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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: Stöß zu Energietisch - Berliner SPD beim Deutschlandfest am 17. und 18. August - Käfer-Geschichten gesucht - Termine

Stöß: "SPD teilt Anliegen des Energietischs unabhängig vom Termin"

Porträt Jan Stöß
 

Auf Vorlage von CDU-Innensenator Frank Henkel hat der Senat beschlossen, den Abstimmungstag für den Volksentscheid über die Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung auf Sonntag, den 3. November 2013, zu legen. Henkel begründete die Entscheidung u.a. damit, dass damit eine ordnungsgemäße organisatorische Vorbereitung und Durchführung sowohl der Wahl zum Deutschen Bundestag am 22. September 2013 als auch des Volksentscheids sichergestellt werde. Das Berliner Abgeordnetenhaus habe so zudem Gelegenheit, einen möglichen eigenen Gesetzentwurf zu beraten und zur Abstimmung zu stellen.

"Dass die Berliner SPD eine Abstimmung parallel zur Bundestagswahl am 22. September präferiert hätte, ist bekannt", so der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß. "Wann abgestimmt wird ist für uns aber weniger entscheidend als worüber: Uns geht es darum, die Berliner Energieversorgung wieder kommunal zu betreiben und nicht weiter Gewinne aus dem Stromnetz zu privatisieren. Wir wollen ein kommunales Netz und ein Stadtwerk, das die BerlinerInnen sozial und ökologisch mit Strom versorgt. Deshalb teilt die Berliner SPD die Kernanliegen des Berliner Energietisches weiterhin und unabhängig von dem Abstimmungstermin."

 

Unsere Acts beim Deutschlandfest

Die Berlinerinnen und Berliner kehren aus den Sommerferien zurück und auch das Wetter läuft sich schon mal warm – das Deutschlandfest kann also kommen! Am 17. und 18. August 2013 wird die Straße des 17. Juni ganz im Zeichen des 150. Geburtstages der SPD stehen – und auf insgesamt vier Bühnen wird standesgemäß gefeiert! Neben Nena, Dick Brave und Roland Kaiser darf die Berliner SPD deshalb zwei Acts ganz besonders begrüßen: Die Schülerband MelotoN und den jungen Künstler Michael Schulte.

Jeder Landesverband hat das musikalische Programm mit eigenen Vorschlägen bereichert – die Berliner SPD präsentiert nun mit MelotoN die Gewinner des diesjährigen Bandwettbewerbs. Die sechs Schüler aus Spandau, die sich 2012 gründeten, haben bei der Geburtstagsparty in der Kalkscheune Publikum und Jury mit ihrem rockigen, durch Saxophon und Violine bereicherten Sound überzeugt und sind jetzt reif für die ganz große Bühne – am 17. August um 15.15 Uhr (vorläufiger Termin) stehen sie auf Bühne 1 beim Deutschlandfest.

Auf großen Bühnen kennt sich Michael Schulte schon ganz gut aus. 2012 kam er ins Finale der Gesangsshow „The Voice of Germany“ und begeisterte ein Millionenpublikum mit seinem Titel „Carry me Home“. Nach seinem dritten Platz begleitete der 23jährige Reamonn-Sänger Rea Garvey auf Tour, bevor es ihn mit seinem eigenen Album selbst auf die Bühnen der Republik zog. Vom Youtube-Star zum Vollblutmusiker - die Besucher des Deutschlandfestes können Michael Schulte am 17. August um 18.05 Uhr (vorläufiger Termin) auf Bühne 1 beim Deutschlandfest erleben.

Wir freuen uns sehr auf beide Auftritte, symbolisieren sie doch genau die junge und kreative Künstlergeneration, durch die unsere Stadt geprägt und bereichert wird. Und natürlich freuen wir uns über jedes Berliner Gesicht, das wir beim Deutschlandfest am 17./18. August 2013 begrüßen dürfen!
Weitere Infos gibt es hier.

 

Felgentreu: Studie belegt Schädlichkeit von Betreuungsgeld

Dr. Fritz Felgentreu BTW 2013
 

Jeder Anreiz, Kinder aus der Kita fernzuhalten, sei eine gefährliche Fehlsteuerung, die Kindern schade. Das belegen nach Ansicht des stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden und Neuköllner Bundestagskandidaten Fritz Felgentreu die Ergebnisse der jetzt veröffentlichten Einschulungsuntersuchung. Felgentreu: "Das Betreuungsgeld muss sofort wieder abgeschafft werden. Auch Senator Czaja ist gefordert, sich in seiner eigenen Partei für die Abschaffung des Betreuungsgelds einzusetzen. Familien fördern wir am besten durch erstklassige Schulen und Kitas. Das Betreuungsgeld ist eine Investition in Bildungsbarrieren.“

Die vom Senat für Gesundheit und Soziales in Auftrag gegebene Studie belegt, dass der Besuch einer Kita die Deutschkenntnisse von Kindern – und damit ihre Schulfähigkeit – nachhaltig fördert. So verfügen heute 75 Prozent der Kinder mit Migrationshintergrund nach einem mindestens zweijährigen Kita-Besuch über gute bis sehr gute Deutschkenntnisse. Bei Kindern, die die Kita nicht besucht haben, sind es unter 50 Prozent.

 

Ute Finckh-Krämer bei abgeordnetenwatch.de

Ute Finckh-Krämer 2013
 

Weil es für die Direktkandidatin der SPD im Wahlkreis Steglitz-Zehlendorf, Dr. Ute Finckh-Krämer, eine Selbstverständlichkeit ist, dass Politiker antworten, wenn Bürger fragen, beteiligt sie sich bei abgeordnetenwatch.de mit einem eigenen Profil.

„Mit abgeordnetenwatch.de hat sich der Dialog zwischen der politisch interessierten Öffentlichkeit und den gewählten Abgeordneten in den letzten Jahren deutlich verbessert“, so Ute Finckh-Krämer. Insbesondere die letzten Skandale haben gezeigt, wie wichtig öffentliche Aufmerksamkeit ist. „Im NSA-Überwachungsskandal erleben wir derzeit, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung sich um die Beantwortung der zentralen Frage drückt, wie sie die private Kommunikation der Bürgerinnen und Bürger im Internetzeitalter vor umfassender geheimdienstlicher Überwachung zu schützen gedenkt. Gleichzeitig hat die schwarz-gelbe Koalition bis heute verhindert, dass Nebeneinkünfte von Abgeordneten oder die Beeinflussung von Abgeordneten durch Lobbyisten für Bürgerinnen und Bürger transparent gemacht werden“, so Finckh-Krämer.

Die SPD tritt dafür ein, dass zukünftig alle Bundestagsabgeordneten Einkünfte aus ihren Nebentätigkeiten vollständig auf Euro und Cent offen legen müssen, dass für Parteispenden eine Höchstgrenze von 100.000 Euro pro Spender im Jahr eingeführt wird und Sponsoring zukünftig in den Rechenschaftsberichten der Parteien aufzuführen ist. Außerdem soll ein verpflichtendes Lobbyregister auf gesetzlicher Grundlage beim Deutschen Bundestag eingerichtet, Abgeordnetenbestechung endlich unter Strafe gestellt und der Einsatz von externen Beratern in Bundesministerien durch jährliche Berichte offen gelegt werden.

Weitere Kandidatinnen und Kandidaten der Berliner SPD sind ab heute bei abgeordnetenwatch.de zu finden.

 

Anleitung zum Bessermachen

Philipp Steinberg
 

„Die Aufklärung kommt zu zögerlich und zu spät“, so der stellvertretende Landesvorsitzende der Berliner SPD, Philipp Steinberg, in The European.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung, so Steinberg in seinem Debattenbeitrag weiter, hat bei der Aufklärung des Prism-Skandals versagt. Tiefgreifende Reformen und eine echte Aufklärung der Geschehnisse müssen erfolgen, um die Bürgerinnen und Bürger vor Ausspähung wirksam zu schützen.

Steinberg nennt vier Handlungsfelder, die dabei zunächst Priorität haben. Den Beitrag finden Sie hier.

 

Ernst Reuter, der Käfer und Berlin – sozialdemokratische Geburtstagsgeschichte

Ernst Reuter und VW Käfer II
 

"Ihr Völker der Welt ... schaut auf diese Stadt“ - das ist einer der ergreifendsten Sätze in der Berliner Geschichte, gesprochen vor 300.000 Berlinerinnen und Berlinern von Ernst Reuter. An den sozialdemokratischen Oberbürgermeister möchte die Berliner SPD auf dem großen Geburtstagsfest am 17./18. August auf der Straße des 17. Juni erinnern.

Anlass dafür war der großartige Fund des privaten VW-Käfers von Ernst Reuter. Sven Heinemann - selbst leidenschaftlicher Käferfahrer und Genosse aus Friedrichshain/Kreuzberg - fand ihn im Technikmuseum und regte die Idee an, mit diesem Auto auf das Deutschlandfest zu gehen und Ernst Reuter in den Mittelpunkt unserer 150 Jahre-SPD-Betrachtung zu stellen.

Der VW-Käfer war in vielen Familien das erste eigene Auto und erfreut sich noch heute großer Beliebtheit. Das wollen wir nutzen und sammeln Geschichten und Fotos von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten rund um den Käfer, die wir dann im Rahmen der Präsentation des Landesverbandes auf der Geburtstagsmeile veröffentlichen werden.

Wer sich mit einer persönlichen Geschichte an dieser Aktion beteiligen möchte, meldet sich bitte bei der Landesgeschäftsführerin Kirstin Fussan (kirstin.fussan@spd.de; 030 - 4692-140).

Auf 22 Meter Länge präsentiert sich die Berliner SPD beim Geburtstagsfest auf der Straße des 17. Juni mit ihren Kreisen und Arbeitsgemeinschaften. Im Bühnenprogramm hat die Berliner SPD Auftritte der Gruppe Meloton, Gewinner im Bandwettbewerb der Berliner SPD, und von Michael Schulte, Finalist der Casting-Show „The Voice of Germany“ 2012 und jüngerer Bruder des SPD-Stadtrats Marc Schulte aus Charlottenburg-Wilmersdorf, organisiert.

 

Böhning kritisiert EU-Verordnungsentwurf zur Netzneutralität

Björn Böhning, Chef der Berliner Senatskanzlei, zeigt sich erschrocken über den vor wenigen Tagen bekannt gewordenen – noch inoffiziellen – Verordnungsentwurf der EU-Kommission für einen gemeinsamen Telekommunikationsmarkt. „Nachdem EU-Kommissarin Neelie Kroes noch im Juni 2013 angekündigt hatte, Netzneutralität per Gesetz schützen zu wollen, sind die nun geplanten Regelungen umso erstaunlicher und das Ziel wird zur Farce“, so Björn Böhning.

Anstatt Netzneutralität zu schützen, wird den Providern weitestgehende Freiheit bei der Ausgestaltung ihrer Geschäftsmodelle zugesichert. So steht es ihnen frei, mit Inhalte-Anbietern Verträge zu Ausnahmeregelungen in Volumentarifen und zum Transport in speziellen Diensteklassen zu schließen. Eine Überholspur für zahlende Anbieter wird somit ausdrücklich erlaubt. Argumentiert wird mit der Freiheit der Endkunden, sich für bestimmte Volumentarife, Geschwindigkeiten und Diensteklassen selbst entscheiden zu können.

Der Verordnungsentwurf der EU-Kommission bleibt somit sogar noch weit hinter dem Verordnungsentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zurück, zu dem heute eine Anhörung durchgeführt wird. Strengere nationale Regelungen würden jedoch obsolet, sollte der EU-Verordnungsentwurf in Kraft treten. Die EU-Kommission plant, das Gesetzgebungsverfahren noch bis Ostern 2014 abzuschließen.

Björn Böhning fordert die Bundesregierung nachdrücklich auf, sich schnellstmöglich auf EU-Ebene zu engagieren und sich für einen stärkeren Schutz der Netzneutralität einzusetzen.

Dazu gibt es auch einen Beitrag von Gesche Joost, Mitglied im Kompetenzteam von Peer Steinbrück, dort zuständig für Netzpolitik: Das Internet als freies und offenes Medium erhalten

 

Berliner SPD fährt nach Auschwitz

Die Berliner SPD nimmt die Tradition ihrer Gedenkstättenfahrten wieder auf. Die nächste Fahrt führt vom 23. bis 25. November nach Krakau und Auschwitz. Auschwitz als Ort lässt - über abstraktes Faktenwissen hinaus - die Dimension des faschistischen Zivilisationsbruchs erahnen, an den in Berlin mit dem Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“ erinnert wird. Zum Programm der Fahrt gehören der Besuch in der Gedenkstätte und eine Stadtführung. Im Angebot enthalten sind die Busfahrt ab Berlin sowie zwei Übernachtungen in Krakau inkl. Halbpension, zum Preis von ca. 230 Euro. Geplant sind Vorbereitungstreffen.

Weitere Informationen gibt es demnächst im Dienstagsbrief, auf spd-berlin.de/gedenkstaettenfahrt, per Mail unter gedenkstaettenfahrten.berlin@spd.de oder per Telefon: 4692 266

 

Kurzer Weg zum Visum: Swen Schulz begrüßt Initiative der IHK

Swen Schulz - Kandidat Spandau 2013
 

Die Einrichtung eines Visum-Services im Rahmen der Fachkräfte-Beratung bei der IHK Berlin ist vom Berliner Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (SPD) begrüßt worden. "Berlin braucht Zuwanderung, braucht Fachkräfte aus dem Ausland. Und wenn die IHK in Zusammenarbeit mit Unternehmen, Ausländerbehörde, Agentur für Arbeit sowie dem Senat Beratung und Unterstützung für Fachkräfte aus dem Ausland bietet, jetzt auch noch mit einem Visa-Service, dann hilft das der Wirtschaft in Berlin und schafft Arbeitsplätze", sagte Schulz.

In diesem Zusammenhang sei auch wichtig, dass die Möglichkeiten zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse weiter verbessert und Hürden abgebaut werden. Schulz: "Darüber hinaus müssen wir gleichzeitig die Bildung und Qualifizierungsmöglichkeiten derjenigen, die hier leben, ausbauen. Wir brauchen beides, um den künftigen Anforderungen gerecht zu werden: Zuwanderung von Fachkräften und bessere Bildung hier vor Ort, etwa mit einem Rechtsanspruch auf eine Ganztagsschule und auf Ausbildung statt schwarz-gelbem Betreuungsgeld und Kürzungen bei den Qualifizierungsmaßnahmen."

 

Flugblatt der Woche: Merkel lässt uns bespitzeln. Wie lange noch?

Zu den jüngsten Enthüllungen im Rahmen der NSA-Spähaffäre erklärt der Kanzlerkandidat der SPD Peer Steinbrück: „Jüngste Medienberichte über die engen Beziehungen deutscher und amerikanischer Geheimdienste bestätigen den Eindruck, dass die Bundesregierung über die massive Grundrechtsverletzung in Deutschland entweder Unwissenheit vortäuscht und ihre Mitwisserschaft verschweigt oder die Geheimdienste außer Kontrolle geraten sind.

Die alarmierendste Nachricht ist, dass die Regierung von Frau Merkel die Auslegung des G-10-Gesetzes offenbar "flexibilisiert" hat, um die Weitergabe geschützter Daten an ausländische Dienste zu erleichtern. Jetzt muss jedem klar sein: Die Zeit der Verharmlosung ist vorbei!“

Das Flugblatt der Woche:
Merkel lässt uns bespitzeln. Wie lange noch? (PDF-Dokument) (mit Logo)
Merkel lässt und bespitzeln. Wie lange noch? (PDF-Dokument) (ohne Logo)

 

Lichtenberg: SPD-Kinderfest im Orankebad

Bereits zum fünften Mal findet am Sonnabend, dem 3. August  das Kinderfest im Orankebad statt. Traditionell am letzten Samstag der Sommerferien warten ab 11.00 Uhr u.a. eine Hüpfburg, Kinderschminken, Entenrennen und ein Malwettbewerb auf die kleinen und großen Besucher. Für das leibliche Wohl sorgen selbst gebackener Kuchen und Waffeln zu kleinen Preisen.
"Das Sommerfest im Orankebad hat sich zu einer schönen Tradition entwickelt. Für die Kinder ist es ein letzter Ferienhöhepunkt, bevor für sie der Ernst des Lebens wieder losgeht", erklärt Erik Gührs, Direktkandidat der Lichtenberger SPD für den Deutschen Bundestag.
Das Kinderfest im Orankebad wird jährlich von der SPD Lichtenberg veranstaltet und hat sich bereits zu einem Publikumsmagneten entwickelt.
Neben Spiel und Spaß für die Kinder bietet es den Eltern Gelegenheit, mit Lichtenberger Politikern persönlich ins Gespräch zu kommen und ihre Probleme und Ideen zu äußern.

 

Gedenktafel für Friedrich Ebert

Als Friedrich Ebert 1905 mit seiner Familie nach Berlin zog, um hier als Sekretär des Vorstands zu arbeiten, da wählte er den Friedrichshain als seinen ersten Wohnort in der Hauptstadt. Am 13. August wird an seinem Wohnhaus in der Neuen Bahnhofstraße 12 eine Gedenktafel zu seinen Ehren enthüllt.

Jan Stöß, Landesvorsitzender der Berliner SPD und Sven Heinemann, Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus werden begrüßen. Der Geschäftsführer der Friedrich-Ebert-Stiftung Roland Schmidt wird eine Festrede halten. Cansel Kiziltepe, Bundestagskandidatin im Wahlkreis Friedrichshain- Kreuzberg- Prenzlauer Berg- Ost hält das Schlusswort.

Dienstag, 13. August 2013, 16.30 – 17.30 Uhr, im Hof der Neuen Bahnhofstraße 12, 10245 Berlin

 

Eva Högl zu Gast bei der AG Strategie gegen rechts

Die Obfrau der SPD im NSU-Untersuchungsausschuss Dr. Eva Högl, MdB, wird von ihrer Arbeit im Untersuchungsausschuss berichten sowie über den Stand des Ergebnisberichts informieren.

Dienstag, 6. August 2013, von 17.00 bis 18.45 Uhr
Kurt-Schumacher-Haus, Erika-Heß-Saal, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

 

Einladung der AGS zu Betriebsbesuchen im PankowPark am 9. August

Die AGS Pankow lädt herzlich ein zu zwei Betriebsbesuchen im Pankow Park mit dem Bundeskandidaten Klaus Mindrup am Freitag, dem 9. August 2013. Wir wollen uns mit dem Industriestandort Pankow beschäftigen, seinen Beiträgen zu Ausbildung und Energiewende.

Um 9.30 Uhr besuchen wir das ABB Traning Center. Treffpunkt ist die Geschäftsführung, Haupteingang Lessingstraße 79, 13158 Berlin-Wilhelmsruh.

ABB ist ein führender Technologiekonzern der Energie- und Automatisierungstechnik. Das Unternehmen will es seinen Kunden in Energieversorgung, Industrie und Handel ermöglichen, ihre Produktivität zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren. Der Konzern beschäftigt weltweit 120.000 Menschen und erzielte im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von 3,6 Mrd. Euro. Das ABB Training Center sichert mit unternehmensinterner und Verbund-Ausbildung den Nachwuchs für ABB und Drittunternehmen. Es ist die größte Ausbildungsstätte in Pankow.

Um 13 Uhr besuchen wir die Alstom Power GmbH. Treffpunkt ist die Standortleitung, Haupteingang Hertzstraße 70, 13158 Berlin-Wilhemsruh.

Alstom ist international im Energie- und Transportbereich tätig. Das Unternehmen ist weltweit führend im Bau von Anlagen und Produkten für die Stromerzeugung, Energieübertragung und Schieneninfrastruktur und will Maßstäbe für innovative und umweltfreundliche Technologien setzen. Ebenso bietet Alstom Lösungen und Dienstleistungen für schlüsselfertige Kraftwerke an. Der Konzern beschäftigt weltweit 93.000 Menschen und erzielte im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von 20,3 Mrd. Euro.
Die Geschäftsführer stellen uns jeweils ihr Unternehmen am Standort vor und stehen uns zum Gespräch zur Verfügung.

Die AGS bittet Interessierte um eine Anmeldung zu beiden oder einem der Betriebsbesuche bis zum 6. August 2013 an Max E. Neumann.

 

Kulturforum: Kultur als Ware? Kunst und Kultur im Freihandelsabkommen EU - USA

Gegen ein Freihandelsabkommen der EU mit den USA, das z.Zt. verhandelt wird, spricht kaum jemand. Seine Befürworter erwarten durch einheitliche Standards den Abbau von Handelshemmnissen, neue Arbeitsplätze und höhere Gewinne. Strittig ist allerdings die Frage, ob auch der Kultur- und Mediensektor in diese Verhandlungen einbezogen werden soll. Die Bundesregierung, ebenso die EU-Kommission sind dafür, das Europäische Parlament und der Bundesrat dagegen - und natürlich die gesamte Kulturszene. Das hier viel gelobte Frankreich hat es immerhin geschafft, dass audiovisuelle Dienstleistung ausgeklammert wurden.

Im Wesentlichen basiert die Ablehnung auf zwei großen Bedenken:

• Kulturgüter und -dienstleistungen sind zwar auch Wirtschaftsgüter, aber darüber hinaus sind sie Träger ideeller Werte, die maßgebend sind für die europäische
Identität. Beispiel: Als Schutz für das Kulturgut Buch gilt in Deutschland und Frankreich die Buchpreisbindung. Was wären die Folgen, wenn die US-Internetwirtschaft die Möglichkeit bekäme, gegen die Buchpreisbindung als Handelshindernis zu klagen?

• Sollten die bestehenden Fördersysteme für Kunst, Kultur und Medien abgeschafft oder eingeschränkt werden, würde das zur Verletzung der kultureller Vielfalt führen, zu der wir uns mit Ratifizierung der entsprechenden UNESCO-Konvention verpflichtet haben.

Die Beruhigungsversuche der Bundesregierung erscheinen uns nicht tragfähig. Die Sorge bleibt, dass öffentliche Kulturförderung und soziale Absicherung für Künstler und Künstlerinnen durch Marktgesetze ersetzt werden sollen. Was das bedeuten würde für das europäische Urheberrecht, für Künstlersozialkasse, Buchpreisbindung oder ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Kulturgüter, lässt sich leicht erahnen. Deshalb ist das geplante Freihandelsabkommen ein Thema, das uns allen auf den Nägeln brennt.

Es diskutieren mit uns
Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats
Frank Zimmermann, MdA, europa- und medienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

Das Gespräch leitet Eckhardt Barthel
Mittwoch, 7. August 2013, um 19.30 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin
 

 

August-Bebel-Institut I: „Mein August Bebel“ Ausstellungseröffnung, Lesung, Gespräch

Vor 100 Jahren starb August Bebel. Als „Arbeiterkaiser“ genoss er zu Lebzeiten idolhafte Verehrung: als Begründer der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung, als Kämpfer für bessere Arbeitsbedingungen und die Gleichstellung der Frau, als Kritiker deutscher Kriegs- und Kolonialpolitik. Noch heute taugt Bebel für viele als Identifikationsfigur.

Die Ausstellung vollzieht sein politisches Schaffen nach. Die Veranstaltungsreihe nimmt Themen in den Blick, die für Bebel zentral waren, und beleuchtet aktuelle Positionen dazu.

Lesung & Gespräch mit 
Ralf Hoffrogge, Historiker („Sozialismus und Arbeiterbewegung in Deutschland“) 
Jürgen Schmidt, Historiker („August Bebel. Kaiser der Arbeiter“)
Moderation: Gisela Notz, Historikerin ("Wegbereiterinnen")

Freitag, 9. August 2013, von 18.00 bis 20.00 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Anmeldung erbeten

 

August-Bebel-Institut II: Sozialdemokratie und (Post-)Kolonialismus. Gespräch über ein ambivalentes Erbe.

„Kolonialismus widerspricht der Idee zivilisatorischer Politik“. „Nein, Kolonialismus an sich ist kein Verbrechen, muss nur anders betrieben werden.“ – Zeitgenössische sozialdemokratische Positionen zur deutschen Kolonialpolitik variierten stark. Wie geht die Sozialdemokratie heute mit diesem ambivalenten Erbe um? Wie verhält sie sich zu den Folgen von Kolonialpolitik? Wie zu Forderungen dekolonialer Aktivist/innen nach radikaler Aufarbeitung und Entschädigung?
Mit:
Joshua Kwesi Aikins, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. und dekolonialer Aktivist
Armin Straube, Historiker
Moderation: Gisela Notz, Historikerin

Donnerstag, 15. August 2013, von 18.00 bis 20.00 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Anmeldung erbeten

 

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