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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: Alles zum Mitgliedervotum - Nie wieder Judenhass! Aufruf zur Kundgebung vor dem Brandenburger Tor am Sonntag - Aushilfe für SPD Mitte gesucht - Termine

Entscheiden für Berlin - Mitgliederforen 2014

Wer die Wahl hat, muss sich informieren können. Um das umfassend zu gewährleisten, habt Ihr bis zum Abschluss des Mitgliedervotums auf verschiedenen Wegen die Möglichkeit, Euch ein eigenes Bild zu machen.

Am 19. September werden die Wahlunterlagen versandt. Bis dahin kann man noch Mitglied werden. Die Kandidaten-Liste wird am 15. September geschlossen. 
Mit dem 23. September starten die insgesamt vier Mitgliederforen. Eine verbindliche Anmeldung erleichtert die Planung der Veranstaltung sehr. Darüber hinaus wird es auch Veranstaltungen auf Kreis-, Arbeitsgemeinschafts-, Fachausschuss- bzw. Abteilungsebene geben. Hier die Termine, Orte und Daten der Mitgliederforen im Überblick: 

Mitgliederforum 1

Di. 23.09.14 ab 19 Uhr
Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstraße 140
10963 Berlin
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Mitgliederforum  2

Mi. 01.10.14 ab 19 Uhr
JugendKulturZentrum PUMPE
Lützowstr. 42
10785 Berlin
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Mitgliederforum3

Mi. 08.10.14 ab 19 Uhr
Kulturhaus Karlshorst
Treskowallee 112, (Ecke Dönhoffstraße)
10318 Berlin
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Mitgliederforum 4

Di. 14.10.14 ab 19 Uhr
Bayer HealthCare Pharmaceuticals Auditorium
Müllerstr. 178
13353 Berlin
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Entscheiden für Berlin – Das Verfahren

Alle Informationen zu unserem Mitgliedervotum findet Ihr immer hier und stets auf den aktuellen Stand gebracht: www.spd-berlin.de/mitgliedervotum

 

Der Zeitablauf

Das Mitgliedervotum erfolgt per Briefwahl. Die Unterlagen dazu mit Stimmzettel, Informationen zum Verfahren und Kandidatenvorstellungen gehen allen Mitgliedern ab 19. September zu. Stichtag für den Posteingang der ausgefüllten Stimmzettel ist der 17. Oktober, 24 Uhr. Am 18. Oktober erfolgt die Auszählung. Erhält kein Kandidat im 1. Wahlgang eine absolute Mehrheit, findet eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern mit den meisten Stimmen statt.

Richtlinie zur Durchführung des Mitgliedervotums
Der Landesvorstand der Berliner SPD hat in seiner Sitzung am 1. September 2014 ohne Gegenstimme die Richtlinie für die Durchführung eines verbindlichen Mitgliedervotums beschlossen. Mit dem Votum entscheiden die Mitglieder der Berliner SPD über die Frage, wer Klaus Wowereit im Amt des Regierenden Bürgermeisters nachfolgt.
der Beschluss im Wortlaut (PDF) (PDF-Dokument, 1.6 MB) 

Beschluss über ein verbindliches Mitgliedervotum
In seiner Sitzung am 26. August 2014 hat der SPD-Landesvorstand beschlossen, ein verbindliches Mitgliedervotum über die Nachfolge von Klaus Wowereit durchzuführen. Der Beschluss des Landesvorstands im Wortlaut 

Logos zum Mitgliedervotum
Im Downloadbereich stellen wir Logos zum Mitgliedervotum in verschiedenen Größen zur Verfügung, die mit der Seite www.spd-berlin.de/mitgliedervotum verlinkt werden können, auf Facebook oder für den Druck von Flugblättern eingesetzt werden können.

 

Das Flugblatt zum Mitgliedervotum

Flugblatt Mitgliedervotum
 

Einladung zum Mitbestimmen: Die Berliner SPD informiert über das Mitgliedervotum. Das Flugblatt mit Eintrittsformular (PDF-Dokument, 261.8 KB) als PDF-Datei.

 

Jetzt Mitglied werden und mitbestimmen

Mitgliedervotum
 

"Jetzt eintreten und mitbestimmen!" Dazu ruft die Berliner SPD derzeit über ihre Internetseite und die sozialen Medien auf. Denn am Mitgliedervotum können alle Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten mitwirken, die bis zum 19. September 2014 Mitglied der Berliner SPD geworden sind. Zum Online-Eintrittsformular auf spd.de

 

 

STEH AUF! Nie wieder Judenhass! Aufruf zur Kundgebung vor dem Brandenburger Tor am Sonntag

Aufruf "Steh auf! Nie wieder Judenhass"
 

In der letzten Zeit waren weltweit und leider auch in Berlin antisemitische Übergriffe, Hetzparolen und Angriffe auf Synagogen zu verzeichnen. Jüdinnen und Juden gingen und gehen zum Teil immer noch mit der Angst auf die Straße, Opfer eines Übergriffes zu werden. „Das ist vollkommen inakzeptabel. Für Antisemitismus ist in Berlin kein Platz und er darf auch nie wieder geduldet werden. Ich rufe daher alle auf, sich an der großen Demonstration „STEH AUF! Nie wieder Judenhass“ am kommenden Sonntag zu beteiligen“, so der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß.
„Steh auf! Nie wieder Judenhass!“
Große Kundgebung vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Sonntag, 14. September 2014, um 15.00 Uhr

 

Ausschreibung: Aushilfskraft für das Kreisbüro Mitte der Berliner SPD gesucht

Beim SPD-Landesverband Berlin ist zum 15. Oktober 2014 eine Stelle als Aushilfskraft im Kreisbüro Mitte der Berliner SPD zu besetzen.

Die Stelle ist bis zum 30. Juni 2015 befristet. Die Wochenarbeitszeit beträgt 8 Stunden, die Vergütung erfolgt in Anlehnung an die Gruppe II (Stufe 1) der Gehaltstabelle des SPD-Landesverbandes Berlin. Die Probezeit beträgt drei Monate.
Die vollständige Ausschreibung (PDF-Dokument, 31.1 KB).

 

Senat: Online-Bewerbung für die Projektförderung im Bereich Bildende Kunst 2015 möglich

Die Kulturverwaltung des Berliner Senats gewährt auch im Jahr 2015 zur Förderung von Berliner Künstlerinnen und Künstlern Zuschüsse für Projektvorhaben im Bereich der Bildenden Kunst.

Gefördert werden Projekte, in denen besonders neuere, auch interdisziplinäre künstlerische Ansätze und innovative Positionen im Bereich der Bildenden Kunst zum Ausdruck kommen. Die Bandbreite reicht von Malerei, Bildhauerei, der künstlerischen Fotografie bis hin zu raumbezogenen künstlerischen Arbeiten, Performances und Arbeiten im Bereich der Medienkunst. Es kann sich dabei sowohl um Projekte von einzelnen Künstlerinnen und Künstlern handeln als auch um Gruppenprojekte.

Voraussetzung für die Bewerbung ist, dass die Antragstellerinnen/Antragsteller ihren 1. Wohnsitz in Berlin haben und die Ausstellung bzw. die Erstaufführung von künstlerischen Videos zwischen Februar und Dezember 2015 in Berlin durchgeführt wird. Studierende sind von der Förderung ausgeschlossen.

Das elektronische Antragsformular und alle Anlagen können online an die Berliner Kulturverwaltung abgesendet werden. Eine zusätzliche Abgabe von Unterlagen in Papierform ist nicht notwendig.
Der Link zum Online-Formular sowie das Informationsblatt zur Ausschreibung
Ansprechpartnerin für Fragen zur Projektförderung ist Monika Fritsch, Zimmer 4/A/2, Tel. 90228-718, E-Mail: monika.fritsch@kultur.berlin.de. Bewerbungsschluss ist der 4. November 2014.

 

Cansel Kiziltepe: Erben verpflichtet

Cansel Kiziltepe Direktkandidatin 2013
 

Im Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau betonte Cansel Kiziltepe die Bedeutung der Erbschaftsteuer für die Umverteilung von Reichtum. Bei einer Reform sollte es das Ziel sein, die wirklich großen Vermögen zu besteuern. Vor allem bei Betriebsvermögen gebe es große Spielräume.

Im Jahr 2013 wurden 45,8 Mrd. Euro Vermögen durch Schenkung und Erbschaft übertragen, auf das Erbschaft- oder Schenkungssteuer gezahlt werden musste. Das tatsächlich übertragene Vermögen dürfte jedoch erheblich höher liegen, weil nur steuerpflichtige Übertragungen in die Statistik eingehen. Schätzungen gehen vom bis zu 4-fachen der Summe aus. Nur 5 % der Erbfälle werden überhaupt besteuert. Das ist kaum zu vermitteln, wenn man bedenkt, dass 90 % der Vermögen ererbt sind und nicht auf individuelle Lebensleistungen zurückgehen.

Über die Ausgestaltung dieser Erbschafts- und Schenkungsteuer muss nun wieder einmal das Bundesverfassungsgericht entscheiden. Im Verfahren geht es ganz konkret um die Frage, inwiefern Betriebsvermögen von der Steuer verschont bleiben dürfen. Derzeit kann Betriebsvermögen steuerfrei oder zu einem sehr geringen Steuersatz übertragen werden, wenn Arbeitsplätze gesichert werden. Das Verfassungsgericht muss nun entscheiden, ob diese Regelung bestimmte Erben zu stark begünstigt. Bei Betrieben mit weniger als 20 Mitarbeitern wird der Erhalt der Arbeitsplätze aber nicht überprüft. Die Besteuerung von Betriebsvermögen ist in Deutschland also eher die Ausnahme als die Regel.

Wie auch immer das Bundesverfassungsgericht urteilt, es ist wichtig, die Erbschaft- und Schenkungsteuer zu erhalten. Nach dem letzten Urteil 2006 haben Wirtschaftsverbände unverblümt deren Abschaffung gefordert. Ähnliche Wortmeldungen gibt es nun wieder. Die SPD dagegen hat im Koalitionsvertrag klar vereinbart, dass die Erbschaftsteuer als wichtige Einnahmequelle erhalten bleibt. Wenn nötig, werden wir sie also wieder verfassungsgemäß ausgestalten.

Den vollständigen Text gibt es hier.

 

SPD Lietzensee: Berlin – Fit für die Energiewende?!

 

Berlin soll bis 2050 klimaneutral werden. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat in einer Machbarkeitsstudie einen Weg aufgezeigt, wie dies gelingen kann. Doch welche Schritte sind dafür notwendig? Welche Rolle spielen die Gas-, Strom- und Wärmenetze? Welchen Beitrag leistet die Energieinfrastruktur für die klimafreundliche Energieversorgung der Zukunft? Ist es möglich, günstige Energiepreise und mehr Klimaschutz zu erreichen? Die SPD rund um den Lietzensse lädt zur Diskussion ein mit
- Christian Gaebler, Staatssekretär für Verkehr und Umwelt, Senat von Berlin
- Luise Neumann-Cosel, Vorsitzende der BürgerEnergieBerlin e.G.
- Wolfgang Neldner, Geschäftsleiter des Landesbetriebs Berlin Energie
- Ülker Radziwill, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Abgeordnetenhaus von Berlin 
Freitag, 12. September 2014, um 18.00 Uhr 
Bootshaus Stella am Lietzensee, Witzlebenplatz 1, 14057 Berlin

(U2 Sophie-Charlotte-Platz)

 

SGK-Berlin: Einladung zum Erfahrungsaustausch - Flüchtlingsunterkünfte in den Bezirken

Die Anzahl der Flüchtlinge aus Krisen- und Kriegsgebieten haben in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Doch, wo sollen sie untergebracht werden? Die Schaffung von Unterkunftsplätzen für Flüchtlinge ist Landesaufgabe, die vom Landesamt für Gesundheit und Soziales wahrgenommen wird. Die Bezirke sind verpflichtet, ihren Beitrag zu leisten. Das ist eine Herausforderung für die Kommunalpolitik. Die SGK-Berlin lädt deshalb zu einem Erfahrungsaustausch mit und für Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern ein, um die damit zusammenhängenden Fragen gemeinsam sachlich zu diskutieren und Lösungsstrategien auszutauschen. Themen werden u.a. sein: Anforderungen an Flüchtlingsunterkünfte, Beschulung von Flüchtlingskindern, Gesundheitsleistungen für Flüchtlinge etc.

Freitag, 12. September 2014, um 17.00 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

Anmeldung: info@sgk-berlin.de

SGK-Einladung (PDF-Dokument)

 

AfA und AG Migration Mitte: Zwischenbilanz "Berlin Arbeit 2011-2016" mit Senatorin Dilek Kolat

Die Senatsverwaltung für Arbeit hat nach den Wahlen 2011 unter ihrer neuen Senatorin Dilek Kolat beschlossen, die Arbeitsmarkt- und Berufsbildungspolitik des Landes Berlin unter dem Namen "Berlin Arbeit" strategisch neu auszurichten. Ziel ist es, die Zahl der Erwerbslosen zu senken, das sozialdemokratische Prinzip "Guter Arbeit" konsequent durchzusetzen, den Standort Berlin mit gut ausgebildeten Fachkräften weiter zu stärken und das Zusammenspiel der Akteure in den Jobcentern der Bundesagentur für Arbeit, der Wirtschaft, der Politik und Verwaltung zu verbessern. Dies soll u.a. durch eine Evaluation der bisherigen Maßnahmen, eine Verbesserung der ordnungspolitischen Rahmenbedingungen sowie entsprechende Vereinbarungen mit den Sozialpartnern erreicht werden. Ein starkes Land Berlin braucht für eine gut laufende Wirtschaft vor allem gut ausgebildete und gut bezahlte Arbeitskräfte!

Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) und die Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt in der SPD Mitte haben die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, eingeladen, um eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Montag, 15. September 2014, um 19.30 Uhr
Kurt-Schumacher-Haus, Erika-Heß-Saal, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

 

Fachausschuss Inneres: Scharia-Polizei und Friedensrichter - wird der Rechtsstaat unterlaufen?

Der Fachausschuss wird sich auf seiner Sitzung am 15. September 2014 mit dieser ebenso aktuellen wie heiklen Frage befassen. Die jüngsten Vorgänge in Nordrhein-Westfalen zeigen uns, dass eine Auseinandersetzung mit der Reichweite und dem Anspruch des staatlichen Gewaltmonopols dringend geboten ist und unser Rechtsstaat an dieser Stelle massiven Herausforderungen entgegensieht. Desweiteren wird die Beratung der vom Landesparteitag überwiesenen Anträge fortgesetzen. Der Fachausschuss freut sich auf eine zahlreiche Teilnahme.
Montag, 15. September 2014, um 19.00 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 304, Niederkirchnerstraße, 10117 Berlin
 

 

AfA Berlin: Prekäre Arbeit und tariffreie Bereiche im Verantwortungsbereich des Landes Berlin — Was tun?

Prekäre Beschäftigung fängt bei der Befristung der Arbeitsverträge an und endet mit Entgeltverträgen statt Tarifverträgen, d.h. tarifvertragsfreien Zonen. Sie geht einher mit ungleicher Entlohnung, Flexibilisierung der Arbeitszeiten, extremer Arbeitsbelastung und anderen Verlusten bei geschützten Arbeitsverhältnissen.

Eine Broschüre des DGB unter dem Titel „Berlin – Hauptstadt der prekären Beschäftigung“ kam schon 2008 zu dem Ergebnis, dass befristete Arbeitsverträge, Leiharbeit, Scheinselbstständigkeit, tarifvertragsfreie Zonen, zum Berliner Alltag gehören. Aber nicht nur in der Privatwirtschaft, sondern auch in Bereichen, die direkt oder indirekt im Verantwortungsbereich des Landes liegen, verfolgt die AfA seit Jahren das Vordringen ungesicherter Arbeit und von Sektoren, die ausgeschlossen sind von den üblichen tarifvertraglichen Regelungen und Schutzbes6mmungen.

Die AfA Berlin unterstützt die Aktivitäten der DGB-Gewerkschaften in Hinblick auf Tarifbindung in allen Bereichen der Öffentlichen Daseinsvorsorge, die dem Ziel dienen, die Flächentarifverträge des Öffentlichen Dienstes Geltung zu verschaffen.

Von den Mitgliedern im Berliner Abgeordnetenhaus erwartet die Berliner AfA, politische Initiativen zu ergreifen gegen Ausgliederungen, prekäre Beschäftigungsverhältnisse und tarifvertragsfreie Zonen. Vom Berliner Senat fordert die AfA unter anderem, dass er, dort wo er in der politischen und gesellschaftlichen Verantwortung steht, konkrete Maßnahmen ergreift, die ungesicherte Arbeitsverhältnisse, Lohndumping und Tarifflucht ausschließt und ungehinderte Gewerkschaftsarbeit garantiert. Eingeladen zur Diskussion sind:

Michael Müller, SPD, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt
Raed Saleh, Fraktionsvorsitzender der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus
Jan Stöß, SPD-Landesvorsitzender
Birgit Monteiro, MdA, Arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Abgeordnetenhausfraktion der SPD
Jörg Stroedter, MdA, Ausschuss Beteiligungsmanagement
Christian Haß, Landesvorsitzender der AfA Berlin
Dienstag, 16. September 2014, um 19.00 Uhr
DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Saal, Keithstraße 1-3, 10787 Berlin

 

SPD Rosenthaler Vorstadt: 25 Jahre friedliche Revolution – SPD-SDP in Berlin, Diskussion mit Walter Momper

Vor 25 Jahren fiel die Mauer. Sie wurde von innen umgestoßen, von vielen mutigen Bürgerinnen und Bürgern der DDR, die aufbegehrten gegen das Regime einer verknöcherten Partei, gegen einen Staat, der seinem Volk die Freiheit vorenthielt und materiellen wie sozialen Wohlstand angesichts einer durch und durch maroden Wirtschaft nicht zu organisieren verstand. Dagegen standen zunächst wenige Mutige auf, im Herbst 1989 wurde daraus eine Massenbewegung – eine friedliche Revolution, die die Mauer zu Fall brachte und nur weniger als ein Jahr danach die Einheit Deutschlands.

Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten waren mitten drin in diesem Prozess, dessen Beschleunigung in Berlin täglich zu erleben war. Spannend also, 25 Jahre danach Protagonisten von damals zu fragen. Einerseits Walter Momper, damals noch ziemlich frisch gewählter Regierender Bürgermeister eines in jeder Hinsicht aufregenden rot-grünen Senats in Berlin (West) und Anne Kathrin Pauk, damals wohnhaft in Marzahn, die in diesen turbulenten Monaten als junge Frau erste Vorsitzende des SDP-Bezirksverbandes Berlin (Ost) war. Die SPD Rosenthaler Vorstadt lädt ein zu einem spannenden Zeitzeugengespräch am

Dienstag, 16. September 2014, um 19.00 Uhr
im Saal des Theologischen Konvikts, Borsigstraße 5, 10115 Berlin

 

„Keine Heldengeschichten“ – 25 Jahre nach der Gründung der SDP

 

Ausstellung und Veranstaltungsreihe im Bürgerbüro Dr. Clara West
Als am 9. November 1989 die Mauer fiel, weiß vermutlich heute noch jede Berlinerin und jeder Berliner, wo sie oder er war. Die Ausstellung „Keine Heldengeschichten“ im Bürgerbüro der Pankower SPD-Abgeordneten Clara West wirft einen Blick auf die Tage davor und danach und nimmt den Betrachter mit in die Zeit des Aufbruchs, Umbruchs – und die Gründung der Sozialdemokratischen Partei in der DDR. Mit Dokumenten aus den privaten Archiven einiger Genossen werden aus „Geschichte“ Geschichten – persönlich und bewegend. Wie war das damals? Wer fuhr nach Schwante, um diese Partei zu gründen? Wie baut man eine Partei auf in einem Staat, der sich als Ein-Parteien-Staat versteht? Die Reihe dokumentiert die Zeit von der Gründung der SDP über die ersten freien Wahlen bis zum politischen Alltag im Umbruch.

In Gespräch mit denjenigen, die die neue Partei damals aufgebaut haben, soll auch die Frage gestellt werden, was von damals in der heutigen Politik noch geblieben ist. Drei spannende Menschen wird die Pankower SPD-Abgeordnete Dr. Clara West an drei Abenden bei einer "Sofarunde“ in ihrem Bürgerbüro in der Naugarder Straße begrüßen, die erzählen, wie sie damals zur SDP gekommen sind.
Anke Reuther, ehemalige Kreisvorsitzende der SPD und ehemaliges Mitglied des Abgeordnetenhauses, streitbare Kulturwissenschaftlerin und Vorsitzende der freireligiösen Gemeinde am 19. September ab 19 Uhr
Karl-Heinz Gewald, aufgewachsen in der Naugarder Straße 2, Fleischer- und Rudermeister, Ökonom und ehemaliger Bezirksstadtrat in Prenzlauer Berg am 10. Oktober ab 19 Uhr
Dr. Hans-Peter Seitz, Physiker und im Strudel der Ereignisse mitgerissen bis zum Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD- Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus am 17. Oktober ab 19 Uhr

Ausstellung: 19. September bis 30. November 2014
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do und Fr 10 bis 14 Uhr

 

Fachausschuss Internationales: Perspektiven Europäischer China-Politik

Mit wachsender Zusammenarbeit zwischen EU und China, nehmen auch gegenseitige Verflechtung und die Abhängigkeit beider Regionen zu. Im Bereich des Warenaustauschs wird deutlich, schon heute ist die EU größter Handelspartner Chinas – und China ist zweitgrößter Handelspartner der EU. Auch in den Bereichen Wissenschaft, Politik und dem gesellschaftlichen Alltag bilden sich tagtäglich neue Beziehungsgeflechte. Wo Verbindungen gedeihen, entsteht auch Verantwortung für Pflege und Ausbau der Beziehungen, unter Berücksichtigung eigener Interessen.

Doch wie erreicht es Deutschland einen langfristigen Diskurs mit China einzugehen und welche Rolle spielt dabei die EU für Deutschland? Welche Bedeutung haben in diesem Diskurs die wechselseitig für wesentlich gehaltenen Normen und Werte? Kann uns die EU helfen unsere Bedürfnisse auf Augenhöhe zu kommunizieren? Wer sind die Akteure auf einzelnen Ebenen und welche Erfahrungen hat China im Umgang mit der EU gemacht? Der Fachausschuss lädt herzlich ein, diese und ähnliche Fragen mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zu diskutieren.

Podiumsgäste:

Patricia Schetelig
Referentin für Greater China und die Mongolei beim BDI Bundesverband der Deutschen Industrie
Dagmar Schmidt MdB
Vorsitzende der Deutsch-Chinesischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag
Dr. Gudrun Wacker
Senior Research Fellow der SWP Stiftung Wissenschaft und Politik
ZENG Fanhua
Botschaftsrat und Pressesprecher der Botschaft der Volksrepublik China in Deutschland

Mittwoch, 24. September 2014, um 18.00 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 376, Niederkirchnerstraße, 10117 Berlin
 
Aufgrund von Sicherheitskontrollen am Eingang ist ein Ausweis erforderlich. 

 

Kriminacht im Kurt-Schumacher-Haus

Im Rahmen ihres 5. Frauen-Krimifestivals machen die "Mörderischen Schwestern" am 26. September Station im Kurt-Schumacher-Haus.
Die Krimiautorinnenvereinigung "Mörderische Schwestern" stellt die Lesung diesmal unter das Motto "Berlin - Moor, Wald und Heide - Böses lauert überall". Eine Leiche im Moor, tödliche Pilze im Wald und Kriminelles in der Hasenheide. In dieser Botanik ist nichts friedlich. Lesung mit Salean Maiwald, Connie Roters, Astrid Ann Jabusch und Andrea Gerecke.
Das 5. Frauen-Krimifestival findet vom 19. – 28. September 2014 an vielen unterschiedlichen und zum Teil ungewöhnlichen Orten statt. 
Lesung der Mörderischen Schwestern
Freitag, 26. September 2014, um 19.30 Uhr, 
Kurt-Schumacher-Haus, Dorothea-Hirschfeld-Saal, Müllerstr. 163, 13353 Berlin
 
Eintritt kostenlos, um Spenden wird gebeten.

Anmeldungen erbeten unter www.spd-berlin.de/kriminacht

 

Veteranen der Republik. Kriegserinnerung und demokratische Politik 1918–1933

Buchvorstellung und Gespräch mit Prof. Dr. Benjamin Ziemann

1911 versammelten sie sich zu Hunderttausenden im Treptower Park, um für Frieden zu demonstrieren – drei Jahre später zogen viele dieser Sozialdemokraten in den Krieg. Der Abend beleuchtet ihre Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg und ihren Versuch, in der Öffentlichkeit der Weimarer Republik pazifistische Überzeugungen stark zu machen.

Am Donnerstag, dem 11. September 2014, stellt Benjamin Ziemann sein neues Buch Veteranen der Republik in Berlin vor.
Donnerstag, 11. September 2014, um 19.00 Uhr
August-Bebel-Institut, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

 

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.: Ausstellung - Natascha Ungeheuer, Ölbilder 1964-2014

Seit fünfzig Jahren malt Natascha Ungeheuer Ölbilder und arbeitet in weiteren bildnerischen Techniken. Trotz zahlreicher Ausstellungen im In- und Ausland hat sie sich weitgehend dem Kunstbetrieb entzogen. Vielleicht deshalb ist sie ein Geheimtipp geblieben, auch wenn Hans Werner Henze ihre Arbeiten als »Ungeheuerlichkeiten« für ihre Phantasie und Lebendigkeit bewunderte (und einige Arbeiten besaß).

Natascha Ungeheuer wurde in Blumenfeld im Länderdreieck bei Basel geboren. Nach dem Tanzstudium bei Harald Kreutzberg in Bern kam sie 1962 nach West-Berlin, tanzte bei Mary Wigman, reiste quer durch Europa und begann 1964 zu malen. Von 1969 bis 1975 spielte sie im Kreuzberger Straßentheater und verfertigte Masken, malte Bühnenbilder. Seit 1964 war sie gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Johannes Schenk, der am 4. Dezember 2006 plötzlich verstorben ist, in Berlin und Worpswede. Heute lebt sie in Berlin-Kreuzberg.
Mittwoch, 24. September 2014, um 17. 00 Uhr
Die Künstlerin Natascha Ungeheuer im Gespräch mit dem Publikum
Ausstellung vom 10. September bis 22. Oktober 2014
WILLY-BRANDT-HAUS, Stresemannstr. 28, 10963 Berlin
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr - Eintritt frei - Ausweis erforderlich
Die Ausstellung ist am 14., 19. und 20.09.2014 geschlossen.

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Verantwortung übernehmen – aber wie? Vortrag von Frank-Walter Steinmeier

Verantwortung übernehmen – im Kontext internationaler Krisen und Konflikte steht dafür der Staatengemeinschaft eine Reihe von zivilen und militärischen Instrumenten zur Verfügung. Das Abstimmungsverhalten in UN, NATO und EU zeigt jedoch, dass die Auffassungen über die „richtige“ Verantwortungsübernahme regelmäßig auseinandergehen.

Wie sind Interventionsentscheidungen also motiviert? Welche Rolle spielen Selbstverständnis, sicherheitspolitische Traditionen und Werte – und welche die jeweiligen strategischen und ökonomischen Interessen der Staaten?

Und welchen Weg sollte Europa, sollte Deutschland einschlagen? Deutsche und internationale Politiker und Experten diskutieren diese Fragen im Rahmen der Tiergartenkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Begrüßung:
Rolf Mützenich, MdB, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied des Vorstands der Friedrich-Ebert-Stiftung
Vortrag:
Frank-Walter Steinmeier, Minister des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland
Podiumsdiskussion:
Niels Annen, MdB, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Berlin
Vernon Coaker, Mitglied des House of Commons, British Labour Party, Schatten-Verteidigungsminister, London
Alexander Dynkin, Direktor des Instituts für Weltwirtschaft und Internationale Beziehungen der Russischen Akademie der Wissenschaften (IMEMO RAN), Moskau
Joaquim Pueyo, Abgeordneter der Assemblée Nationale, Ausschuss für nationale Verteidigung und Streitkräfte, Paris
Adam Daniel Rotfeld, Außenminister der Republik Polen a.D., Warschau
Moderation:
Arnd Henze, Fernsehkorrespondent, ARD-Hauptstadtstudio, Berlin 
Donnerstag, 11. September 2014, kum 17.00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin-Tiergarten
Teilnahme bitte anmelden.

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Im Rückwärtsgang durch Europa?

Konservative Fans so genannter "traditioneller Familienwerte", fundamentalistische ChristInnen, alte und neue Rechte mobilisieren zunehmend europaweit gegen ihr neues Feindbild die "Gender-Ideologie". Ihr werfen sie vor, den angeblichen Zerfall der Familie, Homosexualität sowie den von ihnen beklagten "allgemeinen Wertverfall" zu verursachen.

Auch im Europaparlament finden sich mittlerweile Parteien - so beispielsweise die AfD -, die diese Stimmungsmache aufgreifen und befördern. Ihre familien- und gleichstellungspolitischen Vorstellungen hat der Soziologe Andreas Kemper in einer Studie untersucht, deren Ergebnisse werden am 18. September 2014 in der Veranstaltung "Im Rückwärtsgang durch Europa?" vorgestellt und mit Gästen aus dem In- und Ausland diskutiert.
Hier das ausführliche Veranstaltungsprogramm (PDF-Dokument) 
Donnerstag, 18. September 2014, von 18.00 bis 20.30 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin

Anmeldungen bitte an forumpug@fes.de

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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