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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: Koalitionsausschuss zur Flüchtlingspolitik - Designierte Generalsekretärin stellt sich vor - Wahlkampf-Aushilfen gesucht - Termine

Koalitionsausschuss zur Flüchtlingspolitik

Im Kurt-Schumacher-Haus der Berliner SPD tagte am Samstag der Koalitionsausschuss von SPD und CDU. Thema dieses Treffens war die Flüchtlingspolitik in Berlin vor dem Hintergrund der Auseinandersetzungen am Oranienplatz.

Am Ausschuss nahmen auf SPD-Seite der Landesvorsitzende der Berliner SPD, Jan Stöß, der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und der Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus, Raed Saleh teil. CDU-seitig waren Frank Henkel, Landesvorsitzender und Innensenator, Mario Czaja, Gesundheits- und Sozialsenator sowie Florian Graf, Fraktionschef der CDU im Abgeordnetenhaus, vertreten.

Beide Koalitionsparteien einigten sich nach gut zwei Stunden darauf, dass bis auf weiteres und ohne das Setzen von Ultimaten eine friedliche Lösung mit den Flüchtlingen aus dem Camp am Kreuzberger Oranienplatz gesucht werden soll. Der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß sagte im Anschluss an das Gespräch: „Die Koalition bekennt sich zu Berlin als weltoffene Metropole und zum Ziel einer humanitären Flüchtlingspolitik. Der jetzige Zustand am Oranienplatz ist gleichwohl nicht dauerhaft akzeptabel. Wir begrüßen die Initiative unter Einbeziehung vieler zivilgesellschaftlicher Akteure, eine friedliche Verhandlungslösung zur Beendigung dieser Zustände zu erreichen. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg ist damit allerdings nicht aus der Verantwortung entlassen und ist zuvörderst in der Pflicht, diese unhaltbaren Zustände zu beenden.“

Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, wird die Federführung der Gespräche mit den Flüchtlingen übernehmen und von nun an fortlaufend in den Senatssitzungen über den Fortgang der Verhandlungen berichten. Dazu Jan Stöß: „Wichtig ist, dass den Gesprächen Zeit gegeben wird und es zu einer Beruhigung der Lage vor Ort kommt. Wir setzen hier ganz bewusst auf die Gespräche mit den Betroffenen und jenen zivilgesellschaftlichen Akteuren, die sich ebenfalls um eine gütliche Einigung bemühen.“

 

Designierte Generalsekretärin Yasmin Fahimi zu Gast im Landesvorstand der Berliner SPD

 

Als der Parteivorstand am 7. Januar auf Vorschlag von Sigmar Gabriel Yasmin Fahimi als neue Generalsekretärin nominierte, wurde zugleich das Angebot ausgesprochen, dass sie gerne in die Gliederungen der Partei komme, um sich vorzustellen.

Die Berliner SPD nahm diesen Vorschlag sofort auf, lud Yasmin Fahimi in ihren Landesvorstand am 13. Januar ein und nominierte sie für den Außerordentlichen Bundesparteitag am 26. Januar 2014 in Berlin.

Die engagierte Sozialdemokratin und langjährige Gewerkschaftssekretärin der IG BCE machte dann in ihrer Vorstellung auch gleich deutlich wo sie ihre wichtigsten Verantwortungsbereiche sieht und warum sie kandidiert: „Die SPD ist meine politische Heimat.“ Sie engagierte sich lange in den Gremien der Partei und suchte dann aber auch immer wieder den Blick von außen. Politik müsse für sie konkret gemacht werden. Die Unterstützung der Parteiarbeit vor Ort sei für sie sehr wichtig. Und auch als zivilgesellschaftlicher Akteur müsse die SPD vor Ort präsent und ansprechbar sein. Hierauf ging Jan Stöß im Anschluss ein. Er erhofft sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Willy-Brandt-Haus, so wie es zwischen guten und direkten Nachbarn auch üblich ist.

Ebenfalls vom Parteivorstand nominiert wurde Dietmar Nietan, MdB. Er ist seit vielen Jahren in der Partei fest verankert – sowohl in der Kommunal- als auch in der Bundes- und Europapolitik. Gabriel zu seiner Nominierung im Parteivorstand: „Er wird nicht nur für die Finanzen der SPD verantwortlich sein, sondern auch für den Unternehmensbereich. Ich bin sicher: Er wird wie seine Vorgängerinnen und Vorgänger ein politischer Schatzmeister sein.“

 

SPD Landesverband sucht Wahlkampf-Aushilfen

Beim SPD Landesverband Berlin im Kurt-Schumacher-Haus sind Stellen als Wahlkampf-Aushilfen für die Europawahl 2014 zu besetzen.

Die Stellen sind im Zeitraum von Februar bis Mai 2014 befristet. Der Einsatz erfolgt je nach Bedarf in unterschiedlichen Zeiträumen (1. Februar bis 30. Mai, 1. März bis 30. Mai und 1. April bis 30. Mai). Der Arbeitsort ist die Geschäftsstelle des Landesverbandes im Kurt-Schumacher-Haus.

Die Wochenarbeitszeit beträgt 39 Stunden. Die Vergütung erfolgt entsprechend des Haustarifs des SPD-Landesverbandes Berlin. Bewerbungen bitte bis zum 24. Januar an den SPD Landesverband Berlin richten. Und hier ist die vollständige Ausschreibung (PDF-Dokument, 95.3 KB).

 

Berlin führend bei Frauenanteil in Forschung und Lehre

Das Berliner Chancengleichheitsprogramm hat sich bewährt: Für Frauen ist Berlin auch in den Bereichen Forschung und Lehre weiter auf gutem Wege und liegt im Bundesvergleich an der Spitze. Die zentralen Ergebnisse des Programms wurden in einem Evaluationsbericht von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie Arbeit, Integration und Frauen vorgelegt.

Der Anteil von Frauen hat sich im Zeitraum 2008-2011 auf allen akademischen Karrierestufen erhöht, insbesondere in der Kategorie „Professuren“. Hier beträgt der Anteil fast 30 % und liegt damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt (rund 20 %). Im vergangenen Jahr ist der Frauenanteil bei Neuberufungen auf 44 % gestiegen. Programmstruktur und Programmmanagement werden sehr positiv bewertet. Insbesondere die Einbeziehung verschiedener Interessensgruppen garantiert eine hohe Akzeptanz der Förderentscheidungen. Das Programm ist bundesweit so bekannt, dass es Vorbildfunktion für vergleichbare Initiativen in anderen Bundesländern übernimmt. Auf fachlicher Ebene ist es gelungen, Genderaspekte in Lehre und Forschung zu verankern.

 

Berlin kann erneut Schulden tilgen – Jahresabschluss 2013

Mit einem Finanzierungsüberschuss in Höhe von 476 Millionen Euro konnte das Land Berlin das Haushaltsjahr 2013 abschließen. Das geht aus dem vorläufigen Jahresabschluss für das Jahr 2013 hervor.

Damit kann das Land wie schon im Jahr 2012 Schulden tilgen. Vorbehaltlich der noch bis Anfang Februar 2014 möglichen Rücklagenbildung und -entnahmen rechnet die Finanzverwaltung aktuell mit einer möglichen Schuldentilgung von mehr als 450 Millionen Euro. Bei der Aufstellung des Doppelhaushalts 2012/2013 war das Land noch von einer Neuverschuldung von 485 Millionen Euro für 2013 ausgegangen.

„Ich freue mich, dass Berlin auch in diesem Jahr keine neuen Schulden aufnehmen muss und sogar den Schuldenberg ein Stück weiter abtragen kann. Das bedeutet, weniger Zinsen an die Banken zahlen zu müssen und mehr in die Stadt investieren zu können“, so Finanzsenator Ulrich Nußbaum.

Die zensusbedingten Mindereinnahmen in Höhe von über 800 Millionen Euro im Jahr 2013 konnten durch eine Reihe von Einnahme- und Ausgabeeffekten kompensiert werden: Auf der Einnahmenseite trägt die positive Entwicklung der Steuereinnahmen zu dem guten Jahresabschluss bei. Auch die Rückflüsse aus den vom Land gewährten Wohnungsbaudarlehen lagen deutlich über den Erwartungen.

Auf der Ausgabenseite blieben die Zinsausgaben angesichts des niedrigen Zinsniveaus und eines aktiven Kreditmanagements deutlich unter den Ansätzen des Haushaltsplans. Bei den sonstigen Investitionen musste der Ermächtigungsrahmen des Haushaltsplans nicht ausgeschöpft werden, insbesondere durch die geringere Inanspruchnahme bei der Risikoabschirmung und bei Bürgschaften.

 

Berliner Bundestagsabgeordnete besetzen wichtige Ausschüsse

 

Nach einigen Monaten des Wartens ist es nun so weit. Die Ausschüsse nehmen ihre gewohnte Arbeit auf. Jeder Bundestagsabgeordnete ist in mindestens einem Ausschuss tätig. Die Berliner SPD Abgeordneten werden ihre Arbeitskraft wie folgt in die Ausschussarbeit einbringen:

Eva Högl, Juristin und Obfrau im NSU-Untersuchungsausschuss wird nunmehr als stellvertretende Fraktionsvorsitzende für die Bereiche Innen und Recht; Verbraucherschutz; Sport; Kultur und Medien; Wahlprüfung; Immunität und Geschäftsordnung zuständig sein. Swen Schulz wird im wichtigen Haushaltsausschuss tätig werden. Bisher engagierte er sich für die Themen Bildung und Forschung. Mechthild Rawert bleibt zuständig für den Ausschuss für Gesundheit. Klaus Mindrup, Umweltpolitiker und Genossenschaftsexperte, geht in den Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und die Volkswirtin Cansel Kiziltepe in den Finanzausschuss. Fritz Felgentreu, Lehrer und Dozent, nimmt sich gleich zwei Ausschüsse vor, den für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Verteidigungsausschuss und schreibt mit einem Augenzwinkern in seiner Pressemitteilung: „Dass sich Frau von der Leyen gleich zu Beginn ein Thema vorgenommen hat, das eine Schnittmenge meiner beiden Ausschüsse bildet, ist doch ein guter Anfang!“
Auch Ute Finckh-Krämer und Matthias Schmidt werden sich in zwei Ausschüssen engagieren. Die Friedenspolitikerin Ute Finckh-Krämer geht in den Auswärtigen Ausschuss und in den Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Matthias Schmidt, vormals tätig im Bundesministerium des Innern, geht in den Innen- und den Sportausschuss.

 

Für progressive Politik an deiner Uni: Juso-Hochschulgruppen Berlin bei den Wahlen unterstützen!

Wie jedes Frühjahr finden auch diesen Monat wieder Wahlen zur studentischen Selbstverwaltung an den Hochschulen statt. An der FU und an der HU kandidieren wieder Listen der Juso-Hochschulgruppen. Solltet ihr an einer dieser Unis eingeschrieben sein, bitten wir euch, zur Wahl zu gehen und Jusos zu wählen.

Jusos zu wählen, bedeutet, sich für eine sozialistische Politik in den zahlreichen Gremien der Unis einzusetzen. Die Juso-Hochschulgruppen kämpfen dort für eine Verbesserung der Studienbedingungen und ein freies Studium für alle. Um das glaubhaft machen zu können, brauchen wir jedoch die breite Unterstützung der Studierenden.

In den letzten Jahren ist die Wahlbeteiligung immer weiter gesunken und wir möchten euch bitten, schon alleine aus demokratischen Gesichtspunkten zur Wahl zu gehen und damit die Legitimation der studentischen Selbstverwaltung zu erhöhen.

Hier eine Übersicht über die Wahlen an den verschiedenen Hochschulen:

FU Berlin
Wahlen zu den studentischen Gremien: 14. – 16. Januar
Liste 34: Jusos FU
Mehr Infos: http://fu.jusosberlin.de/
Kontakt: fu-hsg@jusosberlin.de

HU Berlin
Wahlen zu den studentischen Gremien: 14. und 15. Januar
Liste 4: Jusos HU
Mehr Infos: http://hu.jusosberlin.de/
Kontakt: hu-hsg@jusosberlin.de 

Natürlich freuen sich alle Hochschulgruppen auch über Unterstützung im Wahlkampf oder in der alltäglichen Arbeit. Schaut einfach mal vorbei!
 

SPD Pankow-Süd: "Journaille oder Qualitätsjournalismus?!“ - Ein medienpolitisches Streitgespräch

Sind die Medien, die "Journaille", mitverantwortlich für die Wahlergebnisse unserer Partei in den letzten Jahren? Sind SozialdemokratInnen nur "überempfindlich"? Ist die Sozialdemokratische Partei vielleicht selber schuld - durch Ungeschicklichkeit in Darstellung und in Vermittlung, durch mangelnde Förderung von journalistischem Nachwuchs aus dem eigenen "Milieu"? Die SPD-Pankow hat interessante Gäste zum Gespräch eingeladen.
Brigitte Fehrle, Chefredakteurin, Berliner Zeitung, 
Horand Knaup, Politik-Redakteur Der Spiegel
Moderation: Knut Lambertin, Abteilungsvorsitzender Pankow-Süd
Donnerstag, 16. Januar 2014, 19.00 Uhr
Familienzentrum Upsala, Upsalaer Straße 6, 13189 Berlin

 

Fachausschuss Soziale Stadt und Fachausschuss Mobilität: Der Historische Stadtkern Berlins

Möglichkeiten und Grenzen für eine Wiederbelebung und behutsame und kritische Rekonstruktion des Stadtkerns zu analysieren sowie sozialdemokratische Zielsetzungen zu formulieren, dazu laden der Fachausschuss Soziale Stadt und der Fachausschuss Mobilität ein. Laufende Planungen sind auf den Prüfstand zu stellen. Insbesondere die verkehrsplanerischen Spielräume im Historischen Stadtkern und daraus abzuleitende Konzepte sind Voraussetzungen einer erfolgreichen Entwicklung im Stadtraum zwischen Humboldtforum, Museumsinsel, Hackescher Markt, Alexanderplatz, Karl-Marx-Allee, Jannowitzbrücke, Klosterviertel/Molkenmarkt und Petriplatz/ Breite Straße.

Bodo Fuhrmann, Verkehrsplaner (ehem. GRI) wird die verkehrsplanerischen Möglichkeiten und Aspekte erläutern. Benedikt Goebel, Stadthistoriker, wird die Charta des Bürgerforums Historische Mitte (Planungsgruppe Stadtkern) für die zukünftige Entwicklung des Stadtkerns Berlins vorstellen.

Mittwoch, 22. Januar 2014, um 19.00 Uhr
SPD-Kreisbüro Friedrichshain-Kreuzberg, Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstr. 140, 10963
Berlin 

 

Fachausschuss Internationales: Quo vadis Ukraine

Die Weigerung des ukrainischen Präsidenten Janukowytsch, unter dem Druck Russlands das fertig ausgehandelte Assoziierungsabkommen mit der EU zu unterzeichnen und die Massenproteste der Opposition gegen diese Entscheidung waren eines der herausragenden Themen der internationalen Politik 2013. Der Konflikt ist als Machtkampf zwischen dem amtierenden Präsidenten und seinen wichtigsten Konkurrenten, der früheren Ministerpräsidentin Julia Timoschenko und dem potentiellen Präsidentschaftskandidaten und derzeitigen Oppositionsführer Klitschko, stark innenpolitisch geprägt. Die langjährige Inhaftierung von Timoschenko und die Weigerung des Präsidenten, sie zur medizinischen Behandlung nach Deutschland ausreisen zu lassen, prägen seit längerer Zeit das Bild der Ukraine bei uns als undemokratisches Willkür-Regime. Dabei wird übersehen, dass es sich auch bei den Oppositionsgruppen und einigen ihrer Führer keineswegs um „lupenreine Demokraten“ handelt. Vor allem die seit der letzten Parlamentswahl mit einem Ergebnis von 10% auch in repräsentativen Staatsorganen vertretene Partei Swoboda (Freiheit) erregt mit fremdenfeindlichen, rassistischen und antisemitischen Positionen Besorgnis in aller Welt, auch von jüdischen SozialdemokratInnen in Deutschland und Berlin. Der Fachausschuss möchte zur Aufklärung der derzeitigen Situation in der Ukraine und zur Erarbeitung von politischen Strategien beitragen. Der Fachausschuss lädt herzlich zur Diskussion ein.
Es diskutieren:
Katarina Barley, MdB SPD
Grigori Lagodinsky, Mitglied im Bundesvorstand des Arbeitskreises Jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten
Dmitri Stratievski, Politologe und Historiker, Leiter der Projektgruppe RuSiB (Russisch Sprechende Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Berlin)
Mittwoch, 29. Januar 2014, um 18.00 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 320, Niederkirchnerstraße, 10117 Berlin

 

SPD Fraktion in Lichtenberg lädt zur „Nacht der Politik“

Interessante Gäste und Aktionen können die Besucherinnen und Besucher zur „Nacht der Politik“ am 17. Januar in der Zeit von 18.00 bis 21.00 Uhr bei der SPD-Fraktion im Raum 13a im Erdgeschoss im Rathaus Lichtenberg erleben.
So stellt sich von 18.30 Uhr bis ca. 19.00 Uhr das Mitglied der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestages, Cansel Kiziltepe, den Fragen der Bürgerinnen und Bürger.
Die Berliner Spitzenkandidatin der SPD zu den Europawahlen, Sylvia-Yvonne Kaufmann informiert in der Zeit von 18.00 bis 20.00 Uhr über die Europawahlen am 25. Mai 2014.
Zu einer Gesprächsrunde zum Thema „Bauen und Verkehr in Lichtenberg und Berlin“ in der Zeit von 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr hat sich aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Staatssekretär Christian Gaebler (SPD) angekündigt.
Der Bezirkssportbund informiert über seine Angebote ab 18.00 Uhr ebenfalls im Raum 13a.
Ein Preisausschreiben, in dem das Wissen über den Bezirk gefragt ist, lockt mit attraktiven Preisen, so mit einem Besuch für Zwei mit Führung im Deutschen Bundestag und einem Besuch mit Führung im Berliner Abgeordnetenhaus, ebenfalls für zwei Personen. 
Auf dem Rathaushof wird für das leibliche Wohl der BesucherInnen gesorgt.

Freitag, 17. Januar 2014, von 18.00 bis 21.00 Uhr
Rathaus Lichtenberg, Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin

 

Erinnerung braucht einen Ort - Gedenkveranstaltung in Lichtenrade

Der 27. Januar ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Datum erinnert an die Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau 1945 durch die Rote Armee und wird international als Holocaust-Gedenktag begangen.

Jedes Jahr führt Mechthild Rawert, MdB, eine Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer der NS-Gewaltherrschaft an einem Erinnerungsort in Tempelhof-Schöneberg durch. Sie lädt hierzu herzlich ein. 

In Lichtenrade befand sich von 1943 bis zum 20. April 1945 ein Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Die Häftlinge waren politische Gefangene aus vielen europäischen Ländern und mussten unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit leisten. Die Nationalsozialisten nutzten die Arbeitskraft der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter bis zur Erschöpfung und zum Tod dieser Menschen.

Dank der jahrelangen engagierten Erinnerungsarbeit der Geschichtswerkstatt Lichtenrade als Projektgruppe der Berliner Geschichtswerkstatt e.V. und auf Initiative des damaligen Tempelhofer Volksbildungsstadtrates Klaus Wowereit wurde 1987 am ehemaligen Standort des Zwangsarbeiterlagers am Bornhagenweg das Mahnmal für die Zwangsarbeiter des Außenlagers Sachsenhauses eingeweiht.

Sonntag, 26. Januar 2014, von 14.00 bis 17.00 Uhr 
Nachbarschafts- und Familienzentrum, Finchleystraße 10, 12305 Berlin

Programm:
Begrüßung: Mechthild Rawert, MdB
„KZ-Außenlager Lichtenrade von Sachsenhausen - direkt vor der Haustür. Schlaglichter auf die Menschen hinter dem Stacheldraht.“: Vortrag und Fotopräsentation: Ruth Zantow, Mitglied der Geschichtswerkstatt Lichtenrade, Projektgruppe der Berliner Geschichtswerkstatt e.V.
Gedenkkultur im Bezirk: Melanie Kühnemann, Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Kultur, Gang zum Mahnmal Bornhagenweg für die ZwangsarbeiterInnen des Außenlagers Sachsenhausen
Gedenkrede: Mechthild Rawert, MdB
Kranz- und Blumenniederlegung | Gemeinsamer Ausklang bei Kaffee und Kuchen 

Anmeldung zur Teilnahme: Wahlkreisbüro: Friedrich-Wilhelm-Str. 86, 12099 Berlin
Tel: 720 13 884, Fax: 720 13 994, mechthild.rawert@wk.bundestag.de

 

IG Metall: Filmpräsentation und Diskussion: „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ mit dem Regisseur Peter Ohlendorf

Unter Lebensgefahr hat der Journalist Thomas Kuban über Jahre hinweg geheime Nazi-Konzerte mit versteckter Kamera gefilmt und weitere Veranstaltungen dokumentiert. Getarnt als brauner Kamerad gewann er das Vertrauen von Szenegrößen und sammelte Beweise über die Nazi-Strukturen in Deutschland und darüber hinaus.
Was eigentlich Aufgabe des Staates, der Polizei, des Verfassungsschutzes ist, leistete ein Einzelner – für uns alle. Die Ergebnisse schockieren: Mit Konzerten, CDs und Devotionalien werden Millionen umgesetzt und Jugendliche für die Nazi-Szene geworben.

Ein Film, der unter die Haut geht, ein Buch, das man gelesen haben sollte. Thomas Kuban und Regisseur Peter Ohlendorf zeigen, was wirklich los ist im braunen Sumpf.

Begrüßung: Arno Hager, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Berlin
Filmpräsentation: Peter Ohlendorf, Regisseur
Anschließend Diskussion mit:
Bianca Klose, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (mbr)
Arno Hager, IG Metall Berlin 
Peter Ohlendorf, Regisseur
Moderation: Andrew Walde, DGB Berlin-Brandenburg
Donnerstag, 23. Januar 2014, um 18.00 Uhr 
IG Metall-Haus Berlin, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin

 

Forum Willy Brandt Berlin: Buchpräsentation mit Heli Ihlefeld: "Willy Brandt. 'Auch darüber wird Gras wachsen ...'"

 

Willy Brandt besaß wie kaum ein anderer Politiker die Gabe, Anekdoten und politische Witze zu erzählen oder sie aus dem Stegreif zu erfinden. Dabei amüsierte er sich nie auf Kosten anderer, im Gegenteil - er liebte es, andere in selbstironischer Weise auf seine Kosten lachen zu lassen.
Die Journalistin Heli Ihlefeld hat, zum Teil noch mit WIlly Brandts Unterstützung, die schönsten Geschichten und Zitate in dem Anekdotenband "Willy Brandt. 'Auch darüber wird Gras wachsen ...'" zum 100. Geburtstag 2013 neu zusammengestellt und kommentiert. Sie verraten viel über den Menschen und die Persönlichkeit des ersten sozialdemokratischen Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland. Zugleich lassen sie die bewegte Zeit der Bonner und der Weltpolitik und deren Protagonisten noch einmal Revue passieren.

Heli Ihlefeld arbeitete lange Jahre als politische Journalistin in Bonn und stand Willy Brandt privat sehr nahe. 2000 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz für ihren "beispielhaften Einsatz für die Chancengleichheit von Frauen und Männern".

Dienstag, 21. Januar 2014, um 18.00 Uhr
Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, Forum Willy Brandt Berlin, Unter den Linden 62 - 68, 10117 Berlin

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung bis zum 20. Januar wird gebeten: info@willy-brandt.de, Telefon 030 / 787 707-0.

 

August-Bebel-Institut I: »Duvarlar–Mauern–Walls« - Filmvorführung und Diskussion

25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer widmet sich das August-Bebrel-Institut 2014 in mehreren Veranstaltungen öffentlich weniger präsenten Perspektiven auf die Wende. Die Dokumentation »Duvarlar–Mauern–Walls« fängt einige ein: Türkische und türkisch-deutsche Berliner/innen sprechen über sich verschärfende ökonomische Unsicherheit, zunehmende Feindseligkeit und Gewalt in den Jahren 1989 – 91. Ausgehend davon stellt sich die Frage nach dem Selbstverständnis des gesamtdeutschen Staates.
Diskussion mit Nevim Çil, Migrationsforscherin 

Mittwoch, 15. Januar 2014, von 18.00 bis 21.00 Uhr
Moviemento Kino, Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin
Eintritt 5 €, Reservierung Tel. (030) 692 47 85 oder
www.moviemento.de

 

August-Bebel-Institut II: Rosa Luxemburg – Leben, Wirken und Gedenken in Berlin. Eine Bustour.

Als Rednerin, Theoretikerin und Schreibende war sie gefragt – als Polin, Jüdin, Behinderte und Linke wurde sie diskriminiert. Ihre Karriere war für eine Frau ungewöhnlich: Doktorin der Ökonomie, Chefredakteurin, Dozentin an der SPD-Parteischule, KPD-Parteivorsitzende. Sie lebte in freier Liebe und träumte von einer eigenen Familie. Beim Besuch von Wohn-, Wirkungs- und Gedenkorten fragen wir, was sie uns heute zu sagen hat.

Mit Claudia von Gélieu, Politologin, »Frauentouren«
Sonntag, 19. Januar 2014,von 12.00 bis 15.00 Uhr
Anmeldung beim August-Bebel-Institut. Treffpunkt bei Anmeldung.
Beitrag 10 €

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Rhetorik-Training für Einsteigerinnen

Aufgrund der großen Nachfrage bietet die Friedrich-Ebert-Stiftung auch in diesem Jahr Termine für das Seminar "Listen to me", das Rhetorik-Training für Frauen, an.
Rhetorik-Training für Einsteigerinnen (Level 1):
22./23. Februar 2014 und 24./25. Mai 2014
Samstag 10 - 18 Uhr & Sonntag 10 - 14 Uhr

Die Teilnahmegebühr beträgt 70 €. Der Veranstaltungsort in Berlin wird noch bekannt gegeben.
Weitere Informationen unter 26935-7312. Anmeldung per Mail unter forumpug@fes.de

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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