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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagbrief: Gedenkstättenfahrt der Berliner SPD - Helfer gesucht, Anmeldung bis 29. 11. möglich! - Neuer Infopavillon auf dem Tempelhofer Feld - Termine

Gedenkstättenfahrt der Berliner SPD - Erinnerung und Mahnung

Gedenken am Mahnmal in Auschwitz-Birkenau gemeinsam mit dem Vorstand der polnischen Sozialdemokraten SLD Malopolska.
 

„Es ist geschehen, und deshalb kann es wieder geschehen. Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.“ Diese Worte des Schriftstellers Primo Levi zitierte der Berliner SPD-Vorsitzende Jan Stöß am Mahnmal auf dem Gelände des ehemaligen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Rund 100 Berlinerinnen und Berliner waren dabei, als Stöß am Sonntag gemeinsam mit Vertretern des „Bunds der Demokratische Linken“ (SLD) aus Polen einen Kranz niederlegte, um der Opfer des nationalsozialistischen Terrors zu gedenken. Mehr als eine Million Menschen starben allein hier in den Gaskammern des Vernichtungslagers oder an Hunger und Krankheit. „So etwas darf nie wieder passieren“, mahnte Stöß und rief dazu auf, „jedem neuen Anfang entschlossen entgegenzutreten.“

Mit dem Besuch in Auschwitz und Krakau hat die Berliner SPD ihre Tradition der Gedenkstättenfahrten wieder aufgenommen. Mit zwei Sonderbussen fuhren die rund 100 Teilnehmer von Berlin nach Krakau. Vom 23. bis 25. November wandelten sie auf den Spuren des jüdischen Lebens in der einst als „Jerusalem des Ostens“ bekannten Stadt. Dort ergab sich auch ein Treffen mit Vertretern der polnischen Schwesterpartei SLD, die dazu aufriefen, im bevorstehenden Europawahlkampf populistische Kräfte gemeinsam in die Schranken zu weisen. Jan Stöß zeigte sich nach den drei Tagen zufrieden. „Ich bin glücklich, dass es uns gelungen ist, im 150. Jahr der deutschen Sozialdemokratie die gute Tradition der Gedenkstättenfahrten wieder aufzunehmen.“

 

Zwei SPD-Regionalkonferenzen in Berlin

Die Berliner SPD lädt ihre Mitglieder zu zwei Regionalkonferenzen (Mitgliederforen) am 4. und 9. Dezember, auf denen die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen diskutiert werden sollen. Gesprächspartner sind u.a. die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig (4. Dezember) und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Florian Pronold (9. Dezember). Manuela Schwesig leitet die Arbeitsgruppe „Familien, Frauen und Gleichstellungspolitik“, Florian Pronold die Arbeitsgruppe „Verkehr, Bauen und Infrastruktur“.

Der ursprünglich angekündigte Termin am 28. November 2013 entfällt.

Mitglieder können sich für die Konferenzen anmelden:

  • Mitgliederforum I
  • Mitgliederforum II
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    Mitgliedervotum: Helfende Hände gesucht! Anmeldung bis zum 29. November möglich!

    Für die Stimmenauszählung des Mitgliedervotums über den Koalitionsvertrag suchen wir noch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Die Auszählung erfolgt voraussichtlich am 14. und 15. Dezember. Wer mithelfen möchte, kann sich bis zum 29. November beim Landesverband anmelden.

     

    SPD zeigt wieder Flagge: "NEIN zu Gewalt an Frauen"

    Fahne "Frei leben - ohne Gewalt", Baron, Röhrbein
     

    Die Berliner SPD beteiligt sich auch in diesem Jahr an der Fahnenaktion von "Terre des femmes". Auf dem Dach des Kurt-Schumacher-Hauses hissten Anett Baron und Sabine Röhrbein vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen die blaue Fahne mit der Aufschrift "Frei leben - ohne Gewalt". Damit machen jedes Jahr zahlreiche Organisationen und Verbände auf den Internationalen Tag "NEIN zu Gewalt an Frauen" aufmerksam.

     

    AfA: Solidarität mit Beschäftigten im Einzelhandel

    Ihre Solidarität mit den Beschäftigten im Einzelhandel hat die Berliner SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) erklärt. Es sei nicht hinnehmbar wie die Arbeitgeber im Einzelhandel die Beschäftigten ausbeuten, so der AfA-Landesvorsitzende Christian Haß. "Wir stehen bei euch, wenn es darum geht, gute Tarifverträge gegen Lohndumping zu erhalten." Die AfA forderte die Arbeitgeber auf, den Kolleginnen und Kollegen im Einzelhandel vernünftige Arbeitsbedingungen zu garantieren. "Wir werden als Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD auch die Berliner Landespolitik auffordern, sich klar zu positionieren", so Christian Haß. "Es kann nicht sein, dass einerseits die Sonntagsöffnungen forciert werden und andererseits die Kolleginnen und Kollegen schlechtere Arbeitsbedingungen erhalten."

     

    Beschlüsse der Koalition zum Doppelhaushalt 2014/15

    In der vergangenen Woche haben die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU die Beschlüsse zum Doppelhaushalt 2014/15 für Berlin vorgestellt. Ab 2014 wird Berlin keine neuen Schulden machen. Die Schwerpunkte des Haushalts sind 80 Mio. Euro mehr für die Bezirke sowie mehr Geld für Bildung und Innere Sicherheit. Das Brennpunktschulprogramm wird finanziert, Kitas und Schulen werden saniert, die Einsteinstiftung erhält 7 Mio. Euro mehr als vorgesehen und die Schulsozialarbeiterstellen bleiben erhalten. Das Stadtwerk startet mit 5,5 Mio. Euro.

     

    Neuer Infopavillon "Schaustelle Wohnen" auf dem Tempelhofer Feld

     

    In einem neuen Informationspavillon der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, der Grün Berlin GmbH und der Tempelhof Projekt GmbH können sich Bürgerinnen und Bürger ab sofort über die angestrebte Entwicklung und den aktuellen Stand der Planung für das Tempelhofer Feld informieren.

    Im Mittelpunkt stehen Informationen über die Wohnbebauung am Tempelhofer Damm. Ergänzende Informationen gibt es über die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), das Regenwassermanagement rund um das geplante Wasserbecken sowie über die archäologischen Grabungen.

    Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt: "Mit der "Schaustelle Wohnen" möchten wir die Bürgerinnen und Bürger umfassend informieren. In dem aktuell laufenden Volksbegehren werden - wissentlich oder nicht - falsche Behauptungen aufgestellt. Etwa die, dass wir planen, das ganze Tempelhofer Feld zu bebauen. Dem ist nicht so: Wir werden die große und einzigartige Weite des Feldes erhalten! Lediglich an den Rändern entstehen neue Wohnquartiere mit bezahlbaren Wohnungen und Bildungseinrichtungen."

    Der Infopavillon "Schaustelle Wohnen" befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang Tempelhofer Damm und ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Fachkundige Guides stehen montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr und am Wochenende von 11 bis 17 Uhr für Fragen zur Verfügung.

     

    Stolperstein für Familie Weiss in Spandau

    An die jüdische Familie Weiss, die in der Spandauer Bismarckstraße 61 wohnte, wollen die Mitglieder der SPD-Neustadt sowie der Bundestagsabgeordnete Swen Schulz (SPD) erinnern. Sie stifteten "Stolpersteine", die am 2. Dezember 2013 um 9.30 Uhr vor dem Eingang der Bismarckstr. 61 in Spandau verlegt werden. Am 3. Dezember findet um 14.00 Uhr vor Ort eine Gedenkveranstaltung statt.

    Stolpersteine erinnern in der ganzen Stadt an die ehemaligen jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner, die von den Nationalsozialisten deportiert und zumeist getötet wurden. In Spandau koordinieren die Jugendgeschichtswerkstatt und die AG Christen und Juden des evangelischen Kirchenkreises in Kooperation mit Spandauer Schulen das Gedenken an die jüdischen Mitbürger. An der Recherche der Familie Weiss war die B-Traven-Oberschule beteiligt.

    „Stolpersteine machen Erinnern lebendig und integrieren es in unseren Alltag“, so Swen Schulz. „Ich bin froh, dass ich die Gelegenheit habe, Pate eines solchen Erinnerungssteines zu werden. Die Familie Weiss, die einst in dem Haus wohnte, in dem ich heute mein Bürgerbüro habe, könnte ohne den Naziterror heute hier noch leben. So werden nun die Stolpersteine für Erwin, Herta und Horst uns mahnen, ein solches Unrechtsregime nicht mehr zuzulassen.“

     

    Verleihung des Regine-Hildebrandt-Preises

    Die Verleihung des diesjährigen Regine-Hildebrandt-Preises ist vom 26. November 2013 auf den 2. Dezember verschoben worden.

    Diesjährige Preisträger sind der Verein „Alternatives Kultur- und Bildungszentrum“ (AKuBiZ) aus Pirna, der Verein MIKO aus Brandenburg mit dem Patenprojekt „DU&ICH“ und der Verein „Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz“.

    Die Schirmherrin des Regine-Hildebrandt-Preises und Vorsitzende der Jury, die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig, wird eine Rede halten. Laudatoren sind das Mitglied des Parteivorstands und Vorsitzender der sächsischen SPD und der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag Martin Dulig, der Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger und die Präsidentin der HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance Gesine Schwan.
    Montag, 2. Dezember 2013, um 18.00 Uhr (Einlass ab 17.00 Uhr) 
    Willy-Brandt-Haus, Atrium, Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin

     

    Fotoausstellung zu Willy Brandt im Roten Rathaus

    Im Säulensaal des Berliner Rathauses hat der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit heute die Ausstellung „Jürgen Draeger: Meine Reise mit Willy Brandt“ eröffnet. Draeger hatte den Altbundeskanzler im März 1990 auf seiner historischen Reise durch die DDR begleitet. Dabei entstand eine Reihe von sehr persönlichen Brandt-Porträts.

    Wowereit: „Kurz vor Willy Brandts hundertstem Geburtstag wollen wir im Berliner Rathaus an einen der großen Persönlichkeiten der deutschen Geschichte erinnern. Brandt erlebte in diesen historischen Momenten nach dem Mauerfall und insbesondere auf seiner Reise durch die DDR, wie sich sein Lebenswerk zu vollenden begann. Jürgen Draeger hat diese Augenblicke für die Nachwelt in einer Reihe von Kunstwerken festgehalten, die so zum ersten Mal in einer Ausstellung zu sehen sind.“

    Nach dem Fall der Mauer unternahm Willy Brandt als Wegbereiter der Wende im März 1990 seine historische Reise in die Neuen Bundesländer. Überraschend wählte er den Berliner Künstler Jürgen Draeger als seinen persönlichen Reisebegleiter aus. Während der dreiwöchigen Mitreise durfte Draeger an allen politischen und privaten Anlässen teilnehmen. Dabei entstanden sehr persönliche Porträts, die nun bis zum 2. Januar 2014 täglich von neun bis achtzehn Uhr im Umlauf des Treppenhauses in der ersten Etage des Berliner Rathauses zu sehen sind.

    Weitere Informationen zu Jürgen Draeger gibt es unter http://www.atelier-draeger.info

     

    Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.: Willy Brandt – Eine Hommage in Bildern

    Die Fotografen Max Scheler, Robert Lebeck, Thomas Hoepker und Volker Hinz haben Willy Brandts Karriere im Auftrag des stern über Jahre hinweg mit der Kamera begleitet. Sie fotografierten Brandt nicht nur auf der politischen Bühne, sondern konnten auch einen Blick hinter die Kulissen des offiziellen politischen Geschehens werfen. So rückt neben dem schillernden Politiker und Staatsmann auch immer der vermeintliche Privatmensch Willy Brandt ins Bild.

    Die Eröffnung findet am 5. Dezember 2013 um 20.00 Uhr mit folgendem Programm statt:

    Begrüßung Gisela Kayser, Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
    Redner Peer Steinbrück MdB, Bundesminister a.D.,
    Georg Fahrenschon, Präsident Deutscher Sparkassen- und Giroverband,
    Werner Perger, Freier Journalist und Autor,
    Die Fotografen Robert Lebeck und Volker Hinz sind anwesend.
    Filmvorführung ab 21.30 Uhr

    Die Ausstellungen ist vom 6. Dezember 2013 bis 1. Februar 2014 im Willy-Brandt-Haus, Stresemannstr. 28, 10963 Berlin zu sehen. Immer von Dienstag bis Sonntag, 12.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, ein Ausweis erforderlich. Die Ausstellungen sind am 19. und 22.11.2013 und an allen Weihnachts- & Neujahrstagen, 24., 25., 26., 31.12.2013 sowie am 1.1.2014, geschlossen.

     

    August-Bebel-Institut: Türkei, Europa und neue Zivilgesellschaft - Neue Rahmenbedingungen für Städtepartnerschaften?

    Die Gezi-Park-Proteste haben eine Politisierung in der Türkei bewirkt und unterschiedliche soziale Bewegungen zusammengebracht. Eingriffe der Regierung in Lebensbedingungen vieler Menschen, monumentale Großprojekte, Privatisierung der Daseinsversorgung (Wasser, Energie, Verkehr), die Abschaffung kultureller Einrichtungen sind das, was diese »neue Zivilgesellschaft« empört. Entsteht eine dritte Kraft neben den alten kemalistischen Eliten und der regierenden AKP? Das August-Bebel-Institut analysiert aktuelle Ereignisse und verortet die Entwicklung angesichts der kommenden Wahlen und der Diskussionen um einen EU-Beitritt der Türkei auch historisch.
    Referenten: Öztürk Kiran (Politologe), Ingo Siebert (Stadtsoziologe)
    In Kooperation mit dem Freundschaftsverein Berlin Mersin e.V. und dem Kulturcafé im Nachbarschaftsheim Schöneberg
    Freitag, 29. November 2013, von 19.00 bis 21.00 Uhr
    Nachbarschaftshaus Friedenau, 
Holsteinische Str. 30, 12161 Berlin

    Anmeldung erbeten.

     

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