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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: - Aktuelles zum Tempelhofer Feld - Stöß Metropolenbeauftragter der Bundes-SPD - Parteiwahlen - Fachtagung "Gerechte Sozialpolitik" - Termine

 

Hinweis in eigener Sache: Am Dienstag nach Ostern, am 22. April, wird es keinen Dienstagsbrief geben.

„Aktionsbündnis Tempelhofer Feld für alle“ wirbt für Wohnraum und Freiraum

 

Ein breites Bündnis aus Sport- und Sozialverbänden, Kammern, Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften und anderen setzt sich gemeinsam für eine behutsame Entwicklung des Tempelhofer Feldes ein und unterstützt dabei die Position der Berliner SPD. Unter dem Motto "Freiraum, Wohnraum, Für alle" will das Bündnis, dem u.a. der DGB, die IHK Berlin, die AWO und das Diakonische Werk angehören, die Berlinerinnen und Berliner zur Stimmabgabe für den Entwurf des Abgeordnetenhauses motivieren. „Ich begrüße es sehr, dass sich ein so breites gesellschaftliches Bündnis zusammengefunden hat, das gemeinsam mit uns beim Volksentscheid für eine Gestaltung des Tempelhofer Feldes eintritt“, so der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß. Teile des Feldes sollen zukünftig für Wohnen, Arbeiten, Sport und Erholung von allen genutzt werden können, ohne dabei auf die Qualität des 230 Hektar großen Freiraums – größer als der Tiergarten - zu verzichten. Weitere Informationen unter: www.tempelhofer-feld-fuer-alle.de

 

Auftakt der SPD-Kampagne zum Tempelhofer Feld

Tempelhof Plakatvorstellung
 

„Bei diesem Volksentscheid geht es um eine Grundsatzentscheidung für Berlin, die weit über das Tempelhofer Feld hinaus wirkt: Gestalten wir in sozialer Verantwortung den Wandel und das Wachstum unserer Stadt oder zementieren wir einen Stillstand, in dem jede Entwicklung und Veränderung bekämpft wird." Das erklärte der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß bei der Präsenation der SPD-Kampgane zum Tempelhofer Feld. "Mit unserer Kampagne wollen wir erreichen, dass die Berlinerinnen und Berliner am 25. Mai für Wohnraum UND Freifläche und für Gestaltung STATT Stillstand stimmen“, sagte Jan Stöß.

15.000 Plakate werden ab dem Wochenende im Stadtbild zu sehen sein. Mit diesen drei Motiven: Wohnraum STATT Stillstand – Gestalten STATT Stillstand - Berlin STATT Stillstand – will die Berliner SPD mit Blick auf die Abstimmung am 25. Mai dafür kämpfen, dass die Berlinerinnen und Berliner den Gesetzentwurf des Abgeordnetenhauses unterstützen, mit dem die große Freifläche in der Mitte des Feldes dauerhaft als Park gesichert und eine behutsame Bebauung am Rande des Feldes vorgesehen wird.

Zum zentralen Anliegen der SPD am Rande des Feldes eine behutsame Wohnbebauung zu ermöglichen, sagte Jan Stöß: „Die Entscheidung über das Tempelhofer Feld geht alle in dieser Stadt etwas an, denn in jedem Kiez und Bezirk sind Wohnungsknappheit und steigende Mieten schon heute spürbar. Berlin wächst und das rasant. Ohne Wohnungsneubau in Tempelhof und anderswo werden die Mieten überall weiter stark steigen. Wir wollen Wohnungsbau möglich machen und dabei trotzdem eine Freifläche, die größer ist als der Große Tiergarten, für Sport und Freizeit erhalten. Der Gesetzesentwurf der Initiative sieht dagegen nicht nur keine Bebauung, sondern überhaupt keine Gestaltung des inneren Feldes vor. Der SPD ist aber wichtig, dass der Park eine Aufenthaltsqualität für alle bietet und deshalb zum Beispiel auch Parkbänke und Freizeitangebote möglich sind. Außerdem sollen nach unserem Entwurf dringend benötigte Sportanlagen realisiert werden, die für die Vereine in Neukölln, Tempelhof-Schöneberg und Friedrichshain-Kreuzberg wichtig sind, weil es dort einen erheblichen Mangel an Sportplätzen gibt.

Um all dies zu ermöglichen, müssen die Berlinerinnen und Berliner am 25. Mai den Gesetzentwurf „100% Tempelhof“ ablehnen und mit Ja zum Gesetzentwurf des Abgeordnetenhauses stimmen.“ Stöß kritisierte die Oppositionsfraktionen, die zur Unterstützung von "100% Tempelhof" aufgerufen haben: "Wer bezahlbaren Wohnraum in der Stadt will, kann 100% Stillstand nicht unterstützen. Und die Ankündigung, diesen Gesetzentwurf erst vom Volk verabschieden zu lassen, um ihn danach wieder ändern zu wollen, ist absurd. So kann man mit dem Volkswillen und der direkten Demokratie nicht umgehen. Die Berlinerinnen und Berliner erwarten zu Recht eine klare und eindeutige Position. Die hat die SPD: Nein zum Stillstand, Ja zu Wohnen und Park."

 

Mehr Informationen zur Tempelhof-Kampagne

BannerTempelhof
 

Auf einer Themenseite bietet die Berliner SPD ab sofort Informationen, Argumente und Hintergründe zum Volksentscheid über das Tempelhofer Feld. Dort stehen die Plakate und Banner sowie ein Flugblatt zum Download zur Verfügung. Weitere Materialien folgen.

Mehr Informationen unter www.spd-berlin.de/thf

 

Informationsfilm des Berliner Senats zum Tempelhofer Feld

Worum geht es beim Volksentscheid in Tempelhof am 25. Mai? In einem Informationsfilm hat die Berliner Senatskanzlei jetzt die wesentlichen Punkte erläutert, Zu Wort kommen auch Vertreter des DGB und der IHK. "Es geht darum, ob Berlin als wachsende Stadt mit einem jährlichen Bevölkerungswachstum von knapp 50 000 Menschen offen bleibt für Veränderungen und der dringend nötige Wohnungsbau vorankommt", so das Fazit. Der Film ist auf der Seite der Senatskanzlei abrufbar.

 

Die Zukunft des Tempelhofer Felds mit Michael Müller

 

Am kommenden Samstag, dem 12. April 2014, von 13.30 bis 15.30 Uhr, laden die SPD Abteilungen „City-Westend“, „Klausenerplatz-Kiez“ und „Rund um den Lietzensee“ zum Gespräch mit Stadtentwicklungssenator Michael Müller über die Zukunft des Tempelhofer Felds ein.

Michael Müller wird dort die Vorhaben des Senats zur Entwicklung des Tempelhofer Felds erklären. Im Mittelpunkt stehen dabei genauso die Erhaltung einer 230 ha großen Freifläche wie eine behutsame Randbebauung für ein neues Wohn- und Bildungsquartier am Tempelhofer Damm, ein Wohn- und Arbeitsquartier am Südring sowie ein Wohnquartier an der Oderstraße. Durch die Entwicklung entsteht so neuer, dringend benötigter innerstädtischer Wohnraum, insbesondere für kleine und mittlere Einkommen.

Samstag, dem 12. April 2014, von 13.30 bis 15.30 Uhr
bei schönem Wetter:
Gastwirtschaft „Zur weißen Kastanie“, Schloßstraße 22, 14059 Berlin 
bei schlechtem Wetter: 
Jugendclub Schloß 19, Schloßstraße 19, 14059 Berlin

 

Diskussionen zum Volksentscheid Tempelhofer Feld

Am 25. Mai entscheiden wir über die Zukunft des Tempelhofer Feldes. Wollen wir eine Randbebauung und damit mehr Wohnungen oder soll alles bleiben, wie es ist?

Die SPD Lichenberg hat Daniel Buchholz, MdA und Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt, zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen. Er stellt die Planungen des Senates vor und beantwortet Fragen.

Mittwoch, 9. April 2014, um 19.00 Uhr
Nachbarschaftshaus Orangerie des Kiezspinne e.B., Schulze-Boysen-Str. 38, 10365 Berlin

 

Die SPD Oberschöneweide hat zu ihrer öffentlichen Abteilungssitzung Ellen Haußdörfer, MdA und stadtentwicklungspolitische Sprecherin im Abgeordnetenhaus, zur Diskussion zum Tempelhofer Feld eingeladen.

Dienstag, 15. April 2014, um 19.00 Uhr
AnsprechBar, Siemensstraße 15, 12459 Berlin

 

 

 

ASJ: Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum als Planungsziel – Pro und Contra Bebauung des Tempelhofer Feldes

Verschiedene Gründe dürften zahlreiche Bürger bewegt haben, das Volksbegehren zum Tempelhofer Feld mitzutragen. Wollen die Berliner keine Bebauung „vor der eigenen Haustür“, siegt auch hier der Egoismus des Einzelnen über das öffentliche Interesse? Oder fehlt den Bürgern ganz einfach das Vertrauen in die Realisierung öffentlicher Interessen durch das Bauvorhaben? Vermissen sie vielleicht eine hinreichende demokratische Teilhabe an der Gestaltung der Stadt? Neben den Ursachen für die Unterstützung des Volksbegehrens sollen auch Erfordernis und Möglichkeit diskutiert werden, hier grundsätzlich zu reagieren, insbesondere die Realisierbarkeit öffentlicher Interessen bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums zu verbessern und eine Optimierung der demokratischen Teilhabe zu erreichen. Über diese Fragen wollen wir am 9. April 2014 diskutieren.
Das Impulsreferat halten Cora Schaumann und Dr. Dagmar Raschke, die die Arbeitsgruppe „Stadtentwicklung und Wohnen“ der ASJ Berlin leiten.

Mittwoch, 9. April 2014, um 20.00 Uhr
Restaurant „Zur Glocke“, Mecklenburgische Straße 14, 10713 Berlin

 

Jan Stöß ist Metropolenbeauftragter der Bundes-SPD

Jan Stöß
 

Der SPD-Parteivorstand hat den Berliner SPD-Landesvorsitzenden Jan Stöß, zum Vorsitzenden des Forums Metropolenpolitik bestimmt. Er freue sich sehr, dass diese verantwortungsvolle und spannende Aufgabe im Parteivorstand in Berliner Händen bleibe, sagte Stöß, der dem Parteivorstand als Beisitzer angehört. "Das Forum Metropolenpolitik wird an die Arbeit der Metropolenkommission anknüpfen, die unter Leitung von Klaus Wowereit 2009 ein viel beachtetes Grundlagenpapier zur Zukunft der großen Städte vorgelegt hat, das auch in das Augsburger Regierungsprogramm der SPD eingeflossen ist. Diese Arbeit soll nun mit Nachdruck fortgesetzt werden. Wir wissen: Ohne die großen Städte ist in Deutschland kein Staat zu machen."

Drängende Themen, so Stöß, gebe es genug: Im Jahr 2030 werde jeder fünfte Bundesbürger in einer der 14 Großstädte mit mindestens einer halben Million Einwohnern leben, derzeit sei es noch jeder siebte. "2012 kamen per Saldo rund 370.000 Menschen nach Deutschland, im vergangenen Jahr waren es bereits etwa 400.000 – und die meisten von ihnen wollen und ziehen in die Großstadtregionen", so Jan Stöß. "Die großen Städte in Deutschland wachsen damit über ihre Grenzen hinaus. Damit stellen sich neue Herausforderungen an Wohnungsmarkt und Mieten, Integration, Mobilität, Energieeinsparung und Klimaschutz, Infrastruktur - und vor allem die wirtschaftliche Entwicklung in der Standortkonkurrenz der Metropolregionen."

Die Großstädte stünden vor der Aufgabe, ihr Wachstum mit einer hohen Lebensqualität zusammenzubringen und sich Freiräume, Kreativität und Offenheit zu erhalten, so der Berliner SPD-Vorsitzende. "Zugleich müssen sie sich als wettbewerbsfähige und attraktive Metropole profilieren, deutlich machen, wofür sie stehen, wohin sie streben, ihre mittel- bis langfristigen Perspektiven erkennen, inhaltliche und räumliche Schwerpunkte setzen und ihre Entwicklung klug und beherzt steuern. Das ist das Anliegen sozialdemokratischer Metropolenpolitik."

 

Parteiwahlen IV: SiP, AG Selbst Aktiv und AG Migration und Vielfalt

Die Parteiwahlen laufen derzeit in den Gliederungen. Im Dienstagsbrief halten wir Euch über die Ergebnisse der Wahlen in den Arbeitsgemeinschaften, Foren und Fachausschüssen auf Landesebene sowie über die Ergebnisse der Kreisdelegiertenkonferenzen auf dem Laufenden.

Schon am 20. März haben die Sozialdemokraten in der Polizei (SiP) ihren Vorstand neu gewählt. Dabei wurde Detlef E. Dörschel zum „alten“ und neuen Vorsitzenden wieder gewählt. Heidemarie Fischer und Ingo Müller sind seine Stellvertreterin und sein Stellvertreter.

Am 2. April hielten gleich zwei Arbeitsgemeinschaften ihre Jahreshauptversammlungen ab. Zum einen wählte die AG Selbst Aktiv. Karin Sarantis-Aridas wurde erneut zur Landesvorsitzenden gewählt. Ihr stehen als stellvertretende Landesvorsitzende künftig Juliane Binder, Sieghard Gummelt und Gerd Miedthank zur Seite. Als Schriftführerin wurde Antje Szardning gewählt, die diese Funktion auch schon in den letzten zwei Jahren ausgeübt hat.

Ebenfalls Kontinuität besteht bei der Arbeitsgemeinschaft für Migration und Vielfalt fort. Aziz Bozkurt wurde mit einer überzeugenden Mehrheit in seinem Amt als Landesvorsitzender bestätigt. Ihn unterstützten tatkräftig als StellvertreterInnen Hakan Demir, Maja Lasic, Bilgin Lutzke und Dimtri Stratievski. Als Schriftführerin wurde Marianne Lillie-Schirrmacher gewählt.

 

Parteiwahlen V am 5. April: Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Pankow und Treptow-Köpenick

In Friedrichshain-Kreuzberg wurde Julia Schimeta mit großer Mehrheit als Kreisvorsitzende bestätigt. An ihrer Seite werden Muharrem Arras, Cevdet Günel und Monika Neumann den Kreisvorstand als StellvertreterInnen unterstützen. Burkhard Hawemann ist alter und neuer Kassierer, Maria Panoussi Schriftführerin.

Der Kreis Mitte hat seinen bisherigen Kreisvorsitzenden Boris Velter mit gleichfalls großer Mehrheit im Amt bestätigt. In Zukunft werden Frank Boermann, Bruni Wildenhein-Lauterbach und Gisela von der Aue als stellvertretende Kreisvorsitzende im Kreisvorstand arbeiten. Andreas Wiedermann wurde zum Kreiskassierer gewählt, Aliye Stracke-Gönül zur Schriftführerin des Kreises.

Alexander Götz ist der bisherige als auch der neue Vorsitzende in Pankow. Als Stellvertreterin wurde die Abgeordnete Clara West, als Stellvertreter der Vorsitzende der Abteilung Pankow-Süd, Knut Lambertin, und der Abgeordnete Dennis Buchner, zur Schriftführerin wurde Camilla Bertheau und zur Kassiererin die BVV-Vorsteherin Sabine Röhrbein gewählt.

Und last but never least, wurde auch in Treptow-Köpenick der Kreisvorsitzende Oliver Igel mit einem beachtlichen Ergebnis in seinem Amt bestätigt. Alexander Freier, Ellen Haußdörfer und Karin Zehrer sind Stellvertreter bzw. Stellvertreterinnen. Ralf Thies wurde als Kreiskassierer ebenso wieder gewählt wie André Rostalski als Schriftführer.

 

Stellenausschreibung: Sachbearbeiterin/ Sachbearbeiter im Kreisbüro Tempelhof-Schöneberg gesucht

Beim SPD-Landesverband Berlin ist zum 26. Mai 2014 eine befristete Stelle als Sachbearbeiterin/ Sachbearbeiter im Kreisbüro Tempelhof-Schöneberg der Berliner SPD zu besetzen.

Die Stelle ist bis zum 28. Februar 2015 im Rahmen einer Schwangerschafts-/ Elternzeitvertretung befristet. Die Wochenarbeitszeit beträgt 23,19 Stunden, die auch bei Bedarf auf zwei Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen aufgeteilt werden kann. Die Vergütung erfolgt entsprechend der Tarifvereinbarungen des SPD-Landesverbandes Berlin.

Alle weiteren Informationen hier im pdf. (PDF-Dokument, 54.3 KB)

 

Wahl des erweiterten Fraktionsvorstands

Die SPD-Fraktion hat heute turnusgemäß zur Mitte der Legislaturperiode ihren erweiterten Fraktionsvorstand gewählt.

Zum Fraktionsvorstand gehören nun auch die folgenden Abgeordneten: Franziska Becker, Daniel Buchholz, Renate Harant, Ellen Haußdörfer, Sven Kohlmeier, Bruni Wildenhein-Lauterbach, Lars Oberg und Liane Ollech.

 

Nah dran. - Sylvia-Yvonne Kaufmann in Tempelhof

Am kommenden Dienstag, dem 15. April 2014, ist die Berliner SPD Kandidatin für das Europäische Parlament in Tempelhof. Unter dem Titel "Gutes Leben und Chancengleichheit -Tempelhof und Europa gemeinsam gestalten" diskuktiert sie mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Bei der Europawahl am 25. Mai 2014 geht es um die soziale Zukunft Deutschlands und Europas. Die Menschen entscheiden durch ihre Wahl, ob es zu weniger sozialer Ausgrenzung kommt, der Arbeitnehmerschutz verbessert wird, soziale Investitionen erhöht und Ungleichheiten bekämpft werden.Viele Entscheidungen und Initiativen Europas haben unmittelbare Auswirkungen auch auf den Tempelhofer Kiez. Die SPD Tempelhof lädt ein zur Diskkussion mit 
Sylvia-Yvonne Kaufmann, Berliner SPD-Kandidatin für das Europäische Parlament
Frank Zimmermann, Sprecher für Europa- und Medienpolitik, SPD-Fraktion Berlin
Dr. Marzenna Guz-Vetter, Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
Dienstag, 15. April 2014, um 19.00 Uhr
AWO-Spukvilla, Albrechtstraße 110, 12103 Berlin

 

SPD Berlin: Fachtagung "Gerechte Sozialpolitik"

Seit der Gründung der SPD vor 150 Jahren stehen die Kernthemen Gerechtigkeit, Solidarität, Freiheit und vor allem soziale Sicherheit im Fokus sozialdemokratischen Selbstverständnisses und Handelns.

Die Berliner SPD hat deshalb insbesondere in den letzten Monaten u.a. das Thema „Gerechte Sozialpolitik“ in den Mittelpunkt ihrer politischen Arbeit gestellt. Die hierfür eigens im August 2012 eingesetzte Arbeitsgruppe „Gerechte Sozialpolitik“ hat es sich zur Aufgabe gemacht zu prüfen, welche Anforderungen wir heute an eine gerechte und moderne Sozialpolitik stellen und welche Schritte zur Sicherung eines guten Zusammenlebens in einem demokratischen Gemeinwesen gehören.

Diskutiert wurden u.a. auch die Wirksamkeit der bisherigen sozialpolitischen Instrumente und deren Finanzierbarkeit und inwieweit die vorhandenen Hilfesysteme ihre Wirksamkeit tatsächlich entfalten können und ob die bestehenden Leistungsketten sinnvoll aufeinander aufgebaut sind.

Damit die Diskussion nunmehr breit geführt werden kann, lädt die Berliner SPD herzlich zu einem fachpolitischen Forum ein. Wir bitten um Anmeldung.

Fachtagung gerechte Sozialpolitik 
Dienstag, 29. April 2014, um 17.00
GLS Sprachenzentrum, Kastanienallee 82, 10435 Berlin

EINLASS AB CA. 16.30 UHR
17.00 Uhr ERÖFFNUNG DES FORUMS Dr. Jan Stöß, Landesvorsitzender der SPD Berlin
17.15 Uhr WIE IST DIE AUSGANGSLAGE – UND WAS MEINT DENN EIGENTLICH SOZIALPOLITIK?
Moderation: Dr. Jan Stöß
ReferentInnen:
Prof. Ingrid Stahmer, Landesarmutskonferenz Berlin
Prof. Dr. rer. pol. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes
Petra Meyer, DGB Berlin-Brandenburg
Ingo Nürnberger, DGB Abteilungsleiter – Abteilung Sozialpolitik
Anschließend Diskussion mit dem Publikum
18.45 Uhr PAUSE
19.00 Uhr IST UNSER SOZIALSTAAT AUCH ZUKÜNFTIG NOCH FINANZIERBAR?
Moderation: Alexander Götz, Bundesgeschäftsführer der SGK
ReferentInnen:
Dr. Joß Steinke, AWO-Bundesverband e.V.
Michael Löher, Vorstand Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.
Dr. Christel Degen, DGB – Abteilung Industrie-, Dienstleistungs-, und Strukturpolitik,
Volker Halsch, ehemaliger Finanzstaatssekretär

Der Arbeitsgruppe „Gerechte Sozialpolitik des SPD Landesvorstandes Berlin gehören an: Jens Holger Ahrens, Elvira Berndt, Knut Lambertin, André Lossin, Barbara Loth, Iris Spranger, Boris Velter.
Der Antrag der Arbeitsgruppe ist hier (PDF-Dokument) zu finden.

 

SPD Neu-Westend: Frühjahrsputz am Olympiastadion

Das Olympiastadion ist nicht nur eine wichtige Sportstätte, sondern auch eine Touristenattraktion mit über 300.000 touristischen Besuchern pro Jahr. Viele Anwohnerinnen und Anwohner, aber auch Besucherinnen und Besucher ärgern sich über das stark vermüllte kleine Waldstück am Olympischen Platz.

Auf Initiative der SPD Neu-Westend treffen sich die SPD, Hertha BSC und die Olympiastadion Berlin GmbH am 12. April um 10.45 Uhr zum Frühjahrsputz am Olympiastadion und wollen gemeinsam den Müll in dem kleinen Waldstück aufsammeln. Der Frühjahrsputz am Olympiastadion wird im Rahmen der Aktion “Kehrenbürger” von der BSR unterstützt.

Die Initiatoren freuen sich natürlich über die tatkräftige Hilfe von Bürgerinnen und Bürgern. Handschuhe, Müllsammelzangen und Müllbeutel werden gestellt. 

Samstag, 12. April 2014, um 10.45 Uhr (bis 13 Uhr)
Treffpunkt: Olympischen Platz, Ecke Rominter Allee, 14053 Berlin

 

SPD Fraktion: Erfahrungen der rekommunalisierten Pariser Wasserbetriebe für Berlin

Die SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses und der Berliner Wasserrat laden zur Informations- und Diskussionsveranstaltung „Erfahrungen der rekommunalisierten Pariser Wasserbetriebe für Berlin“ ein. 
Auf dem Podium:
Mme. Anne Le Strat, stellvertretende Bürgermeisterin von Paris und Präsidentin der Pariser Wasserbetriebe a.D.
Daniel Buchholz, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und des SPD-Fraktionsvorstandes, Vorsitzender der AG „Daseinsvorsorge“
Reinhold Dellmann, Hauptgeschäftsführer der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V.
Gerlinde Schermer, Sprecherin des Berliner Wassertisches, Berliner Wasserrat
Moderation: Cansel Kiziltepe, Mitglied des Deutschen Bundestages

Mittwoch, 23. April 2014, um 18.30 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 376, Niederkirchnerstraße, 10117 Berlin

 

Weitere SPD-Bürgerbüros in Berlin

Demächst werden wieder zwei neue SPD Bürgerbüros in Berlin eröffnet. Den Anfang macht der Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus Nikolaus Karsten am Freitag, 11. April 2014, ab 17.00 Uhr, im Wahlkreisbüro in der Bernhard-Lichtenberg-Str. 23, 10407 Berlin.

Der Abgeordnete Ralf Wieland eröffnet sein Wahlkreisbüro in der Gartenstadt Atlantic im Wedding am Montag, 14. April 2014, ab 11.00 Uhr, in der Bellermannstraße 19a, (Ecke Heidebrinker Straße, 13357 Berlin.

 

Ausstellungseröffnung: Der Erste Weltkrieg in Farbe - Fotografien aus der Sammlung Reinhard Schultz

Der Erste Weltkrieg ist der erste fotografierte Krieg in Farbe. Die Aufnahmen liefern unbekannte, inszenierte Einblicke in die Kriegsjahre 1914 bis 1918. Dabei handelt es sich nicht um private Reportage, sondern um Bilder, die für die Zwecke der Armee und ihrer Propaganda gemacht wurden. Die französischen und australischen Fotografen sowie der deutsche und der russische Fotograf, deren Bilder ausgestellt werden, konnten aufgrund der langen Belichtungszeiten bei Farbaufnahmen (Autochrom- und Paget-Platten, Drei-Farben-Kamera) keine bewegten Szenen von Kriegsgefechten aufnehmen, vielmehr entstanden „Standbilder“ während der Gefechtspausen, zwischen den Kämpfen, hinter der Front, von deutschen Feldküchen in der Champagne, von Flugzeugfabriken, von Schützen aus dem Senegal mit Bajonetten, von Kolonialtruppen und Kolonialsoldaten.

Einer der wichtigsten deutschen Farbfotografen dieser Zeit stammt aus Stuttgart: Hans Hildenbrand. Er fotografierte Soldaten u.a. auf dem Hartmannsweilerkopf in den Vogesen oder bei der Grabenwache im Elsass.

Die Ausstellung zeigt zudem den Krieg als Alltag, mitten im Leben der Menschen. In Kriegszeiten wendet sich der Fortschritt der Technik gegen sie. Damals wie heute.
Das Leben von vor 100 Jahren lässt sich durch die aufgezeigten Bruchstücke des Ereignisses erahnen. Der Große Krieg hat die Gesellschaft, die Politik, die Kultur des europäischen Kontinents und die Lebensgewohnheiten der Bewohner im 20. Jahrhundert entscheidend beeinflusst.
Begrüßung: Gisela Kayser, Geschäftsführerin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
Redner: Prof. Dr. Peter Brandt, Historiker und
Reinhard Schultz, Galerist und Verleger
Donnerstag, 10. April 2014, um 19.30 Uhr
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus, Stresemannstr. 28, 10963 Berlin

Ausstellung von 11. April bis 1. Juni 2014 | Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr
Eintritt frei | Ausweis erforderlich

 

Rentenpolitisches Hearing des DGB mit Andrea Nahles am 15. April

Das „Rentenpaket“ der Bundesregierung bringt zum ersten Mal seit Langem Leistungsverbesserungen für die Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung. Der erleichterte Rentenzugang für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit sehr langen Erwerbsbiografien und die besseren Erwerbsminderungsrenten sind aus gewerkschaftlicher Sicht wichtige Schritte in die richtige Richtung. Dazu kommt die verbesserte Anerkennung der Erziehungsleistungen für Kinder, die vor 1992 geboren sind. Das Rentenpaket ist aber nicht unumstritten: Werden damit die richtigen Schwerpunkte gesetzt? Sind die Finanzierungsvorschläge ausgewogen und systemgerecht?
Das „Rentenpaket“ ist außerdem nicht das Ende der Rentenpolitik. Einige große Probleme bleiben bestehen: Wie entwickelt sich das Rentenniveau weiter, wie die Absicherung bei der Erwerbsminderungsrente? Wie müssen die Rahmenbedingungen für abgesicherte Altersübergänge gestaltet werden? Der DGB hat folgende Gäste zum Vortrag und zur Diskussion eingeladen:
Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales
Alexander Gunkel, Mitglied Hauptgeschäftsführung BDA
Dr. Martin Rosemann, SPD
Matthias W. Birkwald, DIE LINKE.
Markus Kurth, Bündnis 90/Die Grünen
Annelie Buntenbach, Mitglied des Geschäftsführenden DGB-Bundesvorstandes
Dienstag, 15. April 2014, von 10.00 bis 13.00 Uhr
Hotel Aquino Tagungszentrum, Hannoversche Straße 5 b, 10115 Berlin
Teilnahme bitte anmelden bei petra.koehler@dgb.de

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Die Türkei nach den Kommunalwahlen

In der Türkei haben am 30. März 2014 Kommunalwahlen stattgefunden. Dabei handelte es sich jedoch vielmehr um eine Abstimmung über nationale Themen und die Politik des Regierungschefs als lediglich eine Wahl auf der Ebene von Städten und Gemeinden.

Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Ereignisse in der Türkei sowie der anstehenden Präsidentschaftswahlen im August werden die Ergebnisse mit großem Interesse debattiert.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Türkische Stiftung für wirtschaftliche und soziale Studien (TESEV) möchten die Ergebnisse der Kommunalwahlen analysieren und über die möglichen Konsequenzen für die weitere politische Entwicklung in der Türkei diskutieren. Die Veranstaltung ist auf Deutsch und Türkisch mit Simultanübersetzung.

Mittwoch, 9. April 2014, von 12.30 bis 17.30 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr.28, 10785 Berlin

Themen, Programmablauf und die Zeiten im Detail  [pdf]
Anmeldung bitte an: id-info-wena@fes.de

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Kultur als Brücke - Spoken Wor:l:ds. Nairobi-Berlin

Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit mit Gangway e.V. und der LiteraturWERKstatt Berlin laden ein zur einer Veranstaltung der Reihe "Kultur als Brücke“, in der Brückenbauer vorgestellt werden, die das Respektieren der Kulturen und die Akzeptanz des Fremden wie des Eigenen ermöglichen.

Diesmal geht es um das Projekt "Spoken Wor:l:ds. Nairobi-Berlin", das Grenzen überschreiten und eine Brücke bauen möchte zwischen Afrika und Europa. In diesem kulturell-politischen Austauschprojekt begegnen sich junge Performer/innen, Lyriker/innen und Spoken-Word-Künstler/innen aus Nairobi und Berlin.

Diskussion, Performances und Filmpremiere SPOKEN WOR:L:DS Nairobi-Berlin Kultur als Brücke zwischen Afrika und Europa.
Freitag, 11. April 2014, um 19 Uhr
Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin

Teilnahme bitte anmelden unter forum.cy@fes.de 

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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