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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: Richtlinien für das Mitgliedervotum - Dennis Buchner neuer Landesgeschäftsführer - Termine

Landesvorstand beschließt Richtlinie für Mitgliedervotum

Der Berliner SPD-Landesvorstand beschloss in seiner gestrigen Sitzung die Richtlinie für die Durchführung eines verbindlichen Mitgliedervotums.

Mit dem Votum entscheiden die Mitglieder der Berliner SPD über die Frage, wer Klaus Wowereit im Amt des Regierenden Bürgermeisters nachfolgt. Das Verfahren wurde nunmehr bis zum 8. November 2014 festgelegt.

Dazu der Landesvorsitzende der Berliner SPD Jan Stöß: „Die SPD ist die Mitmach-Partei. Bei uns wird ernst gemacht mit der Mitgliederbeteiligung. Mitentscheiden dürfen alle, die bis zum 19. September 2014 Mitglied der SPD Berlin geworden sind. Es lohnt sich, Mitglied der Berliner SPD zu sein. Hier werden die wichtigen Zukunftsfragen von Berlin diskutiert und entschieden.“

Den Beschluss findet Ihr hier (PDF-Dokument, 767.2 KB).

Das Mitgliedervotum erfolgt im Briefwahlverfahren. Es ist gültig, wenn sich mindestens 20 Prozent der Berliner SPD-Mitglieder beteiligt haben. Wahlberechtigt sind alle MItglieder, die bis zum 19. September aufgenommen wurden und in der Mitgliederadressverwaltung geführt werden. Der SPD-Landesverband sendet nach diesem Zeitpunkt die Abstimmungsunterlagen zu, die auch die Vorstellungsschreiben der KandidatInnen enthalten. Zudem werden mehrere Mitgliederforen organisiert. Die Abstimmungsunterlagen müssen bis zum 17. Oktober 2014, 24 Uhr, im dafür eingerichteten Postfach eingegangen sein. Sollte im 1. Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit erhalten, wird ein zweiter Wahlgang durchgeführt, der bis zum 6. November abgeschlossen sein wird.

Aktuelle Informationen gibt es auf der Seite http://www.spd-berlin.de/mitgliedervotum

 

Dennis Buchner neuer Landesgeschäftsführer der Berliner SPD

 

Der Landesvorstand der Berliner SPD hat in seiner Sitzung am 1. September 2014 Dennis Buchner zum neuen Landesgeschäftsführer der Berliner SPD gewählt.

„Ich freue mich sehr, dass der Landesvorstand Dennis Buchner mit großer Mehrheit zum neuen Geschäftsführer der Berliner SPD bestimmt hat. Mit seiner ruhigen, strukturierten Art und seiner langjährigen Erfahrung im politischen Geschäft wird er den Landesverband der Berliner SPD nicht nur mit erfahrener Hand durch spannende Zeiten führen, sondern ihn auch für den Wahlkampf 2016 bestens aufstellen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, so Jan Stöß, Landesvorsitzender der Berliner SPD.

Jan Stöß dankte der scheidenden Landesgeschäftsführerin Kirstin Fussan für ihr herausragendes Engagement. Er würdigte ihre Arbeit in den vergangenen zwei Jahren. "In dieser Zeit hat die Berliner SPD unter ihrer Leitung zwei erfolgreiche Wahlkämpfe bestritten. Kirstin hat wichtige politische Themen in der Arbeit des Landesverbandes in den letzten zwei Jahren mit gestaltet und dafür gesorgt, dass das KSH für alle Mitglieder ein offenes Haus und eine lebendige Parteizentrale ist."

Dennis Buchner ist als Abteilungsleiter der NRWSPD und dortiger enger Mitarbeiter bei der Kampagne von Hannelore Kraft sowie als Büroleiter von Astrid Klug, ehemalige Bundesgeschäftsführerin der SPD, bestens vertraut mit der Leitung einer politischen Organisation. Als Abteilungsvorsitzender und Mitglied im Kreisvorstand arbeitet er seit 2004 für seinen Kiez Weißensee-City und Pankow. Als Abgeordneter vertritt er seinen Heimat-Wahlkreis seit 2011 und ist sportpolitischer Sprecher der SPD Abgeordnetenhaus-Fraktion. Der gebürtige Lübecker Buchner ist bekennender 1. FC Köln-Fan, was ihn nicht davon abhält auch Hertha und Union in sein Herz zu schließen. In Weißensee engagiert er sich insbesondere für die Vereine Kino Toni und das Frei-Zeit-Haus Weißensee.

„Der Start in mein neues Amt könnte nicht besser gewählt sein. Vor den Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten liegen aufregende Zeiten, die wir gemeinsam, sachlich und mit Freude an der Diskussion führen werden. Die Landes-SPD war stets Garant für eine solide und gut funktionierende Regierung in Berlin. Dass wir Wahlkampf können haben wir 2013 und 2014 erfolgreich bewiesen. Für die Berliner Wahlen 2016 werden wir noch eine Schippe drauflegen“, so Buchner.

 

Sommerempfang der Berliner SPD

US-Botschafter John B. Emerson und Frau Kimberly.

Jan Stöß begrüßt US-Botschafter John B. Emerson und Frau Kimberly.

 

Rund 500 Gäste aus Politik und Wirtschaft, Verbänden, Initiativen und vielen Kultureinrichtungen sind der Einladung der Berliner SPD zum Sommerempfang am Freitag vergangener Woche auf den Euref-Campus in Schöneberg gefolgt. Unter den Gästen konnte der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß auch US-Botschafter John B. Emerson und dessen Frau Kimberly begrüßen. Mit einem Dank an Klaus Wowereit begann der SPD-Landesvorsitzende seine Begrüßungsrede. Berlin habe sich in den mehr als 13 Jahren der Amtszeit von Klaus Wowereit zu einer Metropole mit internationaler Ausstrahlungskraft entwickelt. Was das Wirtschaftswachstum angehe, stelle Berlin andere Bundesländer inzwischen deutlich in den Schatten, der Tourismus boome. Klaus Wowereit habe dazu beigetragen, ein Klima der Weltoffenheit und Toleranz zu schaffen.

Zugleich kündigte Stöß einen solidarischen, fairen Wettbewerb um die Nachfolge an. Er begrüßte SPD-Fraktionschef Raed Saleh und Stadtentwicklungssenator Michael Müller auf dem Empfang. Gemeinsam stehe man in einem Wettstreit um die besten Ideen. Alle die daran interessiert seien, wies er auf Möglichkeit hin, an der Entscheidung beim Mitgliedervotum mitzuwirken und in die Partei einzutreten.

Klaus Wowereit bedankte sich in einer humorvollen Rede. Er habe sich die Entscheidung über den Rücktritt nicht leicht gemacht. Viel sei für die Stadt erreicht worden. Wowereit würdigte den Veranstaltungsort Euref, der für die Energiewende steht, als ein Beispiel dafür, was mit Engagement und Kreativität in der Stadt zu erreichen sei. Das Amt des Regierenden Bürgermeisters sei mit vielen persönlichen Einschränkungen verbunden, stellte Klaus Wowereit fest. Aber es sei doch auch ein gutes Zeichen, dass das Amt des Regierenden Bürgermeisters so attraktiv sei, dass es gleich drei Bewerber gebe.

 

Hilfen für Heimkinder: Stichtagsregelung beachten

Nur wer sich als ehemaliges „Heimkind Ost“ bis zum Stichtag 30. September 2014 in der zuständigen regionalen Anlauf- und Beratungsstelle registrieren lässt, hat Anspruch auf Leistungen aus dem Fonds „Heimerziehung in der DDR von 1949 bis 1990“. Darauf hat Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres jetzt hingewiesen. Im Westen gilt der Stichtag 31.12.2014.

Opfer der Heimerziehung in West und Ost sollen Gerechtigkeit und Gleichstellung für die erfolgten Rechtsverstöße und das unschuldig erlebte Leid und Unrecht erfahren. Die Leistungen aus den Fonds „Heimerziehung West“ bzw. „Heimerziehung Ost“ helfen Menschen noch heute bestehende Folgeschäden aus der früheren Heimerziehung zu mildern. So werden unter anderem Rentenersatzleistungen, Kuren, Therapien oder Zahnersatz finanziert. Petra Schwarzer, Leiterin der Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder: "Wir können für alle etwas tun, die sich bei uns bis zu den Stichtagen 30.9.2014 (Ost) und 31.12.2014 (West) melden. Durch eine breit angelegte Informationskampagne versuchen wir zurzeit, auch alle die zu erreichen, die bisher von dem Fonds noch nichts gehört haben." 

Berliner Anlaufstelle, Beratungsstelle und Treffpunkt für ehemalige Heimkinder:
Fregestr. 38 A, 12161 Berlin-Friedenau
www.abeh-berlin.de
Email: info-heimerziehung@sozkult.de,
Telefonische Terminvereinbarungen: 030 - 857 577 61

 

Kulturforum: "Aufruf zum Weiterdenken: Strategien der Berliner Kulturpolitik"

Einladung Kulturforum 3. September 2014
 

"Aufruf zum Weiterdenken: Strategien der Berliner Kulturpolitik" - zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem SPD-Landesvorsitzenden Jan Stöß und Kulturstaatssekretär Tim Renner laden das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie und die Berliner SPD am 3. September um 19.30 Uhr ins Podewil.
GRUSSWORT
Jan Stöß • Landesvorsitzender der SPD Berlin
PROLOG UND GESPRÄCH
Tim Renner • Staatssekretär für Kultur
Leonie Baumann • Rektorin der Kunsthochschule Berlin Weißensee
Harald Jähner • Leiter des Feuilletons der Berliner Zeitung
Joachim Günther • Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie

Mittwoch, 3. September 2014, 19.30 Uhr
Podewil, Klosterstraße 68-70, 10179 Berlin | U-Bahnhof Klosterstraße

Anmeldung bitte auf der Seite www.spd-berlin.de/kulturveranstaltung

 

10 000 Teilnehmer an Olympia-Online-Umfrage – Berlinerinnen und Berliner für Spiele, die zur Stadt passen

Mit der Beantwortung des Fragenkatalogs des DOSB ist auch die erste Online-Umfrage auf berlin.de zum geplanten Berliner Bewerbungskonzept zu Ende gegangen. Dabei hat sich auch der Trend des Zwischenergebnisses bestätigt: Eine große Mehrheit der knapp 10 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünscht sich ein zu Berlin passendes Konzept, falls die Stadt Olympische und Paralympische Sommerspiele ausrichtet. Nachhaltigkeit und Bescheidenheit, aber auch Transparenz des Bewerbungsverfahrens und eine Reform der Vergabekriterien sind den Menschen wichtig. Außerdem überwiegt eine insgesamt positive Einstellung zu Spielen in Berlin. So äußern sich 53 % insgesamt positiv zu einem persönlichen Engagement für Olympia. Bis zum Teilnahmeschluss am 31. August 2014 um 24 Uhr hatten sich 9462 Nutzerinnen und Nutzer von berlin.de an der Umfrage beteiligt.

Auf Berlin.de wird demnächst eine weitere Umfrage gestartet  – diesmal zu den Antworten des Senats gegenüber dem DOSB, die am Montag vom Regierenden Bürgermeister und dem Sportsenator in einer Pressekonferenz vorgestellt worden waren. Diese Antworten sind schon jetzt im Internet auf berlin.de nachzulesen. In der geplanten neuen Umfrage, so Meng, soll es nun um die Meinung der Nutzerinnen und Nutzer zu diesen Antworten und um Möglichkeit gehen, selbst eigene Vorschläge zu machen und Ideen einzubringen.

• Ergebnisse der Befragung zur Grundausrichtung einer möglichen Bewerbung Berlins für Olympische und Paralympische Spiele

 

ASG stellt Arbeitsprogramm 2014 - 2016 vor

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG Berlin) stellt in einem Sommerbrief an die SPD-Mitglieder die Schwerpunkte seiner Arbeit für die Legislaturperiode 2014 bis 2016 dar.

Die ASG Berlin wird die Gesundheits- und Pflegepolitik auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene kritisch konstruktiv begleiten. Als Facharbeitsgemeinschaft hat die ASG Berlin eine bedeutende Vermittlerfunktion in die gesundheitspolitische "Szene" hinein. Sie wollen mit allen Zielgruppen kontinuierlich einen politischen Fachdialog führen und die gesundheitspolitischen Positionen der SPD in die breite Öffentlichkeit tragen.
Sommerbrief der ASG Berlin (PDF-Dokument, 334.2 KB)

 

Im Gespräch: Dieter Kosslick zu Gast bei Ralf Wieland

Am 3. September ist der Direktor der Internationalen Filmfestspiele Berlin, Dieter Kosslick, bei der Reihe "Im Gespräch" zu Gast im Wahlkreis des Präsidenten des Abgeordnetenhauses Ralf Wieland (SPD). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Seit 2001 ist Dieter Kosslick Direktor der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Seither hat die internationale Bedeutung der Berlinale kontinuierlich zugenommen, die Promidichte auf dem roten Teppich ist gestiegen, der Etat hat sich fast verdreifacht. Der European Film Market der Berlinale entwickelte sich in dieser Zeit zu einem der drei großen Filmmärkte der Welt, neben Cannes und Los Angeles.

Der 3. September bietet die Gelegenheit, mit Dieter Kosslick einen Blick hinter die Kulissen des Filmfestivals zu werfen und mit ihm über Trends und Herausforderungen des internationalen Films, der Medienstadt Berlin und die Folgen der Digitalisierung für Film und Medien zu sprechen.

Wer Dieter Kosslick kennt, der weiß, dass es ein interessanter und ganz gewiss humorvoller Abend zu werden verspricht.

Mittwoch, 3. September 2014, um 19.00 Uhr
„Glaskiste" auf dem Gelände von ExRotaprint, Gottschedstr. 4, 13357 Berlin
(Wedding)
ÖPNV: U9 Nauener Platz, Anfahrtskizze auf www.wieland.berlin

 

SPD feiert Feste und lädt dazu ein

Die SPD lädt am kommenden Wochenende zu Sommer- und Familienfesten ein. Das traditionelle Sommerfest der Pankower SPD findet am Samstag ab 12.00 Uhr im Einsteinpark statt. Das Kinder- und Stadtteilfest der SPD Schillerpark beginnt um 14.00 Uhr und das Lietzenseefest der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf kann man ab 14.30 Uhr besuchen. Am Sonntag gibt es dann ab 11.00 Uhr die Möglichkeit das Familienfest auf der Familienfarm Lübars der SPD Reinickendorf zu besuchen und um 14.00 Uhr beginnt das Sommer- und Familienfest der SPD Spandau im Wröhmännerpark.
Samstag, 6. September 2014
SPD Pankow
- 12.00 – 18.00 Uhr - Einsteinpark, 10409 Berlin
SPD Mitte - Abt. Schillerpark - 14.00 – 18.00 Uhr - Schillerpark, hinter der Kita, Barfusstraße Ecke Edinburger Straße, 13349 Berlin
SPD Charlottenburg-Wilmersdorf - 14:30 - 18:00 Uhr - Lietzensee, Schillerwiese, Witzlebenplatz Ecke Kaiserdamm, 14057 Berlin

Sonntag, 7. September 2014
SPD Reinickendorf – 11.00 – 17.00 Uhr - Familienfarm Lübars, Alte Fasanerie 10 , 13469 Berlin
SPD Spandau - 14.00 – 19.00 Uhr – Wröhmännerpark, Wröhmännerstr. 6, Nähe Hafenplatz, 13585 Berlin

 

Fachausschuss Umwelt: Einladung zur Wassertour zum Klärwerk Waßmannsdorf der Berliner Wasserbetriebe

Der Fachausschuss Natur, Energie und Umweltschutz und Daniel Buchholz, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, laden ein zur Wassertour zum Klärwerk Waßmannsdorf der Berliner Wasserbetriebe. Es wird eine Führung durch das Klärwerk geben und Einblicke in die weitergehende Abwasserreinigung, vierte Reinigungsstufe, Phosphatrecycling aus Klärschlamm usw.
Die Besichtigungstour ist kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung ist nötig.
Donnerstag, 11. September 2014, von 15.00 bis 19.30 Uhr
Abfahrt des Busses am Fontaneplatz, 10785 Berlin
direkt am S- und U-Bahnhof Potsdamer Platz

 

Politische Tagesfahrt mit Ute Finckh-Krämer - noch freie Plätze

Die Bundestagsabgeordnete Ute Finckh-Krämer hat noch wenige Plätze für die politische Tagesfahrt am Montag, dem 15. September 2014, zu vergeben. Anmeldungen sind bis zum Freitag, dem 5. September 2014, direkt im Wahlkreisbüro unter der Telefonnummer 79782005 möglich.

 

Fraktion vor Ort: Vorratsdatenspeicherung – Wie geht es weiter? mit Justizminister Heiko Maas

Das Bundesverfassungsgericht hat 2010 die deutschen Vorschriften zur Vorratsdatenspeicherung als verfassungswidrig eingestuft. Der Europäische Gerichtshof entschied im April diesen Jahres ähnlich und erklärte die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung für unvereinbar mit der Grundrechtecharta der Europäischen Union. Eine neue EU-Richtlinie ist bislang nicht in Sicht.
Wie geht es weiter mit der Vorratsdatenspeicherung? Das ist daher die zentrale Frage, die sich aus den gerichtlichen Urteilen ergibt. Benötigen wir eine neue europäische oder deutsche Regelung, die die Speicherung von Verbindungsdaten erlaubt? Ist sie prinzipiell sinnvoll und angemessen zur Verhinderung und Aufklärung von Verbrechen? Und wäre es überhaupt noch möglich, eine solche Regelung so auszugestalten, dass sie verfassungs- und grundrechtekonform ist? Darüber diskutieren Dr. Eva Högl und Swen Schulz mit Bundesjustizminister Heike Maas und Andre Meister, Redakteur bei netzpolitik.org.
Mittwoch, 17. September 2014, 19 Uhr. Einlass ab 18.00 Uhr
BASE_camp, Mittelstraße 51-53, 10117 Berlin
 
Um Anmeldungen wird gebeten bis zum 15. September.

 

Ein Zeichen gegen die Plastiktüte – Schmidts Ekke ist Sammelstelle für „Berlin tüt was!“

Matthias Schmidt qf
 

Mit der Aktion „Berlin tüt was!“ möchte die Stiftung Naturschutz Berlin ein Zeichen gegen die Verschwendung von Ressourcen und gegen die Umweltverschmutzung durch Plastiktüten setzen. Matthias Schmidt beteiligt sich an dieser Aktion und stellt sein Wahlkreisbüro in Baumschulenweg als Sammelstelle zur Verfügung.

„In Berlin werden pro Stunde 30.000 Plastiktüten ausgegeben. Das sind rund 710.000 Tüten am Tag. Eine unvorstellbar große Anzahl. Wenn man ehrlich ist, benötigt man die Tüten oftmals gar nicht und ist einfach nur zu faul von zu Hause eine alte mitzunehmen. Ich setze gern ein Zeichen gegen diese Verschwendung und beteilige mich daher an der Aktion `Berlin tüt was!`,“ so der Bundestagsabgeordnete für Treptow-Köpenick Matthias Schmidt.

Für 10 gebrauchte Plastiktüten kann man in Schmidts Ekke, Ekkehardstraße 1, am S-Bahnhof Baumschulenweg, eine Mehrwegtragetasche gratis erhalten. Das Wahlkreisbüro Schmidts Ekke ist sechs Tage in der Woche geöffnet: Montag 11 bis 17 Uhr, Dienstag 9 bis 15 Uhr, Mittwoch 9 bis 17 Uhr, Donnerstag 9 bis 15, Freitag 9 bis 15 Uhr, Samstag 10 bis 13 Uhr.

Mit der Aktion soll auf die Verschwendung von Ressourcen und die daraus resultierende Umweltverschmutzung hingewiesen sowie eine gesellschaftliche Debatte angestoßen werden.

 

SPD Bundestagsfraktion: Tag der Ein- und Ausblicke - Das Parlament öffnet seine Türen

2014 Tag der offenen Tür im Bundestag
 

Der Deutsche Bundestag wird 65, eine gute Gelegenheit für Bürgerinnen und Bürger, ihrem Parlament einen Besuch abzustatten. 
Seit dem 17. Dezember 2013 regiert mit SPD und Union in Deutschland wieder eine Große Koalition. Bereits im ersten halben Jahr hat die SPD-Bundestagsfraktion unter anderem mit dem Rentenpaket, dem Mindestlohn, der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und dem Doppelpass wichtige sozialdemokratische Vorhaben, die das Leben der Menschen in unserem Land verbessern, umgesetzt. Und vieles steht noch auf der Agenda.
Die SPD Bundestagsfraktion lädt ein, darüber in zwei Gesprächsrunden in der Presselobby auf der Fraktionsebene zu diskutiert. Den Fragen stellen sich:
von 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr Sigmar Gabriel MdB, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Vizekanzler und SPD-Parteivorsitzender
von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr Christine Lambrecht MdB, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion
Moderiert werden die Gesprächsrunden von Stefan Rupp (radioeins).
Weitere SPD-Bundestagsabgeordnete sind den gesamten Tag über zum Gespräch auf der Fraktionsebene zu treffen. Es gibt weitere spannende und unterhaltsame Programmpunkte.

Sonntag, 7. September 2014, von 9.00 bis 20.00 Uhr
Reichstagsgebäude auf der Fraktionsebene, Platz der Republik 1, 11011 Berlin

 

Mediendienst Integration: Gibt es Zusammenhänge zwischen Kriminalität und Migration? - Neue Gutachten

Delinquenz ist keine Frage der Herkunft. Jung, männlich, delinquent: Das Stereotyp der "kriminellen Migranten" ist weit verbreitet. Vor allem Jugendliche aus Einwandererfamilien gelten als gewaltbereit und häufiger straffällig. Zurückgeführt wird das häufig auf ihre ausländische Herkunft oder Religion. Doch die Forschung bietet dafür keine Belege. Der Kriminologe Christian Walburg hat vorliegende Studien in einem Gutachten (PDF-Dokument) für den Mediendienst zusammengefasst.

 

August-Bebel-Institut: Menschen gegen den Krieg. Proteste in Berlin 1914/18 -Ausstellungseröffnung und Gespräch

In den 1910er Jahren war Berlin Hochburg der Arbeiterbewegung und Zentrum der Kriegsopposition. Auf der Straße und im Parlament, in Betrieben und Markthallen protestierten Berliner/innen gegen Regierung und Militär. Die Ausstellung gibt jenen Stimme und Gesicht, die ein Ende des Krieges bereits forderten, bevor er militärisch verloren war. Dazu zählen prominente Persönlichkeiten wie die Schriftstellerin Bertha von Suttner oder der Sozialist Karl Liebknecht, aber auch weniger bekannte Schicksale wie jenes der Sozialdemokratin Martha Arendsee, die ein Anti-Kriegs-Flugblatt in der Schuhsohle ins Ausland schmuggelte, Aktionen der Berliner Arbeiterjugendbewegung, Massendemonstrationen, Hungerkrawalle und politische Streiks. Die Ausstellung zeigt, dass wo Krieg war, auch immer Protest stattfand.

Das Gespräch zur Vernissage erinnert an die Anti-Kriegs-Proteste der 1910er Jahre, es gibt Berichte zur Friedensbewegung der 1980er und es wird diskutiert, was Antimilitarismus in Zeiten von Bundeswehreinsätzen bedeutet.

Grußwort: Heidemarie Wieczorek-Zeul, ehem. MdB, Bundesministerin für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung a.D.
Mit: Ute Finckh-Krämer, MdB, Unterausschuss Abrüstung, Mitbegründerin des Bundes für Soziale Verteidigung,
Henning Holsten, Historiker, Ausstellung »Menschen gegen den Krieg«
Michael Oberstadt, Archiv der sozialen Demokratie / Friedrich-Ebert-Stiftung
Moderation: Gisela Notz, Historikerin, Hg. v. »Krieg tötet Zukunft«
Um Anmeldung wird gebeten an anmeldung@august-bebel-institut.de 

 

Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung: Buchvorstellung und Diskussion mit Avi Primor und Dr. Ralf Hexel: Willy Brandt, Israel und der Nahe Osten

Hätte Bundeskanzler Willy Brandt 1973 den Jom-Kippur-Krieg zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn Ägypten und Syrien verhindern können? Diese Frage ist der Ausgangspunkt der Studie "Aus historischer Verantwortung, moralischer Verpflichtung und politischer Überzeugung - Wie sich Bundeskanzler Willy Brandt um Israel und den Frieden im Nahen Osten bemühte", die Dr. Wolfgang Schmidt, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, präsentieren wird. Darin nimmt er die Beziehungen zwischen Willy Brandt und Golda Meir sowie die Israel- und Nahostpolitik des Kanzlers im Jahr 1973 unter die Lupe.

Anschließend werden der ehemalige Botschafter Israels in der Bundesrepublik, Avi Primor, und der ehemalige Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Israel, Dr. Ralf Hexel, auf dem Podium miteinander diskutieren. Nach einer Bewertung der geschichtlichen Ereignisse und der Politik Willy Brandts, insbesondere seiner historischen Rolle für die deutsch-israelischen Beziehungen, soll dabei auch die heutige, wieder einmal dramatisch zugespitzte Lage im Nahen Osten Thema sein. Hat der Frieden noch eine Chance? Können die Deutschen und die Europäer etwas dazu beitragen, dass es zu einer friedlichen Lösung des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern kommt? Und wie entwickelt sich das Verhältnis zwischen Deutschland und Israel zukünftig weiter?
Um Anmeldung bis zum 10. September unter info@willy-brandt.de oder 030 / 787 70 70 wird gebeten.
Donnerstag, 11. Septemer 2014, um 18 Uhr
Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, Forum Willy Brandt Berlin, 
Unter den Linden 62-68, 10117 Berlin
 
Der Eintritt ist frei.

 

Mit dem Herbert-Wehner-Bildungswerk die Insel Rügen erkunden

Vom 12. bis 18. Oktober lädt das Herbert-Wehner-Bildungswerk ein, die schöne Insel Rügen erkunden. Die Bildungsfahrt führt hinter die Kulissen der beliebten Ferieninsel.

Im Rahmen der Fahrt werden unter anderem das Nationalpark-Zentrum Königstuhl, die Insel Vilm, den von den Nationalsozialisten als "Kraft-durch-Freude-Seebad" erichteten Gebbäudekomplex in Prora und das Ostseebad Binz besucht. Außerdem geht es auf Erkundungstour nach Sassnitz, Bergen, Putbus und Stralsund. Die Rügener Tafel und die SPD-Stadtratsfraktion im Stralsunder Rathaus stehen auch auf dem Programm, hier bitetet sich die Gelegenheit, mit dem Betriebsrat der insolventen Volkswerft zu sprechen.

Im Zentrum der Fahrt steht die Frage, wie sich Rügen seit der Wiedervereinigung verändert hat und welche Rolle der Insel im Nationalsozialismus und der DDR-Zeit zukam.

Der Preis für die Fahrt beträgt 295 Euro inklusive Bahnanreise, Übernachtung mit Frühstück, einem Abendessen und allen Programmpunkten. Das ausführliche Programm gibt es im Flyer (PDF-Dokument, 1.2 MB).
Anmeldung unter 0351-80 40 220 oder unter info@wehnerwerk.de

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Studie zum Maskulismus

Der Maskulismus hat in den vergangenen Jahren durch seinen vehementen Antifeminismus auf sich aufmerksam gemacht. Auch wenn es ihm nicht gelungen ist, zur Massenbewegung zu werden, so entfaltet er doch in Internetforen und Kommentarspalten seine Wirkung. Robert Claus analysiert im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung das Phänomen "Maskulismus", seine Denkfiguren, seine Aktionsformen und seine Wiedersprüche.

Sie finden die Studie "Maskulismus. Antifeminismus zwischen vermeintlicher Salonfähigkeit und unverhohlenem Frauenhass" online als PDF: zur Studie
Sie liegt auch in gedruckter Fassung vor; Bestellungen gerne per Mail an forumpug@fes.de  

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Billdungspolitisches Forum - Alle werden gebraucht!

Das Bildungspolitische Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung am Donnerstag, dem 4. September 2014, hat die neu zu schaffende Jugendberufsagentur zum Thema. Die Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres, und zahlreiche andere Gäste sind eingeladen, um über die Aspekte der Jugendberufsagentur zu diskutieren. Ziel der Jugendberufsagentur ist, jeder und jedem Jugendlichen in Berlin den Zugang zu einer beruflichen Ausbildung oder einem Studium zu ermöglichen. Die Podiumsdiskussion findet statt
Donnerstag, 4. September 2014, von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr  
Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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