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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: Kandidaten stehen fest - HelferInnen für die Stimmenauszählung am 18. Oktober gesucht - Demo: Protest gegen Abtreibungsgegner - Termine

Die Kandidaten stehen fest – Start des Mitgliedervotums

 

In einer Sondersitzung schloss der Landesvorstand gestern, mit Ablauf der Frist zum 15. September um 16.30 Uhr, die Liste der Kandidaten für das Amt des Regierenden Bürgermeisters.
Diese drei Kandidaten bewerben sich damit bei den über 17.000 Mitgliedern der Berliner SPD:

Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt
Raed Saleh, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus
Dr. Jan Stöß, Landesvorsitzender der Berliner SPD

Jan Stöß, Raed Saleh und Michael Müller erhielten bereits am 1. September 2014 die notwendige Nominierung durch den Landesvorstand. Jede Bewerberin, jeder Bewerber – insgesamt waren es 10 – musste nach der Verfahrensrichtlinie zum Mitgliedervotum die Unterstützung von mindestens drei Abteilungen oder einem Kreis oder dem Landesvorstand vorweisen.

Zum Stand des Verfahrens sagte am Montag der Landesgeschäftsführer Dennis Buchner: „Wir starten nun mit der praktischen Umsetzung des Votums. Am Freitag werden die Briefwahlunterlagen versandt und am Dienstag, dem 23. September, findet das erste Mitgliederforum mit allen drei Kandidaten statt. Wer bis zu seiner Postsendung nicht warten möchte, findet auf unserer Überblicksseite zum Votum schon jetzt die Broschüre mit den Kandidatenbriefen: http://www.spd-berlin.de/mitmachen/mitgliedervotum/ . Mit dem Live-Stream, den wir als Berliner SPD für alle vier Foren anbieten, möchten wir auch allen Berlinerinnen und Berlinern die Möglichkeit geben, sich selbst ein Bild zu machen. Ihr findet den Live-Stream auf unserer Startseite an den jeweiligen Tagen der Foren“, so Dennis Buchner weiter. 

 

Mitgliedervotum 2014 - HelferInnen für die Stimmenauszählung am 18. Oktober und 6. November gesucht

Liebe Genossinnen und Genossen,

aufgrund des verbindlichen Mitgliedervotums über die Frage, wer für die Berliner SPD als Kandidaten für das Amt des Regierenden Bürgermeisters vorgeschlagen wird, suchen wir Freiwillige für die Auszählung der Stimmzettel! Dies geschieht am 18. Oktober 2014 und möglicherweise am 6. November. Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns bei diesen Auszählungen unterstützt.

Mit der Teilnahme am Auszählungstag ist aber auch eine hohe Verantwortung verbunden. Das bedeutet zum Beispiel auch, dass während der Auszählung keine Zwischenstände nach außen getragen werden dürfen. Um dies zu gewährleisten, müssen folgende Regeln beachtet werden:

▪ Bitte bringt einen Lichtbildausweis für die Akkreditierung mit.

Das Fotografieren von Stimmzetteln, twittern oder sonstige Meldungen nach außen sind nicht erlaubt. Aus diesem Grund bitten wir alle Freiwilligen ihre Handys und Taschen am Eingang abzugeben. Wir sorgen für eine sichere Aufbewahrung.

Wer einmal im Auszählungsbereich im Kurt-Schumacher-Haus ist, muss auch bis zum Ende der Auszählung bleiben. Anders können wir kein rechtssicheres Auszählen gewährleisten. Ihr könnt Pausen machen und seid über die gesamte Zeit mit Essen und Trinken gut versorgt.

Wir beginnen am Tag der Auszählung am 18. Oktober 2014 um 8:30 Uhr mit einer Besprechung im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin (S+U-Bhf. Wedding).

Falls Ihr interessiert seid, uns bei der Auszählung zu unterstützen, sendet bitte den ausgefüllten „Bewerbungsbogen (PDF-Dokument, 77.7 KB)“ bis zum 29. September an uns zurück. Der Auszählungstag wird ein wichtiger Tag für die Berliner SPD. Ihr tragt zum Gelingen persönlich bei.

Herzliche Grüße
Dennis Buchner
Landesgeschäftsführer 

 

Brandenburg bleibt in guten Händen

 

Brandenburg bleibt in guten Händen - Mit diesen Worten bedankte sich am Sonntag Dietmar Woidke, Landesvorsitzender der SPD Brandenburg und Ministerpräsident von Brandenburg bei seinen Wählern und den Genossinnen und Genossen, die hart für dieses Ergebnis gekämpft haben.

Mit 31,9 Prozent ist die SPD stärkste Kraft in Brandenburg. Jan Stöß, Landesvorsitzender der Berliner SPD, war am Sonntag in Potsdam, um seinem Kollegen persönlich seinen Glückwunsch und Respekt vor dieser Leistung der Brandenburger Genossinnen und Genossen zu überbringen: „Für die Berliner Sozialdemokratie ist die SPD Brandenburg eine verlässliche und starke Partnerin. Ich werde mich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass Brandenburg und Berlin künftig gerade in der gemeinsamen Metropolregion noch enger zusammenrücken. Dafür bietet der Wahlsieg der SPD eine gute Grundlage. Meine persönlichen Glückwünsche gehen auch an die Wahlkampfleiterin und SPD-Generalsekretärin Klara Geywitz, die eine überzeugende, erfolgreiche Kampagne für die SPD entwickelt hat." Seit 1990 stellt die SPD den Ministerpräsidenten.

Das Ergebnis in Thüringen trübte bei vielen am Sonntag die Stimmung. Obwohl die Thüringer SozialdemokratInnen hart kämpften, verloren sie in Prozentzahlen. Mit dazu beigetragen haben die vielen NichtwählerInnen in Brandenburg und Thüringen sowie die Wählerwanderung hin zur populistischen AfD. Dazu Jan Stöß: „Beide Tendenzen des Wahlsonntags sind alarmierend. Sie zeigen, dass es gerade jetzt darauf ankommt die unterschiedlichen Inhalte der Parteien deutlicher herauszustellen. Zudem müssen die demokratischen Parteien geschlossen gegen die AfD als Auswuchs von Politikverdrossenheit vorgehen – und zwar mit ihren Programmen und ihrem guten Personal.“

 

Neukölln und Lichtenberg: Farbanschläge und zerschlagene Scheiben

 
In der Nacht von Sonntag auf Montag, den 15. September 2014, verübten Unbekannte Anschläge auf die Kreisbüros in Lichtenberg und Neukölln. Davon betroffen waren unmittelbar auch die Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus Erol Özkaraca und Birgit Monteiro. Der Landesvorsitzende Jan Stöß war am Montagvormittag vor Ort in Lichtenberg. Durch Teer- und Steinwürfe entstand erneut hoher Sachschaden.
 

Eva Högl und Jusos Berlin: Am Samstag Proteste gegen Abtreibungsgegner unterstützen!

Am kommenden Samstag findet erneut der sogenannte "Marsch für das Leben" in Berlin statt. Mehrere Tausend Abtreibungsgegner fordern dabei alljährlich das totale Verbot und die Strafverfolgung von Schwangerschaftsabbrüchen. Getragen wird dieser Marsch von christlich-fundamentalistischen Gruppen, die der Gesellschaft ihre überkommenen Moral- und Wertevorstellungen aufzwingen wollen. „Diese Proteste unter dem Deckmantel des Begriffs „Lebensschutz“ sind tatsächlich der Versuch, uns gesellschaftlich um mehr als 40 Jahre zurückzuwerfen“, meint die Bundestagsabgeordnete Eva Högl, „Alle Frauen und Mädchen haben das uneingeschränkte Recht auf Selbstbestimmung über ihr Leben und ihren Körper. Und für dieses Recht stehen wir ein.“

Neben der „Zivilen Koalition“ der AfD-Politikerin Beatrix von Storch und weiteren illustren Organisationen rufen auch Teile der CDU zu diesem Marsch auf. Kevin Kühnert, Landesvorsitzender der Berliner Jusos, erklärt hierzu: „Es ist schon bedenklich, wenn dort der Schulterschluss mit ultrakonservativen Kreisen gewagt wird, die teilweise vom „Abtreibungsholocaust“ faseln oder sich auch das Verbot von Homosexualität auf die Fahnen geschrieben haben. Dass die Senioren-CDU zu den ideellen Unterstützern gehört ist noch die kleinere Überraschung, dass aber eine Jugendorganisation wie die Junge Union Deutschlands geistig so weit in der Vergangenheit steht, hätte ich nicht erwartet.“

Dass sich Proteste gegen die Abtreibungsgegner formiert haben, begrüßen Eva Högl und die Jusos Berlin. Und sie rufen dazu auf, sich diesen anzuschließen: Ob auf der Kundgebung des „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ ab 13 Uhr am Brandenburger Tor, oder auf der Demonstration des Bündnis „What the fuck!“ ab 11:30 Uhr an der U-Bahnstation Kochstraße - entscheidend ist, diesen Marsch am Samstag, 20. September, nicht unwidersprochen ziehen zu lassen!

 

Fünf Eckpunkte zum Länderfinanzausgleich vorgelegt

Cansel Kiziltepe Direktkandidatin 2013
 

Fünf Eckpunkte für die laufenden Verhandlungen zum Länderfinanzausgleich haben der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß und die SPD-Bundestagsabgeordnete Cansel Kiziltepe auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Dem Länderfinanzausgleich kommt die Aufgabe zu, für gleichwertige Voraussetzungen in allen Teilen Deutschlands zu sorgen.

Zwar erreichte Berlin 2013 das höchste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer und die größte Steigerung bei sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen, es drücken aber vor allem Altschulden aus der Zeit des CDU-geführten Senats in den neunziger Jahren. „Für die Altschulden brauchen wir eine strukturelle Lösung, die es den Ländern ermöglicht, ihren Schuldenstand zu reduzieren und damit ihre Zinsbelastung zu senken“, heißt es im Papier. „Gleichzeitig darf die notwendige Schuldentilgung nicht die finanziellen Handlungsspielräume von Ländern und Kommunen soweit einschränken, dass dringend erforderliche Zukunftsinvestitionen nicht mehr getätigt werden können.“ Gespeist werden könnte der Fonds aus dem bisherigen Steueraufkommen des Solidaritätszuschlags in Höhe von 18 Milliarden Euro, dessen gesetzliche Grundlage 2020 entfällt.

Zu den fünf Eckpunkten gehören neben der Lösung der Altschuldenfrage die Beibehaltung der Stadtstaatenwertung und der Ergänzungsmittel des Bundes. Zudem dürften Forschungsfördergelder, die an herausragende Wissenschaftseinrichtungen in Berlin fließen, nicht pauschal im Länderfinanzausgleich verrechnet werden. Angeregt wird zudem die Einrichtung einer Bundessteuerverwaltung. „Ein einheitlicher Steuervollzug könnte mehr Steuergerechtigkeit schaffen und würde zu erheblichen Mehreinnahmen für Bund und Länder insgesamt führen“, heißt es im Papier.

Die Berliner Bundestagsabgeordnete Cansel Kiziltepe ist Mitglied in der Koalitions-AG zum Thema Länderfinanzausgleich und Berliner Expertin für das Thema Finanzpolitik. Der Berliner SPD-Vorsitzende Jan Stöß hatte sich bereits im vergangenen Jahr für einen Altschuldentilgungsfonds ausgesprochen, um den Bundesländern Investitionsmöglichkeiten zu erhalten.

Das Eckpunkte-Papier im Wortlaut (PDF-Dokument, 82.4 KB) (PDF)

 

Kaufmann: "EU-Kommission setzt falsches politisches Signal"

Sylvia-Yvonne Kaufmann
 

Als falsches politisches Signal hat die Berliner SPD-Europaabgeordnete Sylvia-Yvonne Kaufmann die Entscheidung der EU-Kommission bezeichnet, die Europäische Bürgerinitiative zum Stopp der Handelsabkommen mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA) für unzulässig zu erklären.

"Mit der Entscheidung, die Bürgerinitiative abzulehnen, hat die EU-Kommission sich und dem europäischen Projekt einen Bärendienst erwiesen", so die  SPD-Europaabgeordnete, die als stellvertretendes Mitglied dem Ausschuss für konstitutionelle Fragen im Europäischen Parlament angehört. Zur Begründung der Unzulässigkeit gibt die oberste EU-Behörde unter anderem an, dass ein internationales Handelsabkommen im Zuständigkeitsbereich des Rates und nicht der Kommission liege. Damit würde ein Kriterium für eine Europäische Bürgerinitiative, das die EU-Kommission als Adressat vorsieht, nicht erfüllt. Außerdem könne mit einer Bürgerinitiative die Kommission lediglich dazu aufgefordert werden, einen Rechtsakt vorzulegen. Die von knapp 230 Organisationen aus 21 Mitgliedstaaten eingereichte Initiative 'Stop TTIP' will hingegen, dass die Verhandlungsmandate zu TTIP und CETA, bei denen es sich nicht um Rechtsakte, sondern um Vorbereitungsdokumente zwischen EU-Organen handelt, aufgehoben werden.

Sylvia-Yvonne Kaufmann, die 2009 als Berichterstatterin für die Umsetzung einer Europäischen Bürgerinitiative dieses Instrument der politischen Teilhabe in Europa aus der Taufe gehoben hat: "Gerade mal zwei Jahre seit dem Inkrafttreten der Europäischen Bürgerinitiative ein derart breit getragenes Anliegen abzulehnen, ist das falsche Signal. Es sind schließlich insbesondere die umstrittenen und schwierigen Themen, die auf eine offene Debatte zwischen Politik und Zivilgesellschaft angewiesen sind. Formfehler dürfen den Geist der Europäischen Bürgerinitiative nicht in Ketten legen."

Für die kommende Plenarwoche des Parlaments in Straßburg haben die Sozialdemokraten das EU-Handelsabkommen mit Kanada auf die Tagesordnung gesetzt. Auch die jüngste Ablehnung der Bürgerinitiative wollen sie dabei thematisieren. Sylvia-Yvonne Kaufmann: "Die Menschen müssen sich auf das Parlament als Garant für eine transparente und kontroverse Debatte verlassen können." 

 

Eva Högl: "Bundesregierung setzt mit IS-Verbot wichtiges Zeichen gegen den Terror"

Eva Högl
 

Das von Bundesinnenminister Thomas de Maizière verhängte Verbot der Betätigung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mitsamt all ihrer Symbole in Deutschland ist von der stellvertretenden SPD-Bundestagsfraktionsvorsitzenden Eva Högl als "richtiger Schritt im Kampf gegen den Terror" bezeichnet worden. Es sei "ein wichtiges Zeichen an alle radikalisierten Islamisten, dass Deutschland mit aller Entschiedenheit gegen terroristische Organisationen vorgeht", sagte sie.

„Es ist wichtig, dass wir gegen alle Personen konsequent vorgehen, die sich nicht an unsere Gesetze halten. Wir müssen verhindern, dass radikalisierte Islamisten mit ihrer menschenverachtenden Propaganda gezielt und aggressiv Männer und Frauen in Deutschland für ihren Dschihad im Irak und in Syrien anwerben", so Eva Högl.

Ab sofort ist die Betätigung der IS in Deutschland verboten. Dazu gehört jegliche Beteiligung an der Organisation, im Internet, in sozialen Netzwerken oder bei Demonstrationen, die öffentliche Verwendung von Kennzeichen und Symbolen der IS, jegliche Unterstützungshandlungen wie das Werben für die Terrorgruppe, das Einwerben von Geldern und das Anwerben von Kämpfern. Ein Verstoß gegen das Verbot stellt eine Straftat dar und wird somit strafrechtlich verfolgt. "Damit verhindern wir die Entstehung von Organisationsstruktur in Deutschland im Ansatz. Den Mitgliedern erschweren wir ihre Aktivitäten, die einzig und allein das Ziel haben, Hass gegen Kurden, gegen Jesiden und gegen alle Andersdenkenden zu verbreiten und Männer und Frauen in Deutschland davon zu überzeugen, gegen diese in den Krieg zu ziehen", erklärte die SPD-Bundestagsabgeordnete. "In unserer Demokratie ist kein Platz für den Terror gegen Andersgläubige und kein Platz für Terroristen, die ihre Religion für solche Kriege missbrauchen.“

 

Livestream vom SPD-Parteikonvent

Der 5. Parteikonvent der SPD kommt am Samstag, dem 20. September 2014, im Willy-Brandt-Haus zusammen. Der Konvent ist das höchste Beschlussgremium der SPD zwischen den ordentlichen Bundesparteitagen. Im Zentrum der Beratungen stehen die internationale Lage sowie die digitale Zukunft unserer Gesellschaft. Die Rede des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel und die anschließende Debatte zum Thema „Die digitale Zukunft unserer Gesellschaft“ können live im Internet verfolgt werden.
Der Live-Stream steht zur Verfügung am Samstag, 20. September 2014, gegen 12:45 Uhr unter www.spd.de.

 

SPD Berlin weitet seine parteipolitische Bildungsarbeit aus – TrainerIn werden!

Der SPD-Parteivorstand bietet motivierten Mitgliedern die Möglichkeit, sich zur Trainerin bzw. zum Trainer für parteipolitische Workshops, Trainings und Seminare weiterbilden zu lassen. Bundesweit stehen 15 Plätze zu Verfügung. Geboten wird eine professionelle Ausbildung, eine entspannte Lernatmosphäre und Zusammenarbeit mit der Partei.
Und hier gibt es weitere Einzelheiten und den Bewerbungsbogen (PDF-Dokument, 54.9 KB).
Bewerbungen bitte bis zum 5. Oktober an den SPD Landesverband.

 

Vorsitzender des Bundestags-Gesundheitsausschusses zu Besuch bei der ASG Berlin - Straftatbestand der Korruption im Gesundheitswesen schaffen

Für eine wirksame Ahndung der Korruption im Gesundheitswesen reichen die bestehenden berufs- und sozialrechtlichen Vorschriften nicht aus. Strafverfolgungsbehörden müssen die notwendigen Kompetenzen zur Aufklärung und Bestrafung Angehöriger von Heilberufen erhalten. Notwendig sei deshalb die Schaffung eines Straftatbestands, mit dem Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen wirksam bekämpft werden können, forderte der Vorsitzende des Bundestags-Gesundheitsausschusses, Prof. Dr. Edgar Franke, bei der Mitgliederversammlung der Berliner Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen.

Bei der Umsetzung der geplanten Regelungen dürften jedoch nicht innovative Versorgungsformen wie etwa die integrierte Versorgung erschwert werden. „Es muss jetzt eine praktikable Lösung gefunden werden, die die Versorgungsrealität nicht beeinträchtigt“, so Franke.

„Es ist ein großer Erfolg für die SPD, dass ihre Forderung nach Schaffung eines Straftatbestands der Korruption im Gesundheitswesen Eingang in den Koalitionsvertrag der Großen Koalition gefunden hat“, bekräftigte Boris Velter, Vorsitzender der ASG Berlin, die Initiative Edgar Frankes.

 

Forum Afrika sucht UnterstützerInnen

Berlin wird immer mehr Ziel afrikanischer Einwanderer und gerade diese finden wenig ehrenamtliche Hilfe. Das „Forum Afrika“ hilft den meist kaum Deutschsprechenden beim Ausfüllen von Formularen und begleitet sie zu den Behörden, hilft bei der Wohnungs- und Arbeitssuche.
Das Forum Afrika im Charlottenburger Bürgerbüro Goethestr. 15 benötigt dringend UnterstützerInnen. InteressentInnen können sich bei Marlis Weidenöfer, Tel. 825 3209, melden.

 

Jusos Neukölln: Antisemitismus und Antimuslimismus in Berlin und das Engagement der Neuköllner Initiative Salaam Schalom

Armin Langer hat im Jahr 2013 zusammen mit jungen Neuköllner Juden, Muslimen und Christen die Initiative Salaam Schalom gegründet, die mit ihrem Engagement, diversen Aktionen und Projekten auf das Zusammenleben in Neukölln positiv einwirken und somit Misstrauen, Rassismus, Antisemitismus und Antimuslimismus in unserer Gesellschaft gemeinsam überwinden möchte.
Was die Mitglieder von Salaam Schalom in Neukölln konkret tun, was ihre Ziele sind und inwiefern wir als politisch-gesellschaftliche Akteure gefragt sind, darüber wollen die Jusos Neukölln mit Armin Langer diskutieren.
Mittwoch, 17. September 2014, um 19.30 Uhr
Kreisbüro der SPD Neukölln, Sonnenallee 124, 12045 Berlin

 

Klaus Mindrup: 25 Jahre friedliche Revolution – ein Blick nach vorn. Gespräch mit Hans Misselwitz

Am 21. September lädt Klaus Mindrup zu einem Gespräch mit Dr. Hans Misselwitz vorn“ in die Villa Hildebrand „Kavalierhaus“ in Pankow ein.

Dr. Hans Misselwitz, Jahrgang 1950, war in der DDR als Biochemiker und Theologe tätig und zur Wendezeit Pfarrer in Hennigsdorf bei Berlin. 1981 war er zusammen mit seiner Frau Ruth Misselwitz Mitbegründer des Pankower Friedenskreises. Er engagierte sich in der Gründungsinitaitve der SDP und war ab 1990 Abgeordneter der Volkskammer der DDR und Staatssektretär im Außenministerium der DDR. In dieser Funktion leitete er die Delegation der DDR in den Zwei—Plus-Vier-Verhandlungen. Nach der Wende arbeitete er unter anderem als Leiter für die brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung.

25 Jahre friedliche Revolution – ein Blick nach vorn. 
Sonntag, 21. September 2014, von 15.00 bis 17.00 Uhr 
Villa Hildebrand, „Kavalierhaus“, Breite Str. 45, 13187 Berlin
Teinahme bitte anmelden.

 

AG Migration und Vielfalt und AG für Bildung: Integration von Kindern und Jugendlichen ohne Deutschkenntnisse in unser Bildungssystem

Im Land Berlin gibt es seit Jahren Anstrengungen, Kinder und Jugendliche möglichst schnell in unser Bildungssystem zu integrieren, um ihnen so die Chance auf eine erfolgreiche Bildungskarriere und den Einstieg in die berufliche Ausbildung oder das Studium zu ermöglichen.

Die AG Migration & Vielfalt und die Arbeitsgemeinschaft für Bildung haben die Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport des Bezirks Neukölln, Dr. Franziska Giffey, eingeladen, um über die Erfahrungen, Erfolge und Misserfolge bei der Integration von Kindern und Jugendlichen ohne Deutschkenntnisse in unser Bildungssystem zu diskutieren. 
Mittwoch, 24. September 2014, von 19.00 bis 21.00 Uhr
Kurt-Schumacher-Haus, Erika-Heß-Saal, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

 

 

 

ASF Berlin: Einladung zum Mitgliederforum für Frauen

Mit seiner Ankündigung, am 11. Dezember 2014 zurückzutreten, hat unser Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit sehr überrascht. Jetzt gilt es, einen guten Nachfolger zu finden und in die Zukunft zu schauen. Alle Mitglieder der SPD Berlin haben zwischen dem 19. September und dem 17. Oktober die Möglichkeit, über den Nachfolger abzustimmen. Die drei Kandidaten für das Amt des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller, Raed Saleh, Jan Stöß stellen sich vor und diskutieren.
ASF Mitgliederforum für Frauen
Montag, 6. Oktober 2014, um 20.00 Uhr

Kurt-Schumacher-Haus, Erika-Heß-Saal, Müllerstraße 163, 13353 Berlin.
Alle weiblichen Mitglieder der SPD Berlin sind eingeladen, Freundinnen, Verwandte, Bekannte und sonstige Interessierte (nur Frauen!) dürfen mitgebracht werden. Zur besser Planung wird um Anmeldung gebeten unter zielgruppen.berlin@spd.de 

 

SPD Parteivorstand: 25 Jahre Sozialdemokratie in Ostdeutschland - Sternstunde der Demokratie

Am 7. Oktober 1989 wurde das Banner der Sozialdemokratie neu entrollt. Im Widerstand zum Regime der SED und ihren Blockparteien gründeten mutige Frauen und Männer mit der SDP die Sozialdemokratische Partei in der DDR.
Ein neues Kapitel der deutschen Sozialdemokratie wurde aufgeschlagen. Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben im Osten und im Westen Entscheidendes zum Gelingen der friedlichen Revolution beigetragen: In der DDR waren sie Teil der Oppositionsbewegung, im Westen hat die Ostpolitik der SPD aus Deutschland „ein Volk der guten Nachbarn“ gemacht.
Ein guter Grund zum Feiern.

Dienstag, 7. Oktober 2014, von 17.00 bis 22.00 Uhr
Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 140, 10963 Berlin

 

Kulturforum: Kriminacht mit den Mörderischen Schwestern

Im Rahmen ihres 5. Frauen-Krimifestivals machen die "Mörderischen Schwestern" am 26. September um 20 Uhr Station im Kurt-Schumacher-Haus. Die Krimiautorinnenvereinigung "Mörderische Schwestern" stellt die Lesung diesmal unter das Motto "Berlin - Moor, Wald und Heide - Böses lauert überall". Eine Leiche im Moor, tödliche Pilze im Wald und Kriminelles in der Hasenheide. In dieser Botanik ist nichts friedlich. Lesung mit Salean Maiwald, Connie Roters, Astrid Ann Jabusch und Andrea Gerecke.
Freitag, 26. September 2014, um 20.00 Uhr
Kurt-Schumacher-Haus, Dorothea-Hirschfeld-Raum, 1. OG, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Eintritt kostenlos, um Spenden wird gebeten. Eine Anmeldung ist erbeten.

 

August-Bebel-Institut + Kulturforum der Sozialdemokratie Stadt Berlin: Ernst Friedrich und das Berliner Anti-Kriegs-Museum

Als Ergebnis seiner Agitation gegen den Ersten Weltkrieg gründet der Pazifist Ernst Friedrich 1925 in Berlin das weltweit erste Anti-Kriegs-Museum. Es wird zu einem Mittelpunkt friedenspolitischer Aktivitäten, bevor die SA es 1933 zerstört. Seit 1982 führt Friedrichs Enkel Tommy Spree das pazifistische Engagement des Gründers fort – im aktuellen Anti-Kriegs-Museum im Wedding. In der Veranstaltung berichtet Spree über Leben und Schriften seines Großvaters und erklärt, warum er sich heute dessen Erbe verpflichtet fühlt.
Vortrag und Gespräch mit Tommy Spree, Leiter des Berliner Anti-Kriegs-Museums
Moderation: Siegfried Heimann, Historische Kommission der SPD Berlin
Freitag, 19. September 2014, von 19.00 bis 21.00 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Um Anmeldung wird gebeten an anmeldung@august-bebel-institut.de

 

August-Bebel-Institut: Das friedfertige Geschlecht? Frauen und Krieg - Ein historischer Rundgang

Kriegsgöttinnen und Generäle schmücken noch immer unser Stadtbild. Dem setzt der Rundgang die Erinnerung an Kriegsgegnerinnen und Anti-Kriegs-Aktionen von Frauen entgegen. Gefragt wird, was Menschen zum Engagement gegen Krieg bewegte und welche Rolle dabei das Geschlecht spielte. Sind Frauen wirklich friedfertiger, wie die Frauenbewegung glaubte?
Mit: Claudia von Gelieu, Politologin, Frauentouren | Beitrag: 5 €
Sonntag, 21. September 2014, von 13.00 bis 15.00 Uhr

Treffpunkt bei Anmeldung anmeldung@august-bebel-institut.de

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Buchpräsentation: Was zusammengehört. Die SPD und die deutsche Einheit 1989/90

Was zusammengehört. Die SPD und die deutsche Einheit 1989/90Die Friedliche Revolution und die anschließende deutsche Vereinigung jähren sich 2014 /15 zum 25. Mal. Sie sind einzigartige Ereignisse in der Geschichte Deutschlands, an der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten maßgeblichen Anteil hatten.

Hans-Jochen Vogel, Erhard Eppler und Wolfgang Thierse unternehmen einen Rückblick auf die Jahre 1989/90, um die Rolle der Sozialdemokratie zu beleuchten. Im Gespräch mit dem SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel sprechen sie über ein wichtiges Stück deutscher und sozialdemokratischer Geschichte.
Vorstellung des Buchs:
Professor Dr. Jürgen Kocka, Berlin
Podiumsgespräch:
Dr. Hans-Jochen Vogel
Dr. Erhard Eppler
Dr. Wolfgang Thierse
Sigmar Gabriel

Moderation:
Dr. Jens Bisky, Feuilleton-Redakteur der Süddeutschen Zeitung
Das Buch:
Hans-Jochen Vogel/Erhard Eppler/Wolfgang Thierse
Was zusammengehört. Die SPD und die deutsche Einheit 1989/90
Verlag Herder GmbH, Freiburg 2014.

Buchpräsentation: Was zusammengehört. Die SPD und die deutsche Einheit 1989/90
Mittwoch, 17. September 2014, um 19.00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Barcamp Frauen - Mauern einreißen!

Bereits zum 5. Mal findet am 11. Oktober in Berlin das Barcamp Frauen* statt. In diesem Jahr steht es passend zum Mauerfalljubiläum unter dem Motto "Mauern einreißen": Mauern zwischen Ost und West, zwischen feministischen Aktivist_innen und der Politik, zwischen verschiedenen feministischen Gruppen und Ansätzen, zwischen Generationen, etc. Darüber hinaus gibt es jede Menge Gesprächsbedarf: Wo sollen und wollen wir mit dem Barcamp Frauen* hin? Wie kann ein großes solidarisches Projekt "Feminismus" aussehen? Was kommt als Nächstes? Welche Themen beschäftigen uns gerade? Und, weil es uns vermutlich alle betrifft: Wie gehen wir um mit Stalking, Trollen, Belästigungen und Gewaltandrohungen im Internet?

Das Barcamp Frauen 2014
Samstag, 11. Oktober 2014, um 11.00 Uhr
Kalkscheune, Johannisstraße 2, 10117 Berlin
 
Anmeldungen sind über http://barcampfrauen.mixxt.de/ möglich, ebenso per Mail an forumpug@fes.de

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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