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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: - 150-Jahre-Veranstaltungen - Schrei auf! - Aushilfen gesucht - Termine

Jan Stöß beim Politischen Aschermittwoch bei der SPD Aschaffenburg

Jan Stöß
 

Politischer Aschermittwoch in Bayern – das ist eine Tradition, die Brisanz haben kann. Beispielsweise dann, wenn gute sozialdemokratische Reden auf den politischen Gegner gehalten werden. Entgegen der Faschingszeit davor, haben diese meist weniger humoristischen, als bissigen Anklang. „Dafür bietet uns die schwarz-gelbe Bundesregierung und die Herren Seehofer und Bouffier im Moment genug Anlass“, so Jan Stöß, Landesvorsitzender der Berliner SPD.

Er wird am morgigen Mittwoch, dem 13. Februar die Aschermittwoch-Rede bei der SPD Aschaffenburg halten. Stöß weiter: „Wir als Berliner SPD unterstützen unsere Genossinnen und Genossen im Süden bei dem Ziel, den Regierungswechsel in ihren Ländern zu erreichen. Der Freistaat Bayern hat eine bessere Regierung und eine sozialere Politik verdient. Christian Ude hat in München bewiesen, dass er es kann. Wir helfen mit, damit es für den Wechsel reicht.“

 

Besuch beim Schienenfahrzeughersteller Stadler

Thorsten Karge, Jan Stöß und Frank Jahnke mit dem Geschäftsführer von Stadler Deutschland, Michael Daum, vor fast fertigen Regionalzügen
 

Im Rahmen ihrer Industriebesuche haben der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß und der wirtschaftspolitische Sprecher Frank Jahnke das Werk der Stadler Pankow GmbH in Wilhelmsruh besucht. Mit von der Partie war auch der Reinickendorfer Abgeordnete und forschungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Thorsten Karge.

Das Unternehmen ist der deutsche Teil des schweizerischen Schienenfahrzeugherstellers Stadler Rail und fertigt seit 2001 mit anfangs 200, inzwischen 1300 Mitarbeitern im ehemaligen Adtranz-Werk in Pankow und an weiteren Standorten im Raum Berlin vorwiegend Straßen- und Regionalbahnfahrzeuge für den deutschen und europäischen Markt.

Beim Gespräch mit anschließendem Rundgang durch die Produktionshallen gab der Geschäftsführer Michael Daum einen Überblick über Produkte und Tätigkeitsfelder des Unternehmens. Die Züge von Stadler Rail sind europaweit u.a. in Bergen, in London, Graz, Böhmen und vielen weiteren Orten unterwegs, und auch Fahrgäste in der Region Berlin-Brandenburg kennen die Züge des Unternehmens aus dem Fahrzeugpark der ODEG sowie der Potsdamer Straßenbahn. Die Fertigung des neuen Berliner U-Bahnprototypen für die Kleinprofillinien 1-4 der BVG wird ebenfalls von Stadler vorgenommen. Darüber hinaus hat das Unternehmen Interesse an der Fertigung neuer S-Bahnzüge für Berlin bekundet.

 

Schrei auf! – Aufruf von Eva Högl und Kirstin Fussan

 

Die weltweite Aktion One Billion Rising will auf die Gewalt gegen Mädchen und Frauen aufmerksam machen. Am 14. Februar 2013 wird weltweit zum globalen Streik aufgerufen. An diesem Tag werden eine Milliarde Frauen dazu eingeladen, sich zu erheben, zu tanzen und auf der ganzen Welt das Ende von Gewalt und Missbrauch zu fordern. In Berlin findet die Aktion am Brandenburger Tor um 17.30 Uhr statt. Tausende Mädchen und Frauen werden erwartet.

Der Verein für Sport und Jugendsozialarbeit veranstaltet eine Dance Demo, um diese globale Initiative zu unterstützen. Senatorin Dilek Kolat hat die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen. Die Dance Demo wird durch den Landessportbund Berlin, die Sportjugend Berlin, den Berliner Turn-und Freizeitsportbund und viele Mädchen– und Fraueninitiativen unterstützt.

Wir, Dr. Eva Högl, Berliner ASF-Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete, und Kirstin Fussan, Landesgeschäftsführerin der Berliner SPD, laden Euch ein: Geht auf die Straße! Tanzt mit uns gegen die unerträgliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen!
Zeigen wir Gesicht! Schreien wir auf!
Weiteres unter: One Billion Rising

 

150 Jahre SPD: Geschichte im Internet

http://www.150-jahre-spd.de
 

Die SPD feiert in diesem Jahr ihr 150jähriges Bestehen. Auf der neuen Internetplattform http://www.150-jahre-spd.de werden jetzt die vielfältigen Facetten dieser Geschichte sichtbar. Bilder, Videos und Artikel geben Einblick in Lebensentwürfe und erzählen von Ideen und politischen Aktionen.

Die Berliner SPD stellt die in Vorbereitung befindlichen Termine ab sofort auf einer eigenen Seite vor: www.spd-berlin.de/150termine

In verschiedenen Fotoalben präsentieren wir u.a. sozialdemokratische Zeitungen, die in Berlin erschienen sind, Aufkleber und Buttons. Alle Angebote werden ständig weiter ergänzt.

 

www.leises.berlin.de - Berlin wird leiser: aktiv gegen Verkehrslärm

Mit der Aktion „Berlin wird leiser: aktiv gegen Verkehrslärm“ startete die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Ende Januar 2013 den öffentlichen Dialog zu einem der größten Umweltprobleme einer Großstadt – dem Lärm. Insgesamt vier Wochen lang - noch bis zum 22. Februar - haben die Berlinerinnen und Berliner die Gelegenheit, im Internet unter www.leises.berlin.de ‚laute Orte’ zu kennzeichnen und Maßnahmen zur Lärmminderung vorzuschlagen.

 

SPD Friedrichshain-Kreuzberg fordert mehr Wohnungsbau

Vor dem Hintergrund des zunehmenden Wohnraummangels in der Stadt hat die SPD Friedrichshain-Kreuzberg das Bezirksamt aufgefordert, die Möglichkeiten bezirklichen Planungsrechts als stadtentwicklungspolitisches Steuerungsinstrument zu nutzen. Das laufende Verfahren zur Aufstellung von Bebauungsplänen wie für das Areal am sogenannten Yorckdreieck gehört vor dem Hintergrund der steigenden Mieten und Wohnungsnot im Bezirk auf den Prüfstand.

SPD-Kreisvorsitzende Julia Schimeta: „Berlin ist eine attraktive Stadt zum Leben und Arbeiten. Berlin wächst deshalb in jedem Jahr um 40.000 Einwohner. Friedrichshain-Kreuzberg ist wie kein anderer Bezirk von dem daraus resultierenden Druck auf den Wohnungsmarkt betroffen.“ Der BVV-Fraktionsvorsitzende Andy Hehmke wies darauf hin, dass in Friedrichshain-Kreuzberg zunehmend bezahlbarer zentrumsnaher Wohnraum für Mieterinnen und Mieter fehle. "Was wir hingegen nicht brauchen, sind Projekte, die noch zusätzliche Autoströme in die Citylagen ziehen", so Hehmke. Es ist von einer deutlichen Verkehrsbelastung durch Liefer- und Kundenverkehr für die umliegenden Gebiete auszugehen.

Wo möglich sollten deshalb die wenigen verbliebenen Chancen genutzt werden, um Innenstadtlagen in einem gesunden Mix aus Wohn- und Kleingewerberaum nachzuverdichten, anstatt künstlich große Verbrauchermärkte mit ihrem Flächenverbrauch in die Kieze zu implantieren, so Schimeta. Und weiter: „Hier sind die Bezirke zum Handeln aufgerufen. Es reicht nicht, mit dem Finger auf den Senat zu zeigen, wenn man selbst über das geeignete Instrumentarium verfügt, es aber beispielsweise am Yorckdreieck nicht nutzt. Es gilt mittels des bezirklichen Planungsrechts aktiv Stadt zu gestalten, anstatt sich von Investorenwünschen treiben zu lassen.“

„Wir lassen uns in dieser Frage auch keine Denkverbote auferlegen“, betonte Hehmke mit Blick auf jüngsten Äußerungen von Bezirksbürgermeister Franz Schulz gegenüber den Medien. Wenn denn an den Vorhaben zur Errichtung eines Baumarktes auf dem Yorckdreieck wie behauptet keine Änderungen mehr möglich seien, dann könne man sich ja auch die Showveranstaltung einer Bürgerversammlung sparen, so der BVV-Fraktionsvorsitzende weiter und kündigte an: „Wir werden jedenfalls am kommenden Dienstag im Rahmen der Bürgerversammlung unsere Vorschläge für eine stadtraumverträgliche Wohnbebauung auf dem Areal zur Diskussion stellen.“

 

Flugblatt der Woche: Der Familien-Bonus wirkt - Neue Spielräume für Kinder und Eltern

Familie ist nie schwarz/weiß, sondern bunt. Doch bis zur schwarz-gelben Bundesregierung ist diese Erkenntnis noch nicht durchgedrungen. Die SPD will Vielfalt fördern und Chancen schaffen. Mehr dazu im aktuellen
Der Familien-Bonus wirkt (PDF-Dokument) (mit Logo)
Der Familien-Bonus wirkt (PDF-Dokument) (ohne Logo)

 

„Wenn Du was verändern willst“ - der Film zu 150 Jahre SPD

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„Wenn Du was verändern willst“ - so lautet der Titel des Films zu 150 Jahren SPD-Geschichte. Die Berliner SPD zeigt ihn in einer Aufführung am 20. Februar im Prime Time Theater, Müllerstr. 163 / Eingang Burgsdorfstraße.

"Was hält uns als Partei seit 150 Jahren zusammen?" Eine filmische Antwort dazu liegt jetzt vor, zum 150-jährigen Jubiläum der Sozialdemokratie: Ein Film, in dem einfache und prominente Mitglieder von Helmut Schmidt bis Josephin Tischner über ihren Weg in die Partei, ihre Erfahrungen und Erlebnisse erzählen. Und Antworten darauf geben, "warum wir so sind wie wir sind."

Einlass: ab 19 Uhr
19.30 Uhr Begrüßung Jan Stöß, Landesvorsitzender
und Zeitzeugengespräche
20.00 Uhr Film "150 Jahre SPD"
21.00 Uhr Ausklang im Foyer des Prime Time Theaters
Anmeldung erforderlich bis 18.02.13 in unserem Formular unter http://www.spd-berlin.de/film

 

Der Fachausschuss VII – Wirtschaft, Arbeit und Technologie stellt sich vor

von Annukka Ahonen und Frank Jahnke

Der Fachausschuss VII begrüßt alle Mitglieder der Berliner SPD, die sich beruflich oder ehrenamtlich mit den Themen Wirtschaft, Arbeitsmarkt oder Technologiepolitik beschäftigen und dieses Wissen und diese Kompetenz in die tägliche Berliner Politik einbringen möchten. Zu den Aufgaben des FA gehört es, die Umsetzung des Koalitionsvertrages durch Senat und Fraktion in der aktuellen Legislaturperiode zu begleiten und die Durchsetzung der sozialdemokratischen Ziele inhaltlich zu untermauern.

Für den Bereich Arbeit wären hier die Umsetzung des Konzepts „BerlinArbeit“ durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und die Verbesserung der Situation der Berliner Jobcenter zu nennen. Im Bereich Wirtschaft beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig mit den Themen Industriepolitik, Kreativwirtschaft, Handel und Tourismus. Den eingeleiteten Prozess der Rekommunalisierung von Unternehmen der Daseinsvorsorge werden wir weiterhin unterstützen. Die vorgesehene Fusion der Berlin Partner GmbH mit der TSB Innovationsagentur Berlin GmbH wird ein wichtiges Feld unserer Aktivitäten im Bereich Technologie darstellen, ebenso wie die Profilierung der Zukunftsorte anhand der Technologie-Cluster, beispielsweise in der Gesundheitswirtschaft.

Darüber hinaus unterstützt der FA mit dem vielfältigen Expert/innenwissen seiner Mitglieder den Landesvorstand der SPD bei der Bearbeitung tagesaktueller Themen und erarbeitet im Auftrag des Landesparteitags Papiere und Konzepte zu wirtschafts-, arbeitsmarktpolitischen und technologischen Aspekten zur weiteren Umsetzung. Die Durchführung regelmäßiger Veranstaltungen zu wichtigen Aspekten unserer Arbeit gehörte in den letzten Jahren ebenfalls zu unseren Aufgaben und wird aufgrund der erfolgreichen Resonanz von Mitgliedern, Referenten und Gästen als fester Bestandteil unserer Arbeit fortgesetzt.

Nach der Wahl des neuen Vorstands in der letzten Novemberwoche 2012 wird der FA VII nun seine erfolgreiche Arbeit im neuen Jahr fortsetzen und mit neuen Ideen, Vorhaben und seinen zahlreichen Expert/innen der Berliner Landespolitik starke Impulse geben. Zum neu gewählten Vorstand gehören als Vorsitzende Barbara Loth, als Stellvertreter/innen Burgunde Grosse, Frank Jahnke und Jakob Scherer und als Schriftführerin Annukka Ahonen. Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern für das uns entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf ein arbeitsreiches, spannendes und erfolgreiches Jahr 2013.

Wir laden alle interessierten Genossinnen und Genossen ein, die Lust haben, sich engagiert und langfristig in die Arbeit des Fachausschusses einzubringen, sich an der Arbeit unseres Fachausschusses zu beteiligen und würden uns freuen, Euch bei einer unserer nächsten Sitzungen begrüßen zu dürfen. Bitte beachtet, dass sich unsere Internetpräsenz zurzeit im Umbau befindet und demnächst in neuer Gestaltung verfügbar sein wird. In der Zwischenzeit erfahrt Ihr die aktuellen Termine und Themen über unsere Mailingliste.

Zur Kontaktaufnahme wendet Euch bitte an unsere Vorsitzende: Barbara Loth

 

Stellenausschreibung: Aushilfen im Wahlkampf gesucht

Beim SPD-Landesverband Berlin sind Stellen als Wahlkampf-Aushilfen zu besetzen.
Die Stellen sind für den Zeitraum von April bis Oktober 2013 befristet. Der Einsatz erfolgt je nach Bedarf in unterschiedlichen zusammenhängenden Zeiträumen. Der Arbeitsort ist die Geschäftsstelle des Landesverbandes im Kurt-Schumacher-Haus. Die Wochenarbeitszeit beträgt 39 Stunden. Die Vergütung erfolgt entsprechend des Haustarifs des SPD-Landesverbandes Berlin. Hier gibt es weitere Informationen.

 

SPD Steglitz-Zehlendorf sucht Studentische Hilfskraft

Der SPD Kreis Steglitz-Zehlendorf sucht zum 18. Februar 2013 eine studentische Hilfskraft für die Arbeit im Kreisbüro zur Verstärkung im Wahlkampf. Vorausgesetzt wird politisches Interesse an der Arbeit der SPD. Erfahrung im Wahlkampf und Politikbetrieb sind gern gesehen. Ein Führerschein der Klasse 3 oder vergleichbare Klasse ist Voraussetzung. Die Entlohnung erfolgt gem. StudTV bzw. Haustarif der SPD Berlin. Die Stelle umfasst 8 Stunden pro Woche und ist befristet bis zum 31.10.2013.

Bewerbungen mit Lebenslauf bitte per E-Mail an bewerbung@spd-suedwest.de oder per Post an SPD Kreis Steglitz-Zehlendorf, Thaliaweg 15, 12249 Berlin. 

 

SPD Neukölln bietet 3 Studi-Nebenjobs im Wahlkampf

Die Neuköllner SPD sucht für ihren Wahlkampf zum Deutschen Bundestag politisch interessierte, engagierte und motivierte junge Studierende zwischen 18 und 28 Jahren. Die Hauptaufgabe wird darin bestehen, die vielen ehrenamtlichen Wahlkampfhelfer von der Neuköllner Organisationszentrale aus zu unterstützen und den Wahlkampf aktiv mitzugestalten. Vergeben werden ein Studi-Job von April bis September und zwei Jobs von Juni bis September. Eine ausführliche Beschreibung ist unter dem folgenden Link zu finden: www.spd-neukoelln.de

 

TV-Tipp: Dilek Kolat bei Thadeusz

Berlins Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Dilek Kolat ist am Dienstagabend zu Gast in der RBB-Sendung Thadeusz. Im Gespräch mit Moderator Jörg Thadeusz erläutert Dilek Kolat, "warum Zuwanderung für Berlin mehr denn je überlebenswichtig ist, erzählt, wie sie als Kind von Tante Trude in einem Neuköllner Wäschekeller integriert wurde und verrät, von welchem Hauptstadtjournalisten sie schon mal eine Tanzkarte zugesteckt bekommen hat", so die RBB-Ankündigung. 

Dilek Kolat bei Thadeusz im rbb am 12.2.2013 um 22.15 Uhr, Wiederholung: 13.2.2013 um 01.00 Uhr.

 

Podiumsdiskussion: Mali – wie weiter?

Bis vor knapp einem Jahr lag für die meisten Deutschen Mali weit weg. Ein flächenmäßig großes, aber vor allem in seinem Nordteil extrem dünnbesiedeltes Land irgendwo im Nordwesten Afrikas, bis 1960 französische Kolonie, multiethnisch, bekannt am ehesten durch die Stadt Timbuktu, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Mit dem bewaffneten Aufstand in Nordmali seit Januar 2012 und dem Militärputsch vom 22. März 2012 rückte Mali in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Die Gruppe einheimischer Aufständischer, die den Aufstand begonnen hatte, rief am 6. April eine unabhängige Republik Azawad im Norden Malis aus, die jedoch von keinem Staat der Welt anerkannt wurde. Islamistische Gruppierungen begannen, die Bevölkerung in Nordmali zu terrorisieren. In der im Süden gelegenen Hauptstadt Bamako kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den Putschisten und der von ihnen eingesetzten Übergangsregierung. Sowohl in der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) als auch international wurde über ein militärisches Eingreifen diskutiert. In einer Resolution des UN-Sicherheitsrates vom 20. Dezember 2012 wurde einerseits eine militärische Intervention von außen gegen die islamistischen Rebellen für zulässig erklärt, andererseits die Übergangsregierung aufgefordert, die verfassungsmäßige Ordnung wiederherzustellen und Parlaments- und Präsidentenwahlen im Frühjahr 2013 zu ermöglichen. Als die islamistischen Kämpfer weitere Städte im Norden einnahmen, richtete der Übergangspräsident Malis am 10. Januar ein Hilfegesuch an Frankreich, das am 11. Januar mit einer groß angelegten Militäroperation begann. In dieser Situation stellen sich folgende Fragen: Was sind die Hauptkonfliktlinien in Mali selber? Welche Interessen haben diejenigen, die sich - auf der einen oder anderen Seite - von außen in den Konflikt eingemischt haben/einmischen? Welche Gruppen innerhalb des Landes setzen sich aktiv für einen Friedensprozess ein?  Welche externe Unterstützung dieser Gruppen wäre hilfreich? Welche Rolle könnten Deutschland, die EU, die Afrikanische Union, ECOWAS oder die Vereinten Nationen dabei spielen?

Als Experten haben die SPD Steglitz-Zehlendorf und der Fachausschuss Internationales eingeladen:
Christoph Strässer, MdB, SPD, Sprecher für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der SPD-Fraktion und Vorsitzender des Gesprächskreises Afrika
Dr. Wolfgang Heinrich, Referent Frieden und Konfliktbearbeitung bei Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst.
Einführung und Moderation: Dr. Ute Finckh-Krämer, SPD- Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Steglitz-Zehlendorf
Dienstag, 19. Februar 2013, von 19.00 bis 21.00 Uhr
Rathaus Steglitz, Alter BVV-Saal, Schloßstraße 37, 12163 Berlin

 

Arbeiterwiderstand gegen den Nationalsozialismus – Eine Würdigung anlässlich des 80. Jahrestages des Reichstagsbrandes

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Die Abteilungen rund um den Lietzensee und 75 laden ein zu einer Veranstaltung im Rahmen des 150. Jubiläums der SPD zum Thema “Arbeiterwiderstand” in der Villa Oppenheim. Anlass ist der 80. Jahrestag des Reichstagsbrands. Ein Datum, das als Beginn der Terrorherrschaft der Nazis und der Unterdrückung der Jüdinnen und Juden, SozialistInnen und anderer Menschen steht. Es ist also auch für die SPD ein wichtiges Datum ihrer Geschichte. Zu Gast sind
Käte Stegmeier, eine Zeitzeugin aus der SPD CW, und
Prof. Dr. Helga Grebing, Mitglied der historischen Kommission beim SPD PV

Mittwoch, 27. Februar 2013, um 19.00 Uhr
Villa Oppenheim, Bezirksmuseum Charlottenburg-Wilmersdorf, Schloßstraße 55, 14059 Berlin

 

Die „Erinnerungstage“ des Walter H. – Silvesterbetrachtungen eines SPD-Anhängers 1924 – 1934.

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Walter H., Jahrgang 1907, Fabrikarbeiter in Bernburg und Dessau, schreibt stets zu Silvester zu politischen und persönlichen Ereignissen des verflossenen Jahres. Walter ist SPD-Anhänger und kritisiert sowohl die Nationalsozialisten als auch die Kommunisten scharf. Er analysiert die Gründe, weshalb die Nationalsozialisten so viele Anhänger haben, und sieht voraus, dass die Politik der Nazis zu Millionen Toten führen wird. Außerdem macht er sich Gedanken über Arbeitslosigkeit, von der er selbst betroffen ist, und wie sie den Menschen verändert. Aus seinem Privatleben berichtet er über Versuche, eine Frau zu finden und entwickelt eine »Glückgleichheitstheorie«, die ihm die Hoffnung gibt, noch viel Glück in petto zu habe.

Die SPD Mitte Abteilung Grünes Dreieck lädt Rahmen von „150 Jahre SPD“ zur Lesung aus dem unveröffentlichten Manuskript ein.

Freitag, 22. Februar 2013, um 19.00 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

 

Fachausschuss Internationales: Von links nach rechts: Bedrohungen für Demokratie und Menschenrechte in Russland und in der Ukraine

Politisch motivierte, willkürlich geführte und mit drakonischen Strafen endende Prozesse gegen Regimegegner. Übergriffe der Sicherheitskräfte gegen friedliche Demonstranten, empfindliche Einschränkungen der Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit. Beschneidung der Rechte von Nichtregierungsorganisationen, Hetzkampagnen gegen Homosexuelle und ethnische Minderheiten in Russland. Einzug einer offen rassistischen und antisemitischen Gruppierung in das Parlament in einem politischen Umfeld zunehmender Repression gegen oppositionelle Parteien und Gruppierungen, in dem die Errungenschaften der „orangenen Revolution“ inzwischen spurlos verschwunden zu sein scheinen in der Ukraine. Aus den beiden östlichen Nachbarländern der EU, die mit uns u.a. durch die „Partnerschaft für den Frieden“ verbunden sind, kommen immer beunruhigendere Nachrichten. Der Fachausschuss richtet nach einer Veranstaltung über Rechtspopulismus und Rechtsterrorismus in Russland im letzten Jahr jetzt den Fokus auf Bedrohung von Demokratie und Menschenrechten in Russland und der Ukraine. Eingeladen sind
Wolfgang Büttner, Politischer Referent im Deutschland-Büro von Human Rights Watch zur Menschenrechtslage in Russland
Dmitri Stratievski, Politologe und Historiker, Leiter der Projektgruppe RuSiB (Russisch Sprechende Sozialdemokraten in Berlin) in der LAG Migration und Vielfalt der SPD Berlin, zur politischen Situation in der Ukraine nach den letzten Wahlen und der Partei Swoboda
Mittwoch, 27. Februar 2013, um 18.00 Uhr
Abgeordnetenhaus, Raum 320, Niederkirchnerstraße, 10117 Berlin

 

Politik barrierefrei erleben.

Mechthild Rawert lädt mobilitätseingeschränkte sowie sehbehinderte Tempelhof-SchönebergerInnen bei einer politischen Tagesfahrt ein, das politische Berlin näher kennenzulernen. Es geht zum Willy-Brandt-Haus, zum Dokumentationszentrum Topographie des Terrors und in den Plenarsaal des Deutschen Bundestages sowie die Reichstagskuppel. Die Fahrt findet am Freitag, 22. Februar 2013, statt. Weitere Informationen und Anmeldung bei Mechthild Rawert.

 

DAS WORKERS YOUTH FESTIVAL. UNITED WE MAKE HISTORY – SOLIDARITY NOW!

Logo WORKERS YOUTH FESTIVAL 2013
 

Nur noch wenige Monate, dann geht es endlich los! Das lang erwartete Workers Youth Festival. Vom 9. bis zum 12. Mai feiern wir in Dortmund 150 Jahre ArbeiterInnen-Jugendbewegung. Wir feiern den Geburtstag der SPD. Und wir starten motiviert ins Wahljahr.
Zusammen mit den Falken begrüßen wir 3000 junge Menschen aus Parteien, Jugendverbänden und Gewerkschaften im Herzen der Sozialdemokratie. Wir wollen ein klares Zeichen setzen: Wir als Jugend treten für Solidarität ein. Und wir leben sie auch: Das wollen wir mit dem Workers Youth Festival zeigen!
Dazu gibt es viele Möglichkeiten: Zum Beispiel in den zahlreichen Workshops und Panels zu vielfältigen Themen: Von Mitbestimmung über Friedenspolitik bis Gleichstellung, von Eurokrise über Nachhaltigkeit bis hin zu Ausgrenzung. Oder bei der Jubiläumsfeier am Freitagabend. Mit Sigmar Gabriel und Michael Sommer werden wir einen Blick zurück wagen auf die Geschichte und diskutieren, wie sich in der Zukunft eine gerechte Gesellschaft verwirklichen lässt. Das absolute Highlight wartet dann am Samstag auf alle TeilnehmerInnen: Mit einer großen Demo durch Dortmund werden wir zeigen, dass soziale Gerechtigkeit und Vielfalt unsere Werte sind! In der Innenstadt warten ein buntes Straßenfest, ein Open-Air-Konzert und eine Diskussion mit Peer Steinbrück auf alle Teilnehmenden. Abgerundet werden die vier spannenden Tage mit Konzerten und Lesungen, Sport, Kinofilmen, Stadtführungen und noch viel mehr.
Du bist dabei? Dann hier noch die harten Facts: Für 35 Euro gibt´s das volle Programm, eine Übernachtung im Zelt oder in der Schule sowie Verpflegung an allen Tagen. Die Landesverbände und Bezirke versuchen alles, damit du auch noch eine kostengünstige Anreise genießen kannst. Und jetzt schnell anmelden auf: http://www.workersyouthfestival.org/

 

Buchvorstellung: Marianne Suhr: "Wir sind angekommen"

Was ist Heimat? Warum und wie fühlt man „deutsch“? Wie wichtig ist die Landessprache für Eingewanderte? Hat die deutsche Gesellschaft Eingewanderte aufgenommen oder abgestoßen? Gehört „Kopftuch tragen“ zur Religion? Leben Eingewanderte in einer „Parallelgesellschaft“? Wie lange hat man einen „Migrationshintergrund“?
In 25 Interviews im neuen Buch der Autorin, Soziologin und langjährigen Politikerin Marianne Suhr kommen eingewanderte Menschen im Alter von 15 – 75 Jahren aus 12 Herkunftsländern zu Wort, die in Berlin leben und hier – in doppelter Bedeutung des Wortes – „angekommen“ sind, sie erlauben mit ihren Lebensgeschichten einen Blick hinter die Statistik.
Marianne Suhr stellt das Buch vor am 6., 21. und 26. März vor, Details gibt es in der Terminleiste. 

 

August-Bebel-Institut: Crashkurs: Gentrifizierung – nächster Halt Wedding?

Die Gentrifizierung, also die 'Aufwertung' von innenstadtnahen Wohngebieten, geht in Berlin scheinbar unaufhaltsam voran. Erst Mitte, dann Prenzlauer Berg, kürzlich Friedrichshain, jetzt Kreuzberg und Teile Neuköllns. Ist nun der Wedding dran? Ist Gentrifizierung ausschließlich gleichbedeutend mit Ausgrenzung oder Vertreibung? Bewirken steigende Mieten als ein Merkmal der Gentrifizierung so weitreichende soziale und kulturelle Veränderungen, dass ein Kiez für immer sein Gesicht verliert? Die Vortagsveranstaltung des August-Bebel-Instituts informiert über diese Fragen. Im anschließenden Workshop wird gemeinsam die Entwicklung im Wedding am Beispiel Sprengelkiez untersucht und gefragt was Bewohnerinnen und Bewohner vor Ort tun können. Vortrag: Dr. Andrej Holm, Stadtsoziologe, HU Berlin; Workshop: Çağla Ilk, Architektin und Kunstproduzentin

Samstag, 23. Februar 2013, von 15.00 bis 19.00 Uhr
Vortrag um 15 Uhr | Workshop ab 17 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Anmeldung erbeten unter August-Bebel-Institut

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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