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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: Zwei Mitgliederforen am 8. und 14. Oktober - Wowereit zur deutschen Einheit - Termine

2. Mitgliederforum der Berliner SPD

Mitgliederforum 2,
 

Mehr als 300 Berliner SPD-Mitglieder verfolgten am 1. Oktober in der Alten Pumpe in Tiergarten das zweite Zusammentreffen von Michael Müller, Raed Saleh und Jan Stöß auf einem Mitgliederforum. Neben den Gemeinsamkeiten und Grundwerten, die sie als Sozialdemokraten miteinander verbinden, betonten die drei Bewerber für das Amt des Regierenden Bürgermeisters die unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und Motive ihrer Kandidatur.

Mitschnitte der drei Reden und der Fragerunde findet Ihr bei uns im Internet.

Das Mitgliederforum in der Presse
Tagesspiegel: "Drei Typen werden erkennbar"
Berliner Zeitung: "Stöß geht zum Angriff über"
Berliner Morgenpost: "Vorsichtiger Schlagabtausch um Wowereit-Nachfolge"

Hier findet Ihr den Mitschnitt des ersten Mitgliederforums.

 

Halbzeit: Mitgliederforen – Morgen und am 14. Oktober

 

Wer bislang noch nicht die Gelegenheit hatte bzw. die Atmosphäre der Foren live miterleben möchte, der oder die kann morgen, am 8. Oktober, nach Lichtenberg-Karlshorst kommen und das dritte Mitgliederforum zum Mitgliedervotum über die Kandidatur zum Regierenden Bürgermeister erleben. Jan Stöß, Raed Saleh und Michael Müller werden dort und dann auch noch mal am 14. Oktober ihre Gründe für ihre Kandidatur darlegen und die Fragen der Mitglieder beantworten.

Ein Hinweis für den 14. Oktober: Die räumlichen Kapazitäten im Auditorium sind leider auf 250 Plätze begrenzt. Im Vorraum wird die Diskussion aber via Bild- und Tonübertragung zu sehen sein. Wer das dritte und vierte Forum zuhause ansehen möchte, findet die Übertragung auf unserer Homepage bzw. unter livestream.spd-berlin.de. Bitte meldet Euch verbindlich für die Foren an.

Die Termine im Überblick:

Mitgliederforum 3

Mitwoch, 8. Oktober 2014, ab 19 Uhr
Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, (Ecke Dönhoffstraße), 10318 Berlin
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Mitgliederforum 4

Dienstag, 14. Oktober 2014, ab 19.00 Uhr
Bayer HealthCare Pharmaceuticals Auditorium, Müllerstr. 178, 13353 Berlin
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Klaus Wowereit zum Tag der deutschen Einheit

Klaus Wowereit
 

„Ohne das friedliche und mutige Verhalten der Deutschen in der DDR und in Ost-Berlin wäre das unblutige Ende der Herrschaft der SED und schließlich die am 3. Oktober 1990 vollzogene Einheit nicht denkbar", stellte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit zum Tag der deutschen Einheit fest. "24 Jahre Deutsche Einheit, 25 Jahre Fall der Mauer – das feiern wir in Deutschland und in der deutschen Hauptstadt im Jahr 2014. Der Tag der Deutschen Einheit ist der Tag der Dankbarkeit allen gegenüber, die vieles riskiert haben auf dem Weg zum ‚Wir sind das Volk‘ und schließlich zum ‚Wir sind ein Volk‘. In diesem Jahr ist der 3. Oktober zugleich ein Tag der Vorfreude auf die Feierlichkeiten am 9. November, dem 25. Jubiläumstag des Falls der Berliner Mauer. An diesem Tag wird die Welt auf unsere Stadt schauen. Aber sie wird ganz anders auf Berlin schauen, als es 1948 Ernst Reuter in seiner legendären Rede am kriegszerstörten Reichstag gefordert hat: nämlich mit Freude, mit Wohlwollen und im Bewusstsein, dass die Hauptstadt Berlin heute eine offene, tolerante und weltweit angesehene Metropole ist. Das ist, was unsere Stadt in den vergangenen Jahrzehnten erreicht hat. Dafür steht Berlin auch in Zukunft.“

 

Gedenktafelenthüllung für Paul Hertz

Paul Hertz Gedenktafel
 

Eine am Montag eingeweihte Gedenktafel in der Charlottenburger Paul-Hertz-Siedlung informiert über das Leben des Sozialdemokraten, Widerstandskämpfers und Berliner Wirtschaftssenators Paul Hertz, der maßgeblich am wirtschaftlichen Wiederaufbau der Stadt nach dem Krieg mitgewirkt hat. Mit dabei waren Schülerinnen und Schüler der Helmuth-James-von-Moltke Grundschule sowie Henry Berg, einer von fünf heute in den USA lebenden Enkeln von Paul Hertz.

Hertz, 1888 geboren, hatte sich frühzeitig in der Arbeiterbewegung engagiert. Er war Reichstagsabgeordneter der SPD und gehörte nach 1933 dem SPD-Exilvorstand an. 1939 emigrierte er mit seiner Familie in die USA, kehrte 1949 auf Bitte des Berliner Oberbürgermeisters Ernst Reuter in die Stadt zurück. Am 23. Oktober 1961 verstarb er in Berlin.

Die jetzige Gedenktafel wurde maßgeblich durch einen Beitrag der Wohnungsbaugesellschaft Gewobag sowie durch Spenden des SPD-Abgeordneten Fréderic Verrycken, von Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und dem Bundestagesabgeordneten Swen Schulz (alle SPD) möglich.

 

Neue Technologieplattform macht Innovationen aus Berlin sichtbar

Die Internetseite www.berlin-innovation.de ist ein wichtiger Baustein der Initiative zur Vergabepraxisänderung. Jedes zweite Berliner Unternehmen bringt 2014 eine Innovation auf den Markt. Die Details und das Spektrum bahnbrechender Lösungen „Made in Berlin“ bleiben aber auch für die über 2.000 Vergabestellen der öffentlichen Hand, die insgesamt Aufträge von jährlich 4 bis 5 Milliarden Euro ausschreiben, oft im Verborgenen. Das ändert sich nun mit der Technologieplattform „Berlin Innovation“.

Die Website, die von der Technologiestiftung Berlin initiiert und realisiert wurde, macht ab sofort neue Produkte und Dienstleistungen aus Berlin für Interessierte weltweit sowie für die beschaffenden Stellen im Land Berlin sichtbar. Gleichzeitig punktet Berlin damit als Referenzstadt für Zukunftslösungen.

 

Mechthild Rawert zum Internationalen Tag der älteren Menschen

Mechthild Rawert
 

Anlässlich des Internationalen Tages der älteren Menschen am 1. Oktober hat die Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert auf die verstärkten Anstrengungen im Bereich von Gesundheitspolitik und Pflege hingewiesen.

"Unsere Gesellschaft wird älter, bunter und vielfältiger. Positiv ist auch: Wir werden gesünder älter. Schon jetzt engagieren sich viele der 55- bis 70-Jährigen ehrenamtlich", so Rawert, die Mitglied des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages und Berichterstatterin der SPD-Fraktion für Pflege ist. "Viele Menschen haben Angst davor, pflegebedürftig zu werden und schieben das Thema daher lange weit vor sich her. Jede und jeder sollte sich damit auseinandersetzen, dass unsere letzte Lebensphase wahrscheinlich von Pflegebedürftigkeit geprägt sein wird. Jeder zweite Mann und zwei von drei Frauen werden pflegebedürftig sein. Wir wissen auch, dass die Zahl der an Demenz Erkrankten steigen wird, sofern es nicht neue Therapien gibt. Es ist deshalb wichtig, dass die ganze Gesellschaft über die Pflege redet, für Selbstbestimmung und Teilhabe streitet, sich für ein Recht auf ein würdevolles Leben in der Pflege einsetzt. Dafür gilt es jetzt die richtigen Weichen zu stellen."

Mit dem 1. Pflegestärkungsgesetz. so Mechthild Rawert. packe die Koalition viele der anstehenden Herausforderungen an, die auch von den ExpertInnen für richtig gehalten werden. "Dabei wissen wir, dass noch etwas sehr Wichtiges aussteht: der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff, der sich nicht mehr an den Defiziten sondern an den Ressourcen eines Menschen, am Grad der Selbstständigkeit im Alltag ausrichtet. Erst das 1. und das 2. Pflegestärkungsgesetz zusammen werden eine 'große Reform' darstellen."

Die Vereinten Nationen haben 1990 den 1. Oktober zum Internationalen Tag für ältere Menschen erklärt. Damit soll auf die Möglichkeiten und Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft und auf die Situation älterer Menschen auch in Entwicklungsländern aufmerksam machen.

 

Startschuss für Aktionswoche "Berlin spart Energie" - Berliner Energiesparprojekte öffnen ihre Türen

In der denkmalgeschützten Turbinenhalle des Heizkraftwerks Moabit wurde gestern der Startschuss für die Aktionswoche "Berlin spart Energie" gegeben. In der Woche vom 6. bis 11. Oktober öffnen zahlreiche interessante Energiesparprojekte ihre Türen.

Die rund 100 Projekte und Initiativen von Privateigentümern, öffentlicher Hand und Berliner Unternehmen zeigen eindrucksvoll die vielfältigen Möglichkeiten, um Energie zu sparen und das Klima zu schützen. Die Aktionswoche will die Berlinerinnen und Berliner informieren und zur Nachahmung anregen.

Die Aktionswoche "Berlin spart Energie" findet in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt. Sie bietet neben geführten Thementouren und Besichtigungsmöglichkeiten kostenlose Beratungsangebote, Ausstellungen und Diskussionsveranstaltungen rund um das Thema Energieeinsparung.

Sämtliche Angebote der Aktionswoche finden sich gebündelt unter www.berlin-spart-energie.de.

 

Sylvia-Yvonne Kaufmann: "Der richtige Mann am richtigen Platz“

Sylvia-Yvonne Kaufmann
 

Der designierte 1. Vizepräsident der Europäischen Kommission, Frans Timmermans aus den Niederlanden, musste sich am heutigen Dienstag den Fragen der Europaabgeordneten stellen und überzeugte mit seinen Antworten.

In der neuen Struktur der Kommission von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mit sieben Vizepräsidenten, die "Projektteams" von mehreren Kommissaren leiten, ist Frans Timmermans eine herausgehobene Stellung als Erster Vizepräsident zugedacht. Er soll die Arbeit aller Kommissare als "strategischer Filter" koordinieren und für mehr Zusammenarbeit zwischen den Ressorts sorgen, Vorschläge auf den Einklang mit dem Subsidiaritätsprinzip überprüfen, die Einhaltung der EU-Grundrechtecharta durch die Mitgliedstaaten überwachen und den Schutz der Rechtsstaatlichkeit garantieren.

Timmermans betonte in der Anhörung, dass für ihn die Verhütung einer systemischen Bedrohung der Rechtsstaatlichkeit in den Mitgliedstaaten oberste Priorität hat und er nicht zögern werde, alle möglichen Instrumente einzusetzen, um die Einhaltung der Grundrechte zu schützen. "Es ist nicht nur ein gutes Zeichen, dass der wichtigste Stellvertreter Junckers mit diesem wichtigen Thema betraut ist, sondern auch dass dieser ihm einen so hohen Stellenwert einräumt. Denn der Schutz von Rechtsstaatlichkeit und Grundrechten ist eine tragende Säule der EU", so Sylvia-Yvonne Kaufmann weiter.

In Bezug auf die Europäische Bürgerinitiative hat sich Timmermans dafür ausgesprochen, dieses einzigartige Instrument transnationaler direkter Demokratie weiter zu stärken und versprochen, dass die Kommission Vorschlägen von Bürgerinnen und Bürgern künftig größere Aufmerksamkeit widmen wird. "Die Evaluierung der Bürgerinitiative im Frühjahr 2015 wird ein wichtiger Prüfstein für die Juncker-Kommission dafür sein, ob es ihr tatsächlich gelingen wird, die EU künftig bürgerfreundlicher zu machen“, so Kaufmann abschließend.

 

Fraktion vor Ort mit Eva Högl und Peer Steinbrück: Ein Jahr Große Koalition

Eine erste Bilanz der Großen Koalition ziehen am 10. Oktober auf einer Veranstaltung in der Arminius-Markthalle Eva Högl, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, und Peer Steinbrück. Nach einem knappen Jahr mit der SPD als Regierungsfraktion gehen sie den Fragen nach: Wie ist die bisherige Arbeit der Großen Koalition zu bewerten? Auf welchen Feldern konnte die SPD-Bundestagsfraktion eigene Vorstellungen innerhalb der Koalition durchsetzen, wo waren Kompromisse mit CDU/CSU nötig? Welche Herausforderungen erwarten die Große Koalition in den noch verbleibenden drei Jahren?
Freitag, 10. Oktober 2014, um 17.00 Uhr. Einlass ab 16.00 Uhr
Arminiusmarkthalle, Arminiusstraße 2-4, 10551 Berlin

 

Lesung: "Der Döner im Wandel der Zeiten"

Der Weddinger Abgeordnete Ralf Wieland lädt zu einer Lesung in sein Bürgerbüro am Gesundbrunnen ein. Unter dem Titel "Der Döner im Wandel der Zeiten" trägt der Schriftsteller Frank Sorge seine besten Betrachtungen aus vielen Jahren Weddinger Daseins vor. Frank Sorge ist Mitglied der inzwischen weit über den Weddinger Kiez hinaus bekannten Lesebühne "Brauseboys" - kurzweiliges Amüsement wird sich schnell einstellen.

Der Eintritt ist frei, Erfrischungsgetränk ebenso, eine kurze Anmeldung an buero@ralf-wieland.de
wird zwecks Planung gern gesehen. 
Freitag, 10. Oktober 2014, um 19.00 Uhr
Bürgerbüro am Gesundbrunnen, Bellermannstr. 19 a, 
Ecke Heidebrinker Straße, 13357 Berlin

 

Fachausschuss Inneres: Die aktuelle Situation im Berliner Strafvollzug

Die Ausgestaltung des Strafvollzugs ist von grundlegender Bedeutung für das Gelingen oder Scheitern der Resozialisierung von Straftätern. So banal dieser Satz im ersten Moment wirkt, so weitreichend sind die tatsächlichen Auswirkungen eines erfolgreichen oder erfolglosen Strafvollzugs für die Betroffenen und die Gesellschaft insgesamt. Der Fachausschuss Inneres und Recht will die aktuelle Situation im Berliner Strafvollzug daher eingehend erörtern - mit jemandem, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten, inzwischen als Leiter der JVA-Moabit, beruflich damit beschäftigt: Der LtdRegDir. Wolfgang Fixson wird einen Einblick aus nächster Nähe in die derzeitige Lage des Berliner Strafvollzugs geben.
Im Anschluss wird Tom Schreiber, MdA, aus der Fraktion des Abgeordnetenhauses zu den aktuellen Anschlägen mit linksextremistischem Hintergrund in Kreuzberg berichten.

Montag 13. Oktober 2014, um 19.00 Uhr 
Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 388, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin

 

SPD Prenzlauer Berg: Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Kanada (CETA) sowie den USA (TTIP) – aktueller Stand – Chancen und Risiken

Die Abteilung 15 Prenzlauer Berg lädt  zu einer Diskussion über die Freihandelsabkommen mit Kanada und den USA ein. ReferentInnen zum Thema sind Claudia Tausend, MdB und Klaus Mindrup, MdB.

Claudia Tausend ist Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union und hier als Berichterstatterin mit der Beratung der Abkommen befasst. Ergänzend wird Klaus Mindrup über seine Gespräche über die Abkommen berichten, die er während einer Delegationsreise in den USA und Kanada geführt hat.

Dienstag, 14. Oktober 2014, um 20.00 Uhr 
Lounge der GLS Sprachenschule, Kastanienallee 82, 10435 Berlin

 

SPD Rosenthaler Vorstadt: Was heißt mehr Verantwortung übernehmen? Das Ringen um eine neue Deutsche Außenpolitik.

Die Welt ist aus den Fugen geraten. Tägliche Zuspitzungen in den Krisen- und Konfliktregionen von der Ukraine über den Nahen und Mittleren Osten bis nach Afrika, Bilder von Gewalt, Vertreibung und Opfern jeden Abend, auch in den deutschen Wohnzimmern. Wie soll die deutsche Außenpolitik auf diese Krisen reagieren? Welche Rolle kann unser Land grundsätzlich übernehmen. Wie viel Verantwortung sind wir bereit zu übernehmen? 
Zu diesen Fragen gibt der SPD-Außenpolitiker und ehemalige Staatsminister Gernot Erler Auskunft und stellt sich der Diskussion.

Mittwoch, 15. Oktober 2014, um 19.30 Uhr
Restaurant Neumond, Borsigstraße 28, 10115 Berlin

 

Willy Brandt und Helmut Schmidt: Geschichte einer schwierigen Freundschaft - Lesung mit Gunter Hofmann

Unter dem Titel "Politik und Biographie" startet Franziska Becker mit der ersten Folge von Autoren-Lesungen in ihrem Wahlkreisbüro. Zu Gast ist Gunter Hofmann, der aus seinem Buch "Willy Brandt und Helmut Schmidt: Geschichte einer schwierigen Freundschaft" liest.

Gunter Hofmann, langjähriger Chefkorrespondent der ZEIT, liest aus seinem Buch über die faszinierende Beziehung zwischen zwei berühmten Deutschen, die gegensätzlicher kaum hätte sein können. Hofmann besitzt intime Kenntnis der Akteure und Ereignisse und hat ein feines Gespür für die seelischen Konstellationen über zwei Weggefährten, Kanzler und Rivalen.

Es folgen weitere Lesungen mit Inge Deutschkron am 10. November und mit Marianne Birthler am 8. Dezember.
Mittwoch, 15. Oktober 2014, um 19.00
Bürgerbüro von Franziska Becker, Fechnerstraße 6a, 10717 Berlin
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher bitte Anmeldung per E-Mail franziska.becker@spd.parlament-berlin.de oder telefonisch unter 23 25-22 81 (Sprachbox).

 

„Keine Heldengeschichten“ – 25 Jahre nach der Gründung der SDP

Im Rahmen einer Ausstellung zur Gründung der SDP in der DDR finden im Bürgerbüro der  Pankower SPD-Abgeordneten Dr. Clara West an zwei weiteren  Abenden Gespräche mit Zeitzeugen statt.

Bei einer "Sofarunde“ in ihrem Bürgerbüro in der Naugarder Straße 43 begrüßt Clara West 

  • Karl-Heinz Gewald, aufgewachsen in der Naugarder Straße 2, Fleischer- und Rudermeister, Ökonom und ehemaliger Bezirksstadtrat in Prenzlauer Berg am 10. Oktober ab 19 Uhr
  • Dr. Hans-Peter Seitz, Physiker und im Strudel der Ereignisse mitgerissen bis zum Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD- Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus am 17. Oktober ab 19 Uhr
 

Dilek Kolat: Podiumsdiskussion "Frauen in der Kunst"

Künstlerinnen sind meist weniger bekannt als Künstler, laut Kulturrat ist nur einer von drei staatlichen Ankäufen zeitgenössischer Kunst von einer Künstlerin geschaffen, Werke von Künstlern werden laut Kulturrat preislich 10% höher gehandelt. Warum werden Künstlerinnen heute noch benachteiligt? Warum bedarf es einen speziellen Förderung von Frauen? Und was bedeutet es heute eine Künstlerin zu sein?
Dilek Kolat wird sich gemeinsam mit der Friedenauer Künstlerin Uschi Niehaus, der Stv. Vorsitzenden des Förderverein für Künstlerinnen und Kunstförderer GEDOK, Dr. Anna Meckel, in einer Podiumsdiskussion dem Thema annähern. 
Montag, 20. Oktober 2014, um 19.00 Uhr
Wahlkreisbüro von Dilek Kolat, Schmilijanstraße 17, 12161 Berlin

 

Natascha Ungeheuers "Augenspaziergänge"

Natascha Ungeheuer
 

Seit fünfzig Jahren malt Natascha Ungeheuer in verschiedenen bildnerischen Techniken.  Parallel zu der Präsentation ihrer Ölbilder im Willy-Brandt-Haus zeigt die Galerie im Kurt-Schumacher-Haus  in einer Ausstellung Gouachen, Zeichnungen, Aquarelle und Lithographien der Künstlerin.

Natascha Ungeheuer wurde in Blumenfeld im Länderdreieck bei Basel geboren. Nach dem Tanzstudium bei Harald Kreutzberg in Bern kam sie 1962 nach West-Berlin, tanzte bei Mary Wigman, reiste quer durch Europa und begann 1964 zu malen. Seit 1964 war sie gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Johannes Schenk, der am 4. Dezember 2006 plötzlich verstorben ist, in Berlin und Worpswede. Heute lebt sie in Kreuzberg.

Eröffnung der Ausstellung "AUGENSPAZIERGÄNGE"
Gouachen, Zeichnungen, Aquarelle und Lithographien von Natascha Ungeheuer
Mittwoch, 8. Oktober 2014, um 19.00 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Die Künstlerin ist anwesend
Dauer der Ausstellung: 8. Oktober bis 5. November 2014
Öffnungszeiten Mi, Do, Fr 16 – 18 Uhr und nach tel. Vereinbarung (8837914 u. 4692150)

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Ostdeutschland als Avantgarde? Transformationsprozesse in Politik und Wirtschaft in der Debatte

In den letzten 25 Jahren haben sich in Ostdeutschland zahlreiche Transformationsprozesse in Politik und Wirtschaft vollzogen, die mit großen Herausforderungen für Staat und Zivilgesellschaft verbunden waren. In den nächsten Jahren werden neue Anforderungen hinzukommen, wie beispielsweise der fortschreitende demographische Wandel. 2019 läuft der Solidaritätspakt aus und im gleichen Jahr endet zudem der bisherige Länderfinanzausgleich.

Zeit, um Bilanz zu ziehen: Wo steht Ostdeutschland heute? Welche Erfolge sind zu verzeichnen, wo gibt es noch Verbesserungsbedarf? Ist Ostdeutschland auf die anstehenden Veränderungen
ausreichend vorbereitet? Sind die neuen Bundesländer aufgrund ihrer vielfältigen Transformationserfahrungen den westdeutschen Bundesländern voraus? Gibt es spezifische ostdeutsche Erfahrungen, die als Potenziale in die gesamtdeutsche Entwicklung eingebracht werden können? Könnte man sogar von einem bestimmten „ostdeutschen Narrativ“ sprechen?

Die Friedrich-Ebert-Stiftung wird mit Akteuren aus der politischen Praxis und der Wissenschaft die vielfältigen Transformationsprozesse in Politik und Wirtschaft diskutieren, die wirtschaftlichen und sozioökonomischen Entwicklungen der letzten 25 Jahre nachzeichnen, die ostdeutsche Parteienlandschaft und das Wahlverhalten analysieren und sich mit Fragen der Zu- und Abwanderung sowie des Elitentransfers von Ost nach West und Umgekehrt beschäftigen.

Freitag, 10. Oktober 2014, um 19.00 Uhr
Roter Salon der Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin

Die Plätze im Roten Salon sind begrenzt. Um verbindliche unter forum.aw@fes.de wird gebeten. Anmeldebestätigungen werden ausschließlich per E-Mail versendet.

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Fachdialog "Nie mehr ohne. Frauen in Führungspositionen in den Verwaltungen des öffentlichen Dienstes"

Die Friedrich-Ebert-Stiftung und Ver.di laden ein zum Fachdialog "Nie mehr ohne. Frauen in Führungspositionen in den Verwaltungen des öffentlichen Dienstes".
Worum geht es? Die gläserne Decke hat Risse bekommen, aber es gibt sie noch. Das gilt auch für den öffentlichen Dienst und die Verwaltungen. Eingeladen sind ExpertInnen, Frauenbeauftragte und Personalräte; sie diskutieren, welche besonderen Herausforderungen den Frauen täglich begegnen und wie sie diese meistern. Es sollen rechtliche und politische Handlungsmöglichkeiten für Personalräte und Gleichstellungsbeauftragte entwickelt werden, um Wege zu finden, die Forderungen klar zu definieren und durchzusetzen.

Hier geht es zum Programm  (PDF-Dokument) 
Montag und Dienstag, 3. + 4. November 2014
Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Haus 1, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin
Bitte anmelden zur Online-Anmeldung oder per Mail an forumpug@fes.de.
 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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