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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: Geschäftsführender Landesvorstand konstituiert sich - Gasnetz soll in Berliner Hand kommen - Laufsozis brauchen Unterstützung am 6. Juni - Termine

Geschäftsführender Landesvorstand der Berliner SPD konstituiert sich – Bundestagsfraktion, Bezirke und Europa werden einbezogen

In seiner gestrigen Sitzung hat der Geschäftsführende Landesvorstand eine Strukturvorlage beschlossen, durch die künftig alle politischen Ebenen im Führungsgremium der Berliner SPD vertreten sind. Neben dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und dem Vorsitzenden der Abgeordnetenhausfraktion Raed Saleh, die bereits bisher an dem Gremium teilgenommen haben, wurden auch die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Dr. Eva Högl und die neu gewählte Berliner Abgeordnete im Europäischen Parlament Dr. Sylvia-Yvonne Kaufmann durch einstimmigen Beschluss in den Geschäftsführenden Landesvorstand kooptiert. Mit dem Marzahn-Hellersdorfer Bezirksbürgermeister Stefan Komoß als Sprecher der SPD-Bezirksbürgermeister werden künftig auch die Bezirke mit beratender Stimme in dem Gremium vertreten sein. Weiterhin wird ihm wie bisher auch die Sprecherin der Berliner SPD-Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert angehören, außerdem der Chef der Senatskanzlei Björn Böhning, Senatssprecher Richard Meng und der Parlamentarische Geschäftsführer der Abgeordnetenhausfraktion Torsten Schneider.

„Der Geschäftsführende Landesvorstand wurde durch unsere Beschlussfassung verstärkt. Damit sind nun alle politischen Ebenen von der Bezirkspolitik über Landes- und Bundespolitik bis zur Europapolitik vertreten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagte der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß.

Der Geschäftsführende Landesvorstand wird am 26. und 27. Juni in Grünau zu einer Klausurtagung zusammen kommen, um die Arbeitsplanung des Landesvorstandes und die Erarbeitung des Wahlprogramms für 2016 vorzubereiten.

 

Jan Stöß im Tagesspiegel: "Die besten Jahre für Berlin kommen noch"

Jan Stöß
 

Der Volksentscheid zu Tempelhof sei nicht das Ende, sondern stehe "am Anfang der Diskussion darüber, was jetzt in der Stadt eigentlich passieren muss. Wie wir das Wachstum der Stadt so gestalten, dass es nicht nur wenige Gewinner und viele Verlierer gibt", schreibt der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß in einem Namensbeitrag für den Berliner "Tagesspiegel".

In den vergangenen drei Jahren seien fast 150 000 Menschen nach Berlin gezogen. Damit würden, so Stöß, "alle offiziellen Prognosen bei Weitem übertroffen, die von 250 000 zusätzlichen Einwohnern bis 2030 ausgehen. Statt rechnerisch eines zusätzlichen Bezirks können es also leicht auch zwei werden. Der demografische Wandel führt eben nicht dazu, dass die Städte schrumpfen, sondern dass viele Menschen vom Land in die Großstädte ziehen." Gerade Berlin wachse, weil die Stadt attraktiv sei.

Der SPD-Landesvorsitzende ruft in seinem Beitrag dazu auf, im Dialog mit den Bürgern und unter den Parteien in Land und Bezirken einen Konsens darüber anzustreben, wo sich die Stadt auf Entwicklung und Neubau verständigen kann, und für eine Planungssicherheit zu sorgen. "Wir brauchen dafür ein stärkeres Miteinander von Landes- und Bezirksebene. Mehr Verlässlichkeit macht das Bauen billiger und die Mieten niedriger. Nach der mit harten Bandagen geführten Auseinandersetzung über Tempelhof brauchen wir wohl auch eine größere, zeitgemäße Offenheit für Beteiligung", so Stöß.
Die Stadt müsse in ihr Wachstum investieren, forderte der SPD-Landesvorsitzende. Das gelte für den Wohnungsbau und die Infrastruktur, aber auch den Personalbestand im öffentlichen Dienst. Andernfalls verlagere sich das Wachstum in andere Städte.

"Für eine gestaltende Politik sind finanzielle Spielräume vorhanden, ohne dass wir die Haushaltskonsolidierung aufgeben müssten", schreibt der SPD-Landesvorsitzende. "2012 haben wir einen Überschuss von 671 Millionen Euro erzielt, 2013 waren es 476 Millionen Euro. Die Berliner Steuereinnahmen steigen. Dafür gibt es viele Gründe. Neben der guten Wirtschaftslage, dem niedrigen Zinsniveau und dem Immobilienboom ist das vor allem die steigende Einwohnerzahl. Diese wachstumsbedingten Mehreinnahmen müssen Investitionen in weiteres Wachstum finanzieren. Wenn wir die Kraft zur Veränderung haben, dann stehen Berlin die besten Jahre noch bevor."

 

Gasnetz soll in Berliner Hand kommen

Senator Michael Müller | Foto Marco Urban
 

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt begrüßt, dass die Vergabestelle das Angebot der landeseigenen Berlin Energie nach den strengen Regeln des EU-Vergabeverfahrens als das beste Angebot für die Gasnetzkonzession bewertet hat. Berlin Energie konnte die vielfältigen Anforderungen im Wettbewerbserfahren am besten erfüllen und sich so durchsetzen.

Senator Micheal Müller: "Es hat sich gezeigt, dass es für Berlin richtig und wichtig war, mit einem kommunalen Bewerber in dem Verfahren nach dem Energiewirtschaftsgesetz teilzunehmen. Der Einfluss auf die Energieversorgung und die Netzinfrastruktur ist eine tragende Säule für die Berliner Energiewende und entspricht den Anforderungen einer modernen Stadtentwicklung im Hinblick auf die Klimaschutzziele 2050 und der wachsenden Stadt."

Sowohl aus stadtentwicklungspolitischer wie auch aus umweltpolitischer Sicht ist es für das Land Berlin konsequent, die zur Verfügung stehenden Instrumente in die Hand zu nehmen und zu nutzen. Die Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“, die das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung für das Land Berlin in Auftrag gegeben hat, zeigt wie wichtig die künftige Energiepolitik und gerade auch die Verteilnetze für die Berliner Energiewende und für die Zukunftsfähigkeit der Stadt sind. Denn mehr Erneuerbare Energien und dezentrale Energieversorgung sind hier zentrale Bausteine. Das Land Berlin kann künftig über ein leistungsfähiges und kompetentes öffentliches Unternehmen direkt Einfluss auf einen wichtigen Bereich der Daseinsvorsorge nehmen.

 

Empfang zum Abschied von Michael Sommer

Abschied Sommer, Merkel, Foto: Simone M. Neumann

Foto: Simone M. Neumann

 

Beim 20. DGB-Bundeskongress vom 11. bis 16. Mai 2014 endete die zwölfjährige Amtszeit von Michael Sommer als DGB-Bundesvorsitzender. Gestern fand zu seinem Abschied ein großer Empfang in der Akademie der Künste statt, bei dem u.a. Bundeskanzlerin Angela Merkel, der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel und der neue DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann sprachen.

Michael Sommers Zeit an der Spitze des DGB war von zwei großen Ereignissen geprägt: Zum einen die Agenda 2010, die er hartnäckig kritisierte und zum anderen die große Wirtschaftskrise ab 2008. Beim Empfang gestern wurde betont, dass es auch ein Verdienst der Gewerkschaften und insbesondere von Michael Sommer war, dass es im Rahmen der Sozialpartnerschaft gelang, in der Krise hunderttausende Arbeitsplätze zu erhalten. In seinem Schlusswort hob Michael Sommer nochmals die Bedeutung der Tarifautonomie hervor, die er für eines der wichtigsten Freiheitsrechte in unserer Verfassung hält. Michael Sommer, Mitglied der Spandauer SPD, wird sich zukünftig als stellvertretender Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung engagieren.

 

Regenbogenfahne weht am Kurt-Schumacher-Haus

Regenbogenfahne am Kurt-Schumacher-Haus
 

Kurz vor Beginn der Berliner „Pride Weeks“ zeigt seit dem 28. Mai auch der SPD-Landesverband am Kurt-Schumacher-Haus Flagge für Toleranz und gegen Homo- und Transphobie.
Traditionell werden in den Wochen vor dem Lesbisch-Schwulen Stadtfest und dem CSD an vielen Orten Berlins Regenbogenflaggen gehisst, um ein sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung und für die Rechte von Schwulen, Lesben, Transsexuellen und Transgender, Inter- und Bisexuellen zu setzen.
Am Freitag, 30. Mai 2014 um 11.00 Uhr wurden die „Pride Weeks“ offiziell eingeläutet. Weitere Höhepunkte der „Pride Weeks“ sind u.a. das Lesbisch-Schwule Stadtfest am 14. und 15. Juni 2014 im Motzstraßenkiez in Schöneberg sowie der Christopher Street Day am 21. Juni 2014.

Auf dem Terminkalender der Schwusos (Queer-Sozis) stehen:

Sonnabend, 14. Juni 2014, von 11.00 bis 24.00 Uhr und Sonntag, 15. Juni 2014, von 11.00 bis 20.00 Uhr, Lesbisch-schwules Stadtfest, Informationsstand 29 in der Motzstraße/Eisenacherstraße
Sonnabend, 21. Juni 2014, 12.30 Uhr, CSD Demonstration (des Aktionsbündnisses), Wo: Ugandische Botschaft, Axel-Springer-Str./Leipziger Straße (in diesem Jahr wird es zwei CSD geben wird. Die Schwusos (QueerSozis) Berlin und somit die SPD Berlin werden am CSD des Aktionsbündnisses teilnehmen.)
Sonnabend, 9. August 2014, von 13.30 bis 19.30 Uhr, 17. Lesbischwules Parkfest im Freilichtkino Friedrichshain im Volkspark Friedrichshain

 

Laufsozis brauchen deine Unterstützung bei der 15. Berliner Teamstaffel

Fünf Kolleginnen und Kollegen der Berliner SPD nehmen an der 5 x 5 km Teamstaffel der Berliner Wasserbetriebe teil. An diesem Freitag, 6. Juni 2014, könnt ihr sie ab 18:30 Uhr an den Streckenposten mit Fahnen und Pfeifen lautstark motivieren! Start und Ziel ist die Wiese vor dem BundeskanzlerInnenamt (Paul-Löbe-Allee Ecke H.-von-Gagern-Straße). Wir freuen uns über viele Genossinnen und Genossen, die unsere Laufsozis vor Ort unterstützen. Weitere Infos zur Teamstaffel erhaltet ihr hier. Lauf, Sozi, Lauf!

 

Klaus Wowereit: Erfolgreiche Gespräche in China

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat eine positive Bilanz des Aufenthalts in China gezogen. Die Delegationsreise, so Wowereit, habe "einmal mehr gezeigt, wie viel Potenzial der chinesische Markt für Berliner Unternehmen hat und wie groß auf der anderen Seite das Interesse der chinesischen Unternehmen am Wirtschafts- und Technologiestandort Berlin" sei. "Engagements wie unsere Städtepartnerschaft mit Peking sind das beste Fundament für langfristige Beziehungen, in denen beide Städte vom Austausch über Zukunftsthemen wie zum Beispiel Verkehr, Energie oder Mobilität profitieren”, sagte der Regierende Bürgermeister.

Am zweiten Tag seiner China-Reise hatte Klaus Wowereit zusammen mit dem Vizebürgermeister von Peking, Zhang Gong, die Electric Mobility Conference in der chinesischen Hauptstadt eröffnet. Beide Städte werden in Fragen der Elektromobilität künftig stärker kooperieren. Es sei wichtig, so Klaus Wowereit, die Städtepartnerschaft mit konkreten Projekten zu untermauern: „Gerade in den Bereichen Mobilität und Nachhaltigkeit können beide Städte voneinander lernen. Beide müssen mit den Herausforderungen des Klimawandels und der Ressourcenknappheit umgehen, beide Städte können aber auch die Chancen nutzen, Modellstadt beispielsweise im Bereich Elektromobilität zu werden“, so Berlins Regierender Bürgermeister.

Zum Abschluss eröffnete Klaus Wowereit am Freitag gemeinsam mit dem Provinzparteisekretär HU Chunha die Wirtschaftskonferenz Berlin-Kanton, auf der chinesische Unternehmen wie Hainan Airlines, Osmunda Medical Care oder Schiess Tech über ihre Beweggründe für ein Engagement in Berlin informierten. Vorgestellt wurden zudem die Zukunftsorte der Hauptstadt wie Adlershof als Deutschlands größter Wissenschafts- und Technologiepark, der EUREF Campus als Symbol der Energiewende und der Biotech-Campus in Berlin-Buch. Ziel der Konferenz war es, die Hauptstadt als innovativen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort und als attraktiven Ort für Direkt- und Kapitalinvestitionen zu positionieren. Sowohl Melanie Bähr, Geschäftsführerin der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, als auch IHK Präsident Dr. Eric Schweitzer zogen eine positive Bilanz. „Wir können nicht nur von einer beeindruckenden, sondern auch von einer erfolgreichen Reise sprechen", so Schweitzer. "In China entwickeln sich Projekte in rasender Geschwindigkeit und riesigen Dimensionen. Gleichzeitig wächst ein Bewusstsein für die Verantwortung für Umwelt und Ressourcen – hier haben die mitgereisten Berliner Unternehmen eine gefragte Expertise. Dies wurde in mehr als einhundert offiziellen Gesprächen mit chinesischen Behörden, Institutionen und Unternehmen deutlich." Zukünftige Kooperationen könnten in Berlin Arbeitsplätze schaffen, Investitionen anziehen und Wohlstand schaffen.

 

Gewinnrücklage der Berliner Wasserbetriebe beträgt für Geschäftsjahr 2013 rund 39,4 Mio. €

Gewinnrücklage der Berliner Wasserbetriebe beträgt für Geschäftsjahr 2013 rund 39,4 Mio. €
Für das Geschäftsjahr 2013 beträgt die Gewinnrücklage der Berliner Wasserbetriebe (BWB) rund 39,4 Mio. €. Das geht aus dem turnusmäßigen Bericht an das Abgeordnetenhaus über die Rücklagenbildung bei den BWB hervor und wurde heute vom Senat beschlossen.

Die Rücklagenbildung dient der Stärkung des Eigenkapitals der BWB. Die Rücklagen stehen dem Unternehmen für Investitionsmaßnahmen und damit für den Erhalt der Qualität, Leistungsfähigkeit und Effizienz der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Berlin zur Verfügung.

 

Swen Schulz: Substanzielle BAföG-Erhöhung nötig

 

"Der Kompromiss über die Verwendung von neun Mrd. Euro für Bildung und Forschung enthält einige erfreuliche Aspekte: Bundesländer, die viele Studierende und Schüler ausbilden, profitieren von der alleinigen BAföG-Finanzierung durch den Bund ganz besonders, darunter gerade auch Berlin", so der SPD-Bundestagsabgeordnete Swen Schulz.

Klar sei aber auch, dass nun eine substanzielle BAföG-Erhöhung zum Wintersemester 2016/17 erfolgen müsse: "Nur so wird der Bund seiner gestiegenen Verantwortung für die Bildungsförderung gerecht. Langwierige Abstimmungsrunden mit den Ländern über Elternfreibeträge und BAföG-Sätze gehören damit künftig endgültig der Vergangenheit an. Das Manko des Koalitionsvertrages, die fehlende BAföG-Anpassung, wird mit der jetzigen  Vereinbarung nun korrigiert. Die erzielte Einigung stellt im Übrigen keinen Blankoscheck an die Bundesländer dar. Wir wollen darum genau nachvollziehen, dass die zusätzlichen Mittel an die Länder der Bildungsfinanzierung dienen und tatsächlich Schulen und Hochschulen zu Gute kommen."

 

SPD Mitte – Abt. Tiergarten Süd: Sex Sells!?

Flyer Sex sells
 

Die Abteilung Tiergarten Süd lädt zu einer Infoveranstaltung ein: Sex Sells!? Gehört Prostitution zu unserer Gesellschaft? Soll es ein Prostitutionsverbot geben? Wie kann man Zwangsprostitution verhindern? Diese und weitere Fragen erörtern
Elke Ferner, Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Pfarrer Burkhard Bornemann, Evangelische Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde.
Mittwoch, 4. Juni 2014, um 19.30 Uhr
Haus am Lützowplatz, Lützowplatz 9, 10785 Berlin

 

Jusos: Humorvolle Nachlese zum Volksentscheid mit Heiko Werning

Nachdem der Volksentscheid so ausgegangen ist, wie er ausgegangen ist, veranstalten mehrere Juso-Kreisverbände am 4.6. einen Kleinkunstabend mit Heiko Werning.

Heiko Werning ist Autor mehrerer Bücher, die sich (selbst-)ironisch mit dem Leben in Berlin, den Problemen des Alltags und der Gentrifizierung u.a. im Wedding auseinandersetzen. Seine Texte liest er regelmäßig im Kaffee Burger und auf anderen Bühnen in Berlin vor. Dabei nimmt er Vorurteile auseinander, wie sie am Stammtisch, aber auch im Feuilleton geäußert werden.

Wir hoffen, dass Heiko Werning, der die Anti-Gentrifizierungsdemos als erstes Anzeichen der Gentrifizierung erkannt hat, uns auch helfen kann, den Ausgang des Volksentscheides besser zu verstehen und freuen uns über viele Gäste bei der humorvollen Nachlese zum Volksentscheid.

Mittwoch, 4. Juni 2014, ab 19.00 Uhr
Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin 

 

SPD Steglitz-Zehlendorf: „Gutes Leben, gute Arbeit“ Vortrag und Diskussion mit Andrea Nahles

Andrea Nahles Einladung
 

Die SPD Steglitz-Zehlendorf hat am kommenden Dienstag die Bundesministerin für Arbeit und Soziales eingeladen. Andrea Nahles hält einen Vortrag zum Thema "Die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik der Bundesregierung: Gutes Leben, gute Arbeit". Anschließend kann diskutiert werden. Die SPD Steglitz-Zehlendorf lädt herzlich ein.

Dienstag, 10. Juni 2014, um 19.00 Uhr 
Rathaus Steglitz, Alter BVV-Saal (Raum 301), Schloßstraße 37, 12163 Berlin

 

Forum Netzpolitik Berlin: Recht auf Vergessen? Diskussion zum EuGH-Urteil

Das Forum Netzpolitik lädt ein, am kommenden Dienstag die Auswirkungen der EuGH-Entscheidung zum Recht auf Vergessen zu diskutieren. Das Urteil hat grundsätzliche Auswirkungen auf den Schutz von persönlichen Daten, aber auch auf den Öffentlichkeitsbegriff. Google hat dazu ein Formular für Löschanträge online gestellt. Das Forum will die Auswirkungen der Entscheidung diskutieren und hat Experten eingeladen.
Michaela Zinke, Referentin im vzbv-Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt
Prof. Niko Härting, HÄRTING Rechtsanwälte
Dienstag, 10. Juni 2014 , von 19.00 bis 21.00 Uhr
SPD Kreisbüro Friedrichshain-Kreuzberg, Wilhelmstraße 140, 10963 Berlin

Bitte meldet Euch über das Anmeldeformular an.

 

SPD Abt. Wilmersdorf-Süd: Kiezfest auf dem Rüdesheimer Platz

Das Kiezfest ist besonders kinder- und familienfreundlich. Es bietet sowohl großen wie auch kleinen Leuten Unterhaltung: Kinder können sich schminken lassen und auf der Hüpfburg austoben.
Die Gäste haben die Möglichkeit, sich mit prominenten Politikerinnen und Politikern der Bezirks-, Landes- und Bundesebene über berlin- und bundespolitische Themen auszutauschen. Der Landesvorsitzende der Berliner SPD, Dr. Jan Stöß, hat seine Teilnahme zugesagt. Vom Senat haben sich die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, und der Senator für Stadtentwicklung, Michael Müller, sowie der Staatssekretär für Verkehr und Umwelt, Christian Gaebler, angekündigt.

Aus dem Abgeordnetenhaus werden der Präsident des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Raed Saleh, und die Charlottenburg-Wilmersdorfer Mitglieder der SPD-Fraktion, Franziska Becker, Ülker Radziwill, Frank Jahnke und Fréderic Verrycken, aus dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf der Bezirksbürgermeister, Reinhard Naumann, und der Stadtrat für Bau- und Wohnungswesen, Marc Schulte, erwartet.

Verschiedene Stände sozialdemokratischer Arbeitsgemeinschaften runden das Angebot ab und informieren über die politische Arbeit und zeigen Partizipationsmöglichkeiten auf.

Samstag, 14. Juni 2014, von 14.30 bis 18.30 Uhr
Rüdesheimer Platz, 14197 Berlin

 

Kulturforum: Berlin verändert Europa – Lesung zum 25. Jahrestag des Mauerfalls

Das Kulturforum Stadt Berlin setzt seine Reihe mit einer weiteren Lesungen zum 25. Jahrestag des Mauerfalls fort und lädt dazu herzlich ein.

Die langjährige Vorsteherin der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf Marianne Suhr hat einen Roman geschrieben, der von der starken Verbindung zwischen zwei Frauen und ihrem Leben während und nach der Teilung Deutschlands erzählt. Ein Stück DDR-Geschichte wird sichtbar und der Einfluss, den die Teilung auf das Leben jedes und jeder Einzelnen hatte.

Lesung mit Marianne Suhr „Roter Milan“ (Edition ebersbach. Berlin. 2010)
Freitag, 13. Juni 2014, um 19.30 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

Eintritt frei. Spenden erbeten.

 

Der lange Weg zur friedlichen Revolution: 25 Jahre Rückblick auf die Wendezeit - Gespräch mit Erhard Eppler

Die SPD-Bundestagsfraktion veranstaltet am 25. Juni 2014 im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Bundestages eine Veranstaltung zum Thema „25 Jahre friedliche Revolution“. TeilnehmerInnen sind Erhard Eppler, Yasmin Fahimi, Daniela Kolbe, Iris Gleicke und Wolfgang Tiefensee. Alle Interessierten sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Programm und Anmeldemöglichkeit gibt es online auf der Homepage der SPD-Bundestagsfraktion.

 

August-Bebel-Institut: Ausstellung Gezi: The Beginning - bis 20. Juni verlängert!

Vielfalt, Humor und Ausdauer prägten die Proteste, die im Frühsommer 2013 in Istanbul um den Gezi-Park herum stattfanden. Die Ziele der neuen demokratischen Bewegung gehen über den Schutz der Grünfläche im Zentrum der Stadt hinaus: In vielen Städten der Türkei entstanden Foren, in denen seitdem Formen direkter Demokratie erprobt werden. Das August-Bebel-Institut zeigt Arbeiten von Fotograf/innen und Videoaktivist/innen aus Istanbul, die die Tage zwischen dem Einrollen der Bulldozer im Gezi-Park und der Räumung durch die Polizei festhalten: Bilder von Menschen, die Tränengas und Wasserwerfern kreative Aktionen entgegensetzen, mit Entschlossenheit, Poesie und Ironie.
In Kooperation mit DEPO / Tütün Deposu İstanbul und Forum Berlin Istanbul
Ausstellung: bis Freitag, 20. Juni 2014 | Öffnungszeiten: Mo–Fr 14–18 Uhr, Mi bis 20 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

 

Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung: Willy-Brandt-Gespräch über "Europa und die neuen Wanderungsbewegungen" mit Aydan Özoğuz

Zwei große Migrationsbewegungen beschäftigen zunehmend die Staaten der Europäischen Union. Zum einen wollen immer mehr Menschen aus den Krisenregionen der Welt nach Europa kommen. Viele riskieren dafür als Bootsflüchtlinge ihr Leben. Zum anderen gibt es in der EU eine Binnenwanderung aus den ärmeren in die wohlhabenderen Länder.
Beide Entwicklungen werfen Fragen auf, die kontrovers diskutiert werden: Müssen wir eine massenhafte Armutseinwanderung befürchten? Was kann und muss Europa tun, damit zukünftig weniger Menschen aus Not ihre Heimat verlassen? Was sind die Lehren der Tragödien im Mittelmeer für die Asyl- und Flüchtlingspolitik der EU? Welche Folgen hat es, dass nun auch Bulgaren und Rumänen freien Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt haben? Werden unsere Kommunen mit den Problemen, die Armutsmigration vor Ort mit sich bringt, allein gelassen? Was ist zu tun, um Zuwanderer und ihre Familien erfolgreich bei uns zu integrieren?
Den einführenden Vortrag hält Staatsministerin Aydan Özoğuz (Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, MdB-SPD). An der anschließenden Podiumsdiskussion mit Frau Özoğuz nehmen teil: Armin Laschet (Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag NRW und stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU), Dr. Franziska Giffey (Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport in Berlin-Neukölln) und Dr. Steffen Angenendt (Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin). Das Gespräch wird von Harald Asel, Inforadio (rbb) moderiert.
Dienstag, 10. Juni 2014, um 18.00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 2, Hiroshimastr. 28, 10785 Berlin
Um Anmeldung bis zum 6. Juni unter info@willy-brandt.de oder Tel. 030 / 78 77 070 wird gebeten. Der Eintritt ist frei.

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: "Angry white men - Männlichkeit am Ende einer Ära" - Podiumsdiskussion

Wenn es um die Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit und die tatsächliche gesellschaftliche Gleichstellung der Geschlechter geht, sind sie der wichtigste Partner oder - im ungünstigsten Fall - auch Gegner: die Männer.

Wohl kaum einer hat sich mit ihnen und mit den sich wandelnden Vorstellungen von Männlichkeit so intensiv beschäftigt wie der New Yorker Soziologe Michael Kimmel. Am 24. Juni 2014, ab 19.00 Uhr stellt er sein jüngstes Buch "Angry White Men - American Masculinity at the End of an Era" in der Friedrich-Ebert-Stiftung vor. Im Anschluss diskutiert Martin Rosowski, Vorsitzender des Bundesforum Männer e.V. mit ihm und lotet die Übertragbarkeit der für den US-amerikanischen Kontext gewonnen Erkenntnisse auf die Verhältnisse in Deutschland aus.
Dienstag, 24. Juni 2014, ab 19.00 Uhr
Hiroshimastr. 28, Haus 2, 10785 Berlin

Anmeldungen per Email an forumpug@fes.de

 

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