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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: TV-Duell am Sonntag - Gesundheit ist keine Ware - Keine militärische Intervention in Syrien - Die Wir im Kiez-Tour geht weiter - Termine

Mechthild Rawert: „Gegen die Privatisierung des Gesundheitswesens - Gesundheit ist keine Ware!"

 

„Die gesundheitliche Versorgung und ihre Finanzierung sind keine Privatsache!“, das machte Mechthild Rawert, Bundestagskandidatin für Tempelhof-Schöneberg und MdB heute klar. Sie ging auf die Äußerungen des derzeitigen Gesundheitsministers Daniel Bahr zur Öffnung der privaten Krankenkassen ein.

„Die Ungleichheit im Gesundheitswesen wird größer werden. Gesundheitsminister Bahr fordert die Öffnung der privaten Krankenversicherung für alle. Damit wird Gesundheit eine Frage des Geldbeutels. Mit der Abschaffung der Versicherungspflichtgrenze soll der gesetzlichen Krankenkasse endgültig die solidarische Finanzierungsbasis entzogen werden. Der Gesundheitsminister vertritt unverhohlen die von den privaten Lobbyisten favorisierte Kopfpauschale. Das Gesundheitswesen soll auf nicht definierte Grundleistungen reduziert werden. Die Folge wird sein, dass die PatientInnen Zusatzleistungen selbst zahlen müssen.

Die Gesundheitsversorgung ist eine Frage der Solidarität. Unter dem Deckmantel des Wettbewerbs will die schwarz-gelbe Bundesregierung die Privatisierung unseres Gesundheitswesens vorantreiben. Mit der Systemfrage zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung muss auch die Frage beantwortet werden, wem das deutsche Gesundheitswesen nutzen soll: der privaten Versicherungswirtschaft und den Ärzteverbänden oder den Patientinnen und Patienten?“

Die SPD fordert die Bürgerversicherung für Gesundheit und Pflege. Die verkappte Kopfpauschale der Zusatzbeiträge wird nach dem Regierungswechsel abgeschafft, da sie zu einer Verschärfung der Zwei-Klassen-Medizin führt. Geringverdienende können sich die teuren Zusatzleistungen nicht leisten, aber auch nicht mehr auf eine solidarisch finanzierte Gesundheitsversorgung verlassen. Die Parität bei der Beitragszahlung zwischen ArbeitnehmerInnen und Arbeitgebern wird wieder hergestellt. Mit der Bürgerversicherung sichern wir eine nachhaltige Finanzierung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben bei Gesundheit und Pflege.

 

Ute Finckh-Krämer: „Keine militärische Intervention in Syrien“

Ute Finckh-Krämer 2013
 

Die Bundestagskandidatin der SPD Steglitz-Zehlendorf, Ute Finckh-Krämer und der Landesvorsitzende der Berliner SPD, Jan Stöß, unterstützten heute die Position des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück, nicht militärisch in den Konflikt in Syrien einzugreifen.

Ute Finckh-Krämer warnt vor einer militärischen Intervention in Syrien: „Noch während die UN-Kommission ihre Untersuchungen in Syrien durchführt schon über einen militärischen Eingriff zu spekulieren, ist falsch. Außenminister Westerwelle handelt völlig verantwortungslos, wenn er, anstatt die diplomatischen Anstrengungen zu verstärken, laut über die Unterstützung einer Militärintervention nachdenkt. Aktuell sind über ein Drittel der syrischen Bevölkerung auf der Flucht. Viele syrische Familien kommen nach Deutschland und Berlin, um hier Schutz zu finden. Wir sind es diesen Menschen schuldig, für eine friedliche Lösung des Konflikts zu kämpfen, anstatt die gewaltvolle Eskalation weiter voran zu treiben“, so Finckh-Krämer weiter.

Jan Stöß dazu: „Auch ich unterstütze die klare Position von Peer Steinbrück. Die Bundesregierung sollte alles für eine friedliche Lösung des Konflikts tun und klar und deutlich ausschließen, dass sich Deutschland an einem Militärschlag gegen Syrien beteiligt, erst recht wenn es dazu kein Mandat der Vereinten Nationen gibt. Es ist verantwortungslos, eine militärische Eskalation voranzutreiben, während die UN-Kommission vor Ort ihre Arbeit tut."

Der Kreisvorstand der SPD Steglitz-Zehlendorf hat auf seiner gestrigen Sitzung einstimmig eine Resolution gegen eine militärische Intervention in Syrien beschlossen. Unabhängig vom Ergebnis der UN-Untersuchung sei ein militärisches Eingreifen falsch. Es würde in keinem Fall zu einer Befriedung des Konfliktes beitragen, aber eine Vielzahl weiterer Todesopfer nach sich ziehen.

 

WIR IM KIEZ – Tour startete in Mitte und Lichtenberg

 

Am vergangenen Samstag startet die 12-teilige WIR IM KIEZ-Tour am Nordufer in Mitte. Im Mittelpunkt der Gespräche am Stand und auf der Bühne standen die für die Berliner SPD wichtigsten Themen: Mieten und der Mieterschutz, gerechte Löhne und eine Rente von der man leben kann, sowie Bildung und Chancengleichheit.

Zu den beiden letzteren Themen starteten Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, und der Angeordnete İlkin Özışık die Diskussion mit den Zuhörerinnen und Zuhörern, die sich durch eine Foto- und Ideen-Aktion in die Debatte einbringen konnten. Die Bundestagsabgeordnete Eva Högl, Direktkandidatin für Mitte und Spitzenkandidatin der Berliner SPD zur Bundestagswahl und der Landesvorsitzenden der Berliner SPD, Jan Stöß, diskutierten dann gemeinsam mit Wilfried Jugl vom Berliner Mieterverein über Mietenpolitik. Im Mittelpunkt stand die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum. Högl und Stöß unterstrichen die SPD-Forderung nach einer Mietenbremse auf Bundesebene, um bei Neuvermietungen die häufig üblichen drastischen Sprünge zu verhindern.

Weiter ging es am Montag auf dem Heinrich-Dathe-Platz in Lichtenberg, wo außer dem Direktkandidaten Erik Gührs und dem Landesvorsitzenden Jan Stöß auch der Chef der Senatskanzlei, Björn Böhning vor Ort war. Unterstützt wurden sie von Lichtenberger SPD-PolitikerInnen, darunter dem Bezirksbürgermeister Andreas Geisel und den Abgeordneten Karin Halsch und Ole Kreins.

„Dass hier im Kiez ein frischer Wind herrscht, das spürt man gleich“, begrüßte Jan Stöß die Zuhörerinnen und Zuhörer in Anspielung auf die steife Brise, die zwischen Einkaufs-Center und Bibliothek des Dathe-Platzes wehte. „Mit Erik Gührs hat Lichtenberg einen engagierten und fest im Bezirk verwurzelten SPD-Kandidaten, der für unsere Grundsätze steht: gute Bezahlung für gute Arbeit, eine Rente in Ost und West von der man leben kann und gebührenfreie Bildung von der Kita bis zur Uni.“ Gührs machte deutlich woher er kommt: „Ich bin 31 Jahre alt und hier in der Platte groß geworden. Ich kenne meinen Bezirk und arbeite seit sechs Jahren in Bezirksverordnetenversammlung dafür, dass es immer bergauf mit ihm geht.“

Weiter geht es mit der WIR IM KIEZ am Mittwoch auf dem Hermann-Ehlers-Platz in Steglitz-Zehlendorf. Ute Finkh-Krämer, Direktkandidatin wird gemeinsam mit Jan Stöß und Cornelia Füllkrug-Weitzel aus dem Kompetenzteam Peer Steinbrücks und dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit diskutieren.

Alle Termine im Überblick findet Ihr hier. Wir würden uns freuen, viele von Euch vor Ort begrüßen zu dürfen.

 

Gemeinsam das TV-Duell am Sonntag schauen

Am Sonntag ist es soweit! Im einzigen TV-Duell im Vorfeld der Bundestagswahl müssen sich Peer Steinbrück und Angela Merkel im direkten Vergleich den Fragen der Moderatorinnen und Moderatoren stellen. Peer Steinbrück wird zeigen, dass die SPD die richtigen Ideen und das passende Programm hat, um Deutschland gerechter und lebenswerter zu machen.

Das Public Viewing zum TV-Duell hat in vielen Kreisen Tradition. Der Landesverband lädt, gemeinsam dem Kreis Friedrichshain-Kreuzberg und dem Juso-Bundesverband, zum zentralen Public Viewing in den Brachvogel nach Kreuzberg ein. Wir würden uns freuen, viele von Euch dort zu sehen!

Alle Termine und Orte zum gemeinsamen TV-Duell-Gucken findet ihr hier zusammengefasst.

Mitmachen beim Voting!

Viele Wählerinnen und Wähler sind noch unentschlossen und entscheiden sich erst kurz vor der Wahl. Gerade diese Menschen werden ihre Entscheidung vom TV-Duell abhängig machen und das macht es so wichtig für uns. Bestimmen wir die öffentliche Bewertung des Duells mit. Macht mit bei der Online- und Telefonabstimmungen. Auch auf Facebook und Twitter können wir unseren Kanzlerkandidaten unterstützen: der Hashtag für Twitter ist #tvduell. Auf www.spd.de werden im Anschluss an das Duell alle Abstimmungen verlinkt.

Früh aufstehen sollten all jene, die Lust haben am nächsten Morgen das Flugblatt zum TV-Duell zu verteilen (Termine werden über die Abteilungen bekannt gegeben). Auch hier kann, in bewährter analoger Weise, verdeutlicht werden: Die SPD ist immer die richtige Wahl!

 

Hörfassung des Regierungsprogramms

Hier gibt es das Regierungsprogramm zum Anhören, gesprochen von Wolfgang Thierse und Aydan Özuguz.
 

Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Michael Müller setzt Maßnahmen im sozialen Wohnungsbau fort.

Das „Maßnahmenprogramm zur Sicherung und Verbesserung des Sozialgefüges im Bestand der Großsiedlungen des Sozialen Wohnungsbaus“ läuft auch im Jahr 2014 weiter, so das Ergebnis aus der Sitzung des Berliner Senats am 27.August 2013. Die Vorlage von Senator Müller wurde in der Senatssitzung zur Kenntnis genommen und wird vor der endgültigen Beschlussfassung dem Rat der Bürgermeister zu Stellungnahme zugeleitet.

„Durch das Maßnahmenprogramm soll das Sozialgefüge im Sozialwohnungsbestand der Großsiedlungen durch Förderung von Bleibe- und Zuzugsanreizen verbessert werden“, so Müller, „deshalb wird auch weiterhin in 16 Großsiedlungen bei der Vermietung von Sozialwohnungen auf die Vorlage eines Wohnberechtigungsscheines verzichtet.“ Damit können auch Haushalte mit geringen Einkommen, die jedoch geringfügig über den Einkommensgrenzen des Sozialen Wohnungsbaus liegen, eine Wohnung mit sozialverträglichen Mieten bewohnen.

Parallel werden in einigen Großsiedlungen im Rahmen des Berliner Quartiersmanagements im Programm „Soziale Stadt“ Maßnahmen und Projekte zur Sicherung des sozialen Zusammenhalts, zur Stärkung der Integration und zur Verbesserung des Bildungsniveaus durchgeführt.

 

Politik und Kino im Freiluftkino Insel mit Cansel Kiziltepe

Am kommenden Donnerstag, dem 29. August, zeigt das Freiluftkino Insel im Cassiopeia den ausgezeichneten Dokumentarfilm „Werden Sie Deutscher“ über einen Integrationskurs an einer Berliner Volkshochschule.

Zuvor gibt es ein Publikumsgespräch mit Cansel Kiziltepe, der Bundestagskandidatin für Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost.
Ein Film „voller Situationskomik und regt doch zu einer kritischen Auseinandersetzung an.“ (Deutsche Welle) 
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=oQn4TuoUabU
Weitere Infos und Tickets vorab: http://www.freiluftkino-insel.de/html/program
Donnerstag, 29. August 2013, um 19:00 Uhr
Freiluftkino Insel im Cassiopeia, Revaler Straße 99, 10245 Berlin
(S- und U-Bahnhof Warschauer Straße).

 

"Lassalle" im Grips-Theater

Zur Wiederaufführung der szenischen Lesung „Lassalle“ laden anlässlich des 150. Geburtstages der Sozialdemokratie die SPD Alt-Moabit, die SPD Bellevue sowie die SPD Mitte, die Berliner SPD und der Parteivorstand der SPD ein. Das Theaterstück von Felix Huby und Hartwin Gromes in der Regie von Rüdiger Canalis Wandel ist am Montag, dem 2. September 2013 um 19.30 Uhr im Grips-Theater zu sehen.

Das Stück, das am 30. April in Berlin uraufgeführt wurde, berichtet von der Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins durch Ferdinand Lassalle am 23. Mai 1863 in Leipzig und vom Leben eines mutigen, wortmächtigen Kämpfers für die Gerechtigkeit. Es spielen Petra Zieser, Dominique Chiout, Mathias Schlung, Lutz Reichert, Claudius Freyer, begleitet von der Pianistin Doro Gehr.
Karten kosten 15 Euro. Bei dem sich an die Aufführung anschließenden kleinen Empfang werden auch prominente SozialdemokratInnen zugegen sein. Der Kartenpreis beinhaltet ein Freigetränk beim anschließenden Empfang. Kartenvorverkauf: Theaterkasse des Grips-Theaters, Altonaer Straße 22, 10557 Berlin, Tel. 397474-77, täglich von 12 - 18 Uhr sowie im Kreisbüro der SPD Mitte, Müllerstr. 163,13353 Berlin, Tel. 46 92 - 131, Mail: mitte@spd-berlin.de

 

Fachausschuss Wirtschaft: Tim Renner diskutiert über Mindeststandards in der Kreativwirtschaft

Der Fachausschuss Wirtschaft und Arbeit der Berliner SPD lädt am 6. September ein zur Podiumsdiskussion über Mindeststandards in der Kreativwirtschaft. Mit dabei sind Prof. Tim Renner, Geschäftsführer Motor Entertainment GmbH, Jürgen Schepers, Branchenkoordinator Kreativwirtschaft der IHK Berlin,  Christophe Knoch, Sprecher der Koalition der Freien Szene,  sowie Barbara Loth, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen.

Der Kreativbereich ist für viele Menschen nach wie vor ein attraktives und innovatives Arbeits- und Berufsumfeld. Hier lassen sich eigene Ideen kreativ und künstlerisch umsetzen. Durch den Wandel von der Industrie- in die Wissensgesellschaft entstehen viele neue Arbeitsplätze und Tätigkeitsfelder in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Schnell zeigt sich jedoch, dass die soziale und wirtschaftliche Lage in kreativen Berufen und Tätigkeiten aufgrund der Arbeits- und Lebensrealitäten mitunter sehr schwierig, sogar kritisch und prekär ist. Das Bild in der Öffentlichkeit ist geprägt von einigen „Stars“ aus der Kreativszene mit sehr hohen Einkommen. Lebensrealität ist aber oft, das faire Einkommen und soziale Sicherung in dieser Branche für viele mehr Wunsch als Realität sind. Wir wollen im Rahmen dieser Veranstaltungen aktuelle Problemlagen aufzeigen und Lösungen diskutieren.

Freitag, 6. September 2013, um 18.00 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter www.spd-berlin.de/VA-Kreativwirtschaft

 

AG Selbst aktiv: "Gesundheit für alle!"

"Gesundheit für alle! Wie inklusiv ist unser Gesundheitswesen?". Dieser Frage geht die AG Selbst aktiv auf einer Veranstaltung am 9. September nach. Es diskutieren Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust, Bundesgeschäftsführerin der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V., Martin Marquard, ehem. Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung Berlin / Mitglied des Arbeitskreises Barrierefreies Gesundheitswesen und Mechthild Rawert, MdB, SPD-Direktkandidatin für Tempelhof-Schöneberg.

Der individuelle Gesundheitszustand beeinflusst sowohl die subjektive Lebensqualität als auch die gesellschaftlichen Teilhabechancen", so Karin Sarantis-Aridas, Vorsitzende der AG Selbst Aktiv Berlin. "Menschen mit Behinderungen haben einen besonderen Bedarf an gesundheitlichen Versorgungsleistungen. Aber Arztpraxen und Krankenhäuser sind oft nicht barrierefrei. In vielen Gesundheitsberufen existieren Barrieren in den Köpfen." Welche Änderungen  von einer SPD-geführten Regierung für ein inklusives Gesundheitswesen erwartet werden, soll Thema der Veranstaltung sein.

Der Einladungsflyer der AG Selbst aktiv (PDF-Dokument, 988.5 KB)(PDF)

Montag, 9. September 2013, um 17.00 Uhr 
Nachbarschaftsheim Schöneberg e. V., Holsteinische Straße 30, 12161 Berlin

Anmedlung erbeten unter www.spd-berlin.de/gesundheit-fuer-alle

 

Jetzt Karten reservieren: Einladung ins Konzert der Singakademie: "Elias"

Das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie und die Berliner Stimme bieten zur neuen Konzertsaison wieder einen ersten musikalischen Höhepunkt an. Zu ihrem 50jährigen Jubiläum führt die Berliner Singakademie das wohl bedeutendste Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy, den "Elias", auf.

Das Werk entstand in den Jahren 1837 bis 1846 und schildert das Wirken des alttestamentarischen Propheten aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. in seinem Kampf gegen den Königshof, aber auch gegen das vom Jahwe-Glauben abgefallene Israel. Es ist die Auseinandersetzung um die Entstehung des Monotheismus gegen die Baal-Götter der Naturreligionen. Mendelssohn schreibt dazu: "Ich hatte mir eigentlich beim Elias einen rechten Propheten gedacht, wie wir ihn etwa heut' zu Tag wieder brauchen könnten, stark, eifrig, auch wohl bös und zornig und finster, im Gegensatz zum Hofgesindel und Volksgesindel, und fast zu der ganzen Welt im Gegensatz." So hat Mendelssohn das Werk auch gestaltet. Lyrische Passagen wechseln sich mit hochdramatischen Chören ab, die in der Musikgeschichte ihresgleichen suchen.  Chor und Orchester sollen, so verlangt es Mendelssohn, "wie die Wütenden singen und spielen".

Die Berliner Singakademie führt das Werk gemeinsam mit dem Konzerthausorchester auf. Als Solisten wirken mit Ute Selbig, Sopran, Susanne Langner, Alt, Markus Schäfer, Tenor sowie Stephan Loges, Bass. Die musikalische Leitung hat Achim Zimmermann.
Das Konzert findet statt am 24. Oktober 2013 um 20 Uhr im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt.
Niko Sander wird um 19 Uhr im Musikclub des Konzerthauses eine Einführung in das Konzert geben. Die ermäßigten Kartenpreise betragen 30.-/25.50.-/21.-/ 16.50 und 12 Euro.
Die Karten können bis zum 20. September bestellt werden. Wir bitten um Reservierung  unter www.spd-berlin.de/singakademie.
Die Karten können per Überweisung bezahlt werden und werden dann zugeschickt. Nähere Informationen gibt es nach der Anmeldung.

 

Kulturforum Stadt Berlin: Für eine neue Kulturpolitik! Kultur, Kunst und kreatives Schaffen stärken

Das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie lädt am 16. September zum diesjährigen Kulturempfang  mit Prof. Dr. Oliver Scheytt, Mitglied im Kompetenzteam von Peer Steinbrück, zuständig für Kunst und Kultur. Sein Vortrag steht unter dem Motto "Für eine neue Kulturpolitik! Kultur, Kunst und kreatives Schaffen stärken".

Prof. Dr. Oliver Scheytt, Vorstandsmitglied des Kulturforums der Sozialdemokratie, steht für den Aufbruch in der Bundeskulturpolitik. Oliver Scheytt ist Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft, Autor von "Kulturstaat Deutschland" und machte als außergewöhnlicher Kulturmanager Essen und das Ruhrgebiet zur "Kulturhauptstadt Europas". Für den Juristen und Pianisten Oliver Scheytt sind Kunst und Kultur ebenso Gesellschafts- wie auch Wirtschaftspolitik. Oliver Scheytt informiert über sein Programm für eine neue Kulturpolitik in Deutschland.

Montag, 16. September 2013, um 18.00 Uhr
Kulturprojekte GmbH, Klosterstr. 68-70, 10179 Berlin
Begrüßung: Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister und Kultursenator
Um Anmeldung wird gebeten unter www.spd-berlin.de/kulturempfang

 

August-Bebel-Institut I: Wie hältst Du es mit der Gewerkschaft? Gisela Notz im Gespräch mit Oskar Negt

Für August Bebel waren Gewerkschaften nicht nur Mittel im Arbeitskampf, sondern notwendig für eine breite gesellschaftliche Verbesserung. Ein Jahrhundert später fordert auch Oskar Negt, dass Gewerkschaften ihr politisches Mandat erweitern sollten. Sie müssten auch außerhalb von Betrieben tätig werden und an der Gestaltung von Freizeit, Kultur und Gesellschaft insgesamt mitwirken. Was das konkret bedeutet, erläutert Negt im Gespräch.
Mit: Oskar Negt, Sozialphilosoph („Arbeit und menschliche Würde“) und 
Gisela Notz, Historikerin („,Freiwilligendienste‘“ für alle. Von der ehrenamtlichen Tätigkeit zur Prekarisierung der „freiwilligen“ Arbeit“) 

Donnerstag, 29. August 2013, von 17.00 bis 19.00 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

 

August-Bebel-Institut II: Finissage Bebel-August

Das August-Bebel-Institut lädt zur Verabschiedungn des Bebel-Augusts ein - zum 100. Todestag August Bebels – mit einem Umtrunk in der Galerie und der Gelegenheit, die Jubiläumsausstellung “Mehr Bebel wagen!” nochmals zu besichtigen.

Letzte Gelegenheit die Ausstellung des "Bebel-August" zu besuchen bis zum 30.8. von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Vinissage
Samstag, 31. August 2013, von 16.00 bis 19.00 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllestraße 163, 13353 Berlin

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: „Rassismus & Sexismus ab_bloggen!“ am 2. September

2013 ging ein #Aufschrei durch Deutschland, der eine bundesweite Sexismus-Debatte lostrat. Mit der Twitter-Aktion machten Tausende von Frauen sichtbar, wie alltäglich Sexismus und sexuelle Übergriffe sind. Etwa zeitgleich dominierte die Frage den öffentlichen Diskurs, wie mit rassistischen Begriffen in Kinderbüchern umzugehen sei. Beide Debatten sind nicht neu, wurden aber selten derart in den Massenmedien und den Weblogs – der sogenannten Blogosphäre – verhandelt. Auffallend ist der unterschiedliche Verlauf der Berichterstattung: Während die Blogosphäre etwa den Änderungsvorschlägen für Kinderbücher überwiegend zustimmte, sprachen die öffentlichen Medien von Zensur bis hin zu einem Angriff auf die literarische Freiheit. Auch die Sexismus-Debatte sorgte für geteilte Meinungen, vor allem in der Blogosphäre selbst.

Doch wie können Rassismus und Sexismus durch Medien sichtbar gemacht werden? Wie und durch wen geschieht dies? Welches Potenzial bergen die Massenmedien und wie unterscheidet sich davon die Blogosphäre? Wer kann durch welche Medien wie erreicht werden? Verlaufen die Debatten parallel oder konzentrieren sie sich auf einen Kanal?
Montag, 2. September 2013, von 16.00 bis 20.00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 1, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin
Anmeldung unter www.fes.de/lnk/abbloggen oder per E-Mail an forumpug@fes.de .
Den Livestream kann man ab 16.00 Uhr hier sehen: http://fes.talk42.de
Das Programm gibt es hier: Programm (PDF-Dokument)

 

SPD Reiseservice: Das 6. SPD-Herbsttreffen in Warschau vom 10. bis 16. Oktober – noch Restplätze frei!

Die Busreise ab/bis Berlin liefert politische Information und die Erkundung dieser spannenden Metropole. Wir erleben eine Stadt zwischen der Tragik ihrer Geschichte und einer vielversprechenden Zukunft. In jeder Hinsicht: Warschau ist eine Reise wert! Weitere Informationen
 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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