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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: - SPD ruft zum Protest gegen unsoziales Mietrecht auf  - SPD Klausurtagungen - Stellenausschreibungen BVV Treptow-Köpenick und Parteivorstand - Termine

Jan Stöß zum Tod von Inge Frohnert

Die Berliner SPD trauert um Inge Frohnert. Mit ihr haben wir eine profilierte und engagierte Sozialpolitikerin verloren, die mit großer Beharrlichkeit und all ihrer Energie für ein soziales Berlin gekämpft hat. Die ehemalige Vizepräsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses, die am 21. Januar im Alter von 88 Jahren verstorben ist, prägte viele Jahre lang das Bild der SPD in der Stadt mit. Inge Frohnert war Ansprechpartnerin für die Belange Älterer und Behinderter, sie war unermüdliche Organisatorin in Verbänden und Initiativen. Sie hat zur Selbsthilfe angeregt und politische Impulse gegeben. Ihr sind die Grundlagen für die heutigen Mitwirkungsmöglichkeiten von Seniorinnen und Senioren in den Bezirken und auf Landesebene zu verdanken, sie hat Veraltungsreihen wie "Senioren debattieren im Parlament" ins Leben gerufen und sich bis zuletzt für die Berliner Seniorenwoche engagiert. Weit über die SPD hinaus hat sie für ihre Arbeit Anerkennung und Respekt erfahren. Berlin hat ihr die Würde der Stadtältesten verliehen, sie wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Unzähligen Menschen hat sie Mut gemacht, ihre Geschicke selbst in die Hand zu nehmen und gemeinsam mit der Berliner SPD für soziale Gerechtigkeit einzutreten. Diese Arbeit gilt es fortzusetzen. Inge Frohnert wird uns fehlen.

 

SPD ruft auf zum Protest gegen unsoziales Mietrecht: Unsoziales Mietrecht stoppen, Mietsteigerungen begrenzen

Am kommenden Freitag, den 1.2.2013, berät der Bundesrat über das Mietrechtsänderungsgesetz der Bundesregierung.

„Die schwarz-gelbe Mietrechtsnovelle geht nicht weit genug, denn sie unsozial und greift zu kurz. Alle drei Jahre kann die Miete um 15 Prozent erhöht werden. Das bedeutet eine Verdoppelung der Miete innerhalb von 15 Jahren! Hinzu kommen noch steigende Strom- und Heizkosten. Wir wollen nicht, dass unter dem Vorwand der Klimapolitik Maßnahmen eingeführt werden, die die Schutzfunktion des Mietrechts für Mieterinnen und Mieter aushöhlen“, erklären Jan Stöß, Landesvorsitzender der Berliner SPD, und Mechthild Rawert, Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg.

Die Bundestagswahl wird zur Richtungswahl in der Mietenfrage:
Die Mietpreisspirale am Wohnungsmarkt muss gestoppt werden, Mieterhöhungen bei Bestands- und Neuvermietungen sind wirksamer zu stoppen. Insbesondere in den Städten und Metropolen wie Berlin ist bezahlbarer Wohnraum für alle knapp. Darunter leiden insbesondere Familien, Alleinerziehende und ältere Menschen. Wir wollen aber soziale Städte für alle Gruppen auch in innerstädtischen Quartieren.

Die SPD tritt für ein soziales Mietrecht ein, damit auch für Mieterinnen und Mieter faire Regeln gelten. Wir SozialdemokratInnen fordern, dass die Miete künftig nur noch um 15 Prozent in vier statt drei Jahren erhöht werden darf. Bei Neuvermietungen treten wir dafür ein, dass die Miete maximal 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Bei der Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete sollen zukünftig alle Mietverhältnisse der vergangenen zehn Jahre erfasst werden.

Demonstration vor dem Bundesrat
Wann: Freitag, 1. Februar 2013, um 9.30 Uhr
Wo: vor dem Bundesratsgebäude, Leipziger Straße 3 - 4, 10117 Berlin

 

Die SPD war in Klausur

Bei der Klausur der SPD-Abgeordnetenhausfraktion standen die Personalentwicklung im öffentlichen Dienst und eine verbesserte Zusammenarbeit im deutsch-polnischen Wirtschaftsraum im Zentrum. Über den politischen Kurs im Bundestagswahljahr beriet der Parteivorstand in seiner Klausur.

Vom 25. bis 27. Januar fuhr die SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus zusammen mit den Senatsmitgliedern der SPD und dem Geschäftsführenden Landesvorstand zur Klausurtagung. Der Ort wurde bewusst gewählt: Kolobrzeg (Kolberg) in Polen steht beispielgebend für die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Nachbarländer. So standen im Mittelpunkt der Gespräche und Diskussionen die Verbesserung der Zusammenarbeit im deutsch-polnischen Wirtschaftsraum sowie die dafür nötige Infrastruktur und der grenzüberschreitende Arbeitsmarkt.

Weitere Schwerpunktthemen waren die strategische Personalentwicklung im öffentlichen Dienst und die Schulpolitik. Das Ziel des Personalabbaus im öffentlichen Dienst auf 100.000 Stellen wird bald erreicht sein. Viele Mitarbeiter werden kurz- bzw. mittelfristig altersbedingt ausscheiden, dadurch droht der dauerhafte Verlust von Wissen. „Hier muss es zu einer Schubumkehr kommen. Wir müssen qualifizierte Menschen für unsere Verwaltungen gewinnen, sonst ist die Funktionsfähigkeit der Berliner Behörden ernsthaft in Gefahr. Diese gravierende Problematik haben wir als Berliner SPD erkannt und werden nun alles daran setzen hier eine zügige Umkehr zu bewirken“, so Jan Stöß, Landesvorsitzender der Berliner SPD. Derzeit sind 8700 Ausbildungsplätze im Berliner öffentlichen Dienst besetzt. Die dafür vorgesehenen Landesmittel wurden bereits im Haushalt 2014/2015 aufgestockt.

Auch beim Thema Schule wurde am Wochenende intensiv diskutiert. Sandra Scheeres, Bildungssenatorin, stellte die bisherigen Erfolge der sozialdemokratischen Schul- und Bildungspolitik vor. Auf den Vorschlag hin angesprochen, jede Lehrerin und Lehrer in Berlin zu verbeamten, sagte Jan Stöß: „Mit Blick auf den Koalitionsvertrag stellt sich diese Frage nicht.“

Für den Landesvorsitzenden ging es dann weiter nach Hermannswerder bei Potsdam. Der erweiterte Parteivorstand auf Bundesebene kam hier zusammen um den Kurs für das Wahljahr 2013 zu bestimmen. In der gemeinsamen Erklärung „Miteinander für Deutschland: Politik für ein starkes und gerechtes Land“ wurde klargestellt, dass Deutschland unter Schwarz-Gelb aus dem Gleichgewicht geraten und es dringend notwendig ist in den kommenden Monaten eine Richtungsdebatte über den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land zu führen. „Für viel zu viele Menschen in Deutschland“, so heißt es in der Erklärung, „ist die Erkenntnis „Einmal unten, immer unten“ zur deprimierenden Gewissheit geworden.“ Themen der Richtungsdebatte werden u.a. sein: Gerechtigkeit und Aufstieg durch Bildung, Arbeit und Lohngerechtigkeit, Rente, Gesundheit und Pflege sowie Steuern gehen. Die SPD-Spitze hob zudem bei der Klausurtagung die Bedeutung des Themas Wohnen und Mieten deutlich hervor. So soll für das Programm „Soziale Stadt“ insgesamt fünf Milliarden Euro bereitgestellt werden. Zwei Milliarden sind bereits dafür im Haushalt freigestellt, weitere drei sollen durch Umschichtungen im Bundeshaushalt – nach Übernahme der Regierung durch die SPD – hinzukommen. „Ich bin froh, dass das Thema Mieterpolitik ganz weit oben auf der sozialdemokratischen Agenda steht. Die SPD und insbesondere die SPD der deutschen Metropolen wird in den kommenden Monaten deutlich machen: die sozial gerechten und mieterfreundlichen Vorschläge kommen von uns“, so Jan Stöß.

 

Berliner SPD wächst und wird weiblicher

Mehr Frauen in die SPD - Material
 

Bei den neuesten Mitgliederzahlen der SPD-Landesverbände sticht Berlin hervor. Der Landesverband wächst als einziger kontinuierlich. Und auch bei den Frauen konnte die Berliner SPD zulegen.

„Mit nun 16.516 Mitgliedern ist die Berliner SPD auch im letzten Jahr gewachsen, 722 neue Mitglieder sind im Jahr 2012 durch Eintritt oder Zuzug nach Berlin Mitglied des Landesverbandes geworden. Damit stehen wir als Berliner SPD bundesweit an der Spitze und bleiben mit Abstand die mitgliederstärkste Partei in Berlin – und damit eine echte Mitgliederpartei", so Jan Stöß, Landesvorsitzender der Berliner SPD.

Auch der Anteil der Parteieintritte von Frauen stieg im Vergleich zu den Vorjahres- und -monatszahlen signifikant. So lag die Zahl der SPD-Eintritte von Frauen im Zeitraum Oktober bis Dezember 2012 bei 38 Prozent n, im gesamten Jahr waren es 36 Prozent. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 28 Prozent im Jahr 2011. Die Berliner SPD startete im September ihre Kampagne für mehr Frauen in der SPD. Ziel war es, Frauen in allen Bezirken u.a. durch Postkarten und Buttons auf die Möglichkeiten in der SPD Politik zu gestalten aufmerksam zu machen. Die Motive „Zicke“, „Biest“ und „Diva“ waren innerhalb weniger Tage vergriffen.

 

Barbara Loth als Vorsitzende des Fachausschusses Wirtschaft und Arbeit bestätigt

Barbara Loth
 

Bei den Neuwahlen des Vorstands des Fachausschusses für Wirtschaft und Arbeit ist die bisherige Vorsitzende Barbara Loth wieder gewählt worden. Barbara Loth ist stellvertretende Landesvorsitzende und Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen. Gemeinsam mit ihren Vorstandskolleginnen und -kollegen wird sie sich unter anderem mit den beiden Themen Jugendarbeitslosigkeit und Kreativwirtschaft befassen.

Barbara Loth: „Die Kreativwirtschaft ist die Zukunft Berlins. Als SPD wollen wir diese Zukunft aktiv gestalten, weil uns die Menschen in unserer Stadt am Herzen liegen. Wir müssen attraktive und nachhaltige Rahmenbedingungen schaffen - für Unternehmerinnen und Unternehmer, aber auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gleichzeitig müssen wir den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit aufnehmen. Junge Menschen brauchen eine Perspektive und es ist unsere Aufgabe, dafür alles zu tun.“

 

Inge Deutschkron spricht im Deutschen Bundestag zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Die Journalistin und Autorin Inge Deutschkron wird morgen die Rede zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Deutschen Bundestag halten.

Inge Deutschkron wurde 1922 in Finsterwalde geboren, wuchs aber in Berlin auf. Ihre Familie und sie wurden von 1933 an wegen ihrer politischen Arbeit und als Juden verfolgt. Inge Deutschkron überlebte den Holocaust im Berliner Untergrund und engagiert sich seitdem als Schriftstellerin und Journalistin, als Aktivistin und Bürgerin für Demokratie, Menschenrechte und vor allem für die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Zur Vorbereitung des Theaterstücks „Ab heute heißt Du Sara“ – nach ihrem Buch „Ich trug den gelben Stern“ – kam Inge Deutschkron 1988 nach Berlin, wo sie seit 2001 wieder lebt.

Gedenktag ist der 27. Januar, der Tag, an dem sowjetische Soldaten im Jahr 1945 das Vernichtungslager Auschwitz befreit hatten. Seit 1996 wird in Deutschland jährlich an diesen Tag erinnert. Die Gedenkstunde im Deutschen Bundestag am 30. Januar beginnt um 12 Uhr. Sie wird live im Parlamentsfernsehen und im Internet auf www.bundestag.de übertragen.

 

Der Fachausschuss XI Mobilität der SPD Berlin stellt sich vor

von Sybille Uken und Holger Kölling-Orb

Den Fachausschuss Mobilität gibt es bereits seit 22 Jahren. Seine Wurzeln liegen in der Zeit der ersten rot-grünen Koalition von 1989. Der damalige Regierungswechsel bedeutete einen mobilitätspolitischen Aufbruch für die Stadt, verbunden mit der Einführung der übertragbaren Umweltkarte für das damalige BVG-Netz, Preis: 60 DM monatlich. Busse und U-Bahnen bekamen damals einen guten Grundtakt. Und das Busspurprogramm wurde eingeführt. Seitdem hat die SPD als Regierungspartei in Mobilitätsfragen für die Hauptstadtregion Berlin viel bewegt, nicht zuletzt durch Anregungen, Anträge und Aktionen des Fachausschusses Mobilität. Hier sei als Beispiel nur die „Fahrradstrategie“ von 2004/2005 genannt.

Wieso „Mobilität“ und nicht „Verkehr“? Weil sich „Mobilität“ auf das Grundbedürfnis aller Menschen bezieht, das es sozial, umweltverträglich, effektiv und effizient zu befriedigen gilt. Es geht bei Mobilität immer auch um stadtpolitische Themen, wie die Bedürfnisse von FußgängerInnen, oder um Barrierefreiheit auf den Straßen. Und es geht um technische Entwicklungen. Hier sei nur die Elektromobiität genannt. Also um ein breites, komplexes Spektrum.

Im Fachausschuss Mobilität arbeiten regelmäßig zahlreiche ExpertInnen und fachlich Interessierte mit. Sowohl bei den Fachausschuss-Sitzungen als auch in verschiedenen temporären Arbeitsgruppen. Wobei ein Teil der Sitzungen des Ausschusses auch „vor Ort“ bei Verkehrsunternehmen, Fahrzeugherstellern und Organisationen stattfindet, die mit Mobilität/Verkehr zu tun haben.

Zweimal im Jahr geht der sehr praxisorientierte Fachausschuss Mobilität auf „große Fahrt“. Die 10-tägigen Fachexkursionen, die im Frühsommer ins europäische Ausland führen, um sich über die dortigen Mobilitäts- und Infrastrukturverhältnisse zu informieren, sind bereits „Tradition“. Die vorweihnachtlichen Unternehmungen haben sich in den vergangenen Jahren sukzessive von einem Tagesausflug hin zu mehrtägigen Exkursionen in andere Bundesländer, nach Polen oder Tschechien entwickelt, um die dortigen Gegebenheiten kennenzulernen. Entsprechend hoch ist der Zuspruch!

Berlin wächst und ist auch regionaler, nationaler und internationaler Verkehrsknoten. Deshalb gehen dem Fachausschuss Mobilität die Themen nicht aus. Für steigende Mobilitätskosten, Infrastrukturprobleme, einen funktionsfähigen Hauptstadtflughafen, die Entwicklung des ÖPNV, insbesondere der S-Bahn, aber auch am Stadtrand, und natürlich für die Lebens-, Lärm- und Luftqualität in der Stadt müssen konsensfähige Lösungen gefunden werden.

Anspruch und Herausforderung für den Fachausschuss Mobilität ist es, bei der Vielfalt der Themen den Gesamtzusammenhang zu betrachten, um mögliche strukturelle Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen und daraus Empfehlungen ableiten zu können. Damit uns das weiterhin gelingt, brauchen wir die regelmäßige Mitarbeit von Expertinnen und Experten.

Der Fachausschuss Mobilität ist direkt über die Vorsitzende Sybille Uken zu erreichen.

 

Berliner Themenjahr "Zerstörte Vielfalt" startet

Der 80. Jahrestag der Machtübergabe an die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 und der 75. Jahrestag der Novemberpogrome 1938, für die symbolisch der 9. November 1938 steht, sind der Anlass für ein Jahr des Gedenkens, der aktiven Auseinandersetzung, der Erinnerung und Mahnung.

1933 enfaltete sich in Berlin wie in ganz Deutschland die zerstörerische Energie der Nazis. Die Vielfalt in der Gesellschaft fällt der nationalsozialistischen Gleichschaltung zum Opfer. Daran erinnert in den nächsten zehn Monaten ein vielfältiges Erinnerungsprojekt: das Themenjahr "Zerstörte Vielfalt", das Klaus Wowereit am 30. Januar eröffnet. 

Wowereit vorab: „Vor achtzig Jahren begann das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Namenloses Leid ging von Berlin in die Welt hinaus. Auch die Stadt selbst ist von den Nazis auf übelste Weise geschunden worden, vom Verlust der Vielfalt über die Verfolgung und Vernichtung von Millionen von Menschen bis hin zur nahezu vollständigen Zerstörung Berlins und seiner jahrzehntelangen Teilung. Das Vermächtnis der Vergangenheit bleibt uns stete Mahnung. Wir sind für immer in der Pflicht, besonders jungen Menschen das Wissen und die Werte zu vermitteln, die sie befähigen, Demokratie und Freiheit immer wieder von neuem zu verteidigen und zu bewahren. Dazu dienen auch die beiden Ausstellungen sowie die zahlreichen Veranstaltungen im Gedenkjahr 2013.“ 

Ausstellungen, Lesungen und Veranstaltungen von mehr als 120 Projekten in Berlin begleiten das Themenjahr von Ende Januar bis zum 9./10. November, dem 75. Jahrestag der Novemberpogrome.

Hier gibt es weitere Informationen und das Programm "Zerstörte Vielfalt. Das Berliner Themenjahr 2013"

 

BVV Treptow-Köpenick sucht FraktionsassistenIn

Die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick sucht zum 1. April eine Fraktionsassistentin/einen Fraktionsassistenten. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 18 Stunden, die Stelle ist zunächst bis zum 31. 12. 2013 befristet. Weitere Informationen gibt es in der Stellenausschreibung (PDF-Dokument, 75.3 KB).

 

SPD Parteivorstand sucht studentische Aushilfen für den Bundestagswahlkampf

Der SPD Parteivorstand im Willy-Brandt-Haus sucht studentische Aushilfen für den Bundestagswahlkampf ab Februar und auch später. Optimal wären 20 Wochenstunden für die Bereiche "Direktkommunikation und Telefonhotline" und "Produktion". Die Stellen sind bis zum 31. Oktober befristet. Hier die ausführliche Stellenbeschreibung und weitere Informationen. (PDF-Dokument, 321.8 KB)

 

Gedenkveranstaltung zum 8. Todestag von Hatun Sürücü

Am Donnerstag 7. Februar 2013, jährt sich zum achten Mal der Tag, an dem die Berlinerin Hatun Sürücü von einem ihrer Brüder auf offener Straße mit drei Kopfschüssen getötet wurde.

Die damals 23jährige Deutsche kurdischer Herkunft kümmerte sich als Alleinerziehende um ihren Sohn Can und stand kurz vor dem Abschluss einer Handwerksausbildung. Anlass für den sogenannten Ehrenmord war, dass Hatun Sürücü ein modernes, selbstbestimmtes Leben frei von Repressionen durch ihre Familie führen wollte.

Die Gedenkveranstaltung, zu der neben zahlreichen Organistaionen auch die Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt Steglitz-Zehlendorf aufruft, findet statt um 11:00 Uhr am damaligen Tatort an der Oberlandstraße/Ecke Oberlandgarten in Berlin-Tempelhof, wo ein Gedenkstein an Hatun Sürücü erinnert.

 

Flugblatt der Woche: Raus aus Schlummerland, Frau Merkel! SPD-Themen bestimmen Tagesordnung

Nach einem unglaublich spannenden Finale hat Rot-Grün in Niedersachsen endgültig die Nase vorn. Es ist die zwölfte Landtagswahl in Folge, in der Angela Merkel keine einzige schwarz-gelbe Mehrheit mehr erringen konnte. Jetzt heißt es, über den Bundesrat wichtige Themen voran zu bringen. Mehr dazu im aktuellen Flugblatt der Woche.
Raus aus Schlummerland, Frau Merkel! (PDF-Dokument) (mit Logo)
Raus aus Schlummerland, Frau Merkel! (PDF-Dokument) (ohne Logo)

 

Angespannter Wohnungsmarkt und die "Wohnungsbaustrategien 95"

Der Fachausschuss Soziale Stadt - Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung hat Wolfgang Nagel, Senator für Bau- und Wohnungswesen a.D., und Günter Fuderholz, ehem. Abteilungsleiter IV bei der Senatsverwaltung, eingeladen um den angespannten Wohnungsmarkt und die "Wohnungsbaustrategien 95" zu diskutieren. 

"Wohnungsbaustrategien 95?" - das ist kein Schreibfehler. Anfang 1989 gewann die SPD in West-Berlin die Wahlen zum Abgeordnetenhaus, nicht zuletzt wegen des seinerzeit angespannten Wohnungsmarkts und der Sorge vor steigenden Mieten. Auch nach dem Fall der Mauer und der Deutschen Einheit verfolgte der Berliner Senat weiter eine engagierte Wohnungspolitik, die hohe Priorität in der Senatspolitik hatte. Wohnungsbau und Förderung waren zentrale Themen in den frühen 90er Jahren, man meinte, Berlin würde auf bald 5 Mio. Einwohner anwachsen. Große Entwicklungsgebiete wurden aufgelegt.

Analogien sind stets mit Vorsicht zu genießen. Dennoch stellt sich die Frage: Kann man heute aus den damaligen politischen Konzepten und Erfahrungen lernen? Für die Wohnungspolitik verantwortlich war damals Bausenator Wolfgang Nagel, gemeinsam mit Günter Fuderholz, damals Abteilungsleiter für Wohnungswesen und Wohnungsbau in der Senatsverwaltung haben sie viel bewegt. Manches würden sie sicher heute auch anders machen.

Der gemeinsame "Aufschlag" der letzten Woche, von Partei (Jan Stöß), Fraktion (Raed Saleh) und Senat (Klaus Wowereit) sieht eine erhebliche Mehranstrengung gerade in der Wohnungspolitik vor - und die Erfahrungen aus den 90ern zu diskutieren, kommt da vielleicht gerade recht.

Mittwoch, 30. Januar 2013, um 19.00 Uhr
SPD-Kreisbüro im Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstr. 140, 10963 Berlin

 

BS und Kulturforum: Einladung ins Theater

Die Berliner Stimme und das Kulturforum Stadt Berlin laden wieder zu einem Theaterbesuch ein: Am Sonnabend, dem 2. März 2013, es sind 40 Karten für die Aufführung „Tingel Tangel“ in der Vagantenbühne reserviert.

Das „Tingel Tangel“ war die Bühne Friedrich Hollaenders. 1931 eröffnete er sein Kabarett und Revuetheater in den Kellerräumen des Theaters des Westens, wo zehn Jahre zuvor auch Trude Hesterbergs „Wilde Bühne“ zu Hause war. Hollaender, der zuvor Revuen für Rudolf Nelson schrieb und für Marlene Dietrichs Erfolgstitel „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ im „Blauen Engel“ sorgte, brachte im „Tingel Tangel“ zwei Stücke auf die Bühne, in denen er spöttisch mit dem Zeitgeist und der nationalsozialistischen Hetze abrechnete. So schrieb er das Chanson „An allem sind die Juden schuld“, das die antisemitischen Vorurteile auf den Punkt bringt.

Hollaenders jüdische Abstammung zwang ihn 1933 Deutschland zu verlassen. Bis 1955 blieb er in den USA, kehrte dann nach München zurück. In der Vagantenbühne, die wenige Meter vom alten „Tingel Tangel“ entfernt an der Kantstraße im Delphi-Haus liegt, läuft „Friedrich Hollaenders Tingel Tangel“ in der Regie von James Edward Lyons seit einiger Zeit recht erfolgreich. Ein junger Mann stößt - 80 Jahre nach dem Ende von Hollaenders Bühne - auf einen Keller voller staubbedeckter Kisten, Kulissen und Kostüme. Skurrile Figuren aus Friedrich Hollaenders Tingel Tangel Theater kommen ans Licht: die Trommlerin, die zersägte Dame, die Ahnfrau, das Nachtgespenst.

Die Berliner Stimme und das Kulturforum laden zu diesem Theaterbesuch zum ersten Mal in Kooperation mit der Freien Volksbühne Berlin. Damit können wir nicht nur von den besonderen Preisen der Besucherorganisation profitieren. Die Freie Volksbühne übernimmt auch die Abwicklung der Kartenbestellung und sendet die Karten nach erfolgter Bezahlung per Post zu. Damit nicht genug: Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer besteht zudem bis zum Ende des Jahres die Möglichkeit, auch von allen anderen Angeboten der Freien Volksbühne Berlin als Korporatives Mitglied (beitragsfrei bis zum 31.12.2013) zu profitieren. Wer dann von den Vorteilen überzeugt ist, kann seinen Beitritt zur Freien Volksbühne zum Jahresbeitrag von 36 Euro erklären. Die korporative Mitgliedschaft endet sonst automatisch.

Die Freie Volksbühne war 1890 die erste kulturpolitische Massenorganisation der deutschen Arbeiterbewegung und sorgte für einen bezahlbaren Zugang zur Kultur. Heute bietet sie neben günstigen Karten für alle Spielstätten auch viele eigene Veranstaltungen an.

Kartenbestellung für Friedrich Hollaenders Tingel Tangel, Vagantenbühne, Sonnabend, 2. März 2013, Kartenpreis: 15 Euro (Karten der Kategorien I und II), bitte rasche Anmeldung im Internet: www.spdberlin.de/kf1 oder per Mail berliner.stimme@spd.de. Die Anmeldedaten geben wir zur Abwicklung an die Freie Volksbühne weiter. Ihr erhaltet dann eine schriftliche Buchungsbestätigung und die Mitgliedsunterlagen für die befristete korporative Mitgliedschaft bis zum 31.12.2013 von der Freien Volksbühne Berlin mit der
Post zugesandt. Die Originalkarten werden dann ebenfalls an die jeweiligen TeilnehmerInnen inklusive Rechnung von der Freien Volksbühne Berlin versandt.

 

Rechtsextremistische Musik - Neue Broschüre

Die Senatsverwaltung hat eine überarbeitete Auflage der Broschüre "Rechtsextremistische Musik" herausgegeben. Auf 58 Seiten informiert sie über die Gefahren, die von rechtsextremistischer Musik ausgehen, welche Ideologien und Botschaften durch sie verbreitet werden können. Die Broschüre kann im Internet heruntergeladen werden oder auch dort bestellt werden.

 

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus: Erzwungenes Finale – Ende der Vorstellung

Mit dieser Ausstellung "Erzwungenes Finale – Ende der Vorstellung" soll an die berühmten Bühnenkünstler, Schauspieler, Sänger, Kabarettisten und Regisseure in Deutschland erinnert werden, die in den 1930er Jahren aus politischen oder rassischen Gründen mit einem Auftrittsverbot belegt waren, ins Exil getrieben oder ermordet wurden, u.a. Schauspielerinnen wie Elisabeth Bergner, Helene Weigel, Schauspieler wie Erwin Geschonneck, Sängerinnen wie Fritzi Massary, Sänger wie Ernst Busch, Theater-Regisseure wie Max Reinhardt. Die Ausstellung ist bis zum 3. März zu sehen.
Ausstellungseröffnung
Dienstag, 5. Februar 2013, um 19.30 Uhr 
Willy-Brandt-Haus, Stresemannstr. 28, 10963 Berlin

Teilnahme bitte anmelden | Eintritt frei | Ausweis erforderlich

Ausstellung vom 6. Februar bis 3. März 2013,
22.02.1013 geschlossen

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Rhetorikseminare "Listen to me" - Für Einsteigerinnen und Fortgeschrittene

Selbst die besten Inhalte kommen nur rüber, wenn auch Auftreten und Eindruck stimmen. Kommunikative Hierarchien und stereotypisierte Verhaltenszuschreibungen spielen bei der Wirkung eines Redebeitrags eine wichtige Rolle. Sie zu erkennen und zu meistern erfordert eine Sensibilisierung für Macht und Statusverhalten in der Kommunikation. Ziel des Trainings ist die Erweiterung der eigenen Kompetenzzone. Es unterstützt die Teilnehmerinnen darin, ihre eigene, glaubwürdige und stimmige Form der Präsentation zu finden und ihre Themen gezielt platzieren zu können. Das Training richtet sich sowohl an Interessierte mit Redeerfahrung als auch an diejenigen, die ihre eigene Redeangst überwinden wollen. 

Rhetorik-Training für Einsteigerinnen: 16./17. Februar 2013 und 7./8. September 2013

Rhetorik-Training für Fortgeschrittene: 2./3. März 2013 und 19./20. Oktober 2013
Teilnahmegebühr: 70 Euro | Weitere Informationen und Anmeldung per Mail unter forumpug[at]fes.de

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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