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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: - Bundesparteitag in Leipzig - Mitgliedervotum - Empfang der AG Migration und Vielfalt - Termine

Berliner Delegation beim Bundesparteitag in Leipzig

Erst vor wenigen Tagen gewählt, brechen die 20 Bundesparteitagsdelegierten am Donnerstag nach Leipzig auf. Der ordentliche Bundesparteitag wird dort vom 14. bis zum 16. November in den Neuen Messehallen stattfinden und hier per Live-Stream übertragen.

Einen Überblick über die Tagesordnung erhaltet ihr hier. Es wird drei Leitanträge zu den Themen: Die SPD nach den Wahlen, Europa und Kommunalpolitik geben. Das Antragsbuch zum Bundesparteitag findet ihr hier (PDF-Dokument)und satzungsändernde Anträge hier (PDF-Dokument).

Über die aktuellen Ereignisse, Wahlen und die Antragsberatung wird auch auf der Berliner SPD-Seite aktuell informiert. Die Berliner SPD bewirbt sich auf dem Bundesparteitag zudem mit ihrer Frauen-Kampagne „Zicke, Diva, Biest“ um den Wilhelm-Dröscher-Preis 2013.

 

Mitgliedervotum: Helfende Hände gesucht!

 

Nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen mit der CDU/CSU wird die SPD als erste deutsche Partei überhaupt einen ausgehandelten Koalitionsvertrag allen Mitgliedern zur Abstimmung vorlegen. Jedes einzelne Mitglied kann dann für sich die Frage beantworten, ob es in einer Koalition mit der Union möglich sein wird die Lebensverhältnisse der Menschen in diesem Land spürbar zu verbessern. Dieses ist das erklärte Ziel der SPD für die bis zum 27. November angesetzten Gespräche.

Der Koalitionsvertrag wird den Mitgliedern der Partei via vorwärts zugesandt und wird auch online einzusehen sein. Bereits jetzt und auch in den kommenden Wochen wird der Parteivorstand regelmäßig über den Stand der Verhandlungen berichten. Vorab soll es zudem bundesweit Regionalkonferenzen geben, zwei in Berlin. Die Einladung hierzu wird zeitnah erfolgen. Ab dem 30. November gehen allen SPD-Mitgliedern die Abstimmungsunterlagen zum Mitgliedervotum zu. Bis zum 12. Dezember haben dann alle die Möglichkeit ihre Stimme abzugeben. Das Votum ist bindend. Eine hilfreiche Übersicht zum Verfahren findet Ihr hier (PDF-Dokument, 122.4 KB).

Die Stimmenauszählung erfolgt dann voraussichtlich am 14. und 15. Dezember unter Aufsicht einer von den Landes- und Bezirksverbänden entsandten MPZK (Mandatsprüfungs- und Zählkommission) mit hunderten Ehrenamtlichen unter notarieller Aufsicht in Berlin. Dafür werden Berlinerinnen und Berliner gesucht, die mithelfen wollen. Wer Interesse hat, kann sich direkt hier beim Berliner SPD-Landesverband anmelden.

Wir freuen uns über jede helfende Hand!

 

 

Fortschritte bei beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern im Berliner Landesdienst

 

Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern in der Berliner Verwaltung kommt voran. Das geht aus dem Elften Umsetzungsbericht zum Landesgleichstellungsgesetz (LGG) hervor, den der Senat auf Vorlage der Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, beschlossen hat. Der Bericht konzentriert sich insbesondere auf Struktur und Entwicklung der Frauenbeschäftigung im öffentlichen Dienst sowie den Frauenanteil in den Landesgremien.

„Ich freue mich über die großen Fortschritte, die wir in Berlin bei der Gleichstellung von Frauen und Männern bewirken konnten. Gerade der Anteil von Frauen im gehobenen und höheren Dienst unserer Verwaltung zeigt, dass hier eine gerechte Umverteilung zugunsten der Frauen stattgefunden hat. Der LGG-Bericht belegt, dass wir bei der Gleichstellung von Frauen und Männern mit gutem Beispiel vorangehen – natürlich erwarte ich auch von Unternehmen, Führungspositionen endlich mit mehr Frauen zu besetzen“, so Dilek Kolat.

Im Jahr 2000 waren Frauen noch zu einem deutlich geringeren Anteil als Männer im höheren Dienst des Landes Berlin beschäftigt: 10,8 % aller Beschäftigten waren Frauen im höheren Dienst denen ein Anteil von 17,5 % Männern gegenüberstand. 2012 lag die Differenz nur noch bei knapp einem Prozentpunkt: 16,7 % zu 17,5 %. Nach dem LGG sind den im Landesdienst beschäftigten Frauen und Männern gleiche berufliche Chancen sowie Teilhabe an Entscheidungen in den Gremien des Landes zu sichern. Seit Inkrafttreten des Gesetzes im Jahr 1991 ist diesbezüglich eine positive Entwicklung zu verzeichnen (alle Angaben beziehen sich auf den Stichtag 30. Juni 2012).

Im Hochschulbereich nimmt Berlin mit einem Anteil an Professorinnen von 29,5 % bundesweit eine Spitzenposition ein (Bundesdurchschnitt 19,9 %). Bei Schulleitungen ist die 50-Prozent-Marke bereits überschritten, allerdings variiert hier der Frauenanteil je nach Schulart. In den Aufsichtsgremien der Anstalten öffentlichen Rechts sowie der Unternehmen mit Mehrheitsbeteiligung des Landes hat der Senat jeweils 43 % seiner Mandate an Frauen vergeben und bei Entsendungen in diese Gremien außerhalb des Landesdienstes waren es 51 %.

Trotz der deutlichen Steigerung des Frauenanteils in den Spitzenpositionen besteht nach wie vor eine erhebliche Unterrepräsentanz bei Vorstands- und Geschäftsführungspositionen der landeseigenen Unternehmen und Gesellschaften mit Mehrheitsbeteiligung des Landes. Diese Positionen waren auch 2012 noch nur zu 23 % bzw. 15 % mit Frauen besetzt. Der Senat hatte daher mit der Novellierung des Gesetzes bereits im November 2010 Regelungen initiiert, die die Besetzungsverfahren durch Dokumentationspflichten transparenter machen und damit die Zugangschancen für Frauen auch in diesen Positionen erhöhen sollen.

 

Verlängerung der Schutzfristen für Kleingartenanlagen bis 2020

 

Keine vergleichbare Metropole hat eine so große Anzahl an privat nutzbaren Gärten im unmittelbaren Einzugsbereich der Innenstadt wie Berlin. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Im Rahmen der zweiten Fortschreibung des 2004 beschlossenen Kleingartenentwicklungsplanes wurde in einer ersten Phase überprüft, ob die bis 2014 für 19 Anlagen festgelegten Schutzfristen verlängert werden können. Dadurch können die betroffenen Kleingärtnerinnen und Kleingärtner sowie Verbände rechtzeitig über die Zukunft ihrer Anlagen informiert werden.

Stadtentwicklungssenator Michael Müller dazu: „Es ist uns gelungen, für elf Kleingartenanlagen die Schutzfrist nochmals bis 2020 zu verlängern und für vier weitere Anlagen wieder eine Schutzfrist bis 2020 einzuführen. Für eine Anlage konnte die Schutzfrist nochmals bis 2017 verlängert werden. Zusätzlich zu den 615 dauerhaft zu erhaltenden Kleingartenanlagen sind damit insgesamt 161 landeseigene Anlagen bis zum Jahr 2020 bzw. 2017 vor einer Kündigung geschützt.“

Für sieben Anlagen endet die Schutzfrist im Jahr 2014. Das betrifft im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf die Kleingartenanlage Kalowswerder, im Bezirk Treptow-Köpenick die Anlage Ehrliche Arbeit und Reichsbahn Eintracht sowie im Bezirk Neukölln die Kleingartenanlagen Einigkeit, Pappelheim, Rübezahl und Zur Elf. Die Kleingartenanlagen im Bezirk Neukölln erhalten wegen der zu erwartenden Gewerbeflächenentwicklung keine Verlängerung, bei der Kleingartenanlage Kalowswerder handelt es sich um einen gut erschlossenen Wohnungsbau- bzw. Dienstleistungsstandort am S-Bahnhof Jungfernheide. Die Kleingartenanlage Reichsbahn Eintracht in Treptow-Köpenick wurde bereits gekündigt, da die Fläche für den Weiterbau der BAB A 100 benötigt wird. Die Fläche der Kleingartenanlage Ehrliche Arbeit wird für die Erweiterung des benachbarten Schulstandortes der Anna-Seghers-Schule benötigt.

In Berlin gibt es insgesamt ca. 73.400 Kleingärten in 925 Kleingartenanlagen auf einer Fläche von rund 3.020 ha. Das sind etwa 3,4 % der gesamten Stadtfläche. Davon sind ca. drei Viertel im Eigentum des Landes Berlin. Ca. 83 % der Kleingartenflächen sind dauerhaft gesichert.

Die Vorlage von Senator Müller wird nun dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme unterbreitet.

 

Mechthild Rawert: Mehr Gerechtigkeit für Hebammen

 
Am Freitag, dem 8. November, versammelten sich Mütter und Hebammen, unterstützt von den SPD-Gesundheitspolitikern Mechthild Rawert und Karl Lauterbach, um für Gerechtigkeit zu kämpfen. Denn seit Jahren müssen immer mehr Hebammen wegen sehr niedriger Vergütungen und steigender Haftpflichtprämien ihre Arbeit aufgeben. Darunter leiden nicht nur die Hebammen selbst, sondern auch Frauen, Familien und Kinder. Schon heute wird in Deutschland keine flächendeckende Versorgung mehr gewährleistet. Aus diesem Grund wurde eine Petition aufgesetzt, welche von etwa 80.000 Bürgern und Bürgerinnen unterschrieben wurde. Diese Unterschriften nahmen Mechthild Rawert und Karl Lauterbach bei der Aktion der Hebammen "Geburt am Boden" jetzt entgegen. Karl Lauterbach sicherte zu, dass er sich bemühen wird, dass Verbesserungen des Hebammenwesens Bestandteil des Koalitionsvertrages werden.
 

Die kleine Geschichte der SPD Friedrichshain

Druckfrisch liegt jetzt die »Kleine Geschichte der SPD Friedrichshain« vor.

Im ersten Teil des Buchs anlässlich des 150-jährigen Parteijubiläums schildert Christoph Kamissek den Weg der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung in Friedrichshain seit den Anfängen um 1870. Die von Helmut Strauss und Henry Marx verfassten Abschnitte umfassen die Zeitspanne von der Gründung der Weimarer Republik bis zum Ende des Nationalsozialismus. Der Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus Sven Heinemann beschreibt die schwierige Zeit der SPD Friedrichshain nach dem Kriegsende bis zum Bau der Berliner Mauer. Dazu konnten erstmals umfangreiche Akten des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik ausgewertet werden. Karl-Heinz Büchner blickt in seinem Kapitel auf die Entwicklung der Friedrichshainer SPD nach der politischen Wende in der DDR im Jahr 1989 bis zur Gegenwart. Heidemarie Büchner und Juliane Schulz arbeiten in ihren Teilen das Wirken von starken Frauen in der sozialdemokratischen Bewegung Friedrichshains auf.

Ergänzt wird das Buch durch Gastbeiträge, etwa zur Entwicklung der Arbeiterwohlfahrt. Zudem wird das Leben des ehemaligen SPD-Vorsitzenden und späteren Reichspräsidenten, Friedrich Ebert, mit seiner Familie in Friedrichshain beleuchtet. Grußworte haben Egon Bahr und Jutta Limbach beigesteuert. Eine Zeittafel und zahlreiche Abbildungen sowie Hintergrundinformationen und Zeitzeugenberichte ergänzen die Gesamtdarstellung.

»Kleine Geschichte der SPD Friedrichshain – Von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart«, 1. Aufl. 2013, 120 Seiten, 122 Abb., 5 Euro (Schutzgebühr, mit Versand 7 Euro).

Bezugsquelle:

Büro Sven Heinemann
Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin
SPD-Fraktion
Niederkirchnerstr. 5
10111 Berlin
Telefon mit Sprachbox: 030 – 2977 0115
Fax: 03221 – 2320 525
sven.heinemann@spd.parlament-berlin.de

 

AWO bittet um Unterstützung für Taifun-Opfer

AWO International leistet in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen umgehend Nothilfe. Dafür wurden bereits 20.000 Euro aus dem Nothilfefonds zur Verfügung gestellt. Allein in der Provinz Leyte sind nach Angaben der Behörden mindestens 10.000 Menschen ums Leben gekommen. In der Küstenstadt Tacloban sind 80 Prozent der Gebäude zerstört, ganze Landstriche wurden komplett verwüstet.

Die Soforthilfemaßnahmen von AWO International werden gemeinsam mit der Partnerorganisation HelpAge durchgeführt. Dringend benötigt werden Nahrungsmittel, Medikamente, Wasser, Zelte und Material für Notunterkünfte. Es gilt in der ersten Phase der gemeinsamen Rettungsaktion etwa 95.000 Menschen zu erreichen.

Spendenkonto AWO International: Stichwort „Taifun Haiyan“ Spendenkonto 10 11 12
BLZ 100 205 00 - Bank für Sozialwirtschaft

Gemeinsames Spendenkonto des Bündnisses Aktion Deutschland Hilft: Stichwort: Taifun „Haiyan“ Konto 10 20 30
BLZ 370 205 00 - Bank für Sozialwirtschaft

 

Empfang der AG Migration und Vielfalt: EINWANDERUNGSGESELLSCHAFT BERLIN - STADT DES AUFSTIEGS

Aufstieg muss für alle möglich sein - egal welcher Herkunft, wie reich die Eltern sind, welches Geschlecht sie haben oder wen sie lieben. Dafür treten wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten täglich ein. Der Abend soll die Möglichkeit geben mit anderen Interessierten zu dem Thema des Abends „Einwanderungsgesellschaft Berlin – Stadt des Aufstiegs“ ins Gespräch zu kommen. Einladung (PDF-Dokument, 453.2 KB)(pdf).

Um Anmeldung mit diesem Formular (PDF-Dokument, 26.9 KB)wird bis zum 15. November 2013 gebeten.

Mittwoch, 20. November 2013, 18.30 Uhr, Jugendkulturzentrum „Pumpe“, Lützowstraße 42, 10785 Berlin.

 

Offene Mitgliederversammlung der ASG

Die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) lädt zur ihrer offenen Mitgliederversammlung am 13. November ein. Jeffrey Buttler wird den neuen Gesundheitsbericht Berlin Mitte vorstellen und steht im Anschluss für eine Diskussion zur Verfügung.

Mittwoch, 13. November 2013, 19.00 Uhr, Abgeordnetenhaus von Berlin (Raum 377), Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin.

 

Fahrt zur Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasiemorde

Der AK Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit der SPD Berlin Mitte und die AG Selbst Aktiv – Menschen mit Behinderungen in der SPD Berlin planen am 23. November eine Fahrt zur Gedenkstätte für die Opfer der „Euthanasiemorde“ in Brandenburg/Havel.

In Brandenburg an der Havel befand sich in der Zeit des „Dritten Reiches“ eine von sechs Mordstätten der „Aktion T4“, der 1940/41 über 70.000 psychisch Kranke und Behinderte zum Opfer fielen. Hier fand Anfang 1940 eine erste „Probevergasung“ statt, deren Ergebnis zur Entscheidung für diese Art des Mordens führte. Mitte 1940 fand in Brandenburg der erste Massenmord an Juden im Deutschen Reich statt, der später seine Fortsetzung in der systematischen Ermordung der europäischen Juden fand. Insgesamt wurden bis 1945 etwa 200.000 Menschen mit Behinderung ermordet. In Brandenburg wurden mehr als 9.000 Menschen aus psychiatrischen Krankenhäusern des nord- und mitteldeutschen Raums getötet.

Seit 2012 informiert die Gedenkstätte für die Opfer der „Euthanasiemorde“ über die nationalsozialistischen Verbrechen gegen Menschen, die in ihrer Ideologie als „minderwertig“ und „Ballastexistenzen“ galten: geistig und körperlich Behinderte, psychisch Kranke und Jüdinnen und Juden. Der AK Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit der SPD Berlin Mitte und die AG Selbst Aktiv – Menschen mit Behinderungen in der SPD Berlin laden herzlich zu einer Exkursion ein, um am authentischen Ort an die NS-Verbrechen zu erinnern.

Ablauf:
10:15 Uhr Treffen am Haupteingang Europaplatz des Hauptbahnhofs Berlin
12:00 Uhr Ankunft an der Gedenkstätte/ Beginn der Führung und Diskussion im Anschluss
14.30 Uhr Ausklang der Veranstaltung in einem Café in Brandenburg an der Havel
16.00 Uhr gemeinsame Rückfahrt

Den Fahrtpreis von bis zu 13,20€ für Hin- und Rückfahrt (je nach Ermäßigungstarif ist das unterschiedlich) und ein Anteil am Eintrittspreis für die Gedenkstätte (je nach Teilnehmeranzahl ca. ein bis zwei €) sind von jeder und jedem selbst zu tragen. Vollständige Barrierefreiheit ist leider nicht gegeben. Bitte schreib uns, ob Du besondere Bedürfnisse hast. Wir melden uns dann zurück und sagen, was machbar ist und was leider nicht. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl wird um verbindliche Voranmeldung gebeten bis zum 18.11.2013 unter GMF.SPD-Mitte@gmx.de.

Generell ist die Teilnehmerzahl aus organisatorischen Gründen begrenzt.

Samstag, 23. November 2013, 10.00 bis ca. 17.00 Uhr, Start am Berliner Hauptbahnhof

 

ASG feiert Jubiläum – Festsymposium und Abend der Begegnung

Die Arbeitsgemeinschaft der SozialdemokratInnen im Gesundheitswesen wird 100 Jahre. Schon 1913, 50 Jahre nach der Gründung der SPD, wurde die ASG gegründet, um gemeinsam für eine bessere gesundheitliche Versorgung zu streiten. Auf diese lange Tradition organisierter Gesundheitspolitik kann keine andere Partei in Deutschland und in Europa zurückblicken.

Diese Arbeitsgemeinschaft ist die fachliche und politische Stimme für Gesundheit und Pflege in der SPD und aufgrund ihrer vielfältigen Verästelungen in der Branche immer wieder Sensor für das Wahrnehmen aktueller Problemstellungen und Veränderungsbedarfe. Mit Freunden und Partnern wollen die ASG-Engagierten dieses besondere Jubiläum gemeinsam feiern.

Der Abend der Begegnung findet am 28. November 2013 ab 19.00 Uhr im Willy-Brandt-Haus statt. Aber auch der fachliche Dialog zu aktuellen Themen soll nicht zu kurz kommen und wird im Rahmen des Politischen Forums am 29. November 2013 stattfinden. Das Programm findet Ihr hier (PDF-Dokument, 246.3 KB).

Abend der Begegnung „100 Jahre ASG“
Donnerstag, 28. November 2013, ab 19.00 Uhr
Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin

Festsymposium „Gesundheit und Pflege: Aufbruch in eine neue Zeit?“
Freitag, 29. November 2013, 12.30-16.00 Uhr
Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin

 

Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung: Zeitzeugengespräch mit Gerhard Schröder

Mit Gerhard Schröder ist der dritte sozialdemokratische Bundeskanzler der Bundesrepublik in der Zeitzeugenreihe zu Gast. Wie Willy Brandt stammt er aus einfachsten Verhältnissen. 1963 tritt Gerhard Schröder in die SPD ein - und nimmt sich Willy Brandt zum politischen Vorbild. Die theoretischen Debatten jener Zeit liegen ihm fern. "Ich war nie ein 68er", bekennt Gerhard Schröder später selbst. Ihm geht es immer vor allem um bessere Aufstiegschancen in der Gesellschaft. 1990 wird Gerhard Schröder niedersächsischer Ministerpräsident einer rot-grünen Regierung. 1998 löst er Helmut Kohl als Bundeskanzler der ersten rot-grünen Koalition auf Bundesebene ab und übt dieses Amt bis 2005 aus. Im Zeitzeugengespräch mit dem Journalisten Gunter Hofmann (DIE ZEIT) äußert sich Gerhard Schröder zu seinem persönlichen Werdegang, seinen Erinnerungen an Willy Brandt, über die Bilanz seines eigenen politischen Wirkens und zu den aktuellen politischen Herausforderungen unserer Zeit.

Um Anmeldung wird gebeten, Tel. 030 / 787 707 0 oder info@willy-brandt.de. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 13. November 2013, 18.00 Uhr, Stiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, 10117 Berlin

 

Lesung und Diskussion: Kampagnen, Spione, geheime Kanäle - Die Stasi und Willy Brandt

Was hatte Willy Brandt jenseits der allbekannten Guillaume­Affäre mit der Stasi zu tun? Als bundesrepublikanischer Politiker, der sich in den Augen der DDR vom „Kalten Krieger“ zum Entspannungspolitiker wandelte, war er von enormer Bedeutung für die SED-Oberen. Und damit auch für ihre Geheimpolizei. So wie sich die Politik Brandts gegenüber der DDR wandelte, wandelte auch die Stasi ihre vielfältigen Strategien im Umgang mit dem in Ost und West beliebten Politiker. Die Stasi­-Unterlagen geben heute ein beredtes und immer wieder neu zu interpretierendes Bild einer bewegten Zeit in der deutsch-­deutschen Teilungsgeschichte.

Grußwort:
Ralf Wieland, Präsident des Abgeordneten­hauses von Berlin

Impulsreferat:
Prof. Dr. Daniela Münkel, Autorin, BStU

Podiumsdiskussion:
Prof. Dr. Peter Brandt, Historiker
Dr. Dettmar Cramer, Journalist
Prof. Dr. Daniela Münkel, Autorin, BStU Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi­ Unterlagen
Moderation: Marco Seiffert, rbb

Dienstag, 19. November 2013, 18.30 Uhr, Berliner Abgeordnetenhaus, Festsaal, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin

 

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.: Willy Brandt – Eine Hommage in Bildern

Die Fotografen Max Scheler, Robert Lebeck, Thomas Hoepker und Volker Hinz haben Willy Brandts Karriere im Auftrag des stern über Jahre hinweg mit der Kamera begleitet. Sie fotografierten Brandt nicht nur auf der politischen Bühne, sondern konnten auch einen Blick hinter die Kulissen des offiziellen politischen Geschehens werfen. So rückt neben dem schillernden Politiker und Staatsmann auch immer der vermeintliche Privatmensch Willy Brandt ins Bild.

Die Eröffnung findet am 5. Dezember 2013 um 20.00 Uhr mit folgendem Programm statt:

Begrüßung Gisela Kayser, Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
Redner Peer Steinbrück MdB, Bundesminister a.D.,
Georg Fahrenschon, Präsident Deutscher Sparkassen- und Giroverband,
Werner Perger, Freier Journalist und Autor,
Die Fotografen Robert Lebeck und Volker Hinz sind anwesend.
Filmvorführung ab 21.30 Uhr

Die Ausstellungen ist vom 6. Dezember 2013 bis 1. Februar 2014 im Willy-Brandt-Haus (Stresemannstr. 28, 10963 Berlin) zusehen. Immer von Dienstag bis Sonntag, 12.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, ein Ausweis erforderlich. Die Ausstellungen sind am 19. und 22.11.2013 und an allen Weihnachts- & Neujahrstagen, 24., 25., 26., 31.12.2013 sowie am 1.01.2014, geschlossen.

 

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