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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: Historische Mitte weiter entwickeln - Raus zum 1. Mai - Telekom-Tarife sind unsozial - Termine

Stöß: Neu-Denken der Historischen Mitte für die Weiterentwicklung unserer Stadt

Stöß Mitte Spaziergang
 

An diesem Wochenende forderte der Landesvorsitzende der Berliner SPD, Jan Stöß, ein Umdenken bei der Gestaltung der Freiflächen zwischen Alexander- und Schlossplatz.

„Insbesondere in diesem innerstädtischen Bereich gibt es viele Brachen, die vollkommen ungenutzt und unwirtlich sind und somit auch niemanden zum Verweilen einladen. Gerade in Zeiten von Wohnungsmangel muss es doch unser vordringlichstes Ziel sein, jeden Ort in Berlin unter dem Aspekt einer sozial ausgerichteten Wohnungsbaupolitik neu zu denken“, so Jan Stöß. Ziel ist eine neue Urbanität für das historische Zentrum Berlins.

Straßenschneisen, Herrschaftsbauten und Investitionsobjekte prägen derzeit den historischen Stadtkern, so Stöß. Er fordert, den historischen Stadtgrundriss wieder aufleben zu lassen, eher klein-parzellig zu bauen sowie eine anspruchsvolle Architektur zu verwirklichen. Dabei müsse jedoch eine historisierende Gestaltung vermieden werden. „In Mitte soll kein Disney Land entstehen. Wir wollen bezahlbaren Wohnraum für bis zu 4000 Menschen durch unsere landeseigenen Wohnungsbauunternehmen und -genossenschaft schaffen und durch eine kluge Baupolitik die Aufenthaltsqualität in diesem Areal erhöhen. Es geht hier nicht um eine Be- oder gar Abwertung der DDR-Architektur. Es muss aber erlaubt sein, über die Weiterentwicklung der Innenstadt zu diskutieren“, so Stöß weiter. Sinnvoll sei es zudem die Dynamik und kreativen Ideen der derzeit für 2020 geplanten Internationalen Bauausstellung in Berlin zu nutzen, um auch die Innenstadt angemessen weiterzuentwickeln.

Die Vorschläge des Landesvorsitzenden stießen auf ein breites Echo. Dies zeigt nicht nur in ein großes Interesse an diesem Thema, sondern auch den Bedarf an öffentlicher Diskussion über die Neugestaltung und Weiterentwicklung einer Stadt wie Berlin.

Eine Auswahl von Beiträgen findet Ihr auf der Seite der Berliner SPD.

 

Macht mit! Demonstriert am Tag der Arbeit mit uns!

DGB Logo 1. Mai 2013
 

Mehr denn je gilt es für faire Löhne, eine gesicherte Zukunft und ein solidarisches Europa auf die Straße zu gehen. Der 1. Mai – der Tag der Arbeit – geht uns alle etwas an.

Vor 127 Jahren gingen zum ersten Mal Arbeiterinnen und Arbeiter auf die Straße um u.a. für einen Arbeitsschutz, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und für gleiche Rechte zu demonstrieren. Es war ein harter Kampf, von dem wir heute noch profitieren.

Die Sorgen von heute sind ebenso drängend wie damals. Der Kündigungsschutz zerfasert, Leiharbeit und Minijobs lösen festgefügte und sichernde Strukturen auf, junge Menschen in vielen europäischen Staaten sind oftmals chancenlos, weil dort die Wirtschaft brach liegt. Und wer einen Job gefunden hat, ist vielfach unbezahlter Mehrarbeit, ständiger Erreichbarkeit und Dauerstress ausgesetzt. Für Ausgleich und Familie bleibt kaum noch Zeit. Gründe genug, um  von 9.30 bis ca. 11.30 Uhr am 1. Mai für UNSERE Rechte auf die Straße zugehen. Viele Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden dabei sein, u.a. auch der Landesvorsitzende der Berliner SPD, Jan Stöß.

Kommt zahlreich zu diesem Treffpunkt der Berliner SPD:

Spandauer Straße/ Ecke Anna-Louisa-Karsch-Straße (Hackescher Markt). Die Demonstration geht um ca. 10.00 Uhr los und führt zum Brandenburger Tor. Ab 11.30 Uhr findet dort die Mai-Kundgebung mit Infomarkt statt. Es sprechen hier u.a. die Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg Doro Zinke und der Präsident der Europäischen Transportarbeiterföderation Lars Lindgren.

Die "bestausgebildete Frauengeneration darf nicht an die Spitze"

Mechthild Rawert, Porträt 2009
 

Die Ablehnung einer festen Frauenquote für Führungspositionen in der Wirtschaft durch die schwarz-gelbe Regierungskoalition ist mit Enttäuschung aufgenommen worden. "Die Botschaft der CDU/CSU- und FDP-Fraktionen insbesondere an die jüngeren Frauen lautet: Bis hierhin und nicht weiter! Auch die bestausgebildete Frauengeneration darf nicht an die Spitze, darf nicht verantwortungsvoll entscheiden", so die Bewertung der Berliner SPD-Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert. Schwarz-Gelb verweigere Frauen damit Lebensperspektiven, erklärte Rawert. "Damit führt Schwarz-Gelb unserer Gesellschaft nachgewiesenermaßen einen volkswirtschaftlichen Schaden zu."

Der Gesetzentwurf der SPD-Fraktion „Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen in Wirtschaftsunternehmen“ sieht eine Geschlechterquote für Aufsichtsräte und Vorstände vor - ab 2013 eine Mindestquote von 30 Prozent für Aufsichtsräte (Vorstände 20 Prozent) und ab 2015 40 Prozent für Aufsichtsräte und Vorstände.

 

Städte müssen handlungsfähig bleiben - Senat fordert mehr Bundesmittel statt Kürzungen

Der Senat sieht die Städtebauförderung im Bundeshaushalt 2013 als nicht ausreichend an. Der vom Bundeskabinett am 27. Juni 2012 beschlossene Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2013 sieht einen nur unzureichenden Verpflichtungsrahmen von 455 Mio. € für die Städtebauförderung vor.

Damit bleibt die Städtebauförderung der Bundesregierung 2013 auf dem Niveau von 2012 bzw. 2011. Zwar konnte im Jahr 2012 eine beabsichtigte drastische Kürzung der Städtebauförderung auch durch die Länder verhindert werden, jedoch ist es nicht gelungen, die im Jahr 2011 vorgenommenen Kürzungen zu revidieren und die Städtebauförderung entsprechend den Forderungen der Länder auf das Niveau 2010 in Höhe von 535 Mio. € anzuheben. Auch der Bundesrat hatte die Anhebung der Haushaltsansätze für die Städtebauförderung wieder auf das Niveau des Jahres 2010 gefordert.

Senator Müller: „Die erneuten Kürzungen im Programm Soziale Stadt sind das falsche Signal. Der soziale Zusammenhalt und ein solidarisches Miteinander in den sozial schwachen Quartieren ist eine der zentralen Aufgaben und bedingt die finanzielle Unterstützung durch die Bundesregierung. Der Bund darf sich nicht der gemeinschaftlichen Verantwortung von Bund, Ländern und Kommunen für nachhaltige Investitionen und sozialen Ausgleich in unseren Städten und Gemeinden entziehen. Berlin hat scharf kritisiert, dass, anders als von den Ländern gefordert, die Bundesregierung die Mittel für die Städtebauförderung nicht wieder auf das notwendige Niveau anhebt. Das Erfolgsprogramm Soziale Stadt muss zum Leitprogramm der Städtebauförderung weiterentwickelt und darf in seinem finanziellen Rahmen keinesfalls weiter reduziert werden. Die von den Ländern geforderte Aufstockung der Mittel in der Städtebauförderung ist und bleibt weiterhin der richtige Weg.“

Berlin wird sich im Rahmen der Bund-Länder-Gremien weiterhin und gegebenenfalls durch eine Bundesratsinitiative im Rahmen der Aufstellung des Bundeshaushalts 2014 für eine Kurskorrektur sowie die Anhebung des Gesamtvolumens der Städtebauförderung einsetzen sowie nachdrücklich darauf dringen, dass Bundesmittel im Programm „Soziale Stadt“ auch wieder für investitionssichernde und sozial-integrative Maßnahmen, Projekte und Modelle eingesetzt werden können.

 

Berlin hat 2012 Defizitobergrenze eingehalten

Berlin hat auch im Jahr 2012 die mit dem Stabilitätsrat vereinbarte Obergrenze des strukturellen Finanzierungsdefizits eingehalten. Als eines von fünf Ländern erhält Berlin Konsolidierungshilfen zur Erreichung der strukturellen Null-Neuverschuldung („Schuldenbremse“) ab dem Haushaltsjahr 2020. Der Anspruch auf Konsolidierungshilfen setzt voraus, dass Berlin sein strukturelles Defizit, ausgehend vom Jahr 2010, jährlich um ein Zehntel reduziert; konjunkturelle Effekte werden dabei heraus gerechnet.

Der Bericht wird jetzt an den Stabilitätsrat weitergeleitet, der in seiner Sitzung am 28. Mai darüber befindet, ob die fünf Länder die Obergrenze des strukturellen Defizits eingehalten und damit Anspruch auf die Auszahlung einer weiteren Jahresrate haben. Im Falle Berlins beträgt der Anspruch 80 Mio. € pro Jahr. Die Konsolidierungshilfen werden bis zum Jahr 2019 gewährt.

 

SPD-Netzpolitiker: Neue Telekom-Tarife sind unsozial

Das Forum Netzpolitik der Berliner SPD hat die geplanten Änderungen der Telekom-Tarife bei Internetanschlüssen als unsozial kritisiert. Die Telekom hatte angekündigt die bisherigen Flatrate-Tarife für DSL-Verbindungen durch Verträge zu ersetzen, die nach einer bestimmten Datenmenge das schnelle Surfen einschränken.

Solche "Volumen-basierte Drosselung der DSL-Anschlüsse durch die Telekom" behindere vor allem Verbraucher, wie Familien und Wohngemeinschaften, die sich einen Internetzugang teilen, kritisierte Jonas Westphal, Sprecher des Forums Netzpolitik der Berliner SPD und Mitglied des Gesprächskreises Netzpolitik des SPD-Parteivorstands. "Solche Haushalte benötigen insgesamt höhere Datenvolumina als zum Beispiel Singles. Die geplante DSL-Drosselung durch die Telekom ist deswegen sozial unausgewogen. Die Telekom sollte ihre Entscheidung dringend überdenken, um soziale Härten für Familien zu vermeiden."

Westphal wies zudem auf eine exklusive Vereinbarung der Telekom mit dem Musik-Streamingdienst Spotify aus dem vergangenen Jahr hin. Damit werde die Netzneutralität im Telekom-Mobilnetz umgangen und andere Anbieter würden benachteiligt . „Für mich ist nach dem Telekom-Spotify-Deal im Mobilfunk ganz klar: Die DSL-Drosselung läutet faktisch das Ende der Netzneutralität im Telekom-Festnetz ein. Netzneutralität ist zentraler Garant für Medienpluralismus und fairen Wettbewerb im Internet. Die Innovationsfähigkeit deutscher
Internetunternehmen und Entwickler wird durch die schrittweise Abschaffung der Netzneutralität stark bedroht", befürchtet Westphal. Für diskriminierungsfreie Datenverbindungen
bleibe immer weniger freie Bandbreite.

Westphal fordert, Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Internetunternehmen vor dieser Entwicklung umfassend zu schützen: "Netzneutralität und ungehinderter Internetzugang müssen gesetzlich geschützt werden. Dies ist eine zentrale Forderung im SPD-Regierungsprogramm zur Bundestagswahl und nicht mit uns verhandelbar."

 

Noch Karten zu haben für die Szenische Lesung im Renaissance Theater: „Ferdinand Lassalle - Die Sache der unteren Klassen der Gesellschaft ist die Sache der gesamten Menschheit."

Auf Initiative der SPD-Charlottenburg-Wilmersdorf wird mit freundlicher Unterstützung der SPD Berlin und des Parteivorstandes der SPD am Dienstag, dem 30. April, das Theaterstück „Ferdinand Lassalle“ im Renaissance Theater uraufgeführt. Das Stück wurde von den bekannten Autoren Felix Huby und Hartwin Gromes verfasst und wird nun anlässlich des 150. Jahrestages der Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeiter Vereines (ADAV) unter der Regie von Rüdiger Canalis Wandel aufgeführt.

Der vor 150 Jahren am 23. Mai 1863 gegründete ADAV wurde als erste sozialdemokratische Partei maßgeblich von Ferdinand Lassalle geprägt. Bis zu seinem Tod 1864 war er dessen Präsident. Der ADAV schloss sich im Jahr 1875 mit der von August Bebel und Karl Liebknecht gegründeten SADP zur SAP zusammen, die sich nach den Sozialistengesetzen in SPD umbenannte. Wer war der Mann, der aus bürgerlichen Verhältnissen stammte, sich jedoch vehement für die Rechte der Arbeiter einsetzte? Wer war der Mann, der eine auf sich maßgeschneiderte sozialdemokratische Partei gründete und diese fast autoritär führte. Wer war der Mann, der 1863 sein Leben und seine gesamten politischen Errungenschaften bei einem Duell um eine Frau aufs Spiel setzte und verlor? Das Theaterstück will den Besucherinnen und Besuchern die Person Lassalle näher bringen.

Dienstag, 30. April 2013, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), Renaissance-Theater, Knesebeckstraße 100, 10623 Berlin
Kartenvorverkauf ab 25. März: Für Euro 15,00 (inkl. 1 Freigetränk (Sekt, Saft oder Wasser) beim anschließenden Empfang im Theater-Foyer) sind die Karten beim Kurt-Schumacher-Haus (julia.zarbock@spd.de, 030-4692-142), beim Kreis Charlottenburg-Wilmersdorf (isabel.herrmann@spd.de, 030-86 31 38 75) oder an der Theaterkasse des Renaissance Theaters (Mo– Fr, ab 10.30 h, Sa ab 10 h, So- /FT ab 13 h, jew. bis eine Stunde vor Vorstellungsbeginn) erhältlich.

Weitere Informationen findet Ihr hier (PDF-Dokument).

 

Helga Grebing liest "Freiheit, die ich meinte"

Mit sehr persönlichen Worten blickt die Historikerin Helga Grebing in ihrem Buch "Freiheit, die ich meinte" auf ihre Kindheit und Jugend in Berlin-Pankow und in der Nähe von Berlin zurück. Am 24. April liest sie auf Einladung des Kulturforums und der Historischen Kommission in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus aus ihren Erinnerungen.
Helga Grebing, Jahrgang 1930, schildert ihre doppelte Ablösung: einmal, als BDM-Führerin, vom Nationalsozialismus in den Jahren 1945/46 und seit 1947, als Absolventin der Arbeiter- und Bauernfakultät der Berliner Humboldt-Universität, vom SED-Kommunismus, bis sie im Januar 1948 in Berlin-Pankow in die SPD eintrat. Persönliche Erfahrungen werden gepaart mit dem Blick der Historikerin.
Mittwoch, 24. April 2013, um 19.00 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

 

 

FA V Stadt des Wissens - AG Berufliche Bildung: Oberstufenzentren zu Kompetenzzentren – Senatskonzept für ein Landesinstitut für Berufliche Schulen (LIBS) vorgelegt

Unter einem Kompetenzzentrum versteht man eine Einrichtung der Berufsbildung, die in ihrer Region als Drehscheibe des Wissenstransfers fungiert und für die Branche ein Berufsbildungsnetzwerk bildet. Durch Ressourcenbündelung, Erweiterung des Portfolios und Konzentration von Lehrkräften und Dozenten wächst die Qualität von Bildung und Ausbildung. Verbunden wird die Debatte mit einem neuen Staatsverständnis: Grundsätzlich gleichberechtigte, voneinander unabhängige Akteure gleichen im Dialog ihre Interessen ab. „Regional Governance“ setzt auf Vereinbarung und Eigenständigkeit der Subsysteme statt auf Weisung und zentrale Steuerung.

Die AG Berufliche Bildung hat die Debatte von Anfang an begleitet und die Weiterentwicklung der Berliner OSZ immer wieder eingefordert. Hintergrund war und ist, die beruflichen Schulen im dualen System aus der Rolle des Juniorpartners der betrieblichen Ausbildung zu befreien und sie in die führende Rolle wachsen zu lassen.

Die Senatsverwaltung will nun, nach jahrelanger Debatte um selbstständige Schule, Qualitätsmanagement und Beteiligung externer Partner zur Tat schreiten und mit dem LIBS ein neues Organisationsmodell für die beruflichen Schulen schaffen. Der Bericht der Arbeitsgruppe aus Schulleitungen und Schulaufsicht ist veröffentlicht und kann aus dem Portal Berlin.de geladen werden.

Der AG Berufliche Bildung will mit der Veranstaltung gemeinsam mit der berufsbildungspolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion, Franziska Becker, ein Forum für alle berufbildungspolitisch Interessierten, Mitglieder und Nichtmitglieder, bieten, und freut sich auf eine Debatte, die Engagement mit Sachverstand verbindet. Die Ergebnisse der Diskussion sollen in die Positionierung von Partei und Fraktion einfließen. Download des Senatsberichtes: http://www.berlin.de/sen/bildung/bildungspolitik/index.html
Dienstag, 14. Mai 2013, von 19.00 bis 21.30 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin, Fraktionssaal, tbc, Niederkirchnerstraße, 10117 Berlin
Zu Gast ist Mark Rackles, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft

 

Reise nach Kiew und Sewastopol

Interessenten für eine einwöchige Flugreise nach Kiew und Sewastopol/Krim mit UKRAir vom 21. bis 29. Sept. 2013 nimmt VdK-Mitglied Reinhard Jungmann (SPD Pankow/Abt. 1) mit. Russisch Sprachkundige und Nachkommen unter den Teilnehmern, die die sterblichen Überreste ihrer Väter, Groß- und Urgroßväter auf den Sammelfriedhöfen bei Kiew oder Sewastopol wissen, deren Namen dort in Stein eingemeißelt sind, wären von besonderem Interesse. Wir lernen die Metropole Kiew kennen und besuchen den Livadia-Palast in Jalta, den letzten Khanpalast in Bachtshissaraj, die größte Fotovoltaikanlage Europas u.v.a.m.
Kosten ca. 800 €. Meldungen unter dem Betreff: Krim 2013 an >jungmannsolar@gmx.de<

 

vorwärts extra - Sonderheft "150 Jahre Sozialdemokratie" ab 20. April am Kiosk

Zum 150. Geburtstag der SPD ist der vorwärts, die Monatszeitung der Sozialdemokratie, mit einer Extra-Ausgabe erschienen. Auf 140 Seiten lassen prominente Autoren die spannende Geschichte der SPD wieder lebendig werden.

Unterstützt von historischen Bildstrecken zeichnet das Magazin unter den Rubriken Arbeit, Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Frieden bis hin zu einer sozialdemokratischen Reiseroute den 150 jährigen Weg der SPD nach.

Reflektiert wird die Geschichte der SPD unter anderem von Angela Merkel, Egon Bahr, Erhard Eppler, Oskar Negt, Gesine Schwan, Werner Sonne, Andreas Voßkuhle und Heinrich August Winkler. So zum Beispiel bekräftigt Iris Berben, dass "150 Jahre Sozialdemokratie und 150 Jahre im Einsatz für Frieden, Freiheit und Solidarität - Werte, die heute aktueller sind denn je." Und Claudia Roth sagt: "Die SPD hat in den 150 Jahren ihres Bestehens Deutschland entscheidend mitgeprägt. Ihr Einsatz für den Sozialstaat und die Demokratie sind wahre Jahrhundertleistungen, vor denen ich tiefen Respekt habe". Jacques Delors betont seinen ganz persönlichen Bezug zur SPD und bezieht sich "insbesondere auf das Godesberger Programm, mit dem der Weg geöffnet wurde für einen Sozialismus, der die Brücke schlägt zwischen den Anforderungen der Demokratie und dem Bestreben, eine Gesellschaft aufzubauen, die allen offen steht".

Bei den SPD-Mitgliedern ist die Sonderausgabe auf große Begeisterung gestoßen. Die Ausgabe war so beliebt, dass sie innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war. Aufgrund der hohen Nachfrage kommen 150 Jahre Geschichte jetzt live inklusive Film-DVD "Wenn Du was verändern willst." in den Buchhandel.

 

Bundes-SGK sucht Sekretär/in und studentische Hilfskraft

Der Bundes-SGK sucht für ihre Geschäftsstelle in Berlin eine/n SekrerärIn. Geplant ist die Einstellung zum 1. Juli 2013. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. Mai. Und hier ist die Ausschreibung (PDF-Dokument, 14.8 KB).

Die studentische Hilfskraft, eine 20 Stunden Stelle, soll zum August eingestellt werden. BewerberInnen können sich bis Ende Mai an die SGK wenden. Und hier ist die Ausschreibung (PDF-Dokument, 35.8 KB).

 

Ulrich Mack: Kennedy in Berlin. Die Deutschlandreise 1963

Ich bin ein Berliner – mit diesen Worten hat John F. Kennedy Geschichte geschrieben. Im Juni 1963 war Kennedy in die Bundesrepublik gekommen, mit einem Abstecher nach Berlin wurde die Reise zum Triumphzug. Es war ein politisches, aber auch ein mediales Großereignis, das u.a. der Fotograf Ulrich Mack für die deutsche Illustrierte Quick begleitet hat. Was Macks Schwarzweiß-Reportage auszeichnet, sind handwerkliche Exzellenz, ein Gefühl für entscheidende Augenblicke, für große Gesten, aber auch ein sensibler Blick auf das Treiben am Rande.

Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 30. April 2013, um 18.30 Uhr
Begrüßung
Karsten D. Voigt, ehem. deutsch-amerikanischer Koordinator
Redner
S.E. Philip D. Murphy, Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika
Egon Bahr, Bundesminister für besondere Aufgaben unter Willy Brandt
Hans-Michael Koetzle, Schriftsteller und Publizist
Der Fotograf Ulrich Mack ist anwesend.
21.00 Uhr: John F. Kennedy in Berlin, Film, RBB 2013, ca. 60 min.
Die Fotoausstellung kann besucht werden vom 2. Mai bis 6. Juni 2013, Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr.
Die Ausstellung ist am 28.05.2013 geschlossen. 
Eintritt frei. Ausweis erforderlich.

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Und sie bewegt sich doch … Wie Frauen die politische Kultur verändern

Parteien und Gewerkschaften gelten als männlich geprägte Orte, an denen Frauen es schwer haben, sich durchzusetzen. Doch immer mehr Frauen melden sich zu Wort, die das nicht mehr akzeptieren möchten und eine andere Kultur in politischen Organisationen fordern. Doch wie kann eine solche Kultur aussehen und wie ist es möglich, den Wandel zu forcieren? Neben der Analyse und dem Erfahrungsaustausch zwischen den Generationen wollen wir Handlungsoptionen aufzeigen und Strategien diskutieren. Gemeinsam mit der GEW laden wir Sie herzlich ein.
Freitag, 26. April 2013, von 16 bis 19 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Haus 2, Hiroshimastr. 28, 10785 Berlin
Bitte anmelden per Mail unter forumpug@fes.de

 

Ringvorlesung "Nazis, Neonazis und die Medien"

Die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit lädt ein zur Ringvorlesung "Nazis, Neonazis und die Medien" im Sommersemester 2013. Start am 22. April.

2013 jährt sich zum achtzigsten Mal die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten. Eine der entscheidenden Maßnahmen zur Errichtung der NS-Diktatur war die Gleichschaltung des demokratischen Pressewesens mit seiner bis dahin beispiellosen Vielfalt. Aus diesem Anlass stellt der OSI-Club in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin seine Ringvorlesung im Sommersemester 2013 unter den Titel “Nazis, Neonazis und die Medien“. In der Vorlesung werden die Mechanismen der nationalsozialistischen Propaganda sowie die Arbeit von unabhängigen und emigrierten Journalisten beleuchtet. Zudem wird der Frage nachgegangen, was aus den Erfahrungen der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus für den Umgang mit dem Rechtsextremismus der Gegenwart gelernt werden kann.

Die Veranstaltungen sind öffentlich und finden im Hörsaal A, Ihnestraße 21, 14195 Berlin, von 22. April bis 8. Juli, immer montags von 18 - 20 Uhr statt. Kooperationspartnerin ist erstmals die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin im Rahmen des Themenjahrs 'Zerstörte Vielfalt'.
Das Gesamtprogramm gibt es hier.

 

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