitikerin. Menschen würden dadurch schneller in die Gesellschaft integriert und unabhängig von Sozialleistungen gemacht.

 

Mechthild Rawert: Grünes Licht für Modellprojekte „Jugend stärken im Quartier“ in Tempelhof-Schöneberg

 

In Tempelhof-Schöneberg können ab Januar 2015 Modellprojekte zum Übergang von der Schule in den Beruf starten. „Mit seiner Interessenbekundung für das Bundesprogramm ‘Jugend stärken im Quartier‘ hat der Bezirk Erfolg gehabt“, so die Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg Mechthild Rawert.

Das Programm unterstützt Projekte für Jugendliche zwischen 12 und 26 Jahren. Es soll den Übergang von der Schule in den Beruf durch aufsuchende Jugendsozialarbeit und einfach zugängliche Beratung erleichtern. In Projekten werden Team- und Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Selbstorganisation gestärkt und gleichzeitig das Wohnumfeld und das nachbarschaftliche Miteinander verbessert. Das können Erlebnispfade, Gemeinschaftsgärten und Initiativen zur Nachbarschaftsmitnahme sein.

„Jugend stärken im Quartier“ ist ein Beispiel gebendes Programm für die Zusammenarbeit verschiedener Ministerien im Rahmen unserer ‚Strategie Soziale Stadt‘. Diese haben wir auf Drängen der SPD so im Koalitionsvertrag verankert“, so Mechthild Rawert. Die beiden Bundesministerien für Umwelt und Bau und für Familie, Senioren, Frauen und Jugend arbeiten bei der Förderung zusammen. Das Programm richtet sich besonders an Gebiete der „Sozialen Stadt“.

„Auch die Aufstockung der Bundesmittel für das Programm „Soziale Stadt“ im Haushalt 2014 von 40 auf 150 Millionen Euro war ein riesiger Erfolg. Rawert: „Die Erhöhung der Mittel für ‚Soziale Stadt‘ war eine wichtige sozialdemokratische Forderung in den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU/CSU, die wir umgehend umgesetzt haben.“

 

Mauerfall und SDP-Gründung

Wenige Tage vor dem Mauerfall wird in Ost-Berlin der Bezirksverband der SDP gegründet.  Informationen, Materialien, Videos  und Interviews zur Gründung der SDP und dem Fall der Mauer findet Ihr auf unserer Geschichtsseite.

 

Maxim Leo liest aus seinem Buch "Haltet Euer Herz bereit: Eine ostdeutsche Familiengeschichte"

Im Rahmen seines Stadtteiltages am 5. November lädt der Pankower SPD-Abgeordnete Nikolaus Karsten zu einer Lesung mit dem Autor Maxim Leo aus seinem Buch "Haltet Euer Herz bereit: Eine ostdeutsche Familiengeschichte".

Diese spannend und sehr berührend von  Maxim Leo geschriebene Familiengeschichte nimmt anhand der wechselvollen Lebenswege dreier Generationen verschiedene Aspekte der DDR-Entwicklung auf, die schließlich in der friedlichen Revolution von 1989 mündeten. Maxim Leos Werk spiegelt darüber hinaus eindrucksvoll die großen Brüche in der Geschichte des 20. Jahrhunderts wider.

Maxim Leo, geboren 1970 in Ostberlin, hat Politikwissenschaften in Berlin und Paris studiert und ist vor allem als Redakteur der Berliner Zeitung bekannt. Für das Buch „Haltet Euer Herz bereit“ erhielt der Publizist den Europäischen Buchpreis. Die Lesung anlässlich des 25. Jubiläums des Wendeherbstes von 1989 ist eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Kulturforum Berlin-Nordost e.V.
Mittwoch, 5. November 2014, von 20.00 bis 22.00 Uhr 
Wahlkreisbüro Nikolaus Karsten, Bernhard-Lichtenberg-Str. 23, 10407 Berlin

Im Rahmen des Stadtteiltages finden tagsüber verschiedene Veranstaltungen statt, darunter auch ein Kiezspaziergang durch das Komponistenviertel (12.00 - 13.30 Uhr, Treffpunkt um 12.00 Uhr vor dem Kino Toni am Antonplatz).

 

Kurzfilme zum Mauerfall im Kino TONI

Eine Sonderveranstaltung des Kinos TONI greift am 7. November in Zusammenarbeit mit der SPD Weißensee City und dem SPD-Abgeordneten Dennis Buchner das Thema "25 Jahre Mauerfall" auf. Zu sehen sind drei ganz besondere Kurzfilme, die 1989 und 1990 entstanden.

Der Film “Einmal Mittenwalde und zurück“ von Claus Krüger zeigt die Folgen der Teilung anhand der alten Bahnstrecke der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn. Nach der Errichtung der Berliner Mauer 1961 mussten die Züge zum Durchfahren eines auf DDR-Gebiet liegenden, 300 Meter langen Gleisabschnitts zwischen Buckow und Rudow zwei Grenztore passieren. Um die Versorgung des Kraftwerks Rudow mit Kohle sicherzustellen, wurde 1963 eine 1,2 Kilometer lange Umgehungsstrecke gebaut. Dieser Film wurde im April 1990 beim letzten Ost-Berliner Landeswettbewerb außerhalb des offiziellen Programms gezeigt und erhielt einen Ehrenpreis.

„Frühling im November“ von Manfred Winkler ist ein vielfach preisgekrönter Amateurfilm. Manfred Winkler - West-Berliner - filmte in den spannenden Tagen des Mauerfalls alles von West-Berliner Seite aus. Ganz neue Sichten entstehen damit. Der Film wurde 1989 auf Super 8 gedreht.

„Grenzdurchbruch '89" von Mathias J. Blochwitz Berlin, 11. November - 22. Dezember 1989. Nur zwei Tage nachdem Günter Schabowski während einer Pressekonferenz am 9. November 1989 überraschend den Mauerfall einleitete, besucht ein Team des NVA-Filmstudios einige Grenzsoldaten und interviewt sie über die aktuelle Situation, ihre Gedanken und Empfindungen. Dieser Kurzfilm entstand im Filmstudio der NVA. Beim The Art of Document Film Festival Warschau 2009 erhielt er die "Besondere Erwähnung der Jury". Der Autor und Regisseur Mathias J. Blochwitz ist anwesend.

Freitag, 7. November 2014, um 19.30 Uhr 
Kino TONI, Antonplatz 1, 13086 Berlin / Weißensee. 

Am 9. November läuft um 19.30 Uhr der Film „Der Tropfen“ von Matthias Kubusch und Robert von Wroblewsky, mit David Emig und Fee Schnittker. Der Film beschreibt das Leben von Rainer (David Emig), den der Mauerfall aus der Bahn wirft, der in seinem thüringischen Heimatdorf finstere Rachepläne schmiedet und auf dem Weg nach Berlin neue Erkenntnisse sammelt.

Programmflyer als PDF (PDF-Dokument, 2.1 MB)

 

Grenzenlos: Lesung und Zeitzeugengespräch

Grenzenlos Einladung
 

Unter dem Motto „Grenzenlos“ steht eine Veranstaltung der AG Kultur der SPD Treptow-Köpenick am 9. November. Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls ist eine Lesung mit der Dramaturgin Irina Vogt geplant. Als Zeitzeugen erinnern sich Günter Polauke, Bezirksbürgermeister in Treptow bis Ende 1989 und Dieter Schmitz, Gründungsmitglied der SDP und Bezirksstadtrat in Treptow ab 1990.

Sonntag, 9. November 2014, von 16.00 bis 18.00 Uhr
Café Grenzenlos, Plesserstraße 1, 12435 Berlin

 

 

Fachausschuss Inneres: Die Neuregelung der strafbefreienden Selbstanzeige im Steuerrecht

Der Fachausschuss Inneres und Recht wird sich auf seiner Sitzung am 10. November 2014 mit der Frage beschäftigen, ob die geplante Neuregelung der Vorschriften über die strafbefreiende Selbstanzeige im Steuerrecht geeignet ist, das Problem effektiv zu bekämpfen oder, ob hier weitere Schritte erforderlich sein werden. Dazu liegt für den Landesparteitag am 8.11.2014 ein entsprechender Antrag der Jusos vor, den der Fachausschuss in diesem Zusammenhang mit erörtern will. Ein aktuell vom Landgericht München veröffentlichtes Urteil wird hierzu einige interessante Anhaltspunkte für die Diskussion bieten.

Neben will sich der Fachausschuss einen ersten Überblick über die zu erwartende Debatte um eine mögliche Ausbürgerung von Dschihadisten deutscher Staatsangehörigkeit und wie die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen zu dieser Frage aussehen.

Montag, 10. November 2014, um 19.00 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 388, Niederkirchnerstraße, 10117 Berlin

 

Thomas Isenberg: Gesundheitspolitischer Dialog: Prävention und Gesundheitsförderung

Die Prävention und Gesundheitsförderung steht auf der gesundheitspolitischen Agenda der großen Koalition im Bund, in Berlin sind wir Vorreiter. Das Berliner Aktionsprogramm Gesundheit stellt die Weichen, ein gutes Bundesgesetz muss nunmehr folgen und die Kommunen als Orte der Gesundheitsförderung stärken. Thomas Isenberg lädt zum Gesundheitspolitischen Dialog ein, um den Status-Quo und die Perspektiven für Berlin und darüber hinaus zu diskutieren.

Es informieren und diskutieren:
Jens Spahn MdB, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Hilde Mattheis MdB, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion
Mario Czaja MdA, Senator für Gesundheit und Soziales des Landes Berlin
Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister Mitte, Leiter der Abteilung Gesundheit, Personal und Finanzen Bezirksamt Mitte
Claudia Korf, Vorstandsvorsitzende von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V – Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung
Gernot Kiefer, Vorstandsmitglied des GKV-Spitzenverbands
Dr. Günther Jonitz, Mitglied Vorstand Bundesärztekammer, Präsident Ärztekammer Berlin
Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Moderation: Thomas Isenberg, MdA, gesundheitspolitischer Sprecher SPD-Fraktion Berlin
Freitag, 7. November 2014, von 11.00 bis 14.30 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 376, Ernst-Heilmann-Saal, Niederkirchnerstraße, 10117 Berlin
Teilnahme bitte anmelden per Email.

 

Jusos Lichtenberg: Zur Zukunft in der Ukraine

Die Jusos Lichtenberg veranstalten am 6. November einen Gesprächsabend zum Thema: "Den Frieden gewinnen. Zur Zukunft in der Ukraine". Eingeladen ist der Gesandte und Botschaftsrat der Ukrainischen Botschaft, Dr. Vasyl Khymynets. Wie sind die Ergebnisse der Parlamentswahlen vom 26. Oktober zu bewerten? Bedroht die Krise den Frieden in Europa?

Donnerstag, 6. November 2014, 18.30 Uhr

Orangerie des Kiezspinne FAS e.V., Schulze-Boysen-Str. 38, 10365 Berlin

 

 

SPD Abt. Wilmersdorf Süd: Podiumsdiskussion „1914/2014 – Europa und der Krieg“

Die Abteilung Wilmersdorf Süd lädt zur Podiumsdiskussion am 14. Novembrer 2014, um 19.00 Uhr ins Theater Jaro zum Thema „1914/2014 – Europa und der Krieg“ ein, um dieses wichtige Thema vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse in der Ost-Ukraine und an der Südgrenze der Türkei, aber auch in einem größeren historischen Kontext zu diskutieren. Wohin steuert Europa nach einem Jahrhundert mit zwei Weltkriegen, einem vierzig Jahre währenden „Kalten Krieg“ und Konflikten wie in den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens oder, nun, der Ost-Ukraine, die vielleicht schon viele für unmöglich gehalten hätten? Was kann die EU als Friedensmacht dagegen halten?
Es diskutieren
Dr. Ute Finckh-Krämer, MdB, Friedensforscherin
Dr. Fritz Felgentreu, MdB, Vorstandsmitglied des Bundesverbands deutscher Kriegsgräberfürsorge und Mitglied des Verteidigungsausschuss
Dr. Jan Behrends, Historiker am Zentrum für zeithistorische Forschung Potsdam.
Moderation: Florian Dörstelmann

Die Podiumsdiskussion bildet den Auftakt zu einer neuen Veranstaltungsreihe der Abteilung Wilmersdorf Süd, mit der die Präsenz der SPD vor Ort weiter gesteigert und wichtige Themen, die über die aktuelle Tagespolitik auf Landes- und Bezirksebene hinausreichen, mit den Bürgerinnen und Bürgern im Kiez erörtert werden sollen.

Freitag, 14. November 2014, um 19.00 Uhr
Theater Jaro, Schlangenbader Straße 30, 14197 Berlin

 

Politik und Biographie - Lesung mit Inge Deutschkron

Franziska Becker  lädt in ihrer Reihe "Politik und Biographie" - Autoren-Lesungen im Wahlkreisbüro zur nächsten Lesung mit Inge Deutschkron am 10. November ein.

Inge Deutschkron liest noch einmal ihre bewegende Rede "Zerrissenes Leben”, die sie am 30. Januar 2013 im Deutschen Bundestag anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus hielt und der sich an dem Tag zum 80. Mal wiederholte. Dieser Gedenktag erinnert an die Schreckensherrschaft der Nazis. Inge Deutschkron ist Überlebende des Holocausts und musste ab dem 15. Januar 1943 um zu Überleben in Berlin in den Untergrund gehen. 
Montag, 10. November 2014, von 19.00 bis 21.30 Uhr 
Wahlkreisbüro von Franziska Becker, Fechnerstraße 6a, 10717 Berlin

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher bitte Anmeldung per E-Mail franziska.becker@spd.parlament-berlin.de oder telefonisch unter 23 25-22 81 (Sprachbox).

 

Fraktion vor Ort: Elterngeld Plus: Deutschland auf dem Weg zur Familienarbeitszeit

Eine gleichmäßige Aufteilung von Familie und Beruf wünschen sich insgesamt 60 Prozent der Eltern mit kleinen Kindern. Tatsächlich erreichen aber nur 14 Prozent von ihnen eine gleichmäßige Aufteilung der Erwerbstätigkeit. Mit dem Gesetzentwurf zur Einführung des Elterngeld Plus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit wird ein wichtiges familienpolitisches Ziel des Koalitionsvertrags umgesetzt. Damit wird Eltern mehr Zeit für die Familie gegeben und mehr Partnerschaftlichkeit bei der Vereinbarkeit von Familien und Beruf ermöglicht.

Eltern erhalten künftig mehr Wahlfreiheit: Mütter haben mehr Chancen im Beruf und Väter können sich stärker um ihre Kinder kümmern. Damit leistet das Elterngeld Plus auch einen Beitrag zu mehr Geschlechtergerechtigkeit. In Zukunft ist es für Mütter und Väter einfacher, Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit miteinander zu kombinieren.

Langfristiges Ziel ist es, Vollzeit für Familien neu zu definieren. Im Rahmen der Familienarbeitszeit sollen Eltern dann die Möglichkeit haben, die Arbeitszeit zu reduzieren und gleichzeitig eine Bezuschussung als Lohnersatz erhalten.

Die SPD-Bundestagsfraktion lädt jetzt zur Diskussionsveranstaltung mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Caren Marks, den Bundestagsabgeordneten Fritz Felgentreu und Sönke Rix und Barbara König, Geschäftsführerin Zukunftsforum Familie e.V.

Mittwoch, 12. November 2014, um 19.00 Uhr
Nachbarschaftsheim Neukölln e.V., Schierker Straße 53, 12051 Berlin

zur Online-Anmeldung bitte bis zum 10. November 2014.

 

Einladung zur Ausstellungseröffnung „A stable house with an open door“ Bilder von Flüchtlingskindern

Brigitte Lange lädt ein zur Eröffnung der Ausstellungs „A stable house with an open door“. Gezeigt werden Bilder von Flüchtlingskindern der Willkommensklasse einer Berliner Grundschule aus dem Malkurs „Experimentelle Malerei“.

Was malen Kinder, die ihre Heimat verlassen haben? Malen sie überhaupt? Die Malerin Barbara Salome Trost hat von 2011 bis 2013 mit Flüchtlingskindern in einer Willkommensklasse einen Malkurs „Experimentelle Malerei“ durchgeführt. Dabei zeigte sich: Einige der Kinder haben traumatische Erlebnisse erfahren, die auf diese Weise sichtbar werden. Die meisten Kinder haben vorher noch nie gemalt. Zu Beginn des Malkurses schreiben sie ihren Namen, dann malen sie die Fahnen ihrer Länder und schließlich Häuser. Irgendwann beginnen sie frei zu malen. In dieser Ausstellung werden 20 Bilder gezeigt, zusammengestellt von der Projektleiterin und Malerin Barbara Salome Trost.

„Durch die Augen der Kinder bekommen wir einen intensiven Eindruck, was es bedeutet, sein Heimatland zu verlassen. Auf diese Weise können wir mitfühlen und das ist sehr berührend“, erklärt Brigitte Lange, SPD-Abgeordnete für den Wahlkreis Märkisches Viertel und Lübars. „Auch in Zukunft möchte ich im Bürgerbüro politische Anliegen mit Kunst verbinden, damit die Besucher über Sehen und Fühlen einen eigenen Zugang zum politischen Geschehen entwickeln können.“ 
Freitag, 14. November 2014, um 17.00 Uhr
SPD Bürgerbüro, Waidmannsluster Damm 149, 13469 Berlin

 

August-Bebel-Institut: Ausstellung: Vom K.G.B. zum V.B.K. – eine Spurensuche

Eine Spurensuche zu den Berliner Konsumgenossenschaften unternimmt das August Bebel Institut in seiner neuen Ausstellung, die am 10. November in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus eröffnet wird.

1863 werden in Berlin die ersten Konsumgenossenschaften gegründet, 1902 schließen sie sich zur »Konsumgenossenschaft Berlin und Umgebung e.G.« (K.G.B) zusammen. Von der neugebauten Zentrale der K.G.B. in Lichtenberg mit eigener Großbäckerei, Wurstfabrik, Lagerhäusern für Textilien, Glas und Keramiken im ausgedehnten Hofbereich werden über 200.000 Mitglieder der Genossenschaft in ganz Berlin versorgt – allein im Wedding gibt es zwei genossenschaftseigene Kaufhäuser. Unter den nationalsozialistischen Machthabern sind die Konsumgenossenschaften aufgrund ihrer sozialistischen und kommunistischen Weltanschauung massiven Verfolgungen ausgesetzt. Die K.G.B. wird 1935 aufgelöst, das verbliebene Vermögen wird in NS-Organisationen überführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg werden Konsumgenossenschaften neugegründet. Den Genossenschaften im französischen Sektor (Wedding und Reinickendorf) wird es gestattet, sich dem »Verband Berliner Konsumgenossenschaften« (VBK) anzuschließen, der seinen Sitz im Ost-Berliner Bezirk Lichtenberg hat. In großformatigen Fotografien zeigt die Künstlerin Julia Lazarus Spuren des vergangenen genossenschaftlichen Lebens in den Bezirken Wedding und Lichtenberg, die von der Gegenwart überlagert werden.

Ausstellungseröffnung mit Julia Lazarus, Siegfried Heimann, Historiker, Frank-Ralf Jahnke, Vorsitzender des Kulturausschusses im Abgeordnetenhaus, wirtschaftspol. Sprecher der SPD-Fraktion
Montag, 10. November 2014, von 18.00 bis 20.00 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Ausstellung: 10. November bis 6. Dezember 2014. Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do, Fr 14–18 Uhr, Di nach Vereinbarung 
Anmeldung bis 7. 11: anmeldung@august-bebel-institut.de

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Vorstellung der FES-Mitte-Studie 2014: Fragile Mitte – Feindselige Zustände

Rechtsextremes Denken ist Ausdruck von Menschenfeindlichkeit. In welchem Ausmaß rechtsextreme Einstellungen in der Bevölkerung verbreitet sind, zeigen regelmäßige repräsentative Erhebungen, die von der Friedrich-Ebert-Stiftung seit 2006 in Auftrag gegeben werden. Durch die Zusammenarbeit mit dem Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld wird erstmals explizit das Analysemodell der „Gruppenbezogenen Menschfeindlichkeit“ in die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung integriert. Beschrieben werden 2014 die gesellschaftlichen Bruchstellen einer fragilen Mitte.

Die neue Studie erscheint am 20. November 2014 im Verlag J.H.W. Dietz Nachf. unter dem „Fragile Mitte – Feindselige Zustände“. Die Zahlen und Analysen will die Friedrich-Ebert-Stiftung an diesem Tag vorstellen und gemeinsam die Schlussfolgerungen für Gesellschaft und politische Bildungsarbeit diskutieren und lädt herzlich dazu ein. 

Donnerstag, 20. November 2014, 17.30 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 1, Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin
Verbindliche Anmeldung per E-Mail bitte bis zum 7. November an forum.hk@fes.de

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Praxisworkshop "Inter...was? Diskriminierung erkennen, Widerstand verstehen und Handeln verändern"

Wir leben in einer komplexen Welt. Und ebenso komplex sind die bewussten und unbewussten Diskriminierungen, denen wir im Alltag unterliegen und für die wir manchmal auch selbst verantwortlich sind.

In der Wissenschaft hat sich dafür der ziemlich sperrige Begriff der "Intersektionalität" etabliert. Was aber ist damit gemeint und wie kann uns dieses Konzept dabei helfen, Diskriminierung in unserem Alltag wahrzunehmen und abzubauen? Wie lassen sich (neue) Zielgruppen angemessen ansprechen und wie können Strukturen, die Diskriminierung befördern und verfestigen verändert werden? 
Antworten auf diese Fragen gibt unser neuer Praxisworkshop "Inter...was? Diskriminierung erkennen, Widerstand verstehen und Handeln verändern", der sich an Aktive aus Politik, Gesellschaft und Medien richtet. 
Freitag, 21. 11. 2014 und Samstag, 22. 11. 2014
Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin
Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. 269357318 oder Stephanie.Troeder@fes.de

oder

Freitag, 23. 1. 2015 und Samstag, 24. 1. 2015

 

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Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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